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Antike und Spätantike

 
 
Römische Flotten vor Friesland. Zu Landschaft, Schifffahrt und Geschichte der augusteischen Germanenkriege. Preiß, Bernd. Deutsch. 2022. 250 S. 4 Landkarten, 1 Tabellen. 21 x 14,8 cm. EUR 39,90. ISBN: 978-3-948211-02-8
From the Object to the Mine. Papers from the Project and the Conference „Prehistoric Copper Metallurgy in Zambujal (Portugal)“. Iberia Archäologica (15.2). Hrsg.: Bartelheim, Martin; Gauß, Roland; Kunst, Michael; Deutsches Archäologisches Institut. Madrid. Früher Bergbau und Metallurgie auf der Iberischen Halbinsel. Deutsch. 2022. 428 S. 89 Abb., 281 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 88,00. ISBN: 978-3-7520-0016-0 L, Reichert
Während im Vorderen Orient und in Südost-Europa Kupferverarbeitung seit der Mitte des 6. Jts. v. Chr. nachgewiesen werden kann, beginnt diese in Westeuropa frühestens im späten 4. Jt. v. Chr. in einer Zeit, in der im Osten ein Rückgang festzustellen ist. Auf der Iberischen Halbinsel lässt sich ein Innovationschub mit Indikatoren für soziale Eliten erkennen wie aufwändige Grabbauten, reiche Grabausstattungen sowie erstmalig Kupfer- und Goldfunde. Besonders im Süden gehören dazu große befestigte Siedlungen wie Zambujal (Estremadura, Portugal). Die dortigen archäometallurgischen Untersuchungen sowie Prospektionen kupferzeitlicher Minen ergaben zwischen Serra d`Ossa, südlich von Estremoz (Portugal) und der westlichen Sierra Morena (Spanien) das Herkunftsgebiet des Erzes. Zu diesem Ergebnis gelangte ein von der DFG finanziertes Projekt, das 2005 in der hier veröffentlichten internationalen Tagung am Alqueva-Staudamm (Moura, Portugal) mit Spezialisten diskutiert wurde. Die frühe Metallurgie in Zambujal ist vor allem Gegenstand der ersten Aufsätze während sich die anderen Beiträge dem weiteren Umfeld sowie methodischen Problemen der Montanarchäologie und Experimenten widmen. Es zeigt sich gegenüber älteren Auffassungen, dass die Innovation des Metallhandwerks wirtschaftlich-existentiell noch keine große Rolle spielte. Ein Glossar zu den deutschen, englischen, spanischen und portugiesischen Fachbegriffen rundet den Band ab.
Impermanent Monuments, Lasting Legacies: The Dār al-Khilāfa of Samarra and Palace Building in Early Abbasid Iraq. Saba, Matthew. Englisch. 2022. 216 S. 112 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 129,00 ISBN: 978-3-95490-519-5 L, Reichert
This book offers a new interpretation of the palaces built by the Abbasid dynasty of Iraq at the apex of its political power from 750 to 900 A.D., focusing on the main palace of Samarra, the Dār al-Khilāfa, as a case study. Early Abbasid palaces are known for their massive footprints, elaborate floorplans, and extensive decoration on the one hand, and for their speedy construction, uneven quality, and brevity of courtly occupation on the other. This study argues that these palaces reveal a concept of monumentality endemic to their era that did not assume the long-term permanence of the building. Rather, such palaces, conceived by their patrons and architects as “impermanent monuments,” were designed to create legacies of imperial power through the performative act of construction itself, the presentation of the finished product to select audiences during spectacular events, and the slow decay of their extensive ruins over time. These structures utilized large expanses of empty space combined with the elaboration of ceremonial protocols and the impact of innovative but often repetitive and inexpensive ornament to make a powerful impression without investing heavily in configurations of space or details of dĂ©cor that might not survive. It was the words of viewers about these structures, either in the form of anecdotes or poetry, that the Abbasids understood to be truly permanent, and some caliphs encouraged the creation of elaborate poems to extend the impact of these palaces far beyond their anticipated use as courtly residences.
Considering these palaces in light of coeval ideas about monumentality and memory, this study advances knowledge on an important period in the history of Islamic architecture that has been difficult to approach due to the complexity of the archaeological and literary evidence. To this end, the book includes an inventory of some of the architectural ornament found in the Dār al-Khilāfa of Samarra during the excavations of Ernst Herzfeld, offering a presentation of that material based on findspot. This study’s synthesis of archaeological evidence, primary sources, and secondary literature raises fresh questions regarding the temporality of palace architecture in the pre-Modern Islamic world—a phenomenon not limited to the Abbasid period—and offers a counterpoint to notions of the monument as a permanent, unchanging structure. It will be of interest to historians of pre-Modern architecture, as well as scholars of Arabic literature interested in the relationship between poetry and other art forms.
