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Lenz, Seraphina. Seraphina Lenz. Werkstatt für Veränderung. Textbeiträge von: Leonie Baumann, Dorothea Kolland, Wolfgang Müller, Eva Sturm, Claudia Wahjudi, Jürgen Weidinger. Dtsch./Engl. 192 S. 221 fb. u. 14 sw. Abb. 23 x 20 cm. EUR 25,00 ISBN: 978-3-89770-382-7 Salon Verlag
Die Arbeit der Berliner Bildhauerin Seraphina Lenz ist die Herstellung von Stadträumen. Ihre Werkstatt für Veränderung fand acht Jahre lang jeden Sommer im Carl-Weder-Park in Berlin - Neukölln statt. Die Künstlerin entwarf immer wieder andere Möglichkeiten der Nutzung. Zusammen mit einer stetig wachsenden Gruppe Beteiligter wurde der Park unter anderem zur Koppel für ein weißes Pferd, zum Balkon für alle, zur Eintopfküche und zum Filmset.
Das Theorie- und Praxisbuch dokumentiert die künstlerischen, sozialen und vegetativen Prozesse dieses außergewöhnlich lang angelegten Projekts und beschreibt aus verschiedenen Perspektiven, wie sich Ort und künstlerische Arbeit über die Jahre verändert haben.
Braun, Alexander. Alexander Braun. WienerWalden. Bonner Kunstpreis. Texte von: Stephan Berg, Dieter Schulz, Sven DrĂĽhl, Irene Kleinschmidt-Altpeter. Hrsg.: Kunstmuseum Bonn. 224 S. 190 fb. Abb. 24,5 x 17,5 cm. Ln. EUR 32,00. ISBN: 978-3-89770-374-2 Salon Verlag
Mit »WienerWalden« setzt der Künstler seine konzeptuelle »Walden«-Werkgruppe aus gemalten Tusche-Bildern, Vintage-Fotografien, Videos und Skulpturen fort. Thematisch drehen sich die Arbeiten weiterhin um den Konflikt »Natur vs. Kultur«, jetzt allerdings um eine territoriale Erweiterung hin zum Wienerwald. Das aufwendige, vom Künstler selbst gestaltete Buch dokumentiert gleichzeitig die Ausstellung im Kunstmuseum Bonn, die ihrerseits die Ergebnisse des Bonner Kunstpreises vorstellt, der Alexander Braun 2009 zugesprochen wurde. Alexander Braun ist der erste Preisträger nach dem Relaunch, der den Bonner Kunstpreis zu einem der höchst dotierten Kunstpreise in Deutschland macht.
Gaenssler, Katharina. Ephemer. Text von: Hans-Michael Koetzle, Markus Stempl, Wolfgang Jean StockEngl.e Ăśbersetzung des Koetzle-Textes soll als Beilage folgen. 2011. 112 S. 103 fb. Abb. 24 x 31 cm. Engl. Broschur. EUR 20,00. ISBN: 978-3-89770-378-0 Salon Verlag
Mit ihren raumgreifenden Installationen, ihren Grundfragen des Sehens und der Wahrnehmung tangierenden Bildtapeten, ihren Collagen und späteren Décollagen, Büchern und Buchprojekten nutzt Katharina Gaenssler die Möglichkeiten des technischen Bildmittels Fotografie, ohne sich freilich klassischen Imperativen zu fügen. Gaenssler konstruiert und dekonstruiert. Ihre Bildschöpfungen sind – als raumbezogene Installationen – auf Zeit gedacht und damit im Grunde der Performance näher als dem nach Ewigkeit schielenden Kunstprodukt. Was bleibt, ist die Erinnerung. Was bleibt, sind Belegfotos bzw. Kataloge, die aber nur einen reduzierten Eindruck vom ursprünglichen Werk vermitteln können.
(Zitat Hans-Michael Koetzle, Text im Katalog).
Im ersten Teil dokumentiert diese Publikation 21 Fotoinstallationen aus den Jahren 2003 – 2010. Die aktuelle Arbeit ‚KdeE’, eine Fotoinstallation zur Rekonstruktion des Merzbaus von Kurt Schwitters im Sprengel Museum Hannover wird im zweiten Teil des Kataloges auf 28 Seiten in einem Ausschnitt im Maßstab 1:1 abgebildet.
