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Trockel, Rosemarie: Herde. Werkverzeichnis. Beitr. v. Diacono, Mario /Heymer, Kay /Fleissner, Silja /Dickhoff, Wilfried /Liebs,Holger /Theewen, Gerhard. Hrsg. v. Theewen, Gerhard. Bearb. v. Spr√ľth, Monika. 1996. 88 S., 28 fb. u. 70 Abb. in Duplex 25 x 22 cm. Gb EUR 49,- ISBN: 3-932189-00-0 Salon Verlag
lIn diesem ersten Werkverzeichnis der international bekannten K√ľnstlerin haben Autoren mit den unterschiedlichstenSchwerpunkten einzelnen Aspekte aus dem Werkblock der "Herde" gewidmet. So ist, neben dem Werkkatalog, einLesebuch √ľber "Kochen, K√ľche, Frauen" entstanden, an dessen Gestaltung und Aufbau die K√ľnstlerin ma√ügeblichbeteiligt war.
Luc Tuymans. Illusion and Reality (Christopher Caudwell, 1937). Hrsg. Gerhard Theewen. 368 S. Fb. Umschlag, 13 x 21 cm. K√ľnstlerbuch. Auflage: 200 Explemplare mit lose beiliegender signierter farbiger Grafik. EUR 150,- Es erscheint eine ¬Ľde luxe¬ę Kassette. ISBN: 3-89770-937-6 Salon Verlag
Luc Tuymans pr√§sentiert ‚ÄěChristopher Caudwell ‚Äď Illusion and Reality (1938)‚Äú Edition Ex Libris No. 7 Der belgische Malerstar Luc Tuymans pr√§sentiert als neues K√ľnstlerbuch in der EDITION EX LIBRIS: "Christopher Caudwell ‚ÄďIllusion and Reality (1937)". Die Edition Ex Libris hat es sich zur Aufgabe gemacht, B√ľcher, die f√ľr das Verst√§ndnis der Arbeit zeitgen√∂ssischer K√ľnstler von Bedeutung sind, dem Vergessen zu entreissen. Durch den von Luc Tuymans entworfenen Buchumschlag wird dieser ansonsten unver√§nderte Reprint zu einem K√ľnstlerbuch, das in den Bibliotheken der Sammler und Bibliophilen unter dem Namen Luc Tuymans eingeordnet werden wird und helfen wird, das Werk dieses Malers, der sich seit Jahren mit den Ph√§nomenen der Wahrnehmung von geschichtlicher Realit√§t und den sich daraus ergebenden Illusionen auseinandersetzt, in einem neuen Licht zu sehen. Jedes Buch der auf 200 Exemplare limitierten Auflage enth√§lt ein handschriftlich betiteltes, signiertes und nummeriertes Ex Libris des K√ľnstlers.
VIA SENESE. 100 Jahre Villa Romana. Mit Arbeiten von Barbara Adamek, Joachim Bandau, Franz Baumgartner, Andreas Bee, Hella Berent, Heiner Blumenthal, Ralf Br√ľck, Abraham-David Christian, Ulrich Erben, Sven-Ole Frahm, Mechtild Frisch, Klaus G√§rtner, Tobias Gerber, Horst Gl√§sker, Katharina Grosse, Edgar Gutbub, Mechtild Hagemann, Gisela Kleinlein, Petra Lemmerz, Maik + Dirk L√∂bbert, Markus L√ľpertz, Bernd Mechler, Rune Mields, Saskia Niehaus, Ansgar Nierhoff, Hannes Norberg, Hans-Willi Notthoff, Heinz-G√ľnther Prager, Stefan Reusse, Ulrike Rosenbach, Andreas Sansoni, Inge Schmidt, Andreas Sch√∂n, Norbert Tadeusz, Vincent Tavenne, Dorothee v. Windheim, Markus Vater, Thomas Virnich, Cornelius V√∂lker, Klaus vom Bruch, Franziskus Wendels, Carl-Emanuel Wolf. 94 S., 43 Abb., 17 x 25 cm, EUR 18,- ISBN: 3-89770-239-8 Salon Verlag
Die Villa Romana in Florenz feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag. Zu diesem Anla√ü zeigen wir eine Ausstellung mit 42 ehemaligen Preistr√§gern und Gastk√ľnstlern aus NRW. Zahlreiche K√ľnstlerinnen und K√ľnstler waren gerade aus diesem "jungen" Bundesland zu Gast in Florenz - und werden es hoffentlich sein.
