KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design Anzeige Verlag Langewiesche Königstein | Blaue BĂŒcher
[Home] [Titel-Datenbank] [Druckansicht]
Themen
Recherche
Service

Titel-Datenbank

[zurück]

Salon Verlag

 
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | vor>
 
Die Sieben KĂŒnste von Pritzwalk. Gohlke, Gerrit / Brandenburgischer Kunstverein Potsdam e.V. / Clegg & Guttmann. Dtsch, Engl. 2016. 176 S., zahlr. z. T. fb. Abb. Engl. Br. EUR 25,00 ISBN: 978-3-89770-468-8 Salon Verlag
2014 ereignete sich in der nordbrandenburgischen Kleinstadt Pritzwalk ein kĂŒnstlerisches Abenteuer. Die Einwohner bestimmten vollstĂ€ndig selbst ĂŒber die Kunst und Kultur, die sie sich wĂŒnschten. Eingeladen von Clegg & Guttmann entwickelten sie in sieben leerstehenden Ladenlokalen eine FĂŒlle von AktivitĂ€ten, unzensiert und ohne kuratorische Vorgaben.
Das Buch erzĂ€hlt die Geschichte dieses seltsamen Wagnisses. Zwei KĂŒnstler öffnen ihre Kunst vorbehaltlos, ohne jeden Filter, den Hoffnungen, den Konflikten und den Eigenheiten einer sozialen Gemeinschaft. In Zeiten sozialer Medien und globaler Vernetzung beschwören sie fast trotzig die Bedeutung eines selbstentworfenen und ungeschönten Bildes unserer Gemeinschaft.
MENSCHHEITSDÄMMERUNG. Edition Ex Libris Nr. 29. Walther, Franz Erhard. 2016. 384 S., Engl. Br. EUR 90,00 ISBN: 978-3-89770-958-4 Salon Verlag
„Die in Kurt Pinkus` Publikation MENSCHHEITS-DÄMMERUNG zusammengetragene Dichtung war fĂŒr mich eine kraftvolle sprachliche Gegenwelt zu der als flau empfundenen Sprache der fĂŒnfziger Jahre. Sie enthielt ĂŒberraschende, assoziationsreiche Sprachbilder und ihre Kraft prallte gegen die als mĂŒde und auch gesucht empfundenen Formen der damaligen Zeit. Es war auch ein WiederanknĂŒpfen an die Geschichte mit ihrem Mythos Expressionismus und ich konnte dessen SprachradikalitĂ€t mit der Gegenwart verbinden. Wie frisch wirkten etwa jakob von Hoddis’ „Weltende“ und August Stamms Sprachstakkato. Auch Kurt Schwitters hatte sich dem nicht entziehen können!“ (Franz Erhard Walther)
What’s Unfolding | Was sich abzeichnet. Stipendiatinnen und Stipendiaten 2016/17 des KĂŒnstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland Pfalz. Hrsg.:Oliver Kornhoff, kuratiert von Regine Ehleiter; Texte von Oliver Kornhoff und Regine Ehleiter. 2017. 120 S., 90 fb. Abb. 17 x 24 cm. Gb. ISBN: 978-3-89770-477-0 Salon Verlag
»Was sich abzeichnet« rĂŒckt den Vorlauf und die Entwicklung einer Ausstellung in den Fokus. Der assoziationsreiche Titel stellt die Frage nach dem Vorausgehenden, noch Undefinierten, vielleicht wieder Verworfenen, kurz: nach den AnfĂ€ngen und Umschweifen, die eine Ausstellung im Laufe eines Zeitraums geformt und verĂ€ndert haben. Um diese Vorgeschichte zu veranschaulichen, kommt dem Katalog besondere Bedeutung zu. Die Kuratorenstipendiatin Regine Ehleiter hat die KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler im Vorfeld eingeladen auf den Seiten des Katalogs – Ă€hnlich den WandflĂ€chen des Ausstellungsraums – aktuelle Arbeiten zu zeigen. Die KatalogbeitrĂ€ge wurden neu entwickelt oder zur PrĂ€sentation im Buchformat eigens adaptiert. Sie spiegeln den Status Quo der Ausstellungsvorbereitungen zu einem Zeitpunkt einige Monate vor Eröffnung und komplementieren und erweitern die im Museum gezeigten Exponate.