Thomas Nolden. Landschaft mit Schafen. Hrsg.: Gerhad Theewen. Text: Gerhard Theewen, Uwe Degreif, Thaddäus Hüppi. 80 S., 42 fb. Abb., 17 x 22 cm, Gb. Salon Verlag, Köln 2010. EUR 18,00 ISBN: 978-3-89770-373-5 Salon Verlag
"Da kommt die moderne Malerei und keiner merkt es", kommentiert Thaddäus Hüppi einen im doppelten Sinne glücklichen Zustand: "Einerseits zeigen die Bilder, uns den Entfremdeten, die innige Verbindung der Tiere mit der Landschaft und dem Boden von dem sie fressen. Zum andern entsteht Freude über eine Malerei die ihre Komplexität scheinbar im Nebenbei entfaltet."
"Im Moment der Begegnung mit dem (lebendig) gemalten Schaf entfalten sich scheinbar im Nebenbei Landschaften und Räume von großer malerischer Komplexität. So wird das vorausgegangene Buch "Schafe" nicht nur in der Dokumentation einer künstlerischen Entwicklung, sondern auch durch Aspekte, die die Autoren Theewen, Hüppi und Degreif hineintragen, weiterentwickelt; und dient außerdem der Freude des Betrachters."
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Piller, Peter. Peter Piller präsentiert "Altern als Problem für Künstler". Zusatz: Auflage 200 signierter und nummerierter fb.r Grafik. Hrsg.: Theewen, Gerhard. Edition Ex Libris (19). 56 S. 16,5 x 11,5 cm. Engl. Broschur. EUR 70,00 ISBN: 978-3-89770-949-2 Salon Verlag
Peter Piller hat für seine Ex Libris-Ausgabe den Vortrag von Gottfried Benn aus dem Jahre 1954 ausgewählt und schreibt dazu: Als Schüler hätte ich "Altern als Problem für Künstler" wahrscheinlich nicht gelesen. Dazu musste ich schon der Zielgruppe etwas entgegenaltern. Mit Überraschung entdecke ich einen anderen im vertrauten Benn. Einen, der Sätze schreibt, die man nicht mehr vergessen möchte, wie: "Sich irren und doch seinem Inneren weiter Glauben schenken müssen, das ist der Mensch und jenseits von Sieg und Niederlage beginnt sein Ruhm." Und daneben einen unbekannten, den mit Humor, der nicht für sich schreibt, sondern sich vortragend an den Zuhörer wendet.
Balmoral Blend. 15 Jahre Künstlerhaus Schloß Balmoral.Hrsg.: Arp Museum Bahnhof Rolandseck; Beitr.:Bandyopadhyay, Papia O; Gallwitz, Klaus; :Jung, Sabine; Kornhoff, Oliver; Perrier, Danièle; Schmutz, Janine. 128 S. 60 fb. u. 10 sw. Abb. Engl. Br. EUR 18,00 ISBN: 978-3-89770-370-4 Salon Verlag
15 Jahre wird das Künstlerhaus Schloß Balmoral alt – Grund genug, anhand ausgewählter Werke aller Jahrgänge das künstlerische Schaffen im Experimentallabor Balmoral zu beleuchten. Die retrospektiv angelegte Ausstellung "Balmoral Blend – 15 Jahre Künstlerhaus Schloß Balmoral" zeigt eine Auswahl von Arbeiten der über 160 internationale Stipendiatinnen und Stipendiaten, die aus China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Israel, Südkorea, Tschechien, der Türkei, Ungarn und den Vereinigten Staaten von Amerika stammen. Was bedeutet es, als Stipendiatin bzw. Stipendiat in einem Künstlerhaus zu leben und zu arbeiten? Wie prägt der Aufenthalt an einem fremden Ort das eigene Werk, und wie prägt dieses wiederum ihn? Auf diese und weitere Fragen geben 40 Positionen Auskunft, die nicht nur auf den Ausstellungsflächen des Bahnhofsgebäudes, sondern auch im Außenbereich zu sehen sind und mit Überraschungen aufwarten: Vom frechen Rap-Song, einer menschengroßen Wachsskulptur, Leinwänden, die zwischen Gemälde und Skulptur changieren, bis hin zu einer großen Videoinstallation wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, das alle Sinne anspricht. Eine exquisite Mischung eben – Balmoral Blend. Die Ausstellung ist die erste Kooperation zwischen dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck und dem Künstlerhaus Schloß Balmoral und wird großzügig vom Kultursommer Rheinland 2010 mit dem Motto Über Grenzen unterstützt. Grenzüberschreitend sind die Werke, die größtenteils aus der Landessammlung Rheinland-Pfalz stammen, im besten Sinne: Auf hintergründige, ernste, aber auch witzige Art und Weise loten sie Grenzen aus und überschreiten diese – inhaltlich wie medial. Die Ausstellung wird kuratiert von Papia Bandyopadhyay, Rainer Hoffmann und Janine Schmutz.
