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Scheidegger & Spiess

 
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Ingo Mittelstaedt – Pictorial. Begleitende Ausstellungen von Ingo Mittelstaedts Arbeiten im Kunstverein Langenhagen Fotograf: Mittelstaedt, Ingo; Beitr.: Aichinger, Eric; Zubevi, Murat; Schöndeling, Ursula. 2011. Dtsch;Engl. 72 S. 30 fb. Abb. 35 x 25 cm. Gb. EUR 40,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-358-9 Scheidegger & Spiess
Ingo Mittelstaedt (*1978) baut modellartige Kompositionen aus Papier, Folien, Fundstücken und Alltagsgegenständen. Sie bilden die Ausgangslage für seine analog fotografierten Bilder, die teilweise zu abstrakten Vexierspielen flächiger und räumlicher Elemente werden. Mittelstaedt, der in Berlin aufwuchs, an der Hochschule für bildende Künste Braunschweig studierte und seit 2009 als freier Künstler seine Projekte in Deutschland, Holland, Spanien sowie Brasilien und in den USA ausgestellt hat, greift in seinen Farbfotografien auch Überlegungen aus der Farbtheorie auf und bezieht sich auf die Malerei der klassischen Moderne. In seinen Schwarzweiss-Arbeiten dagegen wirken die fotografierten Objekte, als würden sie im Weltraum schweben – losgelöst in einem unfassbaren Raum. Ob scheinbar im Unendlichen oder auf einer kleinen Bühne angeordnet: Mittelstaedts Bildkompositionen, die in einem langen Improvisationsprozess mit einfachen Materialien und Gegenständen entstehen, sind Ausdruck eines neu erwachten Interesses an der Abstraktion in der Fotografie.
Das Buch erscheint anlässlich der Ausstellungen Ingo Mittelstaedt – Chromas im Kunstverein Langenhagen vom 8. Dezember 2011 bis 5. Februar 2012 und Ingo Mittelstaedt – Spectre in der Städtischen Galerie Eichenmüllerhaus, Lemgo, vom 4. März bis 1. April 2012.
Bernhard von Waldkirch. Albert Welti. Landschaft in Pastell. Hrsg.: Zürcher Kunstgesellschaft; Kunsthaus Zürich. Vorwort Christoph Becker. 144 S, 115 fb.; 3 sw. Abb., 23 x 28 cm, Gb. EUR 48,60 CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-341-1 Scheidegger & Spiess
Der Zürcher Albert Welti (1862–1912) ist als Maler und Radierer von grosser Symbolkraft bekannt geworden. Was bis heute nur wenige Eingeweihte wissen: Welti war auch ein herausragender Landschaftsmaler. Seine bestens erhaltenen Pastelle – eine Technik, die Zeichnen und Malen miteinander verbindet – sind spontan entstandene Impressionen und können heute als vollendete kleine Meisterwerke gelten. Der Künstler selber stufte sie lediglich als «Pastellnaturskizzen» ein, die er als Motivvorrat für seine Bildkompositionen wie einen Schatz hütete und nur seinen besten Freunden zeigte. Zum 150. Geburtstag Albert Weltis werden diese Juwelen der Schweizer Kunst in einer Ausstellung im Kunsthaus Zürich sowie im vorliegenden Buch erstmals eingehend gewürdigt.
Das Buch erscheint anlässlich der Ausstellung Albert Welti – Landschaft in Pastell im Kunsthaus Zürich vom 16. Dezember 2011 bis 4. März 2012.
Hanak, Michael; Henz, Hannes; Weidmann, Ruedi. Bahnhof Aarau – Chronik eines Baudenkmals. Abb. von Henz, Hannes; Beitr.: Fuchs, Felix; Beitr.: Huber, Uli; Beitr.: Bossardt, Jürg; Hrsg.: SBB-Fachstelle für Denkmalschutzfragen; Hrsg.: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. 128 S. 125 fb. Abb. u. Pläne. 27 x 22 cm. Gb. Scheidegger & Spiess, Zürich 2011. EUR 50,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-338-1 Scheidegger & Spiess
Der Bahnhof Aarau galt als herausragendes Bauwerk von nationaler Bedeutung und musste trotzdem einem Neubau weichen. 1856 vom berühmten Nordostbahn-Architekten Jakob Friedrich Wanner erbaut, erlebte der Bau glorreiche Zeiten an einem der schönsten Bahnhofplätze der Schweiz und im Zentrum eines blühenden Quartiers. Zweimal wurde der spätklassizistische Bau sorgfältig vergrössert. Doch dann folgten wenig respektvolle Umbauten am Bahnhof selbst sowie in der Umgebung – und schliesslich der Entscheid, das seiner ursprünglichen Strahlkraft beraubte Gebäude durch einen Neubau zu ersetzen.
Dieses Buch dokumentiert mit vielen neuen und historischen Fotografien sowie Originalplänen erstmals die Baugeschichte des Bahnhofs Aarau und des Bahnhofquartiers von 1856 bis 2011 und versucht, Lehren für den Umgang mit Baudenkmälern zu ziehen. In einem Gespräch diskutieren damals beteiligte Fachleute über den Entscheid für den Ersatzneubau. Ein Fotoessay fängt den Charakter des 2010 eröffneten, von Theo Hotz entworfenen neuen Bahnhofs ein und macht sich auf die Suche nach den Spuren von Aaraus Bahngeschichte.
