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19. Jahrhundert

 
 
"Beethoven Moves. Hrsg.: Kugler, Andreas; Sharp, Jasper; Weppelmann, Stefan; Zimmermann, Andreas; Beitr.: Assmann, Aleida; Assmann, Jan; Busch, Werner; de Waal, Edmund; Flor, Olga; Gadenstätter, Clemens; Hauß, Philipp; Kaiser, Vea; Kasai, Akira; Kawano, Satoko; Kirillina, Larissa; Lodes, Birgit; Macho, Thomas; Mahler, Nicolas; Melvin, Sheila; Cai, Jindong; Müller, Jürgen; Naito, Hiroshi; Ronge, Julia; Rothko, Christopher; Suda, Norio; Trojahn, Manfred; Wyss, Beat; Zhou, Yanming; Zapke, Susana; Zeman, Barbara; . 2020. 224 S. Englisch. EUR 48,00. CHF 55,00" ISBN: 978-3-7757-4846-9
Westliche Architektur in den Handelszentren Chinas. 1841 bis 1914. Hofmann, Michael. 2020. 176 S. 29,7 x 21,0 cm. Deutsch. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1002-2 Imhof
Das Buch gibt einen Überblick über die Vielfalt und Entwicklung der westlichen Architektur in Hongkong, Shanghai, Tientsin, Hankow, Tsingtau, Charbin und Dalny/Dairen. Zu den Städten wurde ein kurzer Abriss der städtebaulichen Entwicklung erarbeitet und historische Stadtpläne mit Kennzeichnung vieler Bauten ermöglichen eine Vorstellung von der Topografie der Stadt und der Lage der abgebildeten Bauwerke. Etwa 460 historische Ansichtskarten und wenige Fotos führen die Entwicklung vor Augen. Die Bilderschau belegt, dass die Bauwerke in den von Briten, US-Amerikanern, Franzosen, Deutschen, Russen und Japanern geprägten Städten oder Niederlassungen zum größten Teil europäische Standards besaßen. Beim Vergleich der Städte zeigen sich Unterschiede in der Stadtplanung und teils in der Architektur durch die Verwendung nationaler Baustile.
"Kunststudium und Weltgeschehen. Die Briefe der Malerin Julie Hagen aus München 1847–1851. Hrsg.: Conrad, Christin; Reihe Maaz, Bernhard. 2020. 856 S. 42, teils fb. Abb. 23,0 x 15,5 cm. gebunden. Deutsch. EUR 90,00. " ISBN: 978-3-412-51972-8
Impressionismus. Die Sammlung Hasso Plattner. Westheider, Ortrud. 2020. 288 S. 120 fb. Abb. 30,8 x 25,0 cm. Deutsch. EUR 39,00. CHF 51,50 ISBN: 978-3-7913-7810-7
Karl Marx und sein Einfluss auf die Altertums- und Geschichtswissenschaften. Philippika (126). Hrsg.: Deglau, Claudia; Reinard, Patrick. Aus dem Tempel und dem ewigen Genuß des Geistes verstoßen?. 2020. 450 S. Abb. 24,0 x 17,0 cm. Deutsch. EUR 124,00. ISBN: 978-3-447-11098-3 Harrassowitz Verlag
Der Einfluss von Karl Marx auf die Geschichts-, Geistes- und Altertumswissenschaften wurde bislang kaum berücksichtigt. Der von Patrick Reinardt und Claudia Deglau herausgegebene Band präsentiert nun erstmals elf Aufsätze, die sich mit verschiedenen Aspekten seines Einflusses auf die Erforschung der antiken Sozial- und Wirtschaftsgeschichte beschäftigen.
Mehrere Beiträge behandeln Marxens Wirkung auf einzelne Forscher wie R. von Pöhlmann, Arthur Rosenberg, Friedrich Vittinghoff, Oswald Spengler oder Walter Benjamin. In diesen biographisch motivierten Untersuchungen wird aufgezeigt, dass sich in der Reaktion der Historiker auf Marxens Theorie und Thesen sowohl kritische Zurückhaltung als auch positive Rezeption und Weiterentwicklung ausmachen lassen. Andere Beiträge fokussieren auf bestimmte Themenbereiche wie den Klassenbegriff, die antike Wirtschaft, Marxens Griechenbild, Marxens Rezeption in der chinesischen Altertumswissenschaft oder die Marxschen und marxistischen Interpretationen des Sklavenanführers Spartacus. Somit vereint der Band sowohl wissenschafts-, historiographie- als auch rezeptionsgeschichtliche Studien, die erstmals die Wirkung von Karl Marx auf die Forschung beleuchten und zu weiterer Forschung in diesem vernachlässigten Bereich einladen.
