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Beck, C. H. Verlag OHG |
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Assmann, Jan: Ma'at. Gerechtigkeit und Unsterblichkeit im Alten Ägypten. 2., überarb. Aufl. 2006. 319 S., 13 Abb. im Text.(Beck'sche Reihe 1403) Pb EUR 16,50 ISBN: 3-406-45943-9 C. H. Beck
„Assmann suggeriert dem Leser, selbst ein Ägyptologe zu sein.”
Johannes Fried
Welche Kultur hat die Menschen im Alten Ägypten geprägt? Welche Werte und welches Menschenbild bestimmten das Zusammenleben? Welche der zentralen Ideen des Alten Ägypten haben nachgewirkt? Diesen Fragen geht Jan Assmann am Leitfaden des Begriffes „Ma’at“ („Wahrheit, Gerechtigkeit, Weltordnung“) nach, der den Angelpunkt des altägyptischen Denkens bildete. – Das Standardwerk zum altägyptischen Denken wurde für diese Neuauflage um ein Nachwort erweitert.
„Es ist das schöne Buch eines großen Ägyptologen – eine kulturhistorische Synthese, für die alle Register des Wissens und der Brillanz gezogen werden. Der Leser gerät in den Sog seiner Wörter, Gedanken und Begriffe; es nimmt einem streckenweise den Atem.”
Göttingische Gelehrte Anzeigen
Jan Assmann ist Professor em. für Ägyptologie an der Universität Heidelberg. Er leitet seit 1978 ein Forschungsprojekt in Luxor (Oberägypten) und lehrte als Gastprofessor in Paris, Jerusalem, Yale und Houston. 1998 erhielt er den Deutschen Historikerpreis. Bei C.H. Beck erscheint von ihm ebenfalls im Herbst Thomas Mann und Ägypten . |
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Bergdolt, Klaus: Die Pest. Geschichte des Schwarzen Todes. 2006. 127 S., 6 Abb.. (Beck'sche Reihe 2411) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-53611-5 C. H. Beck
Die Pest war über Jahrhunderte eine der schlimmsten Seuchen der Menschheit. Die großen Pandemien dieser Krankheit haben den Lauf der Geschichte beeinflußt. Klaus Bergdolt stellt ihren weltweiten Siegeszug mit den gravierenden sozialen, politischen und mentalitätsgeschichtlichen Folgen dar. Erst spät wurde der Erreger entdeckt, doch auch heute ist die Krankheit noch nicht ganz besiegt.
Klaus Bergdolt ist. o. Professor für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität zu Köln. Bei C.H.Beck liegt von ihm vor: Der Schwarze Tod. Die große Pest und das Ende des Mittelalters (2003). |
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Gerd Krumeich. Jeanne d'Arc. Die Geschichte der Jungfrau von Orleans. 2006. 128 S., 6 Abb. und Karten. EUR 7,90 ISBN: 3-406-53596-3 C. H. Beck
Frankreich im späten Mittelalter: Ein 19jähriges Mädchen aus dem einfachen Volk hat Visionen und erhält von seinen „Stimmen“ den Auftrag, dem König zur Krönung zu verhelfen und Frankreich von der englischen Herrschaft zu befreien. Sie findet bei den Mächtigen Gehör und befreit am 8. Mai 1429 mit einem Heer die Stadt Orleans. Wenig später wird der König in Reims gekrönt. Ihr Versuch, Paris einzunehmen, schlägt fehl. Sie wird gefangen und in einem Inquisitionsprozess zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt (30.5.1431). Ihre Geschichte ist ein nationaler Mythos der Franzosen und durch die Jahrhunderte immer wieder ein Stoff der Weltliteratur geworden.
Gerd Krumeich ist Professor für Neuere Geschichte an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf. Für sein Werk Jeanne d’Arc in der Geschichte erhielt er 1992 vom Verband der Historiker Deutschlands den Preis für die „beste Arbeit des wissenschaftlichen Nachwuchses“ (gemeinsam mit J. Osterhammel). |
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Barnett, Vivian E: Kandinsky. Werkverzeichnis der Zeichnungen. Band 1: Die Einzelblätter. 2006. 640 S., 1250 Abb., dav. 75 fb. Gb EUR 298,00 ISBN: 3-406-54998-5 C. H. Beck
Kandinskys Zeichnungen bieten einen faszinierenden Einblick in die Werkstatt des großen Neuerers der Malerei. Hier werden sie erstmals umfassend präsentiert, von einer der besten Kandinsky-Kennerinnen unserer Zeit. Mit dem reich bebilderten und kommentierten Werkverzeichnis, das auf zwei Bände angelegt ist, erhalten Kunstliebhaber, Sammler und Wissenschaftler ein unentbehrliches Standardwerk.
