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Stefan Heyne. Photograph: Heyne, Stefan. Beitr. v. Tannert, Christoph /Gamm, Gerhard. 2005. 32 S., 16 fb. Abb. 23 x 29 cm. Ebr. EUR 15,00 ISBN: 3-89770-243-6 Salon Verlag
Der Berliner Fotograf Stefan Heyne stellt mit seinen Arbeiten Fotografie als ein objektives Abbild von Wirklichkeit in Frage. Seine unerwarteten Bilder von Innen- und Aussenräumen, Landschaften und Details werfen die Frage nach dem Verhältnis von Optik und dem Erlernen von Lesbarkeit, dem Dialog von Fotografie und Malerei  kurz: nach der Wahrnehmung des Bildes als etwas Grundsätzliches auf. Mit seinen strengen Bildkompositionen immer auch an der Grenze zum Abstrakten verwischt Heyne die Trennung zwischen dem abgebildeten Gegenstand und seinem Hintergrund. Beides verschmilzt er mit dem Mittel der Unschärfe zu einer neuen Einheit, die sich den Sehgewohnheiten widersetzt. Daraus und aus Ihrer Beiläufigekeit entfalten die zum Teil sehr großformatigen Arbeiten eine suggestive Kraft, der sich der Betrachter nur schwer entziehen kann.
Copy and Past. (Der K√ľnstler als ein junger Mann!). [Andr√©-Philip Lemke] Maler: Lemke, Andr√© Ph. Beitr. v. Bernhardt, Christian /Boltanski, Christian/Buch, Benjamin. 2006. 88 S., durchg. farb. Ill. 29,5 x 21 cm. Pb EUR 12,50 ISBN: 3-89770-236-3 Salon Verlag
Der K√ľnstler als Chefredakteur, der Katalog als Magazin: Entstanden ist eine Art Werkschau im Zeitschriftenformat: die Rubriken Skulptur, Fotografie, Installation, Malerei, Performance und Zeichnung, dokumentieren Lemkes Schaffen mit reichlich Fotos, Skizzen, Interviews, eigenen und Fremdtexten und zeichnen so ein sehr buntes, skurriles und nat√ľrlich vielschichtiges Portr√§t des K√ľnstlers und jungen Mannes Andr√©-Philip Lemke. Diese Publikation platzt vor Buchstaben und Bildern fast aus ihrem Layout ‚Äď Typisch Lemke! Er verschenkte eben gerne. Die Pr√§sentvergabe war oft wesentlicher Bestandteil seiner Performances und Installationen.
‚ÄěCopy and Past‚Äú ist eine Werkschau oder besser noch ein Archiv. K√ľnstler und Chefredakteur Lemke (1970-2006) nahm den Titel w√∂rtlich und kopierte sein Schaffen zwischen die Titelseiten. Dabei war es ihm ein Anliegen, ‚Äěan mein eigenes Werk als Kurator heranzutreten, der keinen Unterschied macht, ob nun die Arbeiten mit 12 oder mit 32 Jahren entstanden sind, und hofft, dass sie gesehen werden k√∂nnen als das, was sie sind. Dabei bin ich gerne und bewusst das Risiko eingegangen, dass Dinge sich vielleicht gegenseitig aufheben oder ganz einfach keinen klaren roten Faden erkennen lassen. Dies ist mir aber um einiges lieber, als mein eigenes Schaffen in irgendeiner Weise zu beschr√§nken, nur um schneller als ‚ÄěMarke‚Äú erkannt zu werden.‚Äú (Lemke, ‚ÄěCopy and Past‚Äú, S. 1)
Lemke, der l√§ngst als ‚ÄěMarke‚Äú in Kennerkreisen bekannt ist, zeichnet mit diesem sowohl Layout als auch Genre sprengenden Gesamtwerk das (Selbst-)Portr√§t des K√ľnstlers als ein junger Mann, der au√üerdem noch Unternehmer, Tourist, Vertreter, Arbeiter, Philosoph ‚Ķ und nat√ľrlich Chefredakteur und brillanter Entertainer war.
