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Neuerscheinungen in Epochen

Bettina von Arnim und ihr künstlerisches Werk. Dajana, Böhm. 2018. 1016 S. 16 x 23 cm. EUR 85,00. ISBN: 978-3-945869-08-6
Die römischen Bürgerkriege. Archäologie und Geschichte einer Krisenzeit. Maschek, Dominik. 2018. 352 S. 28 Abb. 24 x 17 cm. EUR 49,95. ISBN: 978-3-8053-4913-0
Franz Caucig (1755–1828). Italienische Ansichten. Röll, Johannes; Rozman, Ksenija. 2018. 320 S. 30 x 21 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0546-2 Imhof
Franz Caucig, der 1755 in Görz (Gorizia) geboren wurde, gehört zu den Künstlern, die im späten 18. Jahrhundert für längere Zeit in Rom lebten und arbeiteten. Es war vermutlich ein Stipendium des Grafen Philipp Cobenzl, der den jungen Maler schon zuvor in Wien gefördert hatte, mit dem Caucig nach zweijährigem Aufenthalt in Bologna im Jahre 1780 nach Rom kam. Dort absolvierte er ein intensives, an der Akademie orientiertes Studium, das das Zeichnen nach antiken Skulpturen in römischen Sammlungen, Aktstudien und das Zeichnen nach der Natur einschloss. Caucig bewegte sich in Rom in einem internationalen Umfeld, zu seinen engen Weggefährten zählten die Künstler Felice Giani, Joseph Bergler, Simon Denis, Antonio Canova und Michael Köck. Sein künstlerisches Umfeld, das auch durch den Klassizismus des Jacques-Louis David und den Kunstkreis um Angelika Kauffmann geprägt war, stand zudem in regem Austausch mit den Reisenden der Grand Tour. In diesem Zusammenhang entstanden auch zahlreiche Nachzeichnungen nach Originalen Caucigs, die hier ebenfalls dokumentiert werden.
Die Gärten von La Gara. Ein Landgut aus dem 18. Jahrhundert bei Genf mit Gärten von Erik Dhont und einem Labyrinth von Markus Raetz. Hrsg.: Freytag, Anette; Beitr.: Best, Verena; Dumont, Eric; el-Wakil, Leïla; Freytag, Anette; Lauterbach, Iris; Maridat, Gaël; Mason, Rainer Michael; Meisser, Christian; Revilliod, Luc-Eric; Rilliet, Natalie; Foto(s) von Aerni, Georg. 2018. 272 S. 240 meist fb. Abb. 27 x 19 cm. Gb. EUR 97,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-570-5 Scheidegger & Spiess
Dieses Buch porträtiert das historische Landgut La Gara in Jussy bei Genf und dessen Gartenanlage aus dem 18. Jahrhundert. Die Gebäude hat die Schweizer Architektin Verena Best restauriert und mit stimmigen innenarchitektonischen Interventionen ergänzt. Die Gärten wurden vom renommierten belgischen Landschaftsarchitekten Erik Dhont in zeitgenössischer Weise subtil neu interpretiert und mit einem palindromartigen Heckenlabyrinth ergänzt, das der Schweizer Künstler Markus Raetz gestaltet hat.
Anette Freytag hat die Verwandlung La Garas in den vergangenen Jahren aus nächster Nähe verfolgt. Ihre eigenen Beiträge und diejenigen ihrer Mitautoren betrachten die Geschichte des Anwesens und zahlreiche Aspekte der Restaurierung von Bauten und Gärten samt historischem Bewässerungssystem und Karpfenteichen sowie die zeitgenössischen landschaftlichen Interventionen. Ins Blickfeld gerückt werden zudem die Genfer Gartenkultur und die Charakteristik der Landschaft von Jussy mit ihrer grossen Biodiversität. Das Buch widmet sich ausserdem dem Phänomen der «Ferme ornée», einer antiken Vorbildern nachempfundenen Villa mit landwirtschaftlichen und ornamentalen Funktionen. Neue Fotografien des Zürcher Fotografen Georg Aerni aus allen vier Jahreszeiten runden diese prächtige Publikation ab.
Die großen Pharaonen. Vom Neuen Reich bis zur Spätzeit. Martinssen-von Falck, Susanne. 2018. 256 S. 20 x 13 cm. EUR 6,00. ISBN: 978-3-7374-1057-1
Elisa Bonaparte Baciocchi. Herrscherin, Mäzenin und Muse im Zeitalter Napoleons. Flecken, Maria Anna. 2018. 56 S. 16 fb. Abb. 19 x 12 cm. Pb. EUR 6,99. CHF 10,50 ISBN: 978-3-7460-6069-9
Fürst Pückler. Eine Biographie. Bröhan, Nicole. 2018. 176 S. 12 Abb. 18 x 11 cm. Pb. EUR 9,95. ISBN: 978-3-89773-850-8
Herrschaftliches Künstlertum zwischen Habitus, Norm und Neigung. Schriften zur Residenzkultur (11). Hrsg.: Cremer, Annette C.; Müller, Matthias; Pietschmann, Klaus. Fürst und Fürstin als Künstler. 2018. 400 S. 250 teils fb. Abb. 24 x 16 cm. Gb. EUR 36,00. ISBN: 978-3-86732-278-2 Lukas
Die Künste gehörten seit der Antike zu den wichtigsten Feldern herrschaftlicher Praxis, da erst ihre Kenntnis und Förderung den Typus des klugen, gebildeten Regenten zu sinnfälliger Anschaulichkeit verhalf. Von daher war es für Herrscher aller Zeiten eine Selbstverständlichkeit, Künstlern ein passendes Betätigungsfeld am Hof oder in der Stadt zu verschaffen. Ein Regent, der künstlerisch selbst tätig wird und dies noch dazu in aller Öffentlichkeit zelebriert, ist hingegen erklärungsbedürftig. Denn möchte man ein solches Verhalten nicht einfach nur als charakterliche Marotte, sondern als Ausdruck von Normen, Mustern und möglichen Topoi oder als Habitus bewerten, entstehen eine Reihe von Fragen und Problemen. Hier setzen die Beiträge des Buches an und nehmen erstmals aus einer interdisziplinären Perspektive heraus das nur wenig untersuchte Phänomen von zeichnenden, architekturentwerfenden, konstruierenden, drechselnden, stickenden oder komponierenden Fürsten und Fürstinnen diachron in den Blick. Zugleich gehen sie auf die damit verbundenen Theorien, Kategorien und historischen Habitus-Entwürfe ein. Der Fokus liegt dabei auf den Mitgliedern reichsunmittelbarer Familien, eigenständigen Territorialherren, Fürsten und Fürstinnen aus dem Alten Reich und den angrenzenden europäischen Ländern.
Das Resultat sind neue Erkenntnisse zur Kunst-, Kultur- und Sozialgeschichte, aber auch zur materiellen Kultur höfischer Gesellschaften im Europa der Frühen Neuzeit.
Die Prozessionen der Kas und Hemusut in den Tempeln der griechisch-römischen Zeit. Soubassementstudien VI. Studien zur spätägyptischen Religion (18). Ventker, Bettina. Garanten der Herrschaft. 2018. 390 S. 53 Abb., 16 Tabellen, 5 Bildtafeln. 30 x 21 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-19756-4 Harrassowitz Verlag
Der „Ka“ nimmt zu allen Zeiten eine zentrale und komplexe Rolle in der ägyptischen Religion ein. Als Lebenskräfte und Wesensaspekte des Sonnengottes tritt er in 14 namentlich benannten Ka-Aspekten (die Göttergruppe der „14 Kas des Re“) in diversen Quellen auf. Seit der Zeit Ptolemaios VIII. sind die 14 Kas des Re in der Gestalt von Gabenbringern im Sockelbereich belegt, wobei ihnen als weibliche Entsprechungen die Hemuset-Göttinnen zugeordnet werden. Obwohl in einem Zeitraum von ca. 250 Jahren in nicht weniger als elf Heiligtümern Prozessionen der Ka-Genien und der Hemuset-Göttinnen nachgewiesen werden können, ist ihnen in der Forschung bislang nicht dieselbe Aufmerksamkeit zuteil geworden wie anderen Prozessionstypen. Bettina Ventker geht in ihrem neuen Beitrag zu den Soubassementstudien der Frage nach, wodurch sich die Prozessionen der Kas und Hemusut auszeichnen, wie sie sich von anderen abgrenzen und welche spezifische Bedeutung den Genien in diesem Kontext zukommt. Hierzu werden alle Inschriften, bei denen es sich teilweise um Paralleltexte handelt, transliteriert, übersetzt und kommentiert und mit weiteren Quellen zu den 14 Kas außerhalb der Soubassement-Dekoration in Beziehung gesetzt. Die erstmals vollständig analysierten Texte zeigen einen wesentlichen Aspekt des vielschichtigen Ka-Begriffes auf, der vor allem im Soubassement seinen Ausdruck findet: Die Ka-Aspekte garantieren als dynastisches Prinzip die Legitimität und Kontinuität der weltlichen und göttlichen Herrschaftsordnung.
Bewegte Zeiten. Der Bildhauer Erasmus Grasser (um 1450-1518). Hrsg.: Eikelmann, Renate; Kürzeder, Christoph. 2018. 408 S. 405 Abb. 28 x 24 cm. EUR 45,00. CHF 54,90 ISBN: 978-3-7774-3057-7
Ferdinand Hodler - Alberto Giacometti. Eine Begegnung. Hrsg.: Bitterli, Konrad; Schmidhauser, David. 2018. 152 S. 110 fb. Abb. 28 x 19 cm. EUR 29,90. CHF 36,80 ISBN: 978-3-7774-3032-4
Hodler und der Parallelismus. Hrsg.: Kunstmuseum Bern; Musée d ´art et de l´histoire Genève; Beitr.: Bätschmann, Oskar; Blümle, Claudia; Madeline, Laurence; Marin, Jean Yves; Müller, Paul; Patry, Sylvie; Zimmer, Nina. Dtsch. 2018. 192 S. 150 fb. Abb. 27 x 22 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-591-0 Scheidegger & Spiess
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Ferdinand Hodlers Tod 1918 erweisen Bern, sein Geburtsort, und Genf, sein Todesort, dem Künstler gemeinsam eine Hommage und präsentieren in einer Ausstellung und einer Begleitpublikation seine einfache, klare und wirkungsvolle Theorie des Parallelismus, die sein Werk prägt.
Hodler sieht und malt eine Natur und eine Welt, die in parallelen Grundzügen organisiert ist. Es ist ein visuelles und sinnliches Erlebnis, das seine Kompositionen nährt: Hodler erkennt parallele Linien in Bergen, Wolken, Wäldern, Frauen, Männern, Persönlichkeiten – und so stellt er sie dar. Diese Weltordnung radikalisiert er, systematisiert sie und konstruiert seine Bilder in ausgewogenen und harmonischen Makrokosmen. Dieses Spiel der Parallelen zwischen seinen Werken, die aufeinander reagieren und sich ergänzen, erweitert er und bringt die Parallelität der Gefühle, die sich in seinen Gemälden, der Natur und den menschlichen Figuren ausdrückt, ins Spiel.
Zum ersten Mal wird in diesem Buch Hodlers Parallelismus in den Vordergrund gerückt. Hodlers beeindruckende Malereien werden ergänzt durch fachkundige Textbeiträge von Oskar Bätschmann, Claudia Blümle, Laurence Madeline, Paul Müller und Sylvie Patry.