Wassily Kandinsky (1866–1944), Pionier der abstrakten Malerei und Mitbegründer des „Blauen Reiter“, hat in allen Phasen seines Lebens gezeichnet. In den Zeichnungen konnte er experimentieren, sich neue Ansätze erarbeiten und seine großen Arbeiten vorbereiten. Auch eigenständige Kunstwerke finden sich darunter. Das großzügig ausgestattete Werkverzeichnis versammelt die Zeichnungen zum ersten Mal in ihrer ganzen Fülle und Spannbreite und erschließt sie auf dem neuesten Stand der Forschung. Es gewährt damit unmittelbare und überraschende Einsichten in das Werk des Malers, der die Kunst des 20. Jahrhunderts wie kaum ein anderer geprägt hat.
Der Erste Band enthält über 1200 Einzelblätter in zum Teil farbigen Abbildungen. Für jede Zeichnung sind technische Angaben, frühere und heutige Besitzer, Ausstellungsgeschichte und einschlägige Literatur verzeichnet. In höchst aufschlußreichen Kommentaren werden die Ikonographie, die Chronologie der Zeichnungen und die Bezüge innerhalb von Kandinskys Œuvre erläutert. Das Werkverzeichnis eröffnet so den Zugang zur Entwicklung von Kandinskys Werk in seiner ganzen Vielschichtigkeit.
Der Zweite Band des Werkverzeichnisses erscheint im Frühjahr 2007 und enthält die 35 Skizzenbücher Kandinskys.
Vivian Endicott Barnett war viele Jahre lang Kuratorin am Solomon R. Guggenheim Museum in New York. Sie ist international durch zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zu Kandinskys Werk hervorgetreten. Bei C.H.Beck ist von ihr erschienen: Kandinsky. Werkverzeichnis der Aquarelle. Erster Band 1900–1921 (1992). Zweiter Band 1922–1944 (1994). |
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Handbuch des Kunstrechts. Hrsg. v. Ebling, Klaus /Schulze, Marcel. 2006. 700 S. Gb EUR 98,00 ISBN: 3-406-54253-0 C. H. Beck
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Conermann, Stephan: Das Mogulreich. Geschichte und Kultur des´muslimischen Indien. 2006. 128 S., 6 Abb., 2 Ktn. (Beck'sche Reihe 2403) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-53603-4 C. H. Beck
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Adriani, Götz: Paul Cezanne. Leben und Werk. 2006. 128 S., 24 meist fb. Abb., (Beck'sche Reihe 2506) Pb EUR 7,90 ISBN: 3-406-54690-0 C. H. Beck
100. Todestag am 22.10.2006
Paul Cézanne (1839–1906) gehört zu den wichtigsten Wegbereitern der Moderne. Götz Adriani beschreibt den Lebensweg und die künstlerische Entwicklung dieses bedeutenden Malers. Dabei verschafft er dem Leser einen faszinierenden Einblick in die Arbeitsweise des Künstlers, dessen Bilder zu den beliebtesten Werken der Kunstgeschichte zählen.
Götz Adriani ist als langjähriger Direktor der Kunsthalle Tübingen mit zahlreichen Veröffentlichungen und wichtigen Ausstellungen zu Cézanne sowie zur französischen Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts hervorgetreten. |
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Köbler, Gerhard: Historisches Lexikon der Deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7. Aufl. 2007. 1080 S., Gb EUR 39,90 ISBN: 3-406-54986-1 C. H. Beck
Der „Köbler“ – neu bearbeitet und stark erweitert
Gerhard Köblers einzigartiges und inzwischen berühmtes Lexikon wurde für die neue Auflage gründlich überarbeitet, auf den neuesten Stand gebracht und um über fünfhundert Artikel erweitert. Es klärt in alphabetischer Ordnung über mehr als 5000 Herrschaften auf – Kurfürstentümer, Herzogtümer, Grafschaften, Erzstifte, Hochstifte, Abteien, Reichsstädte und Reichsdörfer – kurzum: über „historische Einheiten“ aller Art. Dieses Nachschlagewerk ist allen unentbehrlich, die sich mit deutscher Landesgeschichte und mit der Geschichte einzelner Gebiete beschäftigen.
