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Antike und Spätantike

 
 
The Demotic Ritual Texts of Bodl. MS. Egypt. a. 3(P). Studien zur spätägyptischen Religion (30). Smith, Mark. Between Temple and Tomb. 2019. 222 S. 14 Abb., 3 fb. Abb. 30 x 21 cm. Engl. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-11331-1 Harrassowitz Verlag
The ancient Egyptians believed that rites performed for Osiris, the god of the dead, played a critical role in maintaining Egypt`s well-being and prosperity. Not only did they ensure the renewed fertility of the country’s arable land, they also guaranteed the political and social cohesion of the Egyptian state. However, it was not only at the national level, but at the individual level as well, that the Egyptians deemed such rites to be beneficial. Ritual texts intended to restore Osiris to life, suitably adapted, could also be recited for deceased individuals. Thus they could benefit from them in the same way that Osiris did. In the Graeco-Roman Period, adapted ritual texts of this sort were employed alongside texts originally composed for use in the funerary cult of ordinary deceased people. A number of ritual texts which are first attested in the private sphere subsequently appear in the temple sphere as well. Some ritual texts appear to have moved back and forth from one sphere to another, which suggests that the boundaries between the Osirian temple cult and the private funerary cult may have been more fluid than we usually imagine.
The ritual texts edited in this volume offer an excellent opportunity to explore these and related issues. Most of them are known to have been employed both for the benefit of the god Osiris and for ordinary deceased people, in certain cases, during one and the same period of Egypt`s history. This is one of their most interesting and striking features. They stand at the interface between temple cult and cult of the dead and allow us to trace the transmission of beliefs and practices from one sphere to the other.
"Geschichte der antiken Bildhauerkunst V. Plastik der römischen Kaiserzeit vom Regierungsantritt des Antoninus Piusbis zum Ende der Antike. Hrsg.: Bol, Peter; Reinsberg, Carola; Bol, Renate; Kreikenbom, Detlev. 2019. 659 S. EUR 98,00. " ISBN: 978-3-88462-371-8
A Philological Perspective. Schriften zur Vorderasiatischen Archäologie (14). Tudeau, Johanna. Building in Assyria. 2019. 194 S. 40 ill., 1 table. 30 x 21 cm. Engl. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-11336-6 Harrassowitz Verlag
Johanna Tudeau offers with this book a sketch of the practice and ideology of building in Assyria based on textual evidence. The study focuses on the Assyrian royal inscriptions and state archives, two of the most comprehensive textual corpora available on the topic. The temporal and spatial framework is necessarily broad, from the rise to the fall of Assyria, from one end of the empire to the other. This stands in contrast with a targeted terminological approach: architectural keywords structure the chapters and these follow the stages of the building process. The findings come together in a chapter devoted to the modern significance of ancient realities, where grounds for the investigation and interpretation of space are proposed to serve philologists and archaeologists alike, hopefully facilitating the exchange between disciplines.
A Philological Perspective. Schriften zur Vorderasiatischen Archäologie (14). Tudeau, Johanna. Building in Assyria. 2019. 194 S. 40 ill., 1 table. 30 x 21 cm. Engl. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-19942-1 Harrassowitz Verlag
Johanna Tudeau offers with this book a sketch of the practice and ideology of building in Assyria based on textual evidence. The study focuses on the Assyrian royal inscriptions and state archives, two of the most comprehensive textual corpora available on the topic. The temporal and spatial framework is necessarily broad, from the rise to the fall of Assyria, from one end of the empire to the other. This stands in contrast with a targeted terminological approach: architectural keywords structure the chapters and these follow the stages of the building process. The findings come together in a chapter devoted to the modern significance of ancient realities, where grounds for the investigation and interpretation of space are proposed to serve philologists and archaeologists alike, hopefully facilitating the exchange between disciplines.
