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Reichert, Dr. Ludwig Verlag

 
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Scribes, Texts, and Rituals in Early Tibet and Dunhuang. Proceedings of the Third Old Tibetan Studies Panel held at the Seminar of the International Association for Tibetan Studies, Vancouver 2010. Hrsg.: Dotson, Brandon; Hrsg.: Iwao, Kazushi; Hrsg.: Takeuchi, Tsuguhito. Contributions to Tibetan Studies (9). 2014. Engl. 156 S. 50 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-938-9 L, Reichert
This volume presents new findings and original research concerning early Tibet and the social and cultural history of the Tibetan Empire (c. 600-850 CE). In five chapters, leading scholars approach the problem of textual production in interrelated and complementary ways. These include a chapter on the social history of scribal practice in Dunhuang, a codicological study of royally commissioned sutras, a palaeographical essay at a typology of early Tibetan writing, a study of hunting topoi in narrative and ritual texts, and a text-critical approach to an early Bon tantra. Demonstrating the methodological breadth of the field of early Tibetan studies, the remaining contributions range from an archeological study of pre-historic ritual artefacts and an art-historical study of illuminated tomb panels to two chapters on Tibetan imperial administration and a chapter on the cosmopolitan origins of materia medica used in the Silk Road entrep√īt of Dunhuang.
The work will be of interest to all those interested in the language, history, and culture of early Tibet. Its essays are appropriate for those ranging from undergraduates to professional scholars.
Die griechischen Säulenbasen. Dirschedl, Uta. Archäologische Forschungen (28). 2014. 652 S. 77 Tafeln, 529 s/w-Abb., 4 Falttafeln, 31 Beilagen, 40 Diagramm(e). 30 x 21 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-950-1 L, Reichert
Gegenstand der vorliegenden Untersuchung ist die griechische S√§ulenbasis - der "Fu√ü" der ionischen S√§ule, der ab dem fr√ľhen ersten Jahrtausend v. Chr. bis in sp√§thellenistische Zeit architektonisch gestaltet wird.
Die Untersuchung der griechischen Säulenbasen zeigt, dass der Fuß der ionischen bzw. korinthischen Säule im Gegensatz zu Säulenschaft und Kapitell einen gestalterischen "Spielraum" bot, und die verschiedenen individuell ausgebildeten Säulenbasistypen, die eine spezifische Verbreitung aufweisen, offensichtlich als charakteristisches Ausdrucksmittel lokaler Architekturtraditionen eingesetzt wurden.
Besonders augenf√§llig wird dies z. B. an der Verwendung "fremdartiger" kleinasiatischer S√§ulenbasen an Denkm√§lern in √ľberregional bedeutenden Heiligt√ľmern, wie z. B. an den Schatzh√§usern von Klazomenai und Massalia und der Athener-Halle in Delphi sowie dem Ptolem√§er-Weihgeschenk in Olympia, die auf die Herkunft bzw. urspr√ľngliche Herkunft der Stifter, den Ort einer kriegerischen Auseinandersetzung oder die Heimat des Adressaten verwiesen. Die an die dreigliedrige Form des "Peloponnesischen TypusB" ankn√ľpfenden sog. Tarentiner Basen demonstrierten in der Magna Graecia offenbar die "peloponnesische" Herkunft der Kolonisten.
Das bewusste Wiederaufnehmen der "ionisch-karischen Tradition" der archaischen ephesischen S√§ulenbasen nach etwa einhundertj√§hriger Unterbrechung in der sog. Ionischen Renaissance an den sp√§tklassischen Bauten der karischen Hekatomniden in Labraunda und Halikarnassos verdeutlicht dies ebenfalls. Auch die von ionischen S√§ulenbasen abh√§ngigen Neusch√∂pfungen von S√§ulenbasen am Nike-Tempel der Athener Akropolis sowie am Apollon-Tempel in Bassai-Phigalia in der zweiten H√§lfte des 5. Jahrhunderts - als jeweils eigenst√§ndige "attische" bzw. "peloponnesische Basistypen" - sind motiviert durch das Bed√ľrfnis, sich die in Attika und auf der Peloponnes neu rezipierte ionische S√§ule anhand einer individuellen lokalen Basisform "zu Eigen" zu machen.
Erfasst wurden die Säulenbasen von etwa vierhundertsechzig verschiedenen griechischen Baudenkmälern (proto)geometrischer bis späthellenistischer Zeit - aus einem Zeitraum von mehr als neun Jahrhunderten - im griechischen Stammland und auf der Peloponnes, auf den griechischen Inseln und in Kleinasien sowie exemplarisch in den griechischen Kolonien in Unteritalien und Sizilien, im Schwarzmeergebiet und im Nildelta. Auch Denkmäler der hellenistischen mittel- und unteritalischen, ptolemäischen sowie punischen Architektur mit griechischen Säulenbasen werden in die Untersuchung einbezogen sowie vereinzelt architektonische Zeugnisse der östlichen Peripherie der hellenistischen Welt.
Die Hagiographie des La phyi ba Nam mkha' rgyal mtshan (1372 bis 1437). Eine Studie √ľber das Leben eines tibetischen Heiligen. Pahlke, Michael. Contributions to Tibetan Studies (8). 2014. 368 S. auf Tafeln, 1 Faltkarte, 48 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-723-1 L, Reichert
Diese Studie erhellt das Leben eines tibetischen Eremiten, der einunddrei√üig Jahre seines Lebens in La phyi, einer heiligen St√§tte des Cakrasamvara-Kultes, auf der Grenze zwischen Tibet und Nepal in Klausur verbrachte. Er gilt als Emanation des Geistes Mi la ras pas (1040-1123) und war Sch√ľler einer Vielzahl von Meistern und Linienhaltern unterschiedlicher Traditionen. Darunter befanden sich der V. Karma pa De bzhin gshegs pa (1384-1415), der X. 'Bri gung-Thronhalter Nyer gnyis pa Chos rje Dharmaraja (1335-1407), der Shangs pa-Eremit Rin rdzong pa dBang phyug rgyal mtshan (geb. 1317) sowie der Sa skya-Meister Theg chen chos kyi rgyal po Kun dga' bkra shis rgyal mtshan dpal bzang po (1349-1425).