BlĂ€tter, BĂ€ume – vielleicht. Wortelkamp, Erwin. hier und dort (WZY69), Band: 7. 2016. 184 S., 71 fb. u. 74 sw Abb. Engl. Br. EUR 20,00 ISBN: 978-3-89770-473-2 Salon Verlag
Andere Wirklichkeiten. Kornhoff, Oliver; Wolf, Konrad; Mattern, Jutta; Donarski, Kurt. Hrsg.: Mathias Mandos fĂŒr den Landesverband Lebenshilfe Rheinland Pfalz e.V.; Oliver Kornhoff fĂŒr das Arp Museum Bahnhof Rolandseck. 2016. 208 S. 17 x 24 cm. Gb. EUR 20,00. ISBN: 978-3-89770-475-6 Salon Verlag
Im Dada-Jahr 2016 wird mit der Ausstellung »Andere Wirklichkeiten« Kunst in den Fokus gerĂŒckt, die jenseits der etablierten Strukturen des Kunstsystems entsteht. Denn es waren keine geringeren als die Dadaisten, die 1916 den traditionellen Kunstbegriff in Frage stellten und begannen, diesen zu »entgrenzen« und kĂŒnstlerische Ausdrucksformen außerhalb des bisher Dagewesenen zuzulassen. Gezeigt werden Werke von 51 KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstlern aus sechs Ateliers der Lebenshilfen in Rheinland-Pfalz und dem Kloster Ebernach in Cochem. Die Ausstellung greift das Interesse an der unverbildeten schöpferischen Kraft von Menschen mit geistigen oder psychischen BeeintrĂ€chtigungen auf, das bis in das frĂŒhe 20. Jahrhundert zurĂŒckgeht. In seinem wegweisenden Buch »Bildnereien der Geisteskranken« aus dem Jahr 1922 versammelte der Psychiater und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn wahre »Wunderwelten« aus Farbe, Linie, Form und Schrift, die als Ausdruck der inneren Wirklichkeit seiner Patienten entstanden waren. Die Entdeckung der Psyche und des Unterbewussten hatte großen Einfluss auf Kunstströmungen wie den Dadaismus und den Surrealismus. In der bildnerischen Auseinandersetzung mit der eigenen inneren Verfasstheit steht nicht der Patient, sondern vielmehr der KĂŒnstler im Menschen im Vordergrund. Die Ausstellung widmet sich diesen Erlebniswelten in Malerei, Zeichnung und Skulptur und umspannt Themen wie beispielsweise Ich und die Anderen, SexualitĂ€t und die freie gestische Form.
Salon No.1. A Magazine. Theewen, Gerhard. Engl. 2016. 160 S. 120 Abb. EUR 15,00 ISBN: 978-3-89770-324-7 Salon Verlag
Vor fast 40 Jahren grĂŒndete Gerhard Theewen das Salon Magazin mit OriginalbeitrĂ€gen von jungen, teils schon bekannten und auch einigen berĂŒhmten KĂŒnstlern. Zwischen 1977 und 1982 erschienen elf Ausgaben, 1992 eine retrospektiv angelegte 12. Ausgabe und 2008 ein zweibĂ€ndiger Reprint.
Im FrĂŒhjahr 2016 wurde das Salon Magazin neu aufgelegt und enhĂ€lt in der 1. Ausgabe speziell fĂŒr das magazin erstellte OriginalbeitrĂ€ge von u.a. Walter Dahn, Tobias Hantmann, Mischa Kuball, Chris Newman, Peter Piller, Karin Sander, Dana Sherwood, Marcel van Eeden

Alle BeitrĂ€ge sind als Doppelseiten angelegt und werden in s/w und in alphabetischer Reihenfolge der KĂŒnstlernamen abgedruckt.
Salon Magazin verzichtet auch jetzt wieder auf Texte und redaktionelle BeitrÀge. JÀhrlich werden 3-4 Ausgaben erscheinen. Es besteht die Möglichkeit des Abonnements.
Stefan Bohnenberger. Kapali Kutu. Dtsch/TĂŒrk. 2016. 148 S., zahlr. auch fb. Abb. und Ausklappseiten. 24 x 17 cm. Br. EUR 30,00 ISBN: 978-3-89770-462-6 Salon Verlag
Eine weitere Publikation zu dem inzwischen 10 Stationen umfassenden Projekt DER GROSSE GUCKKASTEN, das Stefan Bohnenberger in den letzten 22 Jahren mit jeweils ortsansĂ€ssigen KĂŒnstlern in Köln (1993), Venedig, Budapest, Bangalore, Udevalla (Schweden), Zagreb, Montevideo, BrĂŒssel, Sofia und Izmir (2015) realisiert hat.
