KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design Anzeige Verlag Langewiesche Königstein | Blaue BĂŒcher
[Home] [Titel-Datenbank] [Druckansicht]
Themen
Recherche
Service

Titel-Datenbank

[zurück]

Reichert, Dr. Ludwig Verlag

 
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | vor>
 
Fleischer, Robert; Schulz, Regine; Al-Salami, Mohammed Ali. Figurale Bronzen Ă€gyptischer und griechisch-römischer Art vom Jabal al-‘Awd, Jemen (von Robert Fleischer und Regine Schulz)· Die Felsmalereien von Djarf al-Yahudi im zentraljemenitischen Hochland. Neuere Informationen zur Palastarchitektur im vorislamischen Arabien (von Mohammed Ali Al-Salami). 2012. 59 Abb., sw.. 31 x 23 cm. Gb. EUR 58,00. ISBN: 978-3-89500-842-9 L, Reichert
Robert Fleischer - Regine Schulz: Figurale Bronzen Ă€gyptischer und griechisch-römischer Art vom Jabal al-‘Awd, Jemen
1996 machte ein einheimischer Bauer knapp unterhalb des Gipfels des Jabal al-‘Awd im Jemen in einer Seehöhe von fast 3000 m Höhe durch Zufall einen umfangreichen Fund von antiken Bronzen, von dem heute leider nur mehr ein kleiner Teil greifbar ist. Schon frĂŒher waren hier bei Raubgrabungen immer wieder Antiken zutage gekommen. Der neue Fund war Anlass fĂŒr die 1998 begonnenen Ausgrabungen des Deutschen ArchĂ€ologischen Instituts, Station Sanaa.
Auf dem Berggipfel befand sich eine befestigte Siedlung mit Stadttoren und einem Tempel, mit gepflasterten Straßen und HĂ€usern aus vulkanischem Stein, die in den ersten drei Jahrhunderten unserer Zeitrechnung bestand und vermutlich von einfallenden Äthiopiern zerstört wurde. Die Bronzen stammen aus einem großen Bau, der durch sein Material, importierte Kalksteinblöcke, hervorgehoben war und wohl mehrere Obergeschosse besaß, aus denen sie vermutlich herabgestĂŒrzt sind. Es könnte sich um eine versteckte Lagerung von wertvollem Material nach Art der zahlreichen Schatzfunde aus dem Römerreich handeln, deren Inventar angesichts von feindlichen Bedrohungen zusammenkam, aber auch um die Beute von eigenen PlĂŒnderungszĂŒgen durch die Stadtbewohner.
Die Zusammensetzung der Bronzen ist sehr heterogen und schließt auch zahlreiche lokal sĂŒdarabische Bronzen ein, die in vorliegender Arbeit nicht berĂŒcksichtigt werden und deren Veröffentlichung von anderer Seite erfolgen wird. Das hier vorgelegte Material umfasst importierte Bronzen aus Ägypten, möglicherweise Italien und anderen Gebieten des Mittelmeerraums, aber auch lokale Produkte, die unter Einfluss von dort entstanden sind und durch bestimmte technische Eigenheiten ihre sĂŒdarabische Herkunft verraten. Zwei große, miteinander weitgehend ĂŒbereinstimmende Frauenstatuetten wurden im Rahmen einer grĂ¶ĂŸeren Serie hergestellt, nach ihren Maßdifferenzen aber nicht aus ein und derselben Form gegossen. Hier stellt sich die Frage nach dem Ort der Produktion, wobei auch wandernde Kunsthandwerker in Frage kommen, die mit ihren Gussformen reisten. Zwei Bronzen, der Ă€gyptische Sphinx und die AthenabĂŒste, tragen sĂŒdarabische Inschriften, die sie als Weihegaben ausweisen und mit ihrer ursprĂŒnglichen Zweckbestimmung, aber auch mit ihrem Fundort nichts zu tun haben. Völlig aus dem Rahmen fĂ€llt die Gesichtsmaske eines römischen Reiterhelms, das einzige Exemplar dieser Gattung, das außerhalb der Grenzen des Römerreichs gefunden wurde.
