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Neuerscheinungen in Archäologie

"Archaeologia Austriaca Band 103/2019. Zeitschrifte zur Archäologie Europas - Journal on the Archaeology of Europe. Hrsg.: Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien. 2019. 242 S. 30 x 21 cm. Pb. Dtsch.; Engl. EUR 98,00. " ISBN: 978-3-7001-8647-2
"»?.?antiquum Arnesse?.?«. Interdisziplinäre Forschungen zur Geschichte des Arendsees (2003–2011) (Archäologie in Sachsen Anhalt / Sonderband 31). Hrsg.: Leineweber, Rosemarie; Meller, Harald. 2019. 184 S. 30 x 21 cm. Gb. EUR 26,00. " ISBN: 978-3-948618-02-5
Löwenmensch und mehr. Die Ausgrabungen 2008–2013 in den altsteinzeitlichen Schichten der Stadel-Höhle im Hohlenstein (Lonetal), Gemeinde Asselfingen, Alb-Donau-Kreis. Hrsg.: Kind, Claus-Joachim. 2019. 206 S. 122 fb. Abb., 129 Abb. 30 x 21 cm. EUR 35,00. ISBN: 978-3-95490-409-9 L, Reichert
Der Hohlenstein im Lonetal gehört zu einer Gruppe von Höhlen auf der Schwäbischen Alb, aus denen die ältesten bekannten Belege figürlicher Kunst der Menschheitsgeschichte stammen und die seit 2017 UNESCO-Weltkulturerbe sind. Bekannt wurde er vor allem durch den „Löwenmenschen“ – eine einzigartige, aus Mammutelfenbein geschnitzte Darstellung eines Mischwesens aus der Zeit vor etwa 35.000 bis 40.000 Jahren. Zwischen 2008 und 2013 wurden neue Ausgrabungen am Hohlenstein durchgeführt. Überraschend kamen dabei auch weitere Fragmente der Figur des Löwenmenschen zutage.
Von Stadtmauern und Salbtöpfen. Archäologie zur Siedlungs- und Apothekengeschichte in Biberach. Schmid, Beate; Kulessa, Birgit. 2019. 419 S. 127 fb. Abb., 18 Abb. 30 x 21 cm. EUR 59,00. ISBN: 978-3-95490-389-4 L, Reichert
Die Stadt Biberach bewahrte über Jahrhunderte eine weitgehend ungestörte mittelalterliche Altstadt mit einem beachtlichen Bestand an spätmittelalterlicher Bausubstanz. In der vorliegenden Publikation werden die Ergebnisse von zwei Untersuchungen vorgestellt, die unter völlig unterschiedlichen Fragestellungen und an gegensätzlichen Standorten im mittelalterlichen Stadtgefüge durchgeführt wurden. Die Untersuchung auf dem Viehmarktplatz galt primär der Frage nach dem Siedlungsbeginn und der Siedlungsentwicklung in Stadtrandlage und damit verbunden auch nach Verlauf, Art und Stärke der ersten Stadtbefestigung. Durch die Vorlage sowie die Interpretation des Fundmaterials wird ein Bild vom Alltagsleben in einer mittelalterlichen Stadt vermittelt. Bei der Untersuchung des Gebäudes Marktplatz 7 stand die Baugeschichte und die Nutzung eines Patrizierhauses in zentraler Lage zwischen Kirche und Markt im Vordergrund. Der Beitrag thematisiert weniger strukturelle Fragen der städtischen Entwicklung, sondern erhellt vielmehr die wechselvolle Hausgeschichte eines spätmittelalterlichen Bürgerhauses. Schwerpunkt der Betrachtung ist die Beurteilung und Interpretation eines umfangreichen Fundspektrums, das Rückschlüsse auf die Bewohner des Gebäudes erlaubt. So kann nachgewiesen werden, dass das Haus über einen gewissen Zeitraum von einem Apotheker genutzt wurde, und das Fundmaterial vermittelt einen Eindruck von der Praxis dieses Berufs. Weitere Funde ermöglichen Rückschlüsse auf unterschiedliche Lebensbereiche eines Haushalts und auf den Wandel seiner Sachkultur über Jahrhunderte.
