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Kreul, Andreas: Air flow. Aufsätze zur Kunst. Hrsg.: Feldman, Selmar. 2004. VIII, 256 S., 145 Abb. 21 x 13 cm. Ebr EUR 15,- ISBN: 3-89770-232-0 Salon Verlag
Das Buch versammelt die Aufs√§tze (1988‚Äď2004) des Bremer Kunsthistorikers und Kustos der Kunsthalle Bremen Andreas Kreul. Das Buch enth√§lt Essays und Analysen zu Werken von Lovis Corinth, Johann Bernhard Fischer von Erlach, Luca Giordano, Wolfgang Hainke, Martin Honert, Ilya Kabakov, Leonardo da Vinci, Max Liebermann, Gordon Matta-Clark, Bj√łrn Melhus, Richard Oelze, J√∂rg Sasse, Rosemarie Trockel und Tomma Wember.
Hans P. Feldmann. Abstrakte Kunst. Theorien und Tendenzen. 2004. 132 S., zahlr. Abb. u. 9 fb. Taf., fb. Ill., mit handgeschriebenem Bibliotheksetikett 28 x 21 cm. Pb EUR 49,80 ISBN: 3-89770-935-X Salon Verlag
Der D√ľsseldorfer K√ľnstler Hans-Peter Feldmann widersetzt sich seit vielen Jahren den Mechanismen des Kunstmarktes. So verzichtet er konsequent auf Signatur und Limitierung. Seine Entscheidung, "sein Buch" f√ľr die Edition Ex Libris ausgew√§hltes Buch ohne individuell gestaltetes Ex Libris und ohne selbst entworfenen Umschlag zu realisieren ist daher genauso konsequent wie der Verzicht auf eine "Luxus"-Edition.
Diese Ausgabe bekommt ihre besondere Note durch die Bearbeitung des Originalumschlags (Tilgen des urspr√ľnglichen Verlagsnamens und Ersetzen duch "Salon"). Es versteht sich von selbst, da√ü Hans-Peter Feldmann ein bereits existierendes Ex Libris (Motiv: weiblicher Akt auf Stuhl) in das Buch kleben l√§sst.
Koolwijk, Claudia van: Seelen. Beitr. v. Werd, Guido de /J√ľnger, Hans D /Schr√∂er-Trambowsky, Susanne /Golinski, Hans G. 2005. 208 S., 267 meist fb. Abb., 24 x 21 cm. Gh EUR 25,- ISBN: 3-89770-224-X Salon Verlag
Claudia van Koolwijk, geboren 1961, ist nicht nur eine herausragende Portr√§tistin der K√ľnstlerszene in D√ľsseldorf und im Rheinland. Die Absolventin der D√ľsseldorfer Kunstakademie und Sch√ľlerin von Fritz Schwegler und Alfonso H√ľppi geh√∂rt mit ihren eigenwillig inszenierten Bildern von jungen und √§lteren Paaren, von Schwangeren und Au√üenseitern, von K√ľnstlerfreunden, Kindern und Freaks auch zu den Protagonisten einer K√ľnstlergeneration, f√ľr die die Suche nach den verschworenen N√§hen von Kunst und Leben noch mehr z√§hlt als technische Perfektion, der gewisse Augenblick immer wieder fruchtbare Herausforderungen und Abenteuer bleibt. Die Lust an Mythen, Masken und Larven verbindet sich in diesem fotografischen Werk mit einer stets sp√ľrbaren Sehnsucht nach dem "Augenblick des Blicks", in dem allein das Einverst√§ndnis der Bed√ľrftigkeit und die Liebe z√§hlen.
Norbert Schwontkowski. Kino. Mit Texten von Christa B√ľrger, Andreas Kreul und Eva Schmidt. Katalog von Andreas Kreul, Norbert Schwonkowski und Horst M√ľller. 144 S., 110 fb. Abb., 27 x 21 cm, Kt., EUR 25,- ISBN: 3-89770-231-2 Salon Verlag
Das Buch erscheint anl√§√ülich der Ausstellung Schwontkowski ‚Äď Kino, die in der Kunsthalle Bremen, den Brandenburgischen Kunstsammlungen in Cottbus und der Kunsthalle Erfurt 2004/2005 gezeigt wird. Das Buch enth√§lt einen Querschnitt des malerischen Schaffens von Norbert Schwonkowski der letzten 20 Jahre. Mit einer Biographie und umfassendem Ausstellungsverzeichnis.