Erster Ausschnitt. Collagen – Die Sammlung Meerwein. Arne, Reimann; Kornhoff, Oliver. 2016. 128 S., 108 fb. Abb. 17 x 24 cm. Eng. Br. EUR 18,00 ISBN: 978-3-89770-463-3 Salon Verlag
Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck hat in diesem Jahr eine umfangreiche Schenkung von ĂŒber 350 Collagen erhalten. Die großzĂŒgige Gabe des Mainzer Sammlers Prof. Gerhard Meerwein umfasst »Papierarbeiten« im erweiterten Sinne. Die Sammlung ist einzigartig durch ihre Konzentration auf verschiedenste Collage-Techniken. Sie illustriert die große Vielfalt des Mediums mit Werken, die vornehmlich in Deutschland entstanden sind.
Unter dem »Prinzip Collage« versammelte Gerhard Meerwein Kunstwerke beginnend mit der klassischen Form des »Papier collé«, dem geklebten Papier. Dieses wurde von George Braque und Pablo Picasso um 1912 im Zuge des Kubismus in die Malerei eingefĂŒhrt. Aus dieser FrĂŒhform entwickelten sich Anfang des 20. Jahrhunderts vielfĂ€ltige Spielarten. Vor allem in der Kunst des Dadaismus waren Collage-Techniken ein wichtiges Ausdruckmittel.
Das Sammeln und Finden, die Dekonstruktion und Rekombination von unterschiedlichen Alltagsmaterialien sind zentrale Merkmale der Collage als geklebter Bildkomposition. Die charakteristische experimentelle und offene Herangehensweise – geleitet durch den Zufall und das Unterbewusstsein – schuf die Basis fĂŒr zukĂŒnftige Generationen von KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstlern, Kunst und Wirklichkeit einander durchdringen zu lassen.
Die Sammlung Meerwein umfasst neben Papier- und Materialcollagen, auch Decollagen, Assemblagen, Montagen und Reliefs bis hin zu freien Gruppierungen. Gerade diese Werke machen den weitgefassten Begriff der »Collage« von den AnfÀngen bis in die Gegenwart anschaulich und verdeutlichen die Relevanz des Mediums bis in die zeitgenössische Kunst.
Der Erste Ausschnitt bildet den Auftakt der SammlungsprĂ€sentation Meerwein im Arp Museum Bahnhof Rolandseck. Diese erste Ausstellung wĂŒrdigt Gerhard Meerwein als Sammlerpersönlichkeit und hebt thematische Schwerpunkte der Sammlung hervor, die der Architekt, Innenarchitekt und emeritierte Professor fĂŒr »Farbe im Raum« der Hochschule Mainz ĂŒber fast vier Jahrzehnte zusammengetragenen hat. Anordnungen von Collagen, so wie er sie in seiner Wohnung in der Mainzer Altstadt gruppiert hatte, werden in der Ausstellung rekonstruiert, um dem Interesse des Sammlers nachzuspĂŒren.
Prof. Gerhard Meerwein begrĂŒndet seine Konzentration auf diese besondere kĂŒnstlerische Technik: »In der Collage sind fĂŒr mich sowohl die Aspekte des Skizzenhaften, Entwurfskonzeptuellen vertreten, als auch das ausformulierte, ausgereifte, kompositorisch abgeschlossene Werk. HĂ€ufig ist es auch das scheinbar spontane Arrangement, was noch die Frische des Experiments beinhaltet, welches aber »fertig« ist.«
Thomas F. Fischer. Les jours de D’JAVU. Jeudi 17./Samedi 21. JĂŒrgen Raap, Thomas Hirsch, Joa Lang, Daniel Spoerri 2015. 72 S., durchgehend fb. Abb., 30 x 21 cm. Br. EUR 60,00 ISBN: 978-3-89770-427-5 Salon Verlag
Erste monographische Publikation zum Werk des Kölner PerformancekĂŒnstlers.