Fast 900 Jahre hat das Heilige Römische Reich Deutscher Nation mit seiner Vielzahl an Territorien Bestand gehabt. Vor allem für die Zeit vor 1806 zeigen sich außerordentlich verwickelte territoriale Verhältnisse. Wer sich für die komplexe territorialgeschichtliche Entwicklung und für einzelne Herrschaftsgebiete, deren Entstehung und Untergang, interessiert, war bisher genötigt, sich die Informationen mühselig zusammenzutragen. Das Lexikon der deutschen Länder erfaßt über 5000 historische Einheiten und beschreibt deren Geschichte und territoriale Entwicklung in knapper Form. Erste urkundliche Nennungen werden ebenso erwähnt wie Rechtsverleihungen, Gebietszugewinne und -verluste oder ein Wechsel der Herrschaft. Zeitlich reicht das Lexikon vom Mittelalter bis heute; räumlich umschließt es das Gebiet des Alten Reiches und seiner Nachfolge. Das heißt: es greift weit über die Grenzen Deutschlands hinaus in Gebiete Polens, der Schweiz, Österreichs, Frankreichs, ja bis nach Dänemark, Rußland, Ungarn, die Balkanstaaten, Liechtenstein, Luxemburg, Belgien, die Niederlande, Tschechien, die Slowakei und Italien.
Univ.-Prof. Dr. Gerhard Köbler forscht und lehrt am Institut für Rechtsgeschichte der Universität Innsbruck. Er ist Verfasser zahlreicher Werke zur Geschichte des Rechts. |
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Urheberrecht Hauptband. Hrsg. v. Schricker, Gerhard. Bearb. v. Dietz, Adolf /Gerstenberg, Ekkehard /Götting, Horst P /Hass, Gerhard /Katzenberger, Paul /Krüger, Christof /Loewenheim, Ulrich /Melichar, Ferdinand /Reinbothe, Jörg /Rojahn, Sabine /Schricker, Gerhard /Ungern- Sternberg, Joachim von /Vassilaki, Irini E /Vogel, Martin /Wild, Gisela /Rudloff, Cornelia /Thum, Dorothee /Hamadeh, Susan. 3., neu bearb. Aufl. 2006 Stand: Jan. 2006. XCI, 2658 S. Gb EUR 178,00 ISBN: 3-406-53783-9 C. H. Beck
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Handbuch Denkmalschutz und Denkmalpflege. Einschliesslich Archäologie. Recht, fachliche Grundsätze, Verfahren, Finanzierung. Hrsg. v. Deutschen Stiftung Denkmalschutz /Martin, Dieter J /Krautzberger, Michael. 2. Aufl. 2006. Gb EUR 58,00 ISBN: 3-406-55173-4 C. H. Beck
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Geary, Patrick J: Am Anfang waren die Frauen. Ursprungsmythen von den Amazonen bis zur Jungfrau Maria. Übers. v. Wirthensohn, Andreas. 2006. 135 S., 4 Abb. Gb EUR 17,90 ISBN: 3-406-54964-0 C. H. Beck
Frauenmythen in Antike und Mittelalter
In diesen kunstvoll komponierten Essays untersucht Patrick J. Geary die Art und Weise, wie Autoren der Antike und des Mittelalters über Frauen geschrieben haben. Er beschreibt die oftmals marginale Rolle, die die Frauen in Ursprungsmythen und Legenden von den Amazonen bis zur Jungfrau Maria hatten, und zeigt, daß dies keinesfalls mit der Rolle der Frauen in der realen Lebenswelt übereinstimmte.
Patrick J. Geary widmet sich in diesem unterhaltsam geschriebenen Buch den Verfassern bedeutender Ursprungsmythen von der Antike bis ins Mittelalter. Er zeigt, daß die Autoren – Genealogen, Theologen und Rechtsgelehrte –, die diese Mythen zusammenstellten, niemals auf der Suche nach den Anfängen von Nationen, Stämmen, Religionen oder Völkern waren, wie oftmals vermutet. Im Gegenteil: Seine überraschende These ist, daß die Verfasser dieser Ursprungslegenden ganz an ihrer Gegenwart und Zukunft interessiert waren. Patrick J. Geary untersucht die Diskrepanz zwischen den Frauenfiguren in biblischen, klassischen und mittelalterlichen Mythen (wie etwa Eva, Maria, die Amazonen oder auch Prinzessinnen) und der wirklichen Rolle von Frauen in antiken und mittelalterlichen Gesellschaften. Er zeigt, daß sich die Autoren mittels dieser Ursprungslegenden mit der realen Macht der Frauen in ihren Gesellschaften auseinandersetzten und sie dort verbannten, wo sie ihre Herrschaft uneingeschränkt ausüben konnten – in den Texten.