Hodler et le Parallelisme. Hrsg.: Kunstmuseum Bern; Musée d'art et de l'histoire Genève; Beitr.: Bätschmann, Oskar; Blümle, Claudia; Madeline, Laurence; Marin, Jean Yves; Müller, Paul; Patry, Sylvie; Zimmer, Nina. Franz. 2018. 192 S. 150 fb. Abb. 27 x 22 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-811-9 Scheidegger & Spiess
Innovative Impressions. Prints by Cassatt, Degas, and Pissarro. Hrsg.: Lees, Sarah. Engl. 2018. 130 S. 100 fb. Abb. 28 x 24 cm. EUR 39,90. CHF 48,70 ISBN: 978-3-7774-2978-6
Reframing Jordaens. Pictor doctus – Techniken – Werkstattpraxis / Pictor doctus – Techniques – Workshop practice. Hrsg.: Lange, Justus; Münch, Birgit Ulrike. Engl.; Dtsch. 2018. 240 S. 24 x 17 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0368-0 Imhof
Der flämische Maler Jacob Jordaens stand erstaunlicherweise bis vor kurzem in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung noch immer im Schatten von Peter Paul Rubens, ein Umstand, der dem Geniediskurs des 19. Jahrhundert geschuldet ist. Jordaens war jedoch Leiter einer bedeutenden Großwerkstatt und prägte nach Rubens Tod 40 Jahre lang den Antwerpener Kunstmarkt maßgeblich. Der umfangreiche Aufsatzband vereint erstmals die Forschungen namhafter Experten zu Jacob Jordaens aus dem Bereich der Kunstgeschichte mit jenen der Gemälderestaurierung. Der interdisziplinäre Ansatz ermöglicht einen genaueren Blick auf die Werkstattpraxis und die Schaffensprozesse des Künstlers. Daraus entsteht ein neues Bild von dem Künstler, der sich durch eine ungeahnte Innovationskraft sowie bildkünstlerische und intellektuelle Eigenständigkeit auszeichnet.
Das Geheimnis der Keltenfürstin. Der sensationelle Fund von der Heuneburg. Krausse, Dirk; Ebinger-Rist, Nicole. 2018. 192 S. 150 fb. Abb. 28 x 24 cm. EUR 39,95. ISBN: 978-3-8062-2801-4
Gustav Klimts Ringstraßenwerk 1882-1897. Rychlik, Otmar. 2018. 250 S. fb. Abb. 27 x 21 cm. EUR 39,80. ISBN: 978-3-85409-899-7
Le culte de la Mère des dieux dans l'Empire romain. Dubosson-Sbriglione, Lara. Franz. 2018. 551 S. 52 Abb. 24 x 17 cm. EUR 78,00. ISBN: 978-3-515-11990-0
Edward Lear. The Parrots. Solinas, Francesco. 2018. 152 S. 33 x 24 cm. Gb. EUR 30,00. CHF 40,00 ISBN: 978-3-8365-6908-8
Leonardo da Vinci. Sämtliche Gemälde. Zöllner, Frank. 2018. 272 S. 33 x 24 cm. Gb. EUR 30,00. CHF 40,00 ISBN: 978-3-8365-6979-8
Les jardins de La Gara. Un domaine genevois du XVIIIè siècle avec des jardins d’Erik Dhont et un labyrinthe de Markus Raetz. Hrsg.: Freytag, Anette; Beitr.: Best, Verena; Dumont, Eric; el-Wakil, Leïla; Freytag, Anette; Lauterbach, Iris; Maridat, Gaël; Mason, Rainer Michael; Meisser, Christian; Revilliod, Luc-Eric; Rilliet, Natalie; Foto(s) von Aerni, Georg. Franz. 2018. 272 S. 240 meist fb. Abb. 27 x 19 cm. Gb. EUR 97,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-803-4 Scheidegger & Spiess
The Leventina Prehistoric Landscape (Alpine Ticino Valley, Switzerland). Part I: verschiedene Autor/innen: A Diachronic Study on Settlement, Environment, and Economy – Part II: Eva Carlevaro: Population Dynamics in the South Alpine Area from the End of the Bronze Age until Romanization. Hrsg.: Della Casa, Philippe. Engl. 2018. 372 S. 228 meist fb. Abb. 30 x 21 cm. Engl. Br. EUR 58,00. CHF 58,00 ISBN: 978-3-0340-1343-7
Im Altelier Liebermann. Leiko Ikemura im Dialog mit Donata & Wim Wenders. Ausst.Kat. Stiftung Brandenburger Tor, Max Liebermann Haus, Berlin 2018. Hrsg.: Nierhoff-Wielk, Barbara; Wöldicke, Evelyn. Engl.; Dtsch. 2018. 112 S. 27 x 20 cm. EUR 29,80. ISBN: 978-3-96098-363-7
Die falschen Abb. Marienerscheinungen im Franz.en 19. Jahrhundert und ihre Repräsentationen. Körner, Hans. 2018. 168 S. 22 x 20 cm. EUR 26,00. ISBN: 978-3-943915-32-7
Marwan - Face à Face. Hodaifa, Nagham. Franz. 2018. 396 S. EUR 91,95. CHF 96,00 ISBN: 978-3-0343-3224-8
Die Heilige Sippe und die Mediengeschichte des Triptychons. Familie und Bildrhetorik in Quentin Massys’ Annenaltar. Kuhn, Holger. 2018. 160 S. 28 meist fb. Abb. 26 x 18 cm. EUR 16,00. CHF 20,60 ISBN: 978-3-942810-41-8
Mit Mitra und Statuten. Studien zur brandenburgischen und vergleichenden Landesgeschichte (19). Riedel, Peter. 2018. 300 S. 24 x 16 cm. Gb. EUR 30,00. ISBN: 978-3-86732-264-5 Lukas
Der Autor beschreibt in einer Verbindung von kirchen- und landesgeschichtlichen Forschungsansätzen, wie die Bischöfe von Brandenburg von der Mitte des 12. Jahrhunderts bis zur Reformation durch liturgisch-pontifikale Handlungen und diözesane Gesetzgebung einen eigenen Handlungsspielraum gegenüber den weltlichen Landesherren behaupten konnten. Die Arbeit setzt dabei drei Schwerpunkte: Eine Fallstudie zeigt eingangs am Beispiel der geistlichen Institutionen der Stadt Zerbst die Praxis pontifikaler Handlungsmöglichkeiten auf. Die Diözesanstatuten des 14. und 15. Jahrhunderts spiegeln bischöfliches Handeln dagegen im Licht normativer Quellen; eine Betrachtung der bischöflichen Stellvertreter – Weihbischöfe, Generalvikare, Offiziale, Archidiakone und Pröpste – schließlich verbindet kirchen-, sozial- und verwaltungsgeschichtliche Aspekte pontifikaler Tätigkeitsfelder. Die vom Historischen Institut der Universität Potsdam mit dem Dr. Elisabeth Hamacher-Stiftungspreis ausgezeichnete Dissertation hebt somit anders als in der bisherigen Forschung die Bedeutung der Bischöfe in der brandenburgischen Landesgeschichte neu hervor.
Jakob Mohr. Hrsg.: Noell-Rumpeltes, Doris; Röske, Thomas; Text.: MacGregor, John M. Engl.; Dtsch. 2018. 112 S. 52 meist fb. Abb. 21 x 17 cm. EUR 25,00. CHF 31,00 ISBN: 978-3-7356-0474-3
Ein Grund zum Feiern?. Münster und der Westfälische Frieden. Hrsg.: Rommé, Barbara. Dtsch. 2018. 72 S. 64 fb. Abb. 30 x 22 cm. Engl. Br. EUR 18,00. CHF 24,30 ISBN: 978-3-95498-387-2
Tulpen,Tabak, Heringsfang. Niederländische Malerei des goldenen Zeitalters. Hansen, Dorothee. Hrsg.: Kunsthalle Bremen. 2018. 172 S. 108 fb. Abb. 31 x 25 cm. EUR 29,00. ISBN: 978-3-96047-044-1
Noblesse & Raffinement. Der höfische Schuh im Barock und Rokoko. Sedler, Irmgard; Sengewald, Angela. 2018. 200 S. 120 meist fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 29,80. ISBN: 978-3-8030-4036-7 Wasmuth
Diese Publikation präsentiert 80 Schuhexponate des 17. und 18. Jahrhunderts aus der bedeutenden Schuhsammlung des Museums Schloss Neu-Augustusburg in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) mit Katalogtexten von Dr. Irmgard Sedler, einer ausgewiesenen Expertin für historisches Schuhwerk. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Vielfalt an Materialien, Schnitten, Verzierungen, die diesen Schuh zum Ausdruckträger höfischer Repräsentation und elitärem Geschmack werden ließen. Die Schuhe zeigen am Objekt den modischen Wandel vom statuarischen Männerschuh mit hochgezogener Ristlasche des 17. Jahrhunderts hin zum graziösen Damenpantoffel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und von dort zum zierlichen Escarpin in Napoleonischer Zeit.
Vor dem Hintergrund endzeitlicher Lebenserfahrung, wie sie der Dreißigjährige Krieg (1618–1648) in Deutschland und in der Folge die Pestzeiten den Menschen in ganz Europa deutlich vor Augen führten, bestimmte letztlich ein Lebensgefühl die Grundhaltung der adligen Gesellschaft, welches ganz auf das Diesseits mit seiner Lebenslust ausgerichtet war. Im Spannungsbogen von Vanitas-Gedanken und carpe diem-Gefühl – hier die bürgerlich-protestantische Frömmigkeit, dort (am Hofe) das unbändige Feiern des gegenwärtigen Augenblicks – fand der typisch barocke Lebensentwurf seinen Niederschlag. Lebensfreude im Überschwang, Sinnlichkeit und unbändiger Genuss, Übertreibung und Gefühlsübersteigerung, die das höfische Leben im Barock und Rokoko prägten, fanden einen augenscheinlichen Ausdruck unter anderem in den Kleidersitten und der Gestaltung zeitmodischer Gewänder. Zur Ergänzung der typisch barocken Kostümsilhouette in männlicher wie weiblicher Ausprägung gehörte der Stöckelschuh.
Künstlerschaft als Konstrukt. artifex. Müller, Fabian. Raffaels Selbstdarstellung. 2018. 288 S. 57 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0667-4 Imhof
Im Laufe des Quattro- und zu Beginn des Cinquecento entwickelte sich bei den italienischen Malern ein neues Selbstverständnis. Auf Grundlage des neuen humanistischen Bildungsideals forderten sie eine höhere Wertschätzung des kreativen Schaffensprozesses und ihrer intellektuellen Fähigkeiten, eine Erhebung ihrer Profession aus dem Rang eines Handwerks in die Riege der artes liberales, schlussendlich auch den sozialen Aufstieg.
Auch Raffael (1483–1520) setzte sich spätestens in seinem römischen Schaffen intensiv mit der eigenen Künstlerschaft und deren Inszenierung auseinander. Durch die Aufnahme zeitgenössischer kunsttheoretischer, philosophischer und theologischer Topoi, durch allegorische Selbstbezüglichkeiten in den Bildinhalten und durch eine paragonal motivierte Auseinandersetzung mit seinen Konkurrenten und „rivalisierenden“ Kunstgattungen in Werken wie dem Bildprogramm der Stanza della Segnatura, einem Selbstporträt mit Hofmann oder der Fornarina strebte Raffael nach künstlerischer, intellektueller und sozialer Anerkennung.
Kein Künstler vor und wenige Künstler nach Raffael haben die eigene Künstlerschaft so explizit und umfassend konstruiert. Seine Strategie stellte sich in der Rückschau als höchst erfolgreich heraus; und nimmt man seine bis heute geltende kanonische Bedeutung für die Kunstgeschichte dazu, darf man Raffael legitim eine, wenn nicht sogar die Vorreiterrolle in der strategischen Künstlerselbstdarstellung zuweisen. Mit vorliegendem Buch wird also nicht nur ein wichtiges Kapitel der Künstlersozialgeschichte geschrieben, es legt auch den Grundstein für weitere einschlägige Forschungen.
