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Lukas Verlag

 
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Die Aktion »Entartete Kunst« 1937 im Berliner Kupferstichkabinett. Kustos Willy Kurth rettet MeisterblÀtter der Moderne. Beloubek-Hammer, Anita. 2023. 409 S. teils fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 40,00. ISBN: 978-3-86732-426-7 Lukas
Sommer 1937: Im Berliner Kupferstichkabinett, seinerzeit die bedeutendste Sammlung zur Graphik der Moderne in Deutschland, werden von den Nationalsozialisten ĂŒber 800 Arbeiten als »entartet« konfisziert. Dieser Bildersturm trifft ebenso rund 100 weitere deutsche Museen mit dem Verlust von insgesamt etwa 21?000 Werken der modernen Kunst, von denen ein Teil in der diffamierenden Wanderausstellung »Entartete Kunst« ĂŒber mehrere Jahre im ganzen Land gezeigt wird. Dennoch verblieben dem Berliner Kupferstichkabinett einige Hundert der verfemten Werke – darunter HauptblĂ€tter von Ernst Ludwig Kirchner und seinen »BrĂŒcke«-GefĂ€hrten Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein und Otto Mueller, aber auch von Emil Nolde, Max Beckmann, Ernst Barlach, Wilhelm Lehmbruck, Pablo Picasso, Wassily Kandinsky –, und zwar deshalb, weil der zustĂ€ndige Kustos Willy Kurth (1881–1963) mit bewundernswerter Zivilcourage und wagemutigen Tricks den Zugriff der NS-Beschlagnahmekommission unterlief. Erstmals wird dieser deutschlandweit einzigartige Vorgang detailreich beleuchtet und gewĂŒrdigt. Die Teilung der Berliner Staatlichen Museen nach dem Zweiten Weltkrieg in Ost- und Weststandorte, die damit verbundene willkĂŒrliche Trennung von KĂŒnstlerkollektionen und Erwerbungsunterlagen, zudem der Kriegsverlust der GeschĂ€ftsakten des Kupferstichkabinetts verhinderten bis zur Wiedervereinigung Deutschlands eine gĂŒltige Aufarbeitung des historischen Geschehens. Inzwischen wurden neue Dokumente zugĂ€nglich, die auch einen Einblick in die museumsinterne angespannte Situation zwischen dem systemkonformen Direktor des Kabinetts, der nie etwas von der Rettungsaktion erfahren hat, und dem antifaschistischen Kustos Kurth ermöglichen.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs trat Kurth nicht in den regulĂ€ren Ruhestand, sondern ĂŒbernahm die Leitung der Schlösser und GĂ€rten von Sanssouci sowie eine Professur fĂŒr Kunstgeschichte an der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin bis zu seinem Tod 1963. Ein Beitrag von JĂŒrgen Becher ist diesem Wirken Kurths nach Kriegsende gewidmet.
Helmut Maiers Berliner Topographien / Die Bauakademie zu Berlin 1959?1962. Maier, Helmut. 2023. 56 S. 24 x 22,5 cm. EUR 10,00. ISBN: 978-3-86732-396-3 Lukas
Als Hans Scharoun den jungen Studenten Helmut Maier 1959 im Rahmen einer stĂ€dtebaulichen Übung auf die Museumsinsel schickte, fiel dessen Blick auch auf Schinkels Bauakademie. Die Ruine faszinierte ihn derart, dass er ihren Zustand bis zum Abriss in 35 Photographien dokumentierte. Helmut Maier gehört seit dem traumatischen Verlust des Bauwerks zu den entschiedenen Verfechtern eines – in der wiedervereinigten Stadt heute möglich gewordenen – prĂ€zisen Wiederaufbaus.
Zwar hatte es bis 1956 erste Rettungsmaßnahmen gemĂ€ĂŸ eines Erhaltungskonzepts Richard Paulicks gegeben. Doch die DDR der Ulbricht-Ära wollte sich an diesem Ort in einem ĂŒberdimensionierten, der internationalen Moderne verpflichteten Außenministerium reprĂ€sentieren. DafĂŒr und um den Demonstrationsritualen von Staat und Partei ĂŒber das Areal des schon 1950 gesprengten Stadtschlosses hinaus noch mehr Raum nach Westen zu geben, beseitigte man 1962 auch die ehemalige Kommandantur gegenĂŒber dem Zeughaus mitsamt der kriegsbeschĂ€digten Bebauung am Schinkelplatz und der Bauakademie. Immerhin wurde deren figĂŒrlicher und ornamentaler Terrakottaschmuck fĂŒr einen eventuellen Nachbau an (unbekannter) anderer Stelle geborgen und bis heute aufbewahrt.
