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Beck, C. H. Verlag OHG |
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Notre-Dame. Geschichte einer Kathedrale [Paris]. Gaehtgens, Thomas W. 128 S. 43 meist fb. Abb., 18 x 12 cm.Br. C.H. Beck Verlag, München 2020. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-75048-9 C. H. Beck
Sie ist das Wahrzeichen von Paris, ein Teil der französischen Identität: die Kathedrale Notre-Dame. Der Grundstein des herausragenden Bauwerks der französischen Frühgotik wurde im Jahr 1163 gelegt - die Fertigstellung dauerte fast 100 Jahre. Aber nicht nur als kunsthistorische Sehenswürdigkeit, sondern auch als historisch bedeutsames Nationalmonument zählt Notre-Dame zum Weltkulturerbe der Unesco und zieht jedes Jahr etwa 13 Millionen Touristen an
Thomas W. Gaehtgens erzählt im vorliegenden Band eindrucksvoll die Geschichte dieses wichtigen kulturellen, politischen und religiösen Erinnerungsortes, dessen Brand im Jahr 2019 weltweit große Betroffenheit auslöste.
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Die Alte Pinakothek München. Bayerische Staatsgemäldesammlungen. . Deutsch. 2020. 128 S. 27,4 x 19,8 cm. Br. EUR 19,95. ISBN: 978-3-406-47453-8 C. H. Beck
Die Alte Pinakothek gehört zu den schönsten und größten Gemäldegalerien der Welt. Für diesen Band wurden über 150 Meisterwerke ausgewählt, sorgfältig, teils auch in Ausschnitten, farbig abgebildet und sachkundig erläutert. Er gibt damit eine hervorragende Übersicht über die glanzvolle Sammlung und kann zugleich als informativer Begleiter für den Museumsbesucher dienen. Schon am Beginn der Galeriegeschichte steht ein Meisterwerk: die durch Herzog Wilhelm IV. von Bayern erworbene Alexanderschlacht von Albrecht Altdorfer aus dem Jahr 1529. Heute bildet die deutsche Malerei der Spätgotik und der Dürer-Zeit den umfangreichsten und gehaltvollsten Sammlungsbestand der Alten Pinakothek. Unvergleichlich ist auch der Reichtum an flämischer Malerei des 17. Jahrhunderts. In ihrem Zentrum steht die berühmte Rubens-Sammlung, deren Bilder nicht allein durch Sammelleidenschaft, sondern durch Aufträge der Wittelsbachischen Fürsten in die Galerie kamen - ein in Deutschland einmaliger Vorgang. Mit über 1200 Gemälden ist die Sammlung holländischer Malerei eine der umfänglichsten der Welt. Erlesen ist der Besitz altniederländischer Gemälde, von besonderem Rang der Bestand italienischer Arbeiten. Einen ausgezeichneten Überblick vermittelt die spanische Abteilung, während unter den französischen Werken ungewöhnlich schöne Beispiele des 18. Jahrhunderts hervorragen. Fachkundige Texte erläutern die Sammlungsgeschichte, in der sich Genealogie und Kunstliebe der Wittelsbachischen Herrscher spiegeln. Historische und kunsthistorische Angaben informieren über jedes der ausgewählten Meisterwerke. |
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Die Verzauberung der Welt. Eine Kulturgeschichte des Christentums. Lauster, Jörg. Deutsch. 2020. 734 S. 89 Abb., davon 25 in Farbe auf 16 Tafeln. 21,5 x 14,1 cm. Br. EUR 18,00. ISBN: 978-3-406-75497-5 C. H. Beck
Jörg Lauster ruft in seiner großen Darstellung die Glanzpunkte christlicher Kultur in Erinnerung und öffnet die Augen für die religiöse Dimension der abendländischen Kunst, Musik, Architektur und Literatur gerade auch da, wo sie nicht im Dienst einer kirchlichen Glaubensbotschaft steht. Dabei gelingt es ihm meisterhaft, entlang klug ausgewählter Beispiele einen großen erzählerischen Bogen vom Urchristentum bis heute zu spannen.