Götterabbildungen im Westen des Römischen Reiches – Imagens de divindades no Ocidente do Império romano. Iberia Archäologica (20). Hrsg.: Schattner, Thomas G.; Guerra, Amílcar. Das Antlitz der Götter – O rosto das divindades. 2019. 332 S. 223 Abb., 18 fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-95490-423-5 L, Reichert
Götterdarstellungen finden im Vergleich zu italischen, punischen oder gar griechischen Mittelmeer-Anrainern vergleichsweise spät und zögerlich Eingang in die Bildwelt der Hispaniae. Tatsächlich erscheinen sie allenthalben erst in der römischen Kaiserzeit, da die römischen Götter in Statue und Relief als Denkmäler das provinzielle Panorama beherrschen. Neben diesen Darstellungen aus dem griechisch-römischen Repertoire lassen sich jedoch schon früh formale Ausprägungen in der Plastik beobachten, die teils auf ostmediterrane orientalische und griechisch-römische Vorbilder zurückgehen, die aber andererseits durch eigene Traditionen bestimmte Rezeption widerspiegeln. Diese beiden Komponenten lassen sich bis in die Mittlere Kaiserzeit fassen, da die Tendenz zur Vereinheitlichung und Konvergenz als eine Auswirkung der Romanisierung Platz greift. Die verschiedenen Aspekte sind in den Beiträgen dieses Sammelbandes besprochen und diskutiert, der die Akten eines Kolloquiums im nordportugiesischen Boticas zum Thema enthält. Diese stammen aus der Feder von 17 Autoren internationaler Herkunft. Die Gliederung des Bandes ist am griechischen wie am römischen Götterbild orientiert, an den Schriftquellen wie an den Verhältnissen in anderen Provinzen des Römischen Reiches, wie etwa an den Rheinprovinzen, die als Vergleich gelten können. Im Mittelpunkt steht jedoch das Götterbild der Hispaniae, wie es in spät-iberischen und provinzialrömischen Denkmälern vor uns tritt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem hispanischen Nordwesten und Westen, da diese Regionen als letzte von der Verbreitung des römischen Formenguts erfaßt werden, so daß die Fortdauer des Indigenen sich deutlicher zeigt als anderswo. Damit leistet die Abteilung Madrid einen Beitrag zur Heiligtumforschung, die am Deutschen Archäologischen Institut (DAI) traditionell eine bedeutende Rolle spielt.
Der Goldmünzhort und die spätlatènezeitlichen Münzen aus Riegel am Kaiserstuhl. Weis, Falko. 2019. 148 S. 37 Abb., 14 fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 45,80. ISBN: 978-3-89646-779-9
Die griechische Welt. Erinnerungsorte der Antike. Hrsg.: Stein-Hölkeskamp, Elke; Hölkeskamp, Karl-Joachim. 2019. 683 S. 111 Abb., 5 Karten. 24 x 16 cm. Br. EUR 28,00 ISBN: 978-3-406-74313-9 C. H. Beck
Mykene und Troia, Marathon und Athen - geschichtsmächtige Orte, deren Namen auch nach Jahrhunderten nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben. Sie stehen wie der Parthenon und der Pergamonaltar, wie die Epen Homers und das Geschichtswerk des Herodot, wie das Orakel von Delphi und die griechische Philosophie, wie die Olympischen Spiele und die Erfindung der Demokratie für eine strahlende Morgenröte, die Europa der griechischen Antike verdankt. In insgesamt 33 meisterhaften Beiträgen präsentieren herausragende Autorinnen und Autoren die wichtigsten Erinnerungsorte der griechischen Geschichte.
Ursprung und Frühzeit des Heraion von Samos. Teil 1: Topographie, Architektur und Geschichte. Walter, Hans; Clemente, Angelika; Niemeier, Wolf-Dietrich. 2019. 356 S. 9 fb. Abb., 420 Abb. 34 x 24 cm. EUR 78,00. ISBN: 978-3-95490-399-3 L, Reichert
Ernst Buschor, langjähriger Ausgräber des Heraion auf Samos, hat 1959 festgestellt: »Wohl kein anderes großes griechisches Heiligtum kann in so geschlossenem, anschaulichem Bild von seinen frühen Jahrhunderten bis in die späten verfolgt werden wie dieses, und von keinem anderen Fundort hat die altionische Baukunst so bedeutendes Licht empfangen«. Es war Buschors großes wissenschaftliches Verdienst, die Frühzeit dieses Heiligtums zu entdecken, mit den Hekatompedoi I und II, ›hundertfüßigen‹ Tempelbauten, die den beiden Riesentempeln Dipteros I und II vorausgingen, und sechs bis ca. 1000 v. Chr. zurückreichenden Steinaltären, die unter dem gegen die Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. erbauten und mit Dipteros I zu verbindenden Großen Altar zutage kamen. Der Verlust von Fundmaterial und Grabungsdokumentation im Zweiten Weltkrieg verhinderte die endgültige Publikation dieser wichtigen Grabungen. Hauptziel der nach dem Zweiten Weltkrieg von Buschor wiederaufgenommenen Grabungen war es, zunächst die Bauten und Anlagen innerhalb des vor dem Krieg ergrabenen Bereichs erneut zu untersuchen, die verlorenen Befunde wiederzugewinnen und zu veröffentlichen. Nach Buschors Tod 1961 untersuchte Hans Walter mit Angelika Clemente als Architektin noch einmal den Kernbereich des frühen Heiligtums, die frühen Altäre und die Hekatompedoi I und II. Walters Weggang 1965 von Samos um den neu gegründeten Lehrstuhl für Klassische Archäologie an der Universität Salzburg zu übernehmen und die Ausgrabungen auf dem Kolonna-Hügel auf Ägina wieder aufzunehmen, führte zu einer großen Verzögerung der endgültigen Publikation der Grabungen der Jahre 1957 bis 1964 im samischen Heraion und – damit verbunden – zu Unsicherheiten in Hinsicht auf Datierung und Gestalt der frühen Bauten im Heiligtum und zu kontroversen Diskussionen um sie. Der vorliegende Band, in dem grundlegend die Topographie, Architektur und Geschichte des frühen Heraion von der ›minoischen Thalassokratie‹ über die mykenische Expansion, die ›Ionische Wanderung‹, den großen Aufschwung des Heiligtums im 7. Jh. v. Chr. mit den ersten Tempelbauten und zahlreichen Weihegaben aus Ägypten und dem Vorderen Orient bis in die Zeit der Errichtung des ersten Großtempels, Dipteros I, in der ersten Hälfte des 6. Jhs. v. Chr. dargestellt und in den geographischen Rahmen der gleichzeitigen Entwicklungen auf den Inseln der Südost-Ägäis und an der Westküste Kleinasiens gestellt wird, schließt daher eine wichtige Lücke in der Samos-Reihe.
Eine Studie zum Darreichen der Morgen- und Abendbarke in den ägyptischen Tempeln griechisch-römischer Zeit. Studien zur spätägyptischen Religion (28). Kertmann, Jessica. Im Fahrwasser des Sonnengottes. 2019. 330 S. 8 Abb., 8 Pläne, 5 Tafeln. 30 x 21 cm. EUR 118,00. ISBN: 978-3-447-11322-9 Harrassowitz Verlag
Die Fahrten des Sonnengottes in seinen Barken entlang des Himmels und durch die Unterwelt gehören zu den zentralen Elementen des altägyptischen Weltbildes. Die mit dem Sonnenlauf verbundenen Vorstellungen wurden im Verlauf der ägyptischen Religionsgeschichte in unterschiedlichen Textgattungen mehr oder weniger ausführlich beschrieben und dargestellt. In den Tempeln griechisch-römischer Zeit ist mit 45 Belegen ein Ritualszenentypus bezeugt, der den König beim Offerieren der Morgen- bzw. Abendbarke des Sonnengottes zeigt.
Jessica Kertmann stellt diese Szenen in den Mittelpunkt ihrer Studie. Im ersten Teil der Untersuchung werden die Zeugnisse in einer kommentierten Übersetzung präsentiert, bei der auch die Position im Tempel, der Aufbau des Szenenbildes und die Ikonographie der Barken besprochen werden. Darauf aufbauend folgt im zweiten Teil eine Analyse der Szenen und ihrer Texte unter verschiedenen Gesichtspunkten. Die Konzeption der einzelnen Protagonisten und ihre Ikonographie werden ebenso in den Blick genommen wie die Gegengaben, die Sonnenlaufmotive und die formale Gestaltung der Szenentexte. Ergänzt wird die Untersuchung durch ein übergreifendes Kapitel zur Konzeption des Sonnenlaufes und der Sonnenbarken sowie zur Frage nach der neuen Zuordnung der Barken auf die Tagesphasen in griechisch-römischer Zeit.