Der weltliche und religi√∂se Werdegang des La phyi ba Nam mkha' rgyal mtshan verlief in gro√üer Parallelit√§t mit denen anderer herausragender buddhistischer Pers√∂nlichkeiten, wie z. B. des Religionsgr√ľnders Buddha Śakyamuni oder des ber√ľhmten tibetischen Yogins Mi la ras pa. Besondere Bedeutung wird dem La phyi ba u. a. deswegen zuteil, weil er in mehreren "Praxisschulen" (sgrub brgyud) des tibetischen Buddhismus als Halter von √úbertragungslinien gilt, so z. B. in den 'Bri gung bka' brgyud, Shangs pa bka' brgyud, Karma bka' brgyud und Ras chung bka' brgyud-Traditionen. In einigen F√§llen wurden ihm sogar als einzigem Sch√ľler Lehrsysteme √ľbertragen und damit seine au√üergew√∂hnlichen F√§higkeiten zum Ausdruck gebracht.
Neben einer generellen Einleitung in das Thema Hagiographie und die Rahmenbedingungen f√ľr den hier behandelten Eremiten im Besonderen, beinhaltet die Arbeit eine textkritische Edition, basierend auf drei verschiedenen Ausgaben des zugrunde liegenden Manuskriptes sowie eine annotierte √úbersetzung der Lebensgeschichte des La phyi ba Nam mkha' rgyal mtshan. Im Anhang finden sich zudem die tibetischen Texte samt √úbersetzung sowohl eines Lobpreises an den Buddha Śakyamuni als auch eines l√§ngeren Bittgebetes an Mi la ras pa, welches in der Vergangenheit oft zusammen mit dessen Biographie und den "Gesammelten Spirituellen Ges√§ngen" gedruckt wurde. Das letztgenannte Gebet war lange Zeit nicht verf√ľgbar und stammt aus der Feder desselben Autors, der auch die hier bearbeitete Lebensgeschichte verfasst hat, n√§mlich des Nam mkha' bSam grub rgyal mtshan. Es wurde im Jahre 1448, elf Jahre nach Nam mkha' rgyal mtshans Tod, in bKra shis lhun grub chos grwa niedergeschrieben. Ein Bildteil mit wichtigen Orten, religi√∂sen Objekten und Personen, die im engen Zusammenhang mit dem Thema stehen und eine Faksimile-Ausgabe des Originalmanuskriptes komplettieren die vorliegende Studie.
Ergebnisse der Ausgrabungen in Manching-Altenfeld 1996 bis 1999. Teil 1: Text und Beilage. Teil 2: Text. Sievers, Susanne; Leicht, Matthias; Ziegaus, Bernward. Die Ausgrabungen in Manching (18). 2014. 780 S. 30 Tafeln, 10 Beilagen, 1 CD-Rom, 236 sw. u. 153 fb. Abb. 31 x 23 cm. Gb. EUR 1200. CHF 162,00 ISBN: 978-3-89500-755-2 L, Reichert
Mit 6 ha Fl√§che handelt es sich bei der Altenfeld-Unternehmung um die gr√∂√üte jemals in Manching durchgef√ľhrte Rettungsgrabung. Die in vier Jahren aufgedeckten Befunde und Funde werden von den Ausgr√§bern Susanne Sievers (Gesamtleitung) und Matthias Leicht (√∂rtliche Grabungsleitung) sowie von einer Vielzahl weiterer Autoren vorgelegt.
Die Grabungsfl√§che, die eine Rekonstruktion der Besiedlungsgeschichte im Norden des Oppidums erlaubt, bindet sowohl an die Ost-West-Achse durch das Oppidum als auch an den Nordrand der Siedelfl√§che an, der sich als potentielles Hafenareal erwies (M. Leopold / J. V√∂lkel),. In die von M. Leicht erarbeitete Abfolge von sechs Bauphasen, die den Zeitraum vom sp√§ten 3. bis zur Mitte des 1. Jahrhunderts f√ľllen, passen sich die gr√∂√üeren Fundgruppen Keramik (R. Gebhard, V. Salač mit T. Kub√°lek und R. Neruda), Kleinfunde (S. Sievers) sowie Tier- und Menschenknochen (E. Hahn; H. Obermaier) ein und erm√∂glichen die Festlegung r√§umlicher, zeitlicher und funktionaler Schwerpunkte der Besiedlung. So wurde z.B. ein Geh√∂ft durch die Anlage einer Stra√üe verdr√§ngt; n√∂rdlich davon entwickelte sich ein Areal, das qualit√§tvolle Funde geliefert hat und das von Sonderbauten beherrscht wird, wie wir sie aus Viereckschanzen kennen. Entlang der Ost-West-Achse etablierte sich ein Handwerkerviertel, in dem Eisen- und Bronzeverarbeitung vorherrschten, in dem aber auch M√ľnzen gepr√§gt und Keramik gebrannt wurde. Vor allem die Eisenverarbeitung bot sich als Publikationsschwerpunkt an, zu dem G. Gassmann und A. Sch√§fer, Ch. Raub und R. Schwab mehrere Beitr√§ge beisteuern, in denen es um die Herkunft des in Manching verwendeten Eisens geht, um Schlackenanalysen, Produktionsfragen und Recyclingprozesse. Die Analyse der Holzkohlen (J. Wiethold) gibt Einblick in das verwendete Bau- und Feuerungsholz und erlaubt damit in Erg√§nzung der Makrorestanalyse durch H. K√ľster u.a. eine Rekonstruktion der Umwelt. Erstmals wird f√ľr Manching auch eine Analyse der verwendeten Gesteine vor allem f√ľr Drehm√ľhlen (M. Trappe) vorgelegt, die das Manchinger Einzugsgebiet beleuchten. Die Baustoffe (u.a. eine Art Kalkm√∂rtel) untersucht W. Scharff.
Ein besonderes Glanzlicht der Publikation bildet die Vorlage des M√ľnzschatzes, bestehend aus 483 boischen Stateren und einem Goldgusskuchen durch B. Ziegaus. Der starke boische Schwerpunkt im Fundstoff erkl√§rt sich aus einem durch Strontium-Isotopen-Analysen (M. Schweissing) best√§tigten Zuzug von Personen aus boischem (heute b√∂hmischem) Gebiet.
