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Neuerscheinungen in Denkmalpflege

St. Clemens. Geschichte einer einzigartigen Kirche in Essen-Werden. Tekolf, Edith. 2019. 160 S. 88 meist fb. Abb., 5 fb. Tab., 13 Landkarten. 24 x 17 cm. EUR 25,00. ISBN: 978-3-7954-3489-2 Schnell & Steiner
Obwohl es von St. Clemens in Essen-Werden nur noch Grundmauern und keine Darstellungen aus der Zeit vor ihrem Abriss gibt, fasziniert dieser Ort bis heute: durch die in dieser Region besondere Architektur, es handelt sich um die einzige Drei-Apsiden-Saalkirche nördlich der Alpen, und die bis heute sprudelnde Quelle („Clemenspöttchen“) im ehemaligen Innenraum der Kirche. Auch die einzigartige Atmosphäre und Anziehungskraft dieses uralten Ortes tragen zu dieser Faszination bei.
Die verlassene Schule bei Tschernobyl. Nic, Die verlassenen Orte. 2019. 24 S. 21 x 21 cm. EUR 3,00. ISBN: 978-3-86397-121-2
Vergessene Orte in Berlin und Brandenburg. Bild-Text-Band. Conrad, Robert. 2019. 240 S. fb. Abb. 27 x 22 cm. EUR 25,00. CHF 35,00 ISBN: 978-3-96311-134-1
Conservation of Architectural Heritage. A Culmination of Selected Research Papers from the Second International Conference on Conservation of Architectural Heritage (CAH-2), Egypt 2018. Hrsg.: Hawkes, Dean; Bougdah, Hocine; Rosso, Federica; Cavalagli, Nicola; Yousef M. Ghoneem, Mahmoud; Alalouch, Chaham; Mohareb, Nabil. 2019. Engl. 312 S. 120 fb. Tabellen. eBook. EUR 95,19. CHF 106,50 ISBN: 978-3-030-10871-7
Ein Denkmal der Verkehrsgeschichte und des Kalten Krieges. Arbeitshefte des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums (53). Schlasse, Heike Eva. Die Oderbrücke bei Neurüdnitz. 2019. 96 S. 77 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 14,95. CHF 17,20 ISBN: 978-3-7319-0787-9 Imhof
Unmittelbar am vielbefahrenen Oder-Neiße-Radweg, etwa auf halbem Weg zwischen Küstrin und Schwedt, überspannt eine imposante Stahlfachwerkbrücke die Oder. Die meisten Radler steigen hier ab und staunen, dass der Zugang zur Brücke mit einem Tor verschlossen ist. Sie nehmen erst jetzt wahr, dass es sich um eine Eisenbahnbrücke handelt, die keinen Anschluss an das Eisenbahnnetz hat. Die Geschichte dieses geheimnisvollen Ortes bleibt auch nach ihrem Zwischenstopp weiter im Dunkeln. Aufklärung bringt zukünftig dieses Buch und ein geplantes Informationszentrum, das hier für einen zukünftigen Rad- und Fußgängerweg über die Brücke errichtet wird. Eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke querte an dieser Stelle seit 1892 die Oder und verband die Orte Neurüdnitz und Zäckerick. 1930 errichtete man daneben eine reine Eisenbahnbrücke und die alte diente weiter als reine Straßenverbindung. Von den kriegszerstörten Brücken blieben auf deutscher Seite nur noch die historischen Brückenpfeiler und Widerlager. Pläne der militärischen Führung des Warschauer Paktes führten zum Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke, der 1955 abgeschlossen war. Eine reguläre Nutzung gab es freilich nie. Die Brücke ist heute wegen seiner verschiedenen Fachwerkoberbauten ein deutschlandweit einzigartiges technisches Denkmal und ein politisches Denkmal des Kalten Krieges. Das vorliegende Arbeitsheft gibt kenntnis- und detailreich Auskunft über seine Geschichte und Konstruktion.
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