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Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft

 
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Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft. 200 S. 27 x 21 cm. Leinen. EUR 44,00. CHF 68,90 ISBN: 978-3-87157-230-2 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Volk-Knüttel, Brigitte: Peter Candid (um 1548-1628). Gemälde Zeichnungen Druckgraphik. 2010. 472 S., 321 Abb. und 64 Farbtafeln 30 x 24 cm. Ln EUR 89,00 CHF 125,00 ISBN: 978-3-87157-229-6 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Der Maler Peter Candid, ausgebildet in Florenz im Kreis um Vasari, gehört zu den Hauptmeistern der Kunst um 1600 in Deutschland. Die reich bebilderte Monografie mit ihrem ausführlichen Werkkatalog vermittelt ein umfassendes Bild vom vielfältigen Schaffen dieses Künstlers und gibt darüber hinaus Einblicke in die Kunst am Münchner Hof.
Peter Candid (Pieter de Witte, Pietro Candido) wurde in Brügge geboren, wuchs in Florenz auf, wurde im Kreis um Vasari ausgebildet und empfing an der Florentiner Kunstakademie entscheidende Impulse. Aus der Frühzeit in seiner Wahlheimat Italien sind vor allem drei Altarbilder hervorzuheben, die für Kirchen in Volterra entstanden. Überregionale Bedeutung als einer der für diese Zeit typischen internationalen Hofkünstler erlangte er aber erst, nachdem er 1586 aufgrund einer Empfehlung Giovanni Bolognas an den bayerischen Hof berufen worden war. Fortan war er in München für den Hof, aber auch für die Kirche tätig, schuf sowohl Altargemälde als auch Bilder für die Ausstattung von Schlossräumen, entwarf Kupferstiche, vorwiegend für Mitglieder der Stecherfamilie Sadeler, und lieferte die Kartons für einige eigens für den bayerischen Herzog in München gewirkte Wandteppichserien, die zu den bedeutendsten ihrer Zeit gehören.
Becksmann, Rüdiger: Die mittelalterlichen Glasmalereien in Freiburg im Breisgau. 2 Bde/Tle. Hrsg. v. Scholz, Hartmut 2010. 800 S., 1.200 Abb., davon 360 fb., drei Falttaf. 31 x 24 cm Ln EUR 138,00 ISBN: 978-3-87157-226-5 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Corpus Vitrearum medii Aevi Deutschland / Die mittelalterlichen Glasmalereien in Oppenheim, Rhein- und Südhessen. Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland. Band III, 1. Gast, Uwe: 2009. 528 S., 750 Abb., dav. 150 fb. 31 x 24 cm. Ln EUR 98,00 ISBN: 978-3-87157-225-8 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Mit dem vorliegenden Band findet die Edition aller mittelalterlichen Glasmalereien in Hessen und Rheinhessen im Rahmen des internationalen Corpus Vitrearum ihren Abschluss.
In Rhein- und Südhessen finden wir heute – trotz schwerer Verluste – noch etwa 470 Scheiben, Fragmente und Scherbenbestände an 27 Standorten. Rund die Hälfte der Bestände in diesem Gebiet, das sich zwischen den Zentren Mainz, Frankfurt, Heidelberg und Worms erstreckt, entfällt auf die Katharinenkirche in Oppenheim. Ein weiterer bedeutender Teil wird in Museen und Sammlungen bewahrt, während in allen anderen Kirchenbauten nur vereinzelt größere Farbverglasungen anzutreffen sind. Zu nennen sind insbesondere die Farbverglasungen in Oppenheim und in der Burgkirche von Ober-Ingelheim. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rekonstruktion ehemaliger, nach Darmstadt abgewanderter Bestände – so der Grabungsfunde aus Lorsch und der Scheiben aus Partenheim, Neckarsteinach und Ersheim, die unser Bild von der hoch- und spätmittelalterlichen Glasmalerei an Rhein, Main und Neckar entschieden bereichern. Darüber hinaus werden mit Schloss Erbach und dem Heylshof in Worms bislang kaum bekannte Sammlungen erschlossen. Einschließlich der Nachträge zu dem 1999 erschienenen Teilband zu Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet werden im vorliegenden Band Glasmalereien an etwa 30 Standorten behandelt.
Schrifttum zur deutschen Kunst / 1993. Heft 57: Hrsg. v. Deutscher Verein für Kunstwissenschaft. 2009. 356 S. 28 x 21 cm. Pb EUR 158,00 ISBN: 978-3-87157-228-9 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Richter, Jan. Claus Berg. Retabelproduktion des ausgehenden Mitelalters im Ostseeraum 407 S., 335 sw. u. 12 fb. Abb. 29 x 24 cm. Ln. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft. EUR 89,00 ISBN: 978-3-87157-218-0 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Während das Œuvre der süddeutschen Künstler der letzten Phase spätgotischer Skulptur gut erforscht ist, ist das der skandinavischen Protagonisten nahezu unbekannt. Dabei bedeutete die Formensprache Claus Bergs, der in Lübeck geboren wurde, einen radikalen Bruch mit der im Norden lange tradierten Kunstform.
Der Bildschnitzer Claus Berg wurde in Lübeck geboren und betrieb im dänischen Odense eine erfolgreiche Werkstatt. Seine Formensprache bedeutete einen radikalen Bruch mit der im Norden lange tradierten Kunstform. Ein oft als barock bezeichneter Überschwang kennzeichnete die letzte Phase spätgotischer Skulptur, doch während das Œuvre der süddeutschen Künstler dieser Zeit gut erforscht ist, sind die Werke der skandinavischen Protagonisten nahezu unbekannt. Berg lernte während seiner Nürnberger Gesellenzeit bei Veit Stoß und arbeitete den größten Teil seines Lebens für die dänische Königsfamilie und den Hochadel. Sein Retabel für den Hochaltar der königlichen Grablege in Odense gehört zu den eindrucksvollsten Werken seiner Zeit. Der neue Stil wurde, da Bergs Einfluss auf Dänemark beschränkt blieb, im Ostseeraum hauptsächlich von Lübeck aus verbreitet, von größtenteils unbekannten Bildschnitzern mit süddeutscher Ausbildung, die im vorliegenden Band erstmals vorgestellt werden. Dank der Einbeziehung der beteiligten Maler zeigt die Studie an einem weitgefassten Bestand an Retabeln ein dichtes Geflecht von Werkstatt-Beziehungen, deren Produktivität mit der Reformation ein jähes Ende fand.
 
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