Die Bronzen vom Jabal al-‘Awd, von denen leider nur noch ein sehr kleiner Teil zugĂ€nglich ist, stellen den grĂ¶ĂŸten und wichtigsten Fund seiner Art dar, der jemals auf der Arabischen Halbinsel gemacht wurde. Sie gelangten ab der Zeitenwende in den Jemen oder wurden dort hergestellt, nachdem unter Augustus die Seefahrt von Ägypten durch das Rote Meer nach Indien intensiviert worden war und sich SĂŒdarabien und der Mittelmeerraum so nahe gerĂŒckt waren wie nie zuvor.
Mohammed Ali al-Salami: Die Felsmalereien von Djarf al-Yahudi im zentraljemenitischen Hochland. Neue Informationen zur Palastarchitektur im vorislamischen Arabien
Der Artikel beschreibt die Architekturmalereien, die auf einem FelsĂŒberhang in Djarf al-Yahudi, ungefĂ€hr 50 km östlich von Sanaa, gefunden wurden. Die Darstellung dieses großen Komplexes verschiedener GebĂ€ude stammt aus der mittelsabĂ€ischen Zeit (1. Jahrhundert v. Chr. bis 3. Jahrhundert n. Chr.) und zeigt neben kurzen Inschriften Graffitis von Tieren und Menschen. Die Malereien sind vornehmlich in den Farben schwarz, dunkelrot und weiß abgehalten.
Die Felsmalereien können in drei Bildteile untergliedert werden. Es finden sich mehrere mehrstöckige GebĂ€ude, wahrscheinlich PalĂ€ste. Derartige monumentale GebĂ€ude sind uns sowohl aus vorislamischen Inschriften als auch von Beschreibungen der spĂ€tislamischen Zeit bekannt (z. B. von al-Hamdani, 10. Jahrhundert n. Chr.); durch archĂ€ologische Ausgrabungen können sie jedoch bisher nur ungenĂŒgend erschlossen werden. Die detailreichen Illustrationen beschrĂ€nken sich nicht nur auf die GebĂ€ude selbst, sondern zeigen außerdem Statuen, Pflanzen und andere dekorative Elemente und stehen somit in ĂŒberraschend enger Beziehung zu den schriftlichen Quellen. Es ist durchaus möglich, dass wir in den Felsmalereien von Djarf al-Yahudi eine Darstellung des Palastes Gumdan in Sanaa vor uns haben
Paddenberg, Dietlind. Die Funde der jungslawischen Feuchtbodensiedlung von Parchim-Löddigsee, Kr. Parchim, Mecklenburg-Vorpommern. 2012. 502 S. 64 Tafeln mit Strichzeichnungen, 125 fb. Karten auf 34 Tafeln, 1 Faltkarte als Beilage, Katalog auf CD-Rom, 24 Abb., sw.. 29 x 19 cm. Gb. EUR 59,80. ISBN: 978-3-89500-876-4 L, Reichert
Die jungslawische Handelssiedlung von Parchim-Löddigsee wurde von 1981 bis 1999 vollstĂ€ndig ausgegraben. Diese einmalige Forschungssituation ermöglichte es, die ca. 6.000 geborgenen Kleinfunde nicht nur typologisch, chronologisch und funktional, sondern auch rĂ€umlich, chorologisch und strukturell auszuwerten. Die sensationellen Erhaltungsbedingungen gewĂ€hrten einen außergewöhnlichen Einblick in die Struktur eines so genannten „Zentralorts“ des 11./12. Jahrhunderts, der sich unter anderem durch eine massive Befestigung, die Anwesenheit einer Adelsschicht, ein weitreichendes Fernhandelsnetz, ausgewĂ€hltes Gewerbe und ein zentrales Heiligtum sowie eine völlig andersartige, spĂ€tmittelalterliche Nachfolgesiedlung auszeichnete.