new talents – biennale köln 2010. No. 3. Hrsg.: Fuhrwerkswaage Kunstraum e.V., Köln. 268 S. 268 S. durchgehend farbig illustriert, Gb. 24,7 x 17 cm. Gb. EUR 28.00 ISBN: 978-3-89770-368-1 Salon Verlag
Musik, Film, Medien, Bildende Kunst und Design - nicht gut abgehangen sondern frisch gepflückt vom Stamm der Kulturakademien der Region: das ist die Kölner Biennale "new talents". Ihre Premiere feierte sie erfolgreich vor zwei Jahren mit der Eröffnung des Rheinauhafens. Nun sind die "new talents" ins Herz von Köln gewandert: an den Neumarkt.
Bespielt werden die Kunst Station Sankt Peter, das Rautenstrauch-Joest-Museum, das Musem Schnütgen, das Kunsthaus Lempertz, das Belgische Haus und vielen anderen Stationen mit Medienkunst, Installationen, Design, Fotografie, Film und Malerei. Über 50 Absolventen von neun Akademien (darunter die Kunsthochschule für Medien und die Kunstakademie Düsseldorf) debütieren hier in der Öffentlichkeit. Mittelfristig soll die Biennale internationaler werden. Deshalb wurden 2010 Teilnehmer aus Istanbul, Pècs und Essen eingeladen. Neu dabei ist auch die Musik: fünf Kompositionsaufträgen an junge Komponisten wurden vergeben, deren Werke in der Biennalewoche zur Uraufführung kommen.
Textbeiträge: Katharina Amann, Sandra Bürgel, Samuel Dobernecker, Georg Elben, Michael Erlhoff, Kathrin Häger, Jochen Heufelder, Miriam Jung, Markus Kersting, Dirk Lellau, Stefanie Lucci, Anne Mager, Matthias Müller, Florian Nadvornik, Anne Schloen, Steffi Schlupeck, Dominik Susteck, Oliver Tepel, Hanna Treichel, Ludmilla Voropai, Angela Wenzel, Helmut Wenzel
Baumann, Leonie; Herring, Carina; Holten, Johan; Hummel, Claudia; Sternfeld, Nora; Stoppa-Sehlbach, Ingrid; Bertram, Birgit; Dietz, Anna; Jentjens, Kathrin; Koselleck, Ruppe; Krell, Cynthia; Langenbach, Tasja; Laskowski, Birgit; Nathan-Dorn, Anja; Nippe, Christine; Rohden, Felicitas; Schaffeld, Britta; Schroeder, Katja; Thiel, Thomas. Eine Zeitgeschichte fĂĽr Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene. Collaboration Vermittlung Kunst Verein. 128 S. 22 x 16,4 cm. EUR 14,90 ISBN: 978-3-89770-321-6 Salon Verlag
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) und das Land Nordrhein-Westfalen initiieren und fördern für die Jahre 2008/2009 mit dem Modellprojekt COLLABORATION Vermittlung Kunst Verein zeitgemäße Formen der Kunstvermittlung an Kunstvereinen in Nordrhein-Westfalen. Anfang 2008 waren die über sechzig Kunstvereine und kunstvereinähnliche Institutionen in NRW zum ersten Mal aufgefordert, ein einjähriges Vermittlungskonzept einzureichen, das als Zusammenarbeit von KünstlerInnen, KuratorInnen, VermittlerInnen und BesucherInnen umgesetzt werden soll. Erwartet wurden Konzepte, die sich an ein breit gefächertes Publikum richten und dieses aktiv in ästhetische, gesellschaftliche und institutionelle Prozesse und Diskurse integrieren. Während einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten wird den KunstvermittlerInnen eine kontinuierliche Arbeitspraxis geboten, um neue Ideen und Konzepte der Kunstvermittlung an Kunstvereinen zu entwickeln und zu testen.