Die Ausstellung versteht sich weder als R√ľckblick, noch als repr√§sentative Bestandsaufnahme, eher als eine Hommage an den √§ltesten deutschen Kunstpreis. Die Villa Romana ist seit ihrer Bestimmung als ‚ÄôK√ľnstlerhaus‚Äô und Atelier f√ľr deutsche K√ľnstler unz√§hlige Male selbst zum Motiv geworden. Die besondere Lage der Villa Romana an der Via Senese, der alten Verbindungsstra√üe von Florenz nach Siena macht sie zum Anlieger an einer bedeutenden Reiseroute nach Rom (Via Cassia). Die nach wie vor verkehrsreiche Ausfallstra√üe hat sich ihr urspr√ľngliches, gesch√§ftiges Gepr√§ge erhalten.
Wer zur Villa Romana will, kommt √ľber die Via Senese; wer die Villa in Richtung Florenz verl√§√üt, mu√ü ihr folgen. Durch eine lange und hohe Mauer ist das K√ľnstlerhaus von der Stra√üe getrennt. Dennoch ist die Stra√üe auch jenseits der Grundst√ľcksmauer pr√§sent. Der Stra√üenl√§rm, nur geringf√ľgig gemildert, dringt ‚Äď je nach Tageszeit an- oder abschwellend ‚Äď bis in die Ateliers der Stipendiaten und G√§ste. Ob als St√∂rung der Idylle, oder als vertraute st√§dtische Ger√§uschkulisse empfunden, der besondere Sound der Via Senese ist ein Bestandteil jeden Aufenthalts in der Villa Romana - der jedoch meistens ausgeblendet bleibt.
Anl√§√ülich des Jubil√§ums soll dieser f√ľr die K√ľnstler wichtige transitorische Raum "vor dem Tor" aus der Erinnerung der Preistr√§ger und G√§ste in den Fokus ger√ľckt und individuell visualisiert werden.
Die meisten Teilnehmer konzipierten neue Arbeiten f√ľr diese Ausstellung, einige sind mit einem Werk aus der Zeit ihres Aufenthaltes pr√§sent. Die unterschiedlichen Erinnerungen, Wahrnehmungen und Blickwinkel bilden in der Ganzheit ein Panorama, das in der Vielzahl der individuellen √Ąu√üerungen dennoch ein Ganzes formt, ohne abbildend zu sein. Gleichzeitig vermittelt jedes einzelne ‚ÄôTableau‚Äô eine Impression der Ausdrucksform seines Urhebers. Allen Arbeiten gemeinsam ist, dass sie eine Breite von einem Meter nicht √ľberschreiten - vereinzelt jedoch die Hallenh√∂he von sechs Metern nahezu erreichen.
Pathetischer Betrug. Romantische Atmosph√§ren und Aggregatzust√§nde. Beitr. v. Seyfarth, Ludwig /Koidl, Nina /Hariri, Marianne el /Sch√ľrmann, Wilhelm. 2005. 64 S., 40 fb. Abb. 21 x 21 cm. EUR 15,- ISBN: 3-89770-238-X Salon Verlag
Aus erster Hand. 2 Bde/Tle. Maler: Fischer, Lili /Jappe, Georg. 2005. 48 S., Bd 1: 33 meist ganzs. fb. Abb., Bd 2: 28 meist ganzs. fb. Abb. 28 x 22 cm. Pb EUR 28,- ISBN: 3-89770-237-1 Salon Verlag
‚ÄěAus erster Hand‚Äú hei√üt die neue Doppelpublikation des K√ľnstlerduos Lili Fischer und Georg Jappe. Zwei selbst√§ndige Kataloge sind in eine gemeinsame dunkelrote Mappe raffiniert eingesteckt. Schriftzeichnung ist das Grundthema ‚Äď von Lili Fischer dargestellt vom autonomen Federzug √ľber lebendige Tanzpartituren bis zu objekthaften Schriftrollen, die bei Performances zum Einsatz kamen, von Georg Jappe variiert als spontane AufZeichnungen auf Schreibtischbl√§ttern, Notate zwischen Lesbarkeit und Gedankenflu√ü. Die Ausstellung im Stadtmuseum M√ľnster stellte bewu√üt die erste Schriftkultur der Karolingerzeit mit den letzten(?) Ausl√§ufern der Handschrift in Kontext. Im Computer-Zeitalter ein betont bibliophiles K√ľnstlerbuch ‚Äěaus erster Hand‚Äú.