Auflage: 100 nummerierte und signierte Exemplare
Flugfische und Seepferdchen. Joana BC, Jonathan Baldock, Isa Bordat, Selket Chlupka, Micha Das Bach, Andrea Dettmar , Carola Deye, Sebastian Haslauer, Stefanie Klingemann, Ahram Kwon, Anna Lehmann-Brauns, Stefan Mildenberger, Johanna Smiatek, Ina Weber, Ćœeljko Vidović. 2016. Julia Katharina Thiemann. Dtsch/Engl. 108 S., fb. Abb. 24 x 17 cm. Br. EUR 18,00 ISBN: 978-3-89770-470-1 Salon Verlag
Die Gruppenausstellung der Stipendiatinnen und Stipendiaten, die sich im weitesten Sinne mit Dada in zeitgenössischer Weise beschĂ€ftigen, zeigt eine große Bandbreite unterschiedlicher Genres. So treten unter anderem skulpturale Rauminstallationen in einen Dialog mit Collagen, Übermalungen, FundstĂŒcken, Fotografien und Videoarbeiten. Hierbei werden Gesten des Dada mit seinem Willen zur Erneuerung ĂŒberkommener bĂŒrgerlicher Ideale sowie eine VerknĂŒpfung von Kunst und Alltagsleben erprobt. So greifen beispielsweise Skulpturen die Formensprache Hans Arps auf und kreieren Objekte, die eine mögliche Aktivierung durch die Betrachterinnen und Betrachter andeuten. Der Rheinland-PfĂ€lzische Dadaist Hugo Ball steht mit seinem Gedicht Pate fĂŒr die Ausstellung, in der die vielfĂ€ltigen Arbeiten fĂŒr DenkanstĂ¶ĂŸe und Überraschungen sorgen.
Stipendiatinnen und Stipendiaten 2014 des KĂŒnstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes Rheinland Pfalz
Klaus G. Gaida. Überleben durch Bemalen. Dokumentation der Werkgruppe "Erdrandbewohner". 2016. 42 S. 15 fb. Abb. 2 Duplex-Abb. 20 x 29 cm. Br. EUR 75,00 ISBN: 978-3-89770-461-9 Salon Verlag
Klaus G. Gaida. Zeit fĂŒr offene Karten. 2015. 92 S., 36 fb. Abb., 33 Duplex-Abb. 20 x 29 cm. Br. EUR 75,00 ISBN: 978-3-89770-459-6 Salon Verlag
Seit Jahren beschÀftigt sich Klaus G.Gaida in seiner bildnerischen Arbeit mit der Untersuchung altherge-brachter Zeichen- und Schriftsysteme und transformiert die Erkenntnisse in neue Bildsprachen.
Um fĂŒr die Werkgruppe Zeitvertreib zu einem kohĂ€renten Zeichensystem zu gelangen, dienten Gaida Felszeichnungen mit ihren Kratzern und Riefen hilfreich als Ausgangspunkt zu weiterfĂŒhrenden Überlegungen. In diesen »gezeichneten GedĂ€chtnisstĂŒtzen«, auf das Wesentliche reduziert, tauchen immer wieder gleiche Zeichen auf, die verschlĂŒsselt komplexe Botschaften in einfachen Zeichensystemen darstellen. Bei der Entwicklung der Bilder fĂŒr die Serie Zeitvertreib stand im Vordergrund einfache Linien- beziehungsweise Strichzeichnungen in ein spielbares Kartenblatt umzusetzen. Hier griff er die beilĂ€ufigen oft »sinnlosen« Stricheleien und Kritzeleien auf, die in GesprĂ€chsrunden oder auch beim Telefonieren entstehen, sozusagen »gedankenverlorene Aufzeichnungen«. Die Faszination dieser spontanen ungegenstĂ€ndlichen Darstellungen findet sich im Strichduktus, und sie eigneten sich fĂŒr seineArbeitsweise zur schematischen Codierung herkömmlicher Kartenmotive. Nach einer Anzahl von EntwĂŒrfen »kontrollierter gedankenverlorener BeilĂ€ufigkeit« entstanden die 32 Zeichnungen, als Vorgabe fĂŒr die ausgefĂŒhrten »Karten Bilder«
