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Verify in Field. Projects and Conversations Höweler + Yoon. Höweler, Eric; Yoon, J. Meejin. Beitr.: Barber, Daniel; Greenfield, Adam; Miljacki, Ana; Orff, Kate; Tehrani, Nader. 2022. 360 S. 155 fb. und 427 s/w-Abb. 23,5 x 19,5 cm. Gb. Englisch. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-224-8 Park Books
Höweler + Yoon, 2001 in Boston gegründet, erlangte rasch Aufmerksamkeit für ephemere, interaktive öffentliche Projekte und geniesst internationale Anerkennung für markante Bauten und Konzepte, die gestalterische Erfindungsgabe mit technologischen Finessen verbinden. Das beeindruckende Werk des Büros sprengt die herkömmlichen Grenzen zwischen den Disziplinen und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
«Verify in Field» ist die zweite Monografie von Höweler + Yoon. Der Titel verweist auf die Vorläufigkeit allen Entwerfens und die Notwendigkeit der fortlaufenden Überprüfung des Machbaren in der Praxis. Das Buch präsentiert 19 Bauten und Projekte, darunter ein Denkmal für Sklavenarbeiter auf dem Campus der University of Virginia, ein schwimmendes Schulzimmer im Freien in Philadelphia, das MIT Museum in Cambridge, USA, und eine Fussgängerbrücke auf dem Expo-Gelände in Shanghai. Die Essays von Eric Höweler und J. Meejin Yoon zu Mitteln und Methoden, Öffentlichkeit, Energie und Umwelt, Konstruktion oder soziale Medien beleuchten drängende Fragen heutigen Architekturschaffens. Begleitet werden die Texte von Gesprächen mit Adam Greenfield, Nader Tehrani, Kate Orff, Daniel Barber und Ana Miljački.
"Les bois dont on fait les villes. Hrsg.: Leloup, Michèle; Weiner, Cyrille; Hussein, Jad; Leclercq, François; Laigle, Paul; Beitr.: Catsaros, Christophe; Corvol, Andrée; Estner, Jean-Philippe; Grosjean, Pascal; Kieffer, Benjamin; Laigle, Paul; Leclercq, François; Leloup, Michèle; Molinié, Patrick; Fotos von Weiner, Cyrille. 2022. 192 S. 155 fb. und 19 s/w-Abb. 32,0 x 22,5 cm. Gb. Französisch. EUR 48,00. CHF 49,00" ISBN: 978-3-03860-279-8 Park Books
The Wood that Makes Our Cities. Hrsg.: Leloup, Michèle; Weiner, Cyrille; Hussein, Jad; Leclercq, François; Laigle, Paul; Beitr.: Catsaros, Christophe; Corvol, Andrée; Estner, Jean-Philippe; Grosjean, Pascal; Kieffer, Benjamin; Laigle, Paul; Leclercq, François; Leloup, Michèle; Molinié, Patrick; Fotos von Weiner, Cyrille. 2022. 192 S. 155 fb. und 19 s/w-Abb. 32 x 22,5 cm. Gb. Englisch. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-258-3 Park Books
Für eine nachhaltige Architektur ist Holz ein idealer Rohstoff. Er wächst nach und absorbiert dabei grosse Mengen CO2. Doch wo kommt dieses Baumaterial im Einzelfall eigentlich her, und wie kann eine zukunftsfähige Waldwirtschaft und Holzverarbeitung betrieben werden? Inwiefern stellt die Verwendung von Holz als Baustoff hergebrachte Überzeugungen zu Berufsbildern und -qualifikationen in Architektur, Ingenieurwesen und Bauhandwerk auf den Prüfstand?
Die Journalistin Michèle Leloup und der Architekt François Leclercq – ein Pionier des Holzbaus in Frankreich – befassen sich seit Langem eingehend mit den ökologischen, wirtschaftlichen, industriellen und technischen Herausforderungen der Verwendung von Holz als Baumaterial auch für Grossstrukturen und Bauten in der Stadt. In diesem Buch fassen sie ihre Erkenntnisse am Beispiel der Forstwirtschaft und des Baugeschehens in Frankreich zusammen. In einem Exkurs blicken sie auch nach Österreich und auf die innovative Arbeit von Hermann Kaufmann, dessen Weiterentwicklung der traditionellen Holzarchitektur in Vorarlberg international wegweisend ist. Zudem stellt das Buch fünf herausragende Projekte von Leclercq Associés im Grossraum Paris und in der Umgebung von Nantes im Detail vor.
Reichhaltig und attraktiv illustriert mit Aufnahmen des französischen Architekturfotografen Cyrille Weiner, bietet das Buch einen kompakten Überblick zu aktuellen Fragen und Erkenntnissen im zeitgenössischen Holzbau.