Patrick J. Geary ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der University of California in Berkeley. |
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Berger, Leonie /Berger, Joachim: Anna Amalia von Weimar. Eine Biographie. 2006. 304 S., 20 Abb. Gb EUR 19,90 ISBN: 3-406-54967-5 C. H. Beck
200. Todestag am 10. April 2007
Diese Biographie erzählt Anna Amalias Leben und macht erstmals auf einer breiten Quellenbasis den Alltag einer deutschen Herzogin des 18. Jahrhunderts lebendig. Sie stellt ihr Leben mit all seinen Brüchen, Unwägbarkeiten und Herausforderungen dar. In dem engen Rahmen, der ihr vorgegeben war, entfloh Anna Amalia so oft wie möglich dem Alltag. Reisen und Wendepunkte ihres Lebens fallen häufig zusammen. An diesen Stationen entlang führt die Biographie ihre Leser auf Entdeckungsreise durch das Leben einer Fürstin, die sich als selbstbestimmte Persönlichkeit verstand und sich doch in einem höfischen Regelsystem zu behaupten hatte.
Herzogin Anna Amalia von Weimar hat ein „merkwürdiges Leben durchlaufen“, wie es ein Zeitgenosse ausdrückte. Mit 16 Jahren war sie verheiratet, kurz darauf zweifache Mutter, Witwe und Regentin in Weimar-Eisenach. Am Ende ihrer sechzehnjährigen Regentschaft war das kleine Herzogtum hoffnungslos verschuldet, die Hofparteien verfeindet und das Residenzschloß abgebrannt. Mit gerade einmal 35 Jahren hätte sie sich nun auf einen ruhigen Alterssitz zurückziehen können – und niemand hätte ihren Namen je mit der „Weimarer Klassik“ verbunden. Doch Anna Amalia blieb in der kleinen Residenz und profitierte so von der Anwesenheit Wielands, Goethes, Herders und Schillers. Ihre Biographie führt uns in einen spannenden Ausschnitt deutscher Kulturgeschichte.
Leonie Berger ist Kulturjournalistin.
Joachim Berger ist Verfasser und Herausgeber von Büchern zur Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts. |
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Heidegger und die Antike. Hrsg.: Günther, Hans Ch /Rengakos, Antonios. 2006. (Zetemata 126) Pb EUR iVb ISBN: 3-406-55073-8 C. H. Beck
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Bender, Helmut /Pauli, Ludwig: Breisach I. Bearb. v. Werner, Joachim. (Mchn. Beitr. z. Vor- u. Frühgesch. 39) Gb EUR iVb ISBN: 3-406-10756-7 C. H. Beck
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Schlögl, Hermann A: Das Alte Ägypten. Geschichte und Kultur von der Frühzeit bis zu Kleopatra. 2006. 576 S., 100 Abb. Gb EUR 34,90 ISBN: 3-406-54988-8 C. H. Beck
Die umfassende Kulturgeschichte des Alten Ägypten
Hermann A. Schlögl beschreibt in dieser eindrucksvollen histoire totale die Geschichte des Alten Ägypten von den ersten archäologischen Funden bis zu Kleopatra. Er setzt auf meisterhafte Weise Politik, Religion und Kultur in Beziehung zueinander und berücksichtigt dabei auch bisher vernachlässigte Bereiche wie die Geschichte der Medizin, des Theaters und des Bildungswesens. Damit liegt nach langer Zeit wieder eine umfassende Gesamtdarstellung des Alten Ägypten auf dem neuesten Forschungsstand vor.