Der Titel ‚ÄěCopy and Past. Nr. 1. Der K√ľnstler als ein junger Mann‚Äú l√§sst weitere Ausgaben erwarten ‚Äď allein die Tatsache, dass der K√ľnstler, Jahrgang 1970, diese Welt am 17. Februar 2006 schon als junger Mann verlassen hat, macht diese Hoffnung zunichte. Das ist schade und sehr traurig.
Friedemann von Stockhausen. In einer anderen Haut. w innej skórze. Ausstellung von Bildern, Zeichnungen und Fotografien in der Galeria Awangarda in Wroclaw / Breslau. Text. Olga Tokarczuk. Dtsch, poln. 60 S., 29 x 24 cm, Br. EUR 15,- ISBN: 3-89770-250-9 Salon Verlag
"In einer anderen Haut". Der Titel dieser Ausstellung thematisiert etwas, das im Werk Friedemann von Stockhausens in vielf√§ltiger Weise verhandelt wird und f√ľr das er eine Formensprache entwickelt hat, die sich eindeutigen Zuschreibungen entzieht. Vision√§res und Triviales, L√§cherliches und Monstr√∂ses, R√ľhrendes und Groteskes treffen in seinen Bildern unmittelbar aufeinander und erweisen sich dabei irritierend nah. Erscheinungen auf fr√ľhen Stufen der Evolution, das Organische in seinen Deformationen und Metamorphosen, bilden in Stockhausens Arbeiten eine Morphologie des menschlichen K√∂rpers. Die personale Ebenbildlichkeit verliert sich in einzelne, selbst√§ndige Formen, aus denen neue, befremdende K√∂rperlichkeiten entstehen. Was Stockhausens Bilder zeigen, erinnert daran, wie gef√§hrdet dieses "zu Hause" ist, das der Mensch meint, an seinem K√∂rper zu haben, - wie fragil diese "leibliche Einheit" der Person nicht erst ist, seitdem es die Gentechnologie und das Klonen gibt.
Bittermann & Duka. Die dritte Kammer 1995-2004. Maler: Bittermann, Caroline /Duka, Peter. 2006. 112 S., 100 Abb., 100 fb. Taf. 22 x 13 cm. Ln EUR 20,00 ISBN: 3-89770-242-8 Salon Verlag
Dieses K√ľnstlerbuch ist der Zusammenarbeit von Bittermann & Duka in den Jahren 1995 bis 2004 gewidmet. Es fasst das komplexe Projekt Die Dritte Kammer zusammen, das Doris Krystof in einem einf√ľhlsamen Text anschaulich macht. Sie schreibt unter anderem: ‚ÄĚIn der k√ľnstlerischen Arbeit von Bittermann & Duka geht es um einen best√§ndigen Austausch zwischen der Konstruktion von Bildern und prozessualen k√ľnstlerischen Projekten mit realen Pflanzen, G√§rten, Grundst√ľcken und unterschiedlichen Kooperationspartnern, so dass der kontinuierliche Transfer zwischen virtuellem und realem Raum als der eigentliche Dreh- und Angelpunkt von Die Dritte Kammer anzusehen ist.‚ÄĚ Es enth√§lt aber auch eine Gesamtschau der in diesem Projekt entstandenen Arbeiten und Texte, und basiert in seinem inhaltlichen Aufbau auf dem Internetprojekt mit dem gleichnamigen Titel: www.die-dritte-kammer.de
Martin Denker. Realität de Luxe. 2006. 48 S., 21 fb. Abb. 21 x 28 cm. Gb EUR 20,00 ISBN: 3-89770-249-5 Salon Verlag
Martin Denker (Sch√ľler von Thomas Ruff und Assistent von Andreas Gursky) verarbeitet in seinen Werken eigene Reisefotos, Downloads und Scans die mit einer ganz eigenen Handschrift zueinander verschmelzen. Hierbei wird deutlich dass Denker von der Malerei kommt, der aus den tiefen des fotografischen Bildraums surreale Welten kreiert. Er malt wie er selbst sagt, mit Pixeln.