Robotic Landscapes. Designing the Unfinished. Hrsg.: Hurkxkens, Ilmar; Fahmi, Fujan; Mirjan, Ammar; Beitr.: Bernhard, Mathias; Cupkova, Dana; Fahmi, Fujan; Girot, Christophe; Gramazio, Fabio; Hughes, Francesca; Hurkxkens, Ilmar; Hutter, Marco; Jud, Dominic; Kohler, Matthias; Kowalewski, Benedikt; Medina, Jesús; Mirjan, Ammar. Englisch. 2022. 192 S. 50 fb. und 160 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 45,00 ISBN: 978-3-03860-254-5 Park Books
Das Departement Architektur der ETH Zürich forscht seit Längerem zum Einsatz von Robotern in der Architektur, sowohl im Entwurf als auch im Fabrikationsprozess. Dieser Band, entstanden in Zusammenarbeit mit den Professuren Christophe Girot und Marco Hutter sowie Gramazio Kohler Research, setzt sich nun erstmals mit dem Einsatz von roboterbasierten Baumaschinen für grossflächige Erdbewegungen in der Landschaftsarchitektur auseinander. Da Landschaften sich durch ständig wechselnde Umweltbedingungen kontinuierlich verändern, ist die Anwendung von autonomen Systemen, die auf die Umgebung reagieren, anstatt vordefinierte und statische Erdarbeiten vorzunehmen, in diesem Bereich von besonderem Interesse.
Das Buch gibt Einblick in eine Reihe von bahnbrechenden Entwurfsexperimenten in einer interdisziplinären Zusammenarbeit von Landschaftsarchitektur, Umwelttechnik und Robotik, die die Landschaftsarchitektur langfristig nachhaltig und ökologisch ausrichten soll.
An Atlas of Jewish Space and a Synagogue for Babyn Yar. Hrsg.: van Pelt, Robert Jan / Podwal, Mark / Herz, Manuel. Beitr. : Andrusenko, Galina. Axel, Nick. Verzier, Marina Otero. Cohen, Jean-Louis. 2 Bände. Englisch. 504 S. 275 meist fb. Abb. 23 x 17 cm. Pb. Park Books Verlag, Zürich 2021. EUR 48,00 CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-267-5 Park Books
Am 29. und 30. September 1941 wurden in Babyn Yar, einer Schlucht bei Kiew, mehr als 33’000 jüdische Männer, Frauen und Kinder ermordet. Es war dies das grösste einzelne Massaker, das deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg an Juden verübten. Zum Andenken daran wird 2021 auf demselben Gelände eine Synagoge eröffnet, die in der Form eines Buchs gestaltet ist. Wird das Buch-Gebäude geöffnet, entfalten sich der Synagogenraum und seine Einrichtung. Dieses eindrückliche bewegliche Bauwerk hat der in Basel und Köln tätige Architekt Manuel Herz entworfen. Die Wandmalereien sind das Werk der ukrainischen Künstlerin Galina Andrusenko.
Der eine Band dieses zweibändigen Buches zeigt die Synagoge von Babyn Yar in Fotografien des bedeutenden niederländischen Architekturfotografen Iwan Baan sowie in Konstruktionszeichnungen und Modellfotos. Die Abbildungen werden ergänzt mit Texten von Marina Otero Verzier und Nick Axel, Manuel Herz, Galina Andrusenko und Jean-Louis Cohen.
Der andere Band erzählt die Geschichte der Juden und des Judentums anhand des jüdischen Raums und Raumbegriffs von biblischen Zeiten bis in die Gegenwart. Dabei wird Raum als Leitmotiv ganz breit verstanden: territorial, architektonisch, psychologisch, theologisch, intellektuell sowie die Judenverfolgung betreffend. Diese Geschichte wird nicht in einer abstrakten Abhandlung erzählt, sondern anhand von 135 kurzen, anschaulichen Texten des Holocaustforschers und Architekturprofessors Robert Jan van Pelt. Jede dieser Betrachtungen wird von einer Zeichnung oder einem Aquarell des New Yorker Künstlers Mark Podwal begleitet, der durch seine Illustrationen für Bücher Elie Wiesels bekannt wurde.
An Atlas of Jewish Space and a Synagogue for Babyn Yar. Hrsg.: van Pelt, Robert Jan / Podwal, Mark / Herz, Manuel. Beitr. : Andrusenko, Galina. Axel, Nick. Verzier, Marina Otero. Cohen, Jean-Louis. 2 Bände. Englisch. 504 S. 275 meist fb. Abb. 23 x 17 cm. Pb. Park Books Verlag, Zürich 2021. EUR 48,00 CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-267-5 Park Books
Am 29. und 30. September 1941 wurden in Babyn Yar, einer Schlucht bei Kiew, mehr als 33’000 jüdische Männer, Frauen und Kinder ermordet. Es war dies das grösste einzelne Massaker, das deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg an Juden verübten. Zum Andenken daran wird 2021 auf demselben Gelände eine Synagoge eröffnet, die in der Form eines Buchs gestaltet ist. Wird das Buch-Gebäude geöffnet, entfalten sich der Synagogenraum und seine Einrichtung. Dieses eindrückliche bewegliche Bauwerk hat der in Basel und Köln tätige Architekt Manuel Herz entworfen. Die Wandmalereien sind das Werk der ukrainischen Künstlerin Galina Andrusenko.