Erlebnis und Gestalt. Malerei | Grafik | Collage ? Eine Monografie. Schöfbeck, Anneliese. 2023. 200 S. fb. Abb. 29 x 23 cm. EUR 30,00. ISBN: 978-3-86732-433-5 Lukas
Das Buch gibt einen Einblick in das Lebenswerk der Mecklenburger Malerin Anneliese Schöfbeck (*1936). Die im Vogtland Geborene hat in Greifswald und Berlin studiert und lebt seit 1974 mit ihrem Mann Wilko HĂ€nsch in Hohen Viecheln bei Wismar. Aus einer bewusst eingenommenen Randposition in der DDR entwickelte sich ihr Schaffen auch nach 1990 konsequent »gegen den Strom« weiter. Viele ihrer Werke entstanden im deutschen Norden, viele aber auch auf Reisen in entfernte Landschaften. Dabei ist ihr Landschaftsbild in hohem Maße zeichenhaft fĂŒr allgemeines Welterleben geworden: ehrlich, emotional und kraftvoll.
Mittelalterliche Stadtbefestigungen in der Mark Brandenburg und in Norddeutschland. Studien zur brandenburgischen und vergleichenden Landesgeschichte (27); Schriften der Landesgeschichtlichen Vereinigung fĂŒr die Mark Brandenburg, Neue Folge (11). Hrsg.: MĂŒller, Joachim; Schumann, Dirk. 2023. 400 S. zahlr. teils fb. Abb. 31 x 24 cm. EUR 50,00. ISBN: 978-3-86732-362-8 Lukas
Im Mittelalter verfĂŒgte so gut wie jede Stadt ĂŒber eine eigene Befestigung. Sie bot eine effektive militĂ€rische Verteidigung, schied den Rechtsbezirk der Stadt vom Land und veranschaulichte Wohlstand und Selbstbewusstsein, denn die Stadtmauer war damals in der Regel das aufwendigste Bauwerk einer Kommune. Auch wenn solche Befestigungen spĂ€ter oft aus dem Stadtbild verschwanden, blieben doch in vielen mĂ€rkischen Orten umfangreiche mittelalterliche Mauerreste und prĂ€chtige Wehrbauten erhalten. Gemessen an ihrer architektonischen und historischen Bedeutung sind sie aber bisher nur unzureichend gewĂŒrdigt worden. Eine 2018 in Brandenburg an der Havel durchgefĂŒhrte Tagung versammelte daher die Ergebnisse aus dreißig Jahren archĂ€ologischer und bauarchĂ€ologischer ForschungstĂ€tigkeit im Land Brandenburg und bereicherte sie auch um Ausblicke nach Nord- und Westdeutschland. Außerdem widmete sie sich architektur- und kulturhistorischen Fragen wie nach den Bauherren oder den Kontexten bestimmter Bauformen und Baugestaltungen.
Geschichte – Architektur – Ausstattung. Kirchen im lĂ€ndlichen Raum (10). Friske, Matthias. Die mittelalterlichen Kirchen in der sĂŒdwestlichen Altmark. Deutsch. 2023. 303 S. Abb.23,5 x 15,8 cm. EUR 30,00. ISBN: 978-3-86732-405-2 Lukas
Das neue Buch von Matthias Friske schließt direkt an seinen kĂŒrzlich erschienenen Band zu den Kirchen der nordwestlichen Altmark an. Er behandelt die mittelalterlichen Kirchen und ihre Ausstattungen im altmĂ€rkischen Teil des Altkreises Gardelegen. Dabei werden die etwa fĂŒnfzig erhaltenen bzw. nachweisbaren mittelalterlichen Kirchen erstmals dem aktuellen Forschungsstand gemĂ€ĂŸ bearbeitet. Denn der mittlerweile ĂŒber hundertzwanzig Jahre alte, sehr fehlerbehaftete und oberflĂ€chliche Inventarband zur Region hat sich seit geraumer Zeit als vollkommen unzureichend erwiesen.
KernstĂŒck des vorliegenden Buches ist der Katalogteil. In ihm werden alle Ortschaften des Altkreises Gardelegen, die östlich der Ohre liegen und in denen mittelalterliche Kirchen erhalten oder nachweisbar sind, behandelt. Insbesondere die Stadt Gardelegen hat bis heute einen außergewöhnlich reichen Schatz an mittelalterlichen AusstattungsstĂŒcken bewahren können und nimmt dementsprechend großen Raum ein.
Im Anhang werden außerdem ErgĂ€nzungen zu einigen Kirchen des Altkreises Salzwedel versammelt.