Lang, Jörn. Mit Wissen geschmĂŒckt?. Zur bildlichen Rezeption griechischer Dichter und Denker in der römischen Lebenswelt. 2012. 278 S., 52 sw.u. 2 fb. Taf., 304 Abb., sw.. 32 x 23 cm. Gb. EUR 98,00. ISBN: 978-3-89500-846-7 L, Reichert
Der Kontakt zwischen griechischer und römischer Kultur bildete seit dem Ausgreifen Roms in den östlichen Mittelmeerraum im 2. Jahrhundert v. Chr. ein kontinuierliches AustauschverhÀltnis. Ein Aspekt dieses GesamtphÀnomens ist die Rezeption griechischer Bildung und ihre visuelle PrÀsenz in der römischen Lebenswelt, die sich im Spannungsfeld zwischen inhaltlicher Erfassung und laienhaften Dilettierens bewegte.
Der Fokus der Untersuchung liegt auf Darstellungen en miniature, unter denen v.a. die geschnittene Steine eine herausragende Rolle spielen. Sie werden sowohl unter ikonographischen und typologischen als auch kulturgeschichtlichen Aspekten untersucht. Von zentraler Bedeutung sind dabei Fragen nach ihren QualitÀten als kulturelle Ausdrucksform von Vorstellungen griechischer Bildung in einer bildlichen Transformation des Diskurses um paideia.
Die Krise des 3 Jahrhunderts n. Chr. und das Gallische Sonderreich. Hrsg.: Fischer, Thomas. 2012. 432 S., 104 sw. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 39,90. ISBN: 978-3-89500-889-4 L, Reichert
Der vorgelegte Band basiert auf einem InterdisziplinĂ€ren Kolloquium des ArchĂ€ologischen Instituts der UniversitĂ€t zu Köln und des „Lehr- und Forschungszentrums fĂŒr die antiken Kulturen des Mittelmeerraumes“, welches die Untersuchung der regional durchaus unterschiedlichen krisenhaften Entwicklung des 3. Jahrhunderts an Rhein und Donau und deren Auswirkung, die letztlich zur Formierung des „Gallischen Sonderreichs“ fĂŒhrte, zum Ziel hatte. Altphilologen, Althistoriker und ArchĂ€ologen prĂ€sentieren und diskutieren ausgewĂ€hlte Aspekte des Themas in aktueller Form.
Conflicting Narratives: War, Trauma and Memory in Iraqi Culture. Hrsg.: Milich, Stephan; Pannewick, Friederike; Tramontini, Leslie. 2012. Engl. 24,0 x 17,0 cm. Gb. EUR 69,00. ISBN: 978-3-89500-806-1 L, Reichert
This volume deals with the Iraqi cultural production under and after Baathist rule, a research field which, in comparison to Iraqi history and politics, has attracted relatively scant scholarly attention. The contributors depict the impact of dictatorship, sanctions, and successive wars on Iraqi culture, analyze the predominant narratives and counter-narratives in Iraqi culture, as well as considering the effect of the demographic shift to exile and diaspora. Further contributions deal with the fragmentation of Iraq’s political culture and artistic representations of diverse identities and historical memories. And last but by no means least, the volume asks how the strategies of those intellectuals who supported and legitimized official politics during the Baathist rule can be approached and studied critically with a view to gaining a better understanding of how official culture functioned.
Bock, Bettina; Zeilfelder, Susanne; Ziegler, Sabine. Deutsche Wortfeldetymologie in europĂ€ischem Kontext (DWEE). Der Mensch in Natur und Kultur. Band 1: Der Mensch und sein Körper. Hrsg.: LĂŒhr, Rosemarie. 2012. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. " ISBN: 978-3-89500-793-4 L, Reichert
TombrÀgel, Martin. Die republikanischen Otiumvillen von Tivoli.. 2012. 259 S. 139 sw. Abb. 29 x 22 cm. Pb. EUR 29,90. ISBN: 978-3-89500-875-7 L, Reichert
Die Umgebung der latinischen Landstadt Tibur (Tivoli) war einer der zentralen SchauplĂ€tze der römischen Villenkultur der republikanischen Zeit. In den Sommermonaten suchten die Senatoren die kĂŒhle AtmosphĂ€re der tiburtinischen AbhĂ€nge, um der Enge und Hitze Roms zu entfliehen. Im vorliegenden Buch setzt sich Martin TombrĂ€gel mit der architektonischen Genese der frĂŒhesten römischen Otiumvillen am Standort Tivoli auseinander. Seit dem frĂŒhen 2. Jahrhundert v. Chr. entstanden hier eine Reihe von gewaltigen Luxusresidenzen, die mit den Mitteln der neuen Caementicium-Bautechnik aufregende architektonische EntwĂŒrfe verwirklichten. Neben einer umfassenden architekturhistorischen Analyse wird auch Einblick in die sozio-historischen HintergrĂŒnde fĂŒr die Entstehung dieser faszinierenden Bauform gewĂ€hrt.