Zwei römische Kleinkastelle un Hanau-Mittelbuchen und der Verlauf des Wetteraulimes in domitianisch-trajanischer Zeit. Lindner, Christoph. 2019. 78 S. EUR 19,80. ISBN: 978-3-88462-390-9
Kunst der Spätantike im Mittelmeerraum. Spätantike und byzantinische Kleinkunst aus Berliner Besitz. Ausstellung aus Anlaß des VI. Internationalen Kongresses für Archäologie. Hrsg.: Schlunk, Helmut. 2019. 85 S. Abb. EUR 109,95. ISBN: 978-3-11-150438-4
The Economy of the Paracas Culture (800 to 200 BC) in Southern Peru. Forschungen zur Archäologie Außereuropäischer Kulturen (16). Mader, Christian. Sea Shells in the Mountains and Llamas on the Coast. 2019. 212 S. 61 Abb. 27 diagrams, 8 maps, 20 fb. Abb. 30 x 21 cm. Engl. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-11327-4 Harrassowitz Verlag
The research presented in this volume reconstructs the economic system of the Paracas culture (800-200 BC) in southern Peru. In doing so, the main emphasis is on economic exchange at the western slope of the Andes, with the Late Paracas period (370-200 BC) in the Palpa valleys (Andean Transect) serving as a case study. For this archaeoeconomic approach, Jauranga (285 m.a.s.l.), Collanco (1.630 m.a.s.l.), and Cutamalla (3.300 m.a.s.l.) – where extensive excavations were conducted by the Palpa Archaeological Project of the German Archaeological Institute – are the most important sites. The work is based on analyses of excavated materials, particularly obsidian artifacts, malacological finds, and camelid bones. Therefore, various methods including archaeometric techniques, quantification, artifact classification, and species determination are combined.
The results show exchange processes in the western Andes that are characterized by unbalanced commodity flows. Resources from the highlands such as obsidian, camelids and their products arrived at the Pacific desert strip in large amounts, while marine resources such as sea shells reached highland regions only in small amounts. Raw materials were not just procured in the mountains, there were also strategic production centers like Cutamalla. All in all, consumption at coastal settlements like Jauranga needs to be seen as the driving force behind the Paracas economy.
Die frühgermanische Kultur in Ostdeutschland und Polen. Petersen, Ernst. 2019. 194 S. 36 Abb. EUR 109,95. ISBN: 978-3-11-167993-8
Beiträge einer Tagung des Exzellenzclusters «Religion und Politik in Vormoderne und Moderne» 2016 in Münster. Beihefte zur Zeitschrift für Altorientalische und Biblische Rechtsgeschichte (25). Hrsg.: Achenbach, Reinhard. Persische Reichspolitik und lokale Heiligtümer. 2019. 294 S. 71 Abb., 3 Tabellen. 24 x 17 cm. EUR 68,00. ISBN: 978-3-447-19938-4 Harrassowitz Verlag
Der Sammelband präsentiert die Beiträge der internationalen Tagung des Exzellenzclusters „Religion und Politik in Vormoderne und Moderne“ 2016 in Münster zur Religionspolitik der Achaimeniden und der Rolle ihrer Lokalheiligtümer. In welchem Maße dienten die Lokalreligionen zur Stabilisierung der politischen Verhältnisse bzw. trugen sie zur Destabilisierung bei? In welcher Weise unterstützten die Heiligtümer eine Wahrung lokaler Identität und wie weit waren sie aufgrund ökonomischer und äußerer Machtverhältnisse auf das Wohlwollen der Perser angewiesen? Welchen Einfluss hatten die Eidesrituale der Symmachien auf die Stellung der Heiligtümer der gewährleistenden Gottheiten? Wie wirkte sich die wachsende Kenntnis über die Vielfalt der Religionen im Perserreich auf die Politik aus und wie reagierten unterschiedliche Ethnien hierauf? Wie kann man Konvergenzen und Divergenzen kultureller Entwicklungen und weltanschaulicher Vorstellungen in der Achaimenidenzeit besser erfassen und beschreiben?
Der Band enthält Beiträge von J. Wiesehöfer, C. Tuplin, B. Jacobs, A. Schachner/E. Winter, C. Marek, K. Kleber, H. Linkott, S. Lippert, R.G. Kratz, O. Lipschits, C. Frevel und R. Achenbach.
Ein minoisches Heiligtum. in der Sfakia / Kreta. Huneke, Klaus. 2019. 124 S. 64 fb. Abb. 30 x 22 cm. HC . EUR 49,90. CHF 66,90 ISBN: 978-3-7504-7358-4
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