Architekturexport DDR. Zwischen Sansibar und Halensee. Gegenstand und Raum, Neue Folge (3). Hrsg.: Butter, Andreas; Flierl, Thomas. 2022. 300 S. teils fb. Abb. 28 x 22 cm. EUR 40,00. ISBN: 978-3-86732-424-3 Lukas
Wie sah die gebaute DDR im Ausland aus? Auf diese Frage gibt dieses Buch ĂŒberraschende Antworten. Der Architekturexport zwischen 1949 und 1990 vollzog sich im Spannungsfeld von internationalistischer SolidaritĂ€t, Selbstbehauptung des Staates und Handelsinteressen. FĂŒr jedes Land und jede Bauaufgabe – vom Wohnkomplex bis zum Planetarium – waren kreative Lösungen gefragt und die konnten nicht von einer »Architektur ohne Architekten« kommen, wie die Planungspraxis im »Beitrittsgebiet« nach 1990 denunziert wurde. So wie die Gestaltungskraft des DDR-Bauwesens vom Ausland beeinflusst wurde, prĂ€gte es dort das Bild eines modernen Staates und arbeitete an einer globalen sozialistischen Perspektive mit.
Der Band vereint BeitrĂ€ge aus verschiedenen Blickwinkeln. DarĂŒber, welche AnsĂ€tze die DDR-Bauleute auf die Herausforderungen in der Welt entwickelten – in gerade von der Kolonialherrschaft befreiten LĂ€ndern, in den Industrieregionen Osteuropas und nicht zuletzt vor der eigenen HaustĂŒr, in West-Berlin: Von Sansibar bis Halensee. So öffnet sich ein Panorama, das von Utopischem ĂŒber technischen und gestalterischen Pragmatismus bis zum konfliktreichen Zusammenwirken aller Beteiligter reicht. Ein eingefĂŒgtes Reprint der Weimarer »Tropenbaubriefe« zeigt, dass es stets auch um beiderseitiges Lernen und die BefĂ€higung zur Selbsthilfe gehen sollte.
Viele Projekte kamen nicht zur AusfĂŒhrung, manches ist nach Jahrzehnten intensiver Nutzung verschwunden, doch anderes zeigt sich vor Ort als bestĂ€ndig und gewĂŒrdigt. Der beigefĂŒgte Katalog versammelt 110 der wichtigsten Auslandsprojekte der DDR – ein Fundus fĂŒr den internationalen Vergleich, die Debatte ĂŒber die soziale Funktion der Architektur und das Schicksal der Moderne zwischen Globalisierung und Regionalisierung.
Herausgegeben von Andreas Butter und Thomas Flierl; mit BeitrÀgen von Nikolai Brandes, Andreas Butter, Thomas Flierl, Monika Motylinska und Phuong Phan, Juliane Richter, Tanja Scheffler, Christina Schwenkel und Wolfgang Thöner.
Die mittelalterlichen Kirchen in der sĂŒdwestlichen Altmark. Geschichte ? Architektur ? Ausstattung. Friske, Matthias. Kirchen im lĂ€ndlichen Raum (10). Deutsch. 2022. 303 S. Abb. 23,5 x 15,8 cm. EUR 24,00. ISBN: 978-3-86732-593-6 Lukas
Das neue Buch von Matthias Friske schließt direkt an seinen kĂŒrzlich erschienenen Band zu den Kirchen der nordwestlichen Altmark an. Er behandelt die mittelalterlichen Kirchen und ihre Ausstattungen im altmĂ€rkischen Teil des Altkreises Gardelegen. Dabei werden die etwa fĂŒnfzig erhaltenen bzw. nachweisbaren mittelalterlichen Kirchen erstmals dem aktuellen Forschungsstand gemĂ€ĂŸ bearbeitet. Denn der mittlerweile ĂŒber hundertzwanzig Jahre alte, sehr fehlerbehaftete und oberflĂ€chliche Inventarband zur Region hat sich seit geraumer Zeit als vollkommen unzureichend erwiesen.
KernstĂŒck des vorliegenden Buches ist der Katalogteil. In ihm werden alle Ortschaften des Altkreises Gardelegen, die östlich der Ohre liegen und in denen mittelalterliche Kirchen erhalten oder nachweisbar sind, behandelt. Insbesondere die Stadt Gardelegen hat bis heute einen außergewöhnlich reichen Schatz an mittelalterlichen AusstattungsstĂŒcken bewahren können und nimmt dementsprechend großen Raum ein.
Im Anhang werden außerdem ErgĂ€nzungen zu einigen Kirchen des AltÂŹkreises Salzwedel versammelt.
