KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design Anzeige Verlag Langewiesche K√∂nigstein | Blaue B√ľcher
[Home] [Titel-Datenbank] [Druckansicht]
Themen
Recherche
Service

Titel-Datenbank

[zurück]

Salon Verlag

 
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | vor>
 
Volto Santo Installation St. Paulus, D√ľsseldorf. Maler: Moskopp, Ulrich /Beitr. v. Dassmann, Ernst /Gruber, Margareta /Koerber, Susanne /Moskopp, Ulrich /Steinke, Ansgar /Hrsg. v. Steinke, Ansgar. 2009. 24 S. 29,7 x 21 cmGh EUR 15,00 ISBN: 978-3-89770-341-4 Salon Verlag
Die vorliegende Publikation dokumentiert f√ľnf Realisationen des KREUZWEG von Ulrich Moskopp. Vom Dekagon der Kirche St. Gereon, K√∂ln √ľber das Hotel ArabellaSheraton, M√ľnchen, die Galerie von maltzahn fine arts, M√ľnchen, bis zum Aloisiuskolleg der Jesuiten in Bonn, dem der KREUZWEG 2008 gestiftet wurde. Vierzehn Bilder, gemalt mit einem Harz-√Ėlfarbengemisch, welches auf Holz-Bildtr√§ger aufgetragen und der Schwerkraft √ľberlassen wurde, von schwarzen Rahmen gefasst, mit den Ziffern I - XIV untertitelt, und ein helles glei√üend-changierendes f√ľnfzehntes, wei√ü gerahmtes Bild mit dem Titel ZWEI FARBEN S√úDEN bilden die Malerei-Installation KREUZWEG von Ulrich Moskopp. Wegen der spezifischen Flie√üeigenschaften des Harzes trocknet die Farbmasse derart, dass Naturassoziationen hervorgerufen werden, die an Landschaften, H√∂hlen, Adern, aufsteigenden Nebel im Gebirge oder elektrische Entladungen erinnern. Der Blick gelangt √ľber die gl√§nzende Oberfl√§che der Bilder, durch die Farbschicht, zu einer Tiefe, aus der das Geheimnis des Lichts herausleuchtet.
Parole #1. The Body of the Voice / Stimmkörper. Beitr. v. Huan, Zhang /Connor, Steven /Felderer, Brigitte /Feaster, Patrick /Clausberg, Karl Torp, Peter. 2009. 112 S., 35 fb. 25 s/w Abb. 31 x 22 cm Gh EUR 20,00 ISBN: 978-3-89770-320-9 Salon Verlag
"Parole #1: The Body of the Voice / Stimmk√∂rper" ist die erste Ausgabe einer Schriftenreihe, die sich mit der Materialit√§t von Sprache auseinandersetzt. Sie besch√§ftigt sich mit der Stimme und ihrer "K√∂rperlichkeit". Dies umfasst zum einen die Beziehung der Stimme zu dem K√∂rper, der sie gebildet hat und den sie im Sprechvorgang verl√§sst, zum anderen geht es um die Frage, inwieweit sich die Stimme zu einem eigenst√§ndigen K√∂rper formt oder in einen neuen K√∂rper schl√ľpft. Der Band ist eine Sammlung von Texten und Arbeiten internationaler K√ľnstler und Wissenschaftler, die sich mit diesem "fl√ľchtigen Stoff" Sprache besch√§ftigen und versuchen ihn zu fassen, sichtbar zu machen und ihm einen K√∂rper zu verleihen. In 24 Beitr√§gen umkreisen die Autoren dieses interdisziplin√§re Thema und beleuchten verschiedene Facetten. Es ergibt sich ein neuer, anregender Blick auf das wichtigste Kommunikationsmittel, die Sprache, und ihre Visualisierung und "Materialisierung".