Die ersten Projekte in den Städten Bonn, Bielefeld, Düsseldorf, Köln und Münster sind bereits gestartet. Insgesamt zeichnen sie sich durch eine große Vielfalt unterschiedlicher Themen, Methoden und Formate aus, die auf Inhalt, Kontext, Zeit und Raum des jeweiligen Kunstvereins abgestimmt sind. In ihnen werden neue Möglichkeiten sowohl spielerischer wie ernsthafter, sachlicher wie experimenteller Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Kunst, dem öffentlichen Raum, den neuen Medien, der Institution Kunstverein sowie dem Kunstfeld im weitesten Sinne erprobt.
Paas, JĂĽrgen. JĂĽrgen Paas. Hyperarchiv. Beitr.: Friese, Peter; Hrsg.: Peter Friese fĂĽr den Kunstverein Ruhr, Essen. Deutsch;Englisch. 44 S. 44 S. 25 fb. Abb., Gh. 20,8 x 14,7 cm. Gh. EUR 10,00 ISBN: 978-3-89770-351-3 Salon Verlag
Der in Essen lebende Künstler Jürgen Paas zeigt im Kunstverein Teile seine Werke in einer besonderen Rauminstallation, bei der der Ausstellungsraum in ein riesiges, bis zum Rand gefülltes Depot verwandelt wird. Vom Platz aus ist dieses "Hyperarchiv" durch das Schaufenster einsehbar, doch lässt es sich auch betreten und wie ein Labyrinth durchwandern, also regelrecht physisch erleben. Die zunächst an die Serialität, Geometrie und die Form- und Farbauffassung der Minimal Art erinnernden Werke von Paas verstehen sich in ihrer Systematik ohnehin als Depot oder Archiv. So gesehen stehen die monochrom gefassten Flächen, die oft auch in mehreren Schichten hintereinander präsentiert werden, für eine Art Vorratskammer, ein Aggregat von Bildern und im übertragenen Sinne für eine "Bildreserve", vergleichbar mit einem Ideenspeicher. In seinem "Hyperaggregat" bringt Paas nun dieses Arbeitsprinzip auf eine bislang noch nicht veranschaulichte Weise zur Geltung. Tatsächlich sind die Wände dicht behängt und der Raum in Gänze, vom Boden bis zur Decke angefüllt. Es geht um eine Kunst, die in sich selbst die Möglichkeiten und die Bedingungen von Malerei untersucht und auf eigenwillige Weise veranschaulicht. Diese Fülle von Elementen aus bemalten Leinwänden, aus Blöcken, aber auch aus pulverbeschichteten, farbigen Stahlblechen, ergeben zusammen einen Bildspeicher noch nie gesehener Art. Dass diese Installation auf übertragener Ebene als Referenz gegenüber monochromer Malerei verstanden werden kann und gleichzeitig als Kritik an einer nicht nur durch künstlerische Produktion verursachten Bilderflut, ist nur eine Ebene des Verstehens unter mehreren. Eine andere eröffnet sich in der Tat allen unvoreingenommenen Betrachtern und Passanten, die sich auf diesen merkwürdigen, an das Innere einer riesigen, allerdings sehr farbigen Autobatterie erinnernden Raumeindruck einlassen und das Hyperarchiv betreten.
Michael von Biel. Portraits. Hrsg. Axel Bellm Gerhard Theewen. 288 S., 17 x 24 cm Gb. EUR 18,00 ISBN: 978-3-89770-366-7 Salon Verlag
Der Maler, Komponist und klassische Cellist Michael von Biel (geb. 1939 in Hamburg) legt mit „Portraits” einen Band mit Texten der vielfältigsten Art vor. Z.B. für/über John Cage, Karlheinz Stockhausen, Morton Feldman, David Tudor, Reiner Speck, Lutz Schirmer, Kasper König, Walther König, Erhard Klein, Sigmar Polke, Joseph Beuys… aber auch Texte Über neue Musik, Anekdoten, Überlegungen und Betrachtungen...
