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The incomplete man. Maler: Buckley, Rick /Beitr. v. Buckley, Rick. 2009. 88 S. 21 x 13,5 cm. Ln EUR 20,00 ISBN: 978-3-89770-356-8 Salon Verlag
The metaphysical journeys we undertake during our lifespan, are often murky and unfathomable regions, those locations within our sub conscious in which we dig around in a quest to discover obscurities such as truths, and what to do with such findings of which are multi faceted and seem impenetrable. This publication is one such journey
Sieben Jahre. Maler: Czarnetta, Oliver /Beitr. v. Reifenscheid, Beate /Adapt. v. Becker, Wolfgang. 2009. 72 S., 72 S. 56 fb. Abb. 19,5 x 24,0 cm. Ebr EUR 20,00 ISBN: 978-3-89770-346-9 Salon Verlag
Die Bemerkung, Czarnetta sei ein junger K√ľnstler, scheint das Vorhaben einzuschr√§nken, √ľber sein Werk zu schreiben. Aus ihr folgt die Schilderung seiner Jugend, seiner Entscheidung, nicht den Weg des Kunsthistorikers zu gehen, sondern sich der freien Kunst zu widmen, aber sie fordert auch eine Antwort auf die Frage: ist dieses Werk jung? Die Antwort auf diese Frage ist umso dr√§ngender, als der Kunsthistoriker Czarnetta sich mit alter Kunst besch√§ftigt hat, mit den Werken l√§ngst gestorbener, nahezu vergessener Steinbildhauer; und sie provoziert eine zweite Frage: ist ein junger Kunsthistoriker gut disponiert, um ein K√ľnstler zu sein? Das Werk von etwa 300 Skulpturen, das in den sieben Jahren von 2001 bis 2008 entstanden ist, besteht vorwiegend aus Menschenk√∂pfen, von au√üen gesehen. Am Ende hat diese Perspektive Czarnetta nicht gereicht, und seit 2006 versucht er, in die K√∂pfe hineinzuschauen, als w√§ren sie H√§user, die bewohnt sind. Eine kleine Werkgruppe f√ľhrt ihn seit kurzer Zeit von H√§usern zu Siedlungen und von Siedlungen zu Br√ľcken. Er erweitert den Blick oder, sagen wir, die Kommunikation.
Vom Schauen des Schauenden und von dem, was er sehen k√∂nnte. Vier Essays und eine Erz√§hlung √ľber Oliver Czarnetta von Joachim Geil. Maler: Czarnetta, Oliver /Beitr. v. Geil, Joachim. 2009. 32 S., 32 S. 14 fb. Abb. 19 x 13,5 cm. Ebr EUR 12,00 ISBN: 978-3-89770-345-2 Salon Verlag
er Blick in die eigenen Ohren ist eine Sensation, deren Sinn sich nur in wenigen Situationen sofort erschlie√üt. Die Sinnfrage h√§ngt immer von der gesellschaftlichen Situation ab. Und wenn es sich nun herausstellen sollte, dass es zu den wichtigen Schritten auf dem Weg zur Erkenntnis geh√∂rt oder einfach ein selbstverst√§ndliches gesellschaftliches Grundbed√ľrfnis ist, den Blick in die eigenen Ohren zu wagen oder von ihm zu berichten, dann ist dieser Apparat schlagartig von zentralem gesellschaftlichen Wert. Derzeit ist diese Funktion bei Oliver Czarnetta technisch und handwerklich einwandfrei umgesetzt. Ich kann als Zeuge behaupten, dass ich mir tats√§chlich mit Hilfe dieses Kastens in meine eigenen Ohren geschaut habe. Nur ist ein gesellschaftlicher Konsens √ľber seine Relevanz noch nicht erreicht. Aber dieser Apparat bew√§ltigt technisch weit eher die in Aussicht gestellte Funktion als ein unerreichbares Perpetuum mobile. Aus dieser Diskrepanz zwischen erreichter Funktionalit√§t einerseits und (noch) nicht erkanntem Nutzen