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Lukas Verlag

 
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Das Berliner Wohngebiet Fennpfuhl. Vom gesamtdeutschen städtebaulichen Wettbewerb zum Wohnen im Grünen mitten in der Stadt. Balzer, Georg. 2023. 124 S. teils fb. Abb. 23,5 x 15,8 cm. EUR 15,00. ISBN: 978-3-86732-439-7 Lukas
Ab 1972 entstand im damaligen Stadtbezirk Lichtenberg das erste industriell errichtete Ost-Berliner Neubaugebiet mit annähernd 16.000 Wohnungen für geplante 50.000 Einwohner, einem Kaufhaus, zwei Schwimmhallen, Kaufhallen, Gaststätten, Schulen, Kindereinrichtungen, einer Poliklinik und einer Apotheke. Diese neue Stadt in der Stadt trägt den Namen »Fennpfuhl« nach dem gleichnamigen See, um den herum man als Gegengewicht zur Plattenbausiedlung einen Park anlegte. Ungeachtet der seriellen Bauweise enthält sie individuell gestaltete Wohnbereiche. Sowohl das urbane Zentrum als auch der Fennpfuhlpark wurden mit zahlreichen Werken der bildenden Kunst bereichert.
Auf dem 175 Hektar großen Gelände wurde der erste WBS-70-Block errichtet. Seine Bebauung bildete den Auftakt des ambitionierten DDR-Wohnungsbauprogramms in Berlin; größere Wohngebiete wie Marzahn und Hellersdorf sollten folgen.
Mehrere Fachautoren skizzieren die Geschichte der Großwohnsiedlung bis 1990 und die Entwicklung bis heute. Sie zeigen, dass es sich beim »Fennpfuhl« um ein innerstädtisches Neubauareal handelt, dessen gelungene Zuordnung von Wohngebäuden, Wohnfolgeeinrichtungen und öffentlichen Freiraum auch für die städtebaulichen Herausforderungen der Gegenwart beispielhaft sein kann.
Mit Beiträgen von Georg Balzer, Martina Becker, Andreas Butter, Wolfgang Kil, Antje Kirsch und Dieter Rühle.
Friedrich Gilly 1772 - 1800. Kubus, Licht und Schatten. Hrsg.: Mende, Jan. 2023. 320 S. meist fb. Abb. 25,5 x 24 cm. EUR 30,00. ISBN: 978-3-86732-427-4 Lukas
Der bereits im Alter von 28 Jahren verstorbene Friedrich Gilly war der innovativste deutsche Architekt seiner Zeit. Seinen Zeitgenossen galt er als »Genie im Baufache«, und sie hatten recht.
Gillys Architekturideen waren kompromisslos. Nur wenige seiner Entwürfe sind tatsächlich gebaut worden, aber seine Architekturvisionen beflügelten selbst noch die Moderne des 20. Jahrhunderts. Radikal wie kein anderer zielte er aufs Ganze: Baukunst war für ihn eine treibende Kraft der gesellschaftlichen Erneuerung. Anlässlich seines 250. Geburtstages veranstaltete das Stadtmuseum Berlin ein wissenschaftliches Symposium.
Zweifach war des Bauens Lust. Architektur | Leben | Gesellschaft. Eisentraut, Wolf R. 2023. 379 S. teils fb. Abb. 26 x 21 cm. Gb. EUR 40,00. ISBN: 978-3-86732-429-8 Lukas
Zwei Architektenleben in einer Person: eines in der DDR und eines im vereinigten Deutschland, beide geprägt vom Engagement für Bauen und Baukultur. In lockerer zeitlicher Abfolge berichtet Wolf R. Eisentraut über seinen Umgang mit politischen und wirtschaftlichen Zwängen, über die Gewinnung geistiger Freiräume und das Berufsethos. Anhand konkreter Ereignisse und Planungen denkt er objektive Vorgänge und subjektive Erlebnisse zusammen, stellt Lust und Frust des Architektenlebens in zwei Gesellschaftsordnungen dar. Mehrfach setzt er sich mit der Typenprojektierung in der DDR, aber auch mit dem profitorientierten Bauen der Gegenwart auseinander. Und er gibt Einblicke, wie Architektur entsteht. Seine Betrachtungen zur Rolle von individuellem und kollektivem Schaffen und zum Urheberrecht entspringen persönlichem Erleben. Breiten Raum nimmt nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit Ingenieuren und bildenden Künstlern ein.
Die sein Leben und Schaffen strukturierenden zeitgeschichtlichen Perioden korrespondieren mit den drei großen Kapiteln »Werden«, »Wirken« und »Weiterbauen«. Diese bieten zugleich wichtige Einblicke in die Architekturgeschichte der DDR und der Folgezeit. Ob an der Nordsee oder auf Usedom, auf dem Brocken oder in Sachsen, vor allem aber in Berlin begegnet man baulichen Zeugnissen des Architekten, der schildert, wie er in den Beruf hineinwuchs und ihn als Berufung begriff.