Mittelalter-Renaissance auf der B√ľhne. Wiederaufleben des mittelalterlichen Dramas und Theaters in der Neuzeit. Linke, Hansj√ľrgen. Imagines Medii Aevi. Interdisziplin√§re Beitr√§ge zur Mittelalterforschung (32). 2014. 472 S. 31 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-905-1 L, Reichert
Nach Vorbereitungen im 19. Jh. Wird in Deutschland zu Beginn des 20. Jh. das lateinische und volkssprachige, geistliche und weltliche Spiel des Mittelalters wieder zum Leben erweckt. Man spielt bis in die Gegenwart hinein reichlich drei Dutzend der St√ľcke, teils in modernen Bearbeitungen, immer h√§ufiger jedoch in m√∂glichst gro√üer Ann√§herung an die historische Auff√ľhrungspraxis. Im Strom vielf√§ltiger sozialer, kultureller und religi√∂ser Erneuerungsbestrebungen - wie Jugend -, Laienspiel-, niederdeutsche Bewegung, Reformp√§dagogik, Theaterreform und Anthroposopie - werden die Spiel getragen zun√§chst vom Sprechtheater, seit der Mitte des 20. Jh.s zunehmend von Ensembles, die auf mittelalterliche Musik spezialisiert sind; denn die geistlichen Spiele wurden nicht allein schauspielerisch, sondern auch musikalisch dargeboten. Die Arbeit dokumentiert √ľber 3000 Auff√ľhrungen und zeichnet den Verlauf des geistlichen und theatralen Prozesses analysierend nach.
Vergangenheit als Konstrukt. Mittelalterbilder seit der Renaissance. Hrsg.: Kerth, Sonja. 2014. 192 S. 30 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 78,00. CHF 105,00 ISBN: 978-3-89500-911-2 L, Reichert
Die Frage nach Mittelalterbildern, nach Formen und Funktionen der Auseinandersetzung mit Mittelalter, ist derzeit und seit l√§ngerem ein √ľberaus beliebtes Thema. Verfolgt man diese Besch√§ftigung √ľber die letzten Jahre hinaus zur√ľck, haben sich die Fragestellungen lange Zeit auf Mittelalter-Rezeption im Werk einzelner K√ľnstler und Wissenschaftler bzw. in bestimmten Zeitr√§umen (z. B. Romantik) konzentriert. Festgestellt wurden dabei vor allem die Auslagerung von √Ąngsten und die Suche nach einer Zufluchtsst√§tte als Erf√ľllungsort f√ľr Tr√§ume und W√ľnsche, die einer √§sthetischen, konfessionell-religi√∂sen oder politisch-ideologischen Ebene zuzuordnen sind, in der die Vergangenheit mit dynastischen, national(istisch)en oder gesellschaftsutopischen Hoffnungen verkn√ľpft ist. Welche Denkschemata, Modelle, Text- oder Bildstrategien hinter den einzelnen Mittelalterbildern stecken, wurde bislang weit seltener untersucht. Es ist keineswegs gekl√§rt, welche Prinzipien der Wahrnehmung, der Selektion, Kombination und Sinnzuschreibung den Bausteinen f√ľr die Mittelalterbilder zugrunde liegen. Untersucht sind Mittelalter-Rezeption und ihre Hintergr√ľnde zudem vor allem f√ľr die Moderne und die Gegenwart. Die Frage nach Wahrnehmung und Konstruktionsweisen gilt aber auch f√ľr Mittelalterbilder, die vor die sogenannte "Erfindung des Mittelalters" um 1800 (Reinhart Koselleck) zur√ľckreichen. Ob und inwiefern diese fr√ľhe Phase von Mittelalter-Besch√§ftigung grunds√§tzlich andere Formen aufweist als nach 1800, ist noch weitgehend unklar. Trotz der Probleme um die Annahme von Epochen bzw. Epochengrenzen allgemein und im Fall der Fr√ľhen Neuzeit speziell kann die Renaissance bei allen Kontinuit√§tslinien als Bruchstelle und Startpunkt einer kritischen Auseinandersetzung mit Mittelalterbildern verstanden werden, die bis in die Gegenwart fortdauert - und ein Ende ist nicht abzusehen. Die Renaissance ist daher der Fluchtpunkt, von dem die interdisziplin√§ren Beitr√§ge in diesem Band ausgehen. Sie erstrecken sich bis zu aktuellen Formen und Medien der Mittelalter-Besch√§ftigung und haben einen Schwerpunkt im 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen literarische Quellen vom ausgehenden 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart in lateinischer, deutscher und franz√∂sischer Sprache, daneben werden Fachliteratur, B√ľhnenbilder und Baudenkm√§ler untersucht. Der Band, der die Ergebnisse eines wissenschaftlichen Symposions festh√§lt, umfasst Vortr√§ge aus den Disziplinen mittellateinische, franz√∂sische, √§ltere und neuere deutsche Literaturwissenschaft, Religionswissenschaft, Kunstgeschichte und Geschichtswissenschaften.
Die Agora von Solunt. √Ėffentliche Geb√§ude und √∂ffentliche R√§ume des Hellenismus im griechischen Westen. Wolf, Markus. Sonderschriften des Dtsch.en Arch√§ologischen Instituts Rom (16). 2014. 208 S. 2 Pl√§ne, 295 sw. Abb., 1 fb. Abb, 13 Tabelle. 34 x 24 cm. Gb. EUR 78,00. CHF 105,00 ISBN: 978-3-89500-726-2 L, Reichert
Ausgangspunkt dieser neuen Studie von Markus Wolf ist die Agora von Solunt auf Sizilien, die hier mit einer Bauaufnahme der Gesamtanlage sowie aller erhaltenen Bauglieder und mit neuen Vorschl√§gen zur Rekonstruktion ihrer Geb√§ude vorgelegt wird. Demnach wurde die auf einer l√§nglichen Terrasse am Hang angelegte Agora an der Bergseite von einer gro√üen, zweigeschossigen Fl√ľgelrisalitstoa U-f√∂rmig gerahmt, die f√ľr vielf√§ltige Nutzungen administrativer und sakraler Art zur Verf√ľgung stand. N√∂rdlich schlo√ü eine gro√üe gedeckte, √∂ffentliche Zisterne an, und weiter oberhalb am Hang auf der Terrasse des Theaters lagen das "Odeon", ein Bouleuterion, und ein ungedeckter, sakraler Bezirk, der Rechteckbau. Der Umgang mit der Hanglage und die Anordnung verschiedener Ebenen f√ľr verschiedene Funktionen konnte als das wesentlichste Charakteristikum der Agora von Solunt herausgearbeitet werden. Die Neuordnung des √∂ffentlichen Stadtzentrums erfolgte um die Mitte des 2. Jahrhunderts v. Chr. Nachdem das Theater von Solunt bereits 1997 im Band 12 der Sonderschriften durch Armin Wiegand bearbeitet wurde, komplettiert die neue Studie mit der Vorlage der √ľbrigen Bauten unsere Vorstellung von der Gestalt des √∂ffentlichen Raumes der Stadt.