Studien zur kaiserlichen Selbstdarstellung im 3. Jh. n. Chr. Philippika (122). Berressem, Ben N. Die Repräsentation der Soldatenkaiser. 2018. 500 S. 3 Abb., schematisch, 4 Tabellen, 8 Bildtafeln. 24 x 17 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-19755-7 Harrassowitz Verlag
Die Zeit der Soldatenkaiser (235-285 n.Chr.) gilt zu Recht als einer der turbulentesten Abschnitte des römischen Principats: Innere Unruhen, zermürbende Bürgerkriege und häufige Machtwechsel standen im direkten Zusammenhang mit einer institutionellen Krise des römischen Kaisertums. Um ihre Herrschaft in Zeiten der sogenannten ‚Reichskrise‘ zu stabilisieren, entwickelten die Soldatenkaiser bestimmte Repräsentationsstrategien, die dazu geeignet waren, auf die breite Masse der Bevölkerung zu wirken.
Ben Berressem untersucht in seiner Studie dieses Phänomen auf der Grundlage archäologischer Quellen, wobei die Baudenkmäler (Tempel, Badeanlagen, Spielstätten etc.) und Porträts (Statuen, Büsten, Münzbildnisse etc.) der römischen Kaiser als visuelle Medien der politischen Kommunikation im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Berressem gelingt es, ein umfassendes Bild der kaiserlichen Selbstdarstellung im fortgeschrittenen 3. Jahhundert zu skizzieren und geläufige Klischeevorstellungen des „Soldatenkaisertums“ zu hinterfragen. Im interdisziplinären Ansatz zwischen Geschichtswissenschaft und Archäologie werden dabei bislang kaum erforschte Entwicklungslinien sichtbar, welche den Transformationsprozess des Römischen Reiches am Übergang zur Spätantike prägten.
AUGUSTE RODIN. Regie von Duguet, Claire; Grünberg, Leslie; Aveillan, Bruno. 2018. 19 x 14 cm. EUR 14,90. ISBN: 978-3-8488-1039-0
Anton Romako. Beginn der Moderne / The Beginning of Modernism. Ausst.Kat. Leopolod Museum, Wien 2018. Hrsg.: Hussl-Hörmann, Marianne; Wipplinger, Hans-Peter. Dtsch; Engl. 2018. 200 S. 28 x 24 cm. EUR 29,90. ISBN: 978-3-96098-307-1
Ihre Dekoration und Raumkonzeption in ägyptischen Tempeln der griechisch-römischen Zeit. Studien zur spätägyptischen Religion (19). Baumann, Stefan. Schatzkammern. 2018. 946 S. 71 Tabellen, 58 Bildtafeln, 1 Kartenbeilage, 41 Abb. 30 x 21 cm. EUR 198,00. ISBN: 978-3-447-19733-5 Harrassowitz Verlag
Eine Schatzkammer gehört seit dem Neuen Reich (ca. 1539-1077 v.Chr.) zu den essentiellen Elementen der ägyptischen Heiligtümer, die in Bauinschriften durch einen Raumnamen belegt sind. Ihre Konzeption ist anhand der gut erhaltenen Bauten der griechisch-römischen Zeit besonders klar herauszuarbeiten, zumal die Tempel dieser Epoche vergleichsweise ausführliche Inschriften aufweisen. Die überlieferten Raumbezeichnungen (z.B. pr-HD - „Silberhaus“) und Texte weisen teilweise deutlich auf die Funktion der Schatzkammer als eine Art Sakristei bzw. Lagerraum für Kultgeräte hin.
Der Fokus von Stefan Baumanns Studie liegt auf der Untersuchung der Schatzkammern aus dieser späten Epoche mit ihren zum größten Teil noch unübersetzten Inschriften, doch auch die älteren Bauwerke werden in die Gesamtbetrachtung einbezogen. Besonders bemerkenswert sind die geographisch-mineralogischen Inschriften, deren Auskünfte über die Welt der Mineralien und ihre Herkunftsregionen ein umfassendes Nachschlagewerk zur Mineralogie und Geografie des alten Ägyptens darstellen. Die Ergebnisse aus der Untersuchung der Raumdekoration werden in einem zweiten Schritt mit einer Architekturanalyse kombiniert, um die Lage der Schatzkammern im Raumgefüge der ägyptischen Heiligtümer zu erklären; die Konzeption der Schatzkammer wiederum ermöglicht Aussagen über Grundmuster des Tempelbaus und rituelle Abläufe. Auf diese Weise leistet die Studie einen entscheidenden Beitrag für das Verständnis der Grundstruktur des ägyptischen Tempels.
Das bürgerliche Stadthaus im Rokoko. Ilchmann, Achim. 2018. 256 S. 140 meist fb. Abb. 25 x 16 cm. EUR 39,80. ISBN: 978-3-8030-0833-6 Wasmuth
Auffällig viele Autoren der Barock- und insbesondere der Rokoko-Rezeption der letzten 120 Jahre haben hegelianisch argumentiert, ohne mit der Hegelschen Philosophie enger vertraut gewesen zu sein oder Hegel explizit zitiert zu haben. Dieser Umstand hat einen Grund. Im ersten Teil des vorliegenden Buches wird gezeigt, dass die von Hegel in seiner Wissenschaft der Logik entwickelte Philosophie, insbesondere das Konzept des Übergangs der Einheit mitsamt ihren Momenten in ausgezeichneter – und vielleicht einzigartiger – Weise geeignet ist, die Architektur des Barock und des Rokoko begrifflich zu fassen.
Im zweiten Teil des Buches wird gezeigt, wie das im ersten Teil beschriebene Wesen des Rokoko im Material sich ausdrückt. Das Material ist hier auf die Außen- und Innenarchitektur des bürgerlichen Stadthauses im Rokoko beschränkt. Diese Architektur ist nur im Spannungsfeld Prinzip der Schönheit – um dem Repräsentationsanspruch des Bürgers nachzukommen – versus Prinzip der Zweckmäßigkeit – einem aufkommenden Bedürfnis des Bürgers wie auch des Aristokraten – zu realisieren. Eine zweite Beschränkung bilden – beispielsweise im Vergleich zu sakralen Bauten – die finanziellen Mittel des Bauherrn, des Großbürgers. Aus diesem Grund halten Bau-Kompendien der Zeit die Architektur „von Bürgerlichen Wohn-Häusern [als] eine von den nützlichsten und zugleich von den schwehresten der ganzen Bau-Kunst“. Gleichwohl ist das kleine großbürgerliche Stadthaus ein Bautypus, bei dem gerade wegen der Einschränkungen die theoretischen Ansprüche des Rokoko sehr deutlich im Material erscheinen.
Als repräsentatives Beispiel dient das Haus „Zum güldenen Heer“ in Erfurt, welches von dem Bankier Friedrich Wilhelm Stalforth 1768 erbaut wurde.
Sulamith und Maria. Beziehungen zwischen Friedrich Overbeck, Franz Pforr und den Schwestern Regula und Lisette Hottinger. Thommen, Heinrich. 2018. 350 S. EUR 68,00. CHF 68,00 ISBN: 978-3-7965-3779-0
The Gardens of La Gara. An 18th-Century Estate in Geneva with Gardens Designed by Erik Dhont and a Labyrinth by Markus Raetz. Hrsg.: Freytag, Anette; Beitr.: Best, Verena; Dumont, Eric; el-Wakil, Leïla; Freytag, Anette; Lauterbach, Iris; Maridat, Gaël; Mason, Rainer Michael; Meisser, Christian; Revilliod, Luc-Eric; Rilliet, Natalie; Foto(s) von Aerni, Georg. Engl. 2018. 272 S. 240 meist fb. Abb. 27 x 19 cm. Gb. EUR 97,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-802-7 Scheidegger & Spiess
Fürst von Fulda (1802–1806) und König Wilhelm I. der Niederlande (1815-1840). Dokumentationen zur Stadtgeschichte (32). Vögler, Gudrun. Wilhelm Friedrich von Oranien-Nassau. 2018. 320 S. 173 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0632-2 Imhof
Im Laufe der durch Napoleon angestoßenen Auflösung des Römischen Reiches Deutscher Nation war dem 30-jährigen Wilhelm Friedrich von Oranien-Nassau und späteren König Wilhelm I. der Niederlande (1815–1840) im Jahre 1802 u. a. das säkularisierte Hochstift Fulda zugefallen. Erfüllt vom Ideal religiöser Toleranz, den humanitären Idealen der Aufklärung und dem Nützlichkeitsdenken der Zeit, begründete er in dem ehemals katholischen Fürstbistum die Glaubensfreiheit und führte, gestützt auf fähige Mitarbeiter, in der Verwaltung, im Sozialwesen, der Gesundheitsversorgung, der Bildung und im kulturellen Bereich des noch weitgehend in mittelalterlichen Strukturen steckenden Feudalstaats grundlegende Reformen durch, sodass er 1806, als ihm Napoleon das ihm 1802 zugestandene Fulda wieder nahm, einen modernisierten Staat mit zukunftsfähigen Einrichtungen und Strukturen hinterließ. Dieses Porträt der vierjährigen Herrschaft des jungen, dynamischen Fürsten ist eingebunden in die historischen, ideengeschichtlichen, politischen und dynastischen Zusammenhänge und vermittelt so zugleich Einblicke in die bewegenden Kräfte dieser gewaltigen Umbruchzeit.
Zimmermannshandwerk vor 460 Jahren. Der Abbund eines Mehrreihen-Ständerbaus in Ramlinsburg. Steinmann, Jakob. 2018. 112 S. 158 z. T. fb. Abb. EUR 19,00. CHF 19,00 ISBN: 978-3-7965-3786-8
Zwiebelmuster. Von den Anfängen bis heute. Hell, Anja; Miedtank, Lutz. Hrsg.: Meissen Porzellan-Stiftung GmbH, Meißen. Dtsch. 2018. 152 S. 146 fb. Abb. 21 x 17 cm. Engl. Br. EUR 16,00. CHF 21,60 ISBN: 978-3-95498-368-1
A Most Pleasant Scene an an Inexhaustible Resource. Steps Towards a Byzantine Environmental History. Henriette Baron. Römisch Germanisches Zentralmuseum. 2018. Engl. 276 S., 240 meist fb. Abb., 21 x 30 cm. Gb. EUR 44,00 ISBN: 978-3-7954-3238-6 Schnell & Steiner
What do we know about the environments in which the Byzantine Empire unfolded in the eastern Mediterranean? How were they perceived and how did man and the environment mutually influence each other during the Byzantine millennium? Which approaches have been tried up until now to understand these interactions? And what could a further environmental-historical research agenda look like?
These questions were the focus of an interdisciplinary conference in Mainz. The present volume brings together contributions from researchers who have approached these issues from very different perspectives. They focus on the explanatory power of traditional as well as “new” sources and the methods of Byzantine Studies and Byzantine archaeology for this hitherto little-explored sphere.
"Ägyptische Textilien aus spätantiker und frühislamischer Zeit im Bestand der Kunstsammlungen Chemnitz. Hrsg.: Mössinger, Ingrid; Metz, Katharina; Beitr.: Metz, Katharina; Tudor-Vinther, Bianca. 2018. 304 S. EUR 28,00. " ISBN: 978-3-930116-38-6
"Ägyptische Textilien aus spätantiker und frühislamischer Zeit. im Bestand der Kunstsammlungen Chemnitz. Text.: Metz, Katharina; Tudor-Vinther, Bianca. 2018. 273 S. 30 x 24 cm. EUR 55,00. CHF 71,50" ISBN: 978-3-7356-0469-9
Albrecht Altdorfer. Mystischer Gottesglauben in Regensburg. Müller, Mathias F. 2018. 418 S. EUR 34,90. ISBN: 978-3-903207-10-3
Urbanitas - urbane Qualitäten. Die antike Stadt als kulturelle Selbstverwirklichung. Hrsg.: Alexandra W. Busch, Jochen Griesbach, Johannes Lipps. Römisch Germanisches Zentralmuseum. 2017. 460 S., 141 z. T. fb. Abb, 21 x 30 cm., Br. EUR 64,00 ISBN: 978-3-7954-3314-7 Schnell & Steiner
Die immense Zahl antiker Städte lässt keinen Zweifel daran, wo im klassischen Altertum das Leben pulsierte. Worin genau die Anziehungskraft der Städte bestand, lässt sich allerdings nur anhand seltener Äußerungen in den Schriftquellen erahnen. Wie aber sind solche Facetten urbaner Kultur auch archäologisch nachweisbar?