andererseits ergibt sich ein semantisches Feld, auf dem die Kunst in einem seit der Moderne immer wieder aufgeworfenen Fragenkatalog ihr Selbstverst√§ndnis untersucht. Ein Objekt, das keinen gesellschaftlichen Wert hat, wird gemeinhin als M√ľll bezeichnet. Aber die Frage, die ein solches Objekt √ľber die Wahrnehmung des einzelnen Mitglieds einer Gesellschaft aufwirft, hat eine durchaus gro√üe Relevanz. Und ist der Blick in die eigenen Ohren tats√§chlich nutzlos? Geht man von den Novit√§ten und Kuriosit√§ten, also dem Neuen und Ungew√∂hnlichen als Attraktion der Aufmerksamkeit aus, so trifft beides auf den Blick ins eigene Ohr zu. Auch mit dem linken Auge zu sehen, wie man sein rechtes Auge schlie√üt, ist eine neue und unerwartete Wahrnehmung des eigenen K√∂rpers. Selbst in die eigene Nase kann man mit Hilfe eines der K√§sten aus der Reihe ‚ÄěSingle-Interieur‚Äú schauen. Auch wenn der Beton und die Sichtfenster wie ein Haus anmuten, so handelt es sich doch eher um ein Geh√§use mit einem eingebauten Spiegelsystem, in das man von au√üen hineinschaut, ein K√∂rpertheater. (Joachim Geil)
Verschollen. Die Expedition. Maler: Gaida, Klaus G /Kling, Thomas. 2009. 28 S., 28 S. 7 fb. u. 2 s/w Abb. 28,6 x 20,6 cm. Ebr EUR 75,00 ISBN: 978-3-89770-350-6 Salon Verlag
In den Jahren 1989/90 wurde in enger Zusammenarbeit von Klaus G. Gaida und Thomas Kling das Bild- und Textwerk "Die Expedition" geschaffen. Anlass zu diesem Werk gab eine Photographie aus dem Buch ‚ÄěDie gr√ľne H√∂lle‚Äú von Julian Duguid, das Anfang der 30er im 20ten Jahrhundert erschien. Die sieben Bilder von Klaus G. Gaida und der Text von Thomas Kling, als Faksimile abgedruckt, erfahren hier eine Premiere durch ihre erstmalige Ver√∂ffentlichung als Druckwerk. Da ein Verbleib der Werkgruppe "Die Expedition" seit 1991 nicht mehr nachvollziehbar ist, erhielt diese Dokumentation den Zusatz: "Verschollen".
Go For It! Olbricht Collection. A Sequel. Hrsg. Peter Friese f√ľr Neues Museum Weserburg, Bremen. Text: Peter Friese. Englisch, Deutsch. 144 S., 51 fb. u. 8 sw. Abb., 21 x 13,5 cm Gb., EUR 24,00 ISBN: 978-3-89770-357-5 Salon Verlag
Im Gegensatz zu einer "museal" oder nach rein wissenschaftlichen Kriterien geordneten Sammlung finden sich in der Olbricht Collection besondere Vorlieben, subjektive Wertungen aber auch erstaunliche Konfrontationen und Kombinationen verschiedener k√ľnstlerischer Positionen. Die von Thomas Olbricht zusammengetragenen Werke haben in der Regel etwas miteinander zu tun, sie gehen Korrespondenzen und regelrechte Dialoge untereinander ein, welche wesentlich mehr darstellen, als inzwischen gel√§ufige stilistische oder gattungsgeschichtliche Bez√ľge. Olbricht sammelt sozusagen "thematisch" und geht dabei gern genre- und auch epochen√ľbergreifend vor. Als leidenschaftlicher Sammler fokussiert Thomas Olbricht sein Interesse vor allem auf ganz junge Kunst. Bemerkenswert ist der hohe Anteil an K√ľnstlerinnen von √ľber 50 Prozent. Und diese Dominanz weiblicher Positionen spiegelt durchaus ein gegenw√§rtig starkes internationales Interesse an repr√§sentationskritischen Ans√§tzen wider. Fragen nach k√∂rperlichen Identit√§ten und Identifizierbarkeiten werden hier in zum Teil