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17. Jahrhundert

 
 
Gottes Wort und fürstliche Macht. Silberaltäre des 17. Jahrhunderts zwischen München und Stockholm. Schulz, Christian G. Deutsch. 2021. 544 S. 28,0 x 21,0 cm. EUR 96,00. ISBN: 978-3-7954-3565-3 Schnell & Steiner
Die für europäische Residenzen konzipierten Silberaltäre in Frederiksborg (1606), München (1607), Husum (1620), Rügenwalde (1637), Stockholm (1651) und Gottorf (1666) besitzen höchste künstlerische Qualität und inhaltlichen Anspruch innerhalb der Kunst des 17. Jahrhunderts. In ihrer komplexen Ikonographie passen sich die aus Ebenholz und Silber bestehenden Altäre ihrem Aufstellungsort an. Sie zeigen als Artefakt differenziert die zunehmende religionspolitische Polarisierung der protestantischen und katholischen Potentaten. Besonders wichtig ist die Darstellung der Rechtgläubigkeit als pädagogisches Lehrgerüst. Jeder einzelne der Silberaltäre unterlag staatspolitischen Funktionen, indem dieser politische wie konfessionelle Kontinuität und Identität visualisiert. Gegenreformatorische bzw. protestantische Kräfte und legitimierende Selbstinszenierung werden wie das entsprechende Glaubensbekenntnis als Zeichen der innewohnenden Verantwortlichkeit des Landesherrn gegenüber dem Territorium idealisiert verkörpert.
• Erstmalige Behandlung von sechs monumentalen Silberaltäre als Phänomen im Kontext landesherrlicher Residenzen
• Das interdisziplinäre Herangehen vereint frühneuzeitliche Goldschmiedekunst und die Herausarbeitung der dahinterliegenden Kirchenpolitik sowie der dynastischen Interessen
Vermeer. Das vollständige Werk. 40th Ed. Schütz, Karl. Deutsch. 2021. 434 S. 21,7 x 15,6 cm. Gb. EUR 20,00. CHF 27,00 ISBN: 978-3-8365-8790-7
Vermeer. Lebenslust in der Kunst der Frühaufklärung. Prater, Andreas. Deutsch. 2021. 196 S. 74 fb. Abb. 24,0 x 17,0 cm. EUR 39,95. ISBN: 978-3-11-068289-2
Wildnis und Paradies. Schlösser, Gärten, Sehnsuchtsorte der Sophie von der Pfalz. Niehr, Klaus; Tauss, Susanne. Deutsch. 2021. 184 S. 110 meist fb. Abb. 28,0 x 21,0 cm. EUR 40,00. ISBN: 978-3-7954-3601-8 Schnell & Steiner
Das Buch wählt einen neuen Zugang zur Person der Sophie von der Pfalz (1630–1714), indem es Biographie und Gedankenwelt der Kurfürstin anhand der von ihr wahrgenommenen, bewohnten und maßgeblich mitgestalteten Residenzen nachzeichnet. Ausgehend von den Hauptstationen ihres Lebens erscheinen Schloss- und Gartenanlagen als Dokumente sinnlicher Erfahrung und höfischen Selbstbewusstseins. Dabei steht Sophies Mäzenatentum in einer Spannung einerseits zu den welfischen Residenzen in Wolfenbüttel, Celle und Salzdahlum, andererseits zu Anlagen im Reich, in Italien, Frankreich und den Niederlanden, welche die Herzogin aus eigener Anschauung kannte und schätzte. Auf diese Weise belegen vor allem die Neubauten in Osnabrück, Hannover und Herrenhausen nicht nur höfische Mode im Europa der Frühen Neuzeit, sondern vor allem die Vorlieben einer Frau, die stets von einem Leben in selbst geschaffenen Paradiesen träumte.
- Erste Lebensbeschreibung der Sophie von der Pfalz ausgehend von ihren Schlössern und Gärten.
- Exemplarische Studie zu den Residenzen in Iburg, Osnabrück, Hannover und Herrenhausen.
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