Die hier gesammelten Beiträge, die nicht nur die großen Zentren, sondern auch Städte verschiedenster Größenordnungen bis an die Peripherie der Mittelmeerwelt im Zeitraum vom 7.Jahrhundert v. Chr. bis in die Spätantike in den Blick nehmen, geben unterschiedliche Antworten darauf, was eine Stadt ausmacht. Es gibt durchaus wiedererkennbare Muster und verbindliche Normvorstellungen, aber nicht minder eigenwillige Lösungen und Sonderwege, dank derer die Städte ein eigenes Image entwickeln konnten.
"Die Stuttgarter Apokalypse-Tafeln. Hrsg.: Hojer, Annette; Krekel, Christoph. 2018. 80 S. 70 meist fb. Abb. 23 x 29 cm. Br. EUR 28,00. CHF 37,80" ISBN: 978-3-95498-367-4
Auf der Suche nach dem Stil. 1850–1900. Hrsg.: Schweizerisches Nationamuseum; Beitr.: Berthommier, Claire; Burkart, Lucas; Ernst, Meret; Franz, Rainald; HildEngl. Brand, Sonja; Ruoss, Mylène; Spillmann, Andreas; Stühlinger, Harald. 2018. 80 S. 60 meist fb. Abb. 25 x 20 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-580-4 Scheidegger & Spiess
Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts kann als die Periode der «Stilsuche» bezeichnet werden. Sie folgte der «Great Exhibition» von 1851 in London, der ersten Weltausstellung, an der die Industrienationen der ganzen Welt ihre besten Produkte zeigten. Opulenz und technische Errungenschaften wurden einem breiten Publikum zuteil, und für die nun industriell hergestellten Güter galt es, die ideale Form – den neuen Stil – zu finden. Damit einher gingen enorme soziale Umbrüche: Die Städte wachsen, Städtebau und Architektur sowie die Natur- und Ingenieurwissenschaften haben Hochkonjunktur. Elektrizität beginnt die Städte zu beleuchten, die Eisenbahn beschleunigt das Reisen. Kunsttheorien und Kunstgewerbeschulen mit Mustersammlungen entstehen, um dem Anspruch an die Gestaltung und Formgebung der neuen Dinge der modernen Welt gerecht zu werden.
Dieses Buch lädt dazu ein, die Fülle an Kunstrichtungen und Stilen jener Zeit neu zu entdecken. Illustriert und mit Textbeiträgen namhafter Autorinnen und Autoren zeigt es die Entwicklungen in Architektur und Städtebau, Kunst, Kunstgewerbe, Philosophie und in der Textilproduktion auf.
Giovanni Domenico Barbieri (1704-1764). Ein Graubündner als Hofmaurermeister des Fürstbischofs von Eichstätt. Hrsg.: Margadant Silvio, Emanuel Braun. 2017. 264 S., 20 meist fb. Abb. 12 x 20 cm. Gb. EUR 19,95 ISBN: 978-3-7954-1626-3 Schnell & Steiner
Die in diesem Band erstmals einer größeren Öffentlichkeit präsentierten autobiographischen Aufzeichnungen des in Diensten des Fürstbischofs von Eichstätt stehenden Hofmaurermeisters Giovanni Domenico Barbieri sind heute als nahezu einzigartige Quelle von unschätzbarem Wert. Sie werden hier in einer zweisprachigen Ausgabe zugänglich gemacht.
Giovanni Domenico Barbieri ist kein Baumeister, der als einer der Großen in die Kunstgeschichte eingegangen ist. Er gehört indes zu jenen Graubündener Baumeistern und Stuckateuren, die für die Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts zu einem Begriff geworden sind. Die meisten von ihnen - so auch bekannte Meister wie Enrico Zuccalli und Gabriel de Gabrieli - stammten aus dem kleinen, abseits gelegenen Misoxtal, das die Verbindung vom San Bernadino-Pass zum Tessin herstellt, sprachlich und kulturell zu Italien tendiert, politisch und kirchlich aber zum Kanton Graubünden gehört.
Die im Staatsarchiv in Chur aufbewahrten "Brevi Nottate di mia vita andante", die Lebensbeschreibung von Giovanni Domenico Barbieri (1704-1764), sind von Silvio Marganant ediert sowie übersetzt und mit einer Einführung von Massimo Lardi versehen worden.
Der Autor beschreibt seine Jugend in einem abgelegenen Tal, das nur wenigen Familien eine Existenz bot. Wie viele seiner Landsleute musste er sich fern der Heimat verdingen und kam als Maurerlehrling nach Eichstätt, wo sein Vorbild Gabriel de Gabrieli als Architekt des Fürstbischofs wirkte. Er konnte sich bald den fremden Verhältnissen anpassen, bildete sich fort und bekam verantwortungsvolle Aufgaben als Baumeister übertragen in einer Zeit, als im baulichen Gewerbe Hochkonjunktur herrschte. Man erfährt vieles über das harte Leben am Bau und die Abläufe der Maßnahmen, über die wirtschaftlichen Verhältnisse, das Entstehen bekannter Baudenkmäler im mittelbayerischen Raum, über die Gesinnung Barbieris und sein Verhältnis zu den Kollegen aus der Heimat.
Die Aufzeichnungen geben einen authentischen Einblick in den Alltag eines Baumeisters jener Zeit und sind eine wichtige neue Quelle, die die Kunstgeschichte Graubündens und Bayerns bereichert.
"Nürnberger Beckenschlägerschüsseln. Nuremberg Alms Dishes. Tiedemann, Klaus. Engl.; Dtsch. 2018. 180 S. zahlr. fb. Abb. EUR 69,00. " ISBN: 978-3-89754-523-6
Wissen + Macht. Der heilige Benedikt und die Ottonen. Herausgeber: Gabriele Köster, Andrea Knopik, Uta Siebrecht. Schriftenreihe des Zentrums für Mittelalterausstellungen Magdeburg. 2018. 328 S., 114 fb. Abb. 18 x 25 cm., Gb. EUR 34,95 ISBN: 978-3-7954-3297-3 Schnell & Steiner
Als Pioniere in Kutten erschlossen Mönche, die der Regel des hl. Benedikt folgten, im Mittelalter die Peripherie des Heiligen Römischen Reiches. Der interdisziplinär angelegte Band nimmt explizit den mitteldeutschen Raum um das ottonische Reichskloster Memleben in den Blick und untersucht die Beziehung zwischen Herrschaft und Kloster, zwischen Wissen und Macht.
Dem aus einer Fachtagung in Vorbereitung der gleichnamigen Ausstellung im ehemaligen Reichskloster Memleben 2018 resultierenden Band gelingt ein weiter Brückenschlag. Von den Anfängen bis in die Gegenwart des Benediktinerordens nehmen die verschiedenen Beiträge Fragen nach der Entwicklung ebenso wie nach Bildung, Liturgie und Memoria in den Fokus. Das Hauptanliegen des Bandes ist es, die Klosterlandschaft an Saale und Unstrut unter dem Aspekt des Zusammenwirkens von Herrschaft und Kloster, Wissen und Macht, neu ins Bewusstsein zu bringen. Historiker und Bauforscher, aber auch Theologen und Kunsthistoriker zeigen Auswirkungen des Investiturstreits und des Reformmönchtums, wobei ausgewählte Klöster besondere Aufmerksamkeit erfahren.
• Neue Perspektiven auf die Klosterlandschaft in Mitteldeutschland zur wissenschaftlichen Vorbereitung der Sonderausstellung „Wissen + Macht. Der heilige Benedikt und die Ottonen“
• Entwicklung der Benediktiner von der Frühgeschichte des Ordens bis in die Gegenwart
"Das Bernsteinschachspiel der Dukes of Atholl /An Amber Chess Set for the Dukes of Atholl. Beitr.: Spenlé, Virginie; Burrell, Courtney M; Hrsg.: Laue, Georg. Engl.; Dtsch. 2018. 76 S. 50 Abb. 29 x 23 cm. EUR 25,00. " ISBN: 978-3-00-058933-1
Bildbefragungen. Italienische Renaissance. Hagen, Rainer & Rose-Marie. 2018. 96 S. 26 x 21 cm. Kt. EUR 10,00. CHF 14,00 ISBN: 978-3-8365-6965-1
Der Briefwechsel von J.H.W. Tischbein und Herzog Peter Friedrich Ludwig nach den Oldenburger Quellen 1801 - 1824. Dohe, Sebastian. 2018. 144 S. 28 z. T. fb. Abb. EUR 16,00. ISBN: 978-3-7308-1425-3
"Cellinis Saliera. Die Biographie eines Kunstwerks. Hrsg.: Rainer, Paulus; Haag, Sabine. 2018. 432 S. 56 Abb. 28 x 24 cm. EUR 49,95. " ISBN: 978-3-902976-98-7
Bilder des Corpus Christi. Sakramentaler Realismus von Jan van Eyck bis Hieronymus Bosch. Schlie, Heike. 2002. 362 S. 8 Farbtaf. mit 9 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 78,00. CHF 132,00 ISBN: 978-3-7861-2392-7 Gebr. Mann Verlag
Cranach in Coburg. Klaus Weschenfelder. Gemälde von Lucas Cranach d. Ä., Lucas Cranach d.J., der Werkstatt und des Umkreises in den Kunstsammlungen der Veste Coburg. 2018. 240 S., 151 meist fb. Abb., 24 x 28 cm. Gb. EUR 39,95 ISBN: 978-3-7954-3254-6 Schnell & Steiner
Erstmals wird der Bestand an Cranach-Gemälden in den Kunstsammlungen der Veste Coburg komplett und umfassend publiziert. Neben Tafeln aus der Sammlung Georg Schäfer bilden Tafeln aus herzoglich Sachsen-Coburg und Gothaischem Besitz, darunter unveröffentlichte Werke, den historischen Kern der Sammlung. Ein Beitrag von Manuel Teget-Welz (Universität Erlangen) widmet sich einer Porträtserie des Cranach-Schülers „IS“.
Aus dem Besitz der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha ist den Kunstsammlungen der Veste Coburg ein Bestand an Tafelbildern von Cranach Vater und Sohn sowie deren Werkstätten und Umkreis überliefert, der bisher noch nicht zusammenhängend und grundlegend publiziert wurde. Unter den Bildern finden sich Fragmente eines wohl von der Veste Coburg stammenden Fürstenaltars. Weitere Tafeln kommen aus ernestinischem Besitz aus der Gothaer Kunstkammer, ein kleiner Teil ist mit der altdeutschen Sammlung Georg Schäfer nach Coburg gelangt. In dem teilweise noch unveröffentlichten Bestand spiegelt sich die Sammlungs- und Rezeptionsgeschichte von Cranachs Werk im Fürstentum Sachsen-Coburg. Die gründliche Diskussion des Befundes unter Einschluss technologischer Untersuchungen liefert Einsichten in ursprüngliche Verwendungszusammenhänge ebenso wie neue Beobachtungen zur Zuschreibung und Ikonographie.
• Erstmals wird der Coburger Cranach-Bestand einer zusammenhängenden wissenschaftlichen Bearbeitung unterzogen.
• Die Publikation bietet erstmalig eine zusammenfassende Darstellung zur Geschichte der Coburger Cranach-Sammlung.
• Die Publikation bietet erstmalig eine zusammenfassende Darstellung zur Geschichte der Coburger Cranach-Sammlung.