verst√∂renden Bildern und Selbstinszenierungen thematisiert. Bei den Neuzug√§ngen innerhalb der Sammlung f√§llt insbesondere die professionelle Rekonstruktion einer Kunst‚Äď und Wunderkammer ins Auge. Dieses f√ľr einen Sammler von Gegenwartskunst wohl einmalige Kompendium l√§sst nat√ľrlich motivische und thematische Verbindungen sowohl zu den anderen Werken der Sammlung, als auch zu gegenw√§rtig diskutierten Fragestellungen das Verh√§ltnis von Kunst und Wissenschaft betreffend zu. 2008 wurde mit "Go for it! Olbricht Collection (a sequel)" die Kunst- und Wunderkammer in einer neuen Zusammenstellung im Rahmen einer gro√üen Ausstellung nach Bremen geholt und in einen ebenso ungew√∂hnlichen wie spannungsreichen Dialog mit Werken der zeitgen√∂ssischen Kunst gebracht. (Museum Weserburg, Bremen)
K√ľnstler: Roger Ballen, Berlinde de Bruyckere, Thierry de Cordier, Otto Dix, Marlene Dumas, Albrecht D√ľrer, Elmgreen & Dragset, Eric Fischl, John Isaacs, Grayson Perry, Richard Prince, Norbert Schwontkowski, Cindy Sherman, Paloma Varga Weisz, Ralf Ziervogel, ‚Ķ
Hrsg. Peter Friese f√ľr Neues Museum Weserburg, Bremen. Text Peter Friese. Engl. /Dtsch. 144 Seiten, 51 farbigen und 8 s/w Abbildungen, Leinen Format: 21 x 13,5 cm EUR 24,00 978-3-89770-357-5
S.A.A.B.S.D.P.D.J.I.M.K.R.L.C.P.T.R.S.S.S.F.W.M.W.. Philara - Sammlung. zeitgen√∂ssischer Kunst. Maler: Alh√§user, Sonja /Braun, Alexander /Dr√ľhl, Sven /Duka, Peter /Isaac, John /K√§hne, M K /Lucander, Robert /Pab√≥n, Catalina /Rochelmeyer, Tanja /Seo /Sehler, Stefan /Weinecke, Fabian /Wolf, Maik. 2009. 65 S., 64 S. 68 fb. Abb. 17 x 24 cm. Gb EUR 15,00 ISBN: 978-3-89770-349-0 Salon Verlag
Die Ausstellung basiert auf einer Idee des Berliner K√ľnstlers und Kunstwissenschaftlers Sven Dr√ľhl und wurde in leicht ver√§nderter Zusammensetzung im Januar 2009 bereits in den R√§umen des renommierten Berliner Kunstprojektes autocenter pr√§sentiert. Das Anliegen ist, trotz des Hypes um den letzten Ismus der Moderne - den Kuratismus -, eine Schau explizit nicht gem√§√ü den g√§ngigen Kriterien zu kuratieren, d.h. weder spielen regionale Tendenzen, etwaige Gruppenzugeh√∂rigkeiten bzw. Freundeskreise eine Rolle, noch soll ein Thema anhand von Kunstwerken illustriert werden. Vielmehr versammelt Dr√ľhl k√ľnstlerische Positionen, die ihm aus der Sicht des K√ľnstlers und Theoretikers gleicherma√üen qualit√§tsvoll und bemerkenswert erscheinen, unabh√§ngig davon, ob sie miteinander zu verkn√ľpfen sind. Herausgekommen ist eine kuriose, vielschichtige Mixtur zeitgen√∂ssischer Kunst jenseits medialer und thematischer Grenzen, sozusagen eine subjektiv inspirierte Compilation nach dem Motto, das f√ľr exquisite Zusammenstellungen elektronischer Musik gilt: "All Killers, no Fillers!!"
Dodi Reifenberg. see how you feel. 2009. 24 S., 23 fb. Abb. 24 x 21 cm. Gh EUR 12,00 ISBN: 978-3-89770-339-1 Salon Verlag
Dodi Reifenberg arbeitet in zwei und drei Dimensionen, wobei er in beiden gefundene oder gesammelte Alltagsobjekte benutzt und transformiert; wobei ihr Materialhintergrund noch sehr pr√§sent bleibt aber die neue Situation der Materialien ‚Äď als k√ľnstlerische arbeit ‚Äď sie in die Dom√§ne von Kunstgeschichte √ľberf√ľhrt.