Der eine Band dieses zweibändigen Buches zeigt die Synagoge von Babyn Yar in Fotografien des bedeutenden niederländischen Architekturfotografen Iwan Baan sowie in Konstruktionszeichnungen und Modellfotos. Die Abbildungen werden ergänzt mit Texten von Marina Otero Verzier und Nick Axel, Manuel Herz, Galina Andrusenko und Jean-Louis Cohen.
Der andere Band erzählt die Geschichte der Juden und des Judentums anhand des jüdischen Raums und Raumbegriffs von biblischen Zeiten bis in die Gegenwart. Dabei wird Raum als Leitmotiv ganz breit verstanden: territorial, architektonisch, psychologisch, theologisch, intellektuell sowie die Judenverfolgung betreffend. Diese Geschichte wird nicht in einer abstrakten Abhandlung erzählt, sondern anhand von 135 kurzen, anschaulichen Texten des Holocaustforschers und Architekturprofessors Robert Jan van Pelt. Jede dieser Betrachtungen wird von einer Zeichnung oder einem Aquarell des New Yorker Künstlers Mark Podwal begleitet, der durch seine Illustrationen für Bücher Elie Wiesels bekannt wurde.
Architektur – eine hermeneutische Kunst. Ereignis, Deutung, Sinn. Tonon, Benedict. 2021. 320 S. 80 Abb. 24 x 16 cm. Gb. EUR 29,00. CHF 35,00 ISBN: 978-3-03860-241-5 Park Books
Der Berliner Architekt Benedict Tonon hat sich durch Wohnbauten und -siedlungen, durch Brücken, Schul- und Universitätsgebäude sowie durch das zusammen mit Heike Hanada entworfene Bauhaus-Museum Weimar einen Namen gemacht. Für den Neubau eines Fachbereichsgebäudes an der Fachhochschule Brandenburg wurde Tonon 2000 mit dem Deutschen Städtebaupreis ausgezeichnet. Schon immer hat sich Tonon, ab 1994 Professor für Baukonstruktion und Entwerfen an der Universität der Künste Berlin, aber auch mit theoretischen Fragen der Architektur und der Architekturwahrnehmung beschäftigt. Das vorliegende Buch ist nun die Quintessenz seines theoretischen Denkens.
Darin erläutert Benedict Tonon anhand philosophischer Grundlagentexte, warum etwas ist, wie es ist, und wie sich etwas zeigt; er führt ein in die Denkbewegungen von Architekten des 20. Jahrhunderts, die für seine Argumentation wegweisend sind. Und er führt Gespräche zur phänomenologischen und hermeneutischen Annäherung an die Kunst des Bauens: mit dem deutschen Architekten Hans Kollhoff, mit dem verstorbenen Schweizer Kollegen Marcel Meili, dem Portugiesen Álvaro Siza Vieira und dem Spanier Enrique Sobejano.
Johan Celsing. Buildings, Texts. Hrsg.: Johnston, Pamela; Celsing, Johan; Beitr.: Caldenby, Claes; Celsing, Johan; Hatz, Elizabeth; Rundgren, Katarina; Wang, Wilfried; Fotos von Marinescu, Ioana. Englisch. 2021. 448 S. 600 fb. u. 170 sw. Abb. 27,5 x 20 cm. Gb. EUR 77,00. CHF 85,00 ISBN: 978-3-03860-170-8 Park Books
Der 1955 geborene Johan Celsing zählt zu Schwedens führenden zeitgenössischen Architekten. Sein vielgestaltiges Werk reicht von Wohnungsbau und Privathäusern bis zu öffentlichen Gebäuden wie Museen, Bibliotheken und Kirchen. Seine Entwürfe zeugen von einer intensiven Beschäftigung mit dem eigentlichen Handwerk des Bauens. Diese erste umfassende Monografie zu Johan Celsing präsentiert realisierte Bauten neben nicht umgesetzten Entwürfen und enthält Bilder der Fotografin Ioana Marinescu sowie Skizzen, Aquarelle, Pläne und Abbildungen von Modellen.
Celsings Entwürfe werden ausführlich besprochen in den Texten der Architekten und Dozenten Wilfried Wang und Claes Caldenby und der Architekturkritikerinnen Katarina Rundgren und Elizabeth Hatz. Eine Auswahl der Schriften Johan Celsings rundet dieses aussergewöhnlich intime Porträt des Architekten und seines Werks ab.