Ausgrabungen in Griechenland. Vortrag gehalten am 12. November 1900 in der Aula der Universität Rostock zum besten der Errichtung einer Bismarcksäule. Hiller von Gaertringen, Friedrich. 2019. 38 S. 1 Abb. EUR 109,95. ISBN: 978-3-11-146500-5
Navkur Plain, Al-Hazir basin. Settlement History of Iraqi Kurdistan (3). Kolinski, Rafa?. Settlement History of Iraqi Kurdistan:. 2019. 510 S. 8 maps, 328 ill., 128 Abb. 30 x 21 cm. Engl. EUR 158,00. ISBN: 978-3-447-19943-8 Harrassowitz Verlag
The Upper Greater Zab Archaeological Reconnaissance (UGZAR) project carried out an archaeological survey in the Iraqi Kurdistan on an area over 3,000 km2 big, located on both banks of the Greater Zab River, to the north and north-west of Erbil. During six field seasons, conducted in 2012-2017, the Polish team from the Adam Mickiewicz University in Poznan documented there 313 archaeological sites, 110 caves and 78 other heritage monuments (churches, monasteries, mosques, castles, mills, tombs and cemeteries, etc.), as well as 4 rock reliefs (3 in Gūndk and 1 in Batas). During the fieldwork, nearly 20,000 artefacts dating from the Late Neolithic (Hassuna culture) to the modern period (early 20th century) were collected and documented.
Rafał Koliński presents archaeological sites located on the Navkūr Plain, along the western limit of the survey area. He also discusses earlier archaeological fieldwork carried out in the area (mainly by the Iraqi Antiquity Service) and presents studies of available historical (from U2 spy mission B1554 in 1960 and CORONA spy satellite missions 1107 in 1967 and 1968) and modern aerial imagery of the region. The catalogue includes information about 38 sites located along the streams contributing to the al-Ḫāzīr river which flows c. 10 km to the west of the western limit of the study area. The richly-illustrated volume contains a description of each site (GIS information, determination of threats and damages, and analysis of the settlement history), its plan and photographs, as well as an extensive presentation of surface finds (mainly pottery), accompanied by drawings, colour photographs, and technological descriptions.
Textfunde aus den Jahren 1999-2017. Documenta antiqua Asiae minoris (1). Hrsg.: Rieken, Elisabeth. Keilschrifttafeln aus Kayal?p?nar 1. 2019. 210 S. 6 Abb., 60 Tafeln. 24 x 17 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-19946-9 Harrassowitz Verlag
Der hethiterzeitliche Siedlungshügel bei Kayalıpınar am Ufer des Kızılırmak in der Türkei hat seit 1999 immer wieder zunächst kleinere Textfunde hervorgebracht - darunter auch die berühmte „Samuha-Tafel“, die es ermöglichte, den Fundort zweifelsfrei mit Samuha zu identifizieren, einem der wichtigsten Kultorte des Hethiterreichs und zeitweilige Königsresidenz. Im Jahr 2015 wurde ein neues, in sich geschlossenes Tempelarchiv mit über 100 Tontafelfragmenten entdeckt. Die Grabung förderte Briefe, Kultinventare, Orakeltexte und Festritualbeschreibungen zu Tage, die in vielen Bereichen Aufschluss über das Pantheon und den Kult von Samuha geben. Von großem Interesse sind außerdem die Beziehungen zwischen der Zentrale in Hattusa und dem regionalen Zentrum.
Elisabeth Rieken begründet mit ihrem Band die neue Reihe Documenta Antiqua Asiae Minoris (DAAM) und legt erstmals die Textfunde aus Kayalıpınarr/Samuha in ihrer Gesamtheit in Autographie vor. Die Publikation wird begleitet von einer Darstellung der Fundumstände durch die Ausgräber und von philologischen Editionen mit Übersetzung und Kommentar, die durch namhafte Spezialisten besorgt wurden. Damit wird das Material sowohl der Hethitologie als auch der weiteren Forscheröffentlichkeit und interessierten Laien zugänglich gemacht.
The Asyut Project (12). Kilian, Andrea. Untersuchungen zur Keramik der Ersten Zwischenzeit und des frühen Mittleren Reichs aus Assiut/Mittelägypten. 2019. 448 S. 752 Abb. 30 x 21 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-11208-6 Harrassowitz Verlag
Das kooperative Langzeitvorhaben „Die altägyptische Nekropole von Assiut: Dokumentation und Interpretation“ wurde in den Jahren 2005 bis 2019 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Andrea Kilian untersucht in Band 12 des Asyut Projects die Keramikfunde der Ersten Zwischenzeit und des Mittleren Reiches (~ 2200 – 1700 v.Chr.), die in 16 Schacht- und Felsgräbern im Bereich der Nekropole des Gebel Assiut al-gharbi aufgefunden wurden.
