KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design Anzeige Verlag Langewiesche Königstein | Blaue Bücher
[Home] [Titel-Datenbank] [Druckansicht]
Themen
Recherche
Service

Titel-Datenbank

[zurück]

Renaissance und frühe Neuzeit

 
 
Pieter Bruegel d.Ä. Der Sturz der Blinden 1568. Hieroglyphen in der verborgenen Geometrie Cot Li us ea oc bal Li stico na Min. Ritters, Volker. 2019. 340 S. 5 fb. Abb. 22 x 17 cm. Br. EUR 17,99. CHF 25,90 ISBN: 978-3-7528-5372-8
Die Königin. Elisabeth I. und der Kampf um England. Kielinger, Thomas. 2019. 375 S. 38 Abb. 1 Stammbaum. 22 x 14 cm. Gb. EUR 24,95. ISBN: 978-3-406-73237-9 C. H. Beck
"Ich weiß, dass ich zwar den Leib eines schwachen, kraftlosen Weibes habe, dafür aber Herz und Mark eines Königs, noch dazu eines Königs von England." Elisabeth I. hat Englands Aufstieg zur Weltmacht begründet. Sie war die mächtigste Frau ihrer Zeit, und sie hat auf der europäischen Bühne nicht selten mit den Waffen einer Frau gekämpft. Thomas Kielinger erzählt das dramatische Leben der großen Tudor-Königin mit Verve und historischer Tiefenschärfe.
Schon früh hatte Elisabeth I. (1533 - 1603) beschlossen, nie zu heiraten, um ihre Macht nicht mit einem Mann teilen zu müssen. Doch ihre zahllosen Freier aus anderen Herrscherhäusern spielte sie über Jahrzehnte gegeneinander aus, um England den Frieden zu sichern. Sie wollte Königin aller Engländer sein, nicht nur der Protestanten oder Katholiken, und bewahrte ihr Land vor den Glaubenskriegen der Epoche. Ihr Sieg über die Armada machte England unangreifbar und nährte das Bewusstsein ihrer Landsleute, eine Nation zu sein. Elisabeth war hochgebildet, scharfzüngig, von taktischer Klugheit und großem Weitblick. Alle konnte sie in ihre Schranken weisen, ihre Berater, ihre Favoriten, ihr Parlament - und ihre größte Konkurrentin, Maria Stuart. Thomas Kielingers glänzende Biographie zeigt, wie Elisabeth I. in ihren 44 Jahren auf dem Thron England bis zum heutigen Tag geprägt hat.
Ikonographie und Kontext. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (163). Carrasco, Julia. Der Sündenfall im Werk von Hans Baldung Grien. 2019. 304 S. 138 z. T. fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-0640-7 Imhof
Der Sündenfall entwickelte sich um 1500 zu einem populären Thema der nordalpinen Kunst, das neben heilsgeschichtlichen und moralischen Fragestellungen auch künstlerische, ästhetische und sinnliche Aspekte aufwarf. Diese Vielfalt spiegelt sich exemplarisch im Werk Hans Baldung Griens wider, der zu den bedeutendsten, wenngleich weniger bekannten altdeutschen Künstlern zählt. Medial divers und über das gesamte Schaffen verteilt, kommt Baldungs oftmals originellen Formulierungen des Sujets eine repräsentative Stellung innerhalb des Œuvres zu. Demgegenüber haben die Werke in der Forschung bislang eine vorwiegend selektive Wahrnehmung und häufig werkimmanente bis psychologisierende Deutungen erfahren. Die Publikation bietet erstmals eine vollständige Analyse des gesamten Werkkomplexes, die, verbunden mit einer Rekonstruktion der kunst- und kulturhistorischen Perspektive, ein Verständnis der Werke im Kontext ihrer Zeit eröffnet. Neben der Einbettung in das Künstlerœuvre und die zeitgenössische Kunstproduktion werden hierbei ikonographische, mediale und funktionale Faktoren ebenso wie theologische und kommerzielle Gesichtspunkte berücksichtigt.
Leonardo da Vinci und die Frauen. Eine Künstlerbiographie. Vahland, Kia. 2019. 348 S. zahlr. Abb. EUR 21,99. CHF 27,00 ISBN: 978-3-458-76239-3
Leonardo da Vinci. Die Gemälde. Das komplette Werk. Vezzosi, Alessandro. 2019. 288 S. 230 fb. Abb. 34 x 25 cm. EUR 69,00. CHF 93,00 ISBN: 978-3-7913-8496-2
Zum wolseligen Gedechtnis. Zeugnisse adeliger Memorialkultur aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts in Wertheim, unter besonderer Berücksichtigung der daran beteiligten Würzburger Künstler. Diehm, Marion; Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte e.V. Würzburg. 2019. 104 S. 24 x 17 cm. EUR 18,80. ISBN: 978-3-88778-527-7
Raumerzählung. Narration und räumliche Disposition hagiographischer Bilderzyklen des Tre- und Quattrocento. Jacobs, Hanna Christine. 2019. 480 S. 357 z. T. fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-422-07491-0
Leonardos Bart oder Künstler als Philosophen. Selbstformungen im 15. und 16. Jahrhundert. Marotzki, Miriam Sarah. 2019. 587 S. 159 z. T. fb, Abb. 23 x 16 cm. Gb. EUR 248,00. ISBN: 978-3-7705-6370-8
Der „vlaemsche Apelles“. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (164). Hindriks, Sandra. Jan van Eycks früher Ruhm und die niederländische „Renaissance“. 2019. 352 S. 180 meist fb. Abb. 30 x 22 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-0641-4 Imhof
Die Kunst Jan van Eycks markiert mit ihrer neuartigen Öltechnik, ihrer präzisen Beobachtung der sichtbaren Welt und ihrem hohen ästhetischen wie intellektuellen Reflexionsniveau nicht allein die „Geburtsstunde“ der niederländischen Malerei, sondern sogleich deren ersten glanzvollen Höhepunkt. Die vorliegende Studie spürt der außergewöhnlichen, zu Lebzeiten einsetzenden und sich in der Folgezeit weit verbreitenden Fama des burgundischen Hofkünstlers erstmals umfassend nach. Sie fragt nach der Vorbildlichkeit seiner innovativen Bildideen und untersucht deren Rezeption nördlich der Alpen seitens der nachfolgenden Künstlergenerationen. Darüber hinaus nimmt sie die kunstliterarischen Quellen in den Blick, die Jan van Eyck früh als zweiten Apelles und pictor doctus rühmen und im 16. Jahrhundert – als Reaktion auf Giorgio Vasaris Legende der Erfindung der Ölmalerei – zum Gründervater einer autonomen niederländischen Maltradition erheben.
© 2003 Verlag Langewiesche [Impressum] [Nutzungsbedingungen]