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Architektur

 
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The Coming of Age of Urban Agriculture. Hrsg.: Roggema, Rob. Englisch. 2023. 305 S. 1 Abb., 120 fb. Tabellen. 23,5 x 15,5 cm. EUR 139,09. CHF 153,50 ISBN: 978-3-031-37860-7
Die Architektur des Realen. Plädoyer gegen die Bilderflut in der Baukultur. Denkinger, Bernhard. 2023. 248 S. 69 SW-Abb. EUR 39,99. CHF 48,00 ISBN: 978-3-8394-6589-9
Brasilia - Chandigarh. Living with Modernity. Fotos von Baan, Iwan; Beitr.: Stierli, Martino; Nooteboom, Cees. Englisch. 2023. 240 S. 22,7 x 17 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 38,00 ISBN: 978-3-03778-750-2
The Elemental Metropolis. The Past and Future of the Extended Urbanity in the Yangtze River Delta, China. Zhang, Qinyi. Englisch. 2023. 239 S. 109 fb. Abb., 24 Abb. 23,5 x 15,5 cm. EUR 128,39. CHF 141,50 ISBN: 978-3-031-36408-2
China, Russia and Central Asian Infrastructure. Fragmenting or Reformatting the Region?. Krasnopolsky, Peter. Englisch. 2023. 346 S. 1 Abb., 5 fb. Abb. 21 x 14,8 cm. EUR 106,99. CHF 118,00 ISBN: 978-981-19-4256-3
Zweifach war des Bauens Lust. Architektur | Leben | Gesellschaft. Eisentraut, Wolf R. 2023. 379 S. teils fb. Abb. 26 x 21 cm. Gb. EUR 40,00. ISBN: 978-3-86732-429-8 Lukas
Zwei Architektenleben in einer Person: eines in der DDR und eines im vereinigten Deutschland, beide geprägt vom Engagement für Bauen und Baukultur. In lockerer zeitlicher Abfolge berichtet Wolf R. Eisentraut über seinen Umgang mit politischen und wirtschaftlichen Zwängen, über die Gewinnung geistiger Freiräume und das Berufsethos. Anhand konkreter Ereignisse und Planungen denkt er objektive Vorgänge und subjektive Erlebnisse zusammen, stellt Lust und Frust des Architektenlebens in zwei Gesellschaftsordnungen dar. Mehrfach setzt er sich mit der Typenprojektierung in der DDR, aber auch mit dem profitorientierten Bauen der Gegenwart auseinander. Und er gibt Einblicke, wie Architektur entsteht. Seine Betrachtungen zur Rolle von individuellem und kollektivem Schaffen und zum Urheberrecht entspringen persönlichem Erleben. Breiten Raum nimmt nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit Ingenieuren und bildenden Künstlern ein.
Die sein Leben und Schaffen strukturierenden zeitgeschichtlichen Perioden korrespondieren mit den drei großen Kapiteln »Werden«, »Wirken« und »Weiterbauen«. Diese bieten zugleich wichtige Einblicke in die Architekturgeschichte der DDR und der Folgezeit. Ob an der Nordsee oder auf Usedom, auf dem Brocken oder in Sachsen, vor allem aber in Berlin begegnet man baulichen Zeugnissen des Architekten, der schildert, wie er in den Beruf hineinwuchs und ihn als Berufung begriff.
Die kurzweiligen Texte sind mit Abbildungen ausgeführter Bauten oder von Arbeitsskizzen illustriert. Die darin sich widerspiegelnde Vielseitigkeit der Bauaufgaben lässt ein ausgefülltes und schaffensreiches Leben erkennen, das Wolf R. Eisentraut nicht nur als Architekt im volkseigenen und im privaten Büro, sondern auch als Hochschullehrer, Bühnenbildner, Moderator, Publizist und sogar Maurer beglückt hat.
Free Street Manifesto. Hrsg.: Free Street Alliance. Englisch. 2023. 160 S. 90 fb. und s/w Abb. EUR 38,00. ISBN: 978-3-98612-053-5
reflektieren - interpretieren - realisieren. Architektur von A. Furrer und Partner, 1979-2018. Hrsg.: Furrer, Andreas; Glatz, Regina; Baumgartner, Christian; Neuenschwander, Michael; Häberli, Martin; Schmid, Andreas; Beitr.: Hanak, Michael. 2023. 208 S. 140 fb. 96 s/w-Abb. 23 x 17 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03860-341-2 Park Books
Das Berner Architekturbüro A. Furrer und Partner hat sich in den 40 Jahren seiner erfolgreichen Bautätigkeit durch konstant hohe Qualitätsansprüche, eine gestalterisch unprätentiöse und zeitlose Architektursprache und die sorgfältige Anwendung der zur Verfügung stehenden technischen und baulichen Möglichkeiten ausgezeichnet. Die Vielfalt der ausgeführten Bauaufgaben ist gross: von der Umgestaltung des historischen Bärengrabens in ein zeitgemässes Tiergehege über Umbauten von Privathäusern und Hochschulgebäuden bis zu Neubauten wie jenem für das Medienhaus Stämpfli AG. Die Berücksichtigung funktionaler Zusammenhänge und die örtlichen Gegebenheiten sowie deren Lesart standen dabei stets im Fokus der architektonischen Auseinandersetzung. Bei Umbauten war zudem immer der originale Bestand zentrale Quelle der Projektentwicklung.