Hans-Peter Feldmann. Paris. 2005. 30 S., 30 fb. Abb. 17 x 12 cm. (√Čd. s√©par√©e ) Pb EUR 7,50 ISBN: 3-932189-31-0 Salon Verlag
Hannes Malter Mahler. Private Domain # Studio. Einl. v. Wolfson, Michael. 2006. 44 S., 60 durchg. fb. Abb. 25 x19 cm. Gb. EUR 15,00 ISBN: 3-89770-253-3 Salon Verlag
Kaum ein Verh√§ltnis ist so vielseitig, verzwickt, verunsichernd aber letztlich so wundervoll, wie das zwischen K√ľnstler und Publikum. Hannes Malte Mahler untersucht diese Beziehung. (...) Michael Wolfson
Performative Zeichnungen, Zeichnen-Performances, Interaktive Installationen, Zeichnungen aus den Serien: daily performance, Sehen Lernen, Kippenköter, Ungebrochen.
Christian Niccoli. Escalating perception. Text. Har Lux, Viviana Gravano, Barbara Lang. Dtsch, engl, italien. 80 S., 17 x 23 cm, Gb., EUR 20,00 ISBN: 3-89770-252-5 Salon Verlag
Christian Niccoli. Escalating perception.
Escalating perception ist die erste Monographie des 1976 in S√ľdtirol geborenen Videok√ľnstlers Christian Niccoli, der nun in Berlin und Mailand lebt.
Das Buch dokumentiert die gleichnamige, aus drei Videoinstallationen bestehende Trilogie. In diesen Werken erforscht Niccoli in den Städten Berlin, Montreal und Istanbul den Blickwechsel zwischen einzelnen Individuen im anonymen Kontext eines U-Bahnhofes.
In allen drei Arbeiten wird der Moment geschildert, in dem sich einander fremde Menschen gegenseitigen auf einer Rolltreppe treffen (wobei eine nach unten w√§hrend die Andere nach oben f√§hrt). Jede der drei Videoinstallationen bezieht sich jeweils auf einen Aspekt der Begegnung, wie z.B. in der in Berlin aufgenommenen Arbeit, in der der K√ľnstler die Rolltreppe als einen Ort der Partnerwahl dargestellt.
Painting the Picture. Eric Fischl. Hrsg. v. Glasmeier, Michael /K√∂hler, Thomas /L√ľtgens, Annelie. 2005. 125 S., 41 sw. Abb. 19 x 13 cm. Ebr. EUR 12,00 ISBN: 3-89770-219-3 Salon Verlag
In der Behandlung von Licht und Schatten erreicht Fischls Malerei hier einen neuen H√∂hepunkt. L√ľtgens nimmt nicht nur die aktuellen Bilder Fischls in den Blick, in denen das Verh√§ltnis von Mann und Frau im Kampf um die Pr√§senz im Raum von Licht und Schatten Thema ist, sie zeigt auch, wie Fischl Bilder historischer und zeitgen√∂ssischer K√ľnstler benutzt, um seinen eigenen Ort in der Kunstgeschichte zu definieren. Anhand verschiedener Essays wird versucht, den kunsthistorischen Bez√ľgen und filmischen Dimensionen im Werk des amerikanischen Malers Eric Fischl (geb. 1948) nachzugehen.
Engel von Forte dei Marmi. Maler: Anzinger, Siegfried. 2005. 32 S. 17 x 12 cm. (√Čd. s√©par√©e 48) Pb EUR 7,50 ISBN: 3-932189-48-5 Salon Verlag
Thomas Ruff. JPEG NY03. 2005. 17 x 12 cm. (√Čd. s√©par√©e 36) Pb EUR 7,50 ISBN: 3-932189-36-1 Salon Verlag
Als Vorzugsausgabe erscheint eine Farbfotografie, signiert, datiert und numeriert.
America Maler: Schappert, Roland. 2005. 17 x 12 cm. (√Čd. s√©par√©e 28) Pb EUR 7,50 ISBN: 3-932189-28-0 Salon Verlag
Blickfeld Gegenwartskunst. Aus der Sammlung Kunstmuseum Wolfsburg. Hrsg. v. L√ľtgens, Annelie. 2005. 260 S., 80 Abb. 13 x 19 cm. Pb EUR 15,- ISBN: 3-89770-247-9 Salon Verlag
Die Hochschule f√ľr Bildende K√ľnste Braunschweig und das Kunstmuseum Wolfsburg verbindet nicht nur ihre r√§umliche Nachbarschaft, sondern vor allem eine inhaltliche N√§he: ihre Konzentration auf die Gegenwartskunst.
