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MALEREI 2020 PEINTURE / PEINTURE 2020 MALEREI. Hrsg.: Virnich, Winfried; Robert, Yves; Beitr.: Horn, Angelica; Métayer, Michel; Sénant, Hervé. Dtsch.;Franz. 2013. 100 meist fb. Abb. 26 x 20 cm. Engl. Br. EUR 28,00. ISBN: 978-3-89770-424-4 Salon Verlag
Das deutsch-französische Projekt MALEREI2020PEINTURE, initiiert von Katharina Schmidt und Winfried Virnich, ist eine programmatisch–kĂŒnstlerische Coproduktion aus Frankreich und Deutschland. Über mehrere Jahre hinweg arbeiteten die Klasse von Winfried Virnich an der Kunsthochschule Mainz sowie die Gruppe um Katharina Schmidt an der Kunsthochschule in Toulouse im Wechselspiel heterogener Positionen an der Erkundung des Topos Malerei – vor dem Hintergrund der komplexen Frage nach den zeitgenössischen Konfigurationen der Gegenwartskunst. Begleitet durch einen umfangreichen Textteil schließen die hier abgebildeten Ausstellungen im Ludwig Museum Koblenz und dem LAC Sigean den Prozess ab.
Das deutsch-französische Projekt MALEREI2020PEINTURE, initiiert von Katharina Schmidt und Winfried Virnich, ist eine programmatisch–kĂŒnstlerische Coproduktion aus Frankreich und Deutschland. Über mehrere Jahre hinweg arbeiteten die Klasse von Winfried Virnich an der Kunsthochschule Mainz sowie die Gruppe um Katharina Schmidt an der Kunsthochschule in Toulouse im Wechselspiel heterogener Positionen an der Erkundung des Topos Malerei – vor dem Hintergrund der komplexen Frage nach den zeitgenössischen Konfigurationen der Gegenwartskunst. Begleitet durch einen umfangreichen Textteil schließen die hier abgebildeten Ausstellungen im Ludwig Museum Koblenz und dem LAC Sigean den Prozess ab.
Erwin Wortelkamp – Das unĂŒbersetzbare Maß. Distanzen und Wiederholungen zwischen Kunst und Religion. hier und dort, Bd.5. Wortelkamp, Erwin. Hrsg.: Berg, Jörg van den; Beitr.: Ortheil, Hanns Josef; Laabs, Annegret; Range, Andreas; Schwinde, Jakob; LaChevallerie, Huberta von. 2013. 136 S. 57 fb. u. 36 sw. Abb. 24 x 17 cm. Engl. Br. EUR 18,00. CHF 25,90 ISBN: 978-3-89770-430-5 Salon Verlag
Das vorliegende Buch ist das fĂŒnfte in der erst 2010 begonnenen Reihe â€șhier und dortâ€č. Die Buchreihe begleitet eine Ausstellungsreihe, die sich in loser Folge einzelnen Facetten des Werks von Erwin Wortelkamp widmet. Den Anlass dazu gaben und geben jeweils Kooperationen zwischen der â€șim Tal – Stiftung Wortelkampâ€č und externen zweiten Ausstellungsorten. In diesem Band rĂŒckt eine der fĂŒr die Werkentwicklung vermutlich prĂ€gendsten Facetten seiner Biografie in den Blickpunkt: sein VerhĂ€ltnis zur zisterziensischen Klosterkultur. In den fĂŒnfziger Jahren war er selbst SchĂŒler am Gymnasium der Zisterzienserabtei Marienstatt, die von daher folgerichtig neben der Ruine Heisterbach, neben CĂźteaux und Cluny das ‚dort‘ fĂŒr diesen fĂŒnften Band liefert, wĂ€hrend zwei umfangreiche PrĂ€sentationen in den AusstellungshĂ€usern, dem â€șHaus fĂŒr die Kunstâ€č und dem â€șDepositumâ€č das ‚hier‘ markieren.
The Hard And The Fast. Buckley, Rick. Beitr.: Buckley, Rick; O'Reilly, Sally; Berrios-Negron, Luis; Reinhardt, Dagmar. 2013. Engl. 77 S. Engl., 11 fb. Abb. 23 x 17 cm. Gb. EUR 20,00. CHF 28,90 ISBN: 978-3-89770-423-7 Salon Verlag
The publication is in part an archival document to a Situationist Intervention that took place sometime during the summer months of 1997, an intervention with specific interior / exterior locations within the centre of London. This artistic / political gesture was carried out during a long running political debate, over the obtrusive and ever growing numbers of CCTV surveillance cameras being installed within public spaces within the capital, and of which were disputed as an infringement upon rights to privacy of the individual citizen.
These interventions were an endeavour to integrate an applied form that would over a period of time, become part of the structure it had been applied to. And by incorporating a mock prosthesis to such public spaces, would endeavour to claim part of a specific public space, of which would represent a specific moment frozen in time.