Das Christentum hat seit der Antike nicht nur die Künste, sondern auch das Zusammenleben, Wirtschaften und Herrschen vor allem in Europa zutiefst geprägt und so die Welt immer mehr «verzaubert», bis jeder Winkel der Kultur – und auch noch der Krieg – christianisiert war. Mit der Aufklärung setzte eine schrittweise Entzauberung ein, aber gerade mittels Kunst, Musik, Architektur und Literatur, die auch das Gefühl ansprechen, hat sich das Christentum seit der Romantik verwandelt und prägt die Kultur auch noch nach Nietzsches berühmtem Satz vom Tod Gottes. Jörg Lauster zeigt auf faszinierende Weise, wie wir gerade da, wo die Kunst nicht im Dienste einer Glaubensbotschaft steht, ihre religiöse Signatur erkennen können.
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Dresden. Die zweite Zeit. Drawert, Kurt. Deutsch. 2020. 294 S. 15 Abb. 20,5 x 12,4 cm. Gb. EUR 22,00. ISBN: 978-3-406-75477-7 C. H. Beck
Fünfzig Jahre sind vergangen, seit er als Kind mit seiner Familie nach Dresden gezogen ist, das er 1985 wieder verlassen hat. Nun kehrt Kurt Drawert als Stadtschreiber nach Dresden zurück, wo die Mutter lebt, eine Stadt, die ihm vertraut und doch ganz unvertraut ist. Er ist auf der Suche nach etwas, von dem nur er weiß, dass es ihm fehlt. Die Schönheit und die Wunden dieser Stadt, die Risse in der Familie und in der eigenen Biografie, das schwierige Verhältnis zum Vater und den Brüdern, die politisch aufgeladene Stimmung in Dresden, die offenen Fragen nach Tätern und Opfern, in der großen wie in der persönlichen Geschichte, und die Suche nach einer Sprache dafür, sind Themen und Motive in diesem dichten, autobiografischen Roman.
Mit Witz und Feingefühl, mit einem Gespür für die einschneidenden Augenblicke und prägenden Konflikte im Familienleben, einem scharfen Blick für das Detail, mit bissig-analytischem Verstand, unvergesslichen Erinnerungsbildern und großer Sprachkraft erzählt Kurt Drawert von Verwerfungen und Sehnsucht, Wünschen und Brüchen im eigenen Leben und ihrer Verortung in dieser Stadt.
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Albrecht Dürer. Schauerte, Thomas. Deutsch. 2020. 128 S. 16 Farb- und 39 Abb. 18,0 x 11,8 cm. Br. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-75625-2 C. H. Beck
Albrecht Dürer (1471 - 1528) galt bereits zu Lebzeiten als großes Universalgenie. Heute ist er einer der bekanntesten deutschen Künstler überhaupt, versiert wie kaum ein anderer in den verschiedensten Medien und Techniken, sei es Zeichnung, Malerei oder Druckgraphik. Werke wie der Feldhase, das christusgleiche Selbstbildnis oder seine drei Meisterstiche (darunter die einzigartige Melencolia) sind Ikonen der Kunstgeschichte und gehören zum kollektiven Bildgedächtnis. Thomas Schauerte, einer der besten Dürer-Kenner, zeichnet in diesem Band das Leben dieses einflussreichen Künstlers nach und führt in sein bedeutendes Werk ein. |
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Zwischen Himmel und Elbe. Eine Hamburger Kulturgeschichte. Bürger, Jan. Deutsch. 2020. 384 S. 59 Abb., davon 12 in Farbe. 21,7 x 13,9 cm. Gb. EUR 24,00. ISBN: 978-3-406-75814-0 C. H. Beck
Hamburg, die Stadt an der Elbe, gewann nicht durch Fürsten oder den Klerus Bedeutung, sie wartet nicht mit Schlössern und Burgen auf. Die Hafenstadt wuchs allein durch den Handel und galt für Reisende und Auswanderer ein halbes Jahrtausend lang als Tor zur Welt.
Früher als andere deutsche Städte wurde Hamburg zum Schmelztiegel der Lebensformen und Kulturen. Dabei entstand die Metropole, wie wir sie heute kennen, überwiegend in den vergangenen 150 Jahren. Dennoch begegnet uns in ihr vielerorts plötzlich die ältere Vergangenheit. Mit dem Liniennetz der U- und S-Bahnen als Orientierungshilfe erkundet Jan Bürger Hamburgs Straßen und Viertel und erzählt die Geschichte ihrer vielfältigen Kultur und derer, die sie schufen. Von Literatur und Theater, von Musik und Museen, von Gräbern und Gelehrten, vom Strich und vom Hafen, vom Hirschpark und von Övelgönne – von Gotthold Ephraim Lessing, Carl Philipp Emanuel Bach, Aby Warburg, Anita Rée und Hans Henny Jahnn bis hin zu Wolfgang Borchert, Brigitte Kronauer, den Beatles und der Elbphilharmonie. Eine Entdeckungsreise durch eine der aufregendsten deutschen Städte.