Resultat ist eine enge und kontinuierliche Verflechtung der k√ľnstlerischen und wissenschaftlichen Lehre und Forschung an der HBK mit der Ausstellungs- und Sammlungst√§tigkeit in Wolfsburg.
Die Publikation Blickfeld Gegenwartskunst versteht sich als ein Baustein in dieser lebendigen Wechselbeziehung. Sie fasst die Beitr√§ge der Ringvorlesung zur Gegenwartskunst vom Wintersemester 2004/05 an der HBK Braunschweig zusammen, die eine breite Palette von Fragestellungen, Motivationen und Methoden im Umgang mit moderner und zeitgen√∂ssischer Kunst vorstellte. Das Kunstmuseum Wolfsburg lud mit dieser Kooperation nicht nur zum Besuch seiner Sammlung ein, sondern zur kritischen, intellektuellen und sinnlichen Auseinandersetzung mit ¬Ľihren¬ę K√ľnstlerinnen und K√ľnstlern und mit dem eigenen kuratorischen Konzept. Das vorliegende Buch hat den Anspruch eines kleinen Handbuchs: als Begleiter im realen Gang durch die R√§ume des Kunstmuseum Wolfsburg und im imagin√§ren Dialog mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die diese einmalige Sammlung zeitgen√∂ssischer Kunst ganz individuell in den Blick genommen haben.
Autoren: Eckhard Bauer, Stephan Berg, Hannes B√∂hringer, Holger Broeker, Victoria von Flemming, Sabine Kampmann, Thomas K√∂hler, Siegfried Lang, Annelie L√ľtgens, Yvonne Spielmann, Katharina Sykora, Viola Vahrson.
Frohnapfel, Doris: Border Horizons. Beitr. v. Seegers, Ulli. 2005. 260 S., 300 fb. Abb. 30 x 18 cm. Gb EUR 28;- ISBN: 3-89770-241-X Salon Verlag
Schwenk, Martin: Tragant Hahnenfuss SchraubenpalmeQuellerKnopfkrautMantelsamer. 2005. 30 S., 26 fb. Abb. 16 x 11 cm. (√Čd. s√©par√©e 46) Ebr EUR 7,50 ISBN: 3-932189-46-9 Salon Verlag
Michael von Biel. 54/55. √©dition s√©par√©e N¬į45. Hrsg. Reiner Speck, Gerhard Theewen. Text von Thomas Hirsch. 32 S. Br. 17 x 12 cm. EUR 7,50 ISBN 3-932189-45-0 | ‚ā¨ 7,50 ISBN: 3-932189-45-0 Salon Verlag
Dieses K√ľnstlerbuch erscheint anl√§√ülich der Ausstellung in der Galerie Erhard Klein Bad M√ľnstereifel-Mutscheid. Es erscheint eine Vorzugsausgabe.
Michael von Biel. Nachbilder. 80 p. 64 for the most part full-page colour illustrations, text contributions, among others, by Reiner Speck, Erhard Klein, Michael von Biel, paperback, 28 x 21 cm. EUR 25,- A Special Edition with enclosed drawing by the artist is available. ISBN: 3-89770-084-0 Salon Verlag
Despite all abstraction, this Cologne painter and draftsman must still be characterized as a representational artist. One of the remarkable features of his landscapes, city views (above all panoramas) as well as of his architectonic details is a high degree of reduction to "essentials". Some of his pictures have the character of a "quotation". In this respect, his models would be William Turner, Claude Monet, Vincent van Gogh as well as the photographer August Sander. Just like in Asian calligraphy, the seemingly spontaneous drawings and paintings are actually the result of long periods of mental preparation and concentration. .