Handon, DD. DD Handon. 2012. Hrsg.: Seyfarth, Ludwig; BeitrÀge von Seyfarth, Ludwig. Dtsch./Engl. 80 S. 60 fb. Abb., Broschur mit amerikanischem Schutzumschlag. 26 x 20 cm. Engl. Br. EUR 22,00. CHF 31,50 ISBN: 978-3-89770-425-1 Salon Verlag
Newman, Chris. Itself with it. BeitrÀge von Sweet, Christopher; BeitrÀge von Charles, Daniel; Hrsg.: Theewen, Gerhard. 2012. Dtsch./Engl. 71 sw. Abb. u. 34 Farbabbildungen. 21 x 30 cm. Engl. Br. EUR 24,00. ISBN: 978-3-89770-421-3 Salon Verlag
This book is a hybrid, a cross between being an artist’s book & a book about an artist. It concerns itself with all aspects of C.Newman’s work from 1980-94, music, poetry, painting & video, the 4 central chapters drawing examples of work in these various mediums together according to their method of making, with many „illustrations“ & sections of writing by the artist which have been treated by the technique in question. The two outer chapters, more „scholarly“ in nature, are by Christopher Sweet (painting) & Daniel Charles (music). The book is presented in 3 languages.
Outsidein. altpostneu. Hrsg.: Stadt Neuss – Der BĂŒrgermeister; Beitr.: Richter, Klaus; Schwendener, Pascal; beier, felix; flying förtress; m-city; Beitr.: tasek; ritz, dedlef; l’atlas; salmanis, kriss; mele, martin; london inc.. Dtsch/Engl. 2012. 133 farb. u. 21 sw. Abb., offener RĂŒcken. 23 x 16 cm. EUR Gb. CHF 24,00 ISBN: 978-3-89770-414-5 Salon Verlag
Das Buch dokumentiert die Streetart-Ausstellung „outsidein“ die 2011 im Kulturforum Alte Post Neuss / StĂ€dtische Galerie stattfand. Das außergewöhnliche der Ausstellung war, dass die gesamten InnenrĂ€ume der Galerie in Stadtraum verwandelt wurden, in dem die Streetart-KĂŒnstler ihre Werke inszenierten! Dabei trafen sowohl lokale Heroes, wie KJ263, Magic, London Inc. auf internationale GrĂ¶ĂŸen wie L’Atlas, Tasek, Flying Förtress, M-City und die bildenden KĂŒnstler Martin Mele und KriĆĄs Salmanis. Das reich bebilderte Buch gibt in seiner aufwendigen, kĂŒnstlerischen Gestaltung einen lebendigen Eindruck der Ausstellung wieder, die es in dieser Form im Bereich Streetart noch nicht gegeben hat. Ein Sammlerbuch!
Moskopp, Ulrich. Ulivogel. 2012. 25 doppels. fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 16,90 ISBN: 978-3-89770-422-0 Salon Verlag
Philosophische Malerei fĂŒr Kinder, kindliche Metaphysik fĂŒr Erwachsene, Buchkunst, Kunstbuch und ko(s)misches Kinderbuch in Einem.
Der Ulivogel auf seiner Reise des Lebens. Ziel ist die Öffnung in eine andere Welt, die in diesem Buch auch ganz real wird... In vier Jahren schuf der Maler Ulrich Moskopp ein Kinderbuch fĂŒr alle Liebhaber von Buchmalerei, also fĂŒr 0 bis123-JĂ€hrige. Mit diesem liebevoll „illuminierten“ Bilderbuch wendet sich der international ausstellende KĂŒnstler erstmalig an Kinder und Jugendliche. Aber auch deren Eltern werden den Reiz, der in intensivster Aquarelltechnik ziselierten, lustigen und freundlichen Protagonisten zu schĂ€tzen wissen. Zusammen mit dem roten MĂ€nnchen und dem blauen MĂ€dchen entdeckt der Ulivogel das Ziel der Ziele.
Zum Inhalt:
Der Ulivogel sitzt auf seinem Ast und denkt an eine große Reise
 Er durchquert das Weltall, fliegt an Planeten vorbei, beobachtet Sterne und bereist fremde Galaxien. Er entdeckt sogar ein weißes Loch, durch das er in eine neue Welt gelangt. Hier drĂŒckt er einen roten Knopf und so kommen die Farben in die Welt. Er trifft ein rotes MĂ€nnchen und ein blaues MĂ€dchen und so kommt die Freundschaft in die Welt. Gemeinsam geht die Reise weiter und es bleibt nicht die letzte neue Welt, die der Ulivogel bereisen wird: In den Buchdeckel ist ein Loch gestanzt, durch das die drei Freunde herausfliegen können.