‚ÄěSchriftbilder, Partituren und Kalligramme, deren √Ąsthetik die digitalen und multimedialen Kommunikationssysteme ganz sch√∂n alt aussehen l√§√üt.‚Äú (Westf√§lische Nachrichten)
Weiner, Lawrence: Bremerhaven. 2005. 194 S. 17 x 11 cm. Pb EUR 100,- ISBN: 3-89770-936-8 Salon Verlag
F√ľr die von Gerhard Theewen herausgegebene Edition Ex Libris (Reprints von B√ľchern aus der Bibliothek zeitgen√∂ssischer K√ľnstler) hat der New Yorker Konzeptk√ľnstler Lawrence Weiner drei seiner eigenen fr√ľhesten K√ľnstlerb√ľcher ausgew√§hlt und diese als neues K√ľnstlerbuch unter dem Titel "BREMERHAVEN" zusammengefasst: "Within Forward Motion"/"Innerhalb vorw√§rtsgerichteter Bewegung"(1973), "Towards A Reasonable End"/ "Auf ein vern√ľnftiges Ende zu" (1975), "With A Touch Of Pink"/"Mit einem Hauch von Rosa"(1978).
Die urspr√ľnglich jeweils englisch/deutsch publizierten K√ľnstlerb√ľcher erscheinen jetzt als ein Buch jeweils englisch und deutsch in chronologischer Abfolge und getrennt durch die urspr√ľnglichen Umschl√§ge der Weiner- K√ľnstlerb√ľcher. Der von Weiner neu gestaltete Umschlag fasst diese drei √§u√üerst gesuchten B√ľcher zu einem neuen K√ľnstlerbuch zusammen und setzt es durch den Titel "BREMERHAVEN" in Bezug zum Entstehungsort in den 70er Jahren. (Kabinett f√ľr aktuelle Kunst, Bremerhaven).
Kreul, Andreas: Air flow. Aufsätze zur Kunst. Hrsg.: Feldman, Selmar. 2004. VIII, 256 S., 145 Abb. 21 x 13 cm. Ebr EUR 15,- ISBN: 3-89770-232-0 Salon Verlag
Das Buch versammelt die Aufs√§tze (1988‚Äď2004) des Bremer Kunsthistorikers und Kustos der Kunsthalle Bremen Andreas Kreul. Das Buch enth√§lt Essays und Analysen zu Werken von Lovis Corinth, Johann Bernhard Fischer von Erlach, Luca Giordano, Wolfgang Hainke, Martin Honert, Ilya Kabakov, Leonardo da Vinci, Max Liebermann, Gordon Matta-Clark, Bj√łrn Melhus, Richard Oelze, J√∂rg Sasse, Rosemarie Trockel und Tomma Wember.
Hans P. Feldmann. Abstrakte Kunst. Theorien und Tendenzen. 2004. 132 S., zahlr. Abb. u. 9 fb. Taf., fb. Ill., mit handgeschriebenem Bibliotheksetikett 28 x 21 cm. Pb EUR 49,80 ISBN: 3-89770-935-X Salon Verlag
Der D√ľsseldorfer K√ľnstler Hans-Peter Feldmann widersetzt sich seit vielen Jahren den Mechanismen des Kunstmarktes. So verzichtet er konsequent auf Signatur und Limitierung. Seine Entscheidung, "sein Buch" f√ľr die Edition Ex Libris ausgew√§hltes Buch ohne individuell gestaltetes Ex Libris und ohne selbst entworfenen Umschlag zu realisieren ist daher genauso konsequent wie der Verzicht auf eine "Luxus"-Edition.