"Veronese. Der Cuccina-Zyklus. Hrsg.: Follmann, Christine; Giebe, Marlies; Henning, Andreas. 2018. 200 S. 256 meist fb. Abb. 27 x 24 cm. Engl. Br. EUR 24,00. CHF 32,40" ISBN: 978-3-95498-354-4
"Mancherlei Gedanken über die Art und Weise, Gärten anzulegen (1805/1808) - das Gartenbuch der Fürstin Izabela Czartoryska. My?li ró?ne o sposobie zak?adania ogrodów (dt.). Czartoryska, Izabella. Dtsch.; Polnisch. 2018. 236 S. fb. Abb. 31 x 24 cm. Gb. EUR 49,80. " ISBN: 978-3-89739-909-9
Das "Debrecener Pflanzen- und Tierbuch". Die illustrierte deutsche Ps.-Apuleius Handschrift Dtsch; Engl. Brecen R 459. Faksimile, Edition, Übersetzung und Kommentare. Polhill, Marian; Müller, Irmgard. Hrsg.: Groos, Arthur; Schnell, Bernhard. 2018. 384 S. 90 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-95490-270-5 L, Reichert
Das unter dem Namen des Apuleius überlieferte medizinisch-pharmakologische Handbuch ist das wichtigste Bindeglied zwischen den antiken und mittelalterlichen Kräuterbüchern. Die älteste Übersetzung in deutscher Sprache, das ‚Debrecener Pflanzen- und Tierbuch‘ aus dem zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts, wird hier erstmals ediert, ins Englische übersetzt und durch umfangreiche fachübergreifende Untersuchungen erschlossen.
Die Geburt der mediterranen Welt. Von den Anfängen bis zum klassischen Zeitalter. Broodbank, Cyprian. Übersetzt von Binder, Klaus; Leineweber, Bernd. 2018. 952 S. 207 Abb. 2 fb. Abb. 24 x 16 cm. Gb. EUR 44,00. ISBN: 978-3-406-71369-9 C. H. Beck
Seit der Frühzeit des Menschen hat das Mittelmeer die Welt unserer Vorfahren nachhaltig geprägt. Der Archäologe Cyprian Broodbank entwirft ein grandioses historisches Panorama dieses Meeres – von den Tagen der ersten Begegnung der Hominiden mit dem neuen Lebensraum vor 1,5 Millionen Jahren bis zum Beginn der Klassischen Antike. Cyprian Broodbank führt uns an die Küsten des Mittelmeers und lässt die angrenzenden Kulturräume längst vergangener Epochen wieder lebendig werden. Gemeinsam mit ihm umrunden wir wieder und wieder das Mittelmeer und lernen die seit den Tagen der Jäger und Sammler aufblühenden Gesellschaften kennen. Wir begleiten die ersten Menschen, die sich bereits in Einbäumen auf die See wagten, besuchen Fischer, Bauern und Handwerker in ihren Dörfern und lernen die Machtzentren der Alten Welt kennen, deren Herrscher und Eliten Rohstoffe und andere Schätze aus „Übersee“ begehrten. Wir erkennen das immer engmaschigere Netz der Hochkulturen, das sich nach und nach über das Meer in der Mitte breitet, und sehen Handelsschiffe und Kriegsflotten, die von der Straße von Gibraltar bis nach Tyros und von Etrurien bis Alexandria das Mittelmeer durcheilen, um an dessen unfassbarem Reichtum teilzuhaben, von dem noch in unseren Tagen atemberaubende archäologische Zeugnisse künden.
Die römische Besiedlung im Umland der antiken Tuffbergwerke am Laacher See-Vulkan. Römisch Germanisches Zentralmuseum. Ricarda Giljohann. 2018. 400 S, 135 S. Tafelteil, 2 Beilagen. 21 x 30 cm, Gb. EUR 66,00 ISBN: 978-3-7954-3320-8 Schnell & Steiner
Am Rhein, nördlich der Mosel, trafen die Truppen Caesars auf eine mit Gutshöfen besiedelte Landschaft und einen florierenden Mühlsteinhandel. Die Okkupations- und Urbanisierungspolitik des Kaisers Augustus bedeutete u.a. den Beginn der Steinbauweise in Deutschland und den gezielten Abbau der Tuffvorkommen um den Laacher See-Vulkan.
Die aufstrebende Tuffsteinindustrie und die Stationierung römischer Truppenverbände ließen rasch eine wohlhabende provinzialrömische Mischkultur entstehen. Selbst nach gravierenden Zerstörungen im 3. Jh. entwickelte sich im 4. Jh. erneut eine prosperierende Gesellschaft. Neu vorgelegt wird hier archäologisches Fundmaterial aus dem 1.-5. Jh., vor allem aus Gräbern der frühen Kaiserzeit und der ersten Hälfte des 2. Jhs.
Die Festung der Neuzeit in historischen Quellen. Thewes, Guy / Kettlitz, Eberhardt / Decker, Klaus Peter. 2018. 376 S., 181 z. T. fb. Abb., Br. EUR 39,95 ISBN: 978-3-7954-3266-9 Schnell & Steiner
Der neunte Band der Reihe „Festungsforschung“ wendet sich Schrift-, Bild- und Sachquellen zum frühneuzeitlichen Festungsbau zu, wie sie sich in Archiven, Bibliotheken, Privatsammlungen und Museen erhalten haben. In den Blick genommen wird, welche Aussagen zur Bauentwicklung, Funktionsweise und Nutzungsgeschichte einer Festung durch die Aufarbeitung historischer Quellen getroffen werden können.
Der Sammelband dokumentiert die Ergebnisse der Jahrestagungen der Deutschen Gesellschaft für Festungsforschung e.V. in den Jahren 2015 (Nürnberg) und 2016 (Saarlouis). Anhand von Fallbeispielen aus ganz Europa rücken bildliche Darstellungen, Armierungspläne, Rechnungen, Memoranden, historische Literatur über Festungsbau und Belagerungen sowie Sachzeugnisse in Form von Waffen, Ausrüstung und Ausstattungsgegenständen ins Zentrum der Betrachtung.
Die Beiträge konzentrieren sich auf den Zeitraum vom 16. bis zum 19. Jh. Neben einer für das Thema Festungsbau beispielhaften Materialvorlage reflektieren die Autorinnen und Autoren die Aussagemöglichkeiten der historischen Quellen. Auf diese Weise ist das vorliegende Buch ein Kompendium mit Referenzcharakter.
"Thomas Gainsborough. Die moderne Landschaft. Hrsg.: Hoins, Katharina; Vogtherr, Christoph. 2018. 224 S. 220 Abb. 28 x 24 cm. EUR 45,00. CHF 54,90" ISBN: 978-3-7774-2996-0
"Thomas Gainsborough. The Modern Landscape. Hrsg.: Hoins, Katharina; Vogtherr, Christoph. Engl. 2018. 224 S. 220 Abb. 28 x 24 cm. EUR 45,00. CHF 54,90" ISBN: 978-3-7774-2997-7
"Paul Gauguin. Kunst sehen. Bockemühl, Michael. Hrsg.: Hornemann von Laer, David; Daniel, Julius. 2018. 78 S. zahlr. fb. Abb. 27 x 21 cm. EUR 16,80. " ISBN: 978-3-95779-065-1
"Gauguin. ""Ich bin ein Wilder"". Regie von Courtès, Marie-Christine. 2018. 19 x 14 cm. EUR 9,90. " ISBN: 978-3-8488-1040-6
"Ornament and Figure in Graeco-Roman Art. Rethinking Visual Ontologies in Classical Antiquity. Hrsg.: Dietrich, Nikolaus; Squire, Michael. Engl. 2018. 422 S. 165 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 119,95. " ISBN: 978-3-11-046015-5
Quellen zu Leben und Werk des Renaissancebaumeisters Hans von Matz. Architektur in der Stadt Enns 1550 - 1580. Haslhofer, Norbert. 2018. 228 S. 68 fb. Abb. 22 x 17 cm. Gb. EUR 69,90. CHF 95,00 ISBN: 978-3-7460-6061-3
"Hinter dem Pergament: Die Welt. Der Frankfurter Kaufmann Peter Ugelheimer und die Kunst der Buchmalerei im Venedig der Renaissance. Hrsg.: Schmitt, Bettina; Winterer, Christoph. 2018. 272 S. 170 fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 45,00. CHF 54,30" ISBN: 978-3-7774-2986-1
Hiroshige. One Hundred Famous Views of Edo. Trede, Melanie; Bichler, Lorenz. 2018. 584 S. 20 x 14 cm. Kt. EUR 15,00. CHF 20,00 ISBN: 978-3-8365-5659-0
"Ferdinand Hodler et le Léman. Chefs-d’oeuvre de collections privées suisses. Waldkirch, Bernhard von; Amoruso, Caroline; Guignard, Caroline; Blome, Diana; Langer, Laurent; Maître, Lysiane; Fischer, Matthias; Brunner, Monika; Güdel, Niklaus Manuel; Bätschmann, Oskar; Vaisse, Pierre; Burkhalter, Sarah; Patry, Sylvie. Hrsg.: Blome, Diana; Güdel, Niklaus Manuel. Franz. 2018. 208 S. EUR 38,00. CHF 46,90" ISBN: 978-3-7757-4413-3
"Ferdinand Hodler und der Genfersee. Meisterwerke aus Schweizer Privatsammlungen. Waldkirch, Bernhard von; Amoruso, Caroline; Guignard, Caroline; Blome, Diana; Langer, Laurent; Maître, Lysiane; Fischer, Matthias; Brunner, Monika; Güdel, Niklaus Manuel; Bätschmann, Oskar; Vaisse, Pierre; Burkhalter, Sarah; Patry, Sylvie. Hrsg.: Blome, Diana; Güdel, Niklaus Manuel. 2018. 208 S. EUR 38,00. CHF 46,90" ISBN: 978-3-7757-4414-0
"Ferdinand Hodler. Hrsg.: Prange, Oliver; Beitr.: Blome, Diana; Christen, Gabriela; Senti-Schmidlin, Verena; Lloyd, Jill; Brunner, Monika; Fischer, Matthias; Bätschmann, Oskar; Gianfreda, Sandra; Blocher, Christoph. 2018. 80 S. EUR 15,00. CHF 20,00" ISBN: 978-3-905931-80-8
Seitensprünge – Impressionismus ohne Sockel. Hrsg.: Stegmann, Markus. 2018. 64 S. EUR 16,00. ISBN: 978-3-7757-4421-8
Die Kunst des Barocks und des Rokoko in Italien. Lausberg, Michael. 2018. 424 S. Kt. EUR 49,95. ISBN: 978-3-8288-4051-5
Klimt. Jeho život slovem a obrazem (Sein Leben in Wort und Bild). Salfellner, Harald. Tschechisch. 2018. 104 S. fb. Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 12,50. ISBN: 978-3-89919-546-0
Klimt. Sein Leben in Wort und Bild. Salfellner, Harald. 2018. 104 S. fb. Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 12,50. ISBN: 978-3-89919-547-7
Klimt. An Illustrated Life (Sein Leben in Wort und Bild). Salfellner, Harald. Engl. 2018. 104 S. fb. Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 12,50. ISBN: 978-3-89919-548-4
Klimt. Une vie en couleurs (Sein Leben in Wort und Bild). Salfellner, Harald. Franz. 2018. 104 S. fb. Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 12,50. ISBN: 978-3-89919-549-1
Klimt. Su vida en textos e imágenes (Sein Leben in Wort und Bild). Salfellner, Harald. Span. 2018. 104 S. fb. Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 12,50. ISBN: 978-3-89919-550-7
Klimt. La sua vita in parole e immagini (Sein Leben in Wort und Bild). Salfellner, Harald. Itali. 2018. 104 S. fb. Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 12,50. ISBN: 978-3-89919-551-4
????? (Klimt). ????? ?y?o????? ? ??????? ? ???????????? (Sein Leben in Wort und Bild). Salfellner, Harald. Russisch. 2018. 104 S. fb. Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 12,50. ISBN: 978-3-89919-552-1
Hic Iacet Regina. Form und Funktion figürlicher Königinnengrabmäler - von 1200 bis 1450. Blaser-Meier, Susanna. 2018. 304 S. 171 meist fb. Abb. 30 x 22 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0439-7 Imhof
Als im Jahr 1204 eine der schillerndsten Frauenfiguren des Mittelalters, Eleonore von Aquitanien, einst Königin von England und vormals von Frankreich, verstarb, erhielt sie als früheste bekannte mittelalterliche Königin ein Grabmal mit einer lebensgroßen Liegefigur. Sie wurde damit zu einer Vorreiterin für einen Grabmalstyp, der großen Erfolg haben sollte. Bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts wurden in den mittel- und westeuropäischen Königreichen die Grabstätten von mindestens 90 Königinnen mit figürlich gestalteten Grabmälern ausgezeichnet.