Die kurzweiligen Texte sind mit Abbildungen ausgeführter Bauten oder von Arbeitsskizzen illustriert. Die darin sich widerspiegelnde Vielseitigkeit der Bauaufgaben lässt ein ausgefülltes und schaffensreiches Leben erkennen, das Wolf R. Eisentraut nicht nur als Architekt im volkseigenen und im privaten Büro, sondern auch als Hochschullehrer, Bühnenbildner, Moderator, Publizist und sogar Maurer beglückt hat.
Eugenie Fuchs 1873 bis 1943. Leben und Werk einer vergessenen Berliner Malerin. Mauersberger, Lutz. 2023. 72 S. teils fb. Abb. 26 x 21 cm. EUR 15,00. ISBN: 978-3-86732-432-8 Lukas
Eugenie Fuchs war Schülerin von Franz Skarbina, Walter Leistikow und Lovis Corinth, gehörte zur Dachauer Künstlerkolonie, war Mitglied im Verein Berliner Künstlerinnen und befand sich auf dem Höhepunkt ihres Schaffens, als 1933 der radikale politische Wandel auch das Kunst- und Kulturleben betraf. Sie emigrierte nach Paris und musste vermutlich ihr gesamtes Werk in Berlin zurücklassen. Nach der Besetzung Frankreichs wurde sie interniert, 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet.
Ihr Werk und ihr Schicksal gerieten in Vergessenheit. Erst durch ein Ausstellungsprojekt im Stadtmuseum Berlin im Jahr 2013 wurde man auf sie aufmerksam, freilich zunächst nicht wegen ihrer Kunst, sondern weil sie Miterbin eines Grundstücks am Schlossplatz 5 war und somit Opfer der »Arisierung«.
Nur eine Handvoll ihrer Bilder sind heute noch nachweisbar, einige andere lassen sich aus Katalogen rekonstruieren. In deutschen oder französischen Ausstellungsbesprechungen erfahren wir von weiteren Kunstwerken. Die so zusammengetragenen Beschreibungen, Wer¬tungen und Abbildungen vermitteln uns eine Vorstellung von der Breite ihres Schaffens.
Der Großteil ihres Werks dürfte für immer verloren sein. Immerhin war es dem Autor 2013 geglückt, eine Winterlandschaft aus dem Jahr 1931 zu erwerben. Heute befindet sich das Bild im Bestand der Stiftung Stadtmuseum Berlin und ist vermutlich das einzige öffentlich zugängliche der wenigen erhaltenen Gemälde der Künstlerin, das den Weg in ihre Heimatstadt zurückgefunden hat. Das von Lutz Mauersberger verfasste Lebensbild leistet eine überfällige erste Annäherung an Eugenie Fuchs.
Das Wohngebiet an der Karl-Marx-Allee im Zentrum von Berlin. Planungs- und Baugeschichte. Gegenstand und Raum, Neue Folge (2). Leinauer, Irma. Magistrale der Moderne. 2023. 600 S. teils fb. Abb. 28 x 22 cm. EUR 60,00. ISBN: 978-3-86732-410-6 Lukas
Die 1959 erfolgte Grundsteinlegung des zweiten Bauabschnitts der Berliner Karl-Marx-Allee markierte in Bautechnik, Gestaltung und Ausstattung den Bruch mit der Baupolitik der »nationalen Traditionen« der früheren Stalinallee. Die vor Wohnscheiben freigestellten »gesellschaftlichen Einrichtungen« entlang der Magistrale wurden großflächig mit Glas gestaltet, ihre Stützenkonstruktionen bewusst sichtbar gehalten. Die Erfolgsgeschichten des Restaurants »Moskau«, des Kinos »International«, der »Mokka-Milch-Eisbar«, des Hotels »Berolina« oder der Ladenpavillons waren nicht nur ihrer Funktion oder ihrem Angebot geschuldet – ihre Architekturen selbst strahlten großstädtisches Leben aus. Zwischen Strausberger Platz und Alexanderplatz entstand aber nicht nur eine repräsentative Verlängerung der »Magistrale« mit Solitären von stadtweiter Bedeutung, sondern zugleich ein innerstädtisches Wohngebiet mit allen Versorgungsfunktionen. Man wandte sich von geschlossenen Blockstrukturen ab; Freiräume wurden nicht mehr durch Bauten gefasst, sondern durch sie gegliedert. Neue Technologien wuchsen über experimentelle Vorhaben hinaus – die Großplattenbauweise wurde Konstruktionsgrundlage für alle Wohnbauten. Allein das Fugenraster der industriell hergestellten und mit dezent-farbiger Keramik verkleideten Plattenelemente gliederte den Fassadenaufbau. Die KMA II ist somit ein bedeutendes Zeugnis nicht nur der Ost-Berliner Zentrumsplanung, sondern des internationalen Städtebaus der Nachkriegsmoderne. Ebenso exemplarisch hat sich hier nach 1990 der fachöffentliche Diskurs zur DDR-Moderne entzündet. Heute ist das Ensemble Teil des Berliner Vorschlags für die Welterbe-Liste der UNESCO.