Neben der erstmaligen Dokumentation und Auswertung bisher noch unpublizierten Materials wird das Korpus der Gefäßtypen von Assiut im Vergleich mit denen anderer Regionen des Niltals zusammengestellt und detailliert analysiert. Durch diese überregionale typologisch-komparative Vorgehensweise wird das Material in seiner ganzen Breite erschlossen und in einen chronologischen Kontext eingegliedert. Zudem fließen Überlegungen zur strukturellen Zusammenstellung der individuellen keramischen Grabensembles und zu Funktionsbereichen der keramischen Beigaben in die Untersuchung mit ein. Mit der Einbeziehung des Materials aus Altgrabungen, das sich heute in zahlreichen europäischen Museen befindet, erfährt die Auswertung eine zusätzliche Validierung. Die Studie erschließt und kontextualisiert neues Material aus dem unterrepräsentierten Befund Mittelägyptens und trägt damit zum tiefergehenden Verständnis der altägyptischen Gefäßentwicklung bei.
"Short-Term Occupations in Paleolithic Archaeology. Definition and Interpretation. Hrsg.: Cascalheira, João; Picin, Andrea. 2019. 296 S. 53 fb. Abb., 6 Abb. 24 x 16 cm. Book. Engl. EUR 106,99. CHF 118,00" ISBN: 978-3-030-27402-3
Archäologie auf der Ortsumfahrung Passow (Lkr. Uckermark, Bundesland Brandenburg). Cziesla, Erwin. 2019. 297 S. 381 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 78,00. ISBN: 978-3-945663-16-5
Acta Praehistorica et Archaeologica / Acta Praehistorica et Archaeologica 51, 2019. Hrsg.: Wemhoff, Matthias. 2019. 332 S. 30 x 21 cm. Gb. EUR 57,00. ISBN: 978-3-89646-076-9
Ein urbanes Zentrum am Puruna-Pyramos im Ebenen Kilikien. Vorbericht der schweizerisch-türkischen Ausgrabungen 2006–2015. Schriften zur Vorderasiatischen Archäologie (13). Hrsg.: Novák, Mirko; Kozal, Ekin; Ya?in, Deniz. Sirkeli Höyük. 2019. 404 S. 297 Abb. 30 x 21 cm. EUR 128,00. ISBN: 978-3-447-11161-4 Harrassowitz Verlag
Der Sirkeli Höyük am Ceyhan (Pyramos) ist einer der größten bronze- und eisenzeitlichen Siedlungshügel in Kilikien, einer im Süden der heutigen Türkei gelegenen antiken Kulturlandschaft zwischen Anatolien, Syrien und Zypern. Seit 2006 werden hier archäologische Forschungen der Universitäten Bern, Tübingen und Çanakkale durchgeführt, die eine ausgedehnte, sich in Zitadelle, Ober-, Unter- und Vorstadt gliedernde Stadtlandschaft zum Vorschein brachten. Die Forschungsziele des Projektes umfassen Urbanistik, Chronologie und die sich im Fundmaterial abzeichnenden interregionalen Kulturkontakte dieses für Kilikien exemplarischen Fundortes. Neben konventionellen Ausgrabungen kommen bei den Forschungen Techniken wie Fernerkundung (Satellitenbildauswertung), geophysikalische Prospektion und engmaschiger Survey zum Einsatz.
Das reich und farbig illustrierte Buch gibt eine vorläufige Zusammenfassung der bisherigen Arbeiten, wobei einerseits die Befunde und Funde präsentiert, diese anderseits aber auch im Hinblick auf die übergeordneten Fragestellungen interpretiert werden. Unter anderem wird erstmals seit den 1950er Jahren eine auf einer stratigrafischen Abfolge basierende, umfassende Keramiktypologie eines kilikischen Fundortes vorgelegt. Die Autorengruppe repräsentiert den interdisziplinären Ansatz der Forschungen.
Untersuchungen zur Grabarchitektur und Ausstattung vom 4. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. Italiká (6). Ruhardt, Birte. Die Kammergräber von Tarent. 2019. 356 S. 2 Karten, 48 Tafeln, inkl. DVD, 16 fb. Abb., 117 Abb. 30 x 21 cm. EUR 198,00. ISBN: 978-3-95490-205-7 L, Reichert
Bis heute zählt Tarent zu den bedeutendsten Städten Süditaliens. Bereits Ende des 8. Jahrhunderts v. Chr. als einzige Tochterstadt Spartas gegründet, entwickelte sich die Stadt schon bald zum führenden Handelsplatz der Magna Graecia (Großgriechenland). Zwischen dem letzten Drittel des 4. und dem 1. Jahrhundert v. Chr. profitierte eine gesellschaftliche Schicht von der politischen und wirtschaftlichen Situation und drückte dies im Grabwesen durch die Errichtung architektonisch aufwendiger Kammergräber mit reichen Grabbeigaben aus.