Diese Ausgabe bekommt ihre besondere Note durch die Bearbeitung des Originalumschlags (Tilgen des urspr√ľnglichen Verlagsnamens und Ersetzen duch "Salon"). Es versteht sich von selbst, da√ü Hans-Peter Feldmann ein bereits existierendes Ex Libris (Motiv: weiblicher Akt auf Stuhl) in das Buch kleben l√§sst.
Koolwijk, Claudia van: Seelen. Beitr. v. Werd, Guido de /J√ľnger, Hans D /Schr√∂er-Trambowsky, Susanne /Golinski, Hans G. 2005. 208 S., 267 meist fb. Abb., 24 x 21 cm. Gh EUR 25,- ISBN: 3-89770-224-X Salon Verlag
Claudia van Koolwijk, geboren 1961, ist nicht nur eine herausragende Portr√§tistin der K√ľnstlerszene in D√ľsseldorf und im Rheinland. Die Absolventin der D√ľsseldorfer Kunstakademie und Sch√ľlerin von Fritz Schwegler und Alfonso H√ľppi geh√∂rt mit ihren eigenwillig inszenierten Bildern von jungen und √§lteren Paaren, von Schwangeren und Au√üenseitern, von K√ľnstlerfreunden, Kindern und Freaks auch zu den Protagonisten einer K√ľnstlergeneration, f√ľr die die Suche nach den verschworenen N√§hen von Kunst und Leben noch mehr z√§hlt als technische Perfektion, der gewisse Augenblick immer wieder fruchtbare Herausforderungen und Abenteuer bleibt. Die Lust an Mythen, Masken und Larven verbindet sich in diesem fotografischen Werk mit einer stets sp√ľrbaren Sehnsucht nach dem "Augenblick des Blicks", in dem allein das Einverst√§ndnis der Bed√ľrftigkeit und die Liebe z√§hlen.
Norbert Schwontkowski. Kino. Mit Texten von Christa B√ľrger, Andreas Kreul und Eva Schmidt. Katalog von Andreas Kreul, Norbert Schwonkowski und Horst M√ľller. 144 S., 110 fb. Abb., 27 x 21 cm, Kt., EUR 25,- ISBN: 3-89770-231-2 Salon Verlag
Das Buch erscheint anl√§√ülich der Ausstellung Schwontkowski ‚Äď Kino, die in der Kunsthalle Bremen, den Brandenburgischen Kunstsammlungen in Cottbus und der Kunsthalle Erfurt 2004/2005 gezeigt wird. Das Buch enth√§lt einen Querschnitt des malerischen Schaffens von Norbert Schwonkowski der letzten 20 Jahre. Mit einer Biographie und umfassendem Ausstellungsverzeichnis.