Hannes Norberg. Maler: Norberg, Hannes /Beitr. v. Gisbourne, Mark /Jansen, Gregor. 2008. 80 S., 30 fb Abb. 28,5 x 22 cm. Gb EUR 28,00 ISBN: 978-3-89770-334-6 Salon Verlag
Geometrische Muster mit klaren horizontalen und vertikalen Linien stehen parallel oder frontal auf im weiten Querformat angelegten Bildfl√§chen im so genannten Bildraum. Einfach modelliert, klar strukturiert, dreidimensional moduliert, rhythmisch komponiert, kompositorisch balanciert, lichttechnisch definiert, r√§umlich abstrahiert, und in absoluter Bildlogik ikonisch eindeutig, haben wir es mit einem malerischen Denken in r√§umlicher Komposition auf fotografischer Wiedergabeebene zu tun. Die Bildverkn√ľpfungen und deren unterschiedliche Aktualit√§ten formulieren sich nach einem Grundmuster immer wieder neu und bleiben doch konstant, so dass die Werke von einer klaren Syntax bestimmt sind: der fl√§chigen Raumkonstruktion und ihrer parallelen Durchdringung. Hannes Norberg gelingt es mit seinen Fotografien, unsere konventionellen Beziehungen zu unserer Umwelt zu verwandeln, indem er fl√§chig verdichtete, in die strenge Geometrie gespannte, skulptural gedachte Bild-R√§ume gestaltet, die die Realit√§t behandeln und transzendieren.
slick surfaces. Maler: Acuna, Robert /Bernrieder, Barbara /Cooper, Elizabeth /J√§ger, Michael /Jansen, J√ľrgen/Meyer, J√ľrgen /Mundt, Wilhelm /Sery C. /Zimmermann, Peter /Beitr. v. Kivelitz, Christoph /Koerver, Jens P/Kr√∂ner, Magdalena /Pagel, David /Panera, Javier /Reindl, Uta M /Scotti, Roland /Stegmann, Markus/Steimann, Dirk /Elbracht-Iglhaut, Gisela /Hrsg.: Steimann, Dirk. 2009. 88 S., 47 fb. Abb. 24,5 x 27 cm. Gb EUR 25,00 ISBN: 978-3-89770-337-7 Salon Verlag
Dieses Katalogbuch erscheint anl√§sslich der Ausstellungsfolge ‚Äěslick surfaces‚Äú, die 2007 in der Galerie Frank Schlag & Cie. in Essen, 2008 in der Villa Goecke in Krefeld sowie 2009 in der St√§dtischen Galerie Gladbeck zu sehen ist. Im Rahmen der von Dirk Steimann kuratierten Reihe sind Werke von Robert Acuna, Barbara Bernrieder, Elizabeth Cooper, Michael J√§ger, J√ľrgen Jansen, J√ľrgen Meyer, Wilhelm Mundt, Sery C. und Peter Zimmermann zu sehen.
Luftkampf. Erdrandberichte im Salon Verlag. Maler: Gaida, Klaus G. Beitr. v. Schultheis, Jo. 2008. 30 S., 18 fb. Abb. 28,6 x 20,6 cm. 'Ebr EUR 50,00 ISBN: 3-89770-335-1 Salon Verlag
Klaus G. Gaidas von hellen Dispersionsfarben und materieller Leichtigkeit gepr√§gte dreizehnteilige Gem√§ldeserie ‚ÄěLuftkampf‚Äú bezieht sich auf eine historische Schwarzwei√üfotografie, die einen n√§chtlichen Luftangriff auf die Stadt Hamburg zeigt. Dieses Foto findet sich unter anderem als Bilddokument in W.G. Sebalds 1999 erschienen Traktat ‚ÄěLiteratur und Luftkrieg‚Äú, in dem der im Jahr 2001 verstorbene Autor die Frage aufwarf, wie literarisch mit dem von den Schriftstellern der Nachkriegszeit zu wenig beachteten Ph√§nomen des Luftkriegs umgegangen werden kann.
Gaida hat das Foto bei seiner Verwandlung zu gro√üformatigen und repr√§sentativen Tafelbildern einer mehrfachen Mediatisierung unterzogen. Der Luftangriff als solcher ist ansatzweise nur zu erkennen in der an der Wand h√§ngenden 180x200 Zentimeter gro√üen Tafel, die das s/w Foto lediglich vergr√∂√üert und farblich ‚Äě√ľberbelichtet‚Äú wiedergibt. Die zw√∂lf dreifarbigen, davon sechs als Hochformat an der L√§ngswand der Galerie neben einander gereihten, je 140x103,5 Zentimeter gro√üen Bilder dagegen l√∂sen das Sujet in zunehmender Drehbewegung auf.