Das Buch ist aufwendig und mit großer Liebe zum Detail realisiert worden. So wurde besonderer Wert auf ein Naturpapier gelegt, das den Seiten einen schönen und angenehm „griffigen“ Charakter verleiht. Die ĂŒberraschend im Buch und auf dem Buchdeckel erscheinenden Stanzungen katapultieren die Geschichte jeweils in neue Dimensionen. Der an den Anfang gesetzte Text hilft dabei, die Geschichte durch ihre Bilder lesen zu lernen.
Ulrich Moskopp, geboren 1961 in Köln, studierte von 1983-1991 Malerei an der Kunstakademie DĂŒsseldorf, wo er MeisterschĂŒler von Gotthard Graubner wurde. Zahlreiche Ausstellungen in Museen, Kunstvereinen und Galerien folgten. Seine Werke sind in bedeutenden öffentlichen Sammlungen zu sehen. Er lebt mit seiner Frau und seinem 2010 geborenen Sohn in Köln.
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Manz, Joachim. Joachim Manz - Bauspiele. Hrsg.: Kornhoff, Oliver; Beitr.: Kornhoff, Oliver; Mattern, Jutta; Herzogenrath, Wulf. 58 Abb., vierfarb.. 24 x 17 cm. Englisch Broschur. EUR 18,00. ISBN: 978-3-89770-418-3 Salon Verlag
»Bauspiele«: mit diesem vieldeutigen Titel lĂ€dt Joachim Manz im Themenjahr »Architektur« des Arp Museums Bahnhof Rolandseck dazu ein, seine verschiedenartigen Miniaturarchitekturen zu entdecken. Er nutzt die RĂ€ume des spĂ€tklassizistischen Bahnhofs Rolandseck als BezugsgrĂ¶ĂŸe, um dort mit Wirklichkeiten, Dimensionen und Ausdehnungen baukĂŒnstlerischer Welten zu spielen. Die von ihm entwickelten Skulpturen besitzen eine strenge und schnörkellose architektonische Sprache. Dabei verwendet Joachim Manz Baustoffe wie Feinbeton, Glas, Ziegel und Fliesen, die ebenso in der realen Architektur eine bedeutende Rolle spielen. Seine Skulpturen zeichnen sich durch handwerkliche Perfektion aus und bewegen sich in statischen Grenzbereichen. Mit Hilfe feinster Armierungen und geringster AbstĂŒtzungen entstehen u.a. hauchdĂŒnne Architekturen – Ă€hnlich instabiler KartenhĂ€user – die man gerne vor dem EinstĂŒrzen bewahren möchte. Diese meisterhaften Miniaturarchitekturen und voluminösen Betonformen finden ihren Platz an der Wand, auf Metallgestellen im Raum oder schweben an dĂŒnnen Drahtseilen frei von der Decke. Manche sind sogar versteckt in WandeinlĂ€ssen, so dass ihre Silhouetten auf den ersten Blick wie zweidimensionale Zeichnungen wirken. Auf den zweiten Blick jedoch entpuppen sich diese Linien als geheimnisvolle Schlitze in der Mauer, die mit der Neugierde der Betrachter spielen und dazu animieren, durch BerĂŒhrung Verborgenes freizulegen. Und tatsĂ€chlich, die Skulpturen sind beweglich. Um die eigenen Achsen gedreht wölben sich plastische Formen halbkreisförmig vor die Wand. In den HohlrĂ€umen oder den Halbschalen selbst, sind detailreich ausgearbeitete GebĂ€ude zu entdecken, die man nur zu gerne in große Dimensionen ĂŒbertragen wĂŒrde, um sich darin frei zu bewegen. Joachim Manz’ »Bauspiele« sind zweckfreie Architekturen, die sich zu autonomen Skulpturen erheben und ihre besonderen QualitĂ€ten gerade im Zusammenspiel mit dem historischen Bahnhof Rolandseck und der modernen Baukunst Richard Meiers entfalten.
Baumkötter, Stephan. Stephan Baumkötter. Stephan Baumkötter. Hrsg.: Friese, Peter; Kunstverein Ruhr; Beitr.: Friese, Peter. Dtsch/Engl. 2012.40 S. 21 fb. Abb. geheftet. 20 x 14 cm. geheftet. EUR 10,00. ISBN: 978-3-89770-419-0 Salon Verlag
Stephan Baumkötter ist einer Auffassung von Malerei verpflichtet, die ohne einen ausgewiesenen Bildgegenstand, ein wieder erkennbares Motiv oder festgelegtes Thema auszukommen scheint. Seine auf den ersten Blick monochromen Bilder sind in der Regel flĂ€chig und zugleich sehr malerisch angelegt. Bei genauerem Hinsehen aber offenbaren sie ihre HintergrĂŒndigkeit: Viele, teils lasierende, teils deckende Schichten Farbe wurden in einem langwierigen Arbeitsprozess so ĂŒbereinandergelegt, dass anstelle einer einfarbigen und damit „eindeutigen“ BildflĂ€che am Ende ein in viele Valeurs aufgefĂ€chertes Farbkontinuum vorliegt. Dabei sind die ÜbergĂ€nge zwischen einer in erster Linie deckenden, die OberflĂ€che der Leinwand fĂŒllenden und einer lasierenden, gleichsam FarbrĂ€ume öffnenden Farbbehandlung fließend.