Der Katalog "Schwontkowski: Kino" gibt erstmals einen √úberblick der Gem√§lde und Zeichnungen des Bremer K√ľnstlers Norbert Schwontkowski. Mit dem Ausstellungstitel ‚ÄěKino‚Äú wird bereits auf die Widerspr√ľchlichkeit und ‚ÄěPl√∂tzlichkeit‚Äú seiner gemalten Bilder hingewiesen. Schwontkowskis Arbeiten f√ľhren die Durchl√§ssigkeit der Grenzen zwischen Phantasie und Wirklichkeit, zwischen Vergangenem und Gegenw√§rtigem vor. Dabei spielen Raum und Zeit eine wichtige Rolle ‚Äď es kommt zu einer Vermischung von Erinnerungen und Wahrnehmungen. Der Betrachter wird aufgefordert, seine eigenen Erfahrungen und Erinnerungen zu aktivieren: Der K√ľnstler m√∂chte mit seinen Bildern Ausl√∂ser eines ‚Äěinneren Kinos‚Äú sein. Nur durch pers√∂nliche Bez√ľge kann der Unsch√§rfe und Mehrdeutigkeit, mit der Schwontkowski seine Bilder formuliert, begegnet werden. Die Verwendung von Metalloxyden √§hnelt hinsichtlich der Lichtempfindlichkeit Verfahren aus Fotografie und Film. Ein Teil des Malvorgangs wird der nicht kontrollierbaren Chemie √ľberlassen; Schwontkowski setzt ihre willk√ľrlichen √ľberraschenden Effekte bewu√üt ein. Es entstehen mal pastose, mal flie√üende, h√§ufig schimmernde Farbfl√§chen und ‚Äďflecken, die gleichzeitig Leichtigkeit und Schwere erzeugen. Die Arbeiten von Schwontkowski widersetzen sich g√§ngigen Konventionen, so mi√üachten sie zum Beispiel das lange g√ľltige Tabu einer literarischen Malerei. Der K√ľnstler schafft bedr√ľckende oder ironische Erz√§hlungen √ľber die menschliche Existenz, deren Qualit√§t vor allem durch die Eindr√ľcke und Empfindungen entsteht, die sie im Betrachter ausl√∂sen. Die Beitr√§ge von Christa B√ľrger, Andreas Kreul und Eva Schmidt beleuchten auf sehr unterschiedliche Art sein Werk: Christa B√ľrger vermittelt ihren sehr pers√∂nlichen, durch den Umgang mit dem K√ľnstler und seinem werk schon seit jahrzehnten vertrauten Umgang; Andreas Kreul unterstreicht die Bedeutung der ostasiatischen Bild- und Denkwelt in Schwontkowskis Werk und Eva Schmidt schlie√ülich er√∂ffnet die Bez√ľge und den Kontext zur weiteren zeitgen√∂ssischen Kunst.
(Andreas Kreul, Kunsthalle Bremen)

Schwontkowskis gro√üe ironische Erz√§hlung vom modernen Leben ist ganz von der haltung durchdrungen, da√ü man die wesentlichen Dinge erst erkennt, wenn man sie nicht mehr so wichtig nimmt. (‚Ķ) Die umfangreiche Ausstellung in der Bremer Kunsthalle zeigt, da√ü Schwontkowskis fr√∂hliche Philosophie des Alltags ein komplexes Portrait unserer Lebenswelt mit eigenbr√∂tlerichen Mitteln entwirft, das seinen eigenen Platz in der Kunstgeschichte verdient. (Till Briegler, S√ľddeutsche Zeitung)
Jörg Paul Janka. Liegen Lassen Arbeiterzeichnungen. 2004, Textbeiträge von Jörg Braun und Klaus Steffen, dtsch/engl. 160 S. zahlr. Abb., 22 x 27 cm. Br., EUR 28,- ISBN: 3-89770-226-6 Salon Verlag
Im Zentrum dieses Bildbandes stehen Photographien von Arbeiterzeichnungen. Diese Zeichnungen befinden sich auf Oberfl√§chen, die in der Umgebung von industriellen Prozessen zu finden sind. Metallw√§nde, Holzkisten, gestanzte und gegossene Formen stellen nur einen Teil der Fl√§chen dar, auf denen gezeichnet wurde. Diese Zeichnungen sind w√§hrend der Arbeit entstanden und dienten wohl weitestgehend der korrekten Abwicklung von industriellen Abl√§ufen. Weitestgehend... Zu sehen sind Kreidezeichnungen, Notizen, gesellige Mitteilungen, die von Arbeitern w√§hrend oder neben der Arbeit angefertigt wurden. Diese H√∂hlenmalereien der zweiten Eisenzeit zeigen oftmals eine erstaunliche √Ąhnlichkeit zu Werken der zeitgen√∂ssischen Malerei und Zeichnung. Die f√ľr sein Projekt ‚ÄúLiegen Lassen‚ÄĚ verwendeten Photographien fand J√∂rg Paul Janka bei seiner Recherche im Fotoarchiv Ruhrlandmuseum Essen.