In der vorliegenden Publikation werden die Tarentiner Kammergräber erstmals in einem umfassenden Katalog mit Plänen zu den einzelnen Grabkammern und der Nekropole, einer Beschreibung jedes Grabkontextes sowie einer fotografischen Dokumentation der Funde zusammengestellt. Mit über 150 bisher aufgedeckten Kammergräbern bilden die hier vorgelegten Befunde die bisher größte systematisch ausgewertete Gruppe von unteritalischen Grabkammern. In keiner anderen unteritalischen Nekropole konnte bisher eine derartige Konzentration von Kammergräbern ausgemacht werden, was als Indiz für einen enormen Wohlstand Tarents in dieser Zeit gewertet werden kann. Gleichzeitig sind die Grabgebäude ein Beispiel für die seit dem letzten Drittel des 4. Jahrhunderts v. Chr. einsetzende Monumentalisierung der Grabarchitektur in weiten Teilen Unteritaliens.
Auf dieser Befundbasis baut eine eingehende Analyse der Grabarchitektur, der Ausstattung und der Beigaben, aber auch der topografischen Organisation der Nekropole auf. Im Vergleich mit zeitgenössischen unteritalischen Grabkammern wird eine für Tarent typische Erscheinungsform der Grabanlagen herausgearbeitet. An ihnen kann abgelesen werden, wie die Tarentiner Oberschicht auf die kulturellen Einflüsse, kriegerischen Auseinandersetzungen und Eroberungen reagierte und die ideologischen und identitätsstiftenden Elemente zur Selbstdarstellung im Grab veränderte oder weiterführte. Vor allem mit dem Eingreifen Roms in Unteritalien und dem östlichen Mittelmeerraum kommt es zu deutlichen strukturellen Veränderungen in den Grabanlagen. Veränderungen, neu aufkommende Elemente und Besonderheiten in der Grabarchitektur können dabei als Reflexe des zeitgenössischen Geschehens und der gesellschaftlichen Veränderung angesehen werden. Dabei ist jedoch hervorzuheben, dass die Struktur einer Nekropole kein einfacher Spiegel der realen gesellschaftlichen Verhältnisse ist, sondern vielmehr dem Idealbild, das eine Gesellschaft von sich entwirft, entspricht.
Die Grabungen am Südhang der bronzezeitlichen Höhensiedlung. Die El Argar-Zeit. Madrider Beiträge (40). Schubart, Hermanfrid. Fuente Álamo. 2019. 124 S. 12 Beilagen, 111 Abb. 30 x 21 cm. EUR 69,00. ISBN: 978-3-95490-391-7 L, Reichert
Über die Grabungen in Fuente Álamo (1977–1999) sind bereits als »Fuente Álamo Teil 1 bis 4«" Arbeiten über den Verlauf der Grabung, über die Siedlung und deren Stratigraphie, über die Gräber sowie über die Funde von Steingeräten und Tongefäßen erschienen. In diesem Teil 5 der Fuente Álamo gewidmeten Monographien-Folge wird nun über die bedeutsame Teilgrabung auf dem steilen Südhang der Höhensiedlung berichtet, so über die beispielhaft dokumentierte Schichtgrabung in der schwierigen Hangsituation, ihre Verzahnungen und die dort angetroffenen Hausreste, auch über die in einem Falle reich mit Silberschmuck ausgestatteten Gräber und das entsprechende Fundmaterial in seiner relativen wie absoluten Zeitstellung. Die Leitung der Grabung auf dem Südhang lag vom Beginn 1988 an bis zu ihrem vorgezogenen Ende 1999 in den bewährten Händen von Volker Pingel, doch mußten die wichtigen Ergebnisse nach seinem allzu frühen Tod im Jahre 2005 erst bearbeitet und für den Druck vorbereitet werden, eine Aufgabe, die der Mitausgräber Hermanfrid Schubart 2008 abschloß und nun vorgelegt wird.