Mit ihrem Buch legt Irma Leinauer die erste umfassende Darstellung der Planungs-, Bau- und Architekturgeschichte der KMA II samt ihren Akteuren, politischen Implikationen und institutionellen Verflechtungen von Anfang der 1950er Jahre bis nach 1990 vor.
"Grenzland | Borderlands. JĂĽdische Spuren im Osten Europas | Jewish Traces in the East of Europe. Herrmann, Christian. 2023. 220 S. fb. Abb .23 x 30 cm. Englisch; Deutsch. EUR 40,00. " ISBN: 978-3-86732-425-0 Lukas
Landschaften wie Galizien, Bessarabien, Podolien oder die Bukowina finden sich heute auf keiner Landkarte mehr. Dort, im Osten Europas, in einem Gürtel zwischen Baltikum und Schwarzem Meer, lebte einst die Mehrheit der europäischen Juden. Während des Zweiten Weltkriegs wurden sie von den deutschen Besatzern und ihren Helfern nahezu vollständig ermordet. Polen, die drei baltischen Länder, Belarus, die Ukraine, Moldawien – die Geschichte Osteuropas ist auch eine lange Geschichte nach Unabhängigkeit strebender Völker und fortgesetzter Versuche von Imperien, sie sich untertan zu machen. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat das schmerzhaft in Erinnerung gerufen. Diese Region sich überschneidender imperialer Interessen war jahrhundertelang das Kerngebiet des europäischen Judentums. Immer wieder Verfolgungen ausgesetzt, hat hier jüdisches Leben einen prägenden Beitrag zur Entwicklung nicht nur der östlichen Hälfte des Kontinents geleistet, ehe es mit dem deutschen Überfall im Zweiten Weltkrieg fast vollständig vernichtet wurde. Doch seine Spuren sind noch immer zu finden, und seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion kann auch wieder offen über sie gesprochen werden.
Der Kölner Fotograf und Blogger Christian Herrmann ist solchen Spuren in zahlreichen Reisen nachgegangen. Was er vorgefunden hat, sind zahllose verwilderte Friedhöfe, zerstörte oder zweckentfremdete Synagogen, Spuren von Haussegen an den Türrahmen – aber auch Anzeichen dafür, dass das jüdische Erbe allmählich seinen Platz in den neuen nationalen Narrativen findet. Mit Beiträgen von Samuel D. Gruber und Rolf Sachsse.
Werner Scholz 1898-1982. Eine Biografie. Aus der Erinnerung und dem Archiv zusammengetragen von der Tochter des Malers. Grasse, Claudia. 2023. 120 S. teils fb. Abb .26 x 21 cm. EUR 20,00. ISBN: 978-3-86732-431-1 Lukas
Werner Scholz – gebürtiger Berliner – war ein bedeutender, heute eher wenig bekannter Vertreter der Klassischen Moderne in Deutschland. Im Ersten Weltkrieg schwer verwundet, stand er Anfang der Zwanzigerjahre den »Brücke«-Künstlern nahe und wurde von seinem Vorbild Emil Nolde unterstützt. Stärker als bei ihnen schlugen sich das soziale und seelische Elend der Großstadt in seinen Werken nieder, sodass sein damaliges Schaffen etwa mit Otto Dix’ expressivem Realismus in eine Reihe gestellt werden kann.
Er sah früh die Schatten des Nationalsozialismus heraufziehen und wurde nach 1933 entsprechend als »entartet« diffamiert und mit Ausstellungsverbot belegt. Auch nach Übersiedlung ins Tiroler Exil gab er seine expressive Bildsprache nicht auf, doch widmete er sich nun stärker den existentiellen Bedrängungen der bäuerlichen Gesellschaft, aber auch in immer intensiverer Farbigkeit der Landschaft oder schönen Erscheinungen der Natur wie Schmetterlingen und Blumen. Seit den Fünfzigerjahren setzte sich Scholz zudem mit der alttestamentarischen und griechischen Mythologie auseinander, später kam er mit der Industriewelt des Ruhrgebiets in unmittelbare Berührung. Der schicksalhaft in die Welt gestellte Mensch blieb in Ausdruck und Gebärde das Zentrum seines Werks.