Diese Arbeiten sind eine Art Kunstgeschichte, konstruiert aus neuen Materialien, die uns sehr vertraut sind.
D.h., da√ü das offizielle (museale) und das h√§usliche hier radikal zusammengestellt sind. Als w√ľrde man zuhause ein Museum schaffen mit dem was man hat. (C. Newman)
Freies Lesertum. Maler: Roussel, Raymond. Autor-Interview mit Michel Ney. 2009. 47 S., 7 sw. Abb. 28,6 x 20,6 cm. Ebr EUR 60,00 ISBN: 978-3-89770-354-4 Salon Verlag
Der Text ist im Sommer 2008 als Beiheft zu der gleichnamigen Ausstellung am Erdrand in Weweler/Belgien erschienen. Die Neuauflage aus dem Jahr 2009 ist aufwendiger gestaltet und durch Photographien erweitert worden. Darin ist die erstmalige √úbersetzung des Interviews mit dem Herzog von Elchingen in die deutsche Sprache enthalten und wurde von Jo Schultheis gefertigt. Der Herzog von Elchingen, Neffe und Alleinerbe von Raymond Roussel, gew√§hrte Jean Chatard und Robert Momeux im ‚ÄěJockey-Club‚Äú ein Interview, das mit einem Tonbandger√§t aufgenommen wurde und als ungek√ľrzter Text 1964 erschien in "Bizarre Revue Trimestrielle" No 34-35, Num√©ro Sp√©zial.
Reflect me the light. Maler: Schappert, Roland /Beitr. v. Kreuzer, Stefanie /Tietenberg, Annette /Wulffen, Thomas /Zerbst, Arne/Hrsg. v. Theewen, Gerhard. 2009. 96 S., 113 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb EUR 24,00 ISBN: 978-3-89770-318-6 Salon Verlag
Roland Schappert (*1965, lebt in K√∂ln) "f√ľhrt in seinen Arbeiten klassische Medien an ihre Grenzen, dehnt ihren Erfahrungsraum durch das 'Verstreichen' von Zeit. Diese zeitliche Erfahrung bestimmt wesentlich den Wahrnehmungshorizont der Werke. Malerei, Zeichnung und Skulptur werden mit zeitbasierten Medien ‚Äď Video, Klang, Lichtinstallationen ... ‚Äď zusammengef√ľhrt und an ihren Ber√ľhrungspunkten zu grundlegenden, erkenntnistheoretischen Fragestellungen verdichtet." (Stefanie Kreuzer, in: √Ā rebours)
"H√∂chstens einzelne Buchstaben sind noch zu erkennen, der Rest ist Geste und Wink, Bild und Struktur. Indem diese Ausl√∂schungen auf das Auftragen von Firnis zur√ľckzuf√ľhren sind, kehrt sich die Intention des Bewahrens um. Der sch√ľtzende √úberzug verwandelt sich hier in ein zerst√∂rerisches und zersetzendes Element." (Arne Zerbst, in: Das helle Dunkel)
Weniger nebenan. Maler: Schultheis, Jo. 08.2009. 29 S., 29 S. 15 fb. Abb. Ebr EUR 50,00 ISBN: 978-3-89770-353-7 Salon Verlag
Sprache, die √ľber den Gedanken ein Bild erzeugt / Bilder, die √ľber die Gedanken in eine sprachliche Form gelangen. Und dem Lyrischen einen Rahmen schaffen, in den es gebettet ist. War ich dem Gedicht vorausgeeilt, und es hat mich eingeholt, oder haben mir die Grundz√ľge des Gedichts weitere Formen er√∂ffnet? Ich w√ľsste das nicht mehr zu sagen. (Jo Schultheis)
Fragile Konvergenz. 3 Essays zu Fragen metaphysischen Denkens. Maler: Speer, Andreas /Hrsg. v. Knips, Ignaz. 2009. 98 S. 21,0 x 13,5 cm. (√Čd. questions SONDERBAND 7) 'Ebr EUR 18,00 ISBN: 978-3-89770-359-9 Salon Verlag
1) Philosophische Weisheit gr√ľndet der Sache nach auf dem Bewu√ütsein der Endlichkeit unseres Ausgriffs auf die ersten und grundlegenden Fragen.
