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Antike und Spätantike

 
 
Studien zu Ikonologie und Funktion von Athletenstandbildern in Hellenismus und Römischer Kaiserzeit. ""Die aus dem Gymnasion"" Eikoniká. Kunstwissenschaftliche Beiträge, im Auftrag der Görres-Gesellschaft (10). Spahlinger, Florian. Hrsg.: Wolter-von dem Knesebeck, Harald; Dresken-Weiland, Jutta; Steinhart, Matthias; Kieven, Elisabeth; Liverani, Paolo. 2020. 240 S. 135 sw. Abb., 2 Tabellen, schwarz-weiß. 28,0 x 21,0 cm. Deutsch. EUR 50,00. ISBN: 978-3-7954-3527-1 Schnell & Steiner
In der Dissertationsschrift werden vor allem Porträtstandbilder von siegreichen Athleten als auch die ursprünglichen Aufstellungskontexte dieser Standbilder vorgestellt, die vom 4. Jh. v. Chr bis in die Spätantike hinein an unterschiedlichen, doch stets stark frequentierten Plätzen von Städten und Heiligtümern zur Aufstellung kamen.
Die Arbeit versteht sich als konstruktive Weiterführung und Ergänzung der bisherigen Forschung, die, auf stilistische Fragen konzentriert, Athletenstatuen in römischer Zeit als entpersonalisierte `Kunstwerk-Athletenstatue` betrachtete. Ziel der Arbeit ist ein differenziertes Verständnis der Aussageabsicht des griechischen Athletenstandbildes in seinen unterschiedlichen Repräsentationsformen (Sieger, Gymnasiast, [klassizistische] Kopie) und Funktionen an seinem Aufstellungsort im Kontext vorhandener Denkmäler und Gebäude in hellenistischer und römischer Zeit. Die Arbeit dient auch der Zusammenführung, Überprüfung und gegebenenfalls der Neubewertung von bisher verstreut publizierten Einzelbefunden von Athletenstandbildern dieser beiden Epochen. Archäologische, epigraphische und literarische Quellen werden zusammengeführt, um eine möglichst hohe Schnittmenge von aussagekräftigen Kontexten von Athletenstandbildern zu erhalten.
Ernst Müller: Cäsaren-Porträts / Beiträge zur Physiognomik und Pathographie der römischen Kaiserhäuser nach ihren Münzen und anderen antiken Denkmälern. Müller, Ernst. 2020. 142 S. 19 plates. Deutsch. EUR 109,95. ISBN: 978-3-11-143283-0
Das Heer des Maximinus Thrax. Die römische Armee im frühen 3. Jahrhundert n. Chr. Eschbach, Jan. 2020. 160 S. 24 Abb. 26,0 x 19,0 cm. Deutsch. EUR 39,95. ISBN: 978-3-96360-019-7
"Die Inschriften zu den Ludi saeculares. Acta ludorum saecularium. Schnegg, Bärbel. Beitr.: Chausson, François; Schneider-Lastin, Wolfram. 2020. 528 S. 24,0 x 17,0 cm. Deutsch. EUR 99,95. " ISBN: 978-3-11-061331-5
Vorfertigung, Standardisierung und Massenproduktion marmorner Bauteile in der römischen Kaiserzeit. Philippika (121). Toma, Natalia. Marmor – Maße – Monumente. 2020. 568 S. 213 Tabellen, 79 Tafeln. 29,7 x 21,0 cm. Deutsch. EUR 148,00. ISBN: 978-3-447-19749-6 Harrassowitz Verlag
Marmor ist das Baumaterial, das die Wahrnehmung antiker Architektur und des Aussehens antiker Städte maßgeblich prägt. Die augusteische Ausgestaltung Roms mit Marmor (Sueton, Augustus-Vita 28) markiert den Anfang des Phänomens der Monumentalisierung römischer Städte, die vornehmlich in der Errichtung monumentaler Marmorarchitektur(en) zum Ausdruck kommt und deren Ausmaß sich mit dem in der Kaiserzeit florierenden Handel mit marmornem Material erklären lässt.
Natalia Toma legt eine systematische Untersuchung des kaiserzeitlichen Marmorhandels vor und erforscht seine Auswirkungen auf das römische Bauwesen und das Erscheinungsbild römischer Städte. Ihre Studie erfasst Formen, Maße und Herkunft marmornen Baumaterials aus 22 Abbaugebieten, aus 58 Schiffswracks sowie aus den Marmorlagern Roms. Im Zentrum der Beurteilung des vorgefertigten Baumaterials stehen die einzelnen Bauteile einer Säule, die mit denjenigen der Säulenarchitekturen in der Baetica, in Tripolitania, Moesia Inferior und Karien/Südionien verglichen werden. Auf diese Weise wird das Zustandekommen der ‚Massenarchitektur‘ aus vorgefertigten und standardisierten Bauteilen, die ihrerseits zu einer Vereinheitlichung des Erscheinungsbildes römischer Städte geführt hat, analysiert. Ergänzt wird die Studie um ein archäometrisches Kapitel, in dem naturwissenschaftliche Methoden zur Marmorherkunftsbestimmung Anwendung finden.