Abgesehen von zwei Monografien von Adolf Behne (1947) und Hans-Georg Gadamer (1968) existiert keine wissenschaftliche Biographie von Werner Scholz, immerhin jedoch zwei von seiner Tochter Claudia erstellte Werkverzeichnisse der Ölbilder und der frühen Pastelle. Nun hat sie auf der Basis von Archivfunden und eigenen Erinnerungen in einem persönlich gehaltenen Text und mit zahlreichen Abbildungen versehen eine Annäherung an Leben und Werk ihres Vaters unternommen.
Die Aktion »Entartete Kunst« 1937 im Berliner Kupferstichkabinett. Kustos Willy Kurth rettet Meisterblätter der Moderne. Beloubek-Hammer, Anita. 2023. 409 S. teils fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 40,00. ISBN: 978-3-86732-426-7 Lukas
Sommer 1937: Im Berliner Kupferstichkabinett, seinerzeit die bedeutendste Sammlung zur Graphik der Moderne in Deutschland, werden von den Nationalsozialisten über 800 Arbeiten als »entartet« konfisziert. Dieser Bildersturm trifft ebenso rund 100 weitere deutsche Museen mit dem Verlust von insgesamt etwa 21?000 Werken der modernen Kunst, von denen ein Teil in der diffamierenden Wanderausstellung »Entartete Kunst« über mehrere Jahre im ganzen Land gezeigt wird. Dennoch verblieben dem Berliner Kupferstichkabinett einige Hundert der verfemten Werke – darunter Hauptblätter von Ernst Ludwig Kirchner und seinen »Brücke«-Gefährten Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein und Otto Mueller, aber auch von Emil Nolde, Max Beckmann, Ernst Barlach, Wilhelm Lehmbruck, Pablo Picasso, Wassily Kandinsky –, und zwar deshalb, weil der zuständige Kustos Willy Kurth (1881–1963) mit bewundernswerter Zivilcourage und wagemutigen Tricks den Zugriff der NS-Beschlagnahmekommission unterlief. Erstmals wird dieser deutschlandweit einzigartige Vorgang detailreich beleuchtet und gewürdigt. Die Teilung der Berliner Staatlichen Museen nach dem Zweiten Weltkrieg in Ost- und Weststandorte, die damit verbundene willkürliche Trennung von Künstlerkollektionen und Erwerbungsunterlagen, zudem der Kriegsverlust der Geschäftsakten des Kupferstichkabinetts verhinderten bis zur Wiedervereinigung Deutschlands eine gültige Aufarbeitung des historischen Geschehens. Inzwischen wurden neue Dokumente zugänglich, die auch einen Einblick in die museumsinterne angespannte Situation zwischen dem systemkonformen Direktor des Kabinetts, der nie etwas von der Rettungsaktion erfahren hat, und dem antifaschistischen Kustos Kurth ermöglichen.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs trat Kurth nicht in den regulären Ruhestand, sondern übernahm die Leitung der Schlösser und Gärten von Sanssouci sowie eine Professur für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin bis zu seinem Tod 1963. Ein Beitrag von Jürgen Becher ist diesem Wirken Kurths nach Kriegsende gewidmet.
Helmut Maiers Berliner Topographien / Die Bauakademie zu Berlin 1959?1962. Maier, Helmut. 2023. 56 S. 24 x 22,5 cm. EUR 10,00. ISBN: 978-3-86732-396-3 Lukas
Als Hans Scharoun den jungen Studenten Helmut Maier 1959 im Rahmen einer städtebaulichen Übung auf die Museumsinsel schickte, fiel dessen Blick auch auf Schinkels Bauakademie. Die Ruine faszinierte ihn derart, dass er ihren Zustand bis zum Abriss in 35 Photographien dokumentierte. Helmut Maier gehört seit dem traumatischen Verlust des Bauwerks zu den entschiedenen Verfechtern eines – in der wiedervereinigten Stadt heute möglich gewordenen – präzisen Wiederaufbaus.
Zwar hatte es bis 1956 erste Rettungsmaßnahmen gemäß eines Erhaltungskonzepts Richard Paulicks gegeben. Doch die DDR der Ulbricht-Ära wollte sich an diesem Ort in einem überdimensionierten, der internationalen Moderne verpflichteten Außenministerium repräsentieren. Dafür und um den Demonstrationsritualen von Staat und Partei über das Areal des schon 1950 gesprengten Stadtschlosses hinaus noch mehr Raum nach Westen zu geben, beseitigte man 1962 auch die ehemalige Kommandantur gegenüber dem Zeughaus mitsamt der kriegsbeschädigten Bebauung am Schinkelplatz und der Bauakademie. Immerhin wurde deren figürlicher und ornamentaler Terrakottaschmuck für einen eventuellen Nachbau an (unbekannter) anderer Stelle geborgen und bis heute aufbewahrt.
