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Harrassowitz Verlag |
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Mit Beiträgen von Horst Beinlich und Karl-Theodor Zauzich. Archäologische Veröffentlichungen des Deutschen Archäologischen Instituts (127). Jaritz, Horst; Laskowska-Kusztal, Ewa; Niederberger, Walter. Elephantine XXXVI. Der ptolemäische Satettempel und seine Nebenanlagen und die Treppenanlage des nördlichen Sakralbezirks. 2019. 318 S. 93 Abb., 2 Klapptafeln, 20 Tabellen, 75 Tafeln. 35 x 25 cm. EUR 158,00. ISBN: 978-3-447-11207-9 Harrassowitz Verlag
Bei dem unter Ptolemäus VI. und VIII. errichteten, bis in die späte Kaiserzeit aktiven Tempel für Satet auf Elephantine handelt es sich, neben den Tempeln für Chnum, Osiris-Nesmeti und dem Tempel „X“ um einen der letzten Schauplätze pharaonischen Kultlebens der Insel. Wie dies auch die dem Satettempel unmittelbar vorgelagerten, entlang dem Nilufer errichteten Nebenbauten zeigen, war der Kult eng mit dem Geschehen der jährlichen, mit Hilfe entsprechender Messeinrichtungen überwachten Flut verbunden und dem damit zusammenhängenden Wiedererscheinen des Sirius in einer besonderen Konstellation. Die Untersuchung schließt daher eine monumentale, im Nordosten der Insel ebenfalls am Nil errichtete Treppenanlage ein, deren Architektur und Orientierung daraufhin abgestimmt worden waren, das Geschehen der jährlichen Flut voraussagen und in ihren einzelnen Etappen miterleben zu können. Hiermit hingen die im Besonderen auf Elephantine gefeierten Nilfeste zusammen.
Ein Studium der erhaltenen, im Fall des Satettempels bereits abgeräumten Baureste behandelt neben Konstruktion und handwerklicher Ausführung der Bauten auch deren zeitliche Einordnung und bauhistorische Zuordnung sowie deren teilweise erfolgte Nachnutzung. Der nur noch in Zeitdokumenten oder in Fragmenten fassbaren Dekoration einzelner Bauabschnitte sind spezielle Kapitel gewidmet. Versuche zur Deutung der Funktion einzelner Bauten und eine Betrachtung der unter Zuhilfenahme metrologischer Überlegungen entwickelten Entwürfe von Pfeilerbau und Treppenanlage ergänzen diese Arbeit.
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Die Region Minase im Spannungsfeld der Interessen von Hofadel, Klerus und Kriegeradel. Asien- und Afrikastudien der Humboldt-Universität zu Berlin (52). Brochlos, Astrid. Japanische Grundherrschaft im 12. bis 16. Jahrhundert. 2019. 149 S. 2 Abb., 3 Tabellen. 24 x 17 cm. EUR 38,00. ISBN: 978-3-447-11277-2 Harrassowitz Verlag
Astrid Brochlos liefert mit ihrer neuen Studie eine Fortsetzung ihrer Untersuchungen zur Grundherrschaft in Japan (Grundherrschaft in Japan: Entstehung und Struktur des Minase no shō, AAS 8, Harrassowitz Verlag 2001). Nach der Analyse der Entfaltung einer monastischen Grundbesitzung im heianzeitlichen Japan wird nun die weiterführende Frage behandelt, wie die Hauptkräfte des japanischen Mittelalters – Hofadel, Kriegeradel, Klerus – in der nachfolgenden Kamakura- und Muromachi-Zeit agierten und interagierten und wie sich die Ereignisse und Prozesse jener Zeit auf die Landbesitzstrukturen auswirkten. Im Fokus stehen die weitere Entwicklung und die Umstände des Niedergangs des monastischen Minase-Gutes. Ergänzend werden die Quellen einer gleichnamigen Nachbardomäne ausgewertet, die jedoch nicht mit dem Klerus sondern über das Kaiserhaus mit dem Hofadel verbunden war. So können Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Situation der Domänen der traditionellen Eliten Hofadel und Klerus aufgezeigt werden. Die überlieferten Schriftdokumente beider Minase-Güter wurden in dieser Untersuchung erstmals vollständig zusammengestellt, analysiert, kommentiert und in eine westliche Sprache übersetzt. Zusammen mit der Vorgängerstudie beleuchten sie den Zeitraum vom 8. bis 16. Jahrhundert und zeichnen (trotz zeitlicher Schwankungen in Quantität und Aussagekraft) wie wenige andere Konvolute ein Gesamtbild der shōen-Entwicklung von den Anfängen bis zu ihrem Untergang. |
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The Story of Meshal Haqadmoni and its Extant Copies in 15th Century Ashkenaz. Gronemann, Simona. 2019. Engl. 194 S. 161 Abb., 3 diagrams, 5 tables. 24 x 17 cm. EUR 54,00. ISBN: 978-3-447-19931-5 Harrassowitz Verlag
Only five manuscript copies of the Hebrew book of fables Meshal Haqadmoni have survived and all five were scribed and illuminated within 15th century Ashkenazi communities. Yet the text, including the captions for 82 illustrations, was written 150 years earlier in Spain by Isaac ibn Sahula. It turns out that the styles of the illustrations in these five copies, while distinct from each other, are rooted in the then prevalent styles of German popular illuminated books.
