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Carl-Peter BuschkĂŒhle (Hg.). Perspektiven kĂŒnstlerischer Bildung BeitrĂ€ge zum Heidelberger Symposium »KĂŒnstlerische Bildung und die Schule der Zukunft« Band 3 der Reihe »DiskussionsbeitrĂ€ge zur Ă€sthetischen Bildung«. BeitrĂ€ge von u.a. Carl-Peter BuschkĂŒhle, Henning Freiberg, Helga KĂ€mpf-Jansen, Manfred KĂ€stner, Joachim Kettel, Marie-Luise Lange, Pierangelo Maset, Maria Peters u.a.2004. 256 S. zahlr. s/w Abb. 21 cm., Br. EUR 18,- ISBN: 3-89770-170-7 Salon Verlag
Der Band versammelt die BeitrĂ€ge zum Symposium »KĂŒnstlerische Bildung und die Schule der Zukunft«, welches im Oktober 2001 an der PĂ€dagogischen Hochschule Heidelberg und der Landesakademie Schloss Rotenfels stattfand. Im Mittelpunkt steht die Frage nach innovativen AnsĂ€tzen einer KunstpĂ€dagogik, die die Ausbildung eines selbstbestimmungsfĂ€higen Subjekts inmitten einer komplexen Gesellschaft und einer von den Inszenierungen der Medien geprĂ€gten Kultur verfolgt. Der Begriff der kĂŒnstlerischen Bildung steht dabei fĂŒr das Unternehmen, Kunstdidaktik als Kunst zu betreiben. In Abgrenzung gegenĂŒber traditionellen Formen des Kunstunterrichts soll in kĂŒnstlerischen Prozessen kĂŒnstlerisches Denken und Handeln geschult werden. Die dabei zu entwickelnden FĂ€higkeiten sind von grundsĂ€tzlicher Bedeutung fĂŒr die Lebenskunst, die Herausforderung an jeden Einzelnen, in der Vielfalt der nachmodernen Gesellschaft selbst seinem Leben Sinn und Gestalt zu geben. Die BeitrĂ€ge des Buches eröffnen die Spannweite kĂŒnstlerischer Bildung zwischen Unterrichtsfach und Lernprinzip. Neben grundlegenden Theoriebildungen steht vor allem die Darstellung von Praxismodellen aus Schule und Hochschule im Vordergrund. DarĂŒber hinaus erfĂ€hrt die kĂŒnstlerische Bildung eine Verortung in die gegenwĂ€rtige kulturwissenschaftliche Debatte durch BeitrĂ€ge aus der allgemeinen PĂ€dagogik und der Philosophie.
Duderstadt, Matthias: Improvisation und Ästhetische Bildung. Ein Beitrag zur Ästhetischen Forschung. 2003. 298 S., 31 Fotos 21 cm. (Diskussionsbeitr. z. Ă€sthet. Bild. 5) Pb EUR 15,- ISBN: 3-89770-185-5 Salon Verlag
Spiel und SpontaneitĂ€t gehören zum Kern, zum Wesen der Improvisation - wie Freiheit und Regel zum Spiel und Freiheit und Unberechenbarkeit zur SpontaneitĂ€t. Das Spiel, das zur Regel drĂ€ngt (Iudus), ist auf seine Art ein Korrektiv fĂŒr seine zum Chaotischen und Anarchischen neigende Schwester SpontaneitĂ€t (paidia), die gleichwohl vom Spiel wegen ihrer VitalitĂ€t und ZufallstrĂ€chtigkeit hoch geschĂ€tzt wird.