2) Die Frage der Konvergenz ist die Frage nach den Bedingungen, unter denen Wissen erzeugt wird. Im Konvergenzmodell lassen sich diese nach Art von Grenzwertannahmen rekonstruieren, die bezogen auf das jeweilige epistemische Feld der Erkenntnisoperation ihre Zielrichtung innerhalb der damit zugleich vorgegebenen Schranken verleihen.
3) Die Philosophie ist gerade durch das definiert, dessen sie entbehrt. Allenfalls als ein sie selbst √ľbersteigendes Ideal weist ihr die Weisheit die Richtung.
Huber, Benedikt: Thomas Huber präsentiert Benedikt Huber "Das Haus Huber in Riehen". Edition Ex Libris 15. Vorw. v. Huber, Thomas G /Maler: Huber, Thomas /Hrsg. v. Theewen, Gerhard. 2009. 60 S., 2 fb. und 48 s/w Abb. 29,5 x 21 cm. (Ed. Ex Libris 15) Gb EUR 100,00 ISBN: 978-3-89770-946-1 Salon Verlag
Thomas Huber hat f√ľr die Edition Ex Libris das 2004 von seinem Vater, dem Architekten Benedikt Huber im Eigenverlag herausgegebenen Materialienband zum Haus Huber ausgew√§hlt. Das 1929 von den Architekten Artaria und Schmidt in Riehen bei Basel f√ľr die Gro√üeltern des K√ľnstlers erbaute Haus ist ein architektonisch bedeutendes Bauwerk, das den K√ľnstler, der hier aufwuchs, merklich beeindruckt und als Maler gepr√§gt hat.
Candida Höfer präsentiert Historisch-Geographischer Schul-Atlas. Edition Ex Libris 16. Maler: Höfer, Candida /Hrsg. v. Theewen, Gerhard. 2009. 60 S., 22 fb. Abb. 29,5 x 23 cm. (Ed. Ex Libris 16) Gb EUR 120,00 ISBN: 978-3-89770-945-4 Salon Verlag
Candida H√∂fer hat f√ľr die Edition Ex Libris den von K. von Spaner herausgegebenen Historisch-Geographischen Schul-Atlas (1860) ausgew√§hlt. Als K√ľnstlerin, die sehr viel auf Reisen ist, schien ihr dieser historische Atlas mit seinen alten Karten das ideale Buch zu sein, f√ľr dessen Umschlag sie ihre Aufnahme aus einem Florentiner Palazzo mit Globus sowie in die Wandvert√§felung eingelassenen Landkarten bestimmt hat.
Wenn Werte Form werden. Maler: Bohnenberger, Stefan /Hrsg. v. Goethe-Institut Bulgarien 2009. 56 S. 21,0 x 13,6 cm. Ebr EUR 15,00 ISBN: 978-3-89770-347-6 Salon Verlag
Freiheit, Kreativit√§t und Selbstbestimmung sind grundlegende Kr√§fte zur Gestaltung einer lebendigen Gesellschaft. Das Projekt "Wenn Werte Form werden" versucht Ein Beispiel daf√ľr zu sein, indem es sch√∂pferische F√§higkeiten f√ľr die Vermittlung von Wertevorstellungen mobilisiert. F√ľnfzig K√ľnstlerinnen und K√ľnstler aus Bulgarien haben sich dieser Aufgabe angenommen. Der vorliegende Katalog in Form eines Tagebuches des "Anti-Kurators" Stefan Bohnenberger zeigt nicht nur die Werke, sondern auch die damit verbundenen Prozesse des Austausches zwischen der hiesigen Kunstszene und dem deutschen K√ľnstler. (Rudolf Bartsch, Goethe-Institut Bulgarien)
Bickmann, Isa /van der Grinten, Franz /Reißmann, Björn: Special Values. Maler: Doubrawa, Reinhard. 2009. 96 S., 80 fb. Abb. 21,5 x 16,5 cm. Ebr EUR 15,00 ISBN: 978-3-89770-343-8 Salon Verlag
Schaut man in den Spiegel, ist man selbst im Bild. Schaut man auf etwas Gerahmtes hinter Glas, ist man auch drin. Auch dann, wenn hinter dem Glas der Blick frei wird auf einen Blick in die Welt: die Welt als Modell hinter Schaufensterscheiben, die Welt als Ort der Sehnsucht beim Blick aus dem Fenster, die Welt in Teilen durch die Linse einer analogen Kamera. Man betrachtet die Welt immer aus der Perspektive des Einsamen und immer mit Distanz. Bei der Fotografie ist die Distanz im Bezug auf die N√§he zur Wirklichkeit am gr√∂√üten. Man sieht, dass sie da ist, aber sie ist nur ein Bild. Reinhard Doubrawas Fotografien, die die √ľberscharfe Wahrnehmung des Reisenden verraten, bringen all diese Ebenen auf einer zusammen. (Franz van der Grinten)