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Spiel der Könige. Das Haus Plantagenet und der lange Kampf um Englands Thron. Jones, Dan. Übersetzt von Schlatterer, Heike. Deutsch. 2020. 686 S. 15 fb. Abb. und 7 Karten. 21,7 x 13,9 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-75581-1 C. H. Beck
Die mächtige, sagenumwobene Dynastie der Plantagenets herrschte vom Ende der normannischen Könige über die Zeit der Kreuzzüge und des Schwarzen Todes bis zum Beginn des Hundertjährigen Krieges über England und halb Frankreich. Der britische Historiker Dan Jones erzählt mit sicherem Gespür für vielsagende Details und souveräner Kenntnis von Quellen und Forschung, wie die Sprösslinge der Dynastie 300 Jahre lang um den Thron kämpften. Ein Meisterwerk, das uns besser verstehen lässt, warum sich «Englands schrecklichste Dynastie» von Richard Löwenherz bis zur Magna Carta so tief in die britische Identität einschreiben konnte.
Klug, brutal und machtbewusst: Das Haus Plantagenet herrschte vom Ende der normannischen Könige über die Zeit der Kreuzzüge und des Schwarzen Todes bis zum Beginn des Hundertjährigen Krieges über England und halb Frankreich. Eleonore von Aquitanien, die berühmteste Frau des Mittelalters, war gleich zweimal Königin. Richard Löwenherz zog in den heiligen Krieg gegen Sultan Saladin. Unter seinem hinterhältigen Bruder Johann Ohneland entstand die Magna Carta, die bis heute Teil der britischen Verfassung ist. Und unter Heinrich III. trat zum ersten Mal das englische Parlament zusammen. Der letzte König der Hauptlinie der Dynastie, Richard II., war die Vorlage für Shakespeares gleichnamiges Drama, ein Förderer der Künste und ein politischer Versager. Spannend wie in einem guten Film und mit souveräner Kenntnis von Quellen und Forschung lässt Dan Jones eine Dynastie lebendig werden, die wie keine andere Stoff für Sagen, Legenden und Dramen geboten hat, deren Erbe aber bis heute höchst real ist.
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Karl V. Der Kaiser, dem die Welt zerbrach. Schilling, Heinz. Deutsch. 2020. 457 S. 3 Karten und 40 Abb. 21,7 x 13,9 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-74899-8 C. H. Beck
Karl V. ist der mächtigste Herrscher seiner Zeit - und der ohnmächtigste zugleich. In seinem Reich geht die Sonne nicht unter, doch nach seinem Willen formen kann er es nicht. Ebenso wenig gelingt es ihm, die große Kirchenspaltung aufzuhalten, mit der die Einheit der Christenwelt zerbricht. Heinz Schilling schildert in dieser Biographie, wie der Kaiser zwischen den Epochen alles in seiner Macht stehende tut, um dem Lauf der Zeit Einhalt zu gebieten - und sich am Ende gescheitert und gedemütigt aus der Welt zurückzieht in die Einsamkeit der spanischen Estremadura.
Heinz Schillings Biographie befreit Karl V. aus dem Habsburgermythos des 19. Jahrhunderts und führt ihn wieder zurück in seine historische Welt - das kulturell reiche Burgund seiner Jugend und Spanien mit dem atlantisch-überseeischen Raum. Auch dem verschlossenen Menschen Karl spürt dieses Buch nach, seiner Erotik, seinen kurzen Liebesbeziehungen, seiner unterschätzten musischen Seite. Es räumt Karl einen fairen Platz in den Religionskämpfen der Zeit ein und porträtiert ihn als zutiefst religiösen Menschen - hierin Luther ebenbürtig. Vor allem aber zeigt Schilling die Tragik der Macht: Im Herzen ein Friedenspolitiker, kommt der Kaiser während seiner Herrschaft nur selten aus dem Militärlager, weil er sich dynastischen und religiösen Zielen verpflichtet fühlt, die er in einer Welt, die immer komplexer wird, nicht mehr verwirklichen kann.