Diese Monografie präsentiert umfassend mit Fotografien, Zeichnungen und Plänen 16 ausgeführte Projekte in Bern und Umgebung, die einerseits die Rahmenbedingungen der jeweiligen Zeit widerspiegeln und andererseits Entwürfe nach zeitunabhängigen Kriterien darstellen. Abgerundet wird der Band durch einen Essay des Kunst- und Architekturhistorikers Michael Hanak.
Gebaute Beziehungen. Max Frisch und Franz Bruno Frisch - Zwei Architekten im Kontext ihrer Zeit. Hagen Hodgson, Petra. 2023. 480 S. 323 fb. 128 s/w-Abb. 28,5 x 21 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-128-2 Scheidegger & Spiess
Max Frisch (1911–1991) muss man niemandem mehr vorstellen. Mit Romanen wie Stiller und Homo Faber und mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter hat er als Schriftsteller Weltruhm erlangt. Dass Frisch anfangs Architekt war, ist viel weniger bekannt. Aber auch in dieser Disziplin hat er deutliche Spuren hinterlassen, zum Beispiel mit dem denkmalgeschützten Freibad Letzigraben in Zürich oder als kritischer, scharfzüngiger Geist, dessen Ansichten bis heute in den städtebaulichen und gesellschaftsarchitektonischen Diskurs einfliessen.
Nicht so Max` Vater Franz Bruno Frisch (1871–1932). Dessen realisiertes architektonisches OEuvre ist zwar deutlich grösser und reicht vom privaten Badepavillon über Arbeiter- und Angestelltenhäuser bis zu öffentlichen Bauten, die ebenfalls unter Denkmalschutz stehen. Dennoch ist es zu Unrecht völlig unbekannt geblieben.
Gebaute Beziehungen. Max Frisch und Franz Bruno Frisch – Zwei Architekten im Kontext Ihrer Zeit schliesst nun diese Lücke. Es beleuchtet unter dem Aspekt der Beziehungen das architektonische Denken und Schaffen von Vater und Sohn Frisch, insbesondere mit Blick auf architektonische und städtebauliche Problemstellungen zu ihrer jeweiligen Schaffenszeit. Betrachtet werden aber auch Parallelen von Architektur und Literatur in Max Frischs Werk. Zugleich eröffnet das Buch ganz neue Interpretationsmöglichkeiten in Bezug auf das bei Max Frisch zentrale literarische Thema der Identitätsproblematik.
Lux Guyer - Obere Schiedhalde. Die Wiederbelebung eines Wohnhauses von 1929. Hrsg.: Balland, Ludovic; Christ, Emanuel; Gantenbein, Christoph; Richter, Sven; Übersetzt von Denton, Jill; Körber, Silke. 2023. 208 S. 89 fb. und 259 s/w-Abb. 32,5 x 24,5 cm. Gb. EUR 65,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-03860-253-8 Park Books
Das Haus Obere Schiedhalde in Küsnacht am Zürichsee ist ein Schlüsselwerk der Schweizer Architektin Lux Guyer (1894–1955). Sie war die erste selbstständige Architektin des Landes und baute 1929 das Wohnhaus, das sie zeitweilig selbst bewohnte, als Variation ihres legendär gewordenen SAFFA-Hauses. In den vergangenen Jahren wurde das Gebäude durch Christ & Gantenbein und Sven Richter umfassend und sorgfältig saniert. Zusammen mit der neuen Besitzerfamilie machten sie es sich zum Auftrag, dieses wichtige Baudenkmal der Schweizer Moderne nicht nur zu sichern, sondern in Form dieses Buches auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Für die Sanierung arbeiteten die Architekten eng mit der Denkmalpflege zusammen. Zudem zogen sie für die geschichtsbewusste Aktualisierung von Innenarchitektur, Farbgebung, Möblierung und Gartenarchitektur ausgewiesene Spezialistinnen und Hersteller hinzu: Annette Douglas war für die Textilien verantwortlich, die Möbel wurden durch INCHfurniture entworfen, und die Gartengestaltung wurde August und Margrit Künzel übertragen.
Diese von Ludovic Balland und Annina Schepping konzipierte Baumonografie dokumentiert die Sanierung und Neuinterpretation des Hauses Obere Schiedhalde auf herausragende Weise. Rund 270 Fotografien von Haus, Garten, Baudetails und Möbeln sowie Texte und Pläne erzählen die Geschichte des Hauses und seiner Sanierung.