Eberhard, Katrin. Heinrich Graf 1930–2010. Bauten, Projekte, Interieurs. Hrsg.: BSA Ostschweiz; Vorwort von Röllin, Peter; Abb. von Schiess, Momino. 2011. 160 S. 140 fb.u. 100 sw. Abb. 28 x 22 cm. Leinen. EUR 60,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-337-4 Scheidegger & Spiess
Nur wenige Bauten aus dem aussergewöhnlichen Werk des St. Galler Architekten Heinrich Graf (1930–2010) sind bisher über einen engen Kreis von Zeitgenossen hinaus bekannt geworden – zu Unrecht, wie dieses Buch erstmals aufzeigt. Eine ganze Reihe skulptural anmutender Wohnhochhäuser, die Villa für den österreichischen Filmstar O.W. Fischer im Tessin, das futuristische Einkaufszentrum mit dem so genannten «Silberturm» in St. Gallen oder die filigrane Sporthalle auf der Kreuzbleiche – dies sind die herausragenden Solitäre in Grafs reichhaltigem Œuvre. Daneben überzeugen die sorgfältig in die Struktur der St. Galler Altstadt eingepassten und dennoch ganz eigenständigen Wohn- und Geschäftshäuser. Sein Talent für die Gestaltung ansehnlicher Fassaden bringt ihm den Spitznamen «Fassadengraf» ein. Grafs Innenausstattungen schliesslich – allen voran die auch Lampen und Mobiliar umfassende Neugestaltung des St. Galler Restaurants Walhalla – zeichnen sich aus durch eine gelungene Synthese zwischen modernem Formenvokabular und kostbaren Materialien wie Marmor, Edelhölzer, Leder und Chromstahl.
Stefan Howald. Walter Jonas 1910 - 1979. Die Wiederentdeckung eines visionären Universaldenkers. Künstler, Denker, Urbanist. 2011 352 S., 52 fb. ud. 85 sw. Abb., 16 x 24 cm, Gb. EUR 54,00 CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-312-1 Scheidegger & Spiess
Künstler, Fernsehpionier, Urbanist und Philosoph: Walter Jonas (1910–1979) war in seltener Weise universell begabt. In Berlin und Paris entwickelte er als junger Maler einen Spätexpressionismus eigener Prägung. Während des Zweiten Weltkriegs trafen sich in seinem Zürcher Atelier bedeutende Kulturschaffende; u. a. schrieb der junge Friedrich Dürrenmatt dort seine ersten literarischen Texte. Mit Dürrenmatt realisierte Jonas 1943 auch das Buch einer Nacht, das beeindruckende Radierungen enthält, er illustrierte in den 1950er-Jahren eine mehrbändige Gotthelf-Ausgabe und Max Frischs Don Juan. Ab 1954 moderierte er erfolgreich die ersten Kunstsendungen des Schweizer Fernsehens. Auf Reisen nach Indien und Brasilien erweiterte er seine Ausdrucksformen als Maler.
International bekannt wurde Walter Jonas jedoch durch seine spektakuläre Vision einer Stadt der Zukunft: Ab 1960 stellte er mit seinem Trichterhaus und der «Intrapolis» ein originäres urbanistisches Konzept zur Diskussion, das soziale, ökologische und ästhetische Ideen verbindet und aktueller ist denn je. Der Journalist und Autor Stefan Howald stellt in diesem Lesebuch Walter Jonas als Künstler, Pionier und unkonventionellen Denker vor. Die an Jonas’ vielfältigem Werk orientierte Biografie ist mit Abbildungen von Gemälden, Radierungen sowie Zeichnungen und Modellen der «Intrapolis» illustriert.
Ausstellung zu Walter Jonas im Centre Dürrenmatt: 22. April bis 12. August 2012
Die «Intrapolis» wird ab Mai 2012 im Rahmen einer Ausstellung zu Architekturmodellen im Deutschen Architekturmuseum DAM ausgestellt.
Stefan Howald, geb. 1953 in Brugg /AG, erst ab 1973 politisiert. Studium der Germanistik und Geschichte in Zürich und Berlin. Dissertation zum Romanwerk Robert Musils. 1984–1991 Redaktor beim «Tages-Anzeiger». Ab 1991 freier Journalist, Publizist und Übersetzer in London, ab 2003 in Dielsdorf/ZH. Publikationen u.a.: George Orwell. Bildmonographie, Hamburg 1997; Karl Viktor von Bonstetten. Leben und Werk, Basel 1997; Eric Ambler. Eine Biographie, Zürich 2002; Insular denken. Grossbritannien und die Schweiz, Zürich 2004.Als Journalist arbeitet Stefan Howald im kulturellen und entwicklungspolititschen Bereich. Weitere Informationen auf seiner Website.
Blum, Monika. Die Welt im Taschenformat. Die Postkartensammlung Adolf Feller. Bilderwelten. Fotografien aus dem Bildarchiv der ETH-Bibliothek 1. Hrsg. Gasser, Michael; Graf Nicole. 2011. 136 S, 206 fb, Abb, 26 x 20 cm, Gb. EUR 54,00 CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-339-8 Scheidegger & Spiess
Bebilderte Postkarten stellten im ausgehenden 19. Jahrhundert ein aufsehenerregendes neues Kommunikationsmittel dar: Touristisch geschönte Landschaftsbilder, Fotos von Unfällen und Naturkatastrophen oder idyllische Fiktionen von exotischen Lebensverhältnissen wurden von den handlichen Bildträgern übermittelt. Die Postkartensammlung des Schweizer Unternehmers Adolf Feller (1879–1931) bildet ein einzigartiges Zeugnis der damaligen Ansichtskartenbegeisterung. Die heute im Besitz des Bildarchivs der ETH Zürich befindliche Sammlung umfasst rund 54 000 Karten aus den Jahren 1889 bis 1980 und geht auf die Sammlungstätigkeit von Adolf Feller und seiner Tochter Elisabeth Feller (1910–1973) zurück.