The manuscripts provoke several questions: Were the original copies of Meshal Hakadmoni, in Spain, illustrated? If not, how come that all the known 15th century Ashkenazi copies are illustrated? And more generally, what caused the renewed interest in the book of fables at such a geographic and time distance? What was the relation between the production of these copies, particularly the illustrations, to the surrounding German culture? The study by Simona Gronemann attempts to answer these and other questions. It is the first time that a hypothesis is being made as to a possible Ashkenazi prototype manuscript and as to further copies that might have existed in Germany and in northern Italy. All in all it provides an exciting journey through 15th century art of book illumination in central Europe, as affecting a Hebrew secular book.
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Mitteilungen des Dtsch.en Archäologischen Instituts, Abteilung Kairo 74 (2018). Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts (74). Hrsg.: Seidlmayer, Stephan J.; Polz, Daniel. 2019. 196 S. 161 Abb., . 30 x 21 cm. EUR 128,00. ISBN: 978-3-447-11194-2 Harrassowitz Verlag
Seit 1930 bieten die jährlich erscheinenden Mitteilungen der Abteilung Kairo eine internationale Plattform für Beiträge zur Archäologie und Kulturgeschichte Ägyptens. Die Themen erstrecken sich dabei von der prädynastischen über die pharaonische und christliche bis hin zur islamischen Zeit. Neben dem Schwerpunkt Archäologie und der Veröffentlichung neuester Grabungsergebnisse internationaler Unternehmungen werden auch kultur- und kunstgeschichtliche Inhalte und aktuelle Fragestellungen diskutiert. Die hochwertige Publikation der aktuellen Forschungsergebnisse des DAI Kairo ist eine zentrale Aufgabe der Mitteilungen. So wird unter anderem in jeweils zwei- bis dreijährigem Abstand über die laufenden Ausgrabungen berichtet. Die Beiträge erscheinen in deutscher, englischer oder französischer Sprache, jeweils von einer englischen Zusammenfassung begleitet. Ihre Qualität wird durch ein Peer-Review-Verfahren gesichert. Illustriert werden sie durch zahlreiche Abbildungen, Pläne und Tafeln.
Inhalt:
Khaled Abdel Ghany, Zu den vielfältigen Entwicklungen der Himmelskuhmotive im Tal der Könige und auf den Särgen der 21. Dynastie
Martin Bommas/Eman Khalifa, Shallow bowls for mortuary meals from Tarkhan. Archaeology of the path towards the intellectual formation of the state in Early Dynastic Egypt
Roberto Antonio Díaz Hernández, Der ägyptische Tempel als „Kulturgut“ nach Aussagen griechisch-römischer Autoren
Thomas L. Gertzen, Das Buch der Reisen des Benjamin aus Tudela und seine Beschreibung Nordostafrikas und Ägyptens um das Jahr 1171. Ein Beitrag zur Geschichte der frühen Ägyptenkunde
Luisa-María García González/Ángel Rubio Salvador/Miguel-Cecilio Botella López/Alejandro Jiménez-Serrano, Egyptian non-elite burials in a Middle Kingdom outdoor cemetery. The case of the Northern area of Qubbet el Hawa
Rudolf Haensch/Claudia Kreuzsaler, Neuzeitlich, asiatisch? Ein Ostrakon der Archäologischen Staatssammlung München
Stan Hendrickx/Xavier Droux/Merel Eyckerman/Rita Hartmann, Hunting for power. An exceptional White Cross-lined jar in the National Museum of Denmark
Clara Jeuthe, The cherts of Elephantine Island – an insight into the economic networks
Robert Kuhn, Imitation – Produktschwindel oder Innovation? Nachahmungen von Gefäßen in Stein während der formativen Phase ausgehend vom Königsgrab des Dewen in Abydos
Corinna Rossi, Italian Mission to Umm al-Dabadib (Kharga Oasis). Season 2015 – preliminary report
Johanna Sigl/Peter Kopp/Dagmar Fritzsch, Stadt und Tempel von Elephantine. Methodological approach to the project “Realities of Life” (Lebenswirklichkeiten) and its first application during the 43rd and 44th excavation campaign on Elephantine Island
Tarek Tawfik/Susanna Thomas/Ina Hegenbarth Reichardt, New evidence for Tutankhamun’s parents. Revelations from the Grand Egyptian Museum
Leslie Anne Warden/Eman Khalifa/John Gait/Peter Kopp/Valerie Steele, Stadt und Tempel von Elephantine. Pottery studies in course of the project “Realities of Life” (Lebenswirklichkeiten) – a methodological summary and pilot project
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Das Orientalische Münzkabinett und die Alphons-Stübel-Sammlung früher Orientphotographien. Orientalische Sammlungen an der Universität Jena. Mit Beiträgen von Stefan Heidemann und Babett Forster. Jenaer Beiträge zum Vorderen Orient (9). Hrsg.: Nebes, Norbert; Beitr.: Heidemann, Stefan; Forster, Babett. . 2019. 96 S. 73 Abb. 24 x 17 cm. EUR 29,80. ISBN: 978-3-447-19927-8 Harrassowitz Verlag
Neben der Hilprecht-Sammlung Vorderasiatischer Altertümer besitzt die Friedrich Schiller Universität zwei weitere orientalische Sammlungen, das Orientalische Münzkabinett und die Alphons-Stübel-Sammlung früher Orientphotographien, deren Gründung bzw. Erwerb in die erste bzw. zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückreichen.
