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Dodi Reifenberg. see how you feel. 2009. 24 S., 23 fb. Abb. 24 x 21 cm. Gh EUR 12,00 ISBN: 978-3-89770-339-1 Salon Verlag
Dodi Reifenberg arbeitet in zwei und drei Dimensionen, wobei er in beiden gefundene oder gesammelte Alltagsobjekte benutzt und transformiert; wobei ihr Materialhintergrund noch sehr pr√§sent bleibt aber die neue Situation der Materialien ‚Äď als k√ľnstlerische arbeit ‚Äď sie in die Dom√§ne von Kunstgeschichte √ľberf√ľhrt.
Diese Arbeiten sind eine Art Kunstgeschichte, konstruiert aus neuen Materialien, die uns sehr vertraut sind.
D.h., da√ü das offizielle (museale) und das h√§usliche hier radikal zusammengestellt sind. Als w√ľrde man zuhause ein Museum schaffen mit dem was man hat. (C. Newman)
Freies Lesertum. Maler: Roussel, Raymond. Autor-Interview mit Michel Ney. 2009. 47 S., 7 sw. Abb. 28,6 x 20,6 cm. Ebr EUR 60,00 ISBN: 978-3-89770-354-4 Salon Verlag
Der Text ist im Sommer 2008 als Beiheft zu der gleichnamigen Ausstellung am Erdrand in Weweler/Belgien erschienen. Die Neuauflage aus dem Jahr 2009 ist aufwendiger gestaltet und durch Photographien erweitert worden. Darin ist die erstmalige √úbersetzung des Interviews mit dem Herzog von Elchingen in die deutsche Sprache enthalten und wurde von Jo Schultheis gefertigt. Der Herzog von Elchingen, Neffe und Alleinerbe von Raymond Roussel, gew√§hrte Jean Chatard und Robert Momeux im ‚ÄěJockey-Club‚Äú ein Interview, das mit einem Tonbandger√§t aufgenommen wurde und als ungek√ľrzter Text 1964 erschien in "Bizarre Revue Trimestrielle" No 34-35, Num√©ro Sp√©zial.
Reflect me the light. Maler: Schappert, Roland /Beitr. v. Kreuzer, Stefanie /Tietenberg, Annette /Wulffen, Thomas /Zerbst, Arne/Hrsg. v. Theewen, Gerhard. 2009. 96 S., 113 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb EUR 24,00 ISBN: 978-3-89770-318-6 Salon Verlag
Roland Schappert (*1965, lebt in K√∂ln) "f√ľhrt in seinen Arbeiten klassische Medien an ihre Grenzen, dehnt ihren Erfahrungsraum durch das 'Verstreichen' von Zeit. Diese zeitliche Erfahrung bestimmt wesentlich den Wahrnehmungshorizont der Werke. Malerei, Zeichnung und Skulptur werden mit zeitbasierten Medien ‚Äď Video, Klang, Lichtinstallationen ... ‚Äď zusammengef√ľhrt und an ihren Ber√ľhrungspunkten zu grundlegenden, erkenntnistheoretischen Fragestellungen verdichtet." (Stefanie Kreuzer, in: √Ā rebours)
"H√∂chstens einzelne Buchstaben sind noch zu erkennen, der Rest ist Geste und Wink, Bild und Struktur. Indem diese Ausl√∂schungen auf das Auftragen von Firnis zur√ľckzuf√ľhren sind, kehrt sich die Intention des Bewahrens um. Der sch√ľtzende √úberzug verwandelt sich hier in ein zerst√∂rerisches und zersetzendes Element." (Arne Zerbst, in: Das helle Dunkel)
Weniger nebenan. Maler: Schultheis, Jo. 08.2009. 29 S., 29 S. 15 fb. Abb. Ebr EUR 50,00 ISBN: 978-3-89770-353-7 Salon Verlag
Sprache, die √ľber den Gedanken ein Bild erzeugt / Bilder, die √ľber die Gedanken in eine sprachliche Form gelangen. Und dem Lyrischen einen Rahmen schaffen, in den es gebettet ist. War ich dem Gedicht vorausgeeilt, und es hat mich eingeholt, oder haben mir die Grundz√ľge des Gedichts weitere Formen er√∂ffnet? Ich w√ľsste das nicht mehr zu sagen. (Jo Schultheis)
Fragile Konvergenz. 3 Essays zu Fragen metaphysischen Denkens. Maler: Speer, Andreas /Hrsg. v. Knips, Ignaz. 2009. 98 S. 21,0 x 13,5 cm. (√Čd. questions SONDERBAND 7) 'Ebr EUR 18,00 ISBN: 978-3-89770-359-9 Salon Verlag
1) Philosophische Weisheit gr√ľndet der Sache nach auf dem Bewu√ütsein der Endlichkeit unseres Ausgriffs auf die ersten und grundlegenden Fragen.
