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Denkmalpflege

Via Industrialis – Kölns Industriekultur
Führer zu Kölns Industriekultur NRW ist für seine Industriekultur bekannt, in zahlreichen Veröffentlichungen wurden allerdings vor allem die Monumente der Montanindustrie, ihre Geschichte und aktuelle Umnutzungen, präsentiert. Jetzt endlich wird auch die vielfältige Industriekultur Kölns in einem ... [weiter]
 
Jahrbuch Hochtaunuskreis
Kommunale Jahrbücher gibt es in Deutschland in Hülle und Fülle. Meist führen sie leider ein sehr stilles und unentdecktes Leben wenngleich sie eine Menge an „Kulturinfos“ beherbergen und darum auf hervorragende Weise das kulturelle Erbe der Region für die Nachwelt bewahren. Dies gilt auch für ... [weiter]
 
Kulturerbe verpflichtet
Nach 1990 wurden in Polen mehr als die Hälfte der mehrere tausend denkmalgeschützen Gebäude privatisiert. 2017 sind mehr als die Hälfte aller denkmalgeschützten Gebäude vom Verfall bedroht, profane Bauten häufiger als sakrale. Noch immer also ein weites Förderfeld, von 1991 bis um 2002 für die hier ... [weiter]
 
[weitere Rezensionen]