Entwurf einer architektonischen Gebäudelehre. Lechner, Andreas. 2021. 480 S. 320 Abb. 31 x 23 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-03860-266-8 Park Books
Andreas Lechners 2018 auf Deutsch erschienenes Buch Entwurf einer architektonischen Gebäudelehre hat grosse Aufmerksamkeit und Anerkennung für seinen neuen, historisch weit ausgreifenden Ansatz gefunden. Dieser Atlas herausragender formaler und funktionaler Referenzen, der die Komposition als kulturelle Dimension der Architektur ausführt, ist weit mehr als eine reine Planungshilfe.
Nun hat Andreas Lechner das Buch neu überarbeitet, wobei eine Auswahl von Diplomarbeiten seiner Studierenden seinen Lehr- und Entwurfsansatz zusätzlich illustrieren. Zeitgleich mit der Neuauflage der deutschen Ausgabe erscheint diese inspirative Grundlage zum Weiterbau von Stadt und Peripherie neu erstmals auch auf Englisch.
jetzt: die Architektur!. Über die Gegenwart und Zukunft der architektonischen Praxis. Kurath, Stefan. 2021. 200 S. 30 fb. Abb. 27,5 x 18 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 35,00 ISBN: 978-3-03860-242-2 Park Books
Vor dem Hintergrund langjähriger Praxis als Architekt, Urbanist und aus der Beschäftigung mit grundlegenden Themen seines Berufs heraus geht Stefan Kurath in diesem grossen Essay den Fragen nach, weshalb die Stadt ist, wie sie ist, und welchen Anteil Architektinnen und Architekten an diesem Zustand haben oder nicht haben. Architekturschaffende haben meist klare Vorstellungen davon, wie eine «richtige Stadt» und «gute Architektur» auszusehen haben. Betrachtungen heutiger Stadtlandschaften offenbaren jedoch eine deutliche Diskrepanz zwischen diesen Vorstellungswelten und den Stadtwirklichkeiten.
Aufbauend auf Beispielen von Planungen aus dem europäischen Raum beschreibt Kurath hier eine Wirkungsgeschichte architektonischen Tuns. Er thematisiert und kritisiert darin Verkürzungen in Theorie, Geschichte und Praxis und zeigt die Notwendigkeit eines verstärkt realitätsbezogenen Denkens auf, um Realisierungschancen architektonischer und städtebaulicher Ideen zu verbessern. Er untermauert die These, dass der politische Wert von Architektur nicht einzig in sich selbst besteht, sondern ebenso sehr im kritischen und proaktiven Denken und Handeln von Architektinnen und Architekten. Aus seiner Sicht gelungene Beispiele wie Gion A. Caminadas Beiträge zur Erneuerung des Dorfes Vrin, Luigi Snozzis Planungen und Bauten für Monte Carasso, Peter Zumthors Therme Vals oder die Planungen von Feddersen & Klostermann für Lausanne West, wie auch die langfristigen Auswirkungen der IBA Emscher Park, aktuelle Entwicklungen im Bregenzerwald oder Transformation des Wiener Westgürtels dienen ihm dabei als Anschauungsmaterial.
Carlo Mollino. Architect and Storyteller. Ferrari, Napoleone; Sabatino, Michelangelo. Beitr.: Nordenson, Guy; Pace, Sergio; Fotos von Musi, Pino. Englisch. 2021. 456 S. 502 fb. und 45 s/w Abb. 32 x 24 cm. Gb. EUR 85,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-03860-133-3 Park Books
Italian architect and designer Carlo Mollino (1905–73) is known to many for his furniture designs. Although none of Mollino`s designs were mass-produced, they command high prices among collectors of twentieth-century furniture and are part of the collections of major design museums. Others recall Mollino for his large secret stash of erotic Polaroids, taken throughout the 1960s and recovered among his personal effects after his death. The risqué photos have been the subject of several exhibitions and have inspired fashion designers, including Jeremy Scott, who drew on them when creating a recent collection for Moschino. Much less attention has been devoted to Mollino`s contribution to architecture.
With Carlo Mollino: Architect and Storyteller, Napoleone Ferrari and Michelangelo Sabatino offer the first carefully researched and comprehensive study of Mollino`s architectural work. Drawing on rich archival materials, as well as Mollino’s own writings, they argue persuasively that, while Mollino realized relatively few projects, his contributions to architecture — and, in particular, the modernist movement — are both significant and distinctive due to Mollino`s strong affinity with surrealism. The book features both built and unrealized projects, including masterpieces like the Teatro Regio and the Torino Chamber of Commerce and early, lesser-known works like the Torino Horse Riding Club and the Lago Negro chairlift station in the Italian Alps. Lavish illustrations and essays by Ferrari and Sabatino round out this overdue tribute to an extraordinary personality of twentieth-century architecture.
Napoleone Ferrari is the president of the Museo Casa Mollino that he cofounded in 1999 with Fulvio Ferrari. He is the author of several books and catalogues addressing Mollino`s architecture, design, and photography.
Michelangelo Sabatino is a Chicago-based educator, curator, and architectural historian. Sabatino is Professor and Director of the PhD Program at the IIT College of Architecture where he serves as Inaugural John Vinci Distinguished Research Fellow.
Thinking Design. Blueprint for an Architecture of Typology. Lechner, Andreas. Englisch. 2021. 480 S. 320 Abb. 31 x 23 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-03860-246-0 Park Books
Andreas Lechners 2018 auf Deutsch erschienenes Buch Entwurf einer architektonischen Gebäudelehre hat grosse Aufmerksamkeit und Anerkennung für seinen neuen, historisch weit ausgreifenden Ansatz gefunden. Dieser Atlas herausragender formaler und funktionaler Referenzen, der die Komposition als kulturelle Dimension der Architektur ausführt, ist weit mehr als eine reine Planungshilfe. Nun hat Andreas Lechner das Buch neu überarbeitet, wobei eine Auswahl von Diplomarbeiten seiner Studierenden seinen Lehr- und Entwurfsansatz zusätzlich illustrieren. Zeitgleich mit der Neuauflage der deutschen Ausgabe erscheint diese inspirative Grundlage zum Weiterbau von Stadt und Peripherie neu erstmals auch auf Englisch.
Duplex Architects. Housing. Hrsg.: Balland, Ludovic; Hrsg.: Dechmann, Nele; Beitr.: Adam, Hubertus; Beitr.: Angélil, Marc; Beitr.: Dechmann, Nele; Beitr.: Kaestle, Anne; Beitr.: Ruby, Andreas; Beitr.: Schärer, Caspar; Beitr.: Schürch, Dan; Beitr.: Vogt, Günther. Englisch. 2021. 320 S. 500 fb. 20 s/w-Abb. 30 x 23 cm. Gb.EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-03860-230-9 Park Books
Duplex Architekten, gegründet 2007 in Zürich, haben sich einen exzellenten Ruf für ihre Bauten unterschiedlichen Massstabs und ihre grosse Bandbreite an Typologien erarbeitet. Seit 2011 betreiben sie neben dem Stammsitz auch die Ableger Studio Duplex in Düsseldorf und Hamburg, seit 2020 zudem das Büro Duplex Architectes in Paris.
Mit dieser ersten Monografie zu ihrem Schaffen in Deutschland und der Schweiz erlauben Duplex Architekten einen unmittelbaren Einblick in ihre Arbeitsweise im Wohnungsbau. Fünf Projekte in der Schweiz, die reichhaltig mit Bildern, Plänen und Visualisierungen illustriert werden, veranschaulichen ihre Haltung zu Städtebau, Typologieforschung und Materialität und demonstrieren ihre höchst eigenständige Arbeitsweise.Der städtebauliche Massstab, die Findung neuer Wohnformen, die Bedeutung der Gemeinschaft und der kollaborative Entwurfsprozess stehen im Zentrum der Überlegungen von Duplex Architekten in diesem Tätigkeitsfeld.
Nele Dechmanns Text und Ludovic Ballands Bildessay beleuchten die Arbeit von Duplex Architekten auf ihre je eigene Weise. Neben den beiden Gründungspartnern Anne Kaestle und Dan Schürch kommt zudem auch eine Reihe weiterer Beiträgerinnen und Beiträger zu Wort, die persönliche Blicke auf diese fünf Bauten werfen.
Duplex Architekten. Wohnungsbau. Hrsg.: Balland, Ludovic; Hrsg.: Dechmann, Nele; Beitr.: Adam, Hubertus; Beitr.: Angélil, Marc; Beitr.: Dechmann, Nele; Beitr.: Kaestle, Anne; Beitr.: Ruby, Andreas; Beitr.: Schärer, Caspar; Beitr.: Schürch, Dan; Beitr.: Vogt, Günther. 2021. 320 S. 500 fb. 20 s/w-Abb. 30 x 23 cm. Gb.EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-03860-229-3 Park Books
Duplex Architekten, gegründet 2007 in Zürich, haben sich einen exzellenten Ruf für ihre Bauten unterschiedlichen Massstabs und ihre grosse Bandbreite an Typologien erarbeitet. Seit 2011 betreiben sie neben dem Stammsitz auch die Ableger Studio Duplex in Düsseldorf und Hamburg, seit 2020 zudem das Büro Duplex Architectes in Paris.
Mit dieser ersten Monografie zu ihrem Schaffen in Deutschland und der Schweiz erlauben Duplex Architekten einen unmittelbaren Einblick in ihre Arbeitsweise im Wohnungsbau. Fünf Projekte in der Schweiz, die reichhaltig mit Bildern, Plänen und Visualisierungen illustriert werden, veranschaulichen ihre Haltung zu Städtebau, Typologieforschung und Materialität und demonstrieren ihre höchst eigenständige Arbeitsweise. Der städtebauliche Massstab, die Findung neuer Wohnformen, die Bedeutung der Gemeinschaft und der kollaborative Entwurfsprozess stehen im Zentrum der Überlegungen von Duplex Architekten in diesem Tätigkeitsfeld.
Nele Dechmanns Text und Ludovic Ballands Bildessay beleuchten die Arbeit von Duplex Architekten auf ihre je eigene Weise. Neben den beiden Gründungspartnern Anne Kaestle und Dan Schürch kommt zudem auch eine Reihe weiterer Beiträgerinnen und Beiträger zu Wort, die persönliche Blicke auf diese fünf Bauten werfen.
Never Modern. Scalbert, Irénée. Beitr.: Macdonald, Stephanie; Emerson, Tom; 6a architects. 2013. Engl. 23 sw. u. 41 fb. Abb. 20 x 14 cm. Pb. EUR 24,00. CHF 28,00 ISBN: 978-3-906027-24-1 Park Books
6a Architects wurde 2001 in London von Tom Emerson und Stephanie Macdonald gegründet, nachdem sie sich auf dem Royal College of Art kennengelernt hatten. Sie machten sich bald einen Namen durch aufsehenerregende Projekte, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Ihre neuesten Arbeiten sind die Erweiterung der South London Gallery, der Bau für die zeitgenössische Galerie Raven Row sowie die Neueinrichtung der Modeabteilung im Victoria & Albert Museum. Das Büro wurde 2012 für den Schelling-Architekturpreis nominiert. Unorthodoxe Methoden und eine profunde Kenntnis von Geschichte und Theorie sind Markenzeichen von 6a Architects. Ihre Konzepte bestechen durch Originalität und sind bisweilen auch mit einer Prise Humor versehen.
„Never Modern“ stellt das Denken und die architektonischen Ansätze von 6a vor. Geschrieben wurde das Buch vom Londoner Architekturkritiker Irénée Scalbert. Ausgestattet ist es wie ein französischer Roman aus der Nachkriegszeit. In Scalberts Ausführungen sind Notizen zu Themen wie Situation, Interaktion, Bricolage, Zufall, Komik und Menschenkunde eingefügt. Sein Text wird durch einen Bildessay aus Archivfotografien, Kunstwerken, Filmbildern und Bauten von 6a gespiegelt.

Never Modern explores the role of narrative, history, and appropriation in the works of the London-based firm 6a Architects, whose recent projects include the South London Gallery, Raven Row, and the new fashion galleries at the Victoria and Albert Museum. It examines the unique approach of the members of 6a, wherein they avoid style and signature in favor of a pre-modern sense of metis, or “flair, wisdom, forethought, subtlety of mind, deception, resourcefulness, vigilance, opportunism, varied skills, and experience.” This analysis is accompanied by a striking visual essay of archival photographs, artworks, film stills, and recent projects by the firm. In the end, the book reveals that like contemporary society in general, the architecture of 6a Architects is fundamentally a work of bricolage, creating art composed of various objects on hand and drawing from history and the everyday to create something new and vital.
Living high. Trinity Tower, Paris La Défense. Hrsg.: Cro&Co Architecture; Beitr.: Namias, Olivier; Beitr.: Crochon, Jean-Luc; Beitr.: Dienstag, Ariane; Beitr.: Mecattaf, Nayla; Fotos von Boegly, Luc. Englisch; Französisch. 2021. 148 S. 60 fb. 44 s/w-Abb. 32 x 22 cm. Gb.EUR 380. CHF 45,00 ISBN: 978-3-03860-270-5 Park Books
32 Stockwerke hohe Trinity Tower im Pariser Geschäftsviertel La Défense steht auf einer Betonplatte, die eine siebenspurige Ausfallstrasse überdeckt. Das vom Pariser Büro Cro&Co Architecture entworfene Hochhaus bietet auf rund 3´500 Quadratmetern eigentliche Raum-Landschaften, die öffentlich zugänglich sind. Das wegweisende Gebäude verbindet dadurch zwei vom Autoverkehr bisher getrennte Teile von La Défense für die Öffentlichkeit und trägt zu einer besseren Lebensqualität der Nutzerinnen und Nutzer des Viertels bei.