Neue Kunst in alten G√§rten (Hrsg.). K√ľnstlerische Interventionen auf den beiden Ritterg√ľtern in Lenthe. Katalog anl√§sslich der Ausstellung "Neue Kunst in alten G√§rten" Obergut und Untergut Lenthe. Beitr. v. Stefka Ammon, Volker Bartsch, Ilka Berndt, Riccardo Biondi, Simone B√∂hm, Brunner + Ritz, Ricardo Calero, Klaus Duschat, Rainer Figur, Thomas Gerhards, Yvonne Goulbier, Seontae Hwang, Azade K√∂ker, Lothar Kr√ľll, Sebastian Kuhn, Victor L√≥pez, Hannes Malte Mahler, Hannes Meinhard, Regine N√∂lken, Maren Roloff, Hartmut Stielow, David Lee Thompson, Kwanho Yuh, Michael Zwingmann. 80 S., 44 Abb., 21 x 24 cm, Gb., EUR 15,- ISBN: 3-89770-234-7 Salon Verlag
Im S√ľdwesten Hannovers trifft man auf eine der sch√∂nsten und vielf√§ltigsten Kulturlandschaften Niedersachsens - das Calenberger Land. In dieser l√§ndlich gepr√§gten Gegend liegen zahlreiche G√ľter mit ihren G√§rten und Parks.
Im Jahre 1999 gr√ľndeten Rittergutsbesitzer, K√ľnstler aus der Region sowie Kunstinteressierte den Verein Neue Kunst in alten G√§rten e.V.. Der Verein zeichnet f√ľr das gesamte Skulpturenprojekt verantwortlich. Dieser hat die Ausstellungsidee entwickelt und stellt die G√§rten als Ausstellungsorte zur Verf√ľgung.
Als eine seiner wichtigsten Aufgaben sieht der Verein die F√∂rderung junger K√ľnstler. Gerade ihnen m√∂chte er die M√∂glichkeit geben, zusammen mit international bekannten K√ľnstlern auszustellen.
Die beiden f√ľr das Skulpturenprojekt ausgew√§hlten G√§rten des Ober- und Unterguts in Lenthe sind im Stil des englischen Landschaftsgartens des 18. Jahrhunderts angelegt.
Die Ausstellung unternimmt den Versuch, neue Blickbez√ľge in den Landschaftsg√§rten zu √∂ffnen. Mit der Auswahl der eingeladenen K√ľnstler verschiedener Altersstufen - verbunden mit den von Ihnen repr√§sentierten unterschiedlichen Arbeitsfeldern - geben wir der Ver√§nderung von Begrifflichkeiten besonderes Gewicht.
Das “Kunst- und das Naturschöne" (G.W.F. Hegel), sollen in diesem Projekt in einem spannungsvollen Dialog zueinander finden.
Thomas Nolden. Schafe. Text von Uwe Degreif. 56 S, 25 fb. Abb., 20 x 16 cm, Br. EUR 15,- ISBN: 3-89770-233-9 Salon Verlag
Thomas Nolden malt Wiesenbilder mit Schafen; seine Gr√ľn- und Grautonigkeit verbindet die feuchte Luft, die Wiese und das Fell. Die auf der Weide entstandenen Gem√§lde erfassen die Scheu und Ann√§herung der Schafe, aber sie vermeiden jede unzul√§ssige Vermenschlichung der Tiere. Es entsteht ein lebendiges Bild der Natur, das ganz aus der Farbe heraus aufgebaut ist. Diese Bilder anzuschauen erfreut und macht gl√ľcklich.
Susanne Hofmann, Christoph Inderwiesen. Petzi wird K√ľnstler. 68 S. zahlreiche Zeichnungen. 21 x 27 cm. Br., EUR 12,- ISBN: 3-89770-228-2 Salon Verlag
Petzi ist ein relativ bekannter B√§r. Petzi durchlebt kontext-verschoben Abenteuer im Kunstbetrieb, dem Schauplatz von Erfolg und Mi√üerfolg. Dabei erf√§hrt er die Licht- und Schattenseiten einer K√ľnstlerexistenz, die ¬≠ "wie im wirklichen Leben" ¬≠ dem Loser-Winner-Prinzip folgt, √úberraschungen nicht ausgeschlossen. Auf seinen Wegen und Irrwegen begegnen Petzi viele Prototypen, deren fabelhafte √Ąhnlichkeit mit lebenden Pers√∂nlichkeiten der Kunstszene nicht zuf√§llig ist, und die bekannte Namen tragen: Moni Spray (Galeristin), 1 Meter Bauer (Kuratorin), Odu Frauenkittel (Museumsmann), Professor Schnappertz u.v.a.