Louise Bourgeois. Receuil des Secrets de Louise Bourgeois Hrsg. Gerhard Theewen. 240 S. fb. Umschlag von Louise Bourgeois. 10 x 15 cm. Auflage: 300. Mit einer lose beiliegenden, signierten farbigen Grafik. Es erscheint eine ¬Ľde luxe¬ę Kassette. EUR 150,- ISBN: 3-89770-938-4 Salon Verlag
Louise Bourgeois präsentiert "Receuil des Secrets de Louise Bourgeois (1635)". Edition Ex Libris No. 8.
Die gro√üe alte Dame der amerikanischen Kunst, die 93-j√§hrige Louise Bourgeois, hat f√ľr die Edition Ex Libris das erste von einer Frau ver√∂ffentlichte medizinische Buch (Frauen- und Kinderheilkunde, Geburtshilfe) ausgew√§hlt. Die Verfasserin des Buches, die Hebamme Louise Bourgeois, stand zu Beginn des 17. Jahrhunderts im Dienste des franz√∂sischen K√∂nigs. Durch den von der K√ľnstlerin gestalteten Umschlag wird dieses Reprint zum K√ľnstlerbuch und hilft gleichzeitig, das um die Themenkreise Leiblichkeit und Weiblichkeit kreisende k√ľnstlerischen Schaffens von Louise Bourgeois in einem neuen Licht zu sehen.
Norbert Sch√ľtz und Manfred Blohm (Hg.). Die Kunst. Der K√∂rper. Das Textile. Biografische Spuren in √§sthetischen Prozessen. Band 7 der Reihe ¬ĽDiskussionsbeitr√§ge zur √§sthetischen Bildung¬ę Texte von: Manfred Blohm, Ludwig Duncker, Helga K√§mpf-Jansen, Christine Heil, Anna Sophie m√ľller, Andrea Sabisch, Norbert Sch√ľtz, Gert Selle, u.a. Bilderessays von Andreas Brenne, Antje Ruwolth, Roberto Salva de Souza, Norbert Sch√ľtz, Annegret Soltau. 286 S. √ľber 100 z. T. ganzs. Abb. EUR 16,- ISBN: 3-89770-235-5 Salon Verlag
Die Sammlung von unterschiedlichen Beitr√§gen zum Thema ‚ÄěDie Kunst. Der K√∂rper. Das Textile‚Äú hat ihre Basis in einer Reihe von theoretischen Vortr√§gen und K√ľnstlervortr√§gen, die am Institut f√ľr √Ąsthetisch-Kulturelle Bildung der Universit√§t Flensburg gehalten wurden.
Die Texte und Bilderessays werden als thematische Sammlung nebeneinander gestellt, so dass in den entstehenden Leerstellen zwischen den unterschiedlichen Beitr√§gen beim Lesen neue Verkn√ľpfungen und Denkanregungen zur Thematik ‚ÄěDie Kunst Der K√∂rper Das Textile‚Äú m√∂glich werden. Ausgangs- und Mittelpunkt ist der K√∂rper, von dem aus Spuren in die Kunst, in das Textile und in die P√§dagogik gelegt werden.
Der K√∂rper ‚Äď die Diskussion der K√∂rperlichkeit gewinnt an Dynamik und an Akzentuierungen: Den menschlichen K√∂rper korrigieren, konstruieren, manipulieren, ihn lesen und lernen oder entsch√∂nen und an seine Grenzen bringen. Mit dem Beginn der Industrialisierung wurden Kleiderpuppen in Serie angefertigt, in Schaufenstern ausgestellt und damit auch der K√∂rper erstmals als Massenware pr√§sentiert. In der Informationsgesellschaft erh√§lt das K√∂rperbild seine Konditionen durch Fotografie, Mode und digitale Medien. Der K√∂rper wird zum Bild und hat sich dem Bild anzugleichen. Medien inszenieren ein Bezugsideal und beeinflussen unser Denken, F√ľhlen und Handeln √ľber K√∂rper und K√∂rperlichkeit ebenso wie wir erkennen, dass unser K√∂rper (im Sinne von Leib) als Bezugssystem f√ľr Denken, F√ľhlen und Handeln wirkt. Der Leib als letztes Refugium der Identit√§t?