Ansichten von Orten und Landschaften bilden den thematischen Schwerpunkt, rund 15 000 Motive stammen aus der Schweiz, auf den übrigen Karten sind Sujets aus über 140 Ländern vertreten. Mit dem reich illustrierten Band «Die Welt im Taschenformat» wird die neue Buchreihe «Bilderwelten. Fotografien aus dem Bildarchiv der ETHBibliothek » eröffnet. Dieser erste Band vermittelt einen ebenso anschaulichen wie kulturwissenschaftlich fundierten Rundgang durch die Bildtraditionen, Geschmacksvorlieben und Wahrnehmungsprägungen des beliebten Massenmediums. Es gliedert sich in Kapitel zu denThemenTourismustechnische Infrastruktur,Wintersport / Strand, Darstellung von Stadt und Landschaft, Ereignispostkarten, Fremde Welten.
Widauer, Heinz. Ernst Schurtenberger 1931–2006. Leben und Werk eines Rastlosen zwischen Tachismus und Art Brut. Hrsg.: Anliker, Christine. Beitr.: Althaus, Peter F.; Regie von Ineichen, Tobias / Regie von Weber, Bernhard. 304 S., 70 fb. 50 Duplex- und 17 sw. Abb., 1 DVD, 29 x 23 cm, Gb. EUR 68,00 CHF 69.00 ISBN: 978-3-85881-329-9 Scheidegger & Spiess
Das Werk des Luzerner Malers und Zeichners Ernst Schurtenberger (1931–2006) ist in seiner Heimatstadt zahlreich vertreten. Der Mensch Schurtenberger dagegen ist nur wenigen bekannt. Seine Rastlosigkeit, die ihn zwischen Paris, Mailand und dem österreichischen Waldviertel pendeln liess, sowie seine unberechenbare Persönlichkeit machten es seinem Umfeld schwer, sich mit ihm näher einzulassen.
Die vorliegende Monografie stellt Schurtenbergers Leben und Schaffen eingehend vor. Sie handelt von den Anfängen des Künstlers in Luzern, von seiner Prägung im Paris der 1960er- und seiner unzeitgemässen Malerei in den 1970er-Jahren. Im darauffolgenden Jahrzehnt wurden Schurtenberger mit einer Retrospektive im Aargauer Kunsthaus Aarau, der Verleihung des Kunstpreises der Stadt Luzern und einem Filmporträt zunehmend offizielle Anerkennungen zuteil. Doch statt nun die geöffnete Tür zu den Institutionen zu durchschreiten, zog er sich auf seinen Bauernhof im Waldviertel in eine Welt nostalgischer Grammofon- und Drehorgelklänge und in die Betrachtung bäuerlicher Lebensart zurück. Ergänzt wird das Buch durch ein Filmporträt des «Tatort»-Regisseurs Tobias Ineichen und des Dokumentarfilmers Bernhard Weber.
Tobler, Konrad. Hodler, Stauffer, Wölfli. Eine Berner Parallelgeschichte. 2011. 176 S. 50 fb.u. 50 sw. Abb. 24 x 16,5 cm. Gb. EUR 54,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-334-3 Scheidegger & Spiess
Ferdinand Hodler (1853–1918), der Großmeister des Symbolismus, der skandalumwitterte Karl Stauffer-Bern (1857–1891) und das Hauptgestirn der Art brut, Adolf Wölfli (1864–1930) – erstmals werden die drei auf den ersten Blick so unterschiedlichen Künstler zueinander in Beziehung gesetzt. Der Publizist Konrad Tobler spürt den biografischen Überschneidungen nach, er skizziert Leben und Schaffen der drei Zeitgenossen zwischen 1850 und 1930. Und entwickelt so eine faszinierende Parallelgeschichte über Armut und Tod, künstlerische Suche und Vollendung im Gesamtkunstwerk. Zugleich setzt dieses Buch der schweizerischen Bundesstadt Bern ein Denkmal.
Buchpräsentation
Dienstag, 20. September, 18.30 Uhr Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 12, 3000 Bern 7
Ferdinand Hodler (1853–1918), Lehre beim Vedutenmaler Ferdinand Sommer in Thun, Malklasse von Barthélemy Menn an der Genfer Kunst¬akademie. 1874 erster Preis beim Concours Calame mit Waldinneres. 1881 Mitarbeit am Bourbaki-Panoramabild von Edouard Castres in Luzern. 1887 erste Einzelausstellung im Kunstmuseum Bern. 1891 Mitgliedschaft beim französischen Künstlerverband. Bei der Schweizer Landesausstellung 1896 in Genf schmücken Figuren von Hodler den Eingang zum Palais des Beaux-Arts. 1900 erhält er mit Der Tag, Die Nacht, Eurhythmie die Goldmedaille auf der Weltausstellung in Paris. Hodler schliesst sich der Sezession in Wien und Berlin an. 1904 ist er Ehrengast der XIX. Ausstellung der Wiener Sezession. 1911 Emission von Schweizer Banknoten mit Abbildungen der Werke Der Mäher und Der Holzfäller. 1916 erhält Hodler die Ehrenprofessur der Kunstakademie Genf und 1917 organisiert das Kunsthaus Zürich eine umfassende Retrospektive.