Die Unterscheidung zwischen dem neuen Bild und dem aus seiner Vertikal-Horizontal-Ordnung gebrachten Ausgangsbild bleibt an den unstrukturierten t√ľrkisfarbenen Farbfl√§chen ablesbar und wird auf einer Metaebene als Bild- im Bild-Problem thematisch, das in einer weiteren Stufe der Abstraktion und Perspektivierung noch einmal vertieft wird, indem Gaida dieses Bild im Bild auf 170x170 Zentimeter gro√üe an die Wand gemalte anthrazitfarbene an den Ecken abgerundete Quadrate (Dia Anspielung) applizierte.
In der k√ľnstlerischen Auseinandersetzung, der Verschachtelung von Urbild und Abbild, von Dokument und Artefakt, √ľberlagert der Zyklus mehrere Diskurse ‚Äď kommt noch hinzu, dass das zugrunde liegende Luftkampffoto je nach Rezeptionsbedingung und Kontextualisierung ebenso als Bild der Zerst√∂rung und der Abschreckung gelesen werden kann wie auch als Propagandamittel oder einfach als formal√§sthetisches Ereignis.
Gaidas Bilder-Serie reflektiert so am Paradigma der Transmutation einer publizierten historischen Luftkampfszene zu zunehmend autonomer werdenden bildlichen Manifesten nicht nur die geschichtlichen, anthropologischen, ethischen und √§sthetischen Dimensionen von Bildern, sondern auch die Frage der Wechselwirkung zwischen privaten und √∂ffentlichen und zwischen inneren und √§u√üeren Bildern. Sie reagiert so auf den ‚Äěiconic turn‚Äú, auf die Bilderflut und die allgemeine ‚ÄěVerbilderung‚Äú in der Medien- und Informationsgesellschaft, die ein Nachdenken √ľber das Wesen von Bildern und ein neues Situieren der Malerei notwendig machen.
Gaida folgt mit seinem Zyklus ‚Äď im Medium der Malerei ‚Äď paradoxerweise der Einladung Sebalds, sich mit dem Luftkrieg zu befassen, ohne es wirklich zu tun. Denn in Bezug auf den historischen Luftkampf f√∂rdert sie nichts: nicht Erinnern, nicht Empathie, nicht sehendes Erkennen. Der ‚ÄěLuftkrieg‚Äú-Zyklus ist ein Akt k√ľnstlerischer Weltaneignung, ein aufgekl√§rtes Glasperlenspiel, das das zugrunde liegende historische Sujet ‚Äď bewusst politisch inkorrekt, aber k√ľnstlerisch authentisch ‚Äď aufl√∂st. (Martin Seidel)
Auflage von 35 signierten (Gaida und Schultheis) und nummerierten Exemplaren
zeichnend | drawing. Das graphische Werk 1988-2008. Maler: Mahler, Hannes M. Beitr. v. Bonnet, Anne M /Rohde-Dachser, Christa /Stoeber, Michael. Hrsg. v. Bonnet, Anne M. 2008. 104 S., 120 fb. Abb. 26,5 x 21,5 cm. Gb EUR 20,00 ISBN: 3-89770-336-X Salon Verlag
"Zeichnen heute."
Jenseits der Modetrends verfolgen die Ausstellungen im Institut f√ľr Kunstgeschichte der Universit√§t Bonn das Ziel, innerhalb der so genannten ‚ÄöBilderflut' eine andere Seh- und Zeigekultur zu pflegen und auf eigenst√§ndige, autonome Positionen jenseits der Gebote des Zeitgeistes aufmerksam zu machen. In der Reihe ,zeichnen heute' wird K√ľnstlerinnen und K√ľnstlern, die neuartige Dimensionen des Sehens und Wahrnehmens erforschen, eine Plattform geboten. Gerade in der Ausbildung zum Umgang mit Bildenden K√ľnsten gilt es, den weiten Spannungsbogen des Wechselverh√§ltnisses zwischen Erkenntnis und Vergn√ľgen/ Lust auszuloten, immer wieder neue Aspekte und Facetten des √§sthetischen Verhandelns des aktuellen In-der-Welt-Seins entdecken zu k√∂nnen. (Anne-Marie Bonnet)
Zeichnen ist eine Praxis, eine Empfindung, eine Technik, ein Begehren."