Das Alte Ägypten fasziniert durch seine monumentalen Bauten und anrührenden Kunstwerke, eine unermeßliche schriftliche Hinterlassenschaft, seine geheimnisvolle Religion und nicht zuletzt durch seine lange Dauer. Hermann A. Schlögl beschreibt, was wir über die früheste Dynastie am Nil wissen und wie sich schon im vierten Jahrtausend v. Chr. die Konstanten der ägyptischen Geschichte, die Macht der Pharaonen und die Totenreligion, herausbildeten. Daß die Kulturgeschichte Ägyptens trotz dieser Konstanten außerordentlich wechselvoll und vielfältig war, wird in diesem Buch eindrucksvoll vor Augen geführt. Das gilt etwa für die Literaturgeschichte mit ihren unterschiedlichen Genres und erstaunlich modern anmutenden, auf das Individuum bezogenen Texten während des Mittleren Reichs. Der religiöse Umsturz Echnatons während des Neuen Reichs wurde, wie neueste Funde zeigen, doch nicht so einschneidend beendet wie bisher angenommen. Und in der Zeit der Ramessiden änderte sich mit den Gräbern im Tal der Könige die Bestattungskultur fundamental. Hermann A. Schlögl gelingt es durch seine außergewöhnliche Vertrautheit mit der ägyptischen Literatur, ein neues Bild vom Alten Ägypten zu zeichnen. Neue Einblicke vermitteln auch die zahlreichen sorgfältig ausgewählten Abbildungen.
Hermann Alexander Schlögl ist Professor em. für Ägyptologie an der Universität Freiburg (Schweiz). Er ist durch zahlreiche Monographien zur Geschichte und Kultur des Nillands und durch Übersetzungen Altägyptischer Literatur hervorgetreten. |
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Finkelstein, Israel /Silbermann, Neil A: David und Salomo. Archäologen entschlüsseln einen Mythos. Übers. v. Seuss, Rita. 2006. 298 S., 17 Ktn u. Abb.. Gb EUR 24,90 ISBN: 3-406-54676-5 C. H. Beck
Finkelstein und Silberman beschreiben die überraschende archäologische Wahrheit über die legendären Könige David und Salomo, deren Bild Judentum und Christentum maßgeblich geprägt hat. Sie zeigen, was der historische Kern der Sagen ist und wie die Legenden im Laufe vieler Jahrhunderte immer wieder im Interesse politischer und religiöser Machtansprüche umgearbeitet und erweitert wurden.
Während sich selbst kritische Bibelwissenschaftler bis heute an den Biographien Davids und Salomos abarbeiten, machen die Archäologen Finkelstein und Silberman auf erfrischende Weise tabula rasa: Über die beiden „Könige“ wissen wir so gut wie nichts, denn Jerusalem war im zehnten Jahrhundert v. Chr. ein bedeutungsloses Bergdorf – ohne Tempel und Palast. Ein geeintes Königreich von Israel und Juda hat es nie gegeben. Dieser Befund ist jedoch nur der Anfang einer faszinierenden Spurensuche. Wer waren in Wirklichkeit die mächtigen Herrscher, die in der Bibel beschrieben werden? Wer baute den Tempel? Archäologische und andere außerbiblische Zeugnisse geben Hinweise, wie nach und nach spätere Entwicklungen und Ereignisse – Eroberungen, Tempelbauten, wirtschaftliche Blütezeiten – mit David und Salomo verknüpft wurden. So machten der musikalische, Harfe spielende Gründer einer großen Dynastie und sein Sohn, der weise Erbauer des ersten Jerusalemer Tempels, auch noch als Verfasser von Psalmen, Liebesliedern und Weisheitsbüchern Karriere. In einem letzten Schritt zeigen die Autoren, wie David und Salomo zu messianischen Hoffnungsträgern, Vorläufern Jesu und idealen Herrschern stilisiert wurden. Der Mythos von David und Salomo erweist sich so als ein zentraler Schlüssel, um die wahre Geschichte des alten Israel, die Entstehung der Bibel und die Grundlagen der abendländischen Kultur zu verstehen.
Israel Finkelstein , geb. 1949, ist Professor für Archäologie an der Universität Tel Aviv und Leiter eines Grabungsteams in Megiddo. Er wurde 2005 mit dem hochdotierten Dan-David-Preis ausgezeichnet und gehört zu den führenden Archäologen in Israel.