Erlebnis und Gestalt. Malerei | Grafik | Collage ? Eine Monografie. Schöfbeck, Anneliese. 2023. 200 S. fb. Abb. 29 x 23 cm. EUR 30,00. ISBN: 978-3-86732-433-5 Lukas
Das Buch gibt einen Einblick in das Lebenswerk der Mecklenburger Malerin Anneliese Schöfbeck (*1936). Die im Vogtland Geborene hat in Greifswald und Berlin studiert und lebt seit 1974 mit ihrem Mann Wilko Hänsch in Hohen Viecheln bei Wismar. Aus einer bewusst eingenommenen Randposition in der DDR entwickelte sich ihr Schaffen auch nach 1990 konsequent »gegen den Strom« weiter. Viele ihrer Werke entstanden im deutschen Norden, viele aber auch auf Reisen in entfernte Landschaften. Dabei ist ihr Landschaftsbild in hohem Maße zeichenhaft für allgemeines Welterleben geworden: ehrlich, emotional und kraftvoll.
Mittelalterliche Stadtbefestigungen in der Mark Brandenburg und in Norddeutschland. Studien zur brandenburgischen und vergleichenden Landesgeschichte (27); Schriften der Landesgeschichtlichen Vereinigung fĂĽr die Mark Brandenburg, Neue Folge (11). Hrsg.: MĂĽller, Joachim; Schumann, Dirk. 2023. 400 S. zahlr. teils fb. Abb. 31 x 24 cm. EUR 50,00. ISBN: 978-3-86732-362-8 Lukas
Im Mittelalter verfügte so gut wie jede Stadt über eine eigene Befestigung. Sie bot eine effektive militärische Verteidigung, schied den Rechtsbezirk der Stadt vom Land und veranschaulichte Wohlstand und Selbstbewusstsein, denn die Stadtmauer war damals in der Regel das aufwendigste Bauwerk einer Kommune. Auch wenn solche Befestigungen später oft aus dem Stadtbild verschwanden, blieben doch in vielen märkischen Orten umfangreiche mittelalterliche Mauerreste und prächtige Wehrbauten erhalten. Gemessen an ihrer architektonischen und historischen Bedeutung sind sie aber bisher nur unzureichend gewürdigt worden. Eine 2018 in Brandenburg an der Havel durchgeführte Tagung versammelte daher die Ergebnisse aus dreißig Jahren archäologischer und bauarchäologischer Forschungstätigkeit im Land Brandenburg und bereicherte sie auch um Ausblicke nach Nord- und Westdeutschland. Außerdem widmete sie sich architektur- und kulturhistorischen Fragen wie nach den Bauherren oder den Kontexten bestimmter Bauformen und Baugestaltungen.
Geschichte – Architektur – Ausstattung. Kirchen im ländlichen Raum (10). Friske, Matthias. Die mittelalterlichen Kirchen in der südwestlichen Altmark. Deutsch. 2023. 303 S. Abb.23,5 x 15,8 cm. EUR 30,00. ISBN: 978-3-86732-405-2 Lukas
Das neue Buch von Matthias Friske schließt direkt an seinen kürzlich erschienenen Band zu den Kirchen der nordwestlichen Altmark an. Er behandelt die mittelalterlichen Kirchen und ihre Ausstattungen im altmärkischen Teil des Altkreises Gardelegen. Dabei werden die etwa fünfzig erhaltenen bzw. nachweisbaren mittelalterlichen Kirchen erstmals dem aktuellen Forschungsstand gemäß bearbeitet. Denn der mittlerweile über hundertzwanzig Jahre alte, sehr fehlerbehaftete und oberflächliche Inventarband zur Region hat sich seit geraumer Zeit als vollkommen unzureichend erwiesen.
Kernstück des vorliegenden Buches ist der Katalogteil. In ihm werden alle Ortschaften des Altkreises Gardelegen, die östlich der Ohre liegen und in denen mittelalterliche Kirchen erhalten oder nachweisbar sind, behandelt. Insbesondere die Stadt Gardelegen hat bis heute einen außergewöhnlich reichen Schatz an mittelalterlichen Ausstattungsstücken bewahren können und nimmt dementsprechend großen Raum ein.
Im Anhang werden außerdem Ergänzungen zu einigen Kirchen des Altkreises Salzwedel versammelt.