Der Katalog "Schwontkowski: Kino" gibt erstmals einen √úberblick der Gem√§lde und Zeichnungen des Bremer K√ľnstlers Norbert Schwontkowski. Mit dem Ausstellungstitel ‚ÄěKino‚Äú wird bereits auf die Widerspr√ľchlichkeit und ‚ÄěPl√∂tzlichkeit‚Äú seiner gemalten Bilder hingewiesen. Schwontkowskis Arbeiten f√ľhren die Durchl√§ssigkeit der Grenzen zwischen Phantasie und Wirklichkeit, zwischen Vergangenem und Gegenw√§rtigem vor. Dabei spielen Raum und Zeit eine wichtige Rolle ‚Äď es kommt zu einer Vermischung von Erinnerungen und Wahrnehmungen. Der Betrachter wird aufgefordert, seine eigenen Erfahrungen und Erinnerungen zu aktivieren: Der K√ľnstler m√∂chte mit seinen Bildern Ausl√∂ser eines ‚Äěinneren Kinos‚Äú sein. Nur durch pers√∂nliche Bez√ľge kann der Unsch√§rfe und Mehrdeutigkeit, mit der Schwontkowski seine Bilder formuliert, begegnet werden. Die Verwendung von Metalloxyden √§hnelt hinsichtlich der Lichtempfindlichkeit Verfahren aus Fotografie und Film. Ein Teil des Malvorgangs wird der nicht kontrollierbaren Chemie √ľberlassen; Schwontkowski setzt ihre willk√ľrlichen √ľberraschenden Effekte bewu√üt ein. Es entstehen mal pastose, mal flie√üende, h√§ufig schimmernde Farbfl√§chen und ‚Äďflecken, die gleichzeitig Leichtigkeit und Schwere erzeugen. Die Arbeiten von Schwontkowski widersetzen sich g√§ngigen Konventionen, so mi√üachten sie zum Beispiel das lange g√ľltige Tabu einer literarischen Malerei. Der K√ľnstler schafft bedr√ľckende oder ironische Erz√§hlungen √ľber die menschliche Existenz, deren Qualit√§t vor allem durch die Eindr√ľcke und Empfindungen entsteht, die sie im Betrachter ausl√∂sen. Die Beitr√§ge von Christa B√ľrger, Andreas Kreul und Eva Schmidt beleuchten auf sehr unterschiedliche Art sein Werk: Christa B√ľrger vermittelt ihren sehr pers√∂nlichen, durch den Umgang mit dem K√ľnstler und seinem werk schon seit jahrzehnten vertrauten Umgang; Andreas Kreul unterstreicht die Bedeutung der ostasiatischen Bild- und Denkwelt in Schwontkowskis Werk und Eva Schmidt schlie√ülich er√∂ffnet die Bez√ľge und den Kontext zur weiteren zeitgen√∂ssischen Kunst.