Diese Erfahrung Jean Luc Nancys, des Kenners der Materie, k√∂nnte als Motto der Ausstellung von Hannes Malte Mahler (HMM) dienen, der zweiten aus dem Zyklus ,zeichnen heute'. HMM ist Maler, Grafiker, Performer, Aktionist, in Erscheinung getreten in unterschiedlichen k√ľnstlerischen Medien. Zeichnen ist bei ihm nicht Hinwendung zu einem aktuellen Trend, sondern langj√§hrige Praxis. Die Bonner Ausstellung wirft einen Blick hinter die Kulissen, gew√§hrt einen ,regard oblique' auf 25 Jahre Schaffen. Die gezeigten Zeichnungen sind keineswegs alle dazu gedacht, ausgestellt zu werden, entstanden sie doch vor, nach, neben, gegen andere(n) bildnerische(n) T√§tigkeiten, zuweilen aber auch als ,Hauptwerk', dem die ganze gestalterische Aufmerksamkeit galt. Die Ausstellung wagt ein Experiment und pr√§sentiert ,Privates' und ,√∂ffentliches‚Äô und stellt die Frage, ob diese Trennung √úberhaupt sinnvoll ist/sein kann? Gilt Zeichnung doch als unmittelbarster, intimster Ausdruck einer k√ľnstlerischen Pers√∂nlichkeit, und haftet ihr doch stets eine erh√∂hte Authentizit√§tsgarantie an. (Anne-Marie Bonnet)
Allright. Maler: Schaefer, Kerstin. Beitr. v. Seyfarth, Ludwig. 2008. 123 S., 4 sw. u. 48 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gh EUR 15,00 ISBN: 3-89770-319-X Salon Verlag
Kerstin Schaefers Bilder kommen daher wie Gitarrenriffs. Figuren und Dinge blitzen auf wie Interferenzen in einem Cluster aus Sound. Referenzen aus der Kunstgeschichte oder der Popkultur gehen ein in rhythmische Muster aus hieroglyphischen oder ornamentalen Zeichen. Kerstin Schaefers Malerei ist wie einfortlaufendes Tagebuchschreiben. Ihr Output an Bildern entspricht fast dem, den andere K√ľnstler mit spontanen Zeichnungen erreichen. (Ludwig Seyfarth
Schwarz, Isabelle: Archive f√ľr K√ľnstlerpublikationen der 1960er bis 1980er Jahre. 2008. 495 S. 23 x 16 cm. (Schriftenr. f. K√ľnstlerpublik. 4) Ebr EUR 30,00 ISBN: 3-89770-281-9 Salon Verlag
Untersucht werden Geschichte und Bedeutung von Archiven f√ľr K√ľnstlerpublikationen in der internationalen avantgardistischen Kunstszene w√§hrend der 1960er bis 1980er Jahre: das Archive for Small Press & Communication (ASPC, B), das Archiv Sohm (D), das Art Information Centre (NL), die Exchange Gallery (P), Other Books and So (NL), Zona Archives (I) und Artpool Archive (H). Ohne ihre jeweiligen Besonderheiten au√üer Betracht zu lassen, m√ľssen die Archive f√ľr K√ľnstlerpublikationen als Vertreter eines eigenst√§ndigen Archivtyps betrachtet werden. Die Archive als solche, ihre Organisation und Materialien sind als Ausdruck ihrer Zeit zu betrachten und stellen per se (kunsthistorische) Dokumente dar, durch deren Analyse sich der Blick auf Kunstszene, Politik und Kultur erweitert.