Architekturexport DDR. Zwischen Sansibar und Halensee. Gegenstand und Raum, Neue Folge (3). Hrsg.: Butter, Andreas; Flierl, Thomas. 2022. 300 S. teils fb. Abb. 28 x 22 cm. EUR 40,00. ISBN: 978-3-86732-424-3 Lukas
Wie sah die gebaute DDR im Ausland aus? Auf diese Frage gibt dieses Buch überraschende Antworten. Der Architekturexport zwischen 1949 und 1990 vollzog sich im Spannungsfeld von internationalistischer Solidarität, Selbstbehauptung des Staates und Handelsinteressen. Für jedes Land und jede Bauaufgabe – vom Wohnkomplex bis zum Planetarium – waren kreative Lösungen gefragt und die konnten nicht von einer »Architektur ohne Architekten« kommen, wie die Planungspraxis im »Beitrittsgebiet« nach 1990 denunziert wurde. So wie die Gestaltungskraft des DDR-Bauwesens vom Ausland beeinflusst wurde, prägte es dort das Bild eines modernen Staates und arbeitete an einer globalen sozialistischen Perspektive mit.
Der Band vereint Beiträge aus verschiedenen Blickwinkeln. Darüber, welche Ansätze die DDR-Bauleute auf die Herausforderungen in der Welt entwickelten – in gerade von der Kolonialherrschaft befreiten Ländern, in den Industrieregionen Osteuropas und nicht zuletzt vor der eigenen Haustür, in West-Berlin: Von Sansibar bis Halensee. So öffnet sich ein Panorama, das von Utopischem über technischen und gestalterischen Pragmatismus bis zum konfliktreichen Zusammenwirken aller Beteiligter reicht. Ein eingefügtes Reprint der Weimarer »Tropenbaubriefe« zeigt, dass es stets auch um beiderseitiges Lernen und die Befähigung zur Selbsthilfe gehen sollte.
Viele Projekte kamen nicht zur Ausführung, manches ist nach Jahrzehnten intensiver Nutzung verschwunden, doch anderes zeigt sich vor Ort als beständig und gewürdigt. Der beigefügte Katalog versammelt 110 der wichtigsten Auslandsprojekte der DDR – ein Fundus für den internationalen Vergleich, die Debatte über die soziale Funktion der Architektur und das Schicksal der Moderne zwischen Globalisierung und Regionalisierung.
Herausgegeben von Andreas Butter und Thomas Flierl; mit Beiträgen von Nikolai Brandes, Andreas Butter, Thomas Flierl, Monika Motylinska und Phuong Phan, Juliane Richter, Tanja Scheffler, Christina Schwenkel und Wolfgang Thöner.
Die mittelalterlichen Kirchen in der südwestlichen Altmark. Geschichte ? Architektur ? Ausstattung. Friske, Matthias. Kirchen im ländlichen Raum (10). Deutsch. 2022. 303 S. Abb. 23,5 x 15,8 cm. EUR 24,00. ISBN: 978-3-86732-593-6 Lukas
Das neue Buch von Matthias Friske schließt direkt an seinen kürzlich erschienenen Band zu den Kirchen der nordwestlichen Altmark an. Er behandelt die mittelalterlichen Kirchen und ihre Ausstattungen im altmärkischen Teil des Altkreises Gardelegen. Dabei werden die etwa fünfzig erhaltenen bzw. nachweisbaren mittelalterlichen Kirchen erstmals dem aktuellen Forschungsstand gemäß bearbeitet. Denn der mittlerweile über hundertzwanzig Jahre alte, sehr fehlerbehaftete und oberflächliche Inventarband zur Region hat sich seit geraumer Zeit als vollkommen unzureichend erwiesen.
Kernstück des vorliegenden Buches ist der Katalogteil. In ihm werden alle Ortschaften des Altkreises Gardelegen, die östlich der Ohre liegen und in denen mittelalterliche Kirchen erhalten oder nachweisbar sind, behandelt. Insbesondere die Stadt Gardelegen hat bis heute einen außergewöhnlich reichen Schatz an mittelalterlichen Ausstattungsstücken bewahren können und nimmt dementsprechend großen Raum ein.
Im Anhang werden außerdem Ergänzungen zu einigen Kirchen des Alt¬kreises Salzwedel versammelt.
Die Chronologiemaschine. Barbeu-Dubourgs Aufbruch in die historiografische Moderne. Schmidt-Burkhardt, Astrit. Deutsch. 2022. 256 S. meist fb. Abb. 31 x 24 cm. EUR 40,00. ISBN: 978-3-86732-606-3 Lukas
Paris, 1753: Das Jahr verlief wenig denkwürdig in Frankreich – kein Regierungswechsel, kein Krieg, keine Naturkatastrophe. Doch was wird zu Geschichte? Wer sind ihre Protagonisten, was wird überliefert – und das vom Anbeginn der Zeiten? Nichts weniger als das wollte der Arzt und Universalgelehrte Jacques Barbeu-Dubourg (1709–1779) verzeichnen, grafisch visualisieren und so verfügbar machen. Dazu erfand er eine Maschine aus Papier und Leim: die Chronologiemaschine.
