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Archäologie

Löwenmenschen und Schamanen
„Was der Archäologe nicht kennt, er kultisch nennt“, heißt ein altes Archäologen-Sprichwort, das immer dann zum Tragen kommt, wenn Befunde oder Funde vorliegen, die völlig aus dem bekannten Rahmen fallen. Wenngleich seit Generationen versucht wird, diesem Phänomen durchaus rational entgegenzutreten ... [weiter]
 
Handbuch zur Islamischen Archäologie und Kunstgeschichte
Was muß, was kann eine Publikation der Gattung „Handbuch“ leisten? Reicht es, alles Wissen über einen Gegenstand zusammenzutragen, gleichsam als literarische Speerspitze des Positivismus? Oder sollten sich Handbücher kritisch zum ausgebreiteten Wissensstand verhalten, etwa der Frage nachgehen, wie ... [weiter]
 
Steinerne Keulenköpfe aus Assur
Für die vorliegende Publikation in der Reihe der Wissenschaftlichen Veröffentlichungen der Deutschen Orient-Gesellschaft konnte mit Barbara Muhle eine berufene Wissenschaftlerin gewonnen werden, die sich mit der Thematik der vorderasiatischen Keulenköpfe seit langer Zeit intensiv beschäftigt. Neben ... [weiter]
 
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Neuerscheinungen

"Archaeologia Austriaca Band 103/2019. Zeitschrifte zur Archäologie Europas - Journal on the Archaeology of Europe. Hrsg.: Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien. 2019. 242 S. 30 x 21 cm. Pb. Dtsch.; Engl. EUR 98,00. " ISBN: 978-3-7001-8647-2
"»?.?antiquum Arnesse?.?«. Interdisziplinäre Forschungen zur Geschichte des Arendsees (2003–2011) (Archäologie in Sachsen Anhalt / Sonderband 31). Hrsg.: Leineweber, Rosemarie; Meller, Harald. 2019. 184 S. 30 x 21 cm. Gb. EUR 26,00. " ISBN: 978-3-948618-02-5
Löwenmensch und mehr. Die Ausgrabungen 2008–2013 in den altsteinzeitlichen Schichten der Stadel-Höhle im Hohlenstein (Lonetal), Gemeinde Asselfingen, Alb-Donau-Kreis. Hrsg.: Kind, Claus-Joachim. 2019. 206 S. 122 fb. Abb., 129 Abb. 30 x 21 cm. EUR 35,00. ISBN: 978-3-95490-409-9 L, Reichert
Der Hohlenstein im Lonetal gehört zu einer Gruppe von Höhlen auf der Schwäbischen Alb, aus denen die ältesten bekannten Belege figürlicher Kunst der Menschheitsgeschichte stammen und die seit 2017 UNESCO-Weltkulturerbe sind. Bekannt wurde er vor allem durch den „Löwenmenschen“ – eine einzigartige, aus Mammutelfenbein geschnitzte Darstellung eines Mischwesens aus der Zeit vor etwa 35.000 bis 40.000 Jahren. Zwischen 2008 und 2013 wurden neue Ausgrabungen am Hohlenstein durchgeführt. Überraschend kamen dabei auch weitere Fragmente der Figur des Löwenmenschen zutage.
Von Stadtmauern und Salbtöpfen. Archäologie zur Siedlungs- und Apothekengeschichte in Biberach. Schmid, Beate; Kulessa, Birgit. 2019. 419 S. 127 fb. Abb., 18 Abb. 30 x 21 cm. EUR 59,00. ISBN: 978-3-95490-389-4 L, Reichert
Die Stadt Biberach bewahrte über Jahrhunderte eine weitgehend ungestörte mittelalterliche Altstadt mit einem beachtlichen Bestand an spätmittelalterlicher Bausubstanz. In der vorliegenden Publikation werden die Ergebnisse von zwei Untersuchungen vorgestellt, die unter völlig unterschiedlichen Fragestellungen und an gegensätzlichen Standorten im mittelalterlichen Stadtgefüge durchgeführt wurden. Die Untersuchung auf dem Viehmarktplatz galt primär der Frage nach dem Siedlungsbeginn und der Siedlungsentwicklung in Stadtrandlage und damit verbunden auch nach Verlauf, Art und Stärke der ersten Stadtbefestigung. Durch die Vorlage sowie die Interpretation des Fundmaterials wird ein Bild vom Alltagsleben in einer mittelalterlichen Stadt vermittelt. Bei der Untersuchung des Gebäudes Marktplatz 7 stand die Baugeschichte und die Nutzung eines Patrizierhauses in zentraler Lage zwischen Kirche und Markt im Vordergrund. Der Beitrag thematisiert weniger strukturelle Fragen der städtischen Entwicklung, sondern erhellt vielmehr die wechselvolle Hausgeschichte eines spätmittelalterlichen Bürgerhauses. Schwerpunkt der Betrachtung ist die Beurteilung und Interpretation eines umfangreichen Fundspektrums, das Rückschlüsse auf die Bewohner des Gebäudes erlaubt. So kann nachgewiesen werden, dass das Haus über einen gewissen Zeitraum von einem Apotheker genutzt wurde, und das Fundmaterial vermittelt einen Eindruck von der Praxis dieses Berufs. Weitere Funde ermöglichen Rückschlüsse auf unterschiedliche Lebensbereiche eines Haushalts und auf den Wandel seiner Sachkultur über Jahrhunderte.
Ausgrabungen in Griechenland. Vortrag gehalten am 12. November 1900 in der Aula der Universität Rostock zum besten der Errichtung einer Bismarcksäule. Hiller von Gaertringen, Friedrich. 2019. 38 S. 1 Abb. EUR 109,95. ISBN: 978-3-11-146500-5
Navkur Plain, Al-Hazir basin. Settlement History of Iraqi Kurdistan (3). Kolinski, Rafa?. Settlement History of Iraqi Kurdistan:. 2019. 510 S. 8 maps, 328 ill., 128 Abb. 30 x 21 cm. Engl. EUR 158,00. ISBN: 978-3-447-19943-8 Harrassowitz Verlag
The Upper Greater Zab Archaeological Reconnaissance (UGZAR) project carried out an archaeological survey in the Iraqi Kurdistan on an area over 3,000 km2 big, located on both banks of the Greater Zab River, to the north and north-west of Erbil. During six field seasons, conducted in 2012-2017, the Polish team from the Adam Mickiewicz University in Poznan documented there 313 archaeological sites, 110 caves and 78 other heritage monuments (churches, monasteries, mosques, castles, mills, tombs and cemeteries, etc.), as well as 4 rock reliefs (3 in Gūndk and 1 in Batas). During the fieldwork, nearly 20,000 artefacts dating from the Late Neolithic (Hassuna culture) to the modern period (early 20th century) were collected and documented.
Rafał Koliński presents archaeological sites located on the Navkūr Plain, along the western limit of the survey area. He also discusses earlier archaeological fieldwork carried out in the area (mainly by the Iraqi Antiquity Service) and presents studies of available historical (from U2 spy mission B1554 in 1960 and CORONA spy satellite missions 1107 in 1967 and 1968) and modern aerial imagery of the region. The catalogue includes information about 38 sites located along the streams contributing to the al-Ḫāzīr river which flows c. 10 km to the west of the western limit of the study area. The richly-illustrated volume contains a description of each site (GIS information, determination of threats and damages, and analysis of the settlement history), its plan and photographs, as well as an extensive presentation of surface finds (mainly pottery), accompanied by drawings, colour photographs, and technological descriptions.
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