Die Chronologiemaschine. Barbeu-Dubourgs Aufbruch in die historiografische Moderne. Schmidt-Burkhardt, Astrit. Deutsch. 2022. 256 S. meist fb. Abb. 31 x 24 cm. EUR 40,00. ISBN: 978-3-86732-606-3 Lukas
Paris, 1753: Das Jahr verlief wenig denkwĂŒrdig in Frankreich – kein Regierungswechsel, kein Krieg, keine Naturkatastrophe. Doch was wird zu Geschichte? Wer sind ihre Protagonisten, was wird ĂŒberliefert – und das vom Anbeginn der Zeiten? Nichts weniger als das wollte der Arzt und Universalgelehrte Jacques Barbeu-Dubourg (1709–1779) verzeichnen, grafisch visualisieren und so verfĂŒgbar machen. Dazu erfand er eine Maschine aus Papier und Leim: die Chronologiemaschine.
Mittels dieses sensationellen Apparats gelang es, die in ein horizontales Bildpanorama aus drei Dutzend Kupferdrucken mit weit ĂŒber sechzehn Metern LĂ€nge ĂŒbersetzte Universalhistorie schauend-lernend abzurollen. Mehr noch: Im Vorfeld der Französischen Revolution blickte Barbeu-Dubourg offenen Auges sogar in die Zukunft. Zwei Medienepochen und gut eineinhalb Jahrhunderte spĂ€ter flimmert schließlich das, was im Zeichen der AufklĂ€rung und im Umfeld Denis Diderots als chronografische Dramaturgie entworfen worden war, in Filmtheatern als Geschichtsthriller ĂŒber GroßleinwĂ€nde. Die Chronologiemaschine nahm in vordigitalen Zeiten sogar das Scrollen durchs Internet vorweg. Heute ist sie beinahe vergessen, von ihr existiert nur mehr ein einziges Exemplar. Doch Papier ist geduldig, und nun kann dieses famose Kuriosum durch den langen Forscheratem und das detektivische GespĂŒr der Autorin in Buchform wiederentdeckt werden.
Die Baugeschichte der Erfurter Altstadt im 19. Jahrhundert. Architektur und Denkmalpflege unter Preußen. Peterseim, Clemens. Erfurter Studien zur Kunst- und Baugeschichte (6). Deutsch. 2022. 375 S. teils fb. Abb., 2 fb. Leporellos. 28 x 21 cm. EUR 30,00. ISBN: 978-3-86732-626-1 Lukas
Die mittelalterliche Altstadt Erfurts entstand weitgehend im 19. Jahrhundert! Ausgehend von dieser provokanten These erlĂ€utert der Kunsthistoriker Clemens Peterseim kenntnisreich und anschaulich, wie die Stadt im »preußischen« 19. Jahrhundert derart gravierende VerĂ€nderungen erfuhr, dass sie bis heute deren Struktur und Erscheinungsbild prĂ€gen.
Nach jahrhundertelanger Zugehörigkeit zum KurfĂŒrstentum Mainz war Erfurt 1802 an das Königreich Preußen ĂŒbergegangen und entwickelte sich nun zu einer der wichtigsten preußischen Provinzmetropolen. Die Orientierung auf das katholische Rhein-Main-Gebiet wurde von einer nach dem protestantischen Berlin abgelöst. Architekten wie Karl Friedrich Schinkel und seine SchĂŒler beeinflussten das Baugeschehen. Die Protagonisten reichten vom preußischen Königshaus ĂŒber die Staatsbeamten bis zum StadtbĂŒrgertum. Zugleich begann mit der preußischen Verwaltung auch die junge Disziplin der Denkmalpflege in der alten Stadt zu wirken.
Neue Forschungsergebnisse erlauben dem Autor, die ganze Bandbreite an öffentlichen Baumaßnahmen des 19. Jahrhunderts erstmals geschlossen zu erörtern und zu bewerten: von der »Restauration« der Kirchen- und Klosterbauten ĂŒber neue Verwaltungsbauten wie Rathaus, Gericht und Reichspost, den Eisenbahn- und Bahnhofsbau bis zur Umgestaltung von Domplatz, Fischmarkt, Anger und Hirschgarten.
Auch das umfangreiche, zum Teil erstmals veröffentlichte Bild- und Quellenmaterial verdeutlicht, dass das meist als »mittelalterlich« wahrgenommene Erscheinungsbild der Erfurter Altstadt in Wahrheit stark von der gebauten Mittelalterrezeption des 19. Jahrhunderts geprĂ€gt worden ist. Zwischen Befreiungskriegen und Jahrhundertwende wurde aus dem vormodernen Erfurt eine moderne Großstadt. Die Altstadt bildet bis heute ihr ideelles Herz.