2) Die Frage der Konvergenz ist die Frage nach den Bedingungen, unter denen Wissen erzeugt wird. Im Konvergenzmodell lassen sich diese nach Art von Grenzwertannahmen rekonstruieren, die bezogen auf das jeweilige epistemische Feld der Erkenntnisoperation ihre Zielrichtung innerhalb der damit zugleich vorgegebenen Schranken verleihen.
3) Die Philosophie ist gerade durch das definiert, dessen sie entbehrt. Allenfalls als ein sie selbst √ľbersteigendes Ideal weist ihr die Weisheit die Richtung.
Huber, Benedikt: Thomas Huber präsentiert Benedikt Huber "Das Haus Huber in Riehen". Edition Ex Libris 15. Vorw. v. Huber, Thomas G /Maler: Huber, Thomas /Hrsg. v. Theewen, Gerhard. 2009. 60 S., 2 fb. und 48 s/w Abb. 29,5 x 21 cm. (Ed. Ex Libris 15) Gb EUR 100,00 ISBN: 978-3-89770-946-1 Salon Verlag
Thomas Huber hat f√ľr die Edition Ex Libris das 2004 von seinem Vater, dem Architekten Benedikt Huber im Eigenverlag herausgegebenen Materialienband zum Haus Huber ausgew√§hlt. Das 1929 von den Architekten Artaria und Schmidt in Riehen bei Basel f√ľr die Gro√üeltern des K√ľnstlers erbaute Haus ist ein architektonisch bedeutendes Bauwerk, das den K√ľnstler, der hier aufwuchs, merklich beeindruckt und als Maler gepr√§gt hat.
Candida Höfer präsentiert Historisch-Geographischer Schul-Atlas. Edition Ex Libris 16. Maler: Höfer, Candida /Hrsg. v. Theewen, Gerhard. 2009. 60 S., 22 fb. Abb. 29,5 x 23 cm. (Ed. Ex Libris 16) Gb EUR 120,00 ISBN: 978-3-89770-945-4 Salon Verlag
Candida H√∂fer hat f√ľr die Edition Ex Libris den von K. von Spaner herausgegebenen Historisch-Geographischen Schul-Atlas (1860) ausgew√§hlt. Als K√ľnstlerin, die sehr viel auf Reisen ist, schien ihr dieser historische Atlas mit seinen alten Karten das ideale Buch zu sein, f√ľr dessen Umschlag sie ihre Aufnahme aus einem Florentiner Palazzo mit Globus sowie in die Wandvert√§felung eingelassenen Landkarten bestimmt hat.