Beide Sammlungen, die außerhalb Jenas lange Zeit unbekannt waren, stellen heute ein international bedeutendes Instrument der historischen Forschung dar. Stefan Heidemanns Beitrag über das Orientalische Münzkabinett Jena gibt eine Einführung in die Geschichte der Sammlung, einen Einblick in ihre Bestände und ihre wissenschaftliche Aufarbeitung seit den 1990er Jahren. Babett Forster zeichnet in ihrem Beitrag die Genese und Geschichte der Alphons-Stübel-Sammlung mit ihren großformatigen Orginalabzügen mit Motiven aus Ägypten und dem Vorderen Orient nach und gibt eine Einführung in die Bildsprache dieser wenig genutzten Dokumente, die eine einzigartige kulturhistorische Quelle für den Vorderen Orient in der zweiten Hälfte des 19. Jh. darstellen.
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Alte Geschichte und Epigraphik. Werner Eck zum 75. Geburtstag. Hrsg.: Schneider, Helmuth; Thomas, Louisa. 2019. 212 S. 11 Abb. 24 x 17 cm. EUR 50,00. ISBN: 978-3-447-19917-9 Harrassowitz Verlag
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Das ägyptische Alte Reich. Diskussionen zur „Ereignisgeschichte“ der 3. bis 6. Dynastie. Göttinger Orientforschungen, IV. Reihe: Ägypten (66). Blumenthal, Vera. 265 S. 19 Abb., 8 Tabellen, 2 Diagramme. 24 x 17 cm. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2019. EUR 64,00. ISBN: 978-3-447-11203-1 Harrassowitz Verlag
Die Geschichte des Alten Reiches wurde bislang ausschließlich im Rahmen allgemein gehaltener Überblickswerke zur ägyptischen Geschichte behandelt. Um aufzuzeigen, inwieweit eine Rekonstruktion der Ereignisgeschichte des Alten Reiches überhaupt möglich ist, greift Vera Blumenthal bestimmte häufig geäußerte Aussagen und Thesen zu diesem Thema exemplarisch heraus und überprüft sie auf ihre Belegbarkeit hin. Gruppen von Texten und Denkmälern, aus denen regelmäßig historische Schlüsse gezogen werden, unterzieht die Autorin einer quellenkritischen Analyse, um Aussagen darüber treffen zu können, inwieweit die bisher daraus gezogenen Schlüsse zulässig sind. Ein besonderer Fokus liegt auf den Außenbeziehungen Ägyptens während des Alten Reiches und auf der Frage nach dem Ende des Alten Reiches: Die kontroversen Thesen zur Frage nach der Ursache für den Untergang des Alten Reiches und zur Frage nach der Art des Übergangs zur Ersten Zwischenzeit werden einander gegenübergestellt und kritisch erörtert.
Im Ergebnis kann gezeigt werden, dass sich das Bild von der Geschichte des Alten Reiches als wesentlich lückenhafter darstellt, als dies bisher in der einschlägigen Literatur suggeriert wird. Für zukünftige Forschungen wird eine neue Grundlage für einen sensibleren und stärker an historischen Methoden orientierten Umgang mit den Quellen geschaffen.
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Gronemann, Simona. The Story of Meshal Haqadmoni and its Extant Copies in 15th Century Ashkenaz. 2019. Engl. 194 S. 166 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 54,00. ISBN: 978-3-447-11270-3 Harrassowitz Verlag
Only five manuscript copies of the Hebrew book of fables Meshal Haqadmoni have survived and all five were scribed and illuminated within 15th century Ashkenazi communities. Yet the text, including the captions for 82 illustrations, was written 150 years earlier in Spain by Isaac ibn Sahula. It turns out that the styles of the illustrations in these five copies, while distinct from each other, are rooted in the then prevalent styles of German popular illuminated books.