Stefan Bohnenberger: Prinz Stufitz. Mein Indienalbum. Maler: Bohnenberger, Stefan. 1. Aufl. 2003. 32 S., 32 fb. Abb. 17 cm. (Éd. sĂ©parĂ©e 32) Pb EUR 7,50 ISBN ISBN: 3-932189-32-9 Salon Verlag
Vogel, Carl /Scheffler, Christian /Walther, Franz E: Werner Bunz: Schrift als Bild. Versuch einer Monographie. Maler: Bunz, Werner. Hrsg. Vogel, Carl. 2004. 204 S., 103 Abb. 30 cm. Gb EUR 20,- ISBN: 3-89770-186-3 Salon Verlag
Caesar. Denkfabrik fĂŒr neue MĂ€rkte. Von Hoffmann, Karl H /Denk, Andreas /Brechensbauer, Georg /Iglhaut, Stefan /Ronte, Dieter. Maler: Fritsch, Lutz. Hrsg. Stiftung Caesar Center of advanced european Studies and Research. 2003. 40 S., 29 fb. Fotos 28 cm. Gb EUR 16,- ISBN: 3-89770-190-1 Salon Verlag
Fritsch, Lutz: Lutz Fritsch: In Sichtweite. Einl. Ronte, Dieter. Maler: Fritsch, Lutz. 2003. 40 S., 48 fb. Fotos 28 cm. Gb EUR 16,- ISBN: 3-89770-189-8 Salon Verlag
Lutz Fritsch ist als Bildhauer mit Großskulpturen bekannt geworden, die er speziell fĂŒr bestimmte Orte entwickelt hat. Zu nennen sind hier u.a. »Rheinorange« an der MĂŒndung von Rhein und Ruhr in Duisburg, »der Stand der Dinge« in Pforzheim, »Raum-Fahrt«, eine zweiteilige Skulptur am Weserufer in Bremen und auf dem Forschungsschiff ‘Polarstern’ oder »Raumtor« in Hillscheid/Westerwald.
Lutz Fritsch setzt sich in seinen Skulpturen, genauso auch in seinem fotografischen und zeichnerischen Werk intensiv mit dem urbanen Lebensraum und dem Naturraum auseinander. Mit der Ausstellung »In Sichtweite« im Kunstmuseum Bonn geht Fritsch nach dem Neuen Museum Weserburg in Bremen nun zum zweiten Mal »in situ« mit Arbeiten in ein Museum hinein. Mit einer reduzierten Formsprache, rechteckigen, hochglĂ€nzend lackierten, farbigen Aluminiumtafeln greift er in vorhandene architektonische Raumstrukturen ein, lĂ€sst Nischen und ZwischenrĂ€ume hervortreten und zu neuen RĂ€umen werden. Durch die „in situ“-Skulpturen tritt die Architektur des Museums wieder gleichberechtigt neben die Sammlung des Museums. Neben den »in situ«-Arbeiten zeigt der Katalog Fotografien aus der Reihe Â»Ăœber Augenhöhe«, in denen architektonische Details zu neuen Bildern werden, und Zeichnungen aus der Reihe »Architektur fĂŒr Emotionen«, in denen sich die Empfindungen von Raumerlebnissen des KĂŒnstlers wiederspiegeln. Ob als Zeichner oder Fotograf, Lutz Fritsch ist ein Bildhauer, der im Raum und mit dem Raum arbeitet.
Jochen Gerz: Through the 'net. Studies in Jochen Gerz' "Anthology of Art". Von Fassbinder, Horant /Hohlfeldt, Marion /Perneczky, GĂ©za /Jochum, Richard /Duguet, Anne M /SugĂĄr, JĂĄnos. Hrsg. Fassbinder, Horant. 2003. 152 S., 2 sw Abb., 18 sw Fotos 19 cm. Pb EUR 15,- ISBN: 3-89770-197-9 Salon Verlag
Die Internet-Arbeit The Anthology of Art von Jochen Gerz ist ein irri-tierendes, sperriges Werk – trotz aller scheinbaren ZugĂ€nglichkeit im Netz. Im Verlaufe eines Jahres (2001/02) haben 312 KĂŒnstlerInnen und KunsttheoretikerInnen aus der ganzen Welt, fast alle zum innersten Kreis des "Kunstsystems" gehörig, auf unterschiedlichste Weise reagiert auf Gerz' immer gleiche Frage: "Was ist, im Kontext der zeitgenössischen Kunst, Ihre Vorstellung einer noch unbekannten Kunst?". Die Antworten – Bilder und Texte, veröffentlicht im Internet unter www.anthology-of-art.net – spiegeln auf geradezu schockierende Weise die Vielfalt und WidersprĂŒchlichkeit der heutigen "Kunstszene" – und darĂŒberhinaus unserer Welt. Mit dem ephemeren und immateriellen Charakter der Bildschirm-Bilder, mit der kaleidoskopischen Vielfalt und der FlĂŒchtigkeit der Wahrnehmung, die hier prĂ€disponiert ist, macht Gerz das Internet zum zentralen Medium seines Werkes.