Herr Strich schreibt. Erinnerungen an Arno Schmidt. Maler: Gaida, Klaus G /Beitr. v. Spreckelsen, Tilman. 04.2009. 31 S., 9 fb. Abb. 20 x 28 cm. Ebr 65,00 ISBN: 978-3-89770-348-3 Salon Verlag
Auf zwei Sprachplaneten "Nichts Niemand Nirgends Nie!", so f√§ngt das an, "Nichts Niemand Nirgens Nie!", so geht das weiter, und wer nicht genau hinschaut, dem f√§llt gar nicht auf, dass da vom ersten zum zweiten Satz ein d verloren gegangen ist. Merkt man diesen Verlust aber, dann stiftet er einen zu w√ľsten Gedanken an: Bekommt denn Arno Schmidts Roman Kaff durch diesen heimlichen Verlust nicht von Anfang an Schlagseite? Ist daran vielleicht die Dreschmaschine schuld, die im dritten Satz eingef√ľhrt wird und "scht√§ndig dazwischen" r√ľttelt, "wir konnten sagen & denken was wir wollten"? In Klaus G. Gaidas Wortsch√ľtteleien der spezifisch Schmidtschen Vokabeln ganz ohne d-Verlust liegen die F√§den dagegen vor aller Augen sichtbar da. Es ist an uns, sie zu ihren beiden Enden zu verfolgen: Zum Ausgangspunkt, dem Roman, der das proteische Prinzip preist, und zum vorl√§ufigen Endpunkt: dem jeweils neu gestirnten Buchstabenhimmel. (Tilman Spreckelsen)
Transponere. Von Krempel, Ullrich /van den Valentyn, Heike /Loers, Veit /Matheson, John /Maler: Hiesserer, Dieter /Hrsg. v. Galerie Clara Maria Sels, D√ľsseldorf. 2009. 360 S., 260 fb. und 15 s/w Abb. 29,3 x 23,6 cm. Pb EUR 45,00 ISBN: 978-3-89770-340-7 Salon Verlag
Mit Transponere wird ein Buch verwirklicht, in dem sich auf 360 Seiten der Kosmos von Dieter Hiesserers Schaffen vor den Augen des Betrachters entfaltet und diesen auf eine Zeitreise durch ein Oeuvre mitnimmt, das sich seit √ľber vierzig Jahren im Entstehen, Wachsen und Ver√§ndern befindet.
So ist der Buchtitel, der urspr√ľnglich aus der Musik kommt und die Ver√§nderung der Tonh√∂hen meint ‚Äď wie Ulrich Krempel auch seine Betrachtung √ľber die k√ľnstlerische Entwicklung Dieter Hiesserers betitelt ‚Äď durchaus als kennzeichnend f√ľr dessen Arbeitsweise zu verstehen und seiner inneren Haltung zur Welt. Er ist ein "Wanderer zwischen den Medien" (John Matheson), der so heterogene Techniken wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Fotografie, Film, Collage, objet trouv√©, Klangarbeiten und Installation in seinem umfangreichen Werk vereint. Dabei hat er diese stets "durchaus in den ihnen eigenen aktuellen Dimensionen benutzt, ber√ľhrt aber in diesen Medien immer bestimmte Horizonte des Existenziellen oder Ph√§nomenologischen" (Veit Loers). Doch geht es Hiesserer nicht um die Frage der k√ľnstlerischen Technik, vielmehr will er seine Erfahrungen und Empfindungen sichtbar und dem Betrachter damit ein Angebot machen, diesen nachzusp√ľren. Mit seinen Arbeiten, die immer wieder auch aufeinander verweisen, √ľberschreitet er vielfach Grenzen, sodass letztendlich "Determinanten wie Raum, Zeit und somit auch Verg√§nglichkeit zum k√ľnstlerischen Material werden, das seine eigenen M√∂glichkeiten reflektiert" (Heike van den Valentyn).