Studies on the Archaeology, History, and Philology of Ancient Syria. Studia Eblaitica (5). Hrsg.: Matthiae, Paolo. Studia Eblaitica 5 (2019). Engl. 2019. 226 S. 62 Abb. 24 x 17 cm. EUR 68,00. ISBN: 978-3-447-19919-3 Harrassowitz Verlag
The aim of this new international journal is to contribute to developing the study of the interpretation and understanding of the ancient cultures of Syria, remaining as open as possible to the different methodologies and problems that characterize present-day research.
Thanks to the generous policy of international collaboration pursued by the cultural authorities of the Syrian Arab Republic, the increase in archaeological research in Syria, particularly from the 1970s on, opened up a series of new perspectives on the study of ancient Syria. The discovery of the Royal Archives of Ebla was decisive in this renaissance, as well as the role that Ebla played in establishing the very foundations of cultural development in ancient Syria.
This project originates at a time of serious crisis for Syria, whose plight does not even spare the country’s magnificent, thousand-year-old cultural heritage. It is also intended as the strongest of hopes for a not-too-distant future of peace, prosperity, harmony and justice for the whole of the Syrian people.
From the contents (altogether 12 contributions):
Alfonso Archi, Wars at the Time of Irkab-damu, King of Ebla
Amalia Catagnoti, The Subdivision of the Month at Ebla According to the Liturgical Calendar TM.75.G.12287+ and the Royal Rituals (ARET XI 1–3)
Valentina Tumolo, The Early Bronze Age Seal Impressions on Jars from Ḫirbet ez-Zeraqōn. Preliminary Remarks on Pottery and Images
Paolo Matthiae, The Middle Bronze Palaces at Ebla: Architectural Spaces and Administrative Functions Silvana Di Paolo, Isolated Monuments in Highly Urbanised Landscapes: The Farayji Stela in Central-Western Syria
Stefano De Martino, The Hurrian Song of Release and the Fall of Ebla
Jesse Michael Millek, Destruction at the End of the Late Bronze Age in Syria: A Reassessment
1. Halbband 2019. Archäologischer Anzeiger. Hrsg.: Fless, Friederike; von Rummel, Philipp. Archäologischer Anzeiger. 2019. 352 S. 410 fb. Abb., 113 Abb. 30 x 21 cm. EUR 40,00. ISBN: 978-3-95490-455-6 L, Reichert
Im Archäologischen Anzeiger werden Kurzbeiträge zu aktuellen Forschungen und Berichte über Grabungsprojekte des DAI sowie von Fachkollegen weltweit publiziert. Schwerpunktmäßig informiert die Zeitschrift über Themen aus dem Mittelmeerraum von der Vorgeschichte bis in die Spätantike, durchaus aber auch über Projekte außerhalb des Kernbereichs der Alten Welt.
Bayerische Vorgeschichtsblätter 2019. . 2019. 304 S. fb. Abb., Gb. EUR 74,00. ISBN: 978-3-406-11089-4 C. H. Beck
Die Bayerischen Vorgeschichtsblätter (vormals: Bayerischer Vorgeschichtsfreund bis 1930) erschienen erstmals im Jahr 1921 und blicken auf eine bald 100jährige Geschichte zurück. Herausgeber sind die Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Verbindung mit der Archäologischen Staatssammlung und dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (alle München). Es handelt sich um die führende archäologische Fachzeitschrift für Fund- und Grabungsbericht... Die Zeitschrift gliedert sich im Wesentlich in zwei Abschnitte: „Aufsätze und größere Fundberichte“, „Besprechungen und Anzeigen“ und wird von Fall zu Fall um „Nachrufe“ ergänzt.
Das Einreichen fremdsprachiger Beiträge und Buchbesprechungen ist möglich und insbesondere dann erwünscht, wenn sie Regionen übergreifende Themen behandeln, die Bezüge von und nach Bayern aufzeigen. Seit dem Jahr 2012 verfügen die Bayerischen Vorgeschichtsblätter über ein neues attraktives Layout und der Seitenumfang beträgt zwischen 250 und 300 Seiten. Sowohl im gesamten deutschen Sprachraum als auch in Frankreich, Italien und vor allem in Osteuropa wird die Zeitschrift insbesondere ihrer vorbildlichen Materialpublikationen sehr geschätzt.
