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Epochen |
Kalkriese - Ort der Varusschlacht?
Das vorliegende Buch ist ein Standardwerk für die Archäologie und alte Geschichte und für alle Leser, die verstehen wollen, wie Wissenschaft aus zahllosen Funden Geschichte schreibt – und wie viel Geschichte im Boden noch unerzählt schlummert.
Es geht um „Kalkriese“, ein Ort der...
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Die Malerei der Romantik
Die Malerei der Romantik
Dieses Buch ist herausragend, ein verlegerisches Glanzstück, ein Füllhorn großartiger Gemälde, über 1000 Farbabbildungen in bester Qualität, häufig über zwei Seiten des großformatigen Buches, künftig das Kompendium romantischer Malerei. Es stellt die Malerei der...
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Mittelalterliche Skulpturen in Bewegung
Skulpturen in Aktion – was für ein wunderbares Thema, um das Denken über historische Objekte zu verändern. Denn durch die Musealisierung und die (notgedrungen) statische Präsentationsweise vieler Kunstwerke aus Mittelalter und früher Neuzeit ist auch unser Verständnis über den Bedeutungs-...
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Rezensionen] |
Neuerscheinungen
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Architektur des 12. Jahrhunderts in Hessen. Neue Perspektiven aus Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege. Herausgegeben von Hopp, Cornelius; Imhof, Viktoria; Papajanni, Katarina; Worms, Kirsten. 2026. 456 S. 28,5 x 21 cm. EUR 39,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-96176-319-1 |
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Handbuch der Spätmittelalterlichen Baukultur. Herausgegeben von Bruno Klein; Universität Würzburg. 2026. 28 x 21 cm. EUR 69,00. CHF 71,00 ISBN: 978-3-7954-9072-0 |
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Hochmittelalterliche Bischofsgewänder mit Goldstickereien. Untersuchungen zu Technik, Motivik und Funktion. Vogt, Caroline. 2026. 436 S. Abb. und Zeichnungen. 31,5 x 23,5 cm. CHF 195,00 ISBN: 978-3-905014-89-1 |
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Die Bücherstiftung des Frankfurter Stadtarztes Johann Hartmann Beyer aus dem Jahr 1624. Edition des Katalogs und Rekonstruktion der Büchersammlung. Fürbeth, Frank. 2026. 6 sw. Abb., 20 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 110,00. ISBN: 978-3-7520-0916-3 L, Reichert
Am 13. Dezember 1624 schenkte der Frankfurter Stadtarzt und Mathematiker Johann Hartmann Beyer der dortigen Stadtbibliothek seine Büchersammlung. Mit fast 2900 Drucken und Handschriften in 1210 Bänden war sie die größte private Bibliothek der Reichsstadt in der frühen Neuzeit. Der Katalog, der von Beyer anlässlich der Schenkung selbst erstellt worden war, ist heute noch in der Nachfolgeinstitution der ehemaligen Stadtbibliothek, der Frankfurter Universitätsbibliothek, erhalten und wird hier in einer kritischen Edition vorgelegt. Zusammen mit den 280 Bänden aus Beyers Büchersammlung, welche den Weltkrieg überlebten und erst neuerdings in der Universitätsbibliothek wiederentdeckt worden sind, kann so der Bestand der Bibliothek sowie die Chronologie ihres Aufbaus rekonstruiert werden. Dabei wird das Augenmerk insbesondere auf die Möglichkeiten des Frankfurter Buchmarkts gelegt, mit dessen Druckern Beyer und sein Vater, der Frankfurter Prädikant Hartmann Beyer, der seit den 1530er Jahren den Grundstock der späteren Büchersammlung aufgebaut hatte, durch eigene wissenschaftliche Tätigkeit und Herausgeberschaft eng verbunden waren.
Daneben waren aber auch die Lehrer, Studienfreunde und Kollegen der beiden Beyers mit Widmungsexemplaren nicht unmaßgeblich an dem Aufbau der Sammlung beteiligt. Hartmann Beyer, der von 1534 bis 1546 in Wittenberg bei Martin Luther und Philipp Melanchthon die Artes liberales und Theologie studiert hatte, ehe er auf den Wunsch Luthers hin das Prädikantenamt in Frankfurt antrat, hatte von diesen, aber auch von seinen Frankfurter Lehrern Wilhelm Nesen und Jacob Micyllus sowie Studienfreunden wie Adolf von Glauburg zahlreiche Bücherschenkungen erhalten, wobei es sich nicht nur um reformatorische Schriften, sondern auch um humanistische und mathematisch-astronomische Werke handelte, für die sich Hartmann Beyer in besonderem Maße interessierte. Johann Hartmann Beyer wiederum, der von 1579 bis 1588 ein Studium der Artes in Straßburg und der Medizin in Tübingen, Padua und Siena absolviert hatte, besaß Vorlesungsmitschriften seiner dortigen Lehrer, aber auch Widmungsexemplare von diesen wie von Freunden und Kollegen, worunter besonders Andreas Libavius zu nennen ist, mit dem ihm das Interesse an alchemischen Verfahren verband. Wie bei seinem Vater galt die wissenschaftliche Liebe Beyers allerdings auch eher der Mathematik, in der er selbst mit eigenen Werken hervorgetreten ist und über einzelne Probleme mit den bedeutendsten Mathematikern der Zeit, darunter Johannes Kepler, korrespondiert hatte.
Die Büchersammlung Beyers war geprägt von der theologischen bzw. medizinischen Profession des Vaters bzw. des Sohnes; beide Bereiche machten insgesamt etwa zwei Drittel des ehemaligen Bestandes aus, wobei sie in ihrer Zusammensetzung einerseits den genesiolutheranischen Standpunkt des Vaters und andererseits die humanistisch geprägte Medizin und Pharmazeutik des späten 16. Jahrhunderts widerspiegeln. Daneben hatten aber auch die astronomischen und mathematischen Werke einen großen Anteil, so dass der Katalog und die Rekonstruktion der Büchersammlung einen repräsentativen Einblick in die zentralen Wissensdiskurse und -netzwerke der Zeit erlauben.
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Canaletto & Bellotto. Beobachtung und Erfindung in Venedig, London und Wien. Mayer, Mateusz. 2026. 169 S. 24 x 18 cm. EUR 40,00. ISBN: 978-3-7774-4754-4 |
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Der Maler Franz Ludwig Catel und seine Stiftung in Rom. Castellani, Alba. Herausgegeben von Gazzetti, Maria. 2026. 320 S. 29,7 x 21,4 cm. EUR 39,00. ISBN: 978-3-947313-27-3 |
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