Wenn Werte Form werden. Maler: Bohnenberger, Stefan /Hrsg. v. Goethe-Institut Bulgarien 2009. 56 S. 21,0 x 13,6 cm. Ebr EUR 15,00 ISBN: 978-3-89770-347-6 Salon Verlag
Freiheit, Kreativit√§t und Selbstbestimmung sind grundlegende Kr√§fte zur Gestaltung einer lebendigen Gesellschaft. Das Projekt "Wenn Werte Form werden" versucht Ein Beispiel daf√ľr zu sein, indem es sch√∂pferische F√§higkeiten f√ľr die Vermittlung von Wertevorstellungen mobilisiert. F√ľnfzig K√ľnstlerinnen und K√ľnstler aus Bulgarien haben sich dieser Aufgabe angenommen. Der vorliegende Katalog in Form eines Tagebuches des "Anti-Kurators" Stefan Bohnenberger zeigt nicht nur die Werke, sondern auch die damit verbundenen Prozesse des Austausches zwischen der hiesigen Kunstszene und dem deutschen K√ľnstler. (Rudolf Bartsch, Goethe-Institut Bulgarien)
Bickmann, Isa /van der Grinten, Franz /Reißmann, Björn: Special Values. Maler: Doubrawa, Reinhard. 2009. 96 S., 80 fb. Abb. 21,5 x 16,5 cm. Ebr EUR 15,00 ISBN: 978-3-89770-343-8 Salon Verlag
Schaut man in den Spiegel, ist man selbst im Bild. Schaut man auf etwas Gerahmtes hinter Glas, ist man auch drin. Auch dann, wenn hinter dem Glas der Blick frei wird auf einen Blick in die Welt: die Welt als Modell hinter Schaufensterscheiben, die Welt als Ort der Sehnsucht beim Blick aus dem Fenster, die Welt in Teilen durch die Linse einer analogen Kamera. Man betrachtet die Welt immer aus der Perspektive des Einsamen und immer mit Distanz. Bei der Fotografie ist die Distanz im Bezug auf die N√§he zur Wirklichkeit am gr√∂√üten. Man sieht, dass sie da ist, aber sie ist nur ein Bild. Reinhard Doubrawas Fotografien, die die √ľberscharfe Wahrnehmung des Reisenden verraten, bringen all diese Ebenen auf einer zusammen. (Franz van der Grinten)
Herr Strich schreibt. Erinnerungen an Arno Schmidt. Maler: Gaida, Klaus G /Beitr. v. Spreckelsen, Tilman. 04.2009. 31 S., 9 fb. Abb. 20 x 28 cm. Ebr 65,00 ISBN: 978-3-89770-348-3 Salon Verlag
Auf zwei Sprachplaneten "Nichts Niemand Nirgends Nie!", so f√§ngt das an, "Nichts Niemand Nirgens Nie!", so geht das weiter, und wer nicht genau hinschaut, dem f√§llt gar nicht auf, dass da vom ersten zum zweiten Satz ein d verloren gegangen ist. Merkt man diesen Verlust aber, dann stiftet er einen zu w√ľsten Gedanken an: Bekommt denn Arno Schmidts Roman Kaff durch diesen heimlichen Verlust nicht von Anfang an Schlagseite? Ist daran vielleicht die Dreschmaschine schuld, die im dritten Satz eingef√ľhrt wird und "scht√§ndig dazwischen" r√ľttelt, "wir konnten sagen & denken was wir wollten"? In Klaus G. Gaidas Wortsch√ľtteleien der spezifisch Schmidtschen Vokabeln ganz ohne d-Verlust liegen die F√§den dagegen vor aller Augen sichtbar da. Es ist an uns, sie zu ihren beiden Enden zu verfolgen: Zum Ausgangspunkt, dem Roman, der das proteische Prinzip preist, und zum vorl√§ufigen Endpunkt: dem jeweils neu gestirnten Buchstabenhimmel. (Tilman Spreckelsen)
Transponere. Von Krempel, Ullrich /van den Valentyn, Heike /Loers, Veit /Matheson, John /Maler: Hiesserer, Dieter /Hrsg. v. Galerie Clara Maria Sels, D√ľsseldorf. 2009. 360 S., 260 fb. und 15 s/w Abb. 29,3 x 23,6 cm. Pb EUR 45,00 ISBN: 978-3-89770-340-7 Salon Verlag
Mit Transponere wird ein Buch verwirklicht, in dem sich auf 360 Seiten der Kosmos von Dieter Hiesserers Schaffen vor den Augen des Betrachters entfaltet und diesen auf eine Zeitreise durch ein Oeuvre mitnimmt, das sich seit √ľber vierzig Jahren im Entstehen, Wachsen und Ver√§ndern befindet.