Neuerscheinungen

Conservation of Architectural Heritage. A Culmination of Selected Research Papers from the Second International Conference on Conservation of Architectural Heritage (CAH-2), Egypt 2018. Hrsg.: Hawkes, Dean; Bougdah, Hocine; Rosso, Federica; Cavalagli, Nicola; Yousef M. Ghoneem, Mahmoud; Alalouch, Chaham; Mohareb, Nabil. 2019. Engl. 312 S. 120 fb. Tabellen. eBook. EUR 95,19. CHF 106,50 ISBN: 978-3-030-10871-7
Ein Denkmal der Verkehrsgeschichte und des Kalten Krieges. Arbeitshefte des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums (53). Schlasse, Heike Eva. Die Oderbrücke bei Neurüdnitz. 2019. 96 S. 77 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 14,95. CHF 17,20 ISBN: 978-3-7319-0787-9 Imhof
Unmittelbar am vielbefahrenen Oder-Neiße-Radweg, etwa auf halbem Weg zwischen Küstrin und Schwedt, überspannt eine imposante Stahlfachwerkbrücke die Oder. Die meisten Radler steigen hier ab und staunen, dass der Zugang zur Brücke mit einem Tor verschlossen ist. Sie nehmen erst jetzt wahr, dass es sich um eine Eisenbahnbrücke handelt, die keinen Anschluss an das Eisenbahnnetz hat. Die Geschichte dieses geheimnisvollen Ortes bleibt auch nach ihrem Zwischenstopp weiter im Dunkeln. Aufklärung bringt zukünftig dieses Buch und ein geplantes Informationszentrum, das hier für einen zukünftigen Rad- und Fußgängerweg über die Brücke errichtet wird. Eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke querte an dieser Stelle seit 1892 die Oder und verband die Orte Neurüdnitz und Zäckerick. 1930 errichtete man daneben eine reine Eisenbahnbrücke und die alte diente weiter als reine Straßenverbindung. Von den kriegszerstörten Brücken blieben auf deutscher Seite nur noch die historischen Brückenpfeiler und Widerlager. Pläne der militärischen Führung des Warschauer Paktes führten zum Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke, der 1955 abgeschlossen war. Eine reguläre Nutzung gab es freilich nie. Die Brücke ist heute wegen seiner verschiedenen Fachwerkoberbauten ein deutschlandweit einzigartiges technisches Denkmal und ein politisches Denkmal des Kalten Krieges. Das vorliegende Arbeitsheft gibt kenntnis- und detailreich Auskunft über seine Geschichte und Konstruktion.
Denkmalpflege. Geschichte – Themen – Aufgaben. Eine Einführung. Hubel, Achim. 2019. 459 S. 64 Abb. 15 x 10 cm. Br. EUR 11,80. ISBN: 978-3-15-019617-5
Häuserbuch der Stadt München / Register. Hrsg.: Stadtarchiv. 2019. 369 S. EUR 109,95. ISBN: 978-3-486-82022-5
Baudenkmale in Niedersachsen. Stadt Einbeck. Hausstellen-Katalog Band 7.4. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland (7.4). Kellmann, Thomas. Hrsg.: Krafczyk, Christina; Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege. 2019. 880 S. 384 sw. Abb., 725 fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0804-3 Imhof
Nach dem einführenden und auswertenden Band 7.3 zur Baugeschichte der Stadt Einbeck von 2017, der bis auf die Straßen und öffentlichen Gebäude heruntergebrochen wurde, erfolgt nun mit Band 7.4 eine ausführliche Darstellung sämtlicher historischer Hausstellen innerhalb der Stadtmauern. Ganz den Vorgaben der bundesweiten Reihe „Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland“ verpflichtet, werden die kleinsten Einheiten einer historischen Stadt ausgehend vom heutigen Bestand alphabetisch nach Straßen und Hausnummern in Form eines Kataloges abgehandelt. Abweichend werden die Sanierungs- und Nutzungsgeschichte als wesentlicher Teil der Baugeschichte mit behandelt. Um zu einer abgesicherten Bewertung der ausgewiesenen Baudenkmale und zu einem Gesamtverständnis der Stadtstruktur zu kommen, werden auch die Nicht-Baudenkmale, abgebrochenen Objekte, Vorgängerbauten und wüsten Hausplätze mit dargestellt. Hierzu wurden auch die Ergebnisse der Stadtarchäologie, soweit für die Entwicklung und das Verständnis des Hausbaus in Einbeck wesentlich, berücksichtigt. Bezogen auf die Dachwerke werden nur die Spitzsäulendachwerke des 16. und 17. Jahrhunderts intensiver dargestellt. Die Kellerebene der Stadt mit rund 500 erhaltenen Gewölbekellern, die im frühen 17. Jahrhundert ihre stärkste Ausdehnung erfahren hatte, wird flächendeckend, soweit zugänglich, beschrieben. Damit liegt für die als Renaissance-, Fachwerk- und Bierstadt bekannte Stadt Einbeck eine in Niedersachsen einmalige Fülle an Informationen vor, die mit rund 1200 historischen und aktuellen Fotografien, Pläne und Karten aufwendig illustriert wurde. Grundlage sind im Wesentlichen die Ergebnisse einer vertiefenden Erfassung in den Jahren 2001–2006 mit den Katalogtexten von 2012–2014, die auf dem Stand März 2019 immer wieder aktualisiert wurden.
Handbuch Städtebauliche Denkmalpflege. Hrsg.: Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland. 2019. 608 S. 165 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0889-0 Imhof
Konservatorisches Handeln im städtebaulichen Zusammenhang bedarf einer besonderen Vorgehensweise, zeitlichen Abstimmung und Methode. Das von der Arbeitsgruppe Städtebauliche Denkmalpflege in der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland erarbeitete Handbuch bietet mit seinen Grundsatzartikeln erstmals einen Überblick über die Grundlagen der städtebaulichen Denkmalpflege. Ihre Geschichte und die Methoden der Erfassung, Bewertung und Dokumentation werden ebenso dargestellt wie die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Planungsinstrumente, Planungsebenen und Planungsverfahren. In 300 Lexikonartikeln und Querverweisen werden ausgewählte Begriffe anschaulich in ihrer Bedeutung für die Praxis erklärt. Das umfangreiche Literaturverzeichnis trägt die weit gestreute Literatur zur städtebaulichen Denkmalpflege zusammen.
Die Neuauflage des Standardwerks wendet sich an alle Architekten, Stadtplaner, Bauverwaltungen und Denkmalpfleger in Forschung, Lehre und Praxis.
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