In einem √ľbergreifenden, vergleichenden Teil geht es dann um die Einordnung dieser Agora und ihrer baulichen Ausstattung in einen gr√∂√üeren Rahmen der Architektur von Stoen und Bouleuterien, aber auch √∂ffentlicher Pl√§tze insgesamt, in Unteritalien und Sizilien. Erstmals steht damit die √∂ffentliche Architektur der hellenistischen Sp√§tzeit in dieser Region im Blickpunkt der Forschung, nachdem sich die Gro√ügriechenlandforschung des Deutschen Arch√§ologischen Institutes bislang meist auf die archaische und klassische Zeit konzentrierte. Die Rahmung der Agora mit √∂ffentlichen Geb√§uden und vor allem mit Hallen ist bereits in dem √§ltesten archaischen Muster Megara Hyblaea ausgebildet und ist in der Folge vor allem f√ľr alle hellenistischen Agorai bestimmend, wie besonders bei den sizilischen Parallelen in Halaesa, Iaitas, Segesta, Morgantina und Kamarina deutlich wird, wo die Stoen wie auch in Solunt jeweils die Platzr√§nder definieren und regelm√§√üig fassen.
Dar√ľber hinaus werden in der Arbeit aber auch Bez√ľge zu √§hnlichen Anlagen im griechischen Mutterland und Kleinasien hergestellt, um so ein umfassendes Bild und eine neue Zusammenschau der √∂ffentlichen Architektur des Hellenismus zu gewinnen. √úber die Betrachtung der Monumente hinaus bildet die Studie eine wichtige Grundlage f√ľr eine weitere Besch√§ftigung mit der Epoche des Hellenismus auch aus Sicht anderer Disziplinen der Altertumswissenschaften wie der Klassischen Arch√§ologie oder der Alten Geschichte.
¬ĽSelbstbetrachtungen¬ę und Selbstdarstellungen - ¬ĽMeditations¬ę and Representations. Der Philosoph und Kaiser Marc Aurel im interdisziplin√§ren Licht. The Philosopher and Emperor Marcus Aurelius in an interdisciplinary light. Akten des Interdisziplin√§ren Kolloquiums K√∂ln 23. bis 25. Juli 2009. Hrsg.: Ackeren, Marcel van; Hrsg.: Opsomer, Jan. Schriften des Lehr- und Forschungszentrums f√ľr die antiken Kulturen des Mittelmeerraumes ‚Äď Centre for Mediterranean Cultures (9). 2014. 400 S. 40 Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 49,00. CHF 65,90 ISBN: 978-3-89500-929-7 L, Reichert
Marc Aurel war r√∂mischer Kaiser und der letzte bedeutende stoische Philosoph in der Antike. Seine Selbstbetrachtungen sind eines der meistgelesenen und √ľber die Fachwelt hinaus bekannten antiken Schriftst√ľcke. Er ist daher wie kaum eine andere antike Figur Gegenstand eines so gro√üen Spektrums von Forschungsdiziplinen. Im vorliegenden Sammelband, der auf der ersten Tagung zu Marc Aurel (2009 in K√∂ln) basiert, werden aktuelle Forschungsbeitr√§ge aus den F√§chern Geschichtswissenschaft, Arch√§ologie, Philosophie, Philologie, Numismatik, Rhetorik, Rechtsgeschichte und Literaturwissenschaft vereint.
Politics of Qat. The Role of a Drug in Ruling Yemen. Gatter, Peer. Jemen-Studien (20). 2014. Engl. 880 S. 14 s/w- und 13 fb. Karten, 409 sw u. 84 fb. Abb, 63 Tabelle(n), 32 Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-910-5 L, Reichert
For Imam Yahya, one of Yemen's last kings, qat was a delight that he praised in poems. For his adversary, the revolutionary al-Zubayri, the plant was the "devil in the shape of a tree".
Still today the views on qat greatly diverge. For some, qat farming is the perpetuum mobile of Yemen's rural economy and qat chewing an age-old social pursuit that has helped to preserve Yemeni identity in a rapidly changing world. For others, qat is the main inhibitor of human and economic development in Yemen and is to blame for poverty and corruption, the depletion of Yemen's water resources and the country's sloppy approach to fighting Islamist terror.
While some believe that qat chewing was the very motor of Yemen's "Arab Spring", others hold it responsible for Yemen's muddled revolution with its high blood toll. In internet blogs even al-Qaeda, its affiliates, and sympathizers discuss the pros and cons of the drug, and a number of Yemeni suicide bombers have met their fate with qat-filled cheeks. A final decision of al-Qaeda on what stance to adopt towards the drug has seemingly been postponed. The Jihadists want to avoid alienating Yemen's population with a premature ban of the popular stimulant before having gained firm control over the country. Al-Qaeda has learned from the mistakes of its Islamist sister organization, the al-Shabab militia in war-torn Somalia.
With Yemen's 2011 "Youth Revolution", a decade of half-hearted qat policies and missed opportunities has come to an end - a decade, however, that has succeeded in lifting the veil of silence that was cast over qat in media and politics after President Ali Abdullah Salih came to power in 1978. This whitewash had been part of a ruling bargain between the Salih regime and the unruly tribes that had imparted highland Yemen several decades of relative stability and Salih a 33-year rule.
With the forecast depletion of Yemen's oil and gas reserves within the next decade, the economic importance of qat will further increase and will bring about an important shift in the balance of power from the central government towards the qat producing highland tribes. The challenge of addressing the qat problem is thus tremendous for Yemen's policy makers. While the transitional government is hesitant about its future qat course, Yemen's anti-qat activists have seized the current, favorable climate of change. Emboldened by Yemen's revolution and the ouster of President Salih they have recently launched a series of campaigns against the drug, dubbed a "revolution on one's self ".