So ist der Buchtitel, der urspr√ľnglich aus der Musik kommt und die Ver√§nderung der Tonh√∂hen meint ‚Äď wie Ulrich Krempel auch seine Betrachtung √ľber die k√ľnstlerische Entwicklung Dieter Hiesserers betitelt ‚Äď durchaus als kennzeichnend f√ľr dessen Arbeitsweise zu verstehen und seiner inneren Haltung zur Welt. Er ist ein "Wanderer zwischen den Medien" (John Matheson), der so heterogene Techniken wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Fotografie, Film, Collage, objet trouv√©, Klangarbeiten und Installation in seinem umfangreichen Werk vereint. Dabei hat er diese stets "durchaus in den ihnen eigenen aktuellen Dimensionen benutzt, ber√ľhrt aber in diesen Medien immer bestimmte Horizonte des Existenziellen oder Ph√§nomenologischen" (Veit Loers). Doch geht es Hiesserer nicht um die Frage der k√ľnstlerischen Technik, vielmehr will er seine Erfahrungen und Empfindungen sichtbar und dem Betrachter damit ein Angebot machen, diesen nachzusp√ľren. Mit seinen Arbeiten, die immer wieder auch aufeinander verweisen, √ľberschreitet er vielfach Grenzen, sodass letztendlich "Determinanten wie Raum, Zeit und somit auch Verg√§nglichkeit zum k√ľnstlerischen Material werden, das seine eigenen M√∂glichkeiten reflektiert" (Heike van den Valentyn).
Das retrospektiv konzipierte Buch macht nicht nur das vielf√§ltige Oeuvre Dieter Hiesserers auf dichtem Raum sichtbar, es l√§sst auch Biographisches anklingen, indem es die zahlreichen L√§nder und Orte vor Augen f√ľhrt, zu denen er gereist ist und die sein Schaffen und Denken gepr√§gt haben. Mit Texten von Heike van den Valentyn, Ulrich Krempel, Veit Loers und John Matheson kommen Wegbegleiter des K√ľnstlers zu Wort, die verschiedene Aspekte seines Schaffens reflektieren und zusammenf√ľhren. Um es mit Dieter Hiesserer selbst auszudr√ľcken: Es geht um "die Arbeit in der Bewu√ütseinszone". Dieter Hiesserer, 1939 in Deggendorf a.d. Donau geboren, hat mit zahlreichen Ausstellungen in Europa, USA und Asien internationale Anerkennung erlangt. Er lebt und arbeitet in D√ľsseldorf und Amsterdam
Glasmeier, Michael: Die skelettierten Stadtmusikanten und das Gl√ľck bei den K√ľhen. M√§rchenmotive in der zeitgen√∂ssischen Kunst. Zwei Vortr√§ge. Hrsg. v. Knips, Ignaz /Theewen, Gerhard. 2009. 76 S., 2 fb. u. 17 s/w Abb., 21 x 13 cm. (√Čd. Questions SONDERBAND 6) Ebr EUR 15,00 ISBN: 978-3-89770-338-4 Salon Verlag
Die Kraft, die von den M√§rchen ausgeht, ist ungebrochen und wuchert in den merkw√ľ√ľrdigsten Zusammenh√§ngen. Sie ertragen es verst√ľmmelt, zensiert, zitiert, verkitscht, analysiert, psychologisiert zu werden, und doch ist es immer wieder erstaunlich, welche Wirkm√§chtigkeit sie entfalten, wenn wir ihnen in ihrer originalen Gestalt und Sprache begegnen. √úber Generationen inspirieren sie in der jeweiligen Zeitgenossenschaft die Wissenschaften und die K√ľnste, sich in Beziehung zu ihnen zu setzen und einen eigenen Weg zu ihnen zu finden. Ihre Vieldeutigkeit und exemplarische Offenheit, ihre Konsequenz und Unbek√ľmmertheit, ihre Brutalit√§t und ihr Humor erm√∂glichen eine st√§ndige Auseinandersetzung voller Widerspr√ľche, ideologischer, methodischer oder medialer Ausformungen.
Die beiden Vortr√§ge, die Michael Glasmeier auf Einladung der Universit√§t der K√ľnste Berlin (2002) und der Justus-Liebig-Universit√§t Gie√üen (2004) im Rahmen der von der M√§rchen-Stiftung Walter Kahn gef√∂rderten Ringvorlesungen erarbeitet hatte, stellen den Aspekt der zeitgen√∂ssischen Kunst in den Mittelpunkt. Sie sind der Versuch, "m√§rchenhafte Elemente", bzw. M√§rchenmotive in der heutigen Kunstproduktion auszusp√ľren und vorzustellen. Ausgangspunkt war dabei die Frage nach einer visuellen Transformation der Texte jenseits von Illustrationen, die es nat√ľrlich in F√ľlle gibt und mit denen sich die M√§rchenforschung nat√ľrlich auch besch√§ftigt.