75 Bilder. Maler: Berger, Tina. 2008. 104 S., 75 fb. Abb. 25 x 20 cm. Gb EUR 28,00 ISBN: 3-89770-314-9 Salon Verlag
Eine Retrospektive ohne Pixel.
Die M√ľnchner Fotografin Tina Berger zeigt Fotografien erlebter und getr√§umter Reisen seit Mitte der 80er Jahre. Ihr Thema ist die Gleichzeitigkeit von Vergangenheit und Gegenwart. Im Zentrum des Buches stehen Natur- und Stadtlandschaften. "Gl√ľcklichsein ist eine Frage der Phantasie. Am Gl√ľcklichsten bin ich im Unterwegssein".
Polaroid SX-70. Maler: Berger, Tina. 2008. 72 S., 36 fb. Abb.Gb EUR 22,00 ISBN: 3-89770-315-7 Salon Verlag
LICHTBILD. ZEITBILD. SOFORTBILD
Die SX-70 ist ein Kultobjekt - spielerisch, spontan, malerisch, poetisch, erotisch. Die Bilder √ľberraschen und begl√ľcken durch ihre ganz eigene Qualit√§t, die sich aus ihrer Farbigkeit, der Bildoberfl√§che, der leichten Unsch√§rfe und dem fast quadratischen Format in dem weissen Bildrahmen zusammensetzt. Und au√üerdem sind sie auch noch Unikate.
Karl Burgeff: Plastische Arbeiten. Band II der Werkmonographie. Maler: Burgeff, Karl. Beitr. v. Bachér, Ingrid /Grinten, Franz J van der /Steguweit, Wolfgang. 2008. 256 S., 120 sw. u. 46 fb. Abb. 30 x 23 cm. Gb EUR 38,00 ISBN: 3-89770-333-5 Salon Verlag
Karl Burgeff (1928-2005) geh√∂rt mit seinen plastischen Arbeiten im √∂ffentlichen ‚Äď profanen und sakralen ‚Äď Bereich sowie seinen Medaillengestaltungen zu den herausragenden Bildhauern des Rheinlandes. Burgeff, der an der K√∂lner Werkschule bei Ludwig Gies studiert hatte und sp√§ter selbst dort als Professor t√§tig war, entwickelt seinen Realismus aus der Kombinatorik von antiker bzw. christlicher Ikonographie mit gesellschaftlichen Anliegen. Bereits im vergangenen Jahr wurde das zeichnerische Werk von Karl Burgeff vorgestellt, im nun erschienenen zweiten Band sind seine Beitr√§ge im √∂ffentlichen Raum, die Kleinskulpturen in Ton und Bronze sowie die Medaillen und Plaketten thematisiert
Peter Duka: 2004-2007. Maler: Duka, Peter. Beitr. v. Berg, Stephan. 2008. 32 S., 1 sw. u. 15 fb. Abb. 26 x 21 cm. Ebr EUR 15,00 ISBN: 3-89770-294-0 Salon Verlag
Der stets fragmentarisch und br√ľchig bleibende Kompositcharakter der Ruinenarchitektur verweist nicht nur auf das Gemachte, Konstruierte, K√ľnstliche, das diese Szenarien auszeichnet. Durch die immer wieder neue Zusammenstellung gleicher oder √§hnlicher Architekturelemente zu surreal anmutenden Hybridgeb√§uden wird vielmehr auch deutlich, in welchem Ma√ü Dukas Architekturen im eigentlichen Sinne Ideengeb√§ude sind: Texturen, deren Horizont von den br√∂ckelnden Resten einer gescheiterten Moderne bis zu Novalis reicht. √úber all dem schweben, auch sie plastisch eingefroren, orangerot leuchtende barocke Schriftb√§nder, allerdings v√∂llig ohne Text. Das ist nur konsequent. Denn die Bilder selbst sind der Text, der nur, indem er unlesbar bleibt, seine imaginative Kraft entfalten kann.