Im gemeinschaftlich gezeichneten/getexteten Comic-Buch der K√ľnstler Hofmann/Inderwiesen wird das "Betriebssystem Kunst" mit seinen Mechanismen und Begleiterscheinungen in ironisch gebrochener Form dargestellt. Anstelle von Simplifizierungen setzt die k√ľnstlerische Analyse auf differenzierte, ambivalente Betrachtung, auch mit Blick auf vermeintliche Nebens√§chlichkeiten und fordert dazu auf, selbst Position zu beziehen. Gemeint sind damit Kenner, Liebhaber und Ver√§chter des Kunstbetriebs und solche, die es werden wollen.
Fritz Seydel. Biografische Entw√ľrfe. √Ąsthetische Verfahren in der Lehrer/innenbildung. ¬ĽDiskussionsbeitr√§ge zur √§sthetischen Bildung¬ę Bd. 6. Hrsg. von Manfred Blohm. 410 S. 14 x 21cm, Br., EUR 24,- ISBN: 3-89770-229-0 Salon Verlag
In die erste Phase der Lehrer/innenausbildung gehen bereits vielfältige Muster zum Lehrer/innenverhalten ein.
Diese (Vor-)Bilder bleiben in der Ausbildungszeit weitgehend unbearbeitet und mischen sich sp√§ter unkalkuliert in die Entw√ľrfe zum Lehrer/innen-Selbstbild, in Handlungsmuster f√ľr komplexe Situationen im Lehrer/innenalltag ein.
Davon ausgehend werden am Beispiel von zwei Lehrveranstaltungen in einem qualitativ-empirischen Forschungsprojekt M√∂glichkeiten untersucht und diskutiert, √ľber √§sthetische Verfahren in der Lehrer/innenbildung biografisch zu arbeiten.
Ein Buch f√ľr alle, die an einer Qualifizierung von Lehrer/innenausbildung interessiert sind.
Zeitarbeit II. Maler: Bertram, Ursula. Beitr. v. Schuster, Marina. 2004. 48 S., 113 fb. Abb. 22 cm. Gb EUR 15,- ISBN ISBN: 3-89770-227-4 Salon Verlag
Mit ihrem Ausstellungsprojekt "Zeitarbeit II" stellt Ursula Bertram die Frage der Arbeit in den Mittelpunkt. Ursula Bertram extrahiert Wirtschaftsprozesse in eine k√ľnstlerische Parallelwelt. Kooperation, Arbeitsprozess, Engagement, F√§higkeit und Zeitablauf entbl√∂√üen sich visuell in der wolligen Farbmixtur von Strickw√ľrsten, die den Museumsraum langsam einkreisen. In ihrer k√ľnstlerischen Arbeit konzentriert sie sich seit 1995 vor allem auf die Perspektive des Visual Observer. In der Dortmunder Ausstellung wird der Betrachter Zeuge eines Produktionsprozesses, dessen Endprodukt bunte Wollw√ľrste sein werden. W√§hrend der √Ėffnungszeiten des Museums stricken sechs Schwarzstrickerinnen auf sechs wei√üen St√ľhlen sitzend mit sechs gleichen Stricklieseln in schwarzer Wolle. Jeder Au√üenstehende kann die Strickliesel f√ľr 60 Minuten √ľbernehmen und sich in die Produktion mit farbiger Wolle einstricken. Nach einer Stunde wird der Faden durchschnitten und die Fremdarbeit auf Zeit entlohnt mit 5 Euro. Es wird 11 Tage lang unabl√§ssig gestrickt zu den √Ėffnungszeiten des Museums. Rund 300 Meter Strickw√ľrste schieben sich in 6 Reihen sukzessiv √ľber die Stahlst√§be an der Wand des Ausstellungsraums.