√úberrascht ist man dann doch √ľber die Qualit√§t und Stringenz der k√ľnstlerischen Arbeiten, die Michael Glasmeier vorstellt. Gleichzeitig ist er sich aber auch sicher, viele andere k√ľnstlerische Werke zum M√§rchen √ľbersehen zu haben. Einiges, das er zur Kenntnis genommen hat, wurde von ihm aus Qualit√§tsgr√ľnden nicht weiter diskutiert. So sind diese Vortr√§ge nat√ľrlich auch Ausdruck seiner Vorlieben und seines methodischen Hangs zu Digression.
Kreuzweg. Maler: Moskopp, Ulrich /Beitr. v. Theewen, Gerhard /Warning, Wilhelm Ch /Hrsg. v. Katholische Akademie in Bayern, M√ľnchen. 2009. 40 S. 32,0 x 23,7 cm. Gh EUR 18,00 ISBN: 978-3-89770-344-5 Salon Verlag
Die vorliegende Publikation dokumentiert f√ľnf Realisationen des KREUZWEG von Ulrich Moskopp. Vom Dekagon der Kirche St. Gereon, K√∂ln √ľber das Hotel ArabellaSheraton, M√ľnchen, die Galerie von maltzahn fine arts, M√ľnchen, bis zum Aloisiuskolleg der Jesuiten in Bonn, dem der KREUZWEG 2008 gestiftet wurde. Vierzehn Bilder, gemalt mit einem Harz-√Ėlfarbengemisch, welches auf Holz-Bildtr√§ger aufgetragen und der Schwerkraft √ľberlassen wurde, von schwarzen Rahmen gefasst, mit den Ziffern I - XIV untertitelt, und ein helles glei√üend-changierendes f√ľnfzehntes, wei√ü gerahmtes Bild mit dem Titel ZWEI FARBEN S√úDEN bilden die Malerei-Installation KREUZWEG von Ulrich Moskopp. Wegen der spezifischen Flie√üeigenschaften des Harzes trocknet die Farbmasse derart, dass Naturassoziationen hervorgerufen werden, die an Landschaften, H√∂hlen, Adern, aufsteigenden Nebel im Gebirge oder elektrische Entladungen erinnern. Der Blick gelangt √ľber die gl√§nzende Oberfl√§che der Bilder, durch die Farbschicht, zu einer Tiefe, aus der das Geheimnis des Lichts herausleuchtet.
Volto Santo Installation St. Paulus, D√ľsseldorf. Maler: Moskopp, Ulrich /Beitr. v. Dassmann, Ernst /Gruber, Margareta /Koerber, Susanne /Moskopp, Ulrich /Steinke, Ansgar /Hrsg. v. Steinke, Ansgar. 2009. 24 S. 29,7 x 21 cmGh EUR 15,00 ISBN: 978-3-89770-341-4 Salon Verlag
Die vorliegende Publikation dokumentiert f√ľnf Realisationen des KREUZWEG von Ulrich Moskopp. Vom Dekagon der Kirche St. Gereon, K√∂ln √ľber das Hotel ArabellaSheraton, M√ľnchen, die Galerie von maltzahn fine arts, M√ľnchen, bis zum Aloisiuskolleg der Jesuiten in Bonn, dem der KREUZWEG 2008 gestiftet wurde. Vierzehn Bilder, gemalt mit einem Harz-√Ėlfarbengemisch, welches auf Holz-Bildtr√§ger aufgetragen und der Schwerkraft √ľberlassen wurde, von schwarzen Rahmen gefasst, mit den Ziffern I - XIV untertitelt, und ein helles glei√üend-changierendes f√ľnfzehntes, wei√ü gerahmtes Bild mit dem Titel ZWEI FARBEN S√úDEN bilden die Malerei-Installation KREUZWEG von Ulrich Moskopp. Wegen der spezifischen Flie√üeigenschaften des Harzes trocknet die Farbmasse derart, dass Naturassoziationen hervorgerufen werden, die an Landschaften, H√∂hlen, Adern, aufsteigenden Nebel im Gebirge oder elektrische Entladungen erinnern. Der Blick gelangt √ľber die gl√§nzende Oberfl√§che der Bilder, durch die Farbschicht, zu einer Tiefe, aus der das Geheimnis des Lichts herausleuchtet.