Ausführliche Biografie
Konrad Tobler, geboren 1956, studierte Germanistik und Philosophie in Bern und Berlin, war Gymnasiallehrer und seit 2007 freier Autor, Kulturjournalist und Kunst- bzw. Architekturkritiker für NZZ, Tages-Anzeiger, Kunst Bulletin, Basler Zeitung und Mittellandzeitung. Von 1992 bis 2007 war er Kulturredaktor der Berner Zeitung, ab 2000 Leiter des Kulturressorts. 2006 wurde Konrad Tobler mit dem ersten Preis für Kulturvermittlung des Kantons Bern ausgezeichnet. Verschiedene Buchpublikationen. Weitere Informationen unter www.konradtobler.ch.
Christian Klemm. Die Sammlung wächst. Erwerbungen für das Kunsthaus Zürich 1982–2010. Hrsg.: Zürcher Kunstgesellschaft; Beitr.: Klemm, Christian 2011. 360 S. 25 sw. Abb. 90 fb. Abb. 25 x 24 cm. Pb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-342-8 Scheidegger & Spiess
Dieses Buch enthält die wichtigsten und schönsten Erwerbungen des Kunsthaus Zürich aus drei Jahrzehnten. Christian Klemm, der als Sammlungskonservator von 1982 bis 2011 am Kunsthaus wirkte, verfasste die informativen und unterhaltsamen Essays zu Kunstwerken vom Mittelalter bis zur Gegenwart für die Jahresberichte der Zürcher Kunstgesellschaft.
Müller-Tosa. Im Zeichen des Kreises. Konstruktive Bilder Zeichnungen Plastik Kunst und Bau. Text Angelika Affentranger-Kirchrath. 2011. 144 S., 203 meist fb. Abb. 24 x 28 cm, Gb. EUR 68,00 CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-336-7 Scheidegger & Spiess
Der Künstler Heinz Müller-Tosa hat mit engagierter Beharrlichkeit und grosser kompositorischer Stringenz ein Werk geschaffen, das nun endlich in einem Buch aufbereitet wird. Trotz Vielfalt der Medien – Malerei, Zeichnung, Collage, Siebdruck, Plastik, Multiple, Tapisserie, Baugestaltung, Druckgrafik – hat er sich ganz der Formensprache der konkreten Kunst verschrieben. Klarheit der Komposition, Präzision der Formgebung und malerische Sorgfalt sind dabei seine hervorstechenden Charakteristika. Der Titel der Monografie, Im Zeichen des Kreises, steht für Müller-Tosas gesamtes Schaffen: Die Kreisform ist des Künstlers Obsession, ihr spürt er in seiner Arbeit nach.
Die Kunsthistorikerin Angelika Affentranger-Kirchrath schreibt in ihrem Essay: «Im Frühwerk des Künstlers finden sich mit grosser Zartheit und Sensibilität gezeichnete Federn und Eierschalen. Diese zerbrechlichen Gegenstände mögen wie eine Vorwegnahme der folgenden Bilder zu lesen sein: Auch wenn Heinz Müller-Tosa später ganz aus dem abstrakten Formenvokabular schöpfen wird, hat seine Arbeit immer etwas Leichtes wie Vogelfedern und etwas Fragiles wie Eierschalen. Vor allem aber wohnt ihr auch etwas heiter Musikalisches inne.»
Angelika Affentranger-Kirchrath, Kunsthistorikerin, ist Kuratorin der Villa Flora Winterthur und Gastkuratorin an weiteren Institutionen, daneben Autorin von Texten zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts für verschiedene Medien, u. a. die Neue Zürcher Zeitung.
Heinz Müller-Tosa besuchte die Kunstgewerbeschule Zürich (heute Zürcher Hochschule der Künste ZHdK) und ist seit 1966 als Künstler tätig. Er war Gast am Istituto Svizzero di Roma, hat mehrere Dutzend Einzelund über hundert Gruppenausstellungen bestritten. Besondere Beachtung finden seine Werke an öffentlichen Bauten, vor allem im Grossraum Zürich.
Mystik – Die Sehnsucht nach dem Absoluten. Ausstellungspublikation Museum Rietberg, Zürich (23. September 2011 bis 15. Januar 2012). Hrsg.: Lutz, Albert; Beitr.: App, Urs; Bäumer, Bettina; Beltz, Johannes; Bollag, Michel; Brinker, Helmut; Beitr.: Britschgi, Jorrit; Epprecht, Katharina; Flühler-Kreis, Dione; Frembgen, Wasim; Gäng, Peter; Gnädinger, Louise; Haas, Alois Maria; Horstmann, Monika; Keller, Hildegard Elisabeth; Kilcher, Andreas; Langer, Axel; Leppin, Volker; Lutz, Albert; Pifko, Raphael; Beitr.: Przychowski, Alexandra von; Beitr.: Rusterholz, Sibylle; Beitr.: Steineck, Christian; Beitr.: Stickel, Farida; Beitr.: Waldkirch, Christof von; Beitr.: Widmer, Caroline; Beitr.: Wilke, Annette; Beitr.: Zimmermann, Michael. 304 S. 100 fb.u. 20 sw. Abb. 26 x 19 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-335-0 Scheidegger & Spiess
Dieses Buch beleuchtet das religiöse Phänomen der Mystik anhand von Porträts. Vierzig Mystikerinnen und Mystiker, ihre Biografien und Zeugnisse zeigen exemplarisch den Reichtum persönlicher, spiritueller Erfahrungen in den grossen asiatischen und europäischen Religionsgemeinschaften: in Daoismus, Hinduismus, Buddhismus, Islam, Judentum und Christentum. Vorgestellt werden Mystiker aus einer Zeitspanne von über 2000 Jahren. Sie lebten in Japan, China, Tibet und Indien, waren Sufis im Iran, wirkten in der Wüste Ägyptens und prägten die Spiritualität des Abendlandes. Sie strebten nach dem Absoluten, suchten die Vereinigung mit dem Göttlichen, übten sich in der Kunst des Auslöschens und Loslassens oder ergründeten die Leere oder das Dao. Illustriert wird das Buch mit Kunstwerken, Manuskripten und Kultgegenständen, die sich dem Umfeld der ausgewählten Mystiker zuordnen lassen.