Der Fernsehturm und sein Freiraum. Geschichte und Gegenwart im Zentrum Berlins. GrĂŒnzig, Matthias. Deutsch. 2022. 265 S. teils fb. Abb. 26 x 21 cm. e-book. EUR 24,00. ISBN: 978-3-86732-599-8 Lukas
Das weitlĂ€ufige Areal um den Fernsehturm gehört zu den markantesten und meistdiskutierten Bereichen Berlins. Dabei fehlt bis heute eine Gesamtdarstellung von dessen Planungs- und Baugeschichte. Matthias GrĂŒnzig möchte diese LĂŒcke schließen. Sein Buch widmet sich erstmalig dem gesamten in der DDR-Zeit errichteten Ensemble in der Berliner Stadtmitte mit dem Fernsehturm, den Rathauspassagen, dem Komplex Karl-Liebknecht-Straße, dem Nikolaiviertel, dem Palast der Republik, dem Palasthotel und der FreiflĂ€chengestaltung. Es basiert auf vielfĂ€ltigen Archivrecherchen, Literaturstudien und Interviews mit Zeitzeugen. Der Autor wertete zahlreiche, bisher unbekannte Dokumente aus, die ein neues Licht auf dieses Ensemble werfen.
Das Ergebnis ist eine faszinierende Geschichte voller Überraschungen. Sie handelt von Architekten, die von der internationalen Nachkriegsmoderne inspiriert wurden und im Zentrum Berlins eine Idealstadt der Moderne verwirklichen wollten. Ihre gestalterischen TrĂ€ume trafen auf eine einzigartige weltpolitische Situation. Denn wĂ€hrend des Kalten Krieges war die geteilte Stadt Schauplatz einer architektonischen Systemkonkurrenz zwischen dem Ostblock und dem westlichen Lager. Beide Seiten versuchten, sich mit spektakulĂ€ren Bauprojekten gegenseitig zu ĂŒbertrumpfen. Der Ostberliner Fernsehturm, der auch in Westberlin zu sehen war, spielte in diesem Wettbewerb eine zentrale Rolle. FĂŒr den Fernsehturm und sein Umfeld standen enorme Mittel bereit. Dennoch verlief die Realisierung keineswegs konfliktfrei. Vor allem die RadikalitĂ€t der PlĂ€ne stieß auf den Widerstand fĂŒhrender Politiker der DDR. Deshalb mussten die Planer und Architekten viel Mut und Einfallsreichtum aufbringen, um ihre Vorstellungen durchzusetzen.
100 Jahre Groß-Berlin / Siedlungsstern. Perspektiven radikal radial. Hrsg.: Bodenschatz, Harald; Lompscher, Katrin. Edition Gegenstand und Raum. Deutsch. 2022. 232 S. zahlr. teils fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 20,00. ISBN: 978-3-86732-607-0 Lukas
Berlin und sein Umland prĂ€sentieren sich heute als Siedlungsstern. Schienentrassen und Ausfallstraßen bildeten seit Ende des 19. Jahrhunderts eine einprĂ€gsame wachsende Siedlungsform. Diese Radialstruktur wurde durch Ringe ergĂ€nzt: die Ringbahn, den inneren Autobahn(teil)ring, den (bislang wenig beachteten) Ă€ußeren Eisenbahnring und den Ă€ußeren Autobahnring. Dieses besondere Ring-Radial-GerĂŒst spiegelt beides wider: die Tradition des schienengebundenen öffentlichen Verkehrs wie die – kĂŒrzere – Tradition der autogerechten Stadtregion. Der Siedlungsstern ist aber nicht nur ein lineares GerĂŒst. Er vernetzt eine Vielzahl von mittleren, kleinen und kleinsten Zentren, die in ihren historisch-kulturellen Besonderheiten der Metropole ein unverwechselbares Gesicht verleihen und beste Voraussetzungen fĂŒr eine nachhaltige Raumentwicklung bieten.
Harz-Zeitschrift fĂŒr den Harz-Verein fĂŒr Geschichte und Altertumskunde / Harz-Zeitschrift. 73. Jahrgang 2021. Hrsg.: Harzverein fĂŒr Geschichte und Altertumskunde. Deutsch. 2022. 160 S. sw. und fb. Abb. 24 x 17 cm. E-book. EUR 16,00. ISBN: 978-3-86732-611-7 Lukas
Kirchenbau in Berlin 1933 - 1945. Architektur ? Kunst ? Umgestaltung. Rossié, Beate. Deutsch. 2022. 480 S. Abb. 23,5 x 15,8 cm. EUR 30,00. ISBN: 978-3-86732-608-7 Lukas
Anders als lange angenommen war der Kirchenbau wĂ€hrend des Nationalsozialismus keineswegs bedeutungslos. Im Gegenteil, die kirchliche BautĂ€tigkeit war sogar betrĂ€chtlich. Die Autorin weist erstmals ĂŒber 800 damals errichtete Sakralbauten allein auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland nach.