„Vor vielen Jahren, in der Musik-Zeit, hatte der Rep(orter) viel Literarisches zumindest durchgepaukt. Die vielen neueren Autoren, von denen er sprach, kannte der Rep(orter) nicht. Der Rep(orter) wollte mal Hallo sagen, oder auch mal etwas Kultiges wieder klar bekommen. Etwas verlorenes Kulturelles. Da es sich aber nicht so ereignete, und der Bekanntenkreis nicht inkult war, Promis in Schriftstellerkreisen anzumachen, wo einer auf ’ner Party mal sagen dürfte, wie bei Celebrities von früher: »Hallo, wollt schon immer mal hallo sagen, wollt schon immer mal was fragen.« Small talk. (Danke I. & A. H.) Catch-as-catch-can, blieb der Reporter, Fan.“
„Kannte ja nur berühmte Leute von früher, zerstreute Anekdoten, die nicht mehr so in waren. Oder. Aber Zoten.“
„Anekdoten. Abgeschriebene Anekdoten und allgemeine, von anderen gesprochene Anekdoten, wollte der Reporter nur aufnehmen, wie auf Tonband. Als Anekdotensammlung handschriftlich aufschreiben. Vorlesen. Einfach Sachen, die die Leute manchmal so reden. Eine andere Art des Aufschreibens: Mit Computer, geeignet für kontinuierliche Improvisation ohne Planung, für Novellen und andere Storys, möchte gern, Anti-Anekdoten. Außer Anekdoten, Novellen und Storys ging’s doch nicht ohne Correcturen."
Alexandra Hopf. FUTURE SHOW (November – December 1948). Engl. 56 S., 1 fb. und 33 sw Abb. 21 x 14 cm. Gb., EUR 15,00 ISBN: 978-3-89770-364-3 Salon Verlag
FUTURE SHOW is an ongoing investigation into objects of art that have vanished from the field of vision. These objects were once housed within the original Future Show in New York’s Museum of Non-Objective Art from November to December of 1948. It was an era when movements in modern art confronted the new perceptual management of modern life with corresponding visions. These lost objects are being reconstructed in this publication.
Reiner Speck und Gerhard Theewen. Edition Séparée und Vorzugsausgaben. 1996-2006. 124 S., durchg. fb. Abb., 24,5 x 17 cm, Br., EUR 38,00 ISBN: 978-3-89770-363-6 Salon Verlag
Zwischen 1996 und 2006 erschienen die 49 (von 50 geplanten) Künstlerbücher der édition séparée. Dieses Buch dokumentiert auf jeweils 1 Doppelseite alle erschienenen Ausgaben der Reihe mit beispielhaften Seiten aus dem Inhalt sowie Beispielen für die von den eingeladenen Künstlern zur Verfügung gestellten Editionen zur jeweiligen Vorzugsausgabe.
Die Texte der beiden Herausgeber der édition séparée werfen einen Blick auf die "Geschichte des Künstlerbuchs" und geben Einblick in die Entstehungsgeschichte der Reihe.
Die beteiligten Künstler: Weiner, Gaida, Förg, Gilles, Droese, Pierson, Sal, Herold, Schattauer, Dion, Wüthrich, Bohnenberger, Boltanski, Noël, Huber, Schwontkowski, Roob, Trockel, Braun, Anderson, Asher, Meller, Dahn, Oroschakoff, Sery, Kuball, Sauer, Mahn, Feldmann, Ruff, Lempert, Yediler, Schappert, Noble, Bonfert, Kahle, Ikemura, Bittermann & Duka, Newman, Schön, von Biel, Bömmels, Schwenk, Noble, Münch, Dorn, Anzinger, Paas.
Christian Helwing. EAT. Text von: Peter Friese, Gespräch Joachim Kreibohm mit Christian Helwing. Dtsch/Engl. 58 S., 7 fb. u. 26 sw. Abb., 21 x 15 cm, Gh. EUR 10,00 ISBN: 978-3-89770-362-9 Salon Verlag
EAT. (englisch: Essen, zugleich auch der Name einer bekannten britischen Sandwichkette, bei der auch der Punkt hinter dem T. obligat ist).