Plotin • Dionysius Areopagita • Antonius der Grosse • Johannes Klimakos • Gregor Palamas • Bernhard von Clairvaux • Franziskus von Assisi • Mechthild von Magdeburg • Meister Eckhart • Heinrich Seuse • Anne von Ramschwag • Adelheit Pfefferhartin • Niklaus von Flüe – Bruder Klaus • Johannes vom Kreuz – Juan de la Cruz • Jacob Böhme • Abraham Abulafia • Moses Cordovero • Ba’al Schem Tow • Farid ad-Din ‘Attar • Jalal ad-Din Rumi • Nur ad-Din Jami • Lal Shahbaz Qalandar • Sambandar • Abhinavagupta • Kabir • Mirabai • Bhima Bhoi • Ambapali • Mahamoggallana • Milarepa • Kukai • Guoan Shiyuan • Dogen • Hakuin Ekaku • Hisamatsu Shin’ichi • Lin Moniang • Li Bai
Ausstellung im Museum Rietberg vom 23. September 2011 bis 15. Januar 2012
"Bezzola, Tobia; Lang, Paul; Müller, Paul. Ferdinand Hodler. Landschaften. Beitr.: Bätschmann, Oskar; Bezzola, Tobia; Hrsg.: Lang, Paul; Beitr.: Müller, Paul; Brunner, Monika; Fischer, Matthias; Schwok, Claire-Lise; Hrsg.: Zürcher Kunstgesellschaft. 2. Auflage. 2011. 192 S. 62 sw. Abb. 70 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 59,00" ISBN: 978-3-85881-344-2 Scheidegger & Spiess
Althaus, Peter F. Vom Wandeln in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Erinnerungen eines Kunstbegeisterten. 2011. 296 S. 33 fb. Abb. 24 x 15,5 cm. Gb. EUR 50,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-331-2 Scheidegger & Spiess
«Ich fantasiere, wie es wäre, wenn sich alle bildenden Künstler, mit deren Werke ich in Kontakt bin, gleichzeitig leiblich hier bei mir getroffen hätten. Zufällig anwesende Zeitgenossen hätten wohl die meisten von ihnen als monoman, überempfindlich, exzentrisch, neurotisch, vielleicht sogar als krank oder verwirrt bezeichnet, jedenfalls als un-gewöhnlich. Ich hätte nicht widersprochen. Im Gegenteil: Ich hätte mich in meinem leidenschaftlichen Interesse an Spannung als Abweichung vom Gewöhnlichen bestätigt gefühlt – offenbar entsprachen sie nicht dem Bild, das man sich vom gewöhnlichen Menschen macht.»
Zu seinem achtzigsten Geburtstag hat Peter F. Althaus ein Buch mit Erinnerungen geschrieben – persönliche Gedanken über das eigene Leben, über die Kunst des 20. Jahrhunderts und die Art und Weise, wie diese Kunst in seinem eigenen Leben Spuren hinterliess. Wie die Beschäftigung mit Kunst und Fragen zu deren Stellenwert und Aussagen sowie zu ihrer Wahrnehmung sein eigenes Leben und seinen Blick darauf geprägt und verändert hat.
Peter F. Althaus, 1931 in Rumänien geboren und heute wohnhaft in Basel, war Leiter des Kunstmuseums Luzern (1959–1968) und Direktor der Kunsthalle Basel (1968–1973). In den ersten Jahren der Kunstmesse Art Basel war er zudem Mitglied von deren Organisationskomitee. Seit 1956 ist Althaus auch als Kunstpublizist und -kritiker tätig und wirkte 1964–1986 als Chefredaktor der Kunstnachrichten. Er hat mehrere Monografien über Künstler (mit-)verfasst und herausgegeben. Von 1973 bis zu seiner Pensionierung war er Dozent an der Architekturabteilung der Ingenieurschule beider Basel.
Wick, Cécile. Cécile Wick. Colored Waters. Zeichnungen und Fotografien. Beitr. Jaeggi, Martin; Olonetzky, Nadine. 2011. Engl.;Dtsch. 184 S. 124 fb. u. 75 sw. Abb. Original-Lithografie als Schutzumschlag. 29,5 x 23 cm. Br. EUR 78,00. CHF 79,00 ISBN: 978-3-85881-330-5 Scheidegger & Spiess
Die Künstlerin und Fotografin Cécile Wick ist eine Grenzgängerin zwischen den Medien Fotografie, Zeichnung und Druckgrafik. Cécile Wick. Colored Waters bringt neue Fotografien, Tuschzeichnungen und Aquarelle in eine Bilderfolge, in der die Medien und Motive in einen Dialog treten. Ob Berge oder Blumen, Städte oder Landschaften: Wick erforscht mit Pinsel und Kamera Strukturen und Muster, Unschärfe und Transparenz, Dunkelheit und Licht.
Der Schutzumschlag des Buchs ist eine Originallithografie von Cécile Wick.