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Leben mit den Göttern. MacGregor, Neil. Übersetzt von Wirthensohn, Andreas; Übersetzt von Zettel, Annabel. Deutsch. 2020. 542 S. 245 meist fb. Abb. 24,0 x 17,0 cm. Gb. EUR 25,00. ISBN: 978-3-406-75919-2 C. H. Beck
Ein 40.000 Jahre alter Löwenmann aus Elfenbein, eine goldene Qibla aus dem 16. Jahrhundert, ein Kreuz aus Lampedusa - mit unnachahmlicher Eleganz bringt Neil MacGregor all diese Objekte zum Sprechen. Sein Buch nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Welt der Götter und Religionen.
Von der Arktis bis Indien, von Mexiko bis Japan, vom antiken Rom bis zum Afrika der Gegenwart erzählt dieses Buch, wie religiöse Überzeugungen das Leben von Gemeinschaften, das Verhältnis zwischen dem Einzelnen und dem Staat und unser Bild von uns selbst prägen. Gleichwohl ist Leben mit den Göttern keine Geschichte der Religion und auch kein Plädoyer zugunsten des Glaubens. Es handelt von den Geschichten, die unserem Leben Gestalt geben, und von den unterschiedlichen Weisen, wie Gesellschaften ihren Platz in der Welt imaginieren. Indem es in die Geschichte schaut und rund um den Globus, indem es Objekte, Orte, menschliches Handeln befragt, versucht es zu verstehen, was geteilte Glaubensüberzeugungen für das öffentliche Leben in einer Gemeinschaft oder einer Nation bedeuten, wie sie die Beziehungen zwischen dem Einzelnen und dem Staat formen und wie sie uns helfen, zu verstehen, wer wir sind. Denn mit der Entscheidung, wie wir mit unseren Göttern leben wollen, entscheiden wir auch, wie wir miteinander leben.
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Das Maurische Spanien. Geschichte und Kultur. Bossong, Georg. Deutsch. 2020. 128 S. 7 Abb. und 2 Karten. 18,0 x 11,8 cm. Br. EUR 9,95. ISBN: 978-3-406-75607-8 C. H. Beck
Seit dem 8. Jahrhundert war der Islam für rund 900 Jahre auf der Iberischen Halbinsel präsent. In dieser Zeit kam es zu einem einzigartigen Miteinander von Muslimen, Christen und Juden und einer Blüte von Wissenschaft, Philosophie, Literatur und Kunst.
Georg Bossong beschreibt anschaulich die wechselvolle Geschichte des Maurischen Spanien mit ihrem Glanz, aber auch mit ihren Konflikten, die schließlich zur Vertreibung von Juden und Muslimen führten.
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Von Rom bis an die Ränder der Welt. Geschichte in ihrer Landschaft. Esch, Arnold. Deutsch. 2020. 399 S. 20 Abb. und 3 Karten. 21,7 x 13,9 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-75854-6 C. H. Beck
Arnold Esch führt in diesem Buch nicht nur durch das ihm besonders vertraute Italien, sondern bis an die «Ränder der Welt». Er folgt, vom 20. Jahrhundert bis weit in die Antike zurück, den faszinierenden Spuren von Pilgern, Kaufleuten und Gelehrten quer durch Europa bis nach Jerusalem, an die Küsten Afrikas und in die Weiten der Mongolei. Ob römischer Soldat, Abgesandter des französischen Königs, Ablaßkollektor oder Verbannter auf einer Atlantikinsel – die Stimmen, die hier aus den unterschiedlichsten Quellen zu Wort kommen, sind äußerst vielfältig und lebendig. Meisterhaft vermittelt der Autor auf seinen 20 Erkundungen die Geschichte vergangener Welten – eine Einladung zu einer Lesereise durch gänzlich verschiedene historische Landschaften.