Diese zum Teil erhaltenen sowie in Bild- oder Schriftquellen überlieferten Monumente wurden in der vorliegenden Studie erstmals in ihrer Gesamtheit in einem Katalog zusammengetragen und ausführlich dokumentiert.
Die vergleichende Untersuchung stellt im ersten Teil die Frage nach den formalen und materialikonologischen Gestaltungsprinzipien, ergänzt um kostüm- und schmuckgeschichtliche Aspekte der dargestellten Liegefiguren, in den Vordergrund. In einem zweiten Teil wird die Funktion derartiger Grabanlagen beleuchtet und vor dem Hintergrund der jeweiligen Auftraggeberschaft analysiert.
Menschen, Bilder, Sprache, Dinge. Wege der Kommunikation zwischen Byzanz und dem Westen 1:Bilder und Dinge. Falko Daim, Dominik Heher. 2018. 213 S., 157 fb. Abb. 21 x 30 cm, Gb. EUR 42,00 ISBN: 978-3-7954-3315-4 Schnell & Steiner
Begleitbände zur Ausstellung des Römisch-Germanische Zentralmuseums Mainz vom 17. März bis 11. November 2018 auf der Schallaburg (Niederösterreich)
Anlässlich dieser Schau erscheinen drei Begleitbände mit insgesamt 40 Beiträgen zu den ebenso vielfältigen wie wechselhaften Beziehungen zwischen dem lateinischen Westen und dem Byzantinischen Reich.
Die drei Bände versammeln Beiträge namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit archäologischer, kunsthistorischer, philologischer und historischer Schwerpunktsetzung. Das vielschichtige Bild an Überblicksdarstellungen und Detailstudien gewinnt zusätzlichen Wert durch teils erstmals veröffentlichte Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte vornehmlich des Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz „Byzanz zwischen Orient und Okzident“ sowie der byzantinistischen Forschungseinrichtungen in Wien.
Der Grundkonzeption der Ausstellung entsprechend, stehen die Sammelbände unter dem Zeichen der vielfältigen Kommunikation zwischen der byzantinischen und der lateinischen Welt. Hierfür werden archäologische und kunsthistorische Befunde herangezogen (Band 1), ebenso wie primär über Schriftquellen erschlossene Austauschprozesse (Band 2). Fallstudien aus verschiedensten Bereichen runden das Bild ab (Band 3).
2018 zeigt das Römisch-Germanische Zentralmuseum Mainz in Zusammenarbeit mit der Schallaburg in dem prachtvollen Renaissanceschloss nahe Melk (Niederösterreich) die Ausstellung »Byzanz & der Westen. 1000 vergessene Jahre«. Beide, Byzanz und der europäische Westen, entspringen dem römischen Weltreich, doch nehmen sie schon ab dem 5. Jahrhundert unterschiedliche Entwicklungen. Während das Römische Reich im Osten Bestand hatte und sich zum Byzantinischen Reich des Mittelalters wandelte, traten im Westen gentile Herrschaften an dessen Stelle, Königreiche der Goten, Vandalen, Angelsachsen, Langobarden und Franken. Zwar blieb Byzanz zumindest 800 Jahre lang das Vorbild für die anderen europäischen Entitäten, doch kam es sehr schnell zu Missverständnissen, Meinungsverschiedenheiten und Zwistigkeiten. Die Verständigung wurde immer schwieriger - im orthodoxen Osten sprach man zumeist Griechisch, im katholischen Westen war die Verkehrssprache Latein. Auch bei der Auslegung des christlichen Glaubens war man sich zusehends uneinig. Aber immer noch bewunderte man die byzantinischen Schätze - die herrlichen Seiden, Elfenbeinreliefs, technische Wunderwerke, die vielen Reliquien, grandiose Bauwerke. Die Wende kam 1204 mit der Eroberung und Plünderung Konstantinopels durch die Bischöfe und Ritter des Vierten Kreuzzugs. Für das bereits vorher geschwächte Byzantinische Reich bedeutete diese Katastrophe den Abstieg in die zweite politische Liga. Im Osten machten sich Kreuzfahrerstaaten breit, Venedig und Genua waren schon früher im Handel erfolgreich, jetzt hatten sie praktisch die alleinige Kontrolle.
Anlässlich dieser Schau erscheinen drei Begleitbände mit insgesamt 40 Beiträgen zu den ebenso vielfältigen wie wechselhaften Beziehungen zwischen dem lateinischen Westen und dem Byzantinischen Reich. Die Bände sind nach den Medien der Kommunikation strukturiert: Menschen, Bilder, Sprache, Dinge. Sie versammeln Beiträge namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit archäologischer, kunsthistorischer, philologischer und historischer Schwerpunktsetzung. Das vielschichtige Bild an Überblicksdarstellungen und Detailstudien gewinnt zusätzlichen Wert durch teils erstmals veröffentlichte Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte, vornehmlich des Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz: Byzanz zwischen Orient und Okzident sowie der byzantinistischen Forschungseinrichtungen in Wien.
Kunst und Konfession in der Frühen Neuzeit. Zur sakralen Intermedialität im 16. bis 18. Jahrhundert. Johann Anselm Steiger. 2018. 456 S., 153 fb. Abb. 17 x 24 cm. Gb. EUR 59,00 ISBN: 978-3-7954-3324-6 Schnell & Steiner
Der Band bietet 16 profunde Studien zur geistlichen Ikonographie der Frühen Neuzeit und deren historisch-theologischer Relevanz. Besonderes Augenmerk wird hierbei darauf gerichtet, welche medienspezifische Beiträge sakrale Bildwerke zur Exegese der Heiligen Schrift leisten - und dies stets vor dem Hintergrund der jeweiligen auslegungs-, theologie-, predigt- und frömmigkeitsgeschichtlichen Kontexte.
Einsetzend bei Martin Luthers Bildhermeneutik und intermedialen Konstellationen im Reformationsjahrhundert, wird der Bogen bis hinein in die Aufklärungszeit gespannt, innerhalb deren Johann August Nahl mit seiner Hindelbanker Grabplatte frühneuzeitliche Bildsprache innovativ aufgriff und zuspitzte. In den Blick genommen werden überdies ein Meisterwerk des Antwerpener Malers Frans Floris, Kirchenausstattungen (Kanzeln, Altäre, Epitaphien, Deckengemälde) des 16. bis 18. Jahrhunderts sowie Zeugnisse der geistlichen Druckgraphik.
• Gesammelte Studien zur geistlichen Ikonographie der Frühen Neuzeit
• Profunde Analyse sakraler Bildwerke und deren Beitrag zur Exegese biblischer Texte
Landgraf Carl in Hessen und Europa. Groß gedacht! Groß gemacht? Hrsg.: Museumslandschaft Hessen Kassel; Bungarten, Gisela. 2018. 624 S. 843 fb. Abb. 29 x 24 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0610-0 Imhof
Landgraf Carl von Hessen-Kassel (1654–1730) ist eine überragende historische Gestalt: In mehr als fünfzig Jahren Regierungszeit führte er sein Land aus den Ruinen des Dreißigjährigen Krieges in eine prosperierende Zukunft. Dazu zählten die Aufnahme hugenottischer Flüchtlinge, die Einrichtung eines stehenden Heeres und eine geschickte Heiratspolitik, die seinen Sohn zum König von Schweden machte. Groß war sein Interesse an den Wissenschaften und Künsten seiner Zeit und noch heute zeugen spektakuläre Bauten wie die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Wasserspiele in Kassel von seinen Ansprüchen. Seine Ambitionen gingen noch weit über das Realisierte hinaus, und viele seiner Ideen sind in Plänen und Auftragswerken detailliert nachvollziehbar.
Dieser Ausstellungskatalog präsentiert in umfassender Art und Weise Landgraf Carl und seine Zeit. Mit zehn Essays zu den unterschiedlichen Aspekten von Landgraf Carls Herrschaft und einem Katalog von mehreren hundert Artefakten lässt er die Barockkultur in Hessen-Kassel in einer nie dagewesenen Form auferstehen.
Lüneburger Altäre. Entstehung und Entwicklung vor und nach der Reformation. Gisela Aye. 2018. 184 S., 106 fb. Abb. 17 x 24 cm. Gb. EUR 27,00 ISBN: 978-3-7954-3273-7 Schnell & Steiner
alzhandel und Mitgliedschaft in der Hanse waren entscheidende Faktoren für die wirtschaftliche Blütezeit Lüneburgs vom 14. bis 16. Jh. und sorgten für ein selbstbewusstes Auftreten der Stadt und ihrer Bürger, das sich auch in der reichen Ausstattung ihrer Kirchen mit Altären niederschlug. Von den einst rund 130 spätgotischen Altären ist eine stattliche Zahl in Lüneburg, im Umland wie in Museen erhalten, denen das Hauptinteresse des Bandes gilt.
Die erhaltenen Altarretabel wie der Lamberti-Altar oder der Heiligenthaler Altar geben einen Eindruck von der hervorragenden Qualität der Malerei wie der Schnitzarbeiten Lüneburger Meister. Die einzelnen Werke werden in Aufbau und Ausstattung, Ikonographie und theologischen Aussage auf dem Hintergrund der Zeitgeschichte vorgestellt. Dabei geht die Autorin auf die Situation ihrer Entstehung, die Auftragslage, die Lüneburger Werkstätten und deren Meister ein, die z.T. auch aus Hamburg, Westfalen oder dem Rheinland stammten.
Im Mittelpunkt steht die Zeit des Umbruchs vom Mittelalter zur Neuzeit. Doch gibt der Band darüber hinaus einen Überblick über die nachreformatorische Zeit bis hin zu Beispielen der Gegenwart.
• Umfassender Überblick über die erhaltenen Altarretabel aus Lüneburger Werkstätten
• Kunsthistorische Einzelbeschreibung der Objekte von der Spätgotik bis heute
Gotik am Mainzer Dom. Die Kapellenbauten der Nordseite. Hrsg.: Heckwolf, Domdekan Prälat Heinz. 2018. 176 S. 100 z. T. fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 39,95. ISBN: 978-3-7954-3291-1 Schnell & Steiner
Der Hohe Dom zu Mainz ist nicht nur seit mehr als 1000 Jahren Mittelpunkt und Wahrzeichen der Stadt, sondern schon seit den Anfängen der Kunstgeschichte auch Thema kunsthistorischer Forschung. Und doch gibt es auch heute noch viel Neues zu entdecken - die Geschichte des Mainzer Domes ist noch lange nicht endgültig geschrieben.
Der Band „Gotik am Mainzer Dom. Die Kapellenanbauten der Nordseite“ bildet den Auftakt einer neuen Reihe zu den aktuellen Forschungen am Mainzer Dom. Die umfangreichen Instandsetzungsmaßnahmen, die seit 2001 im Gange sind, haben zum ersten Mal seit mehr als 100 Jahren auch die Möglichkeit zu aktuellen Bauforschungen am Dom gegeben. Der Dom ist dabei in all seinen Teilen neu untersucht worden und wird es auch weiterhin. Mit dem nun vorliegenden Band wird ein erstes Ergebnis einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Forschungsband „Gotik am Mainzer Dom. Die Kapellenanbauten der Nordseite“ betrachtet die spannungsreichen Beziehungen zwischen Straßburg, Mainz und Köln in neuem Licht und leistet einen ersten Beitrag zur Neubewertung der gotischen Teile des Mainzer Domes.