Sobald wir beginnen, mit unseren Augen in die vermeintliche Tiefe eines Farbraumes einzutauchen, werden wir durch einen in der Farbe und der Art ihres Auftrages selbst vorhandenen Widerstand aufgehalten. Die imaginĂ€re Durchdringung und damit Transzendierung der Farbe in einen zu verabsolutierenden Farbraum findet in diesen Bildern nicht statt. Baumkötters Farbauftrag erweist sich als widerstĂ€ndig. Doch prallt der Blick nicht wie auf einer glatten oder spiegelnden OberflĂ€che ab, sondern dringt bis zu einem gewissen Grad in die Textur der Farbschichten ein. Nur so weit, wie es geht. Diese ĂŒberraschende, immer wieder aufs Neue zu machende Erfahrung ist die Grundlage einer Ă€sthetischen Auseinandersetzung, eines hier möglichen Zusammengehens von sinnlicher Erfahrung und RĂ€sonnement.
Ein Standortwechsel des Betrachters vermag die „Mehrdeutigkeit“ dieser Bilder in eine ĂŒberraschende Erkenntnis zu ĂŒberfĂŒhren: Je nach dem von welcher Seite man die Arbeiten sieht, offenbaren sie unterschiedliche, ineinander ĂŒbergehende Nuancen von Rot-, GrĂŒn- Blau- und Beigetönen. Die Werke könnten aufgrund dessen fĂŒr sich stehen, doch bilden sie untereinander bemerkenswerte Korrespondenzen, die sich auf den Raum, aber auch auf die Wahrnehmung des Betrachters ĂŒbertragen. Es fĂ€llt schließlich auf, dass die VertikalitĂ€t der zehn ausgestellten Bilder eine regelrechte körperliche Beziehung des Betrachters zu ihnen ermöglicht. Man steht vor ihnen, wie vor einem annĂ€hernd anthropomorphen GegenĂŒber, bei dem es permanent etwas Neues zu entdecken gibt. Wir meinen bisweilen gewisse AnklĂ€nge oder regelrechte Referenzen an die Geschichte der Malerei wahrzunehmen: Hauttöne, durchscheinende Stoffe oder auch gewisse aus der Landschafts- und spĂ€teren Farbfeldmalerei her bekannte Farb- Raum- PhĂ€nomene. Und doch sind wir es selber, die derartige VerknĂŒpfungen vorzunehmen und aus unserem gemeinsamen kulturellen Fundus heraus zu schöpfen vermögen.
Der Rhythmus, in dem die Bilder gehÀngt sind, nimmt zudem die Architektur des Raumes mit ihren zwei markanten Pfeilern in sich auf. Bei etwas eingehender Betrachtung erweisen sich diese nach und nach ergebenden Beobachtungen und Erfahrungen als durchaus gewollte Bestandteile der gesamten Ausstellung. Wir selbst versetzen uns in die Lage durch unsere Bewegungen vor den Bildern und im Raum sehend, empfindend und denkend die Vielschichtigkeit und Nicht-Eindeutigkeit dieser Malerei auszuloten. Eine Ausstellung also, bei der lÀngeres Hinsehen und ein Sich Bewegen im Raum unbedingt lohnen, denn sie schaffen die Grundlagen tiefer gehender Àsthetischer Erfahrungen.
Bohnenberger, Stefan. Die Prozesse. Pommeskreuz & Pommes d’Or. Hrsg.: Rosen, Figge von; Beitr.: Rosen, Philipp von. 2012.9 farb. u. 14 sw Abb., geheftet. 19 x 13 cm. geheftet. EUR 20.00 ISBN: 978-3-89770-420-6 Salon Verlag
Stefan Bohnenbergers sogenannte Pommeskreuze und das Pommes d’Or haben Geschichte gemacht, Kunstgeschichte und Rechtsgeschichte.
Wer bei Google nach den Stichwörtern "Bohnenberger" und "Pommes" sucht, erzielt ca. 23.000 Ergebnisse. Vor allem sind es Presseberichte ĂŒber den Prozeß vor dem MĂŒnchener Landgericht. Darin wird die auch vom Landgericht offen gelassene Frage, ob ein Kreuz aus zwei vertrockneten Pommes Frites Kunst sei, in der Regel nicht direkt erörtert, sondern durch die Art und Weise der Berichterstattung – ironische Formulierungen, Betonungen (im Falle von audio- oder visuellen Berichten) – in Frage gestellt. Klarer sind dann schon die Kommentatoren (Ihre Meinung zu
), die fast unisono den Pommes Frites absprechen, Kunst zu sein und sich dabei auch nicht scheuen, den gesunden Menschenverstand als Maßstab zu benutzen und andere Formulierungen zu wĂ€hlen, die uns aus der Zeit der Nationalsozialisten und deren Vorstellung von artgerechter oder entarteter Kunst bekannt sind – die Bereitschaft, die eigene BeschrĂ€nktheit zum allgemeingĂŒltigen Maßstab fĂŒr die Definition der Frage, was Kunst sei, zu machen, ist in perfekter KontinuitĂ€t zur notorischen Geschichte unseres Landes erhalten geblieben. Allerdings: diese Art der Reaktion im klandestinen Internet, wo keine Verantwortung fĂŒr solche Aussagen ĂŒbernommen werden muß und Menschen mit viel Zeit sich in Leserbrief-Lawinen ergießen, ist nicht wirklich ĂŒberraschend.