Ihre auf der Analyse zahlreicher Beispiele basierende Arbeit widmet sich dem Kirchenbau, der Kirchenkunst und den kirchlichen Umgestaltungen in den Jahren zwischen 1933 und 1945. Sie arbeitet heraus, dass die damals dominierenden architektonischen Stilrichtungen auch im Kirchenbau zum Tragen kamen. In der Kirchenkunst wiesen christliche Motive hĂ€ufig einen heroisierenden und in manchen FĂ€llen einen betont ideologischen Charakter auf. Auch Themen der NS-Propaganda drangen in die KirchenrĂ€ume vor – selbst NS-Symbole und Hitler-PortrĂ€ts waren kein Tabu.
Beate RossiĂ© richtet ihr Augenmerk darĂŒber hinaus auf die entstehungsgeschichtlichen HintergrĂŒnde kirchlicher Bauprojekte und Gestaltungen. Sie beleuchtet die zeitpolitischen ZusammenhĂ€nge, die Urheber und die Förderer, zu denen auch staatliche Institutionen gehörten, das jeweilige Umfeld, die stĂ€dtebauliche Einbettung sowie biographische Aspekte. Im Mittelpunkt ihrer Studie steht Berlin. ZusĂ€tzlich werden Beispiele aus anderen Regionen herangezogen.
Klosterarchiv und Klosterbibliothek. Ein Blick auf die LĂŒneburger Klöster und darĂŒber hinaus. Hrsg.: Brandis, Wolfgang; Stork, Hans-Walter. Deutsch. 2022. 298 S. meist fb. Abb. 23,5 x 15,8 cm. EUR 24,00. ISBN: 978-3-86732-604-9 Lukas
Die Frauenklöster der LĂŒneburger Heide – Ebstorf, Isenhagen, LĂŒne, Medingen, Walsrode, Wienhausen – sind »SchatzhĂ€user des Mittelalters«. Vor 800 Jahren als Nonnenklöster entstanden, wandelten sie sich nach der Reformation zu evangelischen Frauenklöstern, und das sind sie auch heute noch, denn sie wurden nie aufgelöst. Ihre GebĂ€ude, ihre Kunstwerke und Ausstattungen sind teilweise weltberĂŒhmt.
Im MĂ€rz 2013 versammelten sich Fachleute verschiedener Disziplinen im Kloster Ebstorf zum zehnten seit 1987 dort veranstalteten wissenschaftlichen Kolloquium. Es widmete sich den zentralen Bereichen schriftlicher Überlieferung, den Archiven und Bibliotheken. Beide sind weniger »sichtbar« als Malereien, Skulpturen, großformatige Stickereien oder gar die historischen GebĂ€ude – doch nicht minder bedeutsam, wird doch nur durch schriftliche Quellen beispielsweise die GrĂŒndung der Klöster ĂŒberhaupt dokumentiert. WĂ€hrend die Archive, insbesondere ihre großen Urkunden- und AktenbestĂ€nde, als Garanten fĂŒr Vermögen und Einkommen durch viele Krisen gerettet und behĂŒtet worden sind, haben die Bibliotheken besonders wĂ€hrend und nach der Reformation große Verluste hinnehmen mĂŒssen. Hier reicht die Überlieferung von BestĂ€nden ganz weniger Handschriften oder auch nur von Fragmenten bis hin zu etwa hundert Codices und Inkunabeln. Die nachreformatorische Zeit hat oft nur zaghaft neue BĂŒcherbestĂ€nde aufgebaut. Moderne Konventsbibliotheken sind dagegen inzwischen ĂŒberall vorhanden.
Die AufsĂ€tze dieses Bandes umfassen Überblicks- sowie Detailstudien zu den genannten Klöstern. Sie widmen sich aber auch HĂ€usern in anderen Klosterlandschaften.
Mit BeitrĂ€gen von Carla Dauven-van Knippenberg und Elisabeth Meyer (Amsterdam), Hans-Walter Stork (Hamburg, Paderborn), Hedwig Röckelein (Göttingen), Hermann-Josef Schmalor (Paderborn), Holger Nickel (Berlin), Katharina Talkner (MĂŒnchen, Hannover), Kerstin Schnabel (Kiel, WolfenbĂŒttel), Ulrike Hascher-Burger?† und Wolfgang Brandis (Wienhausen).
