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Eine Oase der Ruhe – Der Nicht-katholische Friedhof in Rom
Bei Trip-Advisor rangiert er auf "Nr. 61 von 1.307 Aktivitäten in Rom", der cimetero acattolico, und ist doch immer noch eine Oase der Ruhe an der Stadtmauer. Beerdigt wird hier seit 300 Jahren, im Schatten der Cestius-Pyramide, einem 2000 Jahre alten Grabdenkmal. Venedigs Toteninsel und der Pariser ... [weiter]
 
Rheinsberg – Musenhof in neuem Glanz
Eine Einladung nach Rheinsberg - und schon sind wir auf dem Weg zu einem alten, von dort zu einem neuen und einem neu gegründeten Musenhof. Den ersten bauten und kannten Kronprinz Friedrich II. und Knobelsdorff (1740-44), danach mit Langhans jahrzehntelang der jüngere Königsbruder Heinrich. Der, ... [weiter]
 
Sagenhaftes Äthiopien – Archäologie, Geschichte, Religion
Äthiopien – ein Land voller Kontraste. Seine atemberaubenden Landschaften und sagenhaften Hochkulturen bilden den Rahmen für eine Jahrtausende alte Zivilisation. Eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten wie die geheimnisvollen Felsenkirchen von Lalibela und die mystischen Stelen von Aksum sind ... [weiter]
 
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Neuerscheinungen

Bad Driburg. Epochen der Stadtgeschichte. Hrsg.: Großevollmer, Hermann. 2017. 816 S. EUR 39,90. ISBN: 978-3-402-13229-6
Kirchenbauten im Erzbistum Bamberg während der Amtszeit von Erzbischof Dr. Josef Schneider (1955–1976). Studien zur Bamberger Bistumsgeschichte (5). Wachter, Robert. Hrsg.: Hölscher, Andreas. 2017. 1136 S. 2390 fb. Abb. 24 x 31 cm. Gb. EUR 199,00. CHF 228,85. ISBN: 978-3-7319-0084-9 Imhof
Dieser fünfte Band der diözesangeschichtlichen Buchreihe des Erzbistums Bamberg widmet sich den 177 Kirchen, die unter Erzbischof Josef Schneider (1955–1976) im Erzbistum Bamberg errichtet wurden. Damit führt er nahtlos den ersten Band dieser Reihe bis in die zweite Hälfte der 1970er Jahre fort.
Eine Darstellung zu den historischen Faktoren der damaligen Kirchenbauprogression thematisiert die kirchenrechtlichen Vorgaben, sowie den Einfluss der Bauherren und der staatlichen Baubehörden. Stil- und formalgeschichtliche Abschnitte unterziehen die Architektur der Kirchenbauten einer differenzierten Analyse aus verschiedenen Gesichtspunkten. Ein umfassender Katalogteil schließt sich an.
Das Buch des Kunsthistorikers und Denkmalpflegers Robert Wachter schließt eine weitere Lücke in der Geschichte des Kirchenbaus. Für diese wichtigste und umfangreichste Kirchenbauepoche des 20. Jahrhunderts leistet es Grundlagenforschung, da es nicht nur punktuell untersucht, sondern mit überregionalem Blick einordnet und interpretiert.
Historische und aktuelle Fotos der Kirchen von außen und innen inklusive ihrer Ausstattungsdetails, sowie Grundrisse, Schnitte und Architekturzeichnungen vermitteln ein lebendiges und umfassendes Bild vom Sakralbau der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Erzbistum Bamberg.
"Brandenburg. Fotograf Gehrke, Andreas; Beitr.: Burckhardt, Lucius. Engl.; Dtsch. 2017. 160 S. z. T. fb. Abb. 29 x 24 cm. Leinen. EUR 48,00. " ISBN: 978-3-9815735-8-9
Zu Gast bei den Kurfürsten. So lebten die Hohenzollern auf der Cadolzburg. Dreykorn, Monika. 2017. 80 S. 100 Abb. 15 x 21 cm. Br. EUR 9,50. ISBN: 978-3-941637-46-7
Die Lutherstadt Eisleben und ihre Ortsteile. Dr. Lauenroth, Hartmut. 2017. 104 S. 20 x 21 cm. Geklebt. EUR 9,95. ISBN: 978-3-935971-88-1
Die Justinuskirche in Frankfurt a. M. - Höchst. Die Blauen Bücher. Metternich, Wolfgang. 2017. 112 S. 245 meist fb. Abb., 25 x 17 cm. Pb. EUR 14,80. ISBN: 978-3-7845-4665-0 Langewiesche - Königstein
Die Justinuskirche in Frankfurt am Main-Höchst blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die Basilika des 9. Jahrhunderts mit ihren nördlich der Alpen einzigartigen Kapitellen ist neben den späteren Um- und Anbauten nahezu vollständig erhalten, was allein schon einen Besuch rechtfertigt.
In der späten Gotik erhielt die Kirche mit dem hohen Chor und den Langhauskapellen nach außen hin weitgehend ihre heutige Gestalt. Maßgebend dabei war das Engagement der in Höchst ansässigen, sehr bedeutenden Niederlassung des ¬Antoniter-Ordens.
In der Innenausstattung der ununterbrochen katholischem Gottesdienst vorbehaltenen Kirche aber haben alle Jahrhunderte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert ihre Spuren und hochrangige Kunstwerke hinterlassen: Altäre, Grabdenkmäler, Skulpturen und eine reiche liturgische Ausstattung, darunter die romanischen Skulpturen des 11. Jahrhunderts und der späten Gotik sowie der nach Motiven Martin Schongauers gemalte Kreuzaltar von 1485 und die gewaltige Schaubühne des barocken Hochaltares sowie eine der besten Konzertorgeln Deutschlands. Seine lange Geschichte und qualitätvollen Kunstwerke haben dem Gotteshaus den Ehrentitel „Bauwerk von nationaler Bedeutung“ eingetragen. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Justinuskirche mit viel Engagement und großen Spendenmitteln umfassend restauriert. Sie präsentiert sich und ihre Kunstwerke heute in altem Glanz.
Erst im März 2017 kam die überlebensgroße Skulptur des thronenden St. Antonius Abbas aus der Restaurierungswerkstatt zurück in die Kirche, wobei sich die geradezu einmalige Besonderheit und hohe Qualität dieses 1485 datierten und ausschließlich aus einem einzigen Walnuss-Baumstamm gearbeiteten Kunstwerks offenbarte.
Das Buch vermittelt einem breiten Leserkreis die lange und faszinierende Geschichte der Kirche und erläutert die zahlreichen herausragenden Kunstwerke in den alten Mauern. Zugleich wird dem Leser die neueste Forschung und Information über die Kirche mit zahlreichen Texten und 245 Bildern geboten.
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