Spannend ist dagegen, dass Bohnenberger in der Ausstellung die Schraube eine Umdrehung weiter dreht. Nicht mehr das – als Kreuz – mehr oder minder aufgeladene Ready Made (mit seinen Verweisfunktionen auf u.a. die christliche Geschichte des Abendlandes und die Verfettung unserer Gesellschaft) und die um es herum geschaffenen Zeichnungen und original Pommeskreuze allein sind das Kunstwerk, sondern es wird gerade auch die Diskursivierung der alten Fragen – was ist Kunst und welche AnsprĂŒche und Pflichten kann der KĂŒnstler haben – im juristischen Verfahren zur Kunst. Das Betriebssystem Kunst greift aus und umarmt mit der Judikative die dritte Gewalt im Staate. Der Rahmen, sprich' der rĂ€umliche und inhaltliche Kontext in dem GegenstĂ€nde gezeigt werden, macht es einmal mehr aus: was eben noch die bloße Reproduktion der Prozeßakten war, ist jetzt – als Installation an der Wand hĂ€ngend und in einer Edition in Form einer Kassette, die eben die kopierten Prozeßakten und ein Exemplar eines Pommeskreuzes aus echten Pommes Frites in einer Blechschachtel enthĂ€lt – Kunst.
Klaus G. Gaida - SimplicitatiS. Die Neugestaltung der historischen Kirche im Augustinum Graz. Maler: Gaida, Klaus G; Beitr.: Brugger, Christian; Rauchenberger, Johannes; Wagner, Thomas; Horst, Harald; Fraquelli, Sybille; Thomann, Ursula; Janisch, August; Kölbl, Alois; Fuchsbichler, Manfred. 2012.208 S. mit 90 farb. Abb. inkl. Umschlag, 8 s/w-Abbildungen, Gb. 31 x 24cm. Gb. EUR 69,00. ISBN: 978-3-89770-409-1 Salon Verlag
„Wie es seine Art ist, ging Klaus G. Gaida auch hier wohldurchdacht mit der Situation und der vorhandenen Substanz des Baus um. Behutsam hat er seine kĂŒnstlerischen Mittel eingesetzt. Denn er weiß: Wo es um die Gestaltung eines Kirchenraums geht, hĂ€ngt das Gelingen am Ende ganz wesentlich davon ab, ob und wie sich die Bilder und Symbole des Glaubens auf einfache und eben dadurch unhintergehbare Weise mit der AtmosphĂ€re des Raumes verbinden. Nur wenn aus den einzelnen Elementen eine Einheit entsteht, in der Glaube und Kunst, religiöse SpiritualitĂ€t und kĂŒnstlerische SensibilitĂ€t nicht in Konkurrenz zueinander treten, sondern sich ergĂ€nzen und beide zu ihrem Recht kommen, wird mehr entstehen können als eine bloße Dekoration des Glaubens und seiner Rituale. FĂŒr Gaida war es dabei offensichtlich unumgĂ€nglich, den in einem kĂŒnstlerischen Akt zu schaffenden Dingen ihre KĂŒnstlichkeit zu nehmen, sie nie abstrakt erscheinen zu lassen, sondern ihnen im Gegenteil eine Gestalt zu geben, in der kein Unterschied besteht zwischen religiösem Inhalt und kĂŒnstlerischer Form. Gelingen konnte ihm dies, weil er gerade keine stilistisch vorgefertigten Formen arrangiert. Stattdessen schafft Gaida Elemente fĂŒr einen konkreten Raum, in deren selbstverstĂ€ndlichem Auftreten die ursprĂŒngliche Kraft einfacher Dinge mit ihrer christlichen Bedeutung verschmilzt.” (Thomas Wagner)
Kapielski, Thomas; Oechslin, Werner; Schaerf, Eran; Lange, Christoph; Söntgen, Beate; Sykora, Katharina; Rabe, Ana MarĂ­a; Vahrson, Viola; Scheier, Claus-Artur; Meyer, Eva; Tillmann, Josef; Wieden, Claudia bei der; Metayer, Michel; Leibbrandt, Anna; Tietenberg, Annette; Scherer, Johanna; Glasmeier, Michael; SugĂĄr, JĂĄnos; Adkins, Helen; Kampmann, Sabine; Steinweg, Marcus; Ackers, Susanne; Huber, Thomas; Tomczak, Frauke; Lang, Siegfried K; Martini, Alexandra; Flemming, Victoria von; Hilliger, Dorothea; Gente, Peter; Knapstein, Gabriele; Fassbinder, Horant; Mahler, Luise; Mönninger, Michael; GĂŒnther, Horst; Amelunxen, Hubertus von; MĂ€rtens, Susanne; Barck, Karheinz; Cahn, Miriam; Zerbst, Arne. Gehen.Hrsg.: Vahrson, Viola; MĂ€rtens, Susanne; Söntgen, Beate. 2012. 23 Abb.19 x 13 cm. Br. EUR 18,00. ISBN: 978-3-89770-416-9 Salon Verlag
Das Buch versammelt kunst- und kulturwissenschaftliche, philosophische so wie kĂŒnstlerische BeitrĂ€ge zum Thema Gehen. Die hier gewĂ€hlte freie Form des Kurztextes bringt das Gehen auf den Punkt.