Römische Landnutzung im antiken Industrierevier bei Mayen. Römisch Germanisches Zentralmuseum / Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (155). Redaktion Giljohann, Riccarda; Grünewald, Martin; Wenzel, Stefan. 2020. 500 S. 250 Abb., 30 Tafeln, 12 Beilagen und weiteres Online-Material. 30,0 x 21,0 cm. Deutsch. EUR 140,00. ISBN: 978-3-7954-3558-5 Schnell & Steiner
Seit Beginn der römischen Kaiserzeit erlebte die Gegend zwischen Mayen am Rande der Eifel und Andernach am Rhein eine enorme Steigerung der wirtschaftlichen Aktivität. In kurzer Zeit entstand dort ein Industrierevier, von dem aus weite Gebiete in den römischen Nordwestprovinzen mit hochwertigen Basaltlava-Mühlsteinen, leichten Tuffsteinen und später mit hitzebeständiger Keramik versorgt wurden. Steinbrüche wurden neu angelegt, Land- und Wasserwege ausgebaut, bestehende Exportgebiete ausgedehnt und andere erschlossen.
Wie konnten zugezogene Arbeiter und ihre Familien ernährt werden, und welche Folgen hatte der Erfolg der Stein- und der energieintensiven Keramikindustrie für die Umwelt? Um dies zu klären wurden zwei römische Villen am Nordrand der Mayener Mühlsteinbrüche mit geophysikalischen Messungen, Grabungen, geoarchäologischen und botanischen Untersuchungen erforscht und ihr Umfeld erkundet. Die Bewohner der villa Mendig »Im Winkel« waren selbst an der Herstellung von Mühlsteinen beteiligt. In der Spätantike dürfte dort ein Umschlagplatz für Mühlsteine gewesen sein, während ein wehrhafter Speicherbau die Versorgung der Steinbrucharbeiter sicherstellte. In der villa »Lungenkärchen« residierten Steinbruchbesitzer. Sie erwies sich als Axialhofanlage mit monumentalem Wasserbecken. Begehungen führten ebenso zur Auffindung des zu »Lungenkärchen« gehörenden Begräbnisplatzes mit Monumenten aus Lothringer Kalkstein wie zur Entdeckung eines bislang unbekannten vicus »im Terl«.
NIKE. Die Darstellung der Siegesgöttin in der antiken griechischen Skulptur. Sturm, Robert. 2020. 172 S. Zahlr. Abb. 21,0 x 14,8 cm. Deutsch. EUR 28,00. ISBN: 978-3-96138-232-3
Von der frühdynastischen bis zur parthischen Zeit. Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Deutschen Orient-Gesellschaft (156). Klengel-Brandt, Evelyn; Onasch, Hans-Ulrich. Die Terrakotten aus Assur im Vorderasiatischen Museum Berlin. 2020. 620 S. 340 Tafeln. 34,5 x 24,0 cm. Deutsch. EUR 158,00. ISBN: 978-3-447-11394-6 Harrassowitz Verlag
Die nach der Fundteilung in das Vorderasiatische Museum in Berlin gelangten Terrakotten aus den Grabungen der DOG am Anfang des 20. Jahrhunderts in Assur werden nun in ihrem Gesamtbestand vorgelegt. Es handelt sich um knapp 1900 Stücke, die etwa zur Hälfte aus anthropomorphen Figuren, zu einem weiteren Drittel aus Darstellungen von Tieren sowie von Möbeln und Streitwagen bestehen.
Die Terrakotten aus Assur nehmen unter den Fundkomplexen aus Mesopotamien eine besondere Stellung ein, da sie den Zeitraum von der Mitte des 3. Jahrtausends v.Chr. bis in die parthische Periode des 3. Jahrhunderts abdecken, die hellenistische Epoche ist aus historischen Gründen nicht vertreten. Sie sind entgegen der in Mesopotamien verbreiteteren Praxis vorwiegend mit der Hand hergestellt worden und weisen somit größere individuelle Vielfalt in den Typen auf, als dies bei der Formproduktion üblich ist, die in Assur nur bei einem kleinen Teil der Stücke genutzt wurde. Die Vorlage der Terrakotten von einem der wichtigsten Fundorte des nördlichen Mesopotamien in einem ausführlichen Katalog mit Kommentaren und neuen Fotos in verschiedenen Ansichten bilden die Grundlage für die weitere Forschung zu dieser Gattung und für vergleichende Studien.
The Tübingen Hoplite. A Greek Masterpiece from the Time of the Persian Wars. Zimmer, Kathrin Barbara. 2020. 92 S. Englisch. EUR 4,90. ISBN: 978-3-9819182-8-1
Die sieben Weltwunder der Antike. Pop-up-Buch. Cuthew, Lucy. 2020. 32 S. 7 Pop-ups, 32 fb. Abb. 35,3 x 21,9 cm. Deutsch. EUR 24,00. CHF 33,90 ISBN: 978-3-7913-7471-0
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