Zeichnungen & Farbtexte. Maler: Messmann, Bärbel. Beitr. v. Kraus, Stefan. Hrsg.: Theewen, Gerhard. 2008. 88 S., 61 fb. Abb. 27 x 19 cm. Ebr EUR 25,00 ISBN: 978-3-89770-317-9 Salon Verlag
Die Leichtigkeit des Aquarells empf√§ngt das Lapidare, das hier aus weiter Entfernung an uns herangef√ľhrt wird, beh√ľtet es gleichzeitig mit der notwendigen Sorgfalt des Mediums und setzt mit aller Entschlossenheit sichtbare Zeichen. Allein daf√ľr m√ľsste eine literarische Form gefunden werden, in der sich das Fl√ľchtige ebenso selbstverst√§ndlich mit der behutsamen und doch entschlossenen Pr√§zision verbindet, in der sich das Subjektive gerade aufgrund seiner radikalen Subjektivit√§t objektiviert. (Stefan Kraus)
Dar√ľber reden wir noch /We'll have to talk about that. Maler: Unverzagt, Mia. Beitr. v. Herzogenrath, Wulf /Kraft, Charlotte /Janss, Johannes /Stepken, Angelika /Baumann, Leonie /Grace Gardner, Belinda /Seyfarth, Ludwig /Cantaluppi, Alice /G√ľlicher, Nina /Neusser, Sebastian. 2008. 184 S., 239 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb EUR 28,00 ISBN: 3-89770-316-5 Salon Verlag
Es geht hier um das Erinnern, an die eigene Auseinandersetzung, um das Erz√§hlen von Gef√ľhlen, von Verletzungen. Es war Teil der Vereinbarung, dass die K√ľnstlerin nicht √ľber die Inhalte berichtet [‚Ķ]. Dagegen betont sie, dass gerade die Tatsache, dass sie dem Einzelnen die Anonymit√§t bel√§sst und allein die Bilder sprechen l√§sst, den Menschen Mut gegeben hat, sich an solche Situationen und Gef√ľhle zu erinnern.[‚Ķ]Damit konzentrieren wir uns als Betrachter der Fotos ganz auf die Unterschiede der Gesichter, auf den jeweiligen Ausdruck. Mia Unverzagt gelangen so Portraitfotos, die uns Fremde zeigen, die uns auf Grund unserer eigenen Erinnerungen nah sind. (Wulf Herzogenrath)
Anja Wiese - light works and others /lichtarbeiten und andere. 1984-2008. Beitr. v. Baumgärtel, Tilmann /Glasmeier, Michael /Wiese, Anja. 2008. 212 S., durchg. Ill. 22 x 17 cm. Gb EUR 20,00 ISBN: 3-89770-292-4 Salon Verlag
Wir werden ... durch die K√ľnstlerin aus erster Hand informiert. Das macht die vorliegende Dokumentation klug und nachhaltig. (...) Wiese entwickelt ephemere poetische und politische R√§ume, in denen durch Licht, Sound, Objekte, technische Ger√§te oder Projektionen eine Metamorphose in Gang gesetzt wird, die nicht nur den urspr√ľnglichen Ort betrifft, sondern auch den Betrachter involviert, der sich in dieser einmaligen Atmosph√§re der k√ľnstlerischen Inszenierung seinen individuellen Anschauungsraum kreiert. (...) Das ist eine der herausragenden Qualit√§ten dieses Werkes, das nicht abgeschlossen, sondern in Bewegung, unterwegs ist. (Michael Glasmeier)
Frank Bölter. Aufgroßerfahrt - von Citeax nach Gravenhorst. 64 S., 180 fb. Abb., 14,8 x 21 cm, Gb., Salon Verlag, Köln 2008. EUR 16,00 ISBN: 978-3-89770-307-0 Salon Verlag
Auf gro√üer Fahrt von Citeaux nach Gravenhorst ist das "Logbuch" eines ca. 600 Seemeilen langen Reiseabenteuers. Der K√∂lner K√ľnstler Frank B√∂lter fuhr mit einem Riesenpapierschiffchen aus Tetra Pak entlang der europ√§ischen Kultivierungs- und Kolonialisierungswasserwege Sa√īne, Canal de l‚ÄôEst, Moselle, Mosel, Rhein, Rhein-Herne-Kanal, Donau-Ems-Kanal. Die Reise begann beim Gr√ľndungskloster des Zisterzienserordens Citeaux und endete beim ehemaligen Tochterkloster ‚ÄěKunsthaus Kloster Gravenhorst‚Äú. Das Buch dokumentiert die Unw√§gbarkeiten des Projekts sowie die Hilfeleistungen freiwillig wie unfreiwillig in das Projekt eingebundener Personen und erinnert an fr√ľhe "Missionsreisen" mittelalterlicher M√∂nche (z.B. St. Brandanus, 5. Jh.).