Cécile Wick, geboren 1954, ist Künstlerin, Fotografin und Professorin an der Hochschule der Künste Zürich ZHdK. Von 1974 bis 1978 studierte sie Kunstgeschichte, Literatur und Theater an den Universitäten Zürich und Paris. 1996 Master of Fine Arts an der University of California. Werkbeiträge und Stipendien ermöglichten längere Studien- und Arbeitsaufenthalte in verschiedenen Ländern. Seit 1980 stellt sie regelmässig im In- und Ausland aus. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Fotografie, in den letzten Jahren auch die Zeichnung. Parallel dazu ist ein breites druckgrafisches Werk entstanden. 2003 erhielt sie den Kunstpreis des Kantons Zürich. Ihr künstlerisches Schaffen ist in mehreren Büchern und auf ihrer Website dokumentiert. Sie lebt in Zürich.
Martin Jaeggi, geboren 1969, ist freischaffender Kritiker, Kurator und Gastdozent. Er studierte Film und Neue Medien in New York und San Francisco und lebt gegenwärtig in Zürich.
Nadine Olonetzky, geboren 1962 in Zürich, schreibt als freie Autorin u. a. für die NZZ am Sonntag, Kataloge und Bücher zu Themen aus Fotografie, Kunst und Kulturgeschichte und ist Lektorin im Verlag Scheidegger & Spiess. Mitglied der Ateliergemeinschaft kontrast (www.kontrast.ch) in Zürich. Bücher: Nachtstücke, mit Cécile Wick, Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 2006; Sensationen – Eine Zeitreise durch die Gartengeschichte, Birkhäuser Verlag, 2007; Ein Amerikaner in Luzern – Allan Porter und ‹camera›. Eine Biografie, Pro Libro Verlag, 2007.
Beyeler, Ernst. A Passion for Art.Englische Ausgabe von ""Leidenschaftlich für die Kunst"", ISBN 978-3-85881-171-4.. Beitr.: Mory, Christophe; Vorw. Keller, Sam; Nachw. Mory, Christophe; Übersetzt aus dem Franz.en: Feder, Isabel; Interviewter Mory, Christophe. 2011. Englisch. 184 S. 12 sw. u. 24 fb. Abb. 21 x 14 cm. Gb. EUR 32,00. CHF 38,00 ISBN: 978-3-85881-727-3 Scheidegger & Spiess
In the course of conversations with Christophe Mory, Ernst Beyeler describes how he progressed from being an antiquarian bookseller to a renowned art dealer who bought and sold exceptional works of classic Modernism and who, thanks to his gallery and his exhibitions, turned Basel into a leading international art center. He speaks about collectors and, above all, about his encounters with some of the artists he exhibited, particularly Pablo Picasso, Alberto Giacometti, and Francis Bacon.
Ernst Beyeler also talks in detail about his own collection, which focuses mainly on twentieth-century artists like Cézanne, Matisse, Picasso, Mondrian, Klee, Giacometti, Dubuffet, and Bacon, but which also includes African and Oceanic art. Together with his wife Hildy, Ernst Beyeler transferred ownership of over 150 artworks to a foundation in 1982. The Fondation Beyeler, the museum designed by Renzo Piano to house the Beyeler Collection, was inaugurated in Riehen in 1997. Its exhibitions have since become a highly acclaimed feature of the international museum landscape. Ernst Beyeler
Ausführliche Biografie
Christophe Mory (*1962), journalist and author of several novels and plays, producer of programs for Radio France, staff member of the Bibliothèque Nationale de France.
Sammlung Credit Suisse.Kunst im Geschäftsumfeld. Hrsg.: Rogger, André; Hatebur, Barbara; Vorw. Doerig, Hans-Ulrich; Beitr.: Becker, Maria; Brühlmann, Raquel; Fetzer, Fanni; Flury, Isabel; Frei, Urs-Beat; Hatebur, Barbara; Jörg, Andrina; Passalacqua, Giulia; Plüss, Magdalena; Rogger, André; Beitr.: Scheu, Nadine; Suter, Eveline; Zwez, Annelise; Foto(s) von Aebi, David; Altenkirch, Dirk; André, Yves; Blessano, Marco; Feiner, Ralph; Frei, Roger; Helmle, Christian; Lang, Oliver; Schnur, Christian; Schröter, Stefano; Uldry, Dominique; Wetter, Annik; Wicky, Gaston. 2011. 313 fb. u. 256 sw. Abb. 26 x 19 cm. Gb. EUR 83,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-324-4 Scheidegger & Spiess
Die Credit Suisse baut seit 1975 eine Sammlung schweizerischer Gegenwartskunst auf, die heute rund 5000 Werke umfasst. Es werden insbesondere Werkgruppen einzelner Kunstschaffender gesammelt. Auch Kunst-und-Bau-Projekte gehören dazu, die direkt für bestimmte Örtlichkeiten geschaffen werden. Das Spektrum reicht von Georg Aerni bis Beat Zoderer, von John Armleder bis Beat Streuli, von Zilla Leutenegger bis Yves Netzhammer, von Balthasar Burkhard bis Cécile Hummel.
Nun wird die Sammlung Credit Suisse erstmals in Buchform präsentiert: In über dreihundert Abbildungen und beschreibenden Texten werden sechzehn ortsspezifische Projekte sowie Werkgruppen von dreißig Künstlerinnen und Künstlern ausführlich vorgestellt. Im Anhang findet sich ein bebildertes Inventar der Sammlungstätigkeit der vergangenen zehn Jahre.
Speziell am Konzept des Buches ist, dass die Kunstwerke nicht in einen neutral-musealen Kontext herausgehoben, sondern in ihrer üblichen Präsentation in den Geschäftsräumlichkeiten der Bank gezeigt werden. Dadurch ergeben sich nicht zuletzt spannende Kontraste oder Verbindungen zwischen Architektur und zeitgenössischer Kunst.