Licht, Luft und Farbe. Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz: 12. September 2020 bis 10. Januar 2021. Hrsg.: Stark, Barbara. Malerei süddeutscher Impressionisten. 2020. 160 S. 132 fb. Abb., 31 sw. Abb. 30,0 x 24,0 cm. Deutsch. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1040-4 Imhof
Zwei Jahrzehnte nach dem Aufkommen des impressionistischen Stils in Frankreich begannen sich auch deutsche Maler mit dieser Malerei auseinanderzusetzen, die das Atmosphärische und den subjektiven Eindruck bei der Betrachtung und Erfassung des Gegenstands in den Mittelpunkt stellt. Es galt, feinste Nuancen der flüchtigen Erscheinungen des Lichts, der Luft und der Farben wiederzugeben. Damit wurden neue Anforderungen an die Künstler gestellt: Sie mussten Methoden und Techniken entwickeln, um diese Phänomene auf die Leinwand zu bannen. „Wie“ gemalt wurde, war nun wichtiger als „was“ gemalt wurde.
Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt sowie ihre Mitstreiter in der 1898 gegründeten Berliner Secession traten mit ihren Werken gegen den etablierten und von Kaiser Wilhelm II. geschätzten Akademismus an und zählen heute zu den Hauptvertretern des deutschen Impressionismus. Doch auch in anderen Regionen des Landes etablierte sich die neue Kunstrichtung.
Ausstellung und begleitender Katalog rücken impressionistische Künstler aus dem süddeutschen und südwestdeutschen Raum in den Fokus. Für sie standen vor allem Landschaft, Tier und Mensch im Zentrum der Auseinandersetzung. Ausgehend von den in dieser Region dominanten Kunst- und Akademiestädten München, Karlsruhe und Stuttgart versammelt die Schau rund 80 Gemälde und zeigt Werke von 33 bekannten, aber auch weniger geläufigen Malerinnen und Malern.
Englische Impulse für Hessen-Homburg. Schloss Bad Homburg v. d. Höhe: 23. September 2020 bis 17. Januar 2021. Hrsg.: Bechler, Katharina; Worms, Kirsten; Staatliche Schlösser und Gärten Hessen. Princess Eliza. 2020. 432 S. 375 fb. Abb., 19 sw. Abb. 30,0 x 24,0 cm. Deutsch. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1021-3 Imhof
Die Ausstellung „Princess Eliza – Englische Impulse für Hessen-Homburg“ erzählt zum 250. Geburtstag von Landgräfin Elizabeth von Hessen-Homburg (London 1770 – Frankfurt am Main 1840) die faszinierende Geschichte der eingeheirateten britischen Prinzessin.
In ihrer neuen Heimat entfaltete die wohl bedeutendste Landgräfin von Hessen-Homburg ein Feuerwerk an Aktivitäten zur Modernisierung von Schloss Homburg und zur Förderung der verarmten Landgrafschaft. Sie kam mit modernen Ideen aus Großbritannien, liebte ihre neuen Aufgaben und wollte nützlich sein. Die Künstlerin und Sammlerin besaß zudem eine vielseitige Bibliothek. Mit großer Passion erweiterte Landgräfin Elizabeth die Homburger Gartenlandschaft.
Neueste Forschungserkenntnisse vermitteln, dass sie Hunderte von Pflanzen aus den berühmten Kew Gardens bei London nach Homburg liefern ließ. Diese grünen Importe leisteten einen bis heute wirksamen Beitrag zur Homburger Gartenkunst.
Die Ausstellung bietet mit der Gesamtschau auf die Persönlichkeit und mit neuen Forschungsergebnissen einen Wissenszugewinn zur deutsch-britischen Geschichte.
The Anglo-German Life of Friedrich Rosen 1805–1837. Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes (118). Rocher, Rosane; Stache-Weiske, Agnes. For the Sake of the Vedas. 2020. 396 S. 8 Bildtafeln. 22,0 x 14,5 cm. Englisch. EUR 68,00. ISBN: 978-3-447-11448-6 Harrassowitz Verlag
“If it were not for the Vedas, the university alone would not keep me in London… I like to compare myself to an Indian muni, who forsakes other concerns for a while to read the Vedas in peace and attain Indra’s heaven, which in my case might be some German university.” Friedrich Rosen thus wrote his teacher Bopp in 1830. Drawing primarily from a vast correspondence, most of it unpublished, this biography documents and analyzes his resolve and its impact on the rise of European Indology. The works of this first PhD in Sanskrit at a German university and first professor of Sanskrit at a British university include the first edition and translation of the first book of the Rigveda, with notes incomplete at his untimely death, and the first edition and translation of the oldest Arabic treatise on algebra. Yet more momentous was the help Rosen gave to continental scholars from Humboldt, Schlegel, and Burnouf to beginners, with sources uniquely accessible in England. He also exercised his influence on the Oriental Translation Fund to publish their works as models of critical and comparative scholarship. His mentor Humboldt acknowledged “I can only deeply regret that we … must be deprived of your presence. Yet, it is definitely of greater benefit for you, and even more for scholarship, that you remain so many years close to the sources of the works to which you are devoting yourself.”
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