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Denkmalpflege

Vom Krematorium zum Kulturquartier
Dieses Buch ist als Katalog zu einer Ausstellung im „silent green“ Kulturquartier konzipiert und dokumentiert in herausragender Weise die Umnutzung eines ehemaligen Krematoriums in Berlin-Wedding. Das trotz des seit 2013 andauernden Umbaus schon vielfältig genutzte Kulturquartier spiegelt auf ... [weiter]
 
Handbuch Denkmalschutz und Denkmalpflege
Obwohl es ausreichend Literatur und Beratungskapazitäten der Landesdenkmalämter gibt, herrscht besonders bei Eigentümern privater Denkmale ein breites Unwissen über ihre Rechte und Pflichten zum Erhalt dieser historischen Kulturgüter zum Wohle der Menschheit. Zugegebenermaßen verschlingt es häufig ... [weiter]
 
Leben in Berliner Baudenkmalen
Dieses Buch bietet einen Einblick in das Innere von 80 Berliner Baudenkmalen, oft werden auch die Nutzer abgebildet. Es kommt so dem Interesse Vieler entgegen, schließt eine Buchlücke, denn lediglich an den Tagen des Offenen Denkmals sind in einigen wenigen dieser Objekte solch seltene Einblicke ... [weiter]
 
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Neuerscheinungen

Nützlich oder überflüssig? Nécessaires ou superflus?. Die Leitsätze zur Denkmalpflege in der Schweiz / Les principes pour la conservation du patrimoine culturel bâti en Suisse. Hrsg.: Nationale Informationsstelle zum Kulturerbe NIKE; . Dtsch; Franz.;. 2017. 111 S. fb. Abb., 3 Tabelle(n). 30 x 21 cm. Kt. EUR 42,00. CHF 42,00 ISBN: 978-3-7965-3706-6
Der Erste Weltkrieg in der deutschen und britischen Erinnerungskultur / The First World War in British and German Commemorative Culture. Hrsg.: Hain, Jasmin; Kroll, Frank-Lothar; Munke, Martin. Dtsch; Engl. 2017. 198 S. 2 fb. Abb. 23 x 16 cm. EUR 79,90. ISBN: 978-3-428-15203-2
Industriedenkmäler bewahren. Arbeitsheft der rheinischen Denkmalpflege (84). Redaktion Beckmann, Eva-Maria; Hrsg.: LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland. Schall und Rauch. 2017. 352 S. 453 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0564-6 Imhof
Industrie- und technische Anlagen stehen seit über vier Jahrzehnten im Blick der Denkmalpflege. Wie kaum eine andere Region in Deutschland ist das Rheinland als Wiege der Industrialisierung und Nordrhein-Westfalen insgesamt mit seiner einzigartigen Dichte an Industriedenkmälern beispielgebend für einen schützenden Umgang mit den Zeugnissen der Industrie- und Technikgeschichte.
Hier lässt sich an vielen Objekten noch anschaulich die Entwicklung Deutschlands von einer agrarisch geprägten Region zu einer der führenden Industrienationen nachvollziehen, beispielsweise von den frühindustriellen Zeugnissen der Eisenverhüttung über die hochindustrielle Phase der Montanindustrie mit ihrem weit verzweigten Netz der Verbundwirtschaft bis zum heute andauernden Strukturwandel und der Entwicklung neuer Industrietechnologien.
Die Jahrestagung der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland hat sich 2016 mit dem Thema Industriedenkmalpflege befasst. Dazu liegt jetzt ausführlich in Wort und Bild die Dokumentation mit Grußworten, Vorträgen und Sektionsbeiträgen vor.
Retrospektive und Perspektive. Methoden und Techniken in der Wandmalereirestaurierung. Hrsg.: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege. Deutsch; Italienisch; Engl. 2017. 164 S. zahlr. fb. Abb. 30 x 21 cm. Engl. Br. EUR 24,90. ISBN: 978-3-86222-248-3
Erinnerungsimplantate – Der (Wieder-)Aufbau der Schlösser in Posen und Berlin im interdisziplinären Vergleich. Hrsg.: Gortych, Dominika; Hinterkeuser, Guido; Skoczylas, Lukasz. 2017. 193 S. 21 x 15 cm. EUR 44,95. CHF 49,00 ISBN: 978-3-631-72556-6
Der Dirigent, der nicht mitspielte. Leo Borchard 1899–1945. Sträßner, Matthias. 2017. 529 S. 95 Abb. 24 x 16 cm. EUR 20,00. CHF 22,00 ISBN: 978-3-86732-693-3 Lukas
Am 26. Mai 1945 gibt Leo Borchard als frisch ernannter Chefdirigent des Berliner Philharmonischen Orchesters sein erstes Konzert im Berliner Titania-Palast. Es ist zugleich das allererste Konzert der Philharmoniker nach dem Zweiten Weltkrieg. Sowohl die russischen Besatzer als auch die später in Berlin eintreffenden Amerikaner und Briten huldigen dem sechsundvierzig Jahre alten Dirigenten. Ist in ihm vielleicht schon der Nachfolger Wilhelm Furtwänglers gefunden?
Aber schon das Konzert am 25. August dirigiert Borchard nicht mehr. Amerikanische Soldaten erschießen ihn zwei Tage zuvor, als er in dem Fahrzeug eines britischen Offiziers am heutigen Bundesplatz die Sektorengrenze passieren will. Die Kugeln treffen einen Dirigenten, der sich dem Dritten Reich standhaft verweigert hatte und mit der von ihm und seiner Lebensgefährtin Ruth Andreas-Friedrich gegründeten Widerstandsgruppe »Onkel Emil« vielen Verfolgten helfen konnte.
Matthias Sträßner widmet sich dem »Fall Borchard« aufgrund des unerwartet aufgetauchten Archivs der Schwester des Dirigenten, Margarita von Kudriavtzeff, nach fast zwanzig Jahren ein zweites Mal und deutlich erweitert: Die Geschichte von Leo Borchard ist nicht nur wegen ihres tragischen Endes spannend, sondern gerade auch wegen seines ungewöhnlichen Lebens. In seiner Biographie fokussieren sich die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in Berlin und das Dritte Reich auf bemerkenswerte Weise. Und die hundert Tage des Chefdirigenten Borchard zeigen, dass die Nachkriegsgeschichte der Berliner Philharmoniker auch ganz anders hätte verlaufen können…
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