In seiner Konzeption hebt sich der Turm deutlich von gewöhnlichen Büro-Hochhäusern ab: Um seinen teilweise transparenten Erschliessungskern gruppieren sich offene Flächen und Balkone, die eine freie Interaktion mit der Umgebung ermöglichen. Auf der 25. Etage befindet sich ein Auditorium, ein Business Center, ein Fitnessstudio sowie eine Aussichtsterrasse. Das Ganze ist daraufhin angelegt, neue Arbeitsformen und gemeinsame Nutzungen zu fördern.
Dieser Band stellt in Texten und Abbildungen ausführlich das Konzept und den Werdegang des Projekts sowie den fertig gebauten Trinity Tower dar. Das erste Buch überhaupt zum Schaffen des Pariser Büros Cro&Co Architecture ist zugleich ein Plädoyer für den Typus Hochhaus, ausgehend von der Überzeugung, dass in die Höhe zu bauen ein Schlüsselelement der verdichteten Stadt von morgen sein wird.
Bernina transversal. Guido Baselgia – Bearth und Deplazes. Architektur und Fotografie – Intervention und Reaktion. Hrsg.: Bernina Glaciers; Beitr.: Hänny, Reto; Ursprung, Philip; Fotos von Baselgia, Guido. Deutsch; Englisch; Italienisch. 2021. 144 S. 70 Duplex- und 8 Abb. 30 x 30 cm. Gb. EUR 68,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-03860-237-8 Park Books
Die Konstellation von Architektur und Landschaft hat den Fotografen Guido Baselgia zu einem Bildepos inspiriert, das den von Bearth & Deplazes Architekten gebauten neuen Strassenunterhaltsstützpunkt auf dem Berninapass in einzigartiger Weise und in arktisch anmutender Winterlandschaft ins Bild setzt. Baselgia erkundet den Landschaftsraum entlang der Verkehrswege mit seiner analogen Kamera und stellt dabei auch die im Verlauf von dessen Industrialisierung und Erschliessung seit Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen (Kunst-) Bauten für Eisenbahn, Strasse und Energieproduktion in Beziehung zur Architektur des neuen Strassenunterhaltsstützpunktes.
Von diesem grossvolumigen und weitgehend unterirdischen Zweckbau sind lediglich die konkav geschwungene Schildwand und darüber ein Rundturm zu sehen. Die Schildwand schneidet ein Segment aus der Topografie und umfasst damit einen Vorplatz samt Landschaftsraum. Der Turm entzieht sich einer direkten Entschlüsselung – bis zum Betreten der Camera obscura an seiner Spitze, die eine Verbindung von Fotografie, Architektur und Landschaft schafft und klar macht, dass es hier um Einsichten und nicht um Aussichten geht.
Das Buch zeigt eine Auswahl von Guido Baselgias eindrucksvollen Fotografien und Wiedergaben der Camera-obscura-Bilder aus dem Turm und dokumentiert in Text und Bild sowie mit Plänen die Architektur von Bearth & Deplazes.
Basics of Urbanism. 12 Begriffe der territorialen Transformation. Hrsg.: Degros, Aglaée; Bagaric, Anna; Bauer, Sabine; Radulova-Stahmer, Radostina; Stefan, Mario; Schwab, Eva; Beitr.: Bogensberger, Markus; Degros, Aglaée; Smets, Marcel; Schwab, Eva. Deutsch; Englisch. 2021. ca 320 S. 120 fb. Abb. 23,5 x 20,5 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03860-260-6 Park Books
Anhand von zwölf Begriffen werden in diesem Buch aktuelle städtebauliche Herausforderungen mit konkreten Projekten verknüpft, Konzepte und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt sowie Umsetzungsprozesse beschrieben. Im Vordergrund steht die Interaktion der gebauten Umwelt mit lebenden Systemen – ein Zugang, der sich innerhalb der Disziplin des Städtebaus langsam durchsetzt und die bisher prioritär gebäudeorientierte Praxis zugunsten einer Aufwertung des öffentlichen Raums zurückstellt.
«Basics of Urbanism» definiert und veranschaulicht Parameter, die einen territorialen Ansatz im Städtebau ins Blickfeld rücken. Der Raum zwischen den Gebäuden wird als wesentliche Struktur für ökologische und soziale Veränderungen innerhalb von kleinräumigen Nachbarschaften, Ensembles, Stadtteilen bis hin zu ganzen Städten behandelt. Dieser Ansatz umfasst vorausschauende zeitliche Aspekte ebenso wie die Miteinbeziehung bestehender Ressourcen bei der Schaffung räumlicher Qualitäten.