Alexander Roob. Georg Winter. Makingofilm. Dokumenation des studentischen Projekts zu Samuel Becketts ‚Äě Film‚Äú. Hrsg. Alexander Roob, Georg Winter , Kunsthalle G√∂ppingen, Kunsthaus Zug/Ch und Staatliche Akademie der Bildenden K√ľnste Stuttgart. 7 B√§nde im Schuber, 14 x 10 cm. EUR 30,- ISBN: 3-89770-240-1 Salon Verlag
Makingofilm sind freie Improvisationen zu Samuel Becketts ‚ÄěFilm‚Äú. ‚ÄěFilm‚Äú war Becketts erste cineastische Produktion, die unter seiner Direktive und unter der Regie von Alan Schneider 1964 in New York mit dem alten Buster Keaton in der Hauptrolle gedreht wurde. In einem 20- min√ľtigen Verfolgungs und Verbergungsdialog zwischen Kamera - Auge und Keaton - Objekt thematisiert Beckett hier nicht nur die Aporie einer Flucht aus der Wahrnehmung sondern reflektiert auch auf sehr verdichtete Art und Weise die Grundkonditionen dessen was Film √ľberhaupt ausmacht .
Obgleich ‚Äě Film‚Äú kurz nach seiner Ver√∂ffentlichung bereits auf internatonalen Festivals pr√§miert wurde, waren sich nahezu alle Beteiligten einig, dass er in der Realisation und Konzeption erhebliche M√§ngel aufwies. Es eignet ihm die Qualit√§t einer fragmentarischen Rohheit, die Beckett selbst zu weiteren filmischen Experimenten anspornte.
Makingofilm spielt als zeitgen√∂ssisches Remake, das st√§ndig durch einen Blick hinter die Kulissen gebrochen wird, mit einer Vielzahl von Motiven aus ‚Äě Film‚Äú ; In Bezug auf Becketts Minimalismus verh√§lt sich Makingofilm jedoch antithetisch und √ľberf√ľhrt seine Strategie der Komprimierung in den Zustand einer operettenhaften Dispersion.
Grundlagen f√ľr die f√ľnfw√∂chigen Makingo- Dreharbeiten, die im Fr√ľhjahr 2004 auf dem Bahnhofsvorplatz von G√∂ppingen stattfanden war die Begegnung zweier k√ľnstlerischer Lehrkonzepte, der plastisch- kybernetischen Kameraarbeit von Georg Winter ( UCS ) und der ambulanten Zeichenpraxis von Alexander Roob ( CS ). Es ergaben sich daraus eine Vielzahl von gruppenimprovisatorischen Variationen und individuellen Fortf√ľhrungen , die das Projekt Makingofilm in einem facettenartigen Nebeneinander konstituieren .
Makingofilm wurde realisiert in einer Kooperation der Akademie der Bildenden K√ľnste Stuttgart mit der Kunsthalle G√∂ppingen und dem Kunsthaus Zug mobil. Eine erste Pr√§sentation des Projekts fand nach des R√ľckkehr des Kunsthaus Zug mobil im Sommer 2004 in Zug statt, eine weitere im Fr√ľhjahr 2005 im Kunstmuseum Stuttgart
Makingofilm sind : David Baur - Bettina B√∂hm - Ren√© Borst- Wendelin B√ľchler -Anna Edzgueradze - Regina Geckeler - Simone Geiger - Tobias Greiner - Eric Henzler
Christoph Kappler - Tae-Young Kim - Bernd Kirschner - Nele Knatz
Philip Loersch - Andreas Nickel - Sang-Ho Park - Inna Poltorychin
Matthias Reinhold - Alexander Roob - Monika Schlachter Georg Winter - Tobias Zaft
Schauspieler : Maatin Schmidt, sowie Fritz Barth, Manfred Schmidt, Karin Biller, Henner Pfennig und die Makingo - Filmcrew.
G√§ste bei der Umsetzung des car-stunts : Hjun Joo Choi, Wolfgang Obermaier, Vanina Rodriguez, Bernhard Sailer, Michel Schmidt (Akademie der Bildenden K√ľnste N√ľrnberg )
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