 Rezension lesen
Das tr√ľbe Mini-Spektiv. Lehren und Lernen von Kunst. Maler: Frasheri, Borena. Beitr. v. Frasheri, Borena /Theewen, Gerhard. Hrsg.: Theewen, Gerhard. 2008. 64 S., 31 Abb. 27 x 21 cm. Hl EUR 18,00 ISBN: 3-89770-308-4 Salon Verlag
Das tr√ľbe Mini-Spektiv von Borena Frasheri (Meistersch√ľlerin von J√∂rg Immendorff) ist ein Skizzen- und Lesebuch der besonderen Art: Die Zeichnungen sind minuti√∂s ausgearbeitet und brechen dennoch immer genau da ab, wo der Betrachter das Dargestellte zu ‚Äěerkennen‚Äú glaubt. Gleichzeitig f√ľhren die kurzen Geschichten, die das Dargestellte zu erl√§utern scheinen, den Leser genau da in die Irre, wo die Logik einer Handlung oder eines Bildes eine eindeutige Zuordnung erlauben w√ľrde. Es ist die immer gleiche Leerstelle, die sich in Bild und Text zwischen diesen Seiten spiegelt. Man kann sich in dieser Leerstelle verlieren, oder √ľber deren vielf√§ltige Erscheinungsweise ins Staunen geraten, genau das macht den Reiz dieses Buches aus.
Rasenmäherzeichnungen /Lawnmower Drawings 1998-2007. Maler: Witthaus, Ralf. Beitr. v. Glasmeier, Michael. Hrsg.: Berninger, Michael. 2008. 102 S., 8 sw. u. 95 fb. Abb. 28 x 21 cm. 'Ebr EUR 18,00 ISBN: 3-89770-306-8 Salon Verlag
Seit zehn Jahren arbeitet der K√ľnstler Ralf Witthaus mit M√§hwerkzeugen auf gro√üen Rasenfl√§chen. In √∂ffentlichen Parks und privaten G√§rten hat er Zeichnungen hinterlassen, die sich auf die Geschichte und den Kontext der Orte beziehen. Seine Arbeiten entstehen mithilfe von Rasentrimmern, aber mitunter auch mit gro√üen Grasschneidefahrzeugen. S√§mtliche Arbeiten verbleiben nur f√ľr wenige Tage - bereits nach zwei Wochen ist buchst√§blich wieder Gras √ľber die Sache gewachsen.
In K√∂ln erinnerte er beispielsweise mit einer 400 Meter langen Strassenzeichnung mitten durch den Vorgebirgspark an den geplanten Autobahnbau aus den 60er Jahren, er stellte den 4466 Sprossenfenstern des M√ľnsteraner Schlosses entsprechend viele Rasensitzpl√§tze entgegen und m√§hte 2005 in Leipzig einen ganzen Skulpturenpark mit Denkm√§lern f√ľr Menschen, die ihm von Passanten w√§hrend der Aktion vorgeschlagen worden sind.
Der in K√∂ln lebende K√ľnstler ist in Bad Oeynhausen geboren worden und studierte an den Hochschulen in Bielefeld, Enschede, Berlin und Hamburg. In dem Katalog werden die Projekte, die u.a. mit dem Goethe-Institut Rotterdam, mit den Kunstverein Siegen oder am Karlsruher Schloss realisiert wurden, dokumentiert.