The manuscripts provoke several questions: Were the original copies of Meshal Hakadmoni, in Spain, illustrated? If not, how come that all the known 15th century Ashkenazi copies are illustrated? And more generally, what caused the renewed interest in the book of fables at such a geographic and time distance? What was the relation between the production of these copies, particularly the illustrations, to the surrounding German culture? The study by Simona Gronemann attempts to answer these and other questions. It is the first time that a hypothesis is being made as to a possible Ashkenazi prototype manuscript and as to further copies that might have existed in Germany and in northern Italy. All in all it provides an exciting journey through 15th century art of book illumination in central Europe, as affecting a Hebrew secular book.
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Pirckheimer Jahrbuch 32 (2018): Frömmigkeit und Frömmigkeitsformen in Nürnberg um 1500. Pirckheimer Jahrbuch zur Renaissance- und Humanismusforschung (32). Hrsg.: Litz, Gudrun. 2019. 222 S. 40 Abb. 23 x 15 cm. EUR 45,00. ISBN: 978-3-447-19819-6 Harrassowitz Verlag
Die Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft zur Erforschung von Renaissance und Humanismus fühlt sich dem Erbe des Nürnberger Humanisten Willibald Pirckheimer (1470-1530) verbunden. Seit 1983 werden in wissenschaftlichen Kolloquien, die in der Regel jährlich stattfinden, vielfältige literarische, kunst- und kulturgeschichtliche Fragestellungen disputiert. Seit 1986 erscheint das Pirckheimer Jahrbuch für Renaissance- und Humanismusforschung, in dem die Akten der Symposien sowie Forschungsberichte und Rezensionen publiziert werden.
Aus dem Inhalt (insgesamt 8 Beiträge):
Berndt Hamm, Frommer Humanismus und humanistische Frömmigkeit um 1500. Spannungen, Konvergenzen und Synthesen in der Nürnberger Bildungselite
Heinrich Dormeier, Spätmittelalterliche Frömmigkeitsformen in Nürnberg und Lübeck. Gemeinsamkeiten, Unterschiede und die Testamente der oberdeutschen Zuwanderer in der Hansemetropole
Manuel Teget-Welz, Peter Vischer d. Ä. und Co. Nürnbergs Anteil am Grabmal Kaiser Maximilians I
Katja Putzer, Frömmigkeit, Totengedenken und Repräsentation. Zu den Nürnberger Totenschilden
Hartmut Scholz, Vitrea dedicata. Bildprogramme, Stifter und Motivationen am Beispiel der Nürnberger Glasmalerei
Werner Williams-Krapp, Weltliche und geistliche Literatur im Dienste der Nürnberger Judenvertreibung (1499)
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Von den Anfängen in archaischer Zeit bis zum Ende der hellenistischen Epoche. Philippika (130). Straub, Nina. Studien zur ionischen Architektur auf der Peloponnes. 2019. 396 S. 412 Abb., 3 Diagramme, 27 Tabellen. 24 x 17 cm. EUR 128,00. ISBN: 978-3-447-11249-9 Harrassowitz Verlag
Die antike griechische Architektur hat unterschiedliche architektonische Gestaltungssysteme hervorgebracht, die in der Forschung als dorische, ionische und korinthische Ordnung bezeichnet werden. Die dorische Ordnung war vor allem im griechischen Mutterland, insbesondere aber auf der Peloponnes weit verbreitet und hat laut dem antiken Architekturtheoretiker Vitruv dort sogar ihren Ursprung. Die ionische Architektur hingegen wurde in diesem dorisch dominierten Bereich erst nach und nach in Form von einzelnen Bauelementen oder in eigenen Bauten verwendet.
Nina Straub geht diesem Phänomen der allmählichen Ausbreitung ionischer Architektur auf der dorisch geprägten Peleponnes erstmalig umfassend nach. Auf einer umfangreichen Materialgrundlage mit bisher unpublizierten Stücken aus Depots und Grabungen wird die ionische Architektur vom ersten Auftreten in archaischer Zeit bis zum Ende der hellenistischen Epoche analysiert. Darüber hinaus skizziert die Autorin eine lokale und regionale Entwicklungsgeschichte für die Peloponnes und zeigt, inwiefern die ionisch-peloponnesische Architektur Vorbildern in den ionisch dominierten Gebieten der griechischen Welt folgt. Anhand zahlreicher Beispiele lässt sich dadurch auch eine eigenständige peloponnesisch-ionische Formensprache belegen, deren Einfluss auch über die peloponnesische Halbinsel hinaus beobachtet werden kann.