Das Ischtar-Tor aus Babylon. Vom Fragment zum Monument. Gries, Helen. Hrsg.: Museum fĂĽr Vor- und FrĂĽhgeschichte Staatliche Museen zu Berlin Stiftung PreuĂźischer Kulturbesitz. Deutsch. 2022. 80 S. 2 Landkarten, 24 fb. Abb., 19 Abb. 21 x 14,8 cm. EUR 12,95. ISBN: 978-3-7954-3715-2 Schnell & Steiner
Das reich verzierte Ischtar-Tor war eines der Stadttore des antiken Babylons. Erbauen ließ es der babylonische König Nebukadnezar II. im 6. Jh. v. Chr. Alljährlich zogen beim Neujahrsfest die Götterprozessionen durch das Tor ins Stadtzentrum ein.
Wie aber stellten die Babylonier die glänzenden Ziegel her? Welche Bedeutung hatten die Göttertiere Löwe, Drache und Stier? Wie und warum gelangten die Fragmente nach Berlin, wo in den 1920er Jahren aus Tausenden von Bruchstücken das Ischtar-Tor rekonstruiert wurde? Wie authentisch ist diese Rekonstruktion?
Diesen und vielen weiteren Fragen geht die vorliegende Publikation nach. Dabei beleuchtet sie sowohl die historischen Zusammenhänge als auch die jeweiligen Akteure*innen und ihre Beweggründe.
· Die Rekonstruktion des Ischtar-Tores ist eines der Highlights des Pergamonmuseums
Das Ischtar-Tor ist eines der bedeutendsten und bekanntesten altvorderasiatischen Monumente.
The Ishtar Gate of Babylon. From Fragment to Monument. Gries, Helen. Hrsg.: Museum fĂĽr Vor- und FrĂĽhgeschichte Staatliche Museen zu Berlin Stiftung PreuĂźischer Kulturbesitz. Englisch. 2022. S. 19 Abb., 2 Landkarten, 24 fb. Abb. 21 x 14,8 cm. EUR 12,95. ISBN: 978-3-7954-3726-8 Schnell & Steiner
La Porta di Ištar di Babilonia. Da frammento a monumento. Gries, Helen. Italienisch. 2022. S. 2 Landkarten, 24 fb. Abb., 19 Abb. 21 x 14,8 cm. EUR 12,95. ISBN: 978-3-7954-3727-5 Schnell & Steiner
La Puerta de Ishtar de Babilonia. Del fragmento al monumento. Gries, Helen. Spanisch. 2022. S. 2 Landkarten, 19 Abb., 24 fb. Abb. 21 x 14,8 cm. EUR 12,95. ISBN: 978-3-7954-3728-2 Schnell & Steiner
Stadttor und Stadteingang. Zur Alltags- und Kulturgeschichte der Stadt in der römischen Kaiserzeit. Froehlich, Susanne. Deutsch. 2022. 463 S. 37 teilw. fb. Abb. 23,5 x 16 cm. Gb. EUR 90,00. ISBN: 978-3-949189-18-0
Studien zu Neith und ihren Attributen in der Theologie des Tempels von Esna. Esna-Studien I. Studien zur spätägyptischen Religion (36). Recklinghausen, Daniel von. Das Land von Pfeil und Bogen. Deutsch. 2022. 140 S. 10 Abb., 6 Tabellen, 14 Tafeln. 29,7 x 21 cm. EUR 58,00. ISBN: 978-3-447-39261-7 Harrassowitz Verlag
In der Theologie des Tempels von Esna, von dem in erster Linie der in römischer Zeit errichtete und dekorierte Pronaos erhalten ist, tritt neben dem Gott Chnum auch die Göttin Neith prominent hervor, beide werden als Schöpfergottheit verehrt. Neith schützt mit ihren Attributen - Pfeil und Bogen - den kindlichen Sonnengott seit dem Uranfang und übt diese Funktion in der Folge für Götter, Könige und Menschen aus.
Pfeil und Bogen nehmen in den Inschriften und Darstellungen dieses Tempels deshalb eine besondere Stellung ein, so unter anderem in dem Ritualszenentypus „Pfeil und Bogen darreichen“ sowie im Ablauf der Rituale, die während des Festes am 13. Epiphi - dem für Neith zentralen Fest in Esna - durchzuführen waren. Nach einleitenden kursorischen Überblicken zur Verwendungsweise von Pfeil und Bogen im pharaonischen Ägypten sowie in der ägyptischen Religion folgt mit den Texten aus Esna, die übersetzt und eingehend kommentiert werden, der Schwerpunkt des Buches. Hinzu kommt eine Analyse ihrer Einbindung in die raumübergreifende Dekorationssystematik des Pronaos. Im Ergebnis lässt sich eingehend nachvollziehen, wie Pfeil und Bogen als Attribute wie auch als Kultobjekte der Neith in Esna verstanden wurden.
Xantener Berichte. Der Hafentempel auf Insula 37 der Colonia Ulpia Traiana, Xanten. Tempelbau und Temenos des coloniazeitlichen Heiligtums. Architektur, Baudekor, Skulptur. Oenbrink, Werner. Deutsch. 2022. 508 S. 80 Abb, 100 fb. Abb. 28,2 x 22,3 cm. EUR 75,00. CHF 75,00 ISBN: 978-3-96176-192-0
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