Durch Arnold Esch kundig angeleitet, folgt der Leser im Frühling 212 n. Chr. einem römischen Inschriften-Ausmeißler entlang der Meilensteine auf der Straße von Augsburg nach Salzburg, überquert im Jahr 1129 mit dem Bischof von Lüttich die Alpen, reitet 1253 mit einem Abgesandten des französischen Königs 7000 km von der Krim bis in die Mongolei, begleitet 1470 einen Ablaßkollektor auf seiner von Ärgernissen und Überfällen geprägten Reise durch Deutschland und die Niederlande, erhält praktische Reisetips eines Gelehrten aus dem 18. Jahrhundert und fährt schließlich 1992, sieben Monate nach Ende der Sowjetunion, mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok. So versammelt dieses kenntnisreich wie unterhaltsam geschriebene Buch äußerst vielfältige Reiseberichte, die einen stimmungsvollen Eindruck von früheren Zeiten vermitteln und zu eigenen Erkundungen einladen.
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Erinnerungsorte der Antike. Die römische Welt. Hrsg.: Stein-Hölkeskamp, Elke; Hölkeskamp, Karl-Joachim. Deutsch. 2020. 797 S. 117 Abb. und Karten im Text sowie zwei fb.n Vorsätzen. 24,0 x 15,8 cm. Br. EUR 28,00. ISBN: 978-3-406-75860-7 C. H. Beck
Vom Lateinischen als Weltsprache bis zu Caesars Gallischem Krieg; von Neros brennendem Rom bis zu den letzten Tagen von Pompeji, vom Tod des Gladiators bis zur Christenverfolgung, von Augustus’ Rom aus Marmor bis zu Theodor Mommsens Römischer Geschichte: In insgesamt 38 glänzend geschriebenen Beiträgen präsentieren herausragende Autorinnen und Autoren die wichtigsten Erinnerungsorte der römischen Geschichte. Aus kleinsten dörflichen Anfängen hervorgegangen, entwickelte sich die Stadt am Tiber zur gewaltigen Metropole, ja, zur Herrin der antiken Welt. So gewaltig Raum und Zeit römischer Herrschaft waren, so einzigartig und wirkungsmächtig erscheint das kulturelle und materielle Erbe, das Rom uns hinterlassen hat. Die Autorinnen und Autoren der „Erinnerungsorte“ laden ein, die wichtigsten Weg- und Wendemarken der Geistes- und Religionsgeschichte, der Ereignis- und Politikgeschichte, der Kultur- und Rechtsgeschichte und nicht zuletzt der Archäologie des römischen Erdkreises kennen- und in ihrer überzeitlichen Bedeutung verstehen zu lernen.
So ist ein Buch entstanden, das nichts mit nostalgischer Beschwörung von Altbekanntem zu tun hat, sondern ein Buch der Neu- und Wiederentdeckungen und vor allem ein überzeugendes Beispiel lebendiger Erinnerungskultur, kurz: ein faszinierendes, spannend zu lesendes Geschichts- und Geschichtenbuch zur römischen Antike.
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Antikensammlung Berlin. Meisterwerke antiker Skulptur. Scholl, Andreas. Illustriert von Laurentius, Johannes. Deutsch. 2020. 256. S. 160 meist fb. Abb.27,0 x 21,0 cm. Klappenbroschur. EUR 24,00. ISBN: 978-3-406-73499-1 C. H. Beck
Die Antikensammlung Berlin ist eine der bedeutendsten weltweit. Zu ihren Höhepunkten gehören etwa die «Berliner Göttin», der «Betende Knabe», der «Grüne Cäsar», das Bildnis der Kleopatra und der überwältigende Skulpturenschmuck des Großen Altars von Pergamon. Andreas Scholl, Direktor der Antikensammlung, gibt in diesem großzügig illustrierten Band einen glänzenden Überblick über die antiken Skulpturen im Alten und im Neuen Museum, im Pergamonmuseum und dem Interimsbau «Pergamonmuseum. Das Panorama». Erklärt werden sowohl die künstlerischen und technischen Qualitäten der Statuen und Reliefs als auch ihr einstiger kultureller Kontext, ihre Funktionen auf Gräbern, an öffentlichen Plätzen oder in Heiligtümern. So entsteht beim Betrachten der griechischen, zyprischen, etruskischen und römischen Skulpturen auch eine kleine Geschichte der antiken Bildhauerkunst. Schließlich stellt Andreas Scholl die 350-jährige Geschichte der Sammlung dar, die nach dem Zweiten Weltkrieg und der deutschen Teilung nun wieder auf der Museumsinsel vereint ist. |