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Die Kulttopographie Ägyptens nach den Gauprozessionen der Spätzeit und der frühptolemäischen Epoche. Studien zur spätägyptischen Religion (24). Hrsg.: Ashmawy, Aiman; Raue, Dietrich; von Recklinghausen, Daniel. Von Elephantine bis zu den Küsten des Meeres. 2019. 392 S. 3 Abb., 35 Tafeln, 7 Tabellen. 30 x 21 cm. EUR 98. ISBN: 978-3-447-11114-0 Harrassowitz Verlag
Von Elephantine bis zu den Küsten des Meeres vereint drei Studien zu kulttopographischen Inschriften aus der Spätzeit und dem Beginn der ptolemäischen Epoche. Zahlreiche Quellen waren hier bislang nicht oder nur teilweise publiziert. St. Blaschta bearbeitet die kürzlich in Heliopolis/Matariya aufgefundenen Basaltblöcke einer „Gauprozession“ aus der Zeit Nektanebos’ I. Die dort eingemeißelten Inschriften scheinen einem Textkorpus entnommen, das seit der Spätzeit bis zum Ende der Ptolemäerzeit an vielen Standorten nachzuweisen ist. Fr. Ghiringhelli untersucht alle Vertreter dieses „Standardtextes“ und zeichnet dessen Entwicklung nach, die anhand einer Synopse nachvollziehbar wird. Spätestens zu Beginn der Ptolemäerzeit wurden Texte verwendet, die sich vom Formular sowie Aussagegehalt stark von den früheren Inschriften unterscheiden. Diese sind erstmals in den Blöcken des Amun-Tempels von Naukratis greifbar, der unter Ptolemaios’ I dekoriert wurde. D. von Recklinghausen bietet eine vollständige Textedition und beschäftigt sich u.a. mit Fragen der Texttradierung und der Verwendung von Musterbüchern, da die Texte in Naukratis auch gut zweihundert Jahre später in den Tempeln Oberägyptens zur Dekoration verwendet wurden. Der Band wird durch umfangreiche Indizes erschlossen. |
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Quellen zur Sprache der Juden im zentralhessischen Raum. Jüdische Kultur. Studien zur Geistesgeschichte, Religion und Literatur (33). Schäfer, Lea. Hessisches Jiddisch. 2019. 204 S. 7 Abb., 4 Karten, 1 Tabelle. 24 x 17 cm. EUR 58,00. ISBN: 978-3-447-11238-3 Harrassowitz Verlag
Ein zentrales Merkmal der jüdisch-aschkenasischen Kultur ist die jiddische Sprache, die heute zumeist mit den (orthodoxen) Juden Osteuropas assoziiert wird. Dass Jiddisch bis ins 19. und z.T. noch bis ins 20. Jahrhundert hinein im deutschen Sprachgebiet gesprochen wurde, ist den wenigsten bekannt. Während das Ostjiddische noch heute eine vitale Sprache ist, wurde das Westjiddische im Laufe des 19. Jahrhunderts zu Gunsten des Deutschen aufgegeben. Nur wenige Quellen der historischen Mündlichkeit der deutschen Juden sind überliefert, was ihre Erforschung erschwert.
Lea Schäfer zeigt am konkreten Beispiel des hessischen Sprachgebiets, wie der Wechsel vom Jiddischen zum Deutschen stattgefunden hat und welche Rolle dabei die hessischen Dialekte spielten. Quellen, die Reflexe der jiddischen Mündlichkeit aufweisen, werden dokumentiert und schwer lesbare Handschriften einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Im Zentrum steht dabei ein Theaterstück von 1822.
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The Hieratic Ritual Books of Pawerem (P. BM EA 10252 and P. BM EA 10081) from the Late 4th Century BC. Part I + II. Gill, Ann-Katrin. Studien zur spätägyptischen Religion (RE538), Band: 25. 2019. XVIII / 1076 S. 22 ill., 80 plates, 43 tables. 30 x 21 cm. Gb. Engl. EUR 248,00
ISBN: 978-3-447-11239-0 Harrassowitz Verlag
This monograph constitutes the first edition of the ritual texts preserved on two papyri now in the British Museum, namely EA 10252 and 10081, which are both of Theban origin. A scribal note on EA 10252 provides the date 307/6 BC. With an impressive length of 750 cm (50 preserved columns of text) for EA 10252, and 450 cm (37 columns) for EA 10081, these two documents comprise a total of no less than 15 different compositions. These are inscribed in hieratic and were later on glossed in hieratic as well as demotic, with a total of at least four different scribal hands attested on the documents. Originally, the two papyri formed one consecutive roll. The texts preserved on it can be connected to the Khoiak festival, the most important celebration of Osiris. At some point around 300 BC, this manuscript was adapted by the private individual Pawerem for his own benefit in the afterlife.
In this book, the papyri are edited and published as an integral whole, with the omission of the so-called Glorifications I, II, and III in the edition. Along with the hieroglyphic transcription, transliteration, translation, and line-to-line commentary, overall questions are answered. These deal with the acquisition of the papyri, their material aspects, date and provenance, the layout of the texts, the different hands and scribal divisions attested on them, their later owner Pawerem, the details known about him and his connection to the papyri, a discussion of the content and context of the compositions, their grammar and orthography as well as an investigation of the translations and glosses. Furthermore, a palaeography, full photographic documentation, and synopses are provided. |
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Das Horn des Steinbocks. Die Treppen und der Dachkiosk in Dendara als Quellen zum Neujahrsfest. Rickert, Alexa. Studien zur spätägyptischen Religion (RE538), Band: 23 . 2019. 968 S., 48 fb. Abb., 51 Tab. Gb. EUR 198,00
ISBN: 978-3-447-11143-0 Harrassowitz Verlag
Das Neujahrsfest war eines der wichtigsten Ereignisse im Kultkalender eines jeden ägyptischen Heiligtums. Außergewöhnlich umfangreiche und gut erhaltene Quellen dazu finden sich im Hathortempel von Dendara, insbesondere in den beiden Treppenhäusern und auf den Wänden des Kiosks in der südwestlichen Ecke des Daches. In diesem kleinen Gebäude wurde das Hauptritual am Neujahrstag, die „Vereinigung mit der Sonnenscheibe“, durchgeführt. Die Inschriften und Darstellungen in den Treppenhäusern und im Dachpavillon sowie ihr architektonischer Rahmen bilden den Kern der vorliegenden Untersuchung. Auf eine vollständige, gegliederte Transliteration und Übersetzung des Textmaterials stützen sich Abschnitte zu den Bezeichnungen des Neujahrstages, zu den räumlichen und zeitlichen Abläufen der Ritualhandlungen, zum beteiligten Personenkreis sowie zu den verwendeten Gegenständen und Opfergaben. So entsteht ein umfassendes Bild von den Geschehnissen am ersten Tag des Jahres und ihren theologischen sowie astronomischen Hintergründen. Ein Kapitel zur Form der Neujahrstexte sowie eine synoptische Zusammenstellung von Parallelen in Umschrift runden die Untersuchung ab.
Im Vergleich mit verwandten Quellen aus der griechisch-römischen Zeit sowie aus früheren Epochen wird deutlich, dass sich das Neujahrsfest in Dendara an eine lange Tradition von Kulthandlungen anschließt, deren Ursprünge sich mindestens bis in die 18. Dynastie zurückverfolgen lassen. |
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Die Reliefdekoration am Torbau Osorkons II. im Tempel der Bastet von Bubastis. Ägyptologische Abhandlungen (75). Lange-Athinodorou, Eva. Sedfestritual und Königtum. 2019. 504 S. 88 Abb., . 30 x 21 cm. EUR 148,00. ISBN: 978-3-447-11192-8 Harrassowitz Verlag
Das sogenannte Sedfest, eines der substantiellsten ägyptischen Königsrituale, ist über den gesamten Zeitraum der altägyptischen Geschichte in bildlichen und schriftlichen Quellen belegt. Unter diesen nimmt die Reliefdekoration des Torbaus Osorkons II. (Libyerzeit, 22. Dyn., 874–850 v. Chr.) im Tempel der Hauptgöttin von Bubastis mit umfangreich überlieferten Episoden der Kulthandlungen und Rituale des Sedfestes eine herausragende Rolle ein. Nach ihrer Entdeckung durch Edouard Naville 1887 und der darauffolgenden Erstpublikation 1892 wurde dieses Material jedoch in der Forschung nur sehr wenig beachtet. Die hier vorgelegte Monographie analysiert nun auf der Grundlage aktueller Feldstudien die Sedfestreliefs in Bubastis umfänglich und bettet sie in den Kontext früherer Quellencorpora ein. Auf diese Weise lassen sich erstmals die Traditionslinien der am Sedfesttor in Bubastis umgesetzten Themenzyklen bild- und textkritisch genauer fassen.
Neben der gattungsgerechten Kontextualisierung der Reliefs liegt das Hauptaugenmerk der Studie auf der erneuten Annäherung an die Frage nach der Bedeutung des königlichen Sedfestes im Alten Ägypten. Anhand der ausführlichen Untersuchungen der großen Reliefcorpora kann gezeigt werden, dass in der Forschung seit langer Zeit akzeptierte Deutungen, wie etwa die auf William Matthew Flinders Petrie zurückgehende Interpretation des Sedfestes als ritueller physischer Erneuerung des Königs, sich nicht mit den Aussagen der Quellen vereinbaren lassen. Vielmehr ist das Sedfest rituelle Bestätigung des Königs als Herrscher Ägyptens durch die ihm die Herrschaftsberechtigung verleihenden Götter des Landes.
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With Chapters Related to the Site and to the Mamluk-Ottoman Period. Abhandlungen des Deutschen Palästina-Vereins (45,1). Hrsg.: Kamlah, Jens; Sader, Helene. Tell el-Burak 1: The Middle Bronze Age. Engl. 2019. 350 S. numerous ill., 40 tables, 35 folding maps in a slipcase. 30 x 21 cm. EUR 98. ISBN: 978-3-447-10920-8 Harrassowitz Verlag
A unique monumental building dating to the early part of the Middle Bronze Age (ca. 1900–1700 BCE) was uncovered at the southern Lebanese coast by the joint Lebanese-German excavation project at Tell el-Burak. The impressive architecture of the building was exposed in eight excavation seasons during the years 2001–2011. Inside the largest room of the Monumental Building at Tell el-Burak the excavations brought to light the sensational discovery of Middle Bronze Age mural paintings in situ on lime plaster covering the inner faces of its completely preserved mud-brick walls. This volume edited by Jens Kamlah and Hélène Sader consists of the final publications of all excavation results concerning the Middle Bronze Age at Tell el- Burak. It furthermore includes an introduction into the joint Lebanese-German excavation project, chapters related to the site and the final publication of the excavated remains of the Late Medieval Period.
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Tell el-Fara‘În – Buto VI: Recherches sur les ateliers romains de Bouto. Prospections et sondages (2001–2006). avec la collaboration de Delphie Dixneuf, Marie Evina, Patrice Georges, Tomasz Herbich, Valérie Le Provost, Marie-Dominique Nenna, Gonca Cankardes Şenol et Ahmet Kaan Şenol. Ballet, Pascale; Béguin, Fréderic; Lecuyot, Guy. Archäologische Veröffentlichungen des Deutschen Archäologischen Instituts (UF899), Band: 110. Franz. 2019. 430 S., 106 Abb. 60 Pläne und 102 Tabellen. Gb. EUR 158,00
ISBN: 978-3-447-11024-2 Harrassowitz Verlag
Buto, in the western Egyptian Delta, is mainly known for its pre- and protohistoric occupations, currently being explored by the Deutsches Archäologisches Institut (Cairo). In order to investigate the Graeco-Roman and Byzantine settlement, partly revealed by the Egypt Exploration Society (EES) in the 1960s, a program was launched in 2001, directed by Pascale Ballet. In the north east of the site, the EES had excavated a pottery workshop yielding a black polished ware, influenced by Mediterranean black glazed wares. Using topographical and geophysical surveys from 2001, the excavations in the northern part of the city, conducted from 2002 to 2004, unearthed two main kinds of workshops and productions from the Early Roman period. The first one, entirely new, produced imitations of “sigillata,” using tubes, like in Italy and Gaul, to enable the hot gases to go through the stack of pots preventing any contact with them. It is a significant example of a transfer of technology from the Western Mediterranean area, without excluding an Eastern influence. The second type of workshop, also entirely new, was devoted to common wares, sometimes with painting, heralding the style of the Late Roman/Byzantine period.
Buto was probably one of the most active centers for pottery production in the Delta during the Graeco-Roman period, and the discovery of technology previously unknown in Egypt is a new contribution to the history of pottery manufacture in the East Mediterranean area. The present study presents latest findings and samples.
Text is in French. |
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Johann Thomas Trattner (1719–1798) und sein Medienimperium. Buchforschung. Beiträge zum Buchwesen in Österreich (10). Hrsg.: Frimmel, Johannes; Augustynowicz, Christoph. Der Buchdrucker Maria Theresias. 2019. 174 S. 20 Abb., 2 Karten, 1 Tabelle. 24 x 17 cm. EUR 54,00. ISBN: 978-3-447-11235-2 Harrassowitz Verlag
Dem hingebungsvoll zelebrierten Maria-Theresia-Jubiläumsjahr 2017 hätte – zumindest aus buch- und verlagsgeschichtlicher Sicht – Entscheidendes gefehlt, wäre es ohne Erinnerung an den Verleger Johann Thomas von Trattner (1719–1798) zu Ende gegangen. Denn ohne die Protektion der Herrscherin wäre der Aufstieg des Mannes aus armen Verhältnissen zu einem der reichsten Männer der Habsburgermonarchie, der, wie man ihm neidvoll nachsagte, „das schönste Haus, die schönste Frau und die größte Buchhandlung in Europa“ besaß, nicht denkbar gewesen. Die Erinnerung an ihn ist durchaus nachhaltig: In seiner Wohn- und Wirkungsstätte Wienerherberg in der Gemeinde Ebergassing (Niederösterreich) ist das Andenken an den bedeutenden Unternehmer Trattner bis heute lebendig.
Der rechtzeitig zum 300. Geburtstag erscheinende Sammelband geht auf eine Tagung zurück, die Ende 2017 am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien stattfand. Er vereinigt aktuelle Beiträge aus Deutschland, Italien, Österreich, Schweden, der Tschechischen Republik und Ungarn zu Tratters Druck- und Verlagstätigkeit in der gesamten Habsburgermonarchie mit einem differenzierenden Augenmerk auf seine so verfemten Nachdrucke.
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Keramikassemblagen der Späten Bronzezeit aus dem Königspalast von Qa?na und eine vergleichende Betrachtung zeitgleicher Keramik Westsyriens und der Levante. Qatna-Studien. Ergebnisse der Ausgrabungen (007). Döpper, Stephanie. 2019. 568 S. 65 Abb., 68 Diagramme, 11 Karten, 40 Tabellen, 156 Tafeln, 1 Klapptafel. 31 x 24 cm. Gb. EUR 178,00. ISBN: 978-3-447-10957-4 Harrassowitz Verlag
Stephanie Döpper präsentiert in Band 7 der Qatna-Studien die spätbronzezeitliche Keramik der Bereiche G, DK, BU und Tombeau II des Königspalastes von Qatna, Syrien. In zahlreichen Tabellen, Diagrammen und einem Katalog der Keramikzeichnungen werden die Keramikassemblagen umfassend vorgestellt und detailliert ausgewertet. Besonderes Augenmerk liegt dabei neben der Darstellung der angewandten Methodik auf dem Vergleich der Keramikassemblagen untereinander sowie auf ihrer funktionalen und chronologischen Einordnung.
Bislang wurde angenommen, dass die Ähnlichkeit von Keramikassemblagen durch eine ähnliche chronologische Stellung begründet ist und darauf aufbauend Keramikassemblagen verschiedener Fundorte miteinander in Beziehung gesetzt werden können. Diese Annahme wird auf der Grundlage einer einheitlichen Klassifikation von mehr als 20.000 diagnostischen Keramikscherben aus über 50 Fundorten Westsyriens und der Levante hinterfragt. Anhand des umfassenden Keramikkorpus wurden Korrespondenzanalysen durchgeführt, um den Grad der Ähnlichkeit zwischen den typologisierten Assemblagen festzustellen. Dabei hat sich gezeigt, dass innerhalb eines relativ kurzen zeitlichen Rahmens wie der Spätbronzezeit Westsyriens und der Levante Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Keramikassemblagen vorwiegend auf regionale und funktionale und kaum auf chronologische Aspekte zurückzuführen sind.
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Mit Beiträgen von Peter Pfälzner, Elisa Roßberger, Emmanuelle Vila, Alexander Ahrens, Valeria Paoletti, Stephanie Döpper, Otto Cichocki, Ivana Puljiz, Ahmad A. al-Rawi, Katleen Deckers, Simone Riehl, Bernhard Knibbe und Isabella Tillich. Qatna-Studien. Ergebnisse der Ausgrabungen (008). Hrsg.: Lange, Sarah; Schmid, Jochen; Wissing, Anne. Der Königsgruftkomplex von Qatna. Teil 1: Befunde und Fundverteilung im Korridor und in der Vorkammer. 2019. 380 S. 289 Abb., 17 Tafeln, 5 Klapptafeln, 3 Beilagen. 31 x 24 cm. Gb. EUR 148,00 ISBN: 978-3-447-11021-1 Harrassowitz Verlag
2002 wurde im nordöstlichen Bereich des Königspalastes von Qatna (Tall Mišrife, Syrien) das königliche Hypogäum entdeckt. Zu der in der Mittleren Bronzezeit angelegten Königsgruft führt, vom zentralen Kultsaal ausgehend, ein über 40 m langer Korridor hinab, der oberhalb einer schachtartigen Vorkammer endet, die wiederum ca. 4,5 m bis zum Fußbodenniveau der Gruft überwindet. Bei der Zerstörung des Palastes um 1340 v.Chr. verbrannten auch die Decken oberhalb des Korridors und der Vorkammer. Das Inventar der darüber liegenden Räume stürzte, zusammen mit zahlreichen Holzbalken und Mauerresten, in die Räume im Untergeschoss.
Der erste Teil der Endpublikation des Königsgruftkomplexes von Qatna beinhaltet die Befunde des Korridors und der Vorkammer der Königsgruft: die architektonische Beschreibung und Rekonstruktion des Korridors und der Vorkammer, eine Auswertung des in die Räume verstürzten Materials, welches als Rauminventare aus dem Korridor, der Vorkammer und den darüber befindlichen Räumen gedeutet wird, eine Vorlage derjenigen Funde, die nicht im Kontext von größeren Materialgruppen in anderen Bänden der Reihe veröffentlicht werden, sowie eine Auswertung des archäozoologischen, dendrochronologischen, archäobotanischen und anthrakologischen Materials.
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