Das den Ausstellungsraum des Kunstvereins Ruhr prägende architektonische Inventar lässt sich einfach beschreiben: Typischer innerstädtischer Nachkriegsbau, ehemaliges Ladenlokal, 85 m² Grundfläche, große Schaufensterfront, 3 Türen, 1 runde Säule, 2 quadratische Pfeiler und 3 lange, parallel zueinander verlaufende Reihen Leuchtstoffröhren unter der Decke – die Wände sind weiß gestrichen, der Betonfußboden grau. Die architektonischen Konzepte, die den Hintergrund dieser so nüchtern gehaltenen Raumbeschreibung bilden, werden für Christian Helwing, unter Hinzunahme weiterer raumbildender Strategien der Moderne, zum Material der in enger Korrespondenz mit den vorhandenen räumlichen Gegebenheiten entwickelten Arbeit "EAT.". Farbkonzepte von Bruno Taut und "De Stijl", das Verständnis der Konstruktivisten von Architektur als einem Vermittler zwischen Kunst und täglichem Leben, die ins Raster gesetzten Pfeiler Le Corbusiers, das zeichenhafte Verständnis von Architektur von Venturi / Scott Brown ("Learning from Las Vegas") sind einige der sich in seiner Arbeit zu einem gesamten Raumkonzept überlagernden und verdichtenden Ideen. Diese werden die Bewegungsmuster der Besucher innerhalb des Raums radikal verändern. Und auch der Name der Londoner Sandwich Kette findet in dem Ausstellungstitel und in Anlehnung an deren minimalistische Corporate Identity, in Essen (!) ihren richtigen Ort.
Carsten Recksik. New Release! Text: Stefanie Manthey. Engl. 59 S., eine fb. Abb., 19 x 13 cm, Leinen EUR 59,00
Zusatz: fortlaufend nummerierte handgedruckte und handgebundene Expl.Das Buch wird ständig erweitert und um neue Texte ergänzt! ISBN: 978-3-89770-352-0 Salon Verlag
Seit mehreren Jahren sammelt der in München und London lebende Künstler Carsten Recksik die Pressetexte der von ihm besuchten Kunstausstellungen. Die Texte, die von Galerien und Museen veröffentlicht werden um Presse, Ausstellungsbesucher und Interessierte über Künstler und Kunstwerke zu informieren, dienten Carsten Recksik schon des öfteren als Grundlage für seine Werke. In "New Release!" fügt er diese lose Sammlung nun nicht nur zu einem Ganzen zusammen sondern ersetzt nebenbei auch noch die Namen der Künstler durch seinen eigenen.
"New Release!" erweitert sich ständig, Carsten Recksik addiert die jeweils zuletzt besuchte Ausstellung zu seinem "Opus".
A few years ago Carsten Recksik, an artist based in Munich and London, began collecting press releases from art exhibitions he visited. These texts are published by galleries and museums to educate press and visitors about the exhibiting artists and their art and have become the basis for some of Carsten Recksik´s works. In his latest art book "New Release!" he colllates this collection of texts into one major piece, replacing each mention of artists' names with his own.
Roland Schappert. No Man's Land. Hrsg. Gerhard Theewen. Text: Andreas Bee, Thomas Wagner. Dtsch/Engl. 64 S., 48 fb. Abb., 28 x 21 cm, Gb. EUR 24,00 ISBN: 978-3-89770-365-0 Salon Verlag
Das Bild badet uns in Aufschriften so gut wie in farbiger Materie. Auf der Suche nach einem Motiv aber geht es in die Irre. Wie zum Ausgleich findet es in der Sprache und ihren Zeichen etwas, das konkret und abstrakt zugleich ist und auf etwas jenseits seiner selbst hinweist. Ist das nicht auch bei der Rede von einem "Nabel der Welt" der Fall? Gibt es ihn wirklich oder ist er nur eine Metapher? Ist er ein Bild, das spricht, oder Teil einer Sprache, die mit Bildern arbeitet? Offenbar liegt im Spiel mit Materie und Geist immer etwas Melancholisches." Thomas Wagner .
"Auf eine eigentümliche Weise, die zu erklären nicht gelingen will, erscheinen die in die Kupferplatte geritzten Buchstaben und Worte plausibel. Und wie bei diesem speziellen Blatt mit dem suggestiven Titel LONELY – den man auch LOVELY lesen könnte, – ist es immer wieder das Ausschnitthafte, das Unzusammenhängende oder eine irritierende Satz- und Wortkonstruktion, die den Betrachter nicht so leicht loslässt." Andreas Bee
Thomas Struth präsentiert Deutsche Stadtbaukunst der Gegenwart. Edition Ex Libris Nr. 17. Hrsg.: Gerhard Theewen. 190 S., 136 sw. Abb. 8 Stadtpläne. 25 x 17 cm, Gb. Zusatz: mit einem signierten und nummerierten C-Print, Auflage 200. Es erscheint eine Sonderedition mit einem s/w-Print. Zusammen mit Buch und Ex Libris in einer Leinenkassette. Auflage: 30 (Rückseitig signiert, betitelt, datiert und römisch nummeriert.) EUR 200,00 ISBN: 978-3-89770-947-8 Salon Verlag
Thomas Struth hat für die Edition Ex Libris die "Deutsche Stadtbaukunst der Gegenwart" (1921) von A.E.Brinckmann ausgewählt. Als Fotograf, der sehr viel auf Reisen ist, schien ihm dieser historische Band mit seinen 8 eingehängten Städtekarten das ideale Buch zu sein, für dessen Umschlag er eine Straßenansicht aus dem Tokioter Stadtteil Bunkyo (1999) bestimmt hat, die auch das Motiv seines Ex Libris geworden ist.
Gert & Uwe Tobias präsentieren "Siebenbürgisch-Sächsische Lei.enstickereien aus Tartlau". Edition Ex Libris Nr. 18. Hrsg.: Gerhard Theewen. 10 seitiges Heft. Plus 52 fb. Abb., Mappe 34 x 24 cm, Mappe signiert und nummeriert. Auflage 200. EUR 150,00 ISBN: 978-3-89770-948-5 Salon Verlag
Die in Rumänien aufgewachsenen Zwillingsbrüder Gert & Uwe Tobias haben für die Edition Ex Libris das von Herta Wilk zusammengetragene und in einer Mappe zusammengefasste Werk "Siebenbürgisch- sächsische Leinenstickereien aus Tartlau" (1975) ausgewählt. Durch die typografische (außen) und zeichnerische Gestaltung (innen) der Mappe sowie den Eindruck eines Schreibmasachinen-Korrekturband-Zeichnungsdetails als Ex Libris wird dieses Reprint zum Künstlerbuch und hilft gleichzeitig, das auf Holzschnittmodule aufbauende Werk der Brüder vor dem Hintergrund der Rasterfunktion der Leinenstick-Mustertafeln in einem neuen Licht zu sehen.
Erwin Wortelkamp. DORT und HIER. Herausgegeber: Oliver Kornhoff / ARP MUSEUM Bahnhof Rolandsec. Texte von: Oliver Kornhoff, Norbert Hummelt, Karen van den Berg, Jutta Mattern, Tilo Schulz, Sarah-Lena Schuster, Werner Fritsch, Kim Wortelkamp, Sonja Alhäuser, Heike Kati Barath. 108 S., 47 fb. Abb., 24 x 17 cm, Br. EUR 18,00 ISBN: 978-3-89770-361-2 Salon Verlag
»Skulpturen suchen und finden ihren Ort.« Dieses künstlerische Credo des Bildhauers Erwin Wortelkamp (* 1938) bildet den Ausgangspunkt für die Ausstellung »hier und dort«. Er inszeniert seine Skulpturen und Zeichnungen immer wieder neu im Innen- und Außenraum. Damit schafft er ebenso überraschende wie spannende skulpturale Setzungen, die die jeweiligen Räume erobern und mit einem feinen Beziehungsgeflecht überziehen.
»Hier und dort« greift drei dieser besonderen Raumsituationen auf: Zum einen ist es das Arp Museum Bahnhof Rolandseck und zum anderen die Stiftung Erwin und Ulla Wortelkamp mit dem »Haus für die Kunst« und dem neuen »Depositum«, ein Schaulager für die Arbeiten des Stiftungsgutes von Erwin Wortelkamp, das anlässlich der Ausstellung eingeweiht wurde.