(Andreas Kreul, Kunsthalle Bremen)

Schwontkowskis gro√üe ironische Erz√§hlung vom modernen Leben ist ganz von der haltung durchdrungen, da√ü man die wesentlichen Dinge erst erkennt, wenn man sie nicht mehr so wichtig nimmt. (‚Ķ) Die umfangreiche Ausstellung in der Bremer Kunsthalle zeigt, da√ü Schwontkowskis fr√∂hliche Philosophie des Alltags ein komplexes Portrait unserer Lebenswelt mit eigenbr√∂tlerichen Mitteln entwirft, das seinen eigenen Platz in der Kunstgeschichte verdient. (Till Briegler, S√ľddeutsche Zeitung)
Jörg Paul Janka. Liegen Lassen Arbeiterzeichnungen. 2004, Textbeiträge von Jörg Braun und Klaus Steffen, dtsch/engl. 160 S. zahlr. Abb., 22 x 27 cm. Br., EUR 28,- ISBN: 3-89770-226-6 Salon Verlag
Im Zentrum dieses Bildbandes stehen Photographien von Arbeiterzeichnungen. Diese Zeichnungen befinden sich auf Oberfl√§chen, die in der Umgebung von industriellen Prozessen zu finden sind. Metallw√§nde, Holzkisten, gestanzte und gegossene Formen stellen nur einen Teil der Fl√§chen dar, auf denen gezeichnet wurde. Diese Zeichnungen sind w√§hrend der Arbeit entstanden und dienten wohl weitestgehend der korrekten Abwicklung von industriellen Abl√§ufen. Weitestgehend... Zu sehen sind Kreidezeichnungen, Notizen, gesellige Mitteilungen, die von Arbeitern w√§hrend oder neben der Arbeit angefertigt wurden. Diese H√∂hlenmalereien der zweiten Eisenzeit zeigen oftmals eine erstaunliche √Ąhnlichkeit zu Werken der zeitgen√∂ssischen Malerei und Zeichnung. Die f√ľr sein Projekt ‚ÄúLiegen Lassen‚ÄĚ verwendeten Photographien fand J√∂rg Paul Janka bei seiner Recherche im Fotoarchiv Ruhrlandmuseum Essen.
Neue Kunst in alten G√§rten (Hrsg.). K√ľnstlerische Interventionen auf den beiden Ritterg√ľtern in Lenthe. Katalog anl√§sslich der Ausstellung "Neue Kunst in alten G√§rten" Obergut und Untergut Lenthe. Beitr. v. Stefka Ammon, Volker Bartsch, Ilka Berndt, Riccardo Biondi, Simone B√∂hm, Brunner + Ritz, Ricardo Calero, Klaus Duschat, Rainer Figur, Thomas Gerhards, Yvonne Goulbier, Seontae Hwang, Azade K√∂ker, Lothar Kr√ľll, Sebastian Kuhn, Victor L√≥pez, Hannes Malte Mahler, Hannes Meinhard, Regine N√∂lken, Maren Roloff, Hartmut Stielow, David Lee Thompson, Kwanho Yuh, Michael Zwingmann. 80 S., 44 Abb., 21 x 24 cm, Gb., EUR 15,- ISBN: 3-89770-234-7 Salon Verlag
Im S√ľdwesten Hannovers trifft man auf eine der sch√∂nsten und vielf√§ltigsten Kulturlandschaften Niedersachsens - das Calenberger Land. In dieser l√§ndlich gepr√§gten Gegend liegen zahlreiche G√ľter mit ihren G√§rten und Parks.
Im Jahre 1999 gr√ľndeten Rittergutsbesitzer, K√ľnstler aus der Region sowie Kunstinteressierte den Verein Neue Kunst in alten G√§rten e.V.. Der Verein zeichnet f√ľr das gesamte Skulpturenprojekt verantwortlich. Dieser hat die Ausstellungsidee entwickelt und stellt die G√§rten als Ausstellungsorte zur Verf√ľgung.
Als eine seiner wichtigsten Aufgaben sieht der Verein die F√∂rderung junger K√ľnstler. Gerade ihnen m√∂chte er die M√∂glichkeit geben, zusammen mit international bekannten K√ľnstlern auszustellen.
Die beiden f√ľr das Skulpturenprojekt ausgew√§hlten G√§rten des Ober- und Unterguts in Lenthe sind im Stil des englischen Landschaftsgartens des 18. Jahrhunderts angelegt.
Die Ausstellung unternimmt den Versuch, neue Blickbez√ľge in den Landschaftsg√§rten zu √∂ffnen. Mit der Auswahl der eingeladenen K√ľnstler verschiedener Altersstufen - verbunden mit den von Ihnen repr√§sentierten unterschiedlichen Arbeitsfeldern - geben wir der Ver√§nderung von Begrifflichkeiten besonderes Gewicht.
Das “Kunst- und das Naturschöne" (G.W.F. Hegel), sollen in diesem Projekt in einem spannungsvollen Dialog zueinander finden.