Die Inschriften des Landkreises Hildesheim. Wulf, Christine. Die Deutschen Inschriften (88); Göttinger Reihe (16). 2014. 560 S. 164 Abb. 43 fb. Abb. 27 x 19 cm. Gb. EUR 69,00 CHF 89,00 ISBN: 978-3-89500-967-9 L, Reichert
Der Band bietet eine kommentierte Edition von ca. 450 Inschriftentexten sowie Jahreszahlen und Initialen von 83 weiteren Objekten aus einer d√∂rflich gepr√§gten Region Niedersachsens. Einen Schwerpunkt bilden die knapp 100 Glockeninschriften, die einen authentischen Einblick in die Hildesheimer Glockenlandschaft mit ihren verschiedenen Gu√üwerkst√§tten gestatten. Die zahlreichen Grabinschriften dokumentieren die Memorialkultur vor allem des l√§ndlichen Adels sowie der evangelischen Pastoren und der herzoglichen Amtm√§nner. Neben den Glockeninschriften geben die Inschriften auf Altarretabeln, Opferst√∂cken und Kelchen wertvolle Hinweise u. a. darauf, wie sich das Innere der Kirchen durch die Reformation ver√§ndert hat und welche Rolle Stiftungen und Stifter dabei gespielt haben. Nur etwa 60 Inschriftentexte stammen aus mittelalterlicher Zeit, der Schwerpunkt der √úberlieferung liegt in der fr√ľhen Neuzeit. Zusammen mit den bereits vorliegenden Inschriften der Stadt Hildesheim (DI 58) wird nunmehr auf der Grundlage von fast 1500 Inschriften, Initialen und Daten das Spannungsfeld von Peripherie und Zentrum f√ľr ein zentrales Gebiet der ehemaligen welfischen Territorien in der inschriftlichen √úberlieferung sichtbar.
Zeitschrift f√ľr Arch√§ologie Au√üereurop√§ischer Kulturen. Band 5, 2013. Dtsch.es Arch√§ologisches Institut. Kommission f√ľr Arch√§ologie Au√üereurop√§ischer Kulturen. Zeitschrift f√ľr Arch√§ologie Au√üereurop√§ischer Kulturen (5). 2014. 368 S. 63 Abb. 275 fb. Abb. 28 x 20 cm. Gb. EUR 110,00 CHF 148,00 ISBN: 978-3-89500-993-8 L, Reichert
Stra√üen von der Fr√ľhgeschichte bis in die Moderne. Verkehrswege ‚Äď Kulturtr√§ger ‚Äď Lebensraum. Hrsg.: Fischer, Thomas; Horn, Heinz G√ľnter. 2014. 344 S. 72 sw. Abb., 3 Tabelle(n). 24 x 17 cm. Pb. EUR 39,90. CHF 53,90 ISBN: 978-3-89500-930-3 L, Reichert
Stra√üen waren zu allen Zeiten der Schl√ľssel zur Erschlie√üung neuer R√§ume und zum Austausch von Waren und Wissen. Als verbindendes Element zwischen Landschaften, V√∂lkern und Kulturen geh√∂ren sie zu den Grundpfeilern gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung. Ziel des Kolloquiums war es, das Ph√§nomen Stra√üe interdisziplin√§r und aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren. Ein besonderes Anliegen lag darin, √ľber die nahe liegende Pr√§sentation von einzelnen Stra√üentrassen, Magistralen oder von Stra√üenkategorien hinauszugehen und sowohl die r√§umliche als auch die soziologische und zeitliche Dimension des Verkehrsbauwerkes Stra√üe zu betrachten. Wie wird der Kulturtr√§ger Stra√üe in verschiedenen zeitlichen Epochen, in der Antike oder im Mittelalter, wahrgenommen? Welchen Stellenwert hatte das Reisen? Mit welchen Risiken und M√ľhen war Mobilit√§t behaftet? Was kennzeichnet die Gegenwart, vor allem aber was die Zukunft der Stra√üe? Die Autoren des vorliegenden Bandes besprechen diese Fragestellungen und versuchen m√∂gliche Antworten aufzuzeigen.
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Märchen und Geschichten der Beduinen im Sinai. Victor, Marion. 2013. 96 S. 7sw u. 20 fb. Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 12,90. CHF 18,90 ISBN: 978-3-89500-985-3 L, Reichert
Der vorliegende Band versammelt erstmals M√§rchen und Geschichten von Beduinen aus der Stein- und Bergw√ľste des Sinai und erz√§hlt von einer Welt, die gleich hinter den hohen Mauern der gro√üen Hotelresorts beginnt.
Die jahrhundertealte Kultur der Beduinen ist geprägt von einer oralen Tradition. Ihr Leben wurde bestimmt von Wanderung und Armut. Eine Schrift- und Buchkultur konnte in diesem Umfeld nicht entstehen. Trotzdem gab es Literatur, Gedichte und Geschichten. Eine erste Sammlung von Gedichten der Beduinen legte in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts der Amerikaner Clinton Bailey vor.
Im Zuge der Sesshaftmachung der Beduinen, der Entdeckung des Landes f√ľr den Tourismus sowie mit dem Einzug der neuen Medien an den K√ľsten des Roten Meeres und des Golfs von Aquaba ist diese uralte Kultur im Verschwinden begriffen.
Noch gibt es einige Beduinen, die abends am Feuer unterm Sternenhimmel diese Geschichten erz√§hlen. Aber es ist bei der Geschwindigkeit der Entwicklung absehbar, dass sie ganz aus dem kulturellen Ged√§chtnis der Beduinen verschwinden. Schon jetzt weisen die Geschichten Spr√ľnge und L√ľcken auf, erscheinen sie uns, vergleichbar arch√§ologischen Funden, bruchst√ľckhaft.
Doch in der Summe ergeben die 30 M√§rchen und Geschichten dieses Bandes ein farbiges Bild des Beduinenlebens. Sie erz√§hlen vom Unterwegssein, davon wie das Gehen das Leben bestimmt. Sie berichten von der Bedeutung des Kamels und des Wassers, von einem √ľberaus harten √úberlebenskampf, von Treue und Gastfreundschaft.
Die Funktion der M√§rchen wie der Geschichten war Regeln des Zusammenlebens und √úberlebens zu vermitteln und weiterzugeben. Bei aller Fremdheit sind doch die √Ąhnlichkeiten zu unseren M√§rchen auch verbl√ľffend, erinnern sie doch zum Teil deutlich an unsere M√§rchen der Br√ľder Grimm.
Dar√ľber hinaus sind die Geschichten in eine lebendige Beschreibung des heutigen Alltags der Beduinen eingebettet. Sie lassen so deutlich werden, was von diesem Bild einer im Untergang begriffenen Kultur heute noch g√ľltig ist.
Der Band richtet sich sowohl an den Märchenforscher und -liebhaber wie an alle, die mehr als die glänzenden Fassaden der großen Hotelresorts auf dem Sinai sehen wollen und einen Einblick in die Kultur der Beduinen gewinnen möchten.
Die Altt√ľrkenzeit in Mittel- und Zentralasien. Arch√§ologische und historische Studien. Stark, S√∂ren. Nomaden und Sesshafte. SFB Differenz und Integration. Wechselwirkung zwischen nomadischen und sesshaften Lebensformen in Zivilisationen der Alten Welt (06). 2013 608 S. 116 Abb, 7 Karte(n). 24 x 17 cm. Gb. EUR 99,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-532-9 L, Reichert
Zwischen der Mitte des 6. und der Mitte des 8. Jahrhunderts pr√§gte die Gro√üreichsbildung der T√ľrk bzw. ihrer Teilstaaten die Kulturgeschichte der Eurasischen Landmasse √ľber weite Strecken. W√§hrend dieser als "Altt√ľrkenzeit" bezeichneten Periode erlebten die wechselseitigen politischen, kommerziellen und kulturellen Verflechtungen zwischen der pastoralnomadischen Welt Zentralasiens und ihren sesshaften Nachbarn in Iran, China und in den Oasen der Turanischen Senke bzw. des Tarimbeckens eine bemerkenswerte Bl√ľte.
Im Fokus der vorliegenden Studie stehen dabei die politischen, sozialen und kulturellen Beziehungen zwischen den T√ľrk-Nomaden und der sesshaften Oasenbev√∂lkerung des Mawarannahr. Die hier in unmittelbar vorislamischer Zeit existierenden Kleinf√ľrstent√ľmer Sogdiens und der benachbarten Mikrooasen standen in regem politischen und kulturellen Austausch mit den offenen Steppen und den dortigen politischen Entit√§ten der T√ľrk bzw. der T√ľrgeŇ°. Zugleich sind insbesondere Sogder f√ľr diesen Zeitraum nicht nur als Fernh√§ndler und Kolonisten mannigfach entlang der Fernhandelsrouten zwischen der Krim und Nordchina nachgewiesen, sondern spielten auch an den Ordu der T√ľrk Qayane eine wichtige Rolle als Handwerker, Beamte, S√∂ldner, Missionare sowie als pers√∂nliche Gefolgsleute der nomadischen Reichseliten.
Ziel der Untersuchung ist eine diffenzierende Analyse dieses Wechselspiels auf Grundlage arch√§ologischer, literarischer und epigraphischer Quellen. Hierzu unterzieht S√∂ren Stark zun√§chst auf arch√§ologischer Ebene die charakteristischen Elemente der materiellen Kultur des altt√ľrkischen Kulturkreises einer kritischen Diskussion. Unter Einbeziehung der verf√ľgbaren literarischen und epigraphischen Quellen betrachtet er sodann jene politischen und sozialen Strukturen und Prozesse genauer, innerhalb derer in altt√ľrkischer Zeit Pastoralnomaden im Kontext der Gesellschaft und Kultur des sesshaften Mawarannahr bzw. sesshafte Mittelasiaten im Bereich pastoralnomadischer Staatlichkeit eine prominente Rolle spielten. Abschlie√üend geht er der Frage nach, inwiefern sich diese Strukturen und Prozesse im arch√§ologischen Material der sesshaften Kultursph√§re des Mawarannahr abbilden, welchen Segmenten der Sach- und Geisteskultur und welchen sozialen Gruppen sie vornehmlich zugeordnet werden k√∂nnen. Zur Beantwortung dieser Fragen l√§sst die vorliegende Studie gleicherma√üen arch√§ologische als auch Textquellen zu Wort kommen.
Ciudades Mayas del Noreste del Petén, Guatemala. Análisis urbanístico y conservación. Quintana, Oscar. Forschungen zur Archäologie Außereuropäischer Kulturen (11). 2013 Spanisch. 270 S. 286 z.Tl. fb. Abb, 11 Tabellen. 29 x 19 cm. Gb. EUR 88,00. CHF 119,00 ISBN: 978-3-89500-942-6 L, Reichert
La regi√≥n noreste de Pet√©n posey√≥ durante el periodo prehisp√°nico maya una especial condici√≥n de desarrollo cultural, pol√≠tico y constructivo. Pr√°cticamente todo el cuadrante noreste estuvo en actividad productiva por espacio de 1200 anos (300 a. C. ‚Äď 900 d. C.). En este territorio se encuentra Tikal, la poderosa gran urbe de las tierras bajas centrales mayas. Tikal es sin duda la ciudad maya m√°s conocida e investigada de Guatemala. Pero Tikal sola, sin yacimientos como Nakum, Yaxh√°, El Zotz, Uaxact√ļn, Xult√ļ muchos otras m√°s, no hubiera podido funcionar como cabeza de un sistema regional. Todas las partes del conjunto, con centros urbanos grandes y pequenos, fueron importantes para producir una cultura local muy particular y espectacular de categor√≠a mundial.
El libro se divide en cuatro partes. Luego de una exposici√≥n general, que explica los antecedentes, y la metodolog√≠a de trabajo, se presenta el registro de los datos de campo. El Cat√°logo muestra 64 ‚Äúfi chas t√©cnicas‚ÄĚ nuevas. De estos centros urbanos mayas, 28 son mostrados por primera vez. El nuevo corpus es presentado uno por uno, con su descripci√≥n escrita y gr√°fica.
Esta información individual es luego resumida y agrupada en diferentes cuadros, todos con el mismo método y calidad para ser comparables unos con otros. Importante también es el plano general de la región, el cual incorpora actualizados, los 128 sitios arqueológicos registrados hasta ahora.