Parole #1. The Body of the Voice / Stimmkörper. Beitr. v. Huan, Zhang /Connor, Steven /Felderer, Brigitte /Feaster, Patrick /Clausberg, Karl Torp, Peter. 2009. 112 S., 35 fb. 25 s/w Abb. 31 x 22 cm Gh EUR 20,00 ISBN: 978-3-89770-320-9 Salon Verlag
"Parole #1: The Body of the Voice / Stimmk√∂rper" ist die erste Ausgabe einer Schriftenreihe, die sich mit der Materialit√§t von Sprache auseinandersetzt. Sie besch√§ftigt sich mit der Stimme und ihrer "K√∂rperlichkeit". Dies umfasst zum einen die Beziehung der Stimme zu dem K√∂rper, der sie gebildet hat und den sie im Sprechvorgang verl√§sst, zum anderen geht es um die Frage, inwieweit sich die Stimme zu einem eigenst√§ndigen K√∂rper formt oder in einen neuen K√∂rper schl√ľpft. Der Band ist eine Sammlung von Texten und Arbeiten internationaler K√ľnstler und Wissenschaftler, die sich mit diesem "fl√ľchtigen Stoff" Sprache besch√§ftigen und versuchen ihn zu fassen, sichtbar zu machen und ihm einen K√∂rper zu verleihen. In 24 Beitr√§gen umkreisen die Autoren dieses interdisziplin√§re Thema und beleuchten verschiedene Facetten. Es ergibt sich ein neuer, anregender Blick auf das wichtigste Kommunikationsmittel, die Sprache, und ihre Visualisierung und "Materialisierung".
Hannes Norberg. Maler: Norberg, Hannes /Beitr. v. Gisbourne, Mark /Jansen, Gregor. 2008. 80 S., 30 fb Abb. 28,5 x 22 cm. Gb EUR 28,00 ISBN: 978-3-89770-334-6 Salon Verlag
Geometrische Muster mit klaren horizontalen und vertikalen Linien stehen parallel oder frontal auf im weiten Querformat angelegten Bildfl√§chen im so genannten Bildraum. Einfach modelliert, klar strukturiert, dreidimensional moduliert, rhythmisch komponiert, kompositorisch balanciert, lichttechnisch definiert, r√§umlich abstrahiert, und in absoluter Bildlogik ikonisch eindeutig, haben wir es mit einem malerischen Denken in r√§umlicher Komposition auf fotografischer Wiedergabeebene zu tun. Die Bildverkn√ľpfungen und deren unterschiedliche Aktualit√§ten formulieren sich nach einem Grundmuster immer wieder neu und bleiben doch konstant, so dass die Werke von einer klaren Syntax bestimmt sind: der fl√§chigen Raumkonstruktion und ihrer parallelen Durchdringung. Hannes Norberg gelingt es mit seinen Fotografien, unsere konventionellen Beziehungen zu unserer Umwelt zu verwandeln, indem er fl√§chig verdichtete, in die strenge Geometrie gespannte, skulptural gedachte Bild-R√§ume gestaltet, die die Realit√§t behandeln und transzendieren.
slick surfaces. Maler: Acuna, Robert /Bernrieder, Barbara /Cooper, Elizabeth /J√§ger, Michael /Jansen, J√ľrgen/Meyer, J√ľrgen /Mundt, Wilhelm /Sery C. /Zimmermann, Peter /Beitr. v. Kivelitz, Christoph /Koerver, Jens P/Kr√∂ner, Magdalena /Pagel, David /Panera, Javier /Reindl, Uta M /Scotti, Roland /Stegmann, Markus/Steimann, Dirk /Elbracht-Iglhaut, Gisela /Hrsg.: Steimann, Dirk. 2009. 88 S., 47 fb. Abb. 24,5 x 27 cm. Gb EUR 25,00 ISBN: 978-3-89770-337-7 Salon Verlag
Dieses Katalogbuch erscheint anl√§sslich der Ausstellungsfolge ‚Äěslick surfaces‚Äú, die 2007 in der Galerie Frank Schlag & Cie. in Essen, 2008 in der Villa Goecke in Krefeld sowie 2009 in der St√§dtischen Galerie Gladbeck zu sehen ist. Im Rahmen der von Dirk Steimann kuratierten Reihe sind Werke von Robert Acuna, Barbara Bernrieder, Elizabeth Cooper, Michael J√§ger, J√ľrgen Jansen, J√ľrgen Meyer, Wilhelm Mundt, Sery C. und Peter Zimmermann zu sehen.