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Antikensammlung Berlin. Meisterwerke antiker Skulptur. Scholl, Andreas. Illustriert von Laurentius, Johannes. Russisch. 2020. 256. S. 160 meist fb.Abb. 27,0 x 21,0 cm. Klappenbroschur. EUR 24,00. ISBN: 978-3-406-73684-1 C. H. Beck
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Collection of Classical Antiquities Berlin. Masterpieces of ancient sculpture. Scholl, Andreas. Übersetzt von Shephard, Giles; Illustriert von Laurentius, Johannes. Englisch. 2020. 256. S. with 160 meist fb. Abb. 27,0 x 21,0 cm. Klappenbroschur. EUR 24,00. ISBN: 978-3-406-73500-4 C. H. Beck
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Pompeius. Der Feldherr Roms. Christ, Karl. Deutsch. 2020. 246. S. 6 Abb. und 4 Karten. 20,3 x 12,1 cm. Leinen. EUR 24,95. ISBN: 978-3-406-74315-3 C. H. Beck
Pompeius – schon in jungen Jahren ein glänzender Feldherr und von seinen Truppen als MAGNUS, der Große, akklamiert - erscheint in der Endzeit der Römischen Republik als janusköpfige Gestalt. Zwar verfolgt er militärisch zunächst die Interessen des republikanischen Senats, doch deutet sich in seiner letztlich nicht mehr zu kontrollierenden, sondern nur noch von einem Stärkeren zu überwindenden Machtfülle bereits der Beginn der neuen monarchischen Herrschaftsform an. |
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1 Kilo Kultur. Das wichtigste Wissen von der Steinzeit bis heute. Braunstein, Florence; Pépin, Jean-François. Übersetzt von Palézieux, Nikolaus de; Sonstige Bearbeitung von Kluy, Alexander. Deutsch. 2020. 1296 S. 24,0 x 15,8 cm. gebunden. EUR 15,00. ISBN: 978-3-406-70597-7 C. H. Beck
Wie schwer wiegt Allgemeinbildung? Ziemlich schwer, denn sie erleichtert Schule, Studium, Beruf, Flirt und Smalltalk, und sie wiegt jetzt genau 1 Kilo.
Das "Kilo Kultur" gibt einen Überblick über die gesamte Kulturgeschichte der Menschheit von der Vorgeschichte bis heute. Es lässt sich als spannender Crash-Kurs von vorne bis hinten lesen, aber es ermöglicht durch die klare Gliederung nach Epochen, Ländern und Kulturformen - Philosophie, Literatur, Musik, Architektur, Malerei u. a.- auch den gezielten Zugriff auf einzelne Themen. Das erste Kilo, das Flügel verleiht.
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Globale Vorherrschaft und Fortschrittsglaube. Europa 1850-1914. Paulmann, Johannes. Deutsch. 486 S. mit 1 Karte und 4 SchauAbb.n. 19,4 x 12,4 cm. broschiert. C.H. Beck Verlag, München 2020. EUR 19,95. ISBN: 978-3-406-62350-9 C. H. Beck
In seiner souveränen Synthese zeigt Johannes Paulmann, wie sehr sich die Lebenswelt der Europäer zwischen 1850 und 1914 wandelte. In dieser Epoche wurden materielle und geistige Grundlagen gelegt, die bis in unsere Gegenwart hinein aktuell sind. Gleichzeitig erlebte Europa den Höhepunkt seiner imperialen Machtentfaltung - nie wieder erreichte der Kontinent ein vergleichbares Maß an globaler Vorherrschaft wie in den Jahren vor 1914.
Selten veränderte sich so vieles so schnell wie in der zweiten Hälfte des19. Jahrhunderts. In seiner souveränen Synthese zeigt Johannes Paulmann wie sehr sich die Lebenswelt der Europäer zwischen 1850 und 1914 wandelte. In dieser Epoche wurden materielle und geistige Grundlagen gelegt, die bis in unsere Gegenwart hinein aktuell sind.