Das retrospektiv konzipierte Buch macht nicht nur das vielf√§ltige Oeuvre Dieter Hiesserers auf dichtem Raum sichtbar, es l√§sst auch Biographisches anklingen, indem es die zahlreichen L√§nder und Orte vor Augen f√ľhrt, zu denen er gereist ist und die sein Schaffen und Denken gepr√§gt haben. Mit Texten von Heike van den Valentyn, Ulrich Krempel, Veit Loers und John Matheson kommen Wegbegleiter des K√ľnstlers zu Wort, die verschiedene Aspekte seines Schaffens reflektieren und zusammenf√ľhren. Um es mit Dieter Hiesserer selbst auszudr√ľcken: Es geht um "die Arbeit in der Bewu√ütseinszone". Dieter Hiesserer, 1939 in Deggendorf a.d. Donau geboren, hat mit zahlreichen Ausstellungen in Europa, USA und Asien internationale Anerkennung erlangt. Er lebt und arbeitet in D√ľsseldorf und Amsterdam
Glasmeier, Michael: Die skelettierten Stadtmusikanten und das Gl√ľck bei den K√ľhen. M√§rchenmotive in der zeitgen√∂ssischen Kunst. Zwei Vortr√§ge. Hrsg. v. Knips, Ignaz /Theewen, Gerhard. 2009. 76 S., 2 fb. u. 17 s/w Abb., 21 x 13 cm. (√Čd. Questions SONDERBAND 6) Ebr EUR 15,00 ISBN: 978-3-89770-338-4 Salon Verlag
Die Kraft, die von den M√§rchen ausgeht, ist ungebrochen und wuchert in den merkw√ľ√ľrdigsten Zusammenh√§ngen. Sie ertragen es verst√ľmmelt, zensiert, zitiert, verkitscht, analysiert, psychologisiert zu werden, und doch ist es immer wieder erstaunlich, welche Wirkm√§chtigkeit sie entfalten, wenn wir ihnen in ihrer originalen Gestalt und Sprache begegnen. √úber Generationen inspirieren sie in der jeweiligen Zeitgenossenschaft die Wissenschaften und die K√ľnste, sich in Beziehung zu ihnen zu setzen und einen eigenen Weg zu ihnen zu finden. Ihre Vieldeutigkeit und exemplarische Offenheit, ihre Konsequenz und Unbek√ľmmertheit, ihre Brutalit√§t und ihr Humor erm√∂glichen eine st√§ndige Auseinandersetzung voller Widerspr√ľche, ideologischer, methodischer oder medialer Ausformungen.
Die beiden Vortr√§ge, die Michael Glasmeier auf Einladung der Universit√§t der K√ľnste Berlin (2002) und der Justus-Liebig-Universit√§t Gie√üen (2004) im Rahmen der von der M√§rchen-Stiftung Walter Kahn gef√∂rderten Ringvorlesungen erarbeitet hatte, stellen den Aspekt der zeitgen√∂ssischen Kunst in den Mittelpunkt. Sie sind der Versuch, "m√§rchenhafte Elemente", bzw. M√§rchenmotive in der heutigen Kunstproduktion auszusp√ľren und vorzustellen. Ausgangspunkt war dabei die Frage nach einer visuellen Transformation der Texte jenseits von Illustrationen, die es nat√ľrlich in F√ľlle gibt und mit denen sich die M√§rchenforschung nat√ľrlich auch besch√§ftigt.