Luftkampf. Erdrandberichte im Salon Verlag. Maler: Gaida, Klaus G. Beitr. v. Schultheis, Jo. 2008. 30 S., 18 fb. Abb. 28,6 x 20,6 cm. 'Ebr EUR 50,00 ISBN: 3-89770-335-1 Salon Verlag
Klaus G. Gaidas von hellen Dispersionsfarben und materieller Leichtigkeit gepr√§gte dreizehnteilige Gem√§ldeserie ‚ÄěLuftkampf‚Äú bezieht sich auf eine historische Schwarzwei√üfotografie, die einen n√§chtlichen Luftangriff auf die Stadt Hamburg zeigt. Dieses Foto findet sich unter anderem als Bilddokument in W.G. Sebalds 1999 erschienen Traktat ‚ÄěLiteratur und Luftkrieg‚Äú, in dem der im Jahr 2001 verstorbene Autor die Frage aufwarf, wie literarisch mit dem von den Schriftstellern der Nachkriegszeit zu wenig beachteten Ph√§nomen des Luftkriegs umgegangen werden kann.
Gaida hat das Foto bei seiner Verwandlung zu gro√üformatigen und repr√§sentativen Tafelbildern einer mehrfachen Mediatisierung unterzogen. Der Luftangriff als solcher ist ansatzweise nur zu erkennen in der an der Wand h√§ngenden 180x200 Zentimeter gro√üen Tafel, die das s/w Foto lediglich vergr√∂√üert und farblich ‚Äě√ľberbelichtet‚Äú wiedergibt. Die zw√∂lf dreifarbigen, davon sechs als Hochformat an der L√§ngswand der Galerie neben einander gereihten, je 140x103,5 Zentimeter gro√üen Bilder dagegen l√∂sen das Sujet in zunehmender Drehbewegung auf.
Die Unterscheidung zwischen dem neuen Bild und dem aus seiner Vertikal-Horizontal-Ordnung gebrachten Ausgangsbild bleibt an den unstrukturierten t√ľrkisfarbenen Farbfl√§chen ablesbar und wird auf einer Metaebene als Bild- im Bild-Problem thematisch, das in einer weiteren Stufe der Abstraktion und Perspektivierung noch einmal vertieft wird, indem Gaida dieses Bild im Bild auf 170x170 Zentimeter gro√üe an die Wand gemalte anthrazitfarbene an den Ecken abgerundete Quadrate (Dia Anspielung) applizierte.
In der k√ľnstlerischen Auseinandersetzung, der Verschachtelung von Urbild und Abbild, von Dokument und Artefakt, √ľberlagert der Zyklus mehrere Diskurse ‚Äď kommt noch hinzu, dass das zugrunde liegende Luftkampffoto je nach Rezeptionsbedingung und Kontextualisierung ebenso als Bild der Zerst√∂rung und der Abschreckung gelesen werden kann wie auch als Propagandamittel oder einfach als formal√§sthetisches Ereignis.
Gaidas Bilder-Serie reflektiert so am Paradigma der Transmutation einer publizierten historischen Luftkampfszene zu zunehmend autonomer werdenden bildlichen Manifesten nicht nur die geschichtlichen, anthropologischen, ethischen und √§sthetischen Dimensionen von Bildern, sondern auch die Frage der Wechselwirkung zwischen privaten und √∂ffentlichen und zwischen inneren und √§u√üeren Bildern. Sie reagiert so auf den ‚Äěiconic turn‚Äú, auf die Bilderflut und die allgemeine ‚ÄěVerbilderung‚Äú in der Medien- und Informationsgesellschaft, die ein Nachdenken √ľber das Wesen von Bildern und ein neues Situieren der Malerei notwendig machen.