Thomas Nolden. Schafe. Text von Uwe Degreif. 56 S, 25 fb. Abb., 20 x 16 cm, Br. EUR 15,- ISBN: 3-89770-233-9 Salon Verlag
Thomas Nolden malt Wiesenbilder mit Schafen; seine Gr√ľn- und Grautonigkeit verbindet die feuchte Luft, die Wiese und das Fell. Die auf der Weide entstandenen Gem√§lde erfassen die Scheu und Ann√§herung der Schafe, aber sie vermeiden jede unzul√§ssige Vermenschlichung der Tiere. Es entsteht ein lebendiges Bild der Natur, das ganz aus der Farbe heraus aufgebaut ist. Diese Bilder anzuschauen erfreut und macht gl√ľcklich.
Susanne Hofmann, Christoph Inderwiesen. Petzi wird K√ľnstler. 68 S. zahlreiche Zeichnungen. 21 x 27 cm. Br., EUR 12,- ISBN: 3-89770-228-2 Salon Verlag
Petzi ist ein relativ bekannter B√§r. Petzi durchlebt kontext-verschoben Abenteuer im Kunstbetrieb, dem Schauplatz von Erfolg und Mi√üerfolg. Dabei erf√§hrt er die Licht- und Schattenseiten einer K√ľnstlerexistenz, die ¬≠ "wie im wirklichen Leben" ¬≠ dem Loser-Winner-Prinzip folgt, √úberraschungen nicht ausgeschlossen. Auf seinen Wegen und Irrwegen begegnen Petzi viele Prototypen, deren fabelhafte √Ąhnlichkeit mit lebenden Pers√∂nlichkeiten der Kunstszene nicht zuf√§llig ist, und die bekannte Namen tragen: Moni Spray (Galeristin), 1 Meter Bauer (Kuratorin), Odu Frauenkittel (Museumsmann), Professor Schnappertz u.v.a.
Im gemeinschaftlich gezeichneten/getexteten Comic-Buch der K√ľnstler Hofmann/Inderwiesen wird das "Betriebssystem Kunst" mit seinen Mechanismen und Begleiterscheinungen in ironisch gebrochener Form dargestellt. Anstelle von Simplifizierungen setzt die k√ľnstlerische Analyse auf differenzierte, ambivalente Betrachtung, auch mit Blick auf vermeintliche Nebens√§chlichkeiten und fordert dazu auf, selbst Position zu beziehen. Gemeint sind damit Kenner, Liebhaber und Ver√§chter des Kunstbetriebs und solche, die es werden wollen.
Fritz Seydel. Biografische Entw√ľrfe. √Ąsthetische Verfahren in der Lehrer/innenbildung. ¬ĽDiskussionsbeitr√§ge zur √§sthetischen Bildung¬ę Bd. 6. Hrsg. von Manfred Blohm. 410 S. 14 x 21cm, Br., EUR 24,- ISBN: 3-89770-229-0 Salon Verlag
In die erste Phase der Lehrer/innenausbildung gehen bereits vielfältige Muster zum Lehrer/innenverhalten ein.
Diese (Vor-)Bilder bleiben in der Ausbildungszeit weitgehend unbearbeitet und mischen sich sp√§ter unkalkuliert in die Entw√ľrfe zum Lehrer/innen-Selbstbild, in Handlungsmuster f√ľr komplexe Situationen im Lehrer/innenalltag ein.
Davon ausgehend werden am Beispiel von zwei Lehrveranstaltungen in einem qualitativ-empirischen Forschungsprojekt M√∂glichkeiten untersucht und diskutiert, √ľber √§sthetische Verfahren in der Lehrer/innenbildung biografisch zu arbeiten.
Ein Buch f√ľr alle, die an einer Qualifizierung von Lehrer/innenausbildung interessiert sind.