√úberrascht ist man dann doch √ľber die Qualit√§t und Stringenz der k√ľnstlerischen Arbeiten, die Michael Glasmeier vorstellt. Gleichzeitig ist er sich aber auch sicher, viele andere k√ľnstlerische Werke zum M√§rchen √ľbersehen zu haben. Einiges, das er zur Kenntnis genommen hat, wurde von ihm aus Qualit√§tsgr√ľnden nicht weiter diskutiert. So sind diese Vortr√§ge nat√ľrlich auch Ausdruck seiner Vorlieben und seines methodischen Hangs zu Digression.
Kreuzweg. Maler: Moskopp, Ulrich /Beitr. v. Theewen, Gerhard /Warning, Wilhelm Ch /Hrsg. v. Katholische Akademie in Bayern, M√ľnchen. 2009. 40 S. 32,0 x 23,7 cm. Gh EUR 18,00 ISBN: 978-3-89770-344-5 Salon Verlag
Die vorliegende Publikation dokumentiert f√ľnf Realisationen des KREUZWEG von Ulrich Moskopp. Vom Dekagon der Kirche St. Gereon, K√∂ln √ľber das Hotel ArabellaSheraton, M√ľnchen, die Galerie von maltzahn fine arts, M√ľnchen, bis zum Aloisiuskolleg der Jesuiten in Bonn, dem der KREUZWEG 2008 gestiftet wurde. Vierzehn Bilder, gemalt mit einem Harz-√Ėlfarbengemisch, welches auf Holz-Bildtr√§ger aufgetragen und der Schwerkraft √ľberlassen wurde, von schwarzen Rahmen gefasst, mit den Ziffern I - XIV untertitelt, und ein helles glei√üend-changierendes f√ľnfzehntes, wei√ü gerahmtes Bild mit dem Titel ZWEI FARBEN S√úDEN bilden die Malerei-Installation KREUZWEG von Ulrich Moskopp. Wegen der spezifischen Flie√üeigenschaften des Harzes trocknet die Farbmasse derart, dass Naturassoziationen hervorgerufen werden, die an Landschaften, H√∂hlen, Adern, aufsteigenden Nebel im Gebirge oder elektrische Entladungen erinnern. Der Blick gelangt √ľber die gl√§nzende Oberfl√§che der Bilder, durch die Farbschicht, zu einer Tiefe, aus der das Geheimnis des Lichts herausleuchtet.
Volto Santo Installation St. Paulus, D√ľsseldorf. Maler: Moskopp, Ulrich /Beitr. v. Dassmann, Ernst /Gruber, Margareta /Koerber, Susanne /Moskopp, Ulrich /Steinke, Ansgar /Hrsg. v. Steinke, Ansgar. 2009. 24 S. 29,7 x 21 cmGh EUR 15,00 ISBN: 978-3-89770-341-4 Salon Verlag
Die vorliegende Publikation dokumentiert f√ľnf Realisationen des KREUZWEG von Ulrich Moskopp. Vom Dekagon der Kirche St. Gereon, K√∂ln √ľber das Hotel ArabellaSheraton, M√ľnchen, die Galerie von maltzahn fine arts, M√ľnchen, bis zum Aloisiuskolleg der Jesuiten in Bonn, dem der KREUZWEG 2008 gestiftet wurde. Vierzehn Bilder, gemalt mit einem Harz-√Ėlfarbengemisch, welches auf Holz-Bildtr√§ger aufgetragen und der Schwerkraft √ľberlassen wurde, von schwarzen Rahmen gefasst, mit den Ziffern I - XIV untertitelt, und ein helles glei√üend-changierendes f√ľnfzehntes, wei√ü gerahmtes Bild mit dem Titel ZWEI FARBEN S√úDEN bilden die Malerei-Installation KREUZWEG von Ulrich Moskopp. Wegen der spezifischen Flie√üeigenschaften des Harzes trocknet die Farbmasse derart, dass Naturassoziationen hervorgerufen werden, die an Landschaften, H√∂hlen, Adern, aufsteigenden Nebel im Gebirge oder elektrische Entladungen erinnern. Der Blick gelangt √ľber die gl√§nzende Oberfl√§che der Bilder, durch die Farbschicht, zu einer Tiefe, aus der das Geheimnis des Lichts herausleuchtet.
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