Bildersprechen. Beitr. v. Ammann, Jean Ch /Dahn, Walter /Fricke, Adib /Glasmeier, Michael. Hrsg.: Helmbold, Ute /Paul, Klaus /Stoltz, Ulrike. 2004. 304 S., 100 Duplex-Abb. 21 cm. (Jahrb. d. Hochschule f. Bild. K√ľnste Braunschw. 6 EUR 18,- ISBN ISBN: 3-89770-181-2 Salon Verlag
Das 6. Jahrbuch der HfBK Braunschweig begreift sich als Forum f√ľr bildhafte Argumentation. Es ist ‚Äď zun√§chst und anscheinend ‚Äď ein reines Bilderbuch. Die Bilder sprechen f√ľr sich: Was erz√§hlen sie uns? Was lesen wir aus ihnen heraus? Beim Betrachten und Bl√§ttern der Seiten wird schnell ¬Ľbegreifbar¬ę, dass diese quasi doppelt liegen: Je zwei Bilder bilden eine Art Schlaufe und umschliessen so die Textbeitr√§ge. Eine Perforation an der vorderen Kante hilft, den Text durch Auftrennen der Seiten zug√§nglich zu machen. Diese Art der Bindung ist zugleich historisches Zitat: Fr√ľher wurden die meisten B√ľcher unaufgeschnitten ausgeliefert. Die besondere Form des Buches macht aber auch deutlich: Text und Bild liegen auf zwei verschiedenen Ebenen, es muss eine Schwelle √ľberschritten werden, um sich mit dem Text auseinanderzusetzen.
Elsbeth B√∂ninger. Humus. Beitr. v. Bronfen, Elisabeth /Hess, Ewa /Inderm√ľhle, Joy. 2004. 216 S., 104 sw. u. 112 fb. Abb. 28 cm. Ebr EUR 25,- ISBN: 3-89770-220-7 Salon Verlag
Humus ist allgegenw√§rtig, Humus bildet den N√§hrboden f√ľr Wachstum, Entwicklung. Das Werk der Berner K√ľnstlerin Elsbeth B√∂nigers ist gekennzeichnet durch ein stetes Wachstum; Arbeiten generieren neue, bilden Keimbl√§tter f√ľrs Weiterkommen. Um ihr Werk in seiner ganzen Komplexit√§t zu erfassen und ihre vielschichtigen Untersuchungen zu Malerei und Plastik in ein theoretisches Konstrukt einzubinden, sucht sie den Dialog zu verschiedenen kritischen Menschen. Aus den Gespr√§chen sollen fortlaufend Werke entstehen, um den Diskurs anzutreiben. Am Schluss stehen Forschungen und Kunst da ‚Äď und beide sollen einem interessierten Publikum zug√§nglich gemacht werden. Es soll ein Panoptikum entstehen, das die Sinne anspricht. Das Projekt wird eine Baustelle, eine ¬ĽFabbrica¬ę, ein Dokument einer ¬ĽWork-in-Progress-Situation¬ę. Fundst√ľcke, die w√§hrend der Dialoge Anregungen zu Diskursen geben, geh√∂ren gleichermassen in die Pr√§sentation des Projektes, wie die Arbeiten der K√ľnstlerin selbst. Es sind dies Papiere, Antiquit√§ten, Fotografien und Trouvaillen ihrer grossen Materialsammlung, ebenso wie kulinarische Episoden, die die Gespr√§che begleiten werden. Das Projekt soll zu einem Kaleidoskop werden, das Leben und Werk zu verschmelzen versucht. Eine Arbeit, in der verschiedene Ebenen zusammenfliessen, ein Werk, das keine Langeweile aufkommen l√§sst.
Bonfert, Gerd: Sehungen. 2004. 32 S., 26 sw. Abb. 17 cm. (√Čd. s√©par√©e 41) Pb EUR 7,50 ISBN ISBN: 3-932189-41-8 Salon Verlag
Braun, Alexander: Pioniere!. 2004. 32 S., 30 fb. Abb. 17 cm. (√Čd. s√©par√©e 40) Pb EUR 7,50 ISBN ISBN: 3-932189-40-X Salon Verlag
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