Lipps, JohanneS. Die Basilica Aemilia am Forum Romanum. Der kaiserzeitliche Bau und seine Ornamentik.Palilia (Band 24). 2011. 252 S. 161 Abb. , sw. 29 x 22 cm. Pb. EUR 29,90. ISBN: 978-3-89500-870-2 L, Reichert
Die Basilica Aemilia am Forum Romanum gehört aufgrund ihrer Lage, GrĂ¶ĂŸe und Ausstattung zu den bedeutendsten Bauwerken des antiken Roms. Im Vergleich zu den meisten anderen Bauten ist sie besonders gut erhalten, aber dennoch nur schlecht erforscht. FĂŒr den vorliegenden Band wurden die erhaltenen Teile des kaiserzeitlichen Baus gesammelt und dokumentiert. Auf dieser Grundlage gelingen eine in Teilen sehr detaillierte Rekonstruktion des Baus, seiner Entstehung und seiner Geschichte. Besonderes Augenmerk wird auf den Einsatz und Bedeutungsgehalt der Bauornamentik gelegt, die vor allem in Hinblick auf die Raumnutzung und den stĂ€dtebaulichen Kontext verstanden wird.
Gehn, Ulrich. Ehrenstatuen in der SpĂ€tantike. Chlamydati und Togati. SpĂ€tantike - FrĂŒhes Christentum - Byzanz. Kunst im ersten Jahrtausend. Reihe B: Studien und Perspektiven (Band). 2011. 600 S. 270 Abb. , sw. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. ISBN: 978-3-89500-861-0 L, Reichert
Ehrenstatuen, konstitutiver Bestandteil der antiken, insbesondere der römischen Stadtkultur und ein ausnehmend konservatives Medium der Selbstdarstellung der gesellschaftlichen Eliten, erfahren in der SpĂ€tantike (spĂ€tes 3. bis 6. Jahrhundert) einige auffĂ€llige VerĂ€nderungen. Sie zeigen die Geehrten in zwei bis dahin nicht gekannten Erscheinungsbildern, gekleidet in die Chlamys, einen militĂ€rischen Mantel, oder in eine vorher unbekannte Variante der Toga, des traditionellen römischen BĂŒrgergewandes; zudem werden fĂŒr die zugehörigen Inschriften und die PortrĂ€tköpfe neuartige Formen entwickelt. Die Arbeit interpretiert diese Neuerungen aus den gesellschaftlichen, politischen und administrativen VerĂ€nderungen heraus, die seit der Tetrarchie die Struktur der römischen Oberschichten umgestalteten und neue ReprĂ€sentationsmuster erforderlich machten.
Paul, Martina. Fibeln und GĂŒrtelzubehör der spĂ€ten römischen Kaiserzeit aus Augusta Vindelicum/Augsburg. MĂŒnchner BeitrĂ€ge zur Provinzialrömischen ArchĂ€ologie (Band 3). 2011. 168 S. 52 Abb. 30 x 21 cm. Gb.EUR 38,00. ISBN: 978-3-89500-783-5 L, Reichert
Erstmals wird der umfangreiche, vielfĂ€ltige Bestand an spĂ€trömischen Fibeln und GĂŒrtelzubehör des 4. und der ersten HĂ€lfte des 5. Jahrhunderts aus „Augusta Vindelicum“/Augsburg, der Hauptstadt der Provinz Raetia Secunda, dokumentiert und einer antiquarisch-chronologischen Analyse unterzogen; untersucht werden auch die Kontexte und die Verbreitung im Stadtgebiet. Die TrĂ€ger der so genannten Zwiebelknoffibeln und der verschiedensten GĂŒrtelbestandteile waren vorwiegend Beamte und Soldaten des spĂ€trömischen Heeres. Die Funde bilden eine aussagekrĂ€ftige Referenzgruppe fĂŒr die Alpen- und Donauprovinzen, zudem liefern sie wichtige Hinweise fĂŒr die PrĂ€senz der römischen Verwaltung und des MilitĂ€rs in Augsburg bis ins zweite Viertel oder gegen Mitte des 5. Jahrhunderts.
