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Archäologie

Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts
In der renommierten, vom Deutschen Archäologischen Institut herausgegebenen Zeitschrift, werden seit 1930 Forschungsberichte zu den aktuellen (meist) deutschen Grabungen in Ägypten präsentiert und Objekte- und kleinere Detailstudien veröffentlicht. Im 2020/21 erschienenen Band kann sich der ... [weiter]
 
Keep out! – Early Dynastic and Old Kingdom Cylinder Seals and Sealings
Siegel – vor allem ihre Abdrücke und Abrollungen auf weichen Materialien wie etwa ungebranntem Ton oder Nilschlamm sind wohl unangefochten die wichtigsten Quellen, die uns aus der Zeit des 4./3. Jt. v. u. Z. über die frühägyptische Verwaltungsstruktur und ihre Organisation informieren. Sie ... [weiter]
 
Temple Deposits in Early Dynastic Egypt
Die von der Fachwelt lang erwartete zusammenfassende Publikation zu den niederländischen Grabungen in Tell Ibrahim Awad, die nun in der Reihe BAR International Series in Oxford herausgegeben wurde, stellt eine überarbeitete Fassung der 2014 in Leiden verteidigten Dissertation des Ägyptologen ... [weiter]
 
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Neuerscheinungen

Tomb N13.1 of the Nomarch Iti-ibi(-iqer) at Asyut. with collaboration of Ulrike Dubiel and Eva Gervers. The Asyut Project (17). El-Khadragy, Mahmoud. Englisch. 2022. 360 S. 48 figures, 156 plates, 3 tables. 29,7 x 21 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-11778-4 Harrassowitz Verlag
One of the important outcomes of the long-term Egyptian-German co-operation in archaeological fieldwork at the necropolis of Asyut is the discovery of Tomb N13.1 in 2005. The tomb was discovered by the members of The Asyut Project while surveying the necropolis of Asyut for the purpose of mapping. Tomb N13.1 belongs to the late First Intermediate Period/early Eleventh Dynasty Siutian Nomarch Iti-ibi(-iqer). This discovery is the only available source of information introducing the then unknown Siutian nomarch Iti-ibi(-iqer). It provides us with a possible evidence connecting the well-known Siutian family of nomarchs, who ruled Asyut during the later part of the First Intermediate Period, i.e., Khety I, Iti-ibi and Khety II, and the celebrated nomarch Mesehti, owner of the two sets of model-soldiers representing Egyptian spearmen provided with shields (Cairo CG 258) and Nubian archers (Cairo CG 257), in addition to the two coffins (Cairo CG 28118, 28119). The tomb’s decoration is one of the best preserved late First Intermediate Period/early Eleventh Dynasty tombs known to us up to date. Ist iconographic details present one of the earliest known examples of a fabulous creature in a hunting scene in a private tomb and the earliest known example of goddess Sekhet dominating a fowling scene in a non-royal context.
Mahmoud El-Khadragy, now Professor Emeritus of Egyptology, Faculty of Archaeology, Sohag University, participated as field director of The Asyut Project for eleven seasons of fieldwork between 2003 and 2014.
Exekias und seine Welt. Tagung an der Universität Zürich vom 1.-2. März 2019. Hrsg. Reusser, Christoph; Hrsg. Bürge, Martin. Deutsch; Englisch. 2022. 168 S. 70 Bildtafeln. 29,7 x 21 cm. Gb. EUR 69,80. ISBN: 978-3-86757-668-0
Die Gräber der Fallward [Cuxhaven]. Ausstellung im Museum Burg Bederkesa. Peek, Christina; Hüser, Andreas; Meier, Uta Maria. Hrsg. Museum Burg Bederkesa. Deutsch. 2022. 86 S. 65 Abb. 20 x 21 cm. Gb. EUR 16,80. ISBN: 978-3-86757-097-8