Bauteile wiederverwenden. Ein Kompendium zum zirkulären Bauen. Hrsg.: IKE Institut Konstruktives Entwerfen; ZHAW Departement Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen; Stricker, Eva; Brandi, Guido; Sonderegger, Andreas; Baubüro in situ AG; Zirkular GmbH; Angst, Marc; Buser, Barbara; Massmünster, Michel. Deutsch. 2021. ca 408 S. 300 fb. und 50 Abb. 28,5 x 21,5 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-03860-259-0 Park Books
Das Bauen mit wiederverwendeten Bauteilen ist derzeit eines der meistbeachteten Phänomene der europäischen Architekturdiskussion. Wenn Bauelemente, die noch jahrzehntelang halten, nicht zerstört, sondern für neue Bauten wiederverwendet werden, spart das nicht nur Ressourcen. Es reduziert auch drastisch den Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen in der Erstellungsphase von Bauten. Dieses sogenannte zirkuläre Bauen bringt eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Fragen mit sich – von technischen und energetischen bis hin zu rechtlichen Aspekten. Dies gilt in der Gegenwart noch vermehrt, obwohl das Phänomen selbst auf eine uralte Traditionslinie zurückblickt – schon vor Jahrtausenden wurden verfallende Bauten für neue Bautätigkeit ausgeschlachtet.
Dieses Buch bietet ein umfassendes Kompendium, das allen Fragen zur Wiederverwendung von Bauteilen im Detail nachgeht. Sie werden anhand eines konkreten Beispiels durchgespielt: der Kopfbau K 118 auf dem Winterthurer Lagerplatz, das bislang grösste Gebäude der Schweiz, das mehrheitlich aus wiederverwendeten Bauteilen besteht. Seit 2018 wird dieses einmalige Pilotprojekt im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts hinsichtlich architektonisch-konstruktiver, energetischer, ökonomischer, prozessualer und rechtlicher Fragen ausgewertet. Alle Ergebnisse sind in diesem Buch versammelt und inhaltlich wie visuell auf höchst anschauliche Weise aufbereitet.
Mit Beiträgen von Andreas Abegg, Marc Angst, Oya Atalay Franck, Guido Brandi, Barbara Buser, Arne van de Capelle, Michael Eidenbenz, Nathanea Elte, Deborah Fehlmann, Michael Ghyoot, Pascal Hentschel, Meinrad Huser, Marc Loeliger, Michel Massmünster, Annatina Menn, Ákos Moravánszky, Kerstin Müller, Andreas Oefner, Katrin Pfäffli, Michael Pöll, Tina Puffert, François Renaud, Barbara Rentsch, Oliver Seidel, Andreas Sonderegger, Eva Stricker, Cyrille Veron und Barbara Zeleny.
Das Garagenmanifest. Hrsg.: Casper, Jens; Rellensmann, Luise; Beitr.: Hernandez, Laura; Kokert, Nora; Kuhnlein, Melanie; Schmalfuß, Lasse; Sielska, Justyna; Strahl, Hanna; Teng, Zhuoyou Zoey; Tucholski, Pawel; Unger, Moritz; Rellensmann, Luise; Casper, Jens; Fotos von Maleschka, Martin. Deutsch. 176 S. 13 fb. und 35 Abb. 20 x 13 cm. Pb. Park Books, Zürich 2021. EUR 25,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-03860-240-8 Park Books
Fast jeder, der in der ehemaligen DDR aufgewachsen ist, kann Geschichten von den Garagen erzählen: von Wochenenden im Garagenhof, vom Auto, das – nach legendärer Wartezeit erworben – vor allem für die Urlaubsreise an die Ostsee bewegt wurde. Und auch heute noch wird hier an Autos gebastelt und Nachbarschaft gelebt. Im vereinten Selbstbau errichtet, breiten sich Anlagen, die aus mehr als eintausend Garagen bestehen können, an Siedlungsrändern aus. Kleinere Garagenkomplexe verstecken sich zuweilen mitten in der Stadt.
In den letzten Jahren ist das Interesse an einer Aufarbeitung der Architektur- und Planungsgeschichte der DDR stark gestiegen. Die Garagen als repräsentative Beispiele einer DDR-Alltagsarchitektur und Biotope der Alltagskultur des verschwundenen Staates finden dabei bisher viel zu wenig Beachtung. Das Garagenmanifest bietet nun erstmals eine Aufarbeitung dieses vielschichtigen DDR-Erbes. Neun mit Schwarz-Weiss-Fotografien, Zeichnungen und Lageplänen illustrierte Fallstudien geben Einblicke in die Bauart und Planungsweise verschiedener Anlagen. Ein vertiefender Essay beschäftigt sich mit den Ursprüngen der Bautypologie und mit den Bedrohungen, denen dieses Stück gelebter DDR-Kultur heute ausgesetzt ist.
Betrachtet werden schliesslich auch denkmalpflegerische Entwicklungen: Kulturelles Erbe ist nicht einfach da, Denkmale werden gemacht, so lautet die Boschaft. Abgerundet wird das Buch durch einen Bildessay des Fotografen Martin Maleschka.
 
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