Gaida folgt mit seinem Zyklus ‚Äď im Medium der Malerei ‚Äď paradoxerweise der Einladung Sebalds, sich mit dem Luftkrieg zu befassen, ohne es wirklich zu tun. Denn in Bezug auf den historischen Luftkampf f√∂rdert sie nichts: nicht Erinnern, nicht Empathie, nicht sehendes Erkennen. Der ‚ÄěLuftkrieg‚Äú-Zyklus ist ein Akt k√ľnstlerischer Weltaneignung, ein aufgekl√§rtes Glasperlenspiel, das das zugrunde liegende historische Sujet ‚Äď bewusst politisch inkorrekt, aber k√ľnstlerisch authentisch ‚Äď aufl√∂st. (Martin Seidel)
Auflage von 35 signierten (Gaida und Schultheis) und nummerierten Exemplaren
zeichnend | drawing. Das graphische Werk 1988-2008. Maler: Mahler, Hannes M. Beitr. v. Bonnet, Anne M /Rohde-Dachser, Christa /Stoeber, Michael. Hrsg. v. Bonnet, Anne M. 2008. 104 S., 120 fb. Abb. 26,5 x 21,5 cm. Gb EUR 20,00 ISBN: 3-89770-336-X Salon Verlag
"Zeichnen heute."
Jenseits der Modetrends verfolgen die Ausstellungen im Institut f√ľr Kunstgeschichte der Universit√§t Bonn das Ziel, innerhalb der so genannten ‚ÄöBilderflut' eine andere Seh- und Zeigekultur zu pflegen und auf eigenst√§ndige, autonome Positionen jenseits der Gebote des Zeitgeistes aufmerksam zu machen. In der Reihe ,zeichnen heute' wird K√ľnstlerinnen und K√ľnstlern, die neuartige Dimensionen des Sehens und Wahrnehmens erforschen, eine Plattform geboten. Gerade in der Ausbildung zum Umgang mit Bildenden K√ľnsten gilt es, den weiten Spannungsbogen des Wechselverh√§ltnisses zwischen Erkenntnis und Vergn√ľgen/ Lust auszuloten, immer wieder neue Aspekte und Facetten des √§sthetischen Verhandelns des aktuellen In-der-Welt-Seins entdecken zu k√∂nnen. (Anne-Marie Bonnet)
Zeichnen ist eine Praxis, eine Empfindung, eine Technik, ein Begehren."
Diese Erfahrung Jean Luc Nancys, des Kenners der Materie, k√∂nnte als Motto der Ausstellung von Hannes Malte Mahler (HMM) dienen, der zweiten aus dem Zyklus ,zeichnen heute'. HMM ist Maler, Grafiker, Performer, Aktionist, in Erscheinung getreten in unterschiedlichen k√ľnstlerischen Medien. Zeichnen ist bei ihm nicht Hinwendung zu einem aktuellen Trend, sondern langj√§hrige Praxis. Die Bonner Ausstellung wirft einen Blick hinter die Kulissen, gew√§hrt einen ,regard oblique' auf 25 Jahre Schaffen. Die gezeigten Zeichnungen sind keineswegs alle dazu gedacht, ausgestellt zu werden, entstanden sie doch vor, nach, neben, gegen andere(n) bildnerische(n) T√§tigkeiten, zuweilen aber auch als ,Hauptwerk', dem die ganze gestalterische Aufmerksamkeit galt. Die Ausstellung wagt ein Experiment und pr√§sentiert ,Privates' und ,√∂ffentliches‚Äô und stellt die Frage, ob diese Trennung √úberhaupt sinnvoll ist/sein kann? Gilt Zeichnung doch als unmittelbarster, intimster Ausdruck einer k√ľnstlerischen Pers√∂nlichkeit, und haftet ihr doch stets eine erh√∂hte Authentizit√§tsgarantie an. (Anne-Marie Bonnet)
Allright. Maler: Schaefer, Kerstin. Beitr. v. Seyfarth, Ludwig. 2008. 123 S., 4 sw. u. 48 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gh EUR 15,00 ISBN: 3-89770-319-X Salon Verlag
Kerstin Schaefers Bilder kommen daher wie Gitarrenriffs. Figuren und Dinge blitzen auf wie Interferenzen in einem Cluster aus Sound. Referenzen aus der Kunstgeschichte oder der Popkultur gehen ein in rhythmische Muster aus hieroglyphischen oder ornamentalen Zeichen. Kerstin Schaefers Malerei ist wie einfortlaufendes Tagebuchschreiben. Ihr Output an Bildern entspricht fast dem, den andere K√ľnstler mit spontanen Zeichnungen erreichen. (Ludwig Seyfarth
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