Das Buch ist dem Philosophen Hannes Böhringer gewidmet.
Zu den Autoren gehören unter anderen Karlheinz Barck, Miriam Cahn, Thomas Huber, Thomas Kapielski, Gabriele Knapstein, Eva Meyer, Michael Mönninger, Werner Oechslin, Eran Schaerf, Katharina Sykora.
Ray Johnson: I Like Funny Stories. Sammlung Maria und Walter Schnepel. Hrsg.: Ahrens, Carsten; Clauß, Ingo. Beitr.: Ahrens, Carsten; Clauß, Ingo; Schnepel, Walter. Dtsch/Engl. 2012. 128 S., 95 meist fb. Abb., 28 x 22 cm, Br. EUR 22,00 ISBN: 978-3-89770-415-2 Salon Verlag
Die New York Times nannte ihn „den berĂŒhmtesten unbekannten KĂŒnstler in New York“. Und in der Tat ist Ray Johnson (1927-1995) lange Zeit ein Geheimtipp geblieben, obwohl er mit den bedeutendsten KĂŒnstlern seiner Zeit, von John Cage bis Andy Warhol, in regem Gedankenaustausch stand und der Einfluss seines Werkes auf die Kunst unserer Zeit gar nicht hoch genug eingeschĂ€tzt werden kann.
Ray Johnson gilt als Vater der mail-art, als Meister der Collage und als VorlĂ€ufer der pop-art. Aber all diese Etikettierungen vermögen nicht, diesen unbĂ€ndigen KĂŒnstler zu fassen, der wie kaum ein anderer seiner Grundidee treu blieb, Kunst als kommunikativen Prozess jenseits der etablierten Institutionen zu begreifen und zu leben.
Die Ausstellung in der Weserburg stellt Ray Johnson mit ca. 170 Werken aus der Sammlung Maria und Walter Schnepel, Bremen, vor, die zu den bedeutendsten Sammlungen des Werkes in Europa zÀhlt.
Tanzen wir Philosophie!.Begegnungen mit Attila Kotanyi. Hrsg.: Böhringer, Hannes; Tillmann, Jozsef A.; Redaktion: Scherer, Johanna; Beitr.: Suranyi, Laszlo; Rösch, GĂŒnther; Erhardt, Miklos; Klega, Michal; Kotanyi, Christophe; Sugar, Janos; Böhringer, Hannes; Kotanyi, Attila. 2012.144 S. 6 fb. Abb. 23 x 14 cm. Br. EUR 18,00. ISBN: 978-3-89770-417-6 Salon Verlag
FĂŒr kurze Zeit gehörte der Architekt und Stadtplaner Attila KotĂĄnyi (1924-2003) zum innersten Kreis der Internationalen Situationisten. KotĂĄnyi macht Guy Debord mit Raoul Vaneigem bekannt. FĂŒr kurze Zeit war KotĂĄnyi Anfang der 60er Jahre Redakteur der legendĂ€ren Zeitschrift der Situationisten. Dann ĂŒberwarf er sich mit Debord. Warum? Wer war Attila KotĂĄnyi? Woher kam er? Was tat er nach dem Bruch mit den Situationisten? Das Buch geht diesem Leben zwischen Ost und West nach. Autoren aus Ungarn und Deutschland untersuchen die Facetten dieses komplexen Denkers, KĂŒnstlers und Lehrers. Zugleich versammelt das Buch einige wichtige unveröffentlichte und schwer zugĂ€ngliche Texte von KotĂĄnyi selbst.