• Reich bebilderter Auftakt einer neuen Forschungsreihe zum Mainzer Dom
• Neubewertung der spannungsreichen Beziehungen zwischen Straßburg, Mainz und Köln
"Die Malerei des 19. Jahrhunderts. Kunst sehen. Bockemühl, Michael. Hrsg.: Hornemann von Laer, David; Eckey, Jana. 2018. 94 S. zahlr. fb. Abb. 27 x 21 cm. EUR 16,80. " ISBN: 978-3-95779-063-7
Der Mansfelder Kreuzigungs-Altar (1518/20). Sabine Maier, Rüdiger Maier. 2017. 239 S., 209 mest fb. Abb., 21 x 30 cm, Br. EUR 49,95 ISBN: 978-3-7954-3268-3 Schnell & Steiner
Der dem Cranachschüler Hans Döring zugeschriebene Mansfelder Altar sowie weitere Werke dieses Meisters wurden mittels der IR-Technik untersucht, die die Unterzeichnung deutlich macht. Die graphische Komposition lässt einen Werkprozess erkennen, der auf die frühe Adaption von Renaissanceformen im mitteldeutschen Raum verweist.
Dank der Macro-Infrarot-Reflektographie wird die Unterzeichnung von Bildern sichtbar, die Aufschluss über den meist unbekannten Werkprozess eröffnet. Diesbezügliche Untersuchungen wurden an dem Hans Döring zugeschriebenen Kreuzigungs-Altar (1518/20) in Schloss-Mansfeld und an seinem Elisabet-Francke-Epitaph (Eisleben, 1517) vorgenommen. Döring verwendete Vorlagen, wobei er sich in kopierender oder auch freier Motivumsetzung der zeitgenössischen Graphik beidseitig der Alpen bediente. Auch der Einfluss Dürers und Cranachs zeigt sich bei Döring in einer Durchdringung beider Schulen. Als Referenz für das Werk Dörings wurden die mit HD monogrammierten Grafen- Porträts (Schloss Laubach) herangezogen. Seine Darstellungen zeigen eine deutliche Individualisierung der Frömmigkeit, wobei die reformatorische Sichtweise im Zentrum der Bildaussage steht.
"Maria Sibylla Merian. Blumen, Raupen, Schmetterlinge. Grebe, Anja; Sauer, Christine. 2018. 80 S. zahlr. Abb. 28 x 21 cm. EUR 14,80. " ISBN: 978-3-9818353-2-8
"Claude Monet. Kunst sehen. Bockemühl, Michael. Hrsg.: Hornemann von Laer, David; Kreisel, Andrea; Black, Geraint. 2018. 78 S. zahlr. fb. Abb. 27 x 21 cm. EUR 16,80. " ISBN: 978-3-95779-064-4
"Koloman Moser. Kutzenberger, Stefan; Leopold, Elisabeth. Engl. 2018. 80 S. 78 fb. Abb. 21 x 14 cm. EUR 11,90. CHF 15,60" ISBN: 978-3-7774-3072-0
Otto Wagner. Sarnitz, August. 2018. 96 S. 26 x 21 cm. Kt. EUR 10,00. 14,00 ISBN: 978-3-8365-6431-1
"Ovid - Amor fou. Zwischen Leidenschaft und Lächerlichkeit. Hrsg.: Griesbach, Jochen; Roberts, Daniela. 2018. 192 S. 115 fb. Abb. 23 x 24 cm. EUR 24,90. " ISBN: 978-3-422-07460-6
Die Geburt der Metropole. Städtische Räume und soziale Praktiken im mittelalterlichen Paris. Jörg Oberste. Forum Mittelalter - Studien. 2018. 320 S., 36 meist fb. Abb., 1 Tabelle. 17 x 24 cm. Br. EUR 39,95 ISBN: 978-3-7954-3173-0 Schnell & Steiner
Paris wuchs zwischen 1150 und 1350 von einer mittleren Bischofsstadt zur größten europäischen Metropole heran. Die Zahl der Einwohner stieg in diesen 200 Jahren von knapp 20.000 auf über 250.000. Die Ursachen und Folgen dieser demographischen Explosion werden in dem vorliegenden Buch erstmals umfassend untersucht.
Das Management des städtischen Raums erweist sich als Schlüssel zum Verständnis eines der dynamischsten Urbanisierungsprozesse im vormodernen Europa. Nicht König oder Grafen, sondern bedeutende Klöster und Stifte haben den Großteil des innerstädtischen Territoriums und des direkten Umlandes unter ihrer Herrschaft. Paris wächst dezentral aus den Stadtteilen geistlicher Grundherren zusammen, während der königliche Stadtherr durch Bauprojekte, Maßnahmen der Wirtschaftsförderung und polizeiliche Erlasse intensiv in die Urbanisierung seiner Hauptstadt eingreift.
Wer entscheidet über den Neubau von Straßen, Plätzen und Häusern? Woher stammt die Vielzahl der neuen Einwohner? Mit welchen Folgen für die städtische Gesellschaft, Wirtschaft und Friedenswahrung ist diese massenhafte Immigration verbunden? Welches Selbstverständnis bildet das heterogene Konstrukt der rasant wachsenden Großstadt heraus und welche Wahrnehmung von außen kann das spätmittelalterliche Paris erzeugen? Wann beginnt der bis heute spürbare Mythos der „Zauberstadt an der Seine“ (H. Heine)?
Schatz entdeckt!. Der verschollene Planschatz der Mecklenburger Herzöge. Hrsg.: Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern. 2018. 88 S. 86 fb. Abb. 17 x 24 cm. Engl. Br. EUR 18,00. CHF 24,30 ISBN: 978-3-95498-377-3
"Das Prachtevangeliar aus Mariengraden. Ein Meisterwerk der salischen Buchmalerei. Beuckers, Klaus Gereon; Oltrogge, Doris. 2018. 184 S. 31 x 23 cm. Gb. EUR 198,00. CHF 228,00" ISBN: 978-3-905924-61-9
"Die Präsenz der Antike in der Architektur. Hrsg.: Beyer, Andreas. Dtsch.; Engl. 2018. 204 S. 160 meist fb. Abb. EUR 109,95. " ISBN: 978-3-11-045720-9
"Die Präsenz der Antike in der Architektur. Hrsg.: Beyer, Andreas. Engl.; Dtsch. 2018. 204 S. 160 meist fb. Abb. EUR 109,95. " ISBN: 978-3-11-045821-3
"Auguste Racinet. Complete Costume History. Dtsch.; Franz.; Engl. 2018. 636 S. 38 x 25 cm. EUR 50,00. CHF 70,00" ISBN: 978-3-8365-7128-9
Reformation und Bildnis. Bildpropaganda im Zeitalter der Glaubensstreitigkeiten. Kunst und Konfession in der Frühen Neuzeit. Hrsg.: Günter Frank; Maria Lucia Weigel. 2018. 256 S., 111 z. T. fb. Abb., 17 x 24 cm, Gb. EUR 39,95 ISBN: 978-3-7954-3126-6 Schnell & Steiner
Wie wirkte sich reformatorisches Gedankengut auf Kunsttheorie und Bildpraxis aus? Die Frage ist im Hinblick auf das Porträt noch nicht eingehend untersucht worden. Die Beiträge des internationalen Symposiums der Europäischen Melanchthon-Akademie Bretten zeigen den Einfluss der Reformation auf das Bildnis auf.
Die Ausbreitung der Reformation im 16. Jh. hatte nicht nur Auswirkungen auf Herstellung und Einsatz von Kunstwerken im sakralen Kontext. Im Zusammenspiel mit technischen, kulturellen und sozialen Entwicklungen taten sich neue Märkte auf, neue Absatzstrategien wurden entwickelt, Künstler beanspruchten einen neuen Status. Das Bildnis als Gattung wurde in bedeutenden Ausstellungen der vergangenen Jahre vorwiegend unter Aspekten wie dem Einfluss der italienischen Renaissance und der Entwicklung nordalpiner Kunsttheorie in den Blick genommen oder im künstlerischen Werkzusammenhang gewürdigt. Allerdings geriet dabei nur selten das Bildnis in seinem Verhältnis zur Reformation in den Fokus. Das internationale Symposium der Europäische Melanchthon-Akademie Bretten nähert sich diesem aktuellem Thema auf interdisziplinärer Basis.
Untersuchung der Auswirkungen der Reformation auf das Porträt.
Neue Zusammenhänge in reformatorischer Bildtheorie und -praxis
"Gebhardt Handbuch der Dtsch.en Geschichte / Das Reich der Salier - Lebenswelten und gestaltende Kräfte 1024-1125. Gebhardt; Handbuch der Dtsch.en Geschichte, Band 4. Vollrath, Hanna. 2018. 400 S. Gb. EUR 45,00. " ISBN: 978-3-608-60004-9
Die Reiter der Apokalypse. Geschichte des Dreißigjährigen Krieges. Schmidt, Georg. 2018. 810 S. 44 Abb. und 3 Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 32,00. ISBN: 978-3-406-71836-6 C. H. Beck
Mit dem berühmten Prager Fenstersturz im Mai 1618 begann ein gewaltiger Krieg, der Millionen Menschenleben fordern und drei Jahrzehnte andauern sollte. Bis heute ist diese beispiellose historische Katastrophe von Mythen überwuchert. Georg Schmidt, einer der großen Kenner der Epoche, legt aus Anlass des 400. Jahrestages eine Gesamtdarstellung des Dreißigjährigen Krieges auf dem neuesten Stand der Forschung vor. „Die Reiter der Apokalypse“ – das waren Krieg, Hunger und Seuchen, die einen millionenfachen Tod brachten und weite Teile Mitteleuropas verwüsteten. In seiner großen Geschichte des Dreißigjährigen Krieges verknüpft Georg Schmidt souverän das politische und militärische Geschehen mit Tagebuchaufzeichnungen, Predigten und anderen zeitgenössischen Quellen, die beklemmend anschaulich zeigen, wie der Krieg erfahren und durchlitten wurde: als Strafe Gottes, als Kampf um die deutsche Freiheit, als blutiger Weg zu einem neuen Frieden. So ist ein grandioses Panorama entstanden, das zugleich das Geschehen historisch deutet und einordnet: in das große religiöse Ringen von Reformation und Gegenreformation, den Machtkampf zwischen der Habsburgermonarchie und den Reichsständen, die Ziele der Nachbarstaaten und die undurchsichtigen Ränkespiele eines Wallenstein.
Der Morgen der Welt. Geschichte der Renaissance. 4. Auflage. 1304 S. 115 z. T. fb. Abb. 22 x 14 cm. Gb. EUR 44,00 ISBN: 978-3-406-69876-7 C. H. Beck
Die Renaissance war eine Revolution, die erst Europa und dann die ganze Welt für immer veränderte. In seinem grandios erzählten Buch entfaltet Bernd Roeck ein beeindruckendes Panorama dieser dramatischen Epoche. Zugleich erklärt er im Horizont der Globalgeschichte, wieso es in Europa zu dieser einzigartigen Verdichtung von weltbewegenden Ideen, spektakulären Entdeckungen und historischen Umwälzungen kommen konnte. Um die Wurzeln der Renaissance freizulegen, blickt Bernd Roeck weit ins Mittelalter und die Antike zurück – und weit über die Grenzen Europas hinaus. Mit analytischer Schärfe und darstellerischem Glanz lässt er die Epoche vor den Augen des Lesers auferstehen: die große Kunst, die unter Italiens Himmel entstand, und die Ideen der Humanisten ebenso wie die Religionskriege und die Anfänge der Unterwerfung fremder Erdteile. Er erzählt von Kaufleuten und Dichtern, Kaisern und Päpsten, klugen Frauen und monströsen Männern, von den Großen der Zeit und den Kleinen, die fern der Paläste mit Krankheit und Hunger kämpften. Schließlich zeigt dieses Opus magnum, dass die Renaissance mit ihren Innovationen nicht nur Sehnsuchtsorte der Schönheit und des Geistes schuf, sondern auch die Fundamente für unsere moderne Welt.