Artists' Publications. Ein Genre und seine Erschlie√üung. Schriftenreihe f√ľr K√ľnstlerpublikationen Band 2. Herausgeber: Sigrid Schade, Anne Thurmann-Jajes. 302 S. zahlr. Abb., 23,5 x 16,5 cm, Br. EUR 25,00 ISBN: 978-3-89770-330-8 Salon Verlag
Die Vielfalt der Erscheinungsformen und Medien von K√ľnstlerpublikationen seit den 1960er Jahren - B√ľcher, Zeitschriften, Schallplatten, Multiples, Plakate und Ephemera - stellt besondere Anforderungen an die archivarische und museologische Praxis sowie die kunst- und kulturwissenschaftliche Aufarbeitung. Neben dem Versuch einer Eingrenzung des Genres und den Problemen der Archivierung und des Zug√§nglich-Machens derart heterogener Sammlungsbest√§nde geht es in diesem Band um die Fokussierung bestimmter Charakteristika der publizierten Kunstwerke. Die Beitr√§ge behandeln √ľbergreifende Themenstellungen oder widmen sich einzelnen Kunstwerken und K√ľnstlern, so George Brecht, Jean-Fr√©d√©ric Schnyder, Allan Kaprow, Daniel Spoerri, Ed Ruscha, Dieter Roth und Hanne Darboven.
Schwarze Galle, roter Saft. Aspekte des Melancholischen in der zeitgenössischen Kunst. Hrsg. v. Zybok, Oliver. 2008. 76 S., 64 fb. Abb. 31 x 24 cm. Ebr EUR 18,00 ISBN: 3-89770-310-6 Salon Verlag
Schwarze Galle, roter Saft. Aspekte des Melancholischen in der zeitgenössischen Kunst Ausstellung b05 Kunst- und Kulturzentrum Montabaur, 15. Juni bis 12. Oktober 2008
Mit der Melancholie sind unterschiedlichste Arten von Sehnsuchtsgehalten verbunden, die jeweils emotionale Befindlichkeiten einer Zeit widerspiegeln. Sie ist von Weltschmerz gepr√§gt, einer starken Emotionalit√§t, die durch Resignation aber gleichzeitig auch von einer tatkr√§ftigen Aufbruchstimmung bestimmt wird. Der hier angedeuteten Ambivalenz des Melancholischen wird in der Ausstellung ein Hauptaugenmerk gewidmet, mit Werken von Diana Al-Hadid, Abel Auer, Matthew Barney, Matthew Benedict, Walter Dahn, Sven Dr√ľhl, J√ľrgen von D√ľckerhoff, Melissa Gordon, Nschotschi Haslinger, Dorota Jurczak, Douglas Kolk, J√°n Mancuska, Christof Mascher, Julian Rosefeldt, Astrid Sourkova, Tal R und Fabian Weinecke.
Das Genie-Konzept, das einem allgemeinen Verst√§ndnis nach eng mit dem der Melancholie verkn√ľpft war, wurde in der Moderne ad absurdum gef√ľhrt bzw. relativiert. Der in sich gekehrte, intellektuelle K√ľnstler, der an der Welt verzweifelt und keinen Ausweg findet, wird durch einen aktiven K√ľnstler ersetzt, der sich aus den Fesseln der Handlungshemmung befreit. Dieser Wandel bedeutet aber nicht, dass bisher vorherrschende Ansichten der Melancholie bedeutungslos geworden sind, vielmehr hat eine Akzentverschiebung stattgefunden, die st√§rker das kreative Potential des Melancholischen betont. Die ausgew√§hlten K√ľnstlerinnen und K√ľnstler verdeutlichen, dass es dabei nicht nur um Perfektionierung, Harmonisierung oder Gl√§ttung geht. Ein wichtiges Kriterium von jeglicher Erfahrung ist auch das Misslingen, das Unangenehme, wor√ľber man lieber schweigen w√ľrde, etwas was h√§ufig auch als negative Erfahrung bezeichnet wird. Diese Diskrepanz zwischen angenehm und unangenehm, zwischen positiv und negativ ist Kennzeichen der Melancholie.
Begleitend zur Ausstellung erscheint im Salon-Verlag Köln ein 80 Seiten umfangreicher Katalog in deutscher und englischer Sprache, mit Textbeiträgen von Britta Stinn und Oliver Zybok.
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | vor>
© 2003 Verlag Langewiesche [Impressum] [Nutzungsbedingungen]