Der U?bergang von Haithabu nach Schleswig im Spiegel der hochmittelalterlichen Funde. Ausgewa?hltes Fundmaterial der Grabung Hafengang 11 in Schleswig. Schimmer, Michaela. Deutsch. 2022. 350 S. 124 teils fb. Abb., 29 Taf., 9 Tab. 30 x 21 cm. EUR 85,00. ISBN: 978-3-7749-4345-2
Festkolloquium aus Anlass des 100jährigen Jubiläums der Kerameikosgrabung des Deutschen Archäologischen Instituts in Athen. Athenaia (12). Hrsg. Stroszeck, Jutta. Heiligtümer im Bereich von Stadtmauern und Stadttoren. Deutsch. 2022. 232 S. 118 Abb., 49 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 59,00. ISBN: 978-3-7520-0604-9 L, Reichert
Im Kerameikos wurde 2013 das einhundertjährige Jubiläum der Übergabe der Grabungen an das Deutsche Archäologische Institut in Athen gefeiert. Dem Festakt folgte am 8. April 2014, genau einhundert Jahre nach dem Beginn der ersten Grabungen vor Ort, ein Kolloquium zu Heiligtümern im Bereich von Stadtmauern und Stadttoren. Bei der Planung des Kolloquiums war es ein Anliegen, ausgehend vom zentralen Forschungsgebiet, dem Kerameikos in Athen, die Fragestellung auszuweiten auf Athen, Griechenland und den Mittelmeerraum. Im vorliegenden Band der Akten des Kolloquiums werden nun die aus Anlass des Kolloquiums gehaltenen Vorträge vorgelegt und damit ein bedeutender Beitrag nicht nur zur Kerameikos-Forschung, sondern auch zur Erforschung der besonderen Gruppe von Heiligtümern an Stadtmauern und Stadttoren geleistet. Das Material umfasst, wie man feststellt, nicht nur den unmittelbaren Stadtmauer- und Torbereich, sondern weiter gefasst einen „Einzugsbereich“ von bis zu 100 m rund um die Stadtmauern, in dem besondere Rituale ausgeführt wurden, sich Kulte verorten lassen und Heiligtümer eingerichtet wurden. Es sind Götter, vor allem Zeus, Athena, Hermes und Apollon, mit entsprechenden Epiklesen aber auch Heroen bis hin zu Olympiasiegern, deren Schutzfunktion sich in der einen oder anderen Weise am Tor oder bei dem ´n Mauern manifestiert hat.
Überlegungen zu einem modernen Forschungskonstrukt. Philippika (158). Krüger, Anna-Lena. Hieronische Architektur auf Sizilien. Deutsch. 2022. 252 S. 113 Abb., 5 Tabellen. 24 x 17 cm. EUR 65,00. ISBN: 978-3-447-11792-0 Harrassowitz Verlag
Zur sogenannten hieronischen Architektur zählt die archäologische Forschung nicht nur Gebäude, die auf Initiative des syrakusanischen Königs Hieron II. (275–215 v. Chr.) errichtet wurden, sondern auch zahlreiche Innovationen und regionalspezifische Sonderformen, insbesondere im Bereich des Baudekors. Ihre Entwicklung und gezielte Verbreitung verortete man am Königshof in Syrakus und verknüpfte sie mit herrschaftsideologischen Botschaften. Das Vorkommen der hieronischen Architektur außerhalb Ostsiziliens ordnete man zeitlich nach der Eroberung von Syrakus ein und führte ihre Verbreitung u.a. auf wandernde syrakusanische Handwerker zurück.
Anna-Lena Krüger versteht in ihrem Buch unter ‚Hieronischer Architektur‘ ein zumeist implizit verwendetes Interpretationsmodell, das sie ausgehend von drei zentralen Problemfeldern, die sich aus der Anwendung dieses Modells für das Verständnis der Entwicklung der Architektur Siziliens in hellenistischer Zeit ergeben, diskutiert. Neben der Chronologie und den bislang für das hellenistische Sizilien angewendeten Datierungsstrategien wird ausgehend vom Hieron-Altar in Syrakus die Verknüpfung von Bauschmuck und Herrschaftsideologie sowie die Rekonstruktion von Innovations-, Verbreitungs-, und Rezeptionsprozessen in den Blick genommen und kritisch hinterfragt.
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