Die Codices iconographici der Bayerischen Staatsbibliothek. Teil 1: Die Handschriften des Mittelalters und der Fr√ľhen Neuzeit bis zur Mitte des 17. JahrhundertS Reuter, Marianne. Katalog der illuminierten Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek in M√ľnchen (8). 2013 360 S. 60 fb. Abb auf 40 Tafeln, 46 fb. Abb. 32 x 25 cm. Gb. EUR 148,00. CHF 199,00 ISBN: 978-3-89500-848-1 L, Reichert
Der Fonds der ¬ĽCodices iconographici¬ę der Bayerischen Staatsbibliothek M√ľnchen umfasst sp√§tmittelalterliche und fr√ľhneuzeitliche Bilderhandschriften und Bildsammlungen mit nur geringem Textanteil. Er ist thematisch gegliedert und enth√§lt u.a. Werke zur Architektur, Astronomie, Botanik, Genealogie, Heraldik, zum Kost√ľm- und Kriegswesen und zur Zoographie. Der Katalog enth√§lt detaillierte Beschreibungen der vor der Mitte des 17. Jahrhunderts entstandenen Handschriften.
Capua - Grab und Gemeinschaft. Eine kontextuelle Analyse der Nekropole Fornaci (570 bis 400 v. Chr.). Thiermann, Ellen. Italiká (1). 2013 322 S. 207 fb. Abb, 98 s/w-Abb und 14 Pläne auf Tafeln. 30 x 21 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-89500-844-3 L, Reichert
Capua geh√∂rte zu den √§ltesten und bedeutendsten St√§dten Kampaniens im Altertum. Bereits in der Eisenzeit gegr√ľndet, entwickelte sich die Siedlung ab dem Beginn des 6. Jahrhunderts v. Chr. zur Stadt. Diese Phase der Urbanisierung und der k√ľnstlerischen Bl√ľte wird historisch oft als die etruskische Periode Capuas bezeichnet. Einigen Schriftquellen zufolge sollen die Etrusker die Stadt gegr√ľndet oder kolonisiert haben. Die meist isolierten, aber oft spektakul√§ren arch√§ologischen Funde aus Capua aus dieser Zeit wurden zur Rekonstruktion einer etruskischen Herrschaft herangezogen.
Die bewegte arch√§ologische Forschungsgeschichte des modernen Santa Maria Capua Vetere hat allerdings - insbesondere hinsichtlich der Nekropolen - ein problematisches Erbe hinterlassen. Das einzige systematisch freigelegte Gr√§berfeld in localit√† Fornaci mit √ľber 1500 Gr√§bern von der Eisenzeit bis zum Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. war trotz der herausragenden Bedeutung dieses Befundes bisher nur in Ausschnitten bekannt.
In diesem Buch werden nun die gesamten Befunde der letzten beiden Phasen V und VI (570 bis 400 v. Chr.) der Nekropole in localit√† Fornaci vorgelegt. Die Auswertung der bislang unbekannten Grabungsdokumentation und der Funde erlaubt erstmals Einsichten in die r√§umliche Struktur der Nekropole sowie eine Einbindung der Objekte in ihren urspr√ľnglichen Kontext. In einem Katalog werden Pl√§ne der Nekropole, eine Beschreibung jedes Grabkontextes sowie eine fotografische und zeichnerische Dokumentation der Funde pr√§sentiert.
Auf dieser signifikant erweiterten Befundbasis baut eine umfassende Analyse der Capuaner Bestattungssitten in der archaischen und fr√ľhklassischen Zeit auf. Eine Auseinandersetzung mit den methodischen und theoretischen Problemen der Gr√§berfeldanalyse schafft zun√§chst den Rahmen f√ľr die Untersuchung dieser spezifischen Nekropole und der mit ihr verbundenen Problematiken. In einem eigenen Kapitel werden alle √§lteren Quellen zu den Capuaner Nekropolen ausgewertet. Dazu geh√∂ren die Best√§nde in internationalen Museen und die √ľberlieferten Befunde der Grabungen des 19. Jahrhunderts.
In der folgenden Gr√§berfeldstudie werden - in f√ľnf Ebenen gegliedert -, die topografische Situation des Bestattungsplatzes, die innere Struktur der Nekropole, Grabbau und Bestattungsritus, Grabbausstattung und Grabritual sowie die Funde nach Klassen ausf√ľhrlich beschrieben und diskutiert.
Diese kontextuelle Analyse erlaubt es Ellen Thiermann, anhand der Nekropolen eine microstoria der Gemeinschaft zu entwerfen. Diese spiegelt weniger vermeintliche Kolonisationsprozesse oder historische Ereignisse wider, sondern gew√§hrt neue Einblicke in die soziale Organisation der Gemeinschaft, kollektive Identit√§ten und die Repr√§sentation der capuanischen Eliten. Mit diesem ersten Band der neu gegr√ľndeten Reihe "Italik√°" wird ein bedeutender Beitrag zur Aufarbeitung des arch√§ologischen Erbes des antiken Capua geleistet und werden innovative Wege in der Interpretation von Nekropolenbefunden beschritten.
√úber diese Reihe:
Mit der neuen Reihe "Italik√°", die ausschlie√ülich die Arch√§ologie Altitaliens mit all ihren Bereichen zum Thema hat und damit einem rapide anwachsenden Forschungsinteresse entgegenkommt, schlie√üt sich eine L√ľcke in der deutschsprachigen B√ľcherwelt. Das deutliche Profil ergab sich aus dem gro√üen Interesse f√ľr die Arch√§ologie des vorr√∂mischen Italien in der deutschsprachigen Forschung und an der entsprechenden Zahl aktueller Qualifikationsarbeiten, zu denen auch die ersten drei konzipierten B√§nde geh√∂ren.
Die neue Reihe Italiká wird monographische Werke und thematisch einheitliche Sammelschriften aus allen Gebieten der Altertumskunde aufzunehmen, die sich im weitesten Sinne mit Quellen, Befunden und Funden zu den Bevölkerungsgruppen auf dem Territorium des heutigen Italien in vorrömischer Zeit befassen und methodisch und theoretisch innovative Ansätze bieten, die das weit gefächerte Spektrum der komplexen Welt der Kulturkontakte exemplarisch beleuchten.
Die unverzierte fr√ľhislamische Keramik aus Kharab Sayyar, Nordostsyrien.Falb, Christian. Dtsch-Syrische Ausgrabungen im islamischen Kharab Sayyar (1). 2013 176 S. 222 Strichzeichnungen, 24 s/w-Fotos und 29 fb. Abb auf Tafeln. 30 x 21 cm. Gb. EUR 78,00. CHF 105,00 ISBN: 978-3-89500-853-5 L, Reichert
Die Arch√§ologie der fr√ľhislamischen Zeit stellt im Vergleich zu anderen arch√§ologischen Disziplinen einen noch jungen Wissenschaftsbereich dar, in dem es vor allem im Rahmen der Keramikforschung als Grundpfeiler zur kulturellen und chronologischen Einordnung eines Fundplatzes grundlegend noch eine Reihe von Forschungsl√ľcken zu schlie√üen gilt. In dem vorliegenden Werk wird die unverzierte, d. h. nicht mit aufwendigem plastischen Dekor, Malerei oder Glasur versehene Gebrauchskeramik aus dem seit 1997 von der Goethe-Universit√§t Frankfurt am Main erforschten fr√ľhislamischen Fundort Kharab Sayyar in Nordostsyrien pr√§sentiert und so erstmals der wissenschaftlichen Forschung zug√§nglich gemacht. Mithilfe eines, durch makroskopische und warentechnische Betrachtungen erstellten Warenkataloges, sowie eines umfangreichen, auf Tafeln zeichnerisch und fotografisch dokumentierten Typenkataloges werden Vergleiche zu dem Fundmaterial aus fr√ľhislamischen Fundorten in Syrien, der T√ľrkei, dem Irak, Jordanien und dem Libanon angestellt und so eine kulturelle und chronologische Einordnung der fr√ľhislamischen Stadt Kharab Sayyar innerhalb ihres kulturgeschichtlichen und politischen Umfeldes und der Region erm√∂glicht. Zudem lassen an Proben der verschiedenen keramischen Waren durchgef√ľhrte naturwissenschaftliche Studien in Form von R√∂ntgenfluoreszenzanalysen und D√ľnnschliffuntersuchungen spezifische chemische und petrografische Merkmale der Waren erkennen, die zu Erkenntnissen in Bezug auf den Herstellungsprozess und die verwendeten Grundmaterialien sowie zu naturwissenschaftlich begr√ľndeten Definitionen der untersuchten Waren f√ľhren. Die so gewonnenen Forschungsergebnisse leisten insgesamt einen wichtigen Beitrag zur Forschung zur fr√ľhislamischen Keramik des 8. bis 10. Jahrhunderts und zur kulturgeschichtlichen Entwicklung des abbasidischen Reiches im Nordosten Syriens und belegen zudem die Bedeutung Kharab Sayyars als wichtiger Referenzort f√ľr arch√§ologisch-historische Forschungen zur fr√ľhislamischen Zeit.
Jordanien und Deutschland. √úber die Vielfalt kultureller Br√ľcken. Festschrift zum 50j√§hrigen Bestehen der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft e.V.Hrsg.: Kopp, Horst. 2013 254 S. 389 fb. Abb, 14 Tabelle(n). 30 x 21 cm. Gb. EUR 29,90. CHF 40,90 ISBN: 978-3-89500-945-7 L, Reichert
Dieser l√§nderkundliche √úberblick stellt Jordanien umfassend, objektiv und sachbezogen dar. Insbesondere aktuelle Entwicklungen und Probleme stehen dabei im Mittelpunkt und ergeben so insgesamt ein in dieser Breite und Dichte anderswo kaum zu findendes Kompendium √ľber Jordanien.
Daneben umfasst der Band eine Bestandsaufnahme des breiten Spektrums deutsch-jordanischer Zusammenarbeit - ein Panorama, das von der Tätigkeit Politischer Stiftungen bis zum "Leuchtturmprojekt" German Jordanian University reicht und in dieser Vollständigkeit erstmals vorliegt.
2013 begeht die Deutsch-Jordanische Gesellschaft e.V. ihr 50j√§hriges Bestehen. Berichte √ľber ihre vielf√§ltigen Aktivit√§ten in den letzten f√ľnf Jahrzehnten rundeen die im Sinne einer Festschrift verfasste L√§nderkunde ab.
Sämtliche Beiträge stammen von ausgewiesenen Sachkennern und sind reich bebildert.
Late Byzantine Rings, 1204-1453.Spier, Jeffrey. 2013 Engl. 112 S. 127 fb. Abb auf 24 Tafeln. 24 x 17 cm. Gb. EUR 49,00. CHF 65,90 ISBN: 978-3-89500-940-2 L, Reichert
"Late Byzantine Rings, 1204-1453" is the first study of the rings of the final years of the Byzantine Empire, the period encompassing the Latin occupation of Constantinople (1204-1261) and the restored empire under the Palaiologan rulers until the fall of Byzantium to the Turks in 1453. The rings from this period are remarkable not only for their fine design but also for the variety of inscriptions they bear, including personal names and monograms, official titles, and epigrams composed by Byzantine poets.
The book illustrates and discusses nearly fifty rings from the Palaiologan period, as well as some earlier Byzantine rings, contemporary Byzantine jewelry, and related material from Bulgaria, Serbia, and the West. Many of the rings are published here for the first time. The study begins with a review of the great diversity of rings that existed at the end of the twelfth century, just before the Latin Conquest, and suggests that in view of the occupation of both Constantinople and Thessalonica, the production of rings and jewelry in Byzantine style was disrupted. When the Byzantine workshops in Constantinople resumed after 1261, the rings took new forms, combining tradition Byzantine style with considerable Western influence apparent in the style of engraving and the occasional use of engraved gems.
The material gathered in this study will be of importance to a variety of students of Byzantine and Medieval history, literature, art, and jewelry. The rings preserve a number of previously unrecorded personal names and titles that shed light on relations between the imperial court and the new landowning class that emerged in the late Byzantine period. Find sites and names also demonstrate a great degree of political and economic contact with neighboring Serbia and Bulgaria. Influence from the West (especially Venice) is apparent in the workmanship of the rings and their frequent use of heraldic devices in Western style. Verses engraved on some rings can be identified as works of both traditional and contemporary Byzantine poets. The surviving rings also demonstrate that fine quality jewelry was still being produced in the imperial court in Constantinople in the Palaiologan period.
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