Zaha Hadid. Complete Works 1979?Today. 40th Ed. Jodidio, Philip. Deutsch; Englisch; Französisch. 2023. 492 S. 21,7 x 15,6 cm. HC. EUR 25,00. ISBN: 978-3-8365-9349-6
Der Haynpalast - bewegte Geschichte eines Etagenhauses 1910-2023. hamburger bauheft 41. Barth, Reinhard. 2023. 68 S. 14,8 x 20,8 cm. EUR 12,00. ISBN: 978-3-944405-68-1
Hundertwasser Architektur & Philosophie - Hundertwasser Art Centre. Namida AG, Glarus/CH. Englisch; Deutsch. 2023. 48 S. 16,5 x 16,5 cm. Gb. EUR 9,80. CHF 13,90 ISBN: 978-3-946177-26-5
Indian Architecture in Postcards. A New Perspective on a Modern Heritage. Hrsg.: Muhidine, Éléonore. Englisch. 2023. 196 S. 14 SW-Abb., 47 fb. Abb. ISBN: 978-3-8394-6716-9
Contemporary Japanese Architecture. 40th Ed. Jodidio, Philip. Englisch; Französisch; Deutsch. 2023. 480 S. 21,7 x 15,6 cm. HC. EUR 25,00. ISBN: 978-3-8365-9572-8
Das Wohngebiet an der Karl-Marx-Allee im Zentrum von Berlin. Planungs- und Baugeschichte. Gegenstand und Raum, Neue Folge (2). Leinauer, Irma. Magistrale der Moderne. 2023. 600 S. teils fb. Abb. 28 x 22 cm. EUR 60,00. ISBN: 978-3-86732-410-6 Lukas
Die 1959 erfolgte Grundsteinlegung des zweiten Bauabschnitts der Berliner Karl-Marx-Allee markierte in Bautechnik, Gestaltung und Ausstattung den Bruch mit der Baupolitik der »nationalen Traditionen« der früheren Stalinallee. Die vor Wohnscheiben freigestellten »gesellschaftlichen Einrichtungen« entlang der Magistrale wurden großflächig mit Glas gestaltet, ihre Stützenkonstruktionen bewusst sichtbar gehalten. Die Erfolgsgeschichten des Restaurants »Moskau«, des Kinos »International«, der »Mokka-Milch-Eisbar«, des Hotels »Berolina« oder der Ladenpavillons waren nicht nur ihrer Funktion oder ihrem Angebot geschuldet – ihre Architekturen selbst strahlten großstädtisches Leben aus. Zwischen Strausberger Platz und Alexanderplatz entstand aber nicht nur eine repräsentative Verlängerung der »Magistrale« mit Solitären von stadtweiter Bedeutung, sondern zugleich ein innerstädtisches Wohngebiet mit allen Versorgungsfunktionen. Man wandte sich von geschlossenen Blockstrukturen ab; Freiräume wurden nicht mehr durch Bauten gefasst, sondern durch sie gegliedert. Neue Technologien wuchsen über experimentelle Vorhaben hinaus – die Großplattenbauweise wurde Konstruktionsgrundlage für alle Wohnbauten. Allein das Fugenraster der industriell hergestellten und mit dezent-farbiger Keramik verkleideten Plattenelemente gliederte den Fassadenaufbau. Die KMA II ist somit ein bedeutendes Zeugnis nicht nur der Ost-Berliner Zentrumsplanung, sondern des internationalen Städtebaus der Nachkriegsmoderne. Ebenso exemplarisch hat sich hier nach 1990 der fachöffentliche Diskurs zur DDR-Moderne entzündet. Heute ist das Ensemble Teil des Berliner Vorschlags für die Welterbe-Liste der UNESCO.
Mit ihrem Buch legt Irma Leinauer die erste umfassende Darstellung der Planungs-, Bau- und Architekturgeschichte der KMA II samt ihren Akteuren, politischen Implikationen und institutionellen Verflechtungen von Anfang der 1950er Jahre bis nach 1990 vor.
Der Kiosk. Vom exquisiten Prachtbau zum Allerweltsladen. Engelbert, Arthur. 2023. 138 S. 21 x 14,8 cm. EUR 34,00. ISBN: 978-3-8288-5050-7
Das Kunstmuseum. Eine Geschichte des architektonischen Raumes. Schmitz, Karl-Heinz. 2023. 160 S. 24 x 17 cm. EUR 20,00. ISBN: 978-3-95773-306-1
Manifest der freien StraĂźe. Hrsg.: Allianz der freien StraĂźe. 2023. 160 S. 90 fb. und s/w Abb. EUR 38,00. ISBN: 978-3-98612-052-8
Ludwig Mies van der Rohe. Villa Wolf in Gubin. History and Reconstruction. Hrsg.: Neumann, Dietrich; Beitr.: Brambilla, Ivan; Burg, Annegret; Mausbach, Florian; Mausbach, Therese u.a. Englisch. 2023. 176 S. 23 x 21 cm. EUR 28,00. ISBN: 978-3-86922-819-8
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