. Den drei »Jolly Jokers« der Werkgruppe liegen lineare Holzdrucke aus dem 16.Jahrhundert zu Grunde. Zur damaligen Zeit wurden fabelhafte Reisebeschreibungen oder deren humorvolle Verspottung mit derartigen Holzschnitten illustriert. Nach Fertigstellung der Bilder und Realisierung des Kartenspiels wurden in einem Wirtshaus von einer zusammengewĂŒrfelten Spielerrunde die Kartenwerte zu vorgegebenen AusfĂŒhrungen in Gesten symbolisch dargestellt. (Max Otto SchĂŒrmann)
I like FORTSCHRITT. German POP Reloaded. Hrsg.: Hartmut Kraft, Beate Reese. Dtsch/Engl. 2016. 152 S., 82 fb. Abb. 22 x 29 cm. Gb. EUR 20,00 ISBN: 978-3-89770-469-5 Salon Verlag
Auf den Siegeszug von Konsumgesellschaft und PopulĂ€rkultur antwortet die Kunst in den 1950er-Jahren zunĂ€chst in Großbritannien, dann in den USA mit der Pop-Art. Nach der Vorherrschaft von Abstraktion und Informel öffnete die neue Kunstrichtung auch in Deutschland den Blick fĂŒr neue RealitĂ€ten. In besonderer Weise hat sie das VerhĂ€ltnis von Kunst und Massenmedien verĂ€ndert und zur Demokratisierung beigetragen: »Kunst fĂŒr Alle!« lautete ein Schlagwort dieser Jahre. Innovativ zeigt sich Pop-Art da, wo sie – wie in Grafiken oder Multiples – mit modernen Techniken und Materialien wie Schablonendruck, Collage, Spritztechnik oder auch Kunststoffen und Folien experimentiert. Die Ausstellung mit Werken aus der Kölner Sammlung Kraft und aus der Sammlung des Kunstmuseums fragt nach medialen Wechselwirkungen und ermöglicht somit auch den Blick zurĂŒck auf die AnfĂ€nge unserer heutigen Kultur der Massenkommunikation.[
]
Alexandra Hopf. Screen Memories. Beitr.: von Girsewald, Annabelle; Wenzel, Anna-Lena. Engl. 2015. 96 S., 75 fb. Abb. 29 x 21 cm. Gb. EUR 21,00 ISBN: 978-3-89770-460-2 Salon Verlag
Die Werke von Alexandra Hopf zeigen das Kunstwerk als den Ort eines ausgezeichneten Sehens. Die Struktur der Falte erscheint als ein Signum ihrer Arbeit. Bei ihr quellen die Screen Memories der letzten Jahrzehnte blau aus der zusammen und wieder auseinander gefalteten OberflĂ€che unserer Projektionen. Als formales Element, als kĂŒnstlerische Struktur weist die Falte von der OberflĂ€che, an der sie erscheint, in die Tiefe – sie ist, wie moderne Kunst ĂŒberhaupt, ein abschĂŒssiges PhĂ€nomen. (
)
Als Geschichte ist die Vergangenheit Gegenwart. Die Falten unserer Haut verweisen auf das Geheimnis und die VergĂ€nglichkeit alles Körperlichen. Im Werk von Alexandra Hopf verweisen sie auf die Biegsamkeit des Materials und eine Möglichkeit zeitgenössischer Kunst, zu Fragen der Darstellung sich zu verhalten. Es scheint, als suchte in ihrer Arbeit die Kunst nach einer Möglichkeit, sich mit der Welt zusammendenken zu können – mit einer Welt, die Natur und Gesellschaft nicht im Bruch, sondern in ihren ÜbergĂ€ngen wahrnehmbar werden lĂ€sst.
(Marc Wrasse)
ROBIN MERKISCH. 00-15. SELECTED PIECES. 2016. Text: Texte von STEFAN Á WENGEN, STEFANIE GREBE. 208S., 100 z. T. fb. Abb. 20 x 25 cm. Gb. EUR 35,00 ISBN: 978-3-89770-464-0 Salon Verlag
PUBLIKATION MIT EINER AUSWAHL VON ARBEITEN AUS DEN JAHREN 2000-2015 UND ARBEITEN DER SERIEN: CONTAINER (00-02), TRANSFORMER (01-03), CONCRETE SCULPTURES (03-08), MODULE (07-09), MAINBOARDS (09-10) UND DEN SERIEN FRAGMENT (10-11) UND FMB (13-15).
Auflage: 100 nummerierte Exemplare. Es erscheint eine Edition. INFORMATIONEN AUF ANFRAGE.
METASTATE. Sinai Tour. Schultheis, Jo; Blumenberg, Katharina: Prus, Mark. 2015. 96 S., 51 meist fb. Abb. 18 x 12 cm. Pb. EUR 18,00 ISBN: 978-3-89770-441-1 Salon Verlag
Bericht ĂŒber Recherchen zu der Tournee einer obskuren Dreimann-Combo in Ägypten. Mit UnterstĂŒtzung durch Stefan Bohnenberger und Simon Vogel. Freigegeben durch Ibrahim Alimani, Kairo
Marcus Neufanger. Sorry. Dtsch/Engl. 2015. 48 S., 23 Abb., 42 x 30 cm. EUR 40,00 ISBN: 978-3-89770-456-5 Salon Verlag
“Hinsichtlich Inschriften (aller Art) ist “Sorry” ein von mir 2001 gezeichnetes vade me cum; eine Art “real life”- Kompendium cooler Tatoos/tags/tracings/brandmarks/raw notes
 aber auch KĂŒnstlerbuch, Faksimile, Partitur, Stundenbuch par excellence.”
nummerierte Auflage von 300 den Exemplaren 1-23 liegt eine Originalzeichnung bei.
Stefan Steiner, Andreas Grosz. Arbeiten auf Papier. 2016. 20 S., 5 fb. Abb. 34 x 24 cm. geheftet. EUR 20,00 ISBN: 978-3-89770-471-8 Salon Verlag
Dieses Heft zeigt Aquarelle von Stefan Steiner und kurze Prosatexte von Andreas Grosz.
Berlinde De Bruyckere presents De Legende van Sint Julianus. Edition Ex Libris. 2015. Bruyckere, Berlinde de. Niederl. 80S. 11 x 7,1 cm. Gb. EUR 100,00. CHF 135,00. ISBN: 978-3-89770-955-3 Salon Verlag
Berlinde De Bruyckere:
“When I received the book ‘The Legend of Saint Julian The Hospitaler’ from my youngest son Andreas, I read it in one sitting.
At that time, he himself wasn’t able to read yet.
I told him the story with the same passion and in the impressive words I found in the Gustave Flaubert novel, during a walk in the woods.
I couldn’t have found a better place, a better time to do so.
I cherished this experience such, that it may well have inspired me to translate it into the small woolen blanket covering the book.
It was a unique experience to read the book in this archaic version of the Dutch language, beautifully documented with woodcut illustrations.
It almost seems disrespectful to make sloppy notes in such a precious book, but for me this is the only way to appropriate a book. To find the quotes that I find crucial.
“The maddened stags fought, reared, climbed on each other’s back; and their bodies, with their antlers entangled, formed a great mound, crumbling and shifting. At length they died, lying on the sand with slavering muzzles, disembellowed, the heaving of their bellies growing less and less by dregrees. Then all was still.”
This quote has been an important inspiration for the sculptures and the drawings titled ‘Romeu my deer’ and later on for the sculptures titled ‘Actaeon’. Never literally, but figuratively.” (April 4, 2014)
Aron Demetz - I am. 2015. Demetz, Aron. Hrsg.: Kornhoff, Oliver; BeitrÀge von Brunner, Dieter; Hell, Bodo. 104S. 23,8 x 16,8 cm. Engl. Br. EUR 18,00. CHF 25,90. ISBN: 978-3-89770-447-3 Salon Verlag
Aron Demetz (*1972, lebt und arbeitet in Gröden/SĂŒdtirol) setzt sich im Themenjahr »Menschliche Dimensionen« des Arp Museums Bahnhof Rolandseck mit dem menschlichen Körper und dessen Verletzlichkeit auseinander. Figurativ arbeitend folgt er dabei der Tradition der Bildschnitzkunst, bearbeitet seine aus unterschiedlichsten Holzarten bestehenden Skulpturen aber in einem ganz eigenen kĂŒnstlerischen Stil, der Überlieferung und Moderne vereint. Scharfe Einschnitte mit MotorsĂ€ge, Stemmeisen und Beil treffen auf maschinelle FrĂ€svorgange. Manche Figuren ĂŒbergießt er mit Naturharz oder lĂ€sst raue HolzfĂ€den aus den KörperoberflĂ€chen wachsen. Die Themen Verletzung, Heilung und Metamorphose bestimmen fast alle seine Arbeiten. Es sind zudem die besonders ausgearbeiteten Augen, deren unverwechselbar kraftvoller Ausdruck den menschengroßen Figuren etwas einzigartig Beseeltes und Lebendiges verleiht.
Neben den 2009 erstmals auf der 53. Biennale in Venedig gezeigten Skulpturen, werden in der Ausstellung auch Bronze-, Marmor-, und Glasarbeiten zu sehen sein.
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | vor>
© 2003 Verlag Langewiesche [Impressum] [Nutzungsbedingungen]