Die Zukunft schien offen und dynamisch. Die Nutzung fossiler Energieträger ermöglichte enorme Produktivitätsgewinne. Die industrielle Gesellschaft setzte sich in den europäischen Zentren durch. Menschen, Güter und Ideen waren europaweit und global mobil, die Kommunikation beschleunigte sich rapide. Gleichzeitig erlebte Europa den Höhepunkt seiner imperialen Machtentfaltung – nie wieder erreichte der Kontinent ein vergleichbares Maß an globaler Vorherrschaft wie in den Jahren vor 1914. Doch die umfassenden Veränderungen weckten auch Zweifel. Kritik am Materialismus und der Naturzerstörung, an Ungleichheit und Unterdrückung, an Kolonialismus und Gewalt gingen Hand in Hand mit dem Fortschritt und dem verbreiteten Glauben an ihn. Konkurrenz und nationale Abgrenzungsbemühungen prägten daher gleichzeitig mit vielfältigen grenzüberschreitenden Kooperationen die europäischen Beziehungen vor dem Ersten Weltkrieg. Teil der Reihe "C.H.BECK Geschichte Europas".
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Der Golf von Neapel in der Antike. Ein literarischer Reiseführer. Neumeister, Christoff. Deutsch. 2020. 335 S. mit 54 Abb. 21,8 x 13,9 cm. Leinen. EUR 14,95. ISBN: 978-3-406-51758-7 C. H. Beck
Dieser "literarische Reiseführer" nimmt uns mit auf eine virtuelle Reise an den antiken Golf von Neapel in den beiden Jahrhunderten um Christi Geburt. Anhand ausgewählter Texte aus dem reichen Bestand der antiken Literatur - alle übersetzt und ausführlich kommentiert - lernen wir die vielfältigen Aspekte der damaligen Lebenswirklichkeit kennen, aber auch Beispiele großer Literatur.
Christoff Neumeister hat hier Texte aus der klassischen Philologie, der Archäologie und der alten Geschichte ausgewählt, die sich zum einen durch einen präzisen Bezug auf den Golf von Neapel, zum anderen durch ihre literarische Qualität auszeichnen. Die Reihenfolge der Texte gibt die Reiseroute vor. Von Rom aus führt sie zu den Orten am Nordende des Golfes (Cuma, Pozzuoli, Baia und Miseno), nach Capri und dann immer der Küste entlang über Neapel, Ercolano und Pompei nach Sorrent. Und schließlich zurück an das Nordende des Golfes, wo man mit dem jüngeren Plinius den großen Vesuvausbruch des Jahres 79 n. Chr. beobachtet, der weite Teile dieser schönen Landschaft unter Asche und Schlamm begrub. Während der Reise lernt man die mondänen Zentren des Bade- und Villenlebens kennen, und es eröffnen sich überraschend vielfältige und außerordentlich lebendige Einblicke in die Lebenswirklichkeit der damaligen Welt. Zudem werden einige der historischen Ereignisse, deren Schauplatz die Region war, vorgeführt
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Burgund. Das verschwundene Reich. Van Loo, Bart. Übersetzt von Ecke, Andreas. 2020. 656 S. 50 fb. Abb. und 5 Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 32,00. ISBN: 978-3-406-74927-8 C. H. Beck
Burgund ist ein Wunder. Das mächtige Reich, das sich im 14. und 15. Jahrhundert zwischen Deutschland und Frankreich schob, vereinte spätmittelalterliche Hochkultur mit einer Blüte von Renaissance und Humanismus. Bart Van Loo erzählt die Geschichte des Reiches von der Antike bis zu seinem plötzlichen Untergang um 1500 so spannend, dass sich dem Leser die Welt der Ritterturniere und Stundenbücher, der Herzöge und Handelsstädte, die Welt Jan van Eycks und François Villons unvergesslich einprägt.
Bart Van Loo präsentiert die Geschichte Burgunds wie ein sich immer weiter zuspitzendes Drama in 1111 Jahren und einem Tag: Das «vergessene Millennium» reichte vom antiken Königreich Burgund bis zum mittelalterlichen Herzogtum, das durch seine Burgen und Klöster - nicht zuletzt Cluny und Cîteaux - weit über seine Grenzen hinaus ausstrahlte. Im "burgundischen Jahrhundert" entstand ein glanzvolles Reich von Dijon im Süden bis nach Brügge, Antwerpen und Amsterdam im Norden, das in einem "verhängnisvollen Jahrzehnt" beinahe zum Königreich wurde und bald darauf unterging. Mit dem letzten burgundischen Herzog Karl begann bereits eine neue Zeit: Als Kaiser Karl V. machte er die Habsburger zur Großmacht und beherrschte ein Weltreich. Bart Van Loos magistrale neue Geschichte Burgunds ist ein großer Wurf, der unwillkürlich an Barbara Tuchmans "Der ferne Spiegel" denken lässt.
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