Roesler, Ulrike. FrĂŒhe Quellen zum buddhistischen Stufenweg in Tibet. Indische und tibetische Traditionen im »dPe chos« des Po-to-ba Rin-chen-gsal.Monographien zur Indischen ArchĂ€ologie, Kunst und Philologie (Band 20). 2011. 740 S. 5 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb.EUR 69,00. ISBN: 978-3-89500-724-8 L, Reichert
Die tibetische Kultur erlebte im 11. und 12. Jahrhundert zahlreiche Neuerungen: Der Buddhismus fasste auf dem tibetischen Hochland Fuß und es entstanden die großen Schulrichtungen. Gleichzeitig schufen tibetische Buddhisten wichtige Genres der buddhistischen Literatur. Auch der Dharma in Beispielen des Po-to-ba Rin-chen-gsal, ein frĂŒhes Werk ĂŒber den „Stufenweg zur Erleuchtung“ (lam rim), entstand in dieser Zeit. Er kombiniert Elemente des indischen Buddhismus mit einheimischen tibetischen, wie z.B. Anekdoten, Sprichwörtern und Zeugnissen ĂŒber Po-to-bas Zeitgenossen und stellt damit eine kulturhistorisch hochinteressante Quelle dieser Epoche dar. Die Monographie bietet eine ausfĂŒhrliche EinfĂŒhrung in den geistesgeschichtlichen Kontext sowie die ErstĂŒbersetzung des „Dharma in Beispielen“ in eine westliche Sprache.
Wander, Steven H. The Joshua Roll. 2011. Engl. 224 S. 44 Abb. , sw. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. ISBN: 978-3-89500-854-2 L, Reichert
The “Joshua Roll” (Rome, Biblioteca Apostolica Vaticana, Pal. gr. 431), a tenth-century illuminated scroll of the first half of the Old Testament book of Joshua, is among the finest examples of Byzantine book illumination. Previously overlooked, the texts accompanying the pictures along with other primary sources explain the miniatures. A critical edition of the Greek with English translation shows how elegantly and accurately the artist illustrated the epic story of Joshua’s conquest of the Promised Land. Details of iconography and style suggest that the Joshua Roll is the copy of a cartoon for a triumphal column, which likely was intended to honor the exploits of Basil “the Bastard”, chamberlain or chief minister of four emperors, Constantine VII, Nicephorus Phocas, John Tzimisces and the young Basil II.
Madrider Mitteilungen. Hrsg.: Deutsches ArchÀologisches Institut. Madrid. Madrider Mitteilungen (Band 52). 2011. 604 S. 23 sw. Taf., 21 fb. Taf. weiteren Abb. , 189 Abb. , sw. 26 x 19 cm. Gb.EUR 98,00. ISBN: 978-3-89500-825-2 L, Reichert
People from the Dessert.Pre-Islamic Arabs in History and Culture.Hrsg.: Al Jallad, Nader. Textualia. Jews, Christians and Muslims through their texts (Band 2). 2011. Engl. 208 S. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. ISBN: 978-3-89500-872-6 L, Reichert
Krise und Wandel.SĂŒditalien im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. Internationaler Kongress anlĂ€sslich des 65. Geburtstages von Dieter MertenS. Hrsg.: Neudecker, Richard. Palilia (Band 23). 2011. 212 S. 139 Abb. , sw. 29 x 22 cm. Pb. EUR 29,90. ISBN: 978-3-89500-865-8 L, Reichert
Sizilien und Unteritalien waren im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. der Schauplatz fast ununterbrochener Auseinandersetzungen zwischen indigener Bevölkerung, griechischstĂ€mmigen Siedlern, punischen Kolonisatoren und römischen Eroberern. Ihre StĂ€dte und Siedlungen bieten deshalb ein hohes Potenzial, wenn die kulturellen und ökonomischen Auswirkungen solcher politischer und militĂ€rischer Krisen erforscht werden sollen. Das Buch prĂ€sentiert ausgewĂ€hlte BeitrĂ€ge zu einem internationalen Kongress, der das von der Gerda Henkel Stiftung geförderte Forschungsprogramm „Italische Kulturen vom 7. bis 3. Jahrhundert v. Chr. in SĂŒditalien und Sizilien“ eröffnete. Sowohl in Überblicken als auch anhand von Neufunden werden urbanistische Konzepte und wirtschaftliche ProduktivitĂ€t vorgestellt und analysiert.