Neil Asher Silberman , geb. 1950, ist Direktor des Ename Center for Public Archaeology and Heritage Presentation in Belgien und Mitarbeiter zahlreicher internationaler Forschungsprojekte. |
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Schultz, Uwe: Der Herrscher von Versailles. Ludwig XIV. und seine Zeit. 2006. 448 S., 2 fb. Abb., 21 Abb. im Text, 1 Stammtaf. Gb EUR 24,90 ISBN: 3-406-54989-6 C. H. Beck
Der Sonnenkönig: seine Frauen, seine Kriege, sein Versailles
Kaum ein anderer Herrscher hat in solchem Maße das Bild seiner Epoche geprägt, wie dies dem Sonnenkönig gelang. Seine Frauen, seine Kriege und seine einzigartige Schloßanlage Versailles haben ihn dem kollektiven Gedächtnis Europas unauslöschlich eingeprägt. Uwe Schultz, einer der besten Kenner des absolutistischen Frankreichs, legt nun eine historisch fundierte und glänzend geschriebene Biographie Ludwigs XIV vor.
Mit Ludwig XIV (1638–1715) erreicht das Zeitalter des Absolutismus seinen Höhepunkt. Staat und Herrscher verbinden sich zu einer Einheit, die der König als Grundlage seiner unbedingten Machtstellung begreift: „L’état c’est moi.“ In der neuen Biographie von Uwe Schultz wird Ludwig XIV durchaus nicht als scharfsinniger Staatslenker geschildert, wohl aber als ein kühler und erfolgreicher Taktiker der Macht. Beispielsweise geht der König mit rücksichtsloser Härte gegen allzu mächtige Minister, erfolgreiche Militärs oder Andersgläubige vor, wenn es ihm die Staatsraison zu erfordern scheint. Die Staatsraison aber dient der Größe Frankreichs, die identisch ist mit der königlichen Größe, seiner Gloire. Ihr wird auch das Wohl des Volkes vollständig untergeordnet, und diesem höchsten politischen Ziel bleibt das persönliche Glück seiner Familienmitglieder und ihm engvertrauter Menschen am Hofe unterworfen – nicht zuletzt jenes der Frauen in seiner Umgebung.
Den französischen Adel bindet Ludwig XIV mit nicht enden wollenden Lustbarkeiten in Versailles – doch nur, um ihn beständig unter Kontrolle zu halten. So erscheint der Glanz, der sich von diesem Schloß über ganz Europa ausbreitet, bei näherem Hinsehen als der Glanz einer gut funktionierenden royalen Machtmaschine.
Uwe Schultz , Dr. phil., war von 1976 bis 1994 Leiter der Hauptabteilung Kulturelles Wort beim Hessischen Rundfunk. 1966 erhielt er den Kurt-Magnus-Preis der Deutschen Rundfunkanstalten, 1999 den Preis des deutsch-französischen Kulturrats für Essayistik. Er arbeitet heute freiberuflich in Paris. Bei C.H.Beck erschienen von ihm zuletzt: Versailles . Die Sonne Frankreichs (2002) und Madame de Pompadour oder die Liebe an der Macht (2004). |
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Die französischen Könige des Mittelalters. Von Odo bis Karl VIII. 888-1498. Hrsg. v. Ehlers, Joachim /Müller, Heribert/Schneidmüller, Bernd. 2006. 440 S., 25 Abb. (Beck'sche Reihe 1723) Pb EUR 17,90 ISBN: 3-406-54739-7 C. H. Beck
Diese Sammlung von 28 Königsbiographien verfolgt das Schicksal der Herrscher ebenso wie die Ausgestaltung des mittelalterlichen Königreiches Frankreich vom Regierungsantritt Odos (888) bis zu Karl VIII. (1498). Namhafte Historiker schildern das Leben und die Zeit der Herrscher und bieten ein breites Panorama der Geschichte Frankreichs im Mittelalter, das sich vom Königsstaat hin zur Königsnation mit einem unverwechselbaren Profil entwickelte.
Joachim Ehlers , geb. 1936, ist Prof. em. für Geschichte des Mittelalters an der Freien Universität Berlin.
Heribert Müller , geb. 1946, ist Professor für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität zu Köln.
Bernd Schneidmüller , geb. 1954, ist Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Bamberg. |
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Parzinger, Hermann: Die frühen Völker Eurasiens. Vom Neolithikum zum Mittelalter. 2006. 1045 S., 266 Abb. davon 14 fb., 28 fb. Taf. u. 3 beigelegte Klapptaf. Gb EUR 98,00 ISBN: 3-406-54961-6 C. H. Beck
Hunnen • Kimmerier • Mongolen • Saken • Sarmaten • Skythen • Uiguren • Wu-Sun
Das Grundlagenwerk zur Geschichte der frühen Völker
Der international renommierte Vor- und Frühgeschichtsforscher Hermann Parzinger legt mit diesem höchst informativen, reich bebilderten Band ein Grundlagenwerk über Geschichte und Kultur der frühen Völker zwischen Ural und Pazifik vor.