Mittels dieses sensationellen Apparats gelang es, die in ein horizontales Bildpanorama aus drei Dutzend Kupferdrucken mit weit über sechzehn Metern Länge übersetzte Universalhistorie schauend-lernend abzurollen. Mehr noch: Im Vorfeld der Französischen Revolution blickte Barbeu-Dubourg offenen Auges sogar in die Zukunft. Zwei Medienepochen und gut eineinhalb Jahrhunderte später flimmert schließlich das, was im Zeichen der Aufklärung und im Umfeld Denis Diderots als chronografische Dramaturgie entworfen worden war, in Filmtheatern als Geschichtsthriller über Großleinwände. Die Chronologiemaschine nahm in vordigitalen Zeiten sogar das Scrollen durchs Internet vorweg. Heute ist sie beinahe vergessen, von ihr existiert nur mehr ein einziges Exemplar. Doch Papier ist geduldig, und nun kann dieses famose Kuriosum durch den langen Forscheratem und das detektivische Gespür der Autorin in Buchform wiederentdeckt werden.
Die Baugeschichte der Erfurter Altstadt im 19. Jahrhundert. Architektur und Denkmalpflege unter PreuĂźen. Peterseim, Clemens. Erfurter Studien zur Kunst- und Baugeschichte (6). Deutsch. 2022. 375 S. teils fb. Abb., 2 fb. Leporellos. 28 x 21 cm. EUR 30,00. ISBN: 978-3-86732-626-1 Lukas
Die mittelalterliche Altstadt Erfurts entstand weitgehend im 19. Jahrhundert! Ausgehend von dieser provokanten These erläutert der Kunsthistoriker Clemens Peterseim kenntnisreich und anschaulich, wie die Stadt im »preußischen« 19. Jahrhundert derart gravierende Veränderungen erfuhr, dass sie bis heute deren Struktur und Erscheinungsbild prägen.
Nach jahrhundertelanger Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Mainz war Erfurt 1802 an das Königreich Preußen übergegangen und entwickelte sich nun zu einer der wichtigsten preußischen Provinzmetropolen. Die Orientierung auf das katholische Rhein-Main-Gebiet wurde von einer nach dem protestantischen Berlin abgelöst. Architekten wie Karl Friedrich Schinkel und seine Schüler beeinflussten das Baugeschehen. Die Protagonisten reichten vom preußischen Königshaus über die Staatsbeamten bis zum Stadtbürgertum. Zugleich begann mit der preußischen Verwaltung auch die junge Disziplin der Denkmalpflege in der alten Stadt zu wirken.
Neue Forschungsergebnisse erlauben dem Autor, die ganze Bandbreite an öffentlichen Baumaßnahmen des 19. Jahrhunderts erstmals geschlossen zu erörtern und zu bewerten: von der »Restauration« der Kirchen- und Klosterbauten über neue Verwaltungsbauten wie Rathaus, Gericht und Reichspost, den Eisenbahn- und Bahnhofsbau bis zur Umgestaltung von Domplatz, Fischmarkt, Anger und Hirschgarten.
Auch das umfangreiche, zum Teil erstmals veröffentlichte Bild- und Quellenmaterial verdeutlicht, dass das meist als »mittelalterlich« wahrgenommene Erscheinungsbild der Erfurter Altstadt in Wahrheit stark von der gebauten Mittelalterrezeption des 19. Jahrhunderts geprägt worden ist. Zwischen Befreiungskriegen und Jahrhundertwende wurde aus dem vormodernen Erfurt eine moderne Großstadt. Die Altstadt bildet bis heute ihr ideelles Herz.
Der Fernsehturm und sein Freiraum. Geschichte und Gegenwart im Zentrum Berlins. GrĂĽnzig, Matthias. Deutsch. 2022. 265 S. teils fb. Abb. 26 x 21 cm. e-book. EUR 24,00. ISBN: 978-3-86732-599-8 Lukas
Das weitläufige Areal um den Fernsehturm gehört zu den markantesten und meistdiskutierten Bereichen Berlins. Dabei fehlt bis heute eine Gesamtdarstellung von dessen Planungs- und Baugeschichte. Matthias Grünzig möchte diese Lücke schließen. Sein Buch widmet sich erstmalig dem gesamten in der DDR-Zeit errichteten Ensemble in der Berliner Stadtmitte mit dem Fernsehturm, den Rathauspassagen, dem Komplex Karl-Liebknecht-Straße, dem Nikolaiviertel, dem Palast der Republik, dem Palasthotel und der Freiflächengestaltung. Es basiert auf vielfältigen Archivrecherchen, Literaturstudien und Interviews mit Zeitzeugen. Der Autor wertete zahlreiche, bisher unbekannte Dokumente aus, die ein neues Licht auf dieses Ensemble werfen.