Poesie – Konkret.Zur internationalen Verbreitung und Diversifizierung der Konkreten Poesie. Hrsg.: Thurmann-Jajes, Anne; Beitr.: Andersson, Fred; Bessa, Antonio Sergio; Bory, Jean-François; Dencker, Klaus Peter; Donguy, Jacques; Gebhardt Fink, Sabine; Gilbert, Annette; Gomringer, Eugen; HĂ€nsgen, Sabine; Homem de Mello, Simone; Mon, Franz; Olsson, Jesper; RĂŒhm, Gerhard; Thurmann-Jajes, Anne. Dtsch/Engl. 2012. 25 farbige und 74 s/w Abb., Br. 23 x 17 cm. Gb. EUR 30.00 ISBN: 978-3-89770-405-3 Salon Verlag
Dieser Band dokumentiert die RedebeitrĂ€ge des Symposiums Poesie – Konkret, das anlĂ€sslich der Ausstellung Poetry goes Art & vice versa (21.5. – 14.8.2011) in der Weserburg Bremen stattfand.
Die Konkrete Poesie kann zum einen als eine erste globale Literatur auf der Basis Ă€sthetischer Prinzipien und zum anderen als Kunstströmung der 1950er bis 1980er Jahre bezeichnet werden. Unter Konkreter Poesie als Oberbegriff werden in diesem Zusammenhang alle Formen experimenteller, visueller, auditiver und radiophoner Poesie subsumiert, die seit den 1950er Jahren bis zum Ende des Bielefelder Colloquiums 2002 entstanden sind. Als kĂŒnstlerische GrenzĂŒberschreitungen sind sie zwischen Text, Bild und Musik zu verordnen, ĂŒber die verschiedenen Formen der KĂŒnstlerpublikationen fand eine Verbreitung und Vernetzung statt. Mit ihrer Vielseitigkeit entzogen sich die KĂŒnstler nicht nur jeglicher Kategorisierung, sie schufen zugleich ein enorm umfangreiches und vielschichtiges ƒuvre.
Der erste von zwei Schwerpunkten der hier zusammengestellten Texte des Symposiums bezieht sich auf die gegenseitige internationale Beeinflussung der KĂŒnstler der konkreten Poesie, auf ihre Beziehungen untereinander, die Verbreitungen der Kunst und die verwendeten Medien und Techniken. Der zweite Schwerpunkt thematisiert die theoretischen, die kunst- und kulturwissenschaftlichen Grundlagen sowie gesellschaftliche und politische EinflĂŒsse.
Schlembach, Gerda. Gerda Schlembach. Hrsg.: Friese, Peter; Beitr.: Friese, Peter; Zika, Anna. 2012. Deutsch;Englisch. 44 Seiten mit 27 Farbabb., geheftet. 21 x 15 cm. geheftet. EUR 10,00. ISBN: 978-3-89770-413-8 Salon Verlag
In der Mitte des komplett weißen Raumes platziert Gerda Schlembach einen riesigen Tumulus aus glitzernden Glaspartikeln. Der vordere Raumpfeiler wird dabei einbezogen und zum Teil umschĂŒttet. An der RĂŒckwand des Raumes sieht man ein faszinierendes Video, in dem Schichtungen, Bewegungen und regelrechtes Fließen des glĂ€nzenden Materials im Rahmen einer besonderen Choreographie veranschaulicht werden.
Glas fasziniert die KĂŒnstlerin vor allem durch seine kristalline, transparente, Licht reflektierende und zugleich brĂŒchig-fragile MaterialitĂ€t. Immer geht es ihr dabei um Ambivalenzen des Materials, um ÜbergĂ€nge, mögliche und tatsĂ€chliche VerĂ€nderungsprozesse, die eingeleitet und veranschaulicht werden. Ein wichtiger Aspekt dabei ist dabei die Zerstörung des splitternden Stoffes durch Fragmentierung und seine Neustrukturierung. Alles das gerĂ€t innerhalb dieser minimalistischen Installation im wörtlich zu nehmenden White Cube (weiße Decke, WĂ€nde, Boden) zu einem Ă€sthetischen Ereignis besonderer Art. TagsĂŒber wird der glitzernde Glasberg durch den natĂŒrlichen Lichteinfall von außen stimuliert. Abends und nachts kann durch das Schaufenster des Raumes bis 23 Uhr das Video erlebt werden, wĂ€hrend der schimmernde Glastumulus durch einen Spot hervorgehoben wird.
Sofi Żezmer. SIGHT SEEING. Die Dinge blicken zurĂŒck - Objektkunst im Zeitalter der Smart Materials. Hrsg.: Seyfarth, Ludwig. BeitrĂ€ge von Seyfahrt, Ludwig. Dtsch/Engl. 2012. 72 S, 48 fb. Abb. 23 x 17 cm, Gb. EUR 24,00 ISBN: 978-3-89770-402-2 Salon Verlag
„Lebhaft farbig und vielgestaltig kommen sie daher, die Raumobjekte der KĂŒnstlerin Sofi Zezmer. Doch so verspielt sie erscheinen, bei nĂ€herer Betrachtung offenbaren sie eine große Ernsthaftigkeit:
Farben und Formen finden wohlĂŒberlegt zueinander. Die Dinge selbst sind zwar aus ihrem eigentlichen Funktionskontext befreit, bei der Betrachtung gibt es ein jeweiliges Erkennen, das sich dann wieder vom Gegenstand löst und im Zusammenhang mit den Form- und Farbnachbarn auf einer sinnlich-sinnigen Ebene die Lust am Schauen zurĂŒckkehren lĂ€sst.