Die Ausstellungen über Skythen und Mongolen haben das Interesse von Hunderttausenden Besuchern auf sich gezogen, und doch stellen diese beiden Völker nur einen kleinen Ausschnitt der zahlreichen Kulturen dar, die in dem gewaltigen Territorium zwischen Ural und Pazifik von der Jungsteinzeit bis zum Mittelalter entstanden sind. Den Völkern in diesem Gebiet kommt eine entscheidende Bedeutung für die Frühgeschichte der Alten Welt insgesamt zu, und so erscheinen sie als ein fester Bestandteil unseres gemeinsamen kulturellen Erbes. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs konnte der Austausch zwischen westlichen Wissenschaftlern und den Forschern auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion intensiviert werden, so daß mit dem Werk von Hermann Parzinger erstmals eine große Synthese des heutigen Wissensstandes über die archäologische Erforschung dieses Gebiets vorgelegt werden kann. Im Zentrum der Darstellung stehen die Verbreitungsgeschichte der Völker, ihre materielle Kultur, ihre Siedlungs- und Wirtschaftsweise, ihre Bestattungsbräuche und ihre künstlerischen Ausdrucksformen. All dies wird systematisch erschlossen und in enger Verbindung von Text und Bildern präsentiert. Auf diese Weise ist eine differenzierte und zugleich anschauliche Darstellung eines bedeutenden Kulturraums der Menschheitsgeschichte entstanden.
Professor Hermann Parzinger ist Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts, Berlin. Er war Gründungsdirektor und von 1995 bis 2003 Leiter der Eurasien-Abteilung des DAI. 1998 wurde er mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet. Von ihm ist bei C.H.Beck lieferbar: Die Skythen (bsr 2342). |
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Schneede, Uwe M: Die Kunst des Surrealismus. Malerei, Skulptur, Fotografie, Film. 2006. 265 S., 114 Abb., davon 59 fb. Gb EUR 29,90 ISBN: 3-406-54683-8 C. H. Beck
„SURREALISMUS, Subst., m. – Reiner psychischer Automatismus, durch den man mündlich oder schriftlich oder auf jede andere Weise den wirklichen Ablauf des Denkens auszudrücken sucht. Denk-Diktat ohne Kontrolle der Vernunft. Der Surrealismus beruht auf dem Glauben an die höhere Wirklichkeit gewisser, bis dahin vernachlässigter Assoziationsformen, an die Allmacht des Traumes, an das zweckfreie Spiel des Denkens.“
Erstes Manifest des Surrealismus, 1924
Die Ikonen der surrealistischen Malerei sind allgemein bekannt: die überraschenden, oft verstörenden Werke von Max Ernst , René Magritte oder Salvador Dalí , die den Betrachter in fremde Welten entführen. Doch kaum jemandem ist bewußt, daß der Surrealismus weit mehr umfasst: insbesondere die Literatur, aber auch Film, Fotografie und Skulptur. Klar, anschaulich und mit Blick auf das Wesentliche erzählt Uwe M. Schneede die Geschichte der bedeutendsten und wirkungsvollsten künstlerischen Bewegung des 20. Jahrhunderts. Er verknüpft dabei auf eindrucksvolle Weise die Entwicklung der surrealistischen Kunst mit Einblicken in die politischen, weltanschaulichen und kulturrevolutionären Vorstellungen der Bewegung. Wo die Ursprünge des Surrealismus liegen, wie das Unbewußte spielerisch in automatischen Schreib- und Zeichenverfahren sowie mit Hilfe von Traumprotokollen erkundet wurde, welche besonderen künstlerischen Techniken die Surrealisten erfanden und warum die Fotografie eine so wichtige Rolle spielte – all das und vieles mehr erfährt man in diesem höchst anregenden Buch.
Uwe M. Schneede war von 1991 bis 2006 Direktor der Hamburger Kunsthalle und lehrte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Bei C.H. Beck sind von ihm erschienen: Die Geschichte der Kunst im 20. Jahrhundert (2001) und Vincent van Gogh (2003). |
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