Die Römer in Frankfurt. Peter Fasold. 144 S., 115 fb. Abb. 20 x 27 cm, Gb. Schnell & Steiner Verlag, Regensburg 2018. EUR 17,95 ISBN: 978-3-7954-3277-5 Schnell & Steiner
Der reich bebilderte Band fasst den gegenwärtigen Forschungsstand zu Nida, der größten archäologischen Fundstelle der Römerzeit in Hessen, und ihrem ländlichen Umfeld anschaulich zusammen. Die römischen Funde aus dem Frankfurter Stadtgebiet bilden dabei die Grundlage für einen informativen Einblick in das Leben vor rund 2000 Jahren.
Bereits für die augusteische Zeit ist in Frankfurt am Main-Höchst eine römische, vom Militär geprägte Anlage belegt. Von diesem strategisch wichtigen Punkt aus sicherten die Römer ab etwa 10 v. Chr. das Umland sowie die Versorgung der Truppen und legten Straßen an.
Einige Jahrzehnte später entstand - nach kurzfristig belegten Marsch- und Versorgungslagern - auf dem hochwassergeschützten Areal zwischen den heutigen Stadtteilen Heddernheim und Praunheim ein in Stein ausgebautes Kastell. Das dazugehörige Lagerdorf entwickelte sich nach dem Abzug der Garnisonen zum Hauptort „NIDA“, der mit zahlreichen Funden und Befunden die gesamte Bandbreite römischen Lebens wiederspiegelt.
• Aktueller Überblick zu den römischen Funden und Fundplätzen in Frankfurt am Main
• Ausführlicher und informativer Ausstellungsführer durch die römische Abteilung des Archäologischen Museums Frankfurt
San Vitale in Ravenna and Octogonal Churches in Late Antiquity. Spätantike - Frühes Christentum - Byzanz (44). Johnson, Mark J. Engl. 2018. 280 S. 90 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-95490-289-7 L, Reichert
Diese Schriftenreihe widmet sich speziell den Forschungen zur Christlichen Archäologie und Kunstgeschichte in spätantiker und frühchristlicher Zeit. Sie umfasst die gesamte Epoche der Spätantike bis zum frühen Mittelalter, im Bereich des byzantinischen Reiches auch darüber hinaus.
Die Reihe ist überkonfessionell und ohne Bindung an bestehende Institutionen, arbeitet jedoch mit der „Arbeitsgemeinschaft Christliche Archäologie zur Erforschung spätantiker, frühmittelalterlicher und byzantinischer Kultur“ zusammen. Sie konzentriert sich vor allem auf die Kunstdenkmäler und versteht sich daher nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zu schon bestehenden Reihen, die in der Regel nicht nur die materielle Hinterlassenschaft der alten Kirche, sondern stets auch literarische, theologische und philologische Themen behandeln.
Einer klareren Zuordnung und einer größeren Bandbreite der verschiedenen Disziplinen wegen wurden zwei Unterreihen eingerichtet:
Die Reihe A „Grundlagen und Monumente“ setzt sich schwerpunktmäßig mit einzelnen Denkmälern bzw. Denkmalgruppen im Sinne einer korpusartigen Erfassung der Denkmäler auseinander. In der Reihe B „Studien und Perspektiven“ werden einerseits Vorträge der Tagungen der „Arbeitsgemeinschaft Christliche Archäologie“ publiziert, andererseits bietet sie ein Forum für Untersuchungen zu den verschiedensten Fragen aus dem Gebiet der spätantiken/byzantinischen Archäologie und Kunstgeschichte.
This book examines the octagonal churches of Late Antiquity from the origins of the type in the fourth century to its sixth-century culmination in its most famous example, the church of San Vitale in Ravenna. The buildings, limited in number and many overlooked in modern scholarship, served several functions including funerary oratory, martyrium, and cathedral, though most were martyr or memorial shrines. Beyond addressing questions of function, architectural design, structural solutions, chronology, literary sources, and possible symbolism are also studied.
Friedrich Albert Schmidt 1846–1916. Landschaftsmaler Weimarer Malerschule – Biografie und Werkverzeichnis. Gaus, Klaus Dieter. 2018. 306 S. 200 fb. Abb. EUR 44,90. CHF 49,90 ISBN: 978-3-946653-75-2
"Der Meister der Sebastiansmartyrien /The Master of the St. Sebastian's Martyrdoms. Neuentdeckungen und Werkverzeichnis /New Discoveries and Catalogue Raisonné. Hrsg.: Laue, Georg; Beitr.: Spenlé, Virginie; Laue, Georg. Dtsch.; Engl. 2018. 94 S. 90 Abb. 29 x 23 cm. EUR 25,00. " ISBN: 978-3-00-058932-4
Die Vandalen. Becksche Reihe (2881). Vössing, Konrad. 2018. 128 S. 3 Abb., 6 Karten und 1 Stammtafel. 18 x 12 cm. Kt. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-71881-6 C. H. Beck
Die Vandalen haben eine ziemlich schlechte Presse. Nicht unbedingt zu Recht, wie der renommierte Althistoriker Konrad Vössing zeigt. Seine kompakte Darstellung widmet sich der kurzen Geschichte dieses germanischen Verbands, die weniger vom heute sprichwörtlichen Vandalismus zeugt, sondern vielmehr eine der erstaunlichsten Episoden der spätantiken Völkerwanderung bildet. Er erzählt vom rasanten Aufstieg und Fall der Vandalen, folgt ihnen von Mittel nach Südeuropa und bis in die nordafrikanische Kornkammer des römischen Reiches. Es wird klar, wieso sich die Vandalen dort im fünften Jahrhundert dauerhaft etablieren konnten und sogar zu einer tödlichen Gefahr für Rom und das gesamte weströmische Reich wurden – bis sie nur ein Jahrhundert später aus der Geschichte verschwanden.
Die Weihnachtsvision der Birgitta von Schweden. Bildkunst und Imagination im Wechselspiel. Wolf, Fabian. 2018. 496 S. 245 fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 86,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-7954-3253-9 Schnell & Steiner
Die Weihnachtsvision der hl. Birgitta von Schweden trug in den Jahrzehnten um 1400 entscheidend zu einem Wandel in der Darstellungsweise der Geburt Christi bei. Diese mystisch beeinflusste Motivgenese wird hier erstmals von den Inspirationsquellen Birgittas bis zur Etablierung einer neuen Ikonografie nachvollzogen und als Wechselspiel zwischen Tradition, Imagination und Verbildlichung erkennbar.
Weihwasserbecken des 15. und 16. Jahrhunderts in Italien. Gestaltung, Funktion, Bedeutung. Mauß, Cordula. 2018. 328 S. 417 Abb. 30 x 23 cm. EUR 98,00. CHF 116,60 ISBN: 978-3-7774-3053-9
Das Welandus-Reliquiar im Louvre. Ein Hauptwerk niedersächsischer Emailkunst in interdisziplinärer Perspektive. Hrsg.:Klaus Gereon Beuckers; Dorothee Kemper. 2018. 152 S., 52 z. T. fb. Abb. 17 x 24 cm. Gb. EUR 39,95 ISBN: 978-3-7954-3339-0 Schnell & Steiner
Das Welandus-Reliquiar im Louvre in Paris ist ein Hauptwerk der Hildesheimer Goldschmiedekunst des 12. Jahrhunderts. Es enthält neben Reliquien Kaiser Heinrichs II., auf den hier politisch prägnant Bezug genommen wird, eine Vielzahl von Heiltümern weiterer Heilige, die ein aufschlussreiches Netzwerk offenbaren.
Das Reliquiar wird im vorliegenden Band, der Beiträge einer internationalen Hildesheimer Tagung versammelt, erstmals interdisziplinär bezüglich seiner Objektgeschichte, der handelnden Personen, der in ihm enthaltenen Reliquien und Reliquienstoffe, seiner Kunstgeschichte und seiner naturwissenschaftlich untersuchten Materialität erforscht.
Die Inschriften der Stadt Xanten. Düsseldorfer Reihe (9); Die Deutschen Inschriften (92). Ley, Paul. Verfasst mit Giersiepen, Helga. 2018. 512 S. 238 z. T. fb. Abb. 27 x 19 cm. EUR 69,00. ISBN: 978-3-95490-144-9 L, Reichert
Der Band präsentiert in ca. 260 Katalognummern die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Inschriften der Stadt Xanten in ihren heutigen Grenzen. Der ganz überwiegende Teil des vielfältigen Bestandes steht in Verbindung mit dem Kanonikerstift St. Viktor und seiner Kirche. Dazu gehören Inschriften auf Reliquiaren, liturgischen Gefäßen oder den zahlreichen Textilien des Kirchenschatzes ebenso wie solche auf Altären, Glasfenstern und Glocken. Inschriften an Türen, Chorschranken und anderen Baugliedern geben einen Eindruck von baulichen Erweiterungen und Veränderungen des Domes und der Kanonikerkurien. Einzigartig ist der Bestand von über 40 Epitaphien des 15. bis 17. Jahrhunderts im Kreuzgang, die neben szenischen Darstellungen auch sprachlich anspruchsvolle und technisch hochwertig gearbeitete Inschriften tragen. Desweiteren enthält die Edition die Inschriften der ersten evangelischen Kirche in Xanten, der Pfarrkirchen in Wardt und Vynen sowie der im 15. Jahrhundert errichteten Wallfahrtskirche Marienbaum.
Romantische Blicke – Deutsche Zeichnungen des 19. Jahrhunderts. Hrsg.: Hübner, Christine; Köllermann, Antje-Fee; Thimann, Michael. 2018. 176 S. 109 fb. Abb. 26 x 21 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-0601-8 Imhof
In hochkarätigen Blättern erzählt die Ausstellung die Geschichte des Zeichnens in Deutschland im 19. Jahrhundert. Hier war die Handzeichnung seit dem Klassizismus um 1800 zum führenden künstlerischen Ausdrucksmittel geworden. Eine neue Lust an der zeichnerischen Erfassung bisher unbekannter Themen wurde wach, Künstler verfeinerten oder erfanden neue Verfahren und Techniken, und sie diskutierten wie nie zuvor mit Gelehrten und Sammlern über die grundlegende Bedeutung der Zeichnung in ihrem Schaffen. Die ausgewählten Meisterwerke aus dem Kupferstichkabinett des Landesmuseums illustrieren die Vielseitigkeit des Zeichnens in Deutschland zwischen Romantik und Realismus. Vorgestellt werden ein bedeutender, bisher nahezu unentdeckter Schatz und zugleich eine leitende Kunstgattung des 19. Jahrhunderts.
Zeichnen in Cranachs Werkstatt. Die sächsischen Zeichnungen der Renaissance in der Universitätsbibliothek Erlangen. Hrsg.: Dickel, Hans. 2018. 216 S. 252 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-0639-1 Imhof
Die Graphische Sammlung der F.A.U. Erlangen-Nürnberg verfügt über das weltweit größte Konvolut an Zeichnungen aus der Werkstatt von Lucas Cranach d. Ä. und seinem Sohn. Es gelangte vermutlich mit anderen Künstlernachlässen der deutschen Renaissance über Nürnberger Sammlungen in den Besitz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach und von dort 1805 in die Universitätsbibliothek Erlangen. Vorhanden sind Gemäldeentwürfe, Sicherungskopien nach den Altarentwürfen für Albrecht von Brandenburg, Porträtskizzen sowie Lehrlingsarbeiten, die zusammen einen einmaligen Einblick in die Werkstattpraxis der Wittenberger Bildermanufaktur geben.
Der reich bebilderte Bestandskatalog umfasst neben ausführlichen Einträgen zu allen in Erlangen vorhandenen Cranach-Blättern drei einleitende Essays, die den Künstler und das Konvolut im historischen Kontext verorten; herausgegeben von Hans Dickel, bearbeitet von Manuel Teget-Welz, mit Beiträgen von Christina Hofmann-Randall, Andreas Tacke und Matthias Weniger.
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