Zeitarbeit II. Maler: Bertram, Ursula. Beitr. v. Schuster, Marina. 2004. 48 S., 113 fb. Abb. 22 cm. Gb EUR 15,- ISBN ISBN: 3-89770-227-4 Salon Verlag
Mit ihrem Ausstellungsprojekt "Zeitarbeit II" stellt Ursula Bertram die Frage der Arbeit in den Mittelpunkt. Ursula Bertram extrahiert Wirtschaftsprozesse in eine k√ľnstlerische Parallelwelt. Kooperation, Arbeitsprozess, Engagement, F√§higkeit und Zeitablauf entbl√∂√üen sich visuell in der wolligen Farbmixtur von Strickw√ľrsten, die den Museumsraum langsam einkreisen. In ihrer k√ľnstlerischen Arbeit konzentriert sie sich seit 1995 vor allem auf die Perspektive des Visual Observer. In der Dortmunder Ausstellung wird der Betrachter Zeuge eines Produktionsprozesses, dessen Endprodukt bunte Wollw√ľrste sein werden. W√§hrend der √Ėffnungszeiten des Museums stricken sechs Schwarzstrickerinnen auf sechs wei√üen St√ľhlen sitzend mit sechs gleichen Stricklieseln in schwarzer Wolle. Jeder Au√üenstehende kann die Strickliesel f√ľr 60 Minuten √ľbernehmen und sich in die Produktion mit farbiger Wolle einstricken. Nach einer Stunde wird der Faden durchschnitten und die Fremdarbeit auf Zeit entlohnt mit 5 Euro. Es wird 11 Tage lang unabl√§ssig gestrickt zu den √Ėffnungszeiten des Museums. Rund 300 Meter Strickw√ľrste schieben sich in 6 Reihen sukzessiv √ľber die Stahlst√§be an der Wand des Ausstellungsraums.
Bildersprechen. Beitr. v. Ammann, Jean Ch /Dahn, Walter /Fricke, Adib /Glasmeier, Michael. Hrsg.: Helmbold, Ute /Paul, Klaus /Stoltz, Ulrike. 2004. 304 S., 100 Duplex-Abb. 21 cm. (Jahrb. d. Hochschule f. Bild. K√ľnste Braunschw. 6 EUR 18,- ISBN ISBN: 3-89770-181-2 Salon Verlag
Das 6. Jahrbuch der HfBK Braunschweig begreift sich als Forum f√ľr bildhafte Argumentation. Es ist ‚Äď zun√§chst und anscheinend ‚Äď ein reines Bilderbuch. Die Bilder sprechen f√ľr sich: Was erz√§hlen sie uns? Was lesen wir aus ihnen heraus? Beim Betrachten und Bl√§ttern der Seiten wird schnell ¬Ľbegreifbar¬ę, dass diese quasi doppelt liegen: Je zwei Bilder bilden eine Art Schlaufe und umschliessen so die Textbeitr√§ge. Eine Perforation an der vorderen Kante hilft, den Text durch Auftrennen der Seiten zug√§nglich zu machen. Diese Art der Bindung ist zugleich historisches Zitat: Fr√ľher wurden die meisten B√ľcher unaufgeschnitten ausgeliefert. Die besondere Form des Buches macht aber auch deutlich: Text und Bild liegen auf zwei verschiedenen Ebenen, es muss eine Schwelle √ľberschritten werden, um sich mit dem Text auseinanderzusetzen.
Elsbeth B√∂ninger. Humus. Beitr. v. Bronfen, Elisabeth /Hess, Ewa /Inderm√ľhle, Joy. 2004. 216 S., 104 sw. u. 112 fb. Abb. 28 cm. Ebr EUR 25,- ISBN: 3-89770-220-7 Salon Verlag
Humus ist allgegenw√§rtig, Humus bildet den N√§hrboden f√ľr Wachstum, Entwicklung. Das Werk der Berner K√ľnstlerin Elsbeth B√∂nigers ist gekennzeichnet durch ein stetes Wachstum; Arbeiten generieren neue, bilden Keimbl√§tter f√ľrs Weiterkommen. Um ihr Werk in seiner ganzen Komplexit√§t zu erfassen und ihre vielschichtigen Untersuchungen zu Malerei und Plastik in ein theoretisches Konstrukt einzubinden, sucht sie den Dialog zu verschiedenen kritischen Menschen. Aus den Gespr√§chen sollen fortlaufend Werke entstehen, um den Diskurs anzutreiben. Am Schluss stehen Forschungen und Kunst da ‚Äď und beide sollen einem interessierten Publikum zug√§nglich gemacht werden. Es soll ein Panoptikum entstehen, das die Sinne anspricht. Das Projekt wird eine Baustelle, eine ¬ĽFabbrica¬ę, ein Dokument einer ¬ĽWork-in-Progress-Situation¬ę. Fundst√ľcke, die w√§hrend der Dialoge Anregungen zu Diskursen geben, geh√∂ren gleichermassen in die Pr√§sentation des Projektes, wie die Arbeiten der K√ľnstlerin selbst. Es sind dies Papiere, Antiquit√§ten, Fotografien und Trouvaillen ihrer grossen Materialsammlung, ebenso wie kulinarische Episoden, die die Gespr√§che begleiten werden. Das Projekt soll zu einem Kaleidoskop werden, das Leben und Werk zu verschmelzen versucht. Eine Arbeit, in der verschiedene Ebenen zusammenfliessen, ein Werk, das keine Langeweile aufkommen l√§sst.
Bonfert, Gerd: Sehungen. 2004. 32 S., 26 sw. Abb. 17 cm. (√Čd. s√©par√©e 41) Pb EUR 7,50 ISBN ISBN: 3-932189-41-8 Salon Verlag
Braun, Alexander: Pioniere!. 2004. 32 S., 30 fb. Abb. 17 cm. (√Čd. s√©par√©e 40) Pb EUR 7,50 ISBN ISBN: 3-932189-40-X Salon Verlag
Buch /Medium /Fotografie. Beitr. v. Honnef, Klaus /Lange, Barbara /Lechowicz, , Lech /Rainwater, Robert. 2004. 224 S., 30 sw. u. 32 fb. Abb. 23 cm. Gh EUR 15,- ISBN: 3-89770-223-1 Salon Verlag
Bei den in diesem Band versammelten Beitr√§gen handelt es sich ‚Äď bis auf den Beitrag von Robert Rainwater ‚Äď um die √ľberarbeiteten Vortr√§ge zur Tagung, die im Februar 2003 anl√§sslich der Ausstellung ¬Ľars photographica¬ę im Neuen Museum Weserburg Bremen stattfand. Die ¬ĽSchriftenreihe f√ľr K√ľnstlerpublikationen ¬ę wird herausgegeben von der Universit√§t Bremen, der Forschungsstelle Osteuropa und dem Neuen Museum Weserburg Bremen. Sie wurde als Plattform gegr√ľndet, um neueste Forschungen zu den historischen Kontexten, den Konzepten und den interdisziplin√§ren und transmedialen Erscheinungsformen von K√ľnstlerpublikationen zu vermitteln. Band 1 erscheint in Kooperation mit dem Institut Cultural Studies in Art, Media and Design an der Hochschule f√ľr Gestaltung und Kunst Z√ľrich.
Die AutorInnen des ersten Bandes untersuchen das Verh√§ltnis von Buch und Fotografie im Medium K√ľnstlerpublikation. Die Diskussionen umfassen Avantgarde- und Mediendiskurse, die Konzeptualit√§t des Fotografischen sowie Narrationen und narrative Strategien in verschiedenen K√ľnstlerb√ľchern. Der Begriff ¬ĽMedium¬ę wird als Scharnier aufgefasst, √ľber das sich unterschiedliche Fragen an K√ľnstlerb√ľcher miteinander verkn√ľpfen lassen.
Die Beiträge behandeln Arbeiten von Carl André, Mel Bochner, Katharina Bosse, Michel Duquette, György Galántai, Nan Goldin, Delia Keller, Martin Kippenberger, Jaroslaw Kozlowski, Zoe Leonhardt, Sol LeWitt, Richard Long, Katharina Meyer, Józef Robakowski, Zbigniew Rybczynski, Ed Ruscha u.a.
