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Archäologie

Chronological Overview of Pottery from Asyut
Mit einem großartigen Zitat des 2014 verstorbenen Mediävisten Jacques Le Goff beginnt das Werk, welches sich der typologisch-chronologischen Erarbeitung des keramischen Materials vom Fundplatz Assiut in Mittelägypten widmet: „If reconstructing a dinosaur from a single vertebra seems possible, ... [weiter]
 
Geology for Archaeologists
Eine faszinierende aber auch schwierig zu bestimmende Materialgattung innerhalb der Archäologie sind Gesteine und Mineralien. Oft liegt dies an der Feinheit der geologischen Untergliederung, die eine eindeutige Zuweisung teilweise nur unter Anfertigung eines Dünnschliffes und somit einer chemischen ... [weiter]
 
Archäologie in Frankfurt am Main
In den Jahren von 2012 bis 2016 wurde in Frankfurt an 237 Stellen mächtig gegraben und die Funde anschließend erforscht. So wenigstens berichtet das Frankfurter Denkmalamt in seinen Fund- und Grabungsberichten. Unter schwierigen Bedingungen wurde am Eschenheimer Turm ein Brunnen aus dem 16. ... [weiter]
 
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Neuerscheinungen

Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland. Hrsg.: Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatliche Museen zu Berlin; Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland; Wemhoff, Matthias; Rind, Michael M. 2018. 480 S. 477 fb. Abb. 29 x 25 cm. EUR 49,95. CHF 57,40. ISBN: 978-3-7319-0723-7 Imhof
In Kooperation mit dem Verband der Landesarchäologen zeigt das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin die große Sonderausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“. Alle 16 Bundesländer präsentieren hier ihre spektakulärsten Funde und aktuelle Forschungsergebnisse der letzten 20 Jahre. Gezeigt wird u.a. die früheste figürliche Kunst der Menschheit, die ca. 35000 Jahre alte Venus vom Hohle Fels (Baden-Württemberg) und die bronzezeitliche Himmelsscheibe von Nebra (Sachsen-Anhalt) mit der weltweit ältesten bisher bekannten konkreten Darstellung des Kosmos. Ebenfalls präsentiert werden 3000 Jahre alte Goldhüte aus Deutschland und Frankreich, die nicht nur eine Meisterleistung der Goldschmiedetechnik darstellen, sondern auch mit kalendarischen Symbolen verziert sind.
In vier großen Themenfeldern – Mobilität, Austausch, Konflikt und Innovation – zeigen hochrangige Exponate aus der Steinzeit bis in 20. Jahrhundert die Folgen überregionaler Interaktion. Die archäologischen Funde zeigen unmittelbar, dass die Menschen im heutigen Deutschland zu allen Zeiten in ein gesamteuropäisches Netzwerk eingebunden waren. Über dieses Netzwerk wurde der Transfer von Menschen, Materialien, Gesellschaftssystemen, Religionen und Wissen europaweit befördert. Der daraus resultierende Bezug zu aktuellen Themen macht die archäologischen Funde für den heutigen Betrachter greifbar.
„Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und wird gefördert durch die Staatsministerin für Kultur und Medien und das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.
Schätze der biblischen Zeit. 50 archäologische Entdeckungen rund um die Bibel. 2018. 400 S. EUR 23,99. CHF 28,00. ISBN: 978-3-417-22923-3
Himmlisch!. Die Eisenobjekte aus dem Grab des Tutanchamun. Römisch Germanisches Zentralmuseum. 15 /RGZM-15. Beitr.: Katja Broschat, Christian Eckmann, Christian Koeberl, Eid Mertah, Florian Ströbele. 2018. 68 S, 44 meist fb. Abb. 21 x 30 cm. Gb. EUR 22,00 ISBN: 978-3-7954-3363-5 Schnell & Steiner
Etwa 5400 Objekte begleiteten den jugendlichen Pharao Tutanchamun auf seinem letzten Weg und stellen bis heute die einzige, nahezu vollständig erhaltene Grabausstattung eines altägyptischen Königs dar. Unter den zahlreichen Grabbeigaben aus Metall fand sich auch eine kleine Gruppe von 19 Eisenobjekten, die von jeher besonderes Interesse geweckt hat - entstammen sie doch einer Zeit, in der man in Ägypten noch weit davon entfernt war, die Technologie der Eisenverhüttung zu kennen, geschweige denn diese anwenden zu können.
• Neue Forschungen an einem der berühmtesten Grabfunde der Archäologie
Die Objektgruppe beinhaltet insgesamt 16 kleine, in Holz geschäftete Eisenspitzen, ein kleines Amulett in Form eines Udjat (Horusauge), das als Zier eines goldenen Armreifs diente, ein weiteres kleines Amulett in Form einer Miniatur-Kopfstütze sowie einen goldenen, überreich mit Stein- und Glaseinlagen verzierten Dolch mit einer Eisenklinge, der als eine der prominentesten Grabbeigaben Tutanchamuns angesehen wird. Mit Ausnahme der Eisenspitzen, die in der Schatzkammer des Grabes deponiert waren, gehörten alle anderen Eisenobjekte zur unmittelbaren Ausstattung der königlichen Mumie, was als Zeichen einer besonderen Wertschätzung dieses in der späten Bronzezeit Ägyptens seltenen vorkommenden Materials zu deuten ist. Der Beitrag erläutert den unmittelbaren Fundkontext der Artefakte und stellt die Ergebnisse der naturwissenschaftlich-technologische Studie vor. Ergänzend wird auch auf einen weiteren Dolch aus Tutanchamuns Grabinventar Bezug genommen, da ihm eine enge stilistische und technologische Verwandtschaft zu dem Dolch mit der eiserenen Klinge zugeschrieben wird.
Katja Broschat und Christian Eckmann sind Restauratoren des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz und führen seit einigen Jahren wissenschaftsbasierte Restaurierungen und technologische Untersuchungen an Objekten aus dem Grab des Tutanchamun am Ägyptischen Museum in Kairo durch. Florian Ströbele ist Geologe und arbeitet im Kompetenzbereich Naturwissenschaftliche Archäometrie des RGZM. Der Geologe Christian Koeberl ist Geochemiker, Universitätsprofessor für Impaktforschung und planetare Geologie an der Universität Wien sowie Generaldirektor und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Naturhistorischen Museums Wien. Eid Mertah ist Mitarbeiter der Abteilung für Restaurierung und Naturwissenschaftliche Archäologie des Ägyptischen Museums in Kairo.
Le Fayoum. Archéologie - Histoire - Religion. Actes du sixième colloque international, Montpellier, 26-28 octobre 2016. Hrsg.: Chaufray, Marie-Pierre; Guermeur, Ivan; Lippert, Sandra; Rondot, Vincent. Franz. 2018. 226 S. 5 Tabellen, 3 Diagramme, 3 Landkarten. 24 x 17 cm. EUR 49,00. ISBN: 978-3-447-19735-9 Harrassowitz Verlag
Mannheim-Sandhofen. Das frühmittelalterliche Gräberfeld von Geroldisheim (?). Hrsg.: Wiegand, Hermann; Hrsg.: Wieczorek, Alfried; Hrsg.: Rosendahl, Wilfried. 2018. 312 S. fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 59,80. ISBN: 978-3-95505-084-9
Steinzeit im Parkhaus. Moderne Archäologie und das unsichtbare Welterbe der Pfahlbauten. 2018. 160 S. 100 Abb. 21 x 21 cm. EUR 34,00. CHF 34,00. ISBN: 978-3-03810-377-6
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