Oepen, Alexis. Villa und christlicher Kult auf der Iberischen Halbinsel in SpĂ€tantike und Westgotenzeit. SpĂ€tantike - FrĂŒhes Christentum - Byzanz. Kunst im ersten Jahrtausend. Reihe B: Studien und Perspektiven (Band). 2011. 672 S. 100 Abb. , sw. 24 x 17 cm. Gb. EUR 148,00. ISBN: 978-3-89500-857-3 L, Reichert
Jenseits der urbanen Zentren, die bisher stĂ€rker im Fokus der Forschung lagen, werden einschlĂ€gige Komplexe spĂ€tantiker und westgotenzeitlicher Villenanlagen im lĂ€ndlichen Bereich der gesamten Iberischen Halbinsel unter dem Aspekt der Christianisierung untersucht. Es gelingt ein differenzierter Überblick ĂŒber die unterschiedlichen Formen der Etablierung von christlichem Kult im Umfeld spĂ€tantiker und frĂŒhmittelalterlicher Landsitze. Dabei gibt erst die Existenz von AltĂ€ren, Taufpiscinen und liturgischem Mobiliar auf den LandgĂŒtern der potentiores einen eindeutigen Hinweis auf eine christliche Kultnutzung. Gleichzeitig behandelt die Untersuchung dieser Kirchenstiftungen auf privatem Grund, die in der Ă€lteren Forschung als "Eigenkirchen" bezeichnet werden, das Problem der kirchenrechtlichen Verfasstheit solcher Kultbauten im Umfeld ökonomisch autarker GĂŒter, wobei die Zielsetzungen des spĂ€tantiken Stifterwesens in einem klaren Gegensatz zu den Interessen der Amtskirche stehen.
Sörries, Reiner. Christliche ArchĂ€ologie compact. Ein topographischer Überblick. Europa – Asien – Afrika. 2011. 502 S. 274 Abb., fb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. ISBN: 978-3-89500-792-7 L, Reichert
„Christliche ArchĂ€ologie compact“ ist die erste Gesamtdarstellung archĂ€ologischer StĂ€tten der SpĂ€tantike und des FrĂŒhen Christentums von den britischen Inseln ĂŒber den Sudan und Marokko bis nach China. Die große Welt der Christlichen ArchĂ€ologie wird nach LĂ€ndern geordnet, und die wichtigsten StĂ€tten werden vorgestellt. So entsteht ein Panorama der frĂŒhchristlichen Kunst, wobei die regionalen Besonderheiten charakterisiert werden. Damit wird die Bedeutung der frĂŒhchristlichen Zentren zwischen Rom und Konstantinopel nicht relativiert, aber der Blick fĂŒr die Provinzen und die angrenzenden Landschaften wird geschĂ€rft. Bewusst werden dabei die Grenzen des ehemaligen Imperium Romanum ĂŒberschritten. Dank eines umfassenden Registers gewinnt das Werk nahezu lexikalischen Charakter.
Schmidt, Heike C. Westcar on the Nile. A journey through Egypt in the 1820s. Menschen – Reisen – Forschungen (Band 1). Engl. 2011. 240 S. 140 Abb., fb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 49,00. ISBN: 978-3-89500-852-8 L, Reichert
In November 1823 a young English gentleman, by the name of Henry Westcar, landed in Alexandria to discover the glory of ancient Egypt. He was neither an archaeologist, nor of famous stock, but only one more member of the English gentry taking the Grand Tour. His name might have easily fallen into oblivion, would it not have been connected to one of the most famous ancient Egyptian literary papyri: the papyrus Westcar. Most probably it was acquired by him on occasion of his trip up the Nile as far as the second cataract and back. But Westcar's voyage is remarkable not only for the probable purchase of the famous papyrus. In Egypt he became eyewitness of a revolution against the ruling pasha. His diary is one of the main sources to supply information about the rebellion that rose in Upper Egypt, as well as the means taken by the pasha and his army to quell it. Westcar and his three fellow travellers, all of them promising young architects, suddenly found their trip, which was started to explore the temples and tombs of the pharaohs, change into a flight downriver to escape the rebellion.