Weil ich ein Inuk bin. Johann August Miertsching. Ein Lebensbild. Opel, Mechtild; Opel, Wolfgang. Deutsch. 2022. 470 S. 33 fb. 109 Abb. 23,5 x 15,8 cm. EUR 28,00. ISBN: 978-3-86732-601-8 Lukas
Johann August Miertsching (1817?–?1875) war als Einziger aus Deutschland an der Entdeckung der legendĂ€ren »Nordwestpassage« beteiligt. Bei der Suche nach der Franklin-Expedition ĂŒberlebte er vier strapazenreiche Winter im Polarmeer, wurde anschließend berĂŒhmt, aber ausgerechnet in seinem Heimatland bald wieder vergessen. Die Autoren folgten seinen Spuren um die halbe Welt und stießen dabei auf die Handschrift des Arktis-Tagebuchs und bislang unbekannte Dokumente, die eine neue Sicht auf den gelegentlich nur als »frommen Missionar« wahrgenommenen, jedoch universell interessierten und begabten, vielschichtigen Charakter eröffneten. Im Dienst der Herrnhuter BrĂŒdergemeine in Labrador hatte er ein fĂŒr diese Zeit außergewöhnliches VertrauensverhĂ€ltnis zu den Inuit aufgebaut und war fĂŒr den Auftrag der britischen AdmiralitĂ€t als Inuktitut-Übersetzer bestens geeignet. FamilienglĂŒck und -leid, aber auch Konflikte mit Missionaren begleiteten seinen spĂ€teren Dienst im Handel der Mission in SĂŒdafrika. War Miertsching als Oberlausitzer Sorbe in Denkweise und Haltung zu indigenen Völkern seiner Zeit womöglich weit voraus?
Orangeriekultur im Rheinland und in Westfalen. Beispiele der Recherche und Reaktivierung. Arbeitskreis Orangerien in Deutschland e.V. Schriftenreihe des Arbeitskreises Orangerien in Deutschland e.V. (18). Deutsch. 2022. 198 S. meist fb. Abb. 23,8 x 16,7 cm. EUR 16,00. ISBN: 978-3-86732-598-1 Lukas
Die Orangerien im Rheinland, in Westfalen und in den benachbarten Niederlanden bilden erstmals die thematischen Schwerpunkte einer Jahrestagung des Arbeitskreises Orangerien in Deutschland e.?V. und sind nun Gegenstand dieser Veröffentlichung. Die in den letzten Jahrzehnten durchlĂ€ssig gewordenen Grenzen ließen den hier erfassten geographischen Raum auch fĂŒr den Bereich der Orangeriekultur wieder als zusammengehörige europĂ€ische Kulturregion erfahrbar werden. Ebenso entstanden lĂ€nderĂŒbergreifende Kooperationen, die auf eine Erhaltung und Erneuerung sowohl des baulichen und gartenkĂŒnstlerischen als auch des pflanzlichen Erbes der Orangeriekultur zielen.
Entlang des Rheins sind die meisten Pflanzensammlungen und baulichen Anlagen seit Anfang des 19. Jahrhunderts zunehmend verlorengegangen. Gerade deshalb ist eine Bestandsaufnahme ĂŒberfĂ€llig. Neben Schlössern des Rheinlands in Benrath, Augustusburg zu BrĂŒhl, Bonn oder Poppelsdorf stehen GĂ€rten und Orangerien in Westfalen im Fokus.
Der Blick geht aber auch in die Niederlande und nach Belgien. Vor allem die Niederlande mit ihrem einst bedeutenden Handel ĂŒberseeischer Pflanzen waren seit dem 17. Jahrhundert eine treibende Kraft bei der Entwicklung von PflanzenhĂ€usern und in der Methodik der Überwinterung. Sie wirkten vorbildhaft fĂŒr die pflanzliche und technische Entwicklung der Orangerien, aber auch fĂŒr deren architektonische Ausgestaltung und die Einbindung in den gĂ€rtnerischen Kontext.
Die von Schaeffer- Voits. Eine der schillerndsten Familien im preußischen Berlin. Brennecke, Detlef. Deutsch. 2022. 237 S. teils fb. Abb. 21 x 22,5 cm. EUR 24,90. ISBN: 978-3-86732-412-0 Lukas
Er kam aus Halberstadt, ging 1854 nach Berlin und grĂŒndete dort die Modezeitschrift »Der Bazar«. Die machte ihn zum MultimillionĂ€r. Dann wurde er geadelt, fĂŒgte seinem Namen den seiner Frau hinzu, nannte sich nun Ludwig von Schaeffer-Voit und baute erst eins, dann noch ein Schloss. Doch er wurde nicht glĂŒcklich darin. Zumal er miterleben musste, dass seine sechs Söhne in Kriegen und an Krankheiten starben. Seine Tochter, verheiratet, geschieden und wieder verheiratet, die reichste Frau von Berlin, Exzellenz und ReichsgrĂ€fin, war in etliche Skandale verwickelt, stand zum Schluss vor Gericht, wĂ€re um ein Haar im GefĂ€ngnis gelandet und zog stattdessen ins Adlon.