Danse Bipolaire. Maler: Anderson, Curtis. Beitr. Steinweg, Marcus. 2004. 32 S., 26 fb. Abb. 17 cm. (√Čd. s√©par√©e 33) Pb EUR 7,50 ISBN ISBN: 3-932189-33-7 Salon Verlag
Geheim. Maler: Bittermann /Duka. 2004. 32 S., 30 fb. Abb. 17 cm. (√Čd. s√©par√©e 43) Pb EUR 7,50 ISBN ISBN: 3-932189-43-4 Salon Verlag
Hanspeter Hofmann. Beitr. v. Gibson, William /Strauss, Dorothea. 2004. 64 S., 28 fb. Abb. 29 cm. Gh EUR 20,- ISBN ISBN: 3-89770-211-8 Salon Verlag
Ende der 90er Jahre ‚Äď da dachte man, der in Basel lebende K√ľnstler Hanspeter Hofmann (*1960) h√§tte seine k√ľnstlerische Sprache gefunden. Das dachten allerdings nur die, die sich rasch damit zufrieden geben, dass ein K√ľnstler sein Label positioniert hat: eine organische Abstraktion in ged√§mpften Farben und mittleren Formaten, eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Formenkanons. Doch h√§tte man damals schon ahnen k√∂nnen, dass es dabei nicht bleiben kann. Schon seine fr√ľheren Arbeiten changieren in ihrer naturwissenschaftlich-mikroskopischen Anmutung zwischen dynamischen Strukturen und einer stimmungsvollen Chillout-Atmosph√§re. Im Lauf der Jahre wurde dieser Zusammenhang deutlicher, die Farben st√§rker, die Formen gro√üz√ľgiger und die Formate ausschweifender. Hofmann trieb seine Farbgestaltung immer provokativer an die Grenzen der retinalen Belastbarkeit einer poppigen Farbskala: Zur Zeit konfrontiert er pralle Farbkonstellationen mit einer zugleich gegenst√§ndlichen wie auch abstrakten Formensprache. Mittlerweile z√§hlt Hofmann zu den interessantesten Schweizer Malern. Anl√§sslich seiner umfangreichen Einzelausstellung im Kunstverein Freiburg erscheint nun eine aufwendige Publikation, die ihren Fokus vor allem auf seine aktuellen Arbeiten setzt.
Isola. Maler: Ikemura, Leiko. 2004. 32 S., 15 fb. Abb. 17 cm. (√Čd. s√©par√©e 42) Pb EUR 7,50 ISBN: 3-932189-42-6 Salon Verlag
Das Schreiben der Bilder. Texte der Meistersch√ľlerinnen & Meistersch√ľler 2004. Essays √ľber K√ľnstlertexte. Von Flemming, Victoria von /Glasmeier, Michael /Kampmann, Sabine /Lang, Siegfried K /Prus, Agnes. Hrsg.: Glasmeier, Michael /Langer, Matthias /Prus, Agnes. 2004. 176 S. 19 cm. Ebr EUR 10,- ISBN ISBN: 3-89770-225-8 Salon Verlag
Texte der Meistersch√ľlerinnen & Meistersch√ľler 2004 im Rahmen der Ausstellung "Der Raum. Die Wand. Das Buch". Herausgegeben von Michael Glasmeier, Matthias Langer und Agnes Prus im Auftrag des Instituts f√ľr Kunstwissenschaften. Hochschule f√ľr Bildende K√ľnste Braunschweig.
Ein Buch ohne Bilder, ein anderer Katalog, der nicht abbildet und das Sehen auf einer anderen Ebene weiterf√ľhrt. K√ľnstlertexte vom Gedicht bis zur Erz√§hlung, vom Essay bis zum Sprachexperiment, von Interpretation bis zur Selbstdarstellung evozieren weitere Bilder. Diese kann der Besucher mit nach Hause nehmen.

Texte von Silvia Baltschun, S√∂ren Berg, Hanna Brandes, Angela Gelhaar, Nezaket Ekici, Manuela Fersen, Katy Feuersenge, Agnieszka Grudzien, Heiko Hoppe, Jae-Eun Jung, Armin Keller, Hye-Seon Kim, Claudia Kochsmeier, Jan Korth√§uer, Matthias Langer, Joung-A Lee, Mee-Hye Lee, Lotte Lindner, Sylwia Ludas, Svenja Maass, Alex M√ľller, Henrik Neesen, Christian Nolting, Nadine Nordmann, Julia Ostertag, Ingo Rabe, Anja Ro√ü, Ho-Yeo Ryu, Birgit Schiemenowski, Nicole Schuck, Frank Siebert, Till Steinbrenner, Maik Tippk√∂tter, Elena Vlachopoulos, Sonja Wegener, Sascha Weidner, Michael Weisskoeppel.
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