Babara Hatebur ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachstelle Kunst bei Credit Suisse.
André Rogger ist Leiter der Fachstelle Kunst bei Credit Suisse und Dozent für Kunstgeschichte an der Abteilung Design & Kunst der Hochschule Luzern.
Videogramme.Die Bildwelten biologischer Experimentalsysteme als Kunst- und Theorieobjekt. Hrsg.: Rickli, Hannes; Beitr.: Guggenheim, Michael; Hediger, Vinzenz; Hoffmann, Christoph; Müllerschön, Nicola; Rickli, Hannes; Zimmermann, Yvonne; Vorwort von Schenker, Christoph. 2011. 368 S. 714 fb. u. 404 sw. Abb. Englischer Text in separatem Beiheft (broschiert). 28,5 x 19 cm. Gb. EUR 83,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-325-1 Scheidegger & Spiess
Der Künstler und Theoretiker Hannes Rickli untersucht in seiner Arbeit Bruchstellen der Alltagsästhetik. Seit 1991 studiert er in seinem Forschungsprojekt Videogramme audiovisuelles Material aus dem wissenschaftlichen Kontext der Verhaltensforschung bei Insekten und Fischen. Die Videobilder und -töne liefern weitreichende Erkenntnisse über naturwissenschaftliche Experimentalsysteme. Im Schatten der Objektivität, sozusagen als nichtbeachtetes Beiwerk der Daten, wird erkennbar, dass die Herstellung wissenschaftlicher Tatsachen nicht einfach nach zuvor festgelegten Plänen erfolgt, sondern sich im physischen Widerstand zwischen menschlichen, technischen – und tierischen – Akteuren ereignet.
Das vorliegende Buch trägt in Essays, Gesprächen, Analysen und Beschreibungen der Laborexperimente sowie in Hunderten Abbildungen die Ergebnisse dieses richtungsweisenden Projekts künstlerischer Forschung zusammen. Das aus dem Laborkontext gelöste Videomaterial und der Erkenntniswert von Ricklis Untersuchungen werden aus der Perspektive von Wissenschaftssoziologie und -geschichte, Kunst- und Medientheorie, Bild- und Filmwissenschaft reflektiert.
Michael Guggenheim ist Soziologe; beschäftigt am Department of Sociology am Goldsmiths College, University of London. Arbeitet an einer vergleichenden Ethnografie über Umnutzung von Gebäuden und Gesellschaft. Er leitet ein Forschungsprojekt zum Verhältnis von Zivilschutz und Bevölkerung und wirkt mit an einem künstlerischen Forschungsprojekt über Notvorräte. Publikationen (Auswahl): Organisierte Umwelt.
Umweltdienstleistungsfirmen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, Bielefeld 2005. Kokurator der Wissenschaftsausstellung die wahr/falsch inc., Wien, verschiedene Orte, 2006. Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Überschuss. http://www.migug.net
Vinzenz Hediger ist Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Publikationen (Auswahl): Nostalgia for the Coming Attraction. American Movie Trailers and the Culture of Film Consumption, Columbia University Press 2011; Films that Work. Industrial Film and the Productivity of Media, Amsterdam University Press 2009. Er ist einer der Mitbegründer des europäischen Forschungsnetzwerks NECS (www.necs-initiative.org) und Herausgeber der Reihe Film Theory in Media History (Amsterdam University Press / Chicago University Press). Gastprofessuren an der Brown University und den Universitäten Sorbonne Nouvelle Paris 3, Milano-Cattolica und Brno. Konzeption des Symposiums Latente Bilder.
Christoph Hoffmann ist seit 2010 ordentlicher Professor für Wissenschaftsforschung an der Universität Luzern. Studium der Germanistik und Geschichte in Frankfurt a. M. und Freiburg i. B. Promotion im Fach Neuere Deutsche Literatur 1995: Der Dichter am Apparat. Medientechnik, Experimentalpsychologie und Texte Robert Musils 1899–1942, München 1997; Habilitation 2004: Unter Beobachtung. Naturforschung in der Zeit der Sinnesapparate, Göttingen 2006. Von 2004–2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Forschungsschwerpunkte: Tierische Welten, Schreiben als Verfahren, Medienexperimente. Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Überschuss. http://www.unilu.ch
Nicola Müllerschön ist Kunsthistorikerin; arbeitet am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich an ihrer Dissertation Fabric Works. Alighiero Boettis künstlerische Ökonomien zwischen Italien und Afghanistan. Von 2006–2008 war sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern, von 2003–2006 an der Hamburger Kunsthalle. Publikationen (Auswahl):«Universalism and Utopia. Joseph Beuys and Alighiero Boetti as Case Studies for a World Art History», in: Jaynie Anderson (Hg.), Crossing cultures. Conflict, migration and convergence, Carlton 2009, S. 133–138; Die Sammlungen der Hamburger Kunsthalle. Band V/1. Die Galerie der Gegenwart. Gemälde, Skulptur, Installation, Hamburg 2007 (mit Christoph Heinrich). Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Überschuss.