Das Ergebnis ist eine faszinierende Geschichte voller Überraschungen. Sie handelt von Architekten, die von der internationalen Nachkriegsmoderne inspiriert wurden und im Zentrum Berlins eine Idealstadt der Moderne verwirklichen wollten. Ihre gestalterischen Träume trafen auf eine einzigartige weltpolitische Situation. Denn während des Kalten Krieges war die geteilte Stadt Schauplatz einer architektonischen Systemkonkurrenz zwischen dem Ostblock und dem westlichen Lager. Beide Seiten versuchten, sich mit spektakulären Bauprojekten gegenseitig zu übertrumpfen. Der Ostberliner Fernsehturm, der auch in Westberlin zu sehen war, spielte in diesem Wettbewerb eine zentrale Rolle. Für den Fernsehturm und sein Umfeld standen enorme Mittel bereit. Dennoch verlief die Realisierung keineswegs konfliktfrei. Vor allem die Radikalität der Pläne stieß auf den Widerstand führender Politiker der DDR. Deshalb mussten die Planer und Architekten viel Mut und Einfallsreichtum aufbringen, um ihre Vorstellungen durchzusetzen.
100 Jahre GroĂź-Berlin / Siedlungsstern. Perspektiven radikal radial. Hrsg.: Bodenschatz, Harald; Lompscher, Katrin. Edition Gegenstand und Raum. Deutsch. 2022. 232 S. zahlr. teils fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 20,00. ISBN: 978-3-86732-607-0 Lukas
Berlin und sein Umland präsentieren sich heute als Siedlungsstern. Schienentrassen und Ausfallstraßen bildeten seit Ende des 19. Jahrhunderts eine einprägsame wachsende Siedlungsform. Diese Radialstruktur wurde durch Ringe ergänzt: die Ringbahn, den inneren Autobahn(teil)ring, den (bislang wenig beachteten) äußeren Eisenbahnring und den äußeren Autobahnring. Dieses besondere Ring-Radial-Gerüst spiegelt beides wider: die Tradition des schienengebundenen öffentlichen Verkehrs wie die – kürzere – Tradition der autogerechten Stadtregion. Der Siedlungsstern ist aber nicht nur ein lineares Gerüst. Er vernetzt eine Vielzahl von mittleren, kleinen und kleinsten Zentren, die in ihren historisch-kulturellen Besonderheiten der Metropole ein unverwechselbares Gesicht verleihen und beste Voraussetzungen für eine nachhaltige Raumentwicklung bieten.
Harz-Zeitschrift fĂĽr den Harz-Verein fĂĽr Geschichte und Altertumskunde / Harz-Zeitschrift. 73. Jahrgang 2021. Hrsg.: Harzverein fĂĽr Geschichte und Altertumskunde. Deutsch. 2022. 160 S. sw. und fb. Abb. 24 x 17 cm. E-book. EUR 16,00. ISBN: 978-3-86732-611-7 Lukas
Kirchenbau in Berlin 1933 - 1945. Architektur ? Kunst ? Umgestaltung. Rossié, Beate. Deutsch. 2022. 480 S. Abb. 23,5 x 15,8 cm. EUR 30,00. ISBN: 978-3-86732-608-7 Lukas
Anders als lange angenommen war der Kirchenbau während des Nationalsozialismus keineswegs bedeutungslos. Im Gegenteil, die kirchliche Bautätigkeit war sogar beträchtlich. Die Autorin weist erstmals über 800 damals errichtete Sakralbauten allein auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland nach.
Ihre auf der Analyse zahlreicher Beispiele basierende Arbeit widmet sich dem Kirchenbau, der Kirchenkunst und den kirchlichen Umgestaltungen in den Jahren zwischen 1933 und 1945. Sie arbeitet heraus, dass die damals dominierenden architektonischen Stilrichtungen auch im Kirchenbau zum Tragen kamen. In der Kirchenkunst wiesen christliche Motive häufig einen heroisierenden und in manchen Fällen einen betont ideologischen Charakter auf. Auch Themen der NS-Propaganda drangen in die Kirchenräume vor – selbst NS-Symbole und Hitler-Porträts waren kein Tabu.
Beate Rossié richtet ihr Augenmerk darüber hinaus auf die entstehungsgeschichtlichen Hintergründe kirchlicher Bauprojekte und Gestaltungen. Sie beleuchtet die zeitpolitischen Zusammenhänge, die Urheber und die Förderer, zu denen auch staatliche Institutionen gehörten, das jeweilige Umfeld, die städtebauliche Einbettung sowie biographische Aspekte. Im Mittelpunkt ihrer Studie steht Berlin. Zusätzlich werden Beispiele aus anderen Regionen herangezogen.
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