For the first time the entire travelogue of Henry Westcar is published, together with an overview of the reign of Muhammad Ali Pasha as well as an appendix in which the ownership of the papyrus Westcar is discussed. The text is elaborately illustrated not only with photos but also with sketches and drawings, the latter ones whenever possible executed by Westcar's companions or artists travelling in the same period of time. Almost 200 years after Henry Westcar has returned from his trip to the Nile, his diary is finally published.
Hodak, Suzana. Ornamentale Purpurwirkereien. De variis purpureis segmentis, paragaudis, clavis et ceteris ornamentis cum ornamento. Sprachen und Kulturen des Christlichen Orients (Band 19). 2011. 1686 S. 1015 sw. Taf. 24 x 17 cm. Gb. EUR 348,00. ISBN: 978-3-89500-788-0 L, Reichert
Den ornamentalen Purpurwirkereien kommt nicht nur unter den Textilfunden aus Ägypten in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht ein besonderer Stellenwert zu. So dĂŒrfen sie als HauptreprĂ€sentant des ornamentalen Schaffens in der „koptischen“ Kunst gelten.
Die vorliegende dreibĂ€ndige Arbeit versucht, in verschiedener Hinsicht Grundlagenarbeit zu leisten. Ziel ist es ein Arbeitsinstrumentarium und Handbuch fĂŒr die kĂŒnftige BeschĂ€ftigung mit dieser Objektgruppe aber auch mit Ornamentik im Allgemeinen zur VerfĂŒgung zu stellen.
Die Arbeit vereint nicht nur eine beachtliche Materialsammlung von rund 2360 Purpurwirkereien, deren Dokumentation und PrÀsentation in Form einer Datenbank und eines Bestandskataloges erfolgt, sondern sie bietet auch eine detaillierte Analyse derselben. Es lÀsst sich feststellen, dass diese Objektgruppe keineswegs einer wahllosen und/oder unendlichen Variationsvielfalt unterliegt. Dies zeigt sich sowohl im grundlegenden Aufbau der Zierwirkereien als auch in ihrer ornamentalen Gestaltung. Der Status quo ihres Ornamentrepertoirs ist in Form eines Ornamentkataloges zusammengestellt.
Orte – Ordnungen – Oszillationen. Raumerschaffung durch Wissen und rĂ€umliche Struktur von Wissen. Hrsg.: Filatkina, Natalia; Hrsg.: Przybilski, Martin. Trierer BeitrĂ€ge zu den Historischen Kulturwissenschaften (Band 4). 2011. 208 S. 28 Abb., sw. 24 x 17 cm. Leinen. EUR 49,00. ISBN: 978-3-89500-815-3 L, Reichert
Der Band versammelt BeitrĂ€ge einer transdisziplinĂ€r ausgerichteten Tagung, die sich, orientiert an den Leitbegriffen „Ort“, „Ordnung“ und „Oszillation“ mit kulturellen Zu- und Beschreibungen von RĂ€umen des Wissens befassen, die sowohl faktitiven wie real existenten Raumkonstrukten zugeordnet sein und einander in polyvalent verschrĂ€nkter Weise ĂŒberlappen können. Die Spanne der in den Blick genommenen Beispiele reicht dabei chronologisch vom hohen Mittelalter bis in die Moderne, vom Gegenstand her vom gotischen Kathedralbau bis zum Tagebuch des Lodzer Ghettos. Die Konzentration auf die genannten Leitbegriffe eröffnet dabei neue, oftmals erstmalig mögliche Blickwinkel auf die kulturhistorische Bedeutung der Kategorie des Raums fĂŒr das europĂ€ische Wissensarchiv.
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | vor>
© 2003 Verlag Langewiesche [Impressum] [Nutzungsbedingungen]