Body and Frames of War in New Kingdom Egypt. Philippika (134). Mati?, Uroš. Engl. 2019. 422 S. 29 plates, 2 tables. 24 x 17 cm. EUR 92,00. ISBN: 978-3-447-19925-4 Harrassowitz Verlag
Body and Frames of War in New Kingdom Egypt deals with the relation between violence and the bodies of enemies and prisoners of war in New Kingdom Egypt (ca. 1550/1070 BC) through the lens of "frames of war" (J. Butler). Archaeological, textual and pictorial sources on military violence (torture, mutilation, execution) are examined with various methods. Numerous attestations of caging, branding and marking, cutting off hands, cutting off phalli, cutting off ears, eyes gouging, strangling, burning, impaling and decapitation of enemies are analysed in detail and compared with treatments of the dead in the Underworld and criminals in ancient Egypt.
Uroš Matić for the first time comprehensively compares divine and state violence in ancient Egypt. He discusses evidence from physical-anthropology (skeletal remains) and chooses a constructivist approach to textual and pictorial representations of violence. Bodies of enemies are understood as objects and media of violence. Several theoretical models are consulted in the examination of the material. It is argued that there was a difference in violent acts committed by the king and those committed by the soldiers. The king treats the enemies in the same way as deities and demons treat the dead in the Underworld. The violence committed by soldiers, on the other hand, is mundane and has no religious background. This difference strengthened the divine nature of the king.
freiburg.archäologie. Hrsg.: Jenisch, Bertram; Kalchthaler, Peter; Oelze, Hans. 2019. 248 S. 249 fb. Abb. 28 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0897-5 Imhof
Der Katalog vereint die Inhalte der in drei Freiburger Museen stattfindenden Ausstellungen zum Thema „Archäologie“:
Das Augustinermuseum widmet sich unter der Überschrift „900 Jahre Leben in der Stadt“ den Ergebnissen der Stadtarchäologie von der Stadtgründung 1091 bis in die Neuzeit.
Das Museum für Stadtgeschichte präsentiert unter dem Motto „200 Jahre Forschen in der Stadt“ die Forschungsgeschichte Freiburgs, deren prägenden Forscherpersönlichkeiten und stellt die Arbeitsmethoden von Archäologie und Bauforschung dar.
Schließlich zeigt das Archäologische Museum Colombischlössle mit dem Ausstellungsteil „Leben vor der Stadt“, die Geschichte vor der Stadtgründung sowie die intensive Verflechtung Freiburgs mit seinem Umland vor den Toren der Stadt.
Forschungen und Funde im Serai. Mit einem Verzeichnis der nichtislamischen Handschriften im Topkapu Serai zu Istanbul. Deissmann, Adolf. 2019. 144 S. EUR 109,95. ISBN: 978-3-11-145761-1
Das Statuenprogramm des Herodes-Atticus-Nymphäums in Olympia. Bol, Renate. Beitr.: Hoffmann, Adolf; Schumacher, Leonhard. 2019. 210 S. 73 Abb. EUR 108,00. ISBN: 978-3-11-084826-7
Probleme der Megalithgräberforschung. Vorträge zum 100. Geburtstag von Vera Leisner. Beitr.: Schubart, Hermanfrid; Dehn, W.; Kalb, P. 2019. 149 S. Zahlr. Abb. EUR 89,95. ISBN: 978-3-11-084746-8
Exploring the Archaeology of the Modern City in Nineteenth-century Australia. Murray, Tim; Crook, Penny. Engl. 2019. 291 S. 60 meist fb. Abb. eBook. EUR 16,99. CHF 21,50 ISBN: 978-3-030-27169-5
Die Ausgrabungen unter dem Niedermünster zu Regensburg III. Befunde und Funde der nachrömischen Zeit - Auswertung. In 2 Teilbänden. Wintergerst, Eleonore. Bearbeitung von Schwarz, Klaus; Heckmann, Sascha; Niepold, Tracy; Skriver, Anna; Turek, Peter; Achtenkamp, Stefan. 2019. 570 S. zahlr. fb. Abb. Ln. EUR 78,00. ISBN: 978-3-406-10767-2 C. H. Beck
Bericht der Römisch-Germanischen Kommission 97 (2016). Bericht der Römisch-Germanischen Kommission (97). Hrsg.: Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts. 2019. 450 S. 110 meist fb. Abb. 28 x 19 cm. EUR 30,80. ISBN: 978-3-7861-2840-3 Gebr. Mann Verlag
Der »Bericht der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts« wird von der RGK herausgegeben und erscheint jährlich. Der umfangreiche Band enthält größere Forschungsüberblicke zu laufenden und abgeschlossenen Grabungen von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter inklusive naturwissenschaftlicher Beiträge und Tagungsberichte. Hinzu kommt der Jahresbericht der RGK.
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