Die Auswahl der Arbeiten eröffnet dem Betrachter dabei grundlegende Fragestellungen im Hinblick auf Erwin Wortelkamps vielfältiges skulpturales Schaffen und greift Kernthemen auf wie die der Fragilität, der Stabilität, der Balance, der Ruhe und der Lebendigkeit.
Ebenso spannend wird die Frage nach dem Verhältnis von Skulptur und Raum, Skulptur und Architektur, Skulptur und Betrachter thematisiert und inszeniert.
Different Places - Different Stories 09. 20 Kunstprojekte im öffentlichen Raum zwischen Rhein und Maas. Maler: Bisscheroux, Jeroen /Braun, Alexander /Dams, Brigitte /Devens, Paul /Shaun Doyle & Mally Mallinson /Ellenrieder, Wolfgang /Geiger, Karin /Ghadirian, Shadi /Klingemann, Stefanie /Lanndi, Donatella /Matsuura, Keisuke /Melian, Michaela /Miller, Harland /Otto, Bea /Rheineck, Kai /Smits, Helmut /Staal, Jonas /van Bergen, Jeroen /Voerman, Rob /ArToll Sommerlabor /Hrsg.: Christian Weisbrich für den Kulturraum Niederrhein /Fred Welschen für den OPdapark, Venrray. 2009. 96 S., 96 S. 95 fb. und 5 s/w Abb., Einband gebunden 31,5 x 24,5 cm. Gb EUR 18,00 ISBN: 978-3-89770-355-1 Salon Verlag
"Different Places – Different Stories" ist ein deutsch-niederländisches Projekt, das von Ende August bis Ende November 2009 zwischen Rhein und Maas 20 internationale zeitgenössische Positionen der Kunst im öffentlichen Raum zeigt und zur Diskussion stellt. Die Beiträge der beteiligten Künstler – ganz gleich, ob sie bildnerische, skulpturale, mediale oder performative Akzente setzen – sind immer auf den Ort ihrer Präsentation bezogen, stehen in einem Zusammenhang zu seiner Geschichte, seiner Architektur, zu Landschaft, Menschen oder Charakteristika. So wirft die Kunst ein ungewohntes Licht auf eine alltägliche, scheinbar bekannte Umgebung, schärft das Ortsprofil, hinterfragt, ironisiert oder verwandelt es – und rückt auf diese Weise die Identität und Vielgestaltigkeit einer ebenso geschichtsträchtigen wie vitalen Region neu, anders und unübersehbar ins Bewusstsein des Betrachters. Die Liste der Künstler umfasst Harland Miller in Duisburg, Brigitte Dams in Emmerich, Donatella Landi in Goch, Keisuke Matsuura, Michaela Melián und Kai Rheineck in Moers, Karin Geiger in Neuss, Jeroen van Bergen und Rob Voerman in Roermond, Wolfgang Ellenrieder, Shadi Ghadirian, Bea Otto und Jonas Staal in Venlo, Paul Devens und Shaun Doyle & Mally Mallinson in Venray, Alexander Braun, Stefanie Klingemann und Helmut Smits in Viersen, Jeroen Bisscheroux in Weeze sowie das ArToll-Sommerlabor in Bedburg-Hau.
senza titolo. Maler: Lenk, Britta /Beitr. v. Buckesfeld, Susanne. 2009. 64 S., 64 S. 44 fb. Abb., 21 x 23,5 cm. Ebr EUR 20,00 ISBN: 978-3-89770-360-5 Salon Verlag
Wie sehen wir die Welt? Und wie schauen wir ein Bild an, wie nehmen wir es wahr? Was führt dazu, dass uns ein Bild ins Auge fällt, das andere aber nicht? Fragestellungen dieser Art liegen der künstlerischen Arbeit von Britta Lenk zugrunde. Ästhetisch zu untersuchen, mit welchen Mitteln wir uns überhaupt ein Bild machen, beschäftigt die Künstlerin in ihren Werken vorrangig. Sie begreift ihr Schaffen als ästhetische Reflexion über das Entstehen eines Bildes im Kopf des Kunstbetrachters, indem sie den Blick weg von den Inhalten im weitesten Sinne hin zu der Konstruktion von Inhalten führt.
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