Die Nazis rissen das eine Schloss ab, die Kommunisten das andere. Geblieben ist den Berlinern allein der Ruhwaldpark in Charlottenburg – als Erbe der von Schaeffer-Voits.
Detlef Brennecke schildert, gestĂŒtzt auf umfangreiche Nachforschungen, kurzweilig und mit vielen Bildern das Schicksal von zwei Generationen einer umstrittenen Familie im preußischen Berlin.
Die von Schaeffer- Voits. Eine der schillerndsten Familien im preußischen Berlin. Brennecke, Detlef. Deutsch. 2022. 237 S. teils fb. Abb. 21 x 22,5 cm. e-book. EUR 20,00. ISBN: 978-3-86732-595-0 Lukas
Der »Auftrag Speer« der Staatlichen Bildstelle Berlin. Zur wissenschaftlichen Erschließung eines fotografischen Bestandes im Messbildarchiv des Brandenburgischen Landesamtes fĂŒr Denkmalpflege und ArchĂ€ologischen Landesmuseums. Hrsg.: Drachenberg, Thomas; Redaktion Steudtner, Katharina. Arbeitshefte des Brandenburgischen Landesamtes fĂŒr Denkmalpflege und ArchĂ€ologischen Landsmuseums (60). Deutsch. 2022. 381 S. zahlr. teils fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 32,00. ISBN: 978-3-86732-602-5 Lukas
Der »Auftrag Speer«, ein Bestand von mehr als 1700 großformatigen Glasnegativen im Messbildarchiv des Brandenburgischen Landesamtes fĂŒr Denkmalpflege und ArchĂ€ologischen Landesmuseums, widmet sich den megalomanen Planungen des Generalbauinspektors Albert Speer und anderer fĂŒhrender Architekten in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Aufnahmen, die als Großauftrag Speers an die Staatliche Bildstelle Berlin entstanden sind, dokumentieren zahllose Geba?ude, Modelle, zugeho?rige Pla?ne und Zeichnungen. Jahrzehntelang waren all diese Aufnahmen fĂŒr die Einsichtnahme gesperrt.
Die hochauflösenden Scans der Glasplatten zeigen unerwartete Details diesseits und jenseits vorbestimmter Bildausschnitte und belegen die Aufnahme- und Retuschetechniken der Bildstelle. Mit der hiermit vorgelegten Publikation eröffnen sich ĂŒberraschende Forschungsperspektiven auf bislang unbekannte TeilbestĂ€nde.
Verzweigte Moderne. BeitrÀge zur Architektur des 20. Jahrhunderts. SchÀtzke, Andreas. Deutsch. 2022. 233 S. Abb. 23,5 x 15,8 cm. EUR 20,00. ISBN: 978-3-86732-594-3 Lukas
Von »der Moderne« in der Architektur lĂ€sst sich nur mit einem Bewusstsein fĂŒr ihre Vielgestaltigkeit sprechen. Sie war bereits im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts ein weltweites PhĂ€nomen mit zahlreichen regionalen AusprĂ€gungen, das in der Folgezeit weiterentwickelt und differenziert wurde. Die Migration von Architekten hatte daran einen nicht geringen Anteil. Gleichzeitig nahm die Verbreitung von Fachkenntnissen und programmatischen Positionen durch Zeitschriften, BĂŒcher, Ausstellungen und Reisen erheblich zu.
Die BeitrĂ€ge dieses Bandes behandeln solche Prozesse des Transfers am Beispiel von Architekten, die Deutschland in den 1930er Jahren verließen. Zu ihnen gehören Protagonisten der Moderne wie Walter Gropius, Erich Mendelsohn und Marcel Breuer, die zuerst in Großbritannien und spĂ€ter in den USA arbeiteten, aber auch Wolfgang Frankl in Italien, Max Cetto in Mexiko oder Leopold Rother in Kolumbien. Ein zweiter Schwerpunkt des Buches liegt auf der neuerlichen und spannungsreichen Auseinandersetzung mit der Moderne im Nachkriegsdeutschland. Die Rolle der Emigranten, von denen nur wenige zurĂŒckkehrten, der Umgang mit Konzepten der einstigen Avantgarde, die Orientierung am Ausland und nicht zuletzt die Kritik an den HegemonieansprĂŒchen und uneingelösten Fortschrittsversprechen der Moderne werden anhand ausgewĂ€hlter Debatten und exemplarischer Bauten erhellt.
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