Mit diesem widersprĂŒchlichen, labyrinthischen, scheinbar autorlosen Werk des vor allem durch seine Arbeiten im öffentlichen Raum international bekannt gewordenen KĂŒnstlers setzen sich die hier vorgelegten ForschungsbeitrĂ€ge aus sehr unterschiedlichen Perspektiven auseinander. Untersucht werden der Entstehungsprozess der Anthology, ihre Parallelen zu anderen Werken des KĂŒnstlers im öffentlichen Raum und die spezielle Form der Reflexion des Mediums Internet, die Gerz hier entwickelt. Die Texte ziehen Vergleiche, die von Platons Utopia bis zu Internetprojekten reichen, auch heftige Kritik nicht unterschlagend. Die in einjĂ€hriger Zusammenarbeit von französischen, deutschen und ungarischen Kunstheoretikern und KĂŒnstlern erarbeiteten BeitrĂ€ge nehmen Gerz' Anthology nicht ihren eigenartig irritierenden und widersprĂŒchlichen Charakter - ermögli-chen aber AnnĂ€herungen und ĂŒberraschende ZugĂ€nge. Im Jahre 2004 wird Gerz sein Internet-Opus – auf Tafeln gebannt – in der Akademie der KĂŒnste Berlin als Ausstellung prĂ€sentieren. Dann werden die Studies in Jochen Gerz' »Anthology of Art« ein Potential bilden gegen die ÜberwĂ€ltigung durch die versammelten 312 BeitrĂ€ge von KĂŒnstlerInnen und KunsttheoretikerInnen "from all over the globe".

Jochen Gerz is an internationally well known artist of German origin living and working in Paris since 1966. His fame stems from a number of works in public space which he realised in recent years.
In 2001/02, the artist realised a huge project in the "public space" of the Internet, the Anthology of Art. In the course of one year, 312 artists and art theorists within the inner circle of the art system answered Gerz' question, "In the context of contemporary art, what is your vision of a yet unknown art?" The Anthology of Art is the presentation of the answers on the Internet: 156 pictures and 156 texts at www.anthology-of-art.net. In 2004, Gerz will present his Internet opus, printed on large plates, as an exhibition at the Academy of Art in Berlin. Studies in Jochen Gerz' »Anthology of Art« will then offer potential to resist being overwhelmed by the 312 contributions from artists and art theorists "from all over the globe" which const itute the Anthology of Art.

Editor: Horant Fassbinder commissioned by the Institute for Art Sciences, School of Art Braunschweig. The Anthology of Art Research Project: School of Art Braunschweig; University of Rennes 2 - Upper Brittany; University of Craft and Design Budapest

Commissioned by the Institute for Art History and Theory, School of Art Braunschweig. With the support of the Culture 2000 Programme of the European Union. 13 x 19 cm, 152 pages with 19 b/w illustrations. Texts (engl.) by Horant Fassbinder (Ed.), Marion Hohlfeldt. Géza Perneczky, Richard Jochum, Jånos Sugår, Miklós Erdély, Antoine Bricaud, Nathalie Magnan, Anne-Marie Duguet.
Peter, Assmann /Hochleitner, Martin /Rathenböck, Elisabeth V: Norbert W. Hinterberger: Das Schöpfungsprogramm. 2 Bde/Tle. Maler: Hinterberger, Norbert W. 2003. 160 S., 83 sw u. 270 fb. Abb. 30 cm. Gb iSch EUR 30,- ISBN: 3-89770-200-2 Salon Verlag
Das Buch "Das Schöpfungsprogramm", welches zur gleichnamigen Ausstellung am Landesmuseum Linz erschienen ist, wurde als eigenstÀndige Publikation zu den Fragen menschlicher Abstammung und Existenz konzipiert.
Die zweibĂ€ndige Ausgabe enthĂ€lt im 1. Band neben kunsthistorischen Essays (von Peter Assmann, Martin Hochleitner, Elisabeth Vera Rathenböck und Norbert W. Hinterberger) einen Bildatlas zur Entwicklung des Menschen von niederen zu höheren Lebensformen als logische Konsequenz, dargestellt durch eine FĂŒlle an kunsthistorischen und wissenschaftlichen Zitaten sowie Werken des KĂŒnstlers.
Der 2. Band behandelt als kompakte EnzyklopĂ€die die wichtigsten Fragen menschlichen Daseins, beginnend mit der "Abstammung" und endend mit der "Zukunft" (ein alphabetischer Zufall?), dazwischen so wesentliche Begriffe wie "Geburt", "Genetik", "Melancholie", "Seele" und "Tod". Auch hier bebildert eine FĂŒlle an Arbeiten des KĂŒnstlers neben historischen und wissenschaftlichen Beispielen den auf das Wesentliche komprimierten Text.
Perica, Blacenka /Nollert, Angelika /Schmitz, Rudolf: Özcan Kaplan. Vorw. v.Scholtz, Claudia. Maler: Kaplan, Özcan. 2003. 60 S., 34 fb. Abb. 29 cm. Gb EUR 19,- ISBN: 3-89770-192-8 Salon Verlag
Kirsten Klöckner: If I had a hammer. Untersuchungen zum Glashammer. Von Klöckner, Kirsten /Glasmeier, Michael /Staeck, Klaus /Theewen, Gerhard. 2003. 132 S., 10 sw Abb., 60 sw Fotos 21 cm. Pb EUR 15,- ISBN: 3-89770-195-2 Salon Verlag
»if I had a hammer« ist der Titel eines aus Kristallglas geformten Hammers, einem Multiple von Kirsten Klöckner. Das vorliegende KĂŒnstlerbuch ergĂ€nzt und erweitert das Kunstwerk. Kirsten Klöckners Buch beantwortet Fragen, die von verschiedenen Seiten gestellt wurden: Woher kommt die Idee? Wie ist der Weg von der Idee zum Objekt? Wohin geht ein Multiple? Wie hĂ€lt man einen Glashammer? Wozu kann man ihn benutzen? Was sagt die Wissenschaft dazu?
Vadén, Tere /Hannula, Mika: Rock the Boat. Localised Ethics, the Situated Self and Particularism in Contemporary Art. [Ethik Philosophie] 2003. 174 S. 21 cm. Pb EUR 15,- ISBN: 3-89770-193-6 Salon Verlag
Die Fragestellung in »Rock the Boat« wird durch zwei ineinandergreifende Haltungen und Wunschvorstellungen gestaltet und umrahmt. Diese Fragestellung versteht sich als lebendige Auseinandersetzung, das heißt auf keinen Fall als eine abgeschlossene These – sie nimmt teil an einem Dialog zwischen Ethik und Gegenwartskunst. Thema ist die Verbindung von Kunst und Ethik, und wie sie einander beeinflussen. Die zweite Haltung, die dieser Fragestellung Gestalt verleiht, ist die Erkenntnis, dass es keinen Blick von Außen geben kann. Wir befinden uns mitten drin, wir sind Teil des Spiels, unsere Position ist also stets sowohl innen als auch außen. Wir wollen innerhalb dieser speziellen Positionen, innerhalb dieser speziellen Diskurse teilnehmen.
Das Buch besteht aus Analysen ĂŒber die Rolle und Bedeutung von »Position« – eine Position, die offen ist und anti-essentialistisch, und damit auch entschieden nicht-universell. Dieses Konzept ist auf eine kritische, aber dennoch konstruktive Art und Weise durch Diskussion und Argumentation durchdacht, zum Beispiel anhand der Arbeiten von Michael Elmgreen & Ingar Dragset, Esko MĂ€nnikkö, Santiago Sierra, Matti Braun und Superflex. Das Buch versteht sich als eine Art Einladung, eine breite Spannbreite von Positionen zu vergleichen. Der Text artikuliert eine Position, die sich fĂŒr eine alternative Bedeutung von »Position« einsetzt: eine neu verhandelte Version, die fĂŒr Selbstkritik, Selbstreflektion und Toleranz steht. Diese Position muss auf eine radikal hermeneutische Art und Weise formuliert werden, bei der man der Erfahrung von dem, was es bedeutet, in einer bestimmten Zeit und einem bestimmten Ort zu leben, Beachtung schenkt. Es ist gerade hier, wo die Praktiken der Gegenwartskunst und des selbst-reflektierenden Denkens ĂŒber die Ethik sich gegenseitig beeinflussen können.
Die Behauptung ist letztendlich, dass ein sterbliches, begrenztes und situiertes Selbst – ein Selbst mit einer Offenheit gegenĂŒber seiner Position – denken und ethisch agieren kann. Was aber hierfĂŒr benötigt wird, ist eine SensibilitĂ€t fĂŒr, sowie ein Fokus auf die KomplexitĂ€ten und endlosen Konflikte und WidersprĂŒche innerhalb der unterschiedlichen Positionen. Die Herausforderung liegt darin, den Diskurs zurĂŒck auf die lokalen Ebenen von Problemen und Herausforderungen zu bringen, d.h. zurĂŒck auf die Ebene von alltagspolitischen Argumenten und Entscheidungen.

Rock the Boat explores the practices of ethics and contemporary art in relation to local situations. The authors offer a concept of locality that means far more than simple situation in time and space, and argue for a new, localised ethics that is open, reflective and self-critical, formulated in specific situations in response to everyday political questions and individual choices. These ideas are developed through discussions of works by artists including Eija-Liisa Ahtila, Ghada Amer, Matti Braun, Michael Elmgreen and Ingar Dragset, Esko MÀnnikkö, Lilibeth Cuenca Rasmussen, Santiago Sierra, Superflex and Roi Vaara.
Roland Schappert: Poetry Kooperationen. Mit GÀsten. Von Ebmeyer, Michael /GrÀf, Dieter M /Ody, Joachim /Schappert, Roland /Schmidt, Sabine M. Maler: Schappert, Roland. 2003. 72 S., 24 sw u. 12 fb. Abb. 20 cm. Pb EUR 15,- ISBN: 3-89770-202-9 Salon Verlag
Das KĂŒnstlerbuch Poetry Kooperationen. Schappert mit GĂ€sten im Salon Verlag vereinigt erstmals Zeichnungen, Lyrik und Fotobilder von Roland Schappert mit Texten eingeladener Autoren.
2003 entstanden Kooperationen mit dem Lyriker Dieter M. GrĂ€f (Suhrkamp), dem Schriftsteller Michael Ebmeyer (Kiepenheuer und Witsch) und der SĂ€ngerin Barbara Schachtner. Diesen Poetry Kooperationen gemeinsam war die verbindende Regie von Roland Schappert, der den medialen Transfer initiierte: von der Zeichnung zum geschriebenen Text und umgekehrt – Lyrik in Verbindung mit kurzen Videosequenzen, die wiederum zu Fotodrucken auf BĂŒttenpapier gefrieren sowie Gesang zu elektronischen Sounds, wobei “B. Schachtner die Texte und Rhythmen Schapperts kongenial interpretiert. (Eine CD ist fĂŒr 2004 geplant.) Das ist wohl das Charakteristische an Schapperts Methode: VerĂ€nderungen ursprĂŒnglicher Fassungen, die zu neuen medialen Ergebnissen hinfĂŒhren – eine mit den Mitteln des Klangs geformte intermediale Sprachfindung.“ (Joachim Ody, der in SPEX publiziert.) Die Ausstellung “Sounds im Auge“ (Schaulager Dr. Harald Falckenberg) und “Mallorca“ (art & culture) sowie das aus diesem Anlass von Anne-Marie Melster herausgegebene KĂŒnstlerbuch dokumentieren diese Zusammenarbeiten erstmals.
Das Buch vereinigt neben 12 Farbabbildungen und 26 s/w Abbildungen literarische Kurztexte von Schappert, Kooperationstexte von Michael Ebmeyer und Dieter M. GrĂ€f, einen musikkritischen Text von Joachim Ody sowie einen ausfĂŒhrlichen kunsthistorischen Text von Dr. Sabine Schmidt (Stiftung Wilhelm Lehmbruck, Duisburg). Sie fasst Schapperts kalkulierte “mediale Unentschiedenheit“ in folgende Worte: “R. S. arbeitet an den ÜbergĂ€ngen der Medien, an den Nahtstellen verschiedenster Informationswelten, an Situationen, die 'kippen’.“
GĂŒnther Förg (prĂ€sentiert) Karl von Pidoll: Aus der Werkstatt eines KĂŒnstlers. Erinnerungen an den Maler Hans von MarĂ©es. Maler: Förg, GĂŒnther. 84 S., 1 sw. Abb. 29 cm. (Ed. Ex Libris 2) Salon, Köln 2003. Gb EUR 98,- ISBN: 3-89770-932-5 Salon Verlag
In dieser von Gerhard Theewen herausgegebenen neuen Edition bekommt der Begriff "KĂŒnstlerbuch" eine neue Dimension. Der fĂŒr die Edition Ex Libris eingeladene KĂŒnstler wĂ€hlt ein fĂŒr seine Arbeit, sein KunstverstĂ€ndnis, bedeutendes Buch aus, das er unter seinem Namen als Reprint prĂ€sentiert. So wird das "Buch aus der Bibliothek des jeweiligen KĂŒnstlers" durch das von ihm gestaltete Ex Libris zu "seinem" Buch, das in der Bibliothek der Sammler und Bibliophilen dann unter seinem Namen eingeordnet werden wird. Auf diese Art erscheinen Quellenwerke fĂŒr das VerstĂ€ndnis der Arbeit zeitgenössischer KĂŒnstler in einem neuen Licht.
Es erscheint eine Vorzugsausgabe:
Buch und Aquarell-Unikat in grau bezogener Schmuckkassette. Auflage: 20 Exemplare mit röm. num./sign. Ex Libris von G. Förg. Preis auf Anfrage
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Möller, Heino R: Bilder. Miniaturen zur Kunst der Moderne. David, Blechen, Schwind, Danhauser, Hasenclever, Kandinsky, Klee, GrĂŒtzke, Winner, Beuys und andere. Federf. Hrsg. Fassbinder, Horant. Hrsg. Institut f. Kunstwissenschaft d. Hochschule f. Bildende KĂŒnste, Braunschweig. 2003. 300 S. 93 Abb. 19 cm. Ebr EUR 15,- ISBN: 3-89770-178-2 Salon Verlag
In dem vorliegenden Band geht es um die kunstwissenschaftliche Analyse einer Reihe von Bildern bekannter – aber auch einiger unbekannter – KĂŒnstler der letzten beiden Jahrhunderte. Das innere Band zwischen den scheinbar heterogenen Themen ist dabei die prĂ€zise analytische Methodik des Autors, die – an jeweils unterschiedlichen Objekten – immer wieder aufs neue ihre ProduktivitĂ€t erweist. Ausgangspunkt der Bildanalysen ist stets eine genaue Untersuchung des jeweiligen Kontextes: Die historische Situation, das Interesse der Zeitgenossen am Thema, die parallelen Bilder verwandter Thematik, der kulturelle Hintergrund des KĂŒnstlers, die konkreten Entstehungsbedingungen des Bildes. Auf diesem Hintergrund entfaltet Möller die besondere Rolle des jeweils untersuchten Bildes, das als eigenstĂ€ndiges, aktives Objekt stets im Mittelpunkt der Untersuchung steht. Wie die Bildaussage erzeugt wird, wie das Bild »gebaut« ist, wie der KĂŒnstler die Blicke lenkt, welche Beziehungen er zwischen den Bildelementen schafft, was er hervorhebt oder negiert, wie er reagiert auf Werke anderer KĂŒnstler oder zeitgenössische Paradigmata – bestĂ€tigend, negierend, ironisch oder fragend – wird jeweils auf ĂŒberaus prĂ€zise Weise am konkreten Objekt herausgearbeitet.
Möllers Aufsatzsammlung ist so letztlich eine Schulung in moderner kunstwissenschaftlicher Methodik, die in einem iterativen Prozess das Beziehungsgeflecht zwischen gesellschaftlich-kulturellem Kontext und konkreter Bildproduktion des individuellen KĂŒnstlers rekonstruiert. Vor den Augen des Lesers entfaltet der Autor die Macht der ... Bilder.
Fuchs, Harald: Harald Fuchs: Perforierte Parallelwelten. Beitr. v. Finckh, Gerhard. Hrsg. v. Finckh, Gerhard. 15.02.2003. 120 S. 23 fb. Fotos, 25 Duoton-Fotos, doppelseitige Abbildungen 24 cm. Salon Gb EUR 20,- ISBN ISBN: 3-89770-183-9 Salon Verlag
WĂŒrde man Harald Fuchs einen »Magier« nennen, wĂ€re das, was die Erscheinungform seiner Rauminstallationen betrifft, einerseits wohl zutreffend, andererseits verbindet sich mit seinen artifiziell besetzten RĂ€umen auch ein intensiver aufklĂ€rerischer Aspekt. Erscheinungsformen des Schamanismus gehen in Fuchs’ Environments eine enge Verbindung ein mit Versuchsanordnungen aus der neueren Naturwissenschaft. In solchen gleichberechtigten, hierarchielosen Parallelsetzungen, wie sie sich auch im Nebeneinander der Abbildungen dieses Katalogs manifestieren, wird Fuchs’ Interesse am interkulturellen Vergleich, an den unterschiedlichsten Versuchen, »Erkenntnis« zu erlangen, sichtbar. FĂŒr das Museum Morsbroich hat Harald Fuchs nun eine besonders faszinierende Rauminstallation entworfen. Hier zeigt er die Arbeit »Perforierte Parallelwelten«, ein begehbares »Raumbild« aus Lichtprojektionen, Videobeamern und farbigen Großfotografien. Harald Fuchs’ mediale Installation, die mit Dia-, Overhead- und Videoprojektionen, Fotografien und wissenschaftlich anmutenden Laboranordnungen, aber auch Aquarien und Terrarien arbeiten, versetzen den Betrachter direkt ins Bild. Sie involvieren ihn in ein optisch suggestives und gleichzeitig irritierendes visuelles Geflecht aus Bildern, Anschauungen und Formeln der Bereiche Naturwissenschaft, Religion, High Tech und Mythos. Harald Fuchs, der 1997 mit dem »Hermann-Claasen-Preis fĂŒr Fotografie und Medienkunst« ausgezeichnet wurde, arbeitet virtuos mit den unterschiedlichsten Lichtquellen und -projektionen. Seine Kosmogenien leben von starken Licht- und Schattenkontrasten, vor allem aber vom Durchscheinen der einen Darstellung in andere Werkbereiche, von Diaphanien, von Durchdringungen, und ebenso ĂŒberraschenden wie irritierenden Bewegungselementen. Ein poetischer Zauber, gelegentlich gebrochen durch krude Elemente der Wirklichkeit, aber doch immer prĂ€sent, liegt ĂŒber diesen (fotografierten) Inszenierungen, die das »Magische« nutzen, um damit zur reinen Form vorzustoßen.
Ernst Hesse: RĂ€ume öffnen. Abb. v. Hesse, Ernst. Beitr. Wyrwoll, Regina; Krempel, Ulrich; Raap, JĂŒrgen; Hirsch, Thomas; Shaw, Omanza E; Muthusamy, Natesh. 2003. 192 S. 4 sw. u. 255 fb. Abb. 28 21 cm. Ebr EUR 28,- ISBN: 3-89770-184-7 Salon Verlag
Mit seiner kĂŒnstlerischen Arbeit ĂŒberschreitet Ernst Hesse die gĂ€ngigen Gattungen. Er ist Bildhauer, ObjektkĂŒnstler, Maler, Zeichner und er arbeitet mit dem Medium Fotografie. Seine Arbeiten beruhen einerseits auf einem primĂ€r elementaren Formenvokabular, andererseits lassen sie sich auf pflanzlich-vegetative Erscheinungen zurĂŒckfĂŒhren oder erinnern an GefĂ€ĂŸe. Ein wesentliches Moment seines gesamten Werkes bildet die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Kulturen und gesellschaftlichen Systemen. In Kooperation mit dem Goethe Institut Inter Nationes hat er seit 1989 "Dialoge-Projekte" in SĂŒdostasien, Afrika, den USA und in der TĂŒrkei mit Kunststudenten sowie den ansĂ€ssigen KĂŒnstlern durchgefĂŒhrt.
Das vorliegende Katalogbuch, das bei den Projekten den Zeitraum der vergangenen zwölf Jahre umfaßt, stellt nun diese verschiedenen Aspekte vor und belegt deren Stringenz und enge Verzahnung. Als Werkmonografie und Dokumentation von Hesses Arbeitsaufenthalten verdeutlicht sie die einzigartige Relevanz dieses Oeuvres.
Dion, Mark: Die geöffnete RaritĂ€ten- und Naturalien-Kammer. Worinnen der galanten Jugend, anderen curieusen und Reisenden gewiesen wird, wie sie Kunst- und RaritĂ€ten-Kammern mit Nutzen besehen und davon raisonieren sollten. Wobey eine Anleitung, wie ein vollstĂ€ndiges RaritĂ€tenhaus anzuordnen und einzurichten sey. Samt angefĂŒhrten sehr nĂŒtzlichen Observationibus vor die AnfĂ€nger dieses Studijums verfertiget von einem Liebhaber curieuser Sachen. Bibliogr. v. Dion, Mark. 2002. 194 S., 14 sw. Abb. 19 cm. Br EUR 68,- ISBN: 3-89770-931-7 Salon Verlag
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fragen. Beitr.: Beins, Silvia /Böhringer, Hannes /Bremeier, Manfred u.a. Hrsg.: Stielow, Reimar /Hentschel, Ulrike. 1. Aufl. 2002. 276 S., 88 sw. Abb. 21 cm. (Jahrb. d. Hochschule f. Bild. KĂŒnste Braunschw. 5) EUR 15,- ISBN: 3-89770-180-4 Salon Verlag
Das 6. Jahrbuch der HfBK Braunschweig begreift sich als Forum fĂŒr bildhafte Argumentation. Es ist – zunĂ€chst und anscheinend – ein reines Bilderbuch. Die Bilder sprechen fĂŒr sich: Was erzĂ€hlen sie uns? Was lesen wir aus ihnen heraus? Beim Betrachten und BlĂ€ttern der Seiten wird schnell »begreifbar«, dass diese quasi doppelt liegen: Je zwei Bilder bilden eine Art Schlaufe und umschliessen so die TextbeitrĂ€ge. Eine Perforation an der vorderen Kante hilft, den Text durch Auftrennen der Seiten zugĂ€nglich zu machen. Diese Art der Bindung ist zugleich historisches Zitat: FrĂŒher wurden die meisten BĂŒcher unaufgeschnitten ausgeliefert. Die besondere Form des Buches macht aber auch deutlich: Text und Bild liegen auf zwei verschiedenen Ebenen, es muss eine Schwelle ĂŒberschritten werden, um sich mit dem Text auseinanderzusetzen.
Printed in spain /Impreso en España. KĂŒnstlerpublikationen der 60er bis 80er Jahre /Publicaciones de artistas de los años 60 a 80. Hrsg.: Texte Thurmann- Jajes, Anne u.a. 2002. 80 S., 48 sw Abb. 29 cm. Br EUR 15,- ISBN: 3-89770-174-X Salon Verlag
Nora Schattauer. Bildlabor. Hrsg. Klein, Erhard. 2002. 48 S., 48 fb. Abb., Gb, 28 cm, EUR 18,- ISBN: 3-89770-162-6 Salon Verlag
Mit dem KĂŒnstlerbuch â€șFotoSyntheseâ€č öffnet Nora Schattauer ein optisches Notizbuch, das Materialien zur Formbildung des Mikrokosmischen zeigt und ihre Originalarbeiten mit chemischen Salzlösungen, Zeichnungen, Rasterelektronenmikroskop-Aufnahmen sowie FundstĂŒcke aus dem biologisch-naturwissenschaftlichen Feld versammelt. Mit ihrem kĂŒnstlerischen Konzept bewegt sich Nora Schattauer zwischen Kunst, Botanik und chemischem Experimentieren. Sie untersucht verborgene Strukturen des Minimalen und macht anhand ihrer Rasterelektronenmikroskop-Aufnahmen BlĂŒtenpollen sichtbar: Musterbildungen in der Natur, die fĂŒr das bloße Auge nicht sichtbar sind. MĂ€andernd folgt die KĂŒnstlerin auf verschlungenen Pfaden ihrem Weg in Richtung einer Synthese von Kunst und Naturwissenschaft.
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