Roland Barthes Revisited. 30 Jahre „Die helle Kammer“. Berg, Ronald; Breede, Laura; Castellana, Maria; Daßler, Anna; Göing, Khira; Hoffmann, Detlef; Richter, Michaela; Scheier, Claus-Artur; Straub, Mirja; Sykora, Katharina; Leibbrandt, Anna. Hrsg.: Sykora, Katharina; Leibbrandt, Anna. 2012. 176 S., 9 sw. Abb. 19 x 13 cm, Br. EUR 13,00 ISBN: 978-3-89770-408-4 Salon Verlag
Blume, Bernhard Johannes. Bernhard Johannes Blume – Die Brett-Bilder. 2012. 64 S., 48 fb. Abb., Gb. EUR 18,00 ISBN: 978-3-89770-410-7 Salon Verlag
Kurz vor dem Tod von Bernhard Johannes Blume (1937–2011) wurde der Kunsthalle Bremen das Konvolut der Brett-Bilder geschenkt.
In den 1980er Jahren fertigte Bernhard Johannes Blume aus alten Billig-Möbeln, im Stil kleinbĂŒrgerlicher Wohnzimmerkultur, eine Anzahl von Brett-Bildern an, deren Pseudo-Furnier er mit philosophischen Begriffen versah. Das Zusammenspiel von Text und Bild-Struktur verrĂ€t sinnfĂ€llig Blumes ironisch-poetischen, wie humorvollen Umgang mit dem metaphysisch-religiösen Erbe des Abendlandes. Zusammen mit seiner Frau Anna bildete Bernhard Johannes Blume ein KĂŒnstlerpaar, welches vor allem fĂŒr ihre meist in Serien ausgefĂŒhrten großformatigen Fotografien bekannt ist.
„Es sind Bretter, die er aus jenen Alt-Möbeln zurechtsĂ€gte, die in unseren gemeinsamen Foto-Inszenierungen wĂ€hrend der spĂ€ten 1970er bis Mitte der 1980er Jahre eine bildgebende Rolle spielten. Bernhard Johannes Blume recycelte diese Pressspan-Möbel-Reste zu handlichen Bild-Objekten, indem er ihre ‘Echtholz’-Imitationen ‘Eiche’-, ‘Buche’- oder ‘Birke-Natur’ zur ‘sporadischen Fortschreibung seiner Malerei’ nutzte. Im provisorischen Stil naiver selfmade-Typografie sprayte er seine ‘quasiphilosophischen Begriffe’ durch zuvor geschnittene Klebeschablonen auf diese Bretter. Es sind Wörter und Begriffe, die den immer betulichen und letztlich ideologischen ‘Jargon der Eigentlichkeit’ auf dem Pseudo-Furnier dieser Möbelreste ironisch ins Bild heben. Viele der fĂŒr die Fotoinszenierungen gebrauchten Möbelteile wurden im Anschluss daran auf diese und andere Weise sukzessive ‘entsorgt’. Ihr traumatischer Gehalt war schließlich ‘abgearbeitet’. (Anna Blume in: Wunderkammermusik, 2011)
Coers, Albert. MĂŒde BĂŒcher. Hrsg.: Kunstverein Tiergarten Berlin. BeitrĂ€ge von Ullrich, Wolfgang. Dtsch/Engl. 2012. 48 S, 40 fb. Abb., 24 x 16 cm, Gb. EUR 20,00 ISBN: 978-3-89770-412-1 Salon Verlag
"Auf den Bildern sieht man jeweils ein Buch mit gebogenem Einband, ja buchstĂ€blich mit gekrĂŒmmtem RĂŒcken. Es sind BĂŒcher, die nicht nur gelesen, sondern die gebraucht, benutzt, hergenommen wurden. TatsĂ€chlich verwendete Coers sie davor fĂŒr eine seiner Buchskulpturen; sie waren Teile einer regelrechten Bucharchitektur [...] ". (Wolfgang Ullrich).
"MĂŒde BĂŒcher" enthĂ€lt Fotos einzelner BĂ€nde aus der Installation "I SOLITI TITOLI" mit BĂŒchern aus dem Nachlaß eines Architekten, ein Querschnitt durch eine bildungsbĂŒrgerliche Bibliothek der 1950er bis 1980er Jahre. Das Buch erscheint anlĂ€ĂŸlich der Ausstellung "animalibri" (15.3.-15.4.2012) im Kunstverein Tiergarten Berlin.
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