Hannes Rickli studierte Fotografie und Theorie der Gestaltung und Kunst. Er lehrt als Professor ZFH an der Zürcher Hochschule der Künste. Einzel- und Gruppenausstellungen (Auswahl): Videogramme, Helmhaus Zürich, 2009; Aggregat Chemnitz, Galerie Weltecho, Chemnitz, 2008; Say it isn’t so. Naturwissenschaften im Visier der Kunst, Weserburg, Museum für moderne Kunst, Bremen, 2007. Publikationen (Auswahl): «Livestream Knurrhahn», in: Elke Bippus (Hg.), Kunst des Forschens. Praxis eines ästhetischen Denkens, Zürich 2009, S. 49–63; «Infrastruktur beobachten. Über Gebrauchsfilm und Videokunst. Vinzenz Hediger im Gespräch mit Hannes Rickli», in: Volkmar Billig und Matthias Korn (Hg.), Quer Feld Über. Zur Topologie von Kunst, Nürnberg 2008, S. 112–140. Leiter des Projekts Überschuss; Mitkonzeption des Symposiums Latente Bilder. http://www.ifcar.ch
Christoph Schenker ist Professor ZFH für Philosophie der Kunst und Kunst der Gegenwart an der Zürcher Hochschule der Künste. Seit 2005 Leiter des neu gegründeten Instituts für Gegenwartskunst (IFCAR Institute for Contemporary Arts Research) im Departement Kunst und Medien. Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität Zürich. Forschungsschwerpunkte sind die Künstlerische Forschung sowie Kunst und Öffentlichkeit. Publikationen (Auswahl): Kunst und Öffentlichkeit. Kritische Praxis der Kunst im Stadtraum Zürich, Zürich 2007 (mit Michael Hiltbrunner); «Einsicht und Intensivierung. Überlegungen zur künstlerischen Forschung», in: Elke Bippus (Hg.), Kunst des Forschens. Praxis eines ästhetischen Denkens, Zürich 2009, S. 79–89. Interner Berater des Projekts Überschuss und Mitkonzeption des Symposiums Latente Bilder. http://www.ifcar.ch
Yvonne Zimmermann ist Filmwissenschaftlerin; Studium der Germanistik, Filmwissenschaft und Anglistik an der Universität Zürich. Dissertation: Bergführer Lorenz. Karriere eines missglückten Films, Marburg 2005. 2003–2006 Forschung zum Auftrags- und Industriefilm in der Schweiz 1896–1964 (Nationalfondsprojekt Ansichten und Einstellungen. Zur Geschichte des dokumentarischen Films in der Schweiz). Seit 2006 Nationalfondsprojekt der Zürcher Hochschule der Künste zu Wissenschafts- und Forschungsfilmen: Geigy Design 1950–1970. 2006–2010 Oberassistentin am Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich; 2010–2011 Gastprofessur an der Université Sorbonne Nouvelle Paris 3; 2011–2013 Visiting Scholar an der New York University. Referentin am Symposium Latente Bilder. http://www.film.uzh.ch
Alberto Giacometti neu gesehen. Unbekannte Fotografien und Zeichnungen. Hrsg.: Beat Stutzer. Beitr.: Katharina Ammann, Dieter Koepplin, Nicole Seeberger, Beat Stutzer und Gabriella Zinke. 256 S. 124 fb. und 157 sw Abb. 22 cm x 28 cm. Gb. EUR 68,00 CHF 79.00 ISBN: 978-3-85881-323-7 Scheidegger & Spiess
Dieses Buch ist eine kleine kunsthistorische Sensation: Hundert in ihrer grossen Mehrheit unbekannte Porträts Alberto Giacomettis. Aufgenommen von weltberühmten Fotografen wie Man Ray oder Henri-Cartier-Bresson, aber auch von weniger bekannten, die Giacometti an seinem Privatleben und am Schaffensprozess teilhaben liess. Dieser wertvolle, bislang unveröffentlichte Bestand gelangte nach dem Tod Giacomettis über eine private Sammlung vor kurzem als Depositum ans Bündner Kunstmuseum Chur – und wird erst jetzt erstmals zugänglich gemacht.
Zur Auswahl gehören Porträts vom jungen, kraftstrotzenden Künstler des ersten Pariser Aufenthalts; Aufnahmen, die Alberto Giacometti unbeschwert in Gesellschaft seiner Ehefrau Annette Arm zeigen; der Künstler im Gespräch mit Freunden oder in seinen legendären Ateliers in Paris und im Bergell; beim Malen, beim Posieren mit seinen Skulpturen für den Fotografen oder im stummen Dialog mit Modellen bis hin zum älteren Alberto Giacometti der letzten Lebensjahre.
Neben die Fotografien, von denen die überwiegende Mehrheit noch nie zu sehen war, tritt eine Reihe bisher unbekannter Zeichnungen Giacomettis aus der gleichen Sammlung. Alle Werke werden analysiert und besprochen; thematische Essays und Kurzbiografien sämtlicher Fotografen runden dieses einmalige, aufwendig gestaltete Buch ab.
Das Buch erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur, 21. Mai bis 4. September 2011 Alberto Giacometti (1901–1966), Kunststudium an der École des Beaux-Arts und an der École des Arts Industrielles in Genf, ab 1922 an der Académie de la Grande Chaumière. 1925 kommt auch der Bruder Diego und teilt von nun an Leben und Arbeit Albertos. 1926 Die Auseinandersetzung mit den Formen des Kubismus einerseits und das Studium der Kunst der Naturvölker andererseits münden in sein erstes Hauptwerk Femme cuillière (Die Löffelfrau). 1932 Erste Einzelausstellung, deren Eröffnung Pablo Picasso besucht. 1942–45 Giacometti lebt in Genf, wo er weiterhin an den Miniaturskulpturen arbeitet. Regelmässige Rückkehr in seine Heimat Stampa und Maloja. Ende 1945 ist er wieder in Paris. Die Einzelausstellung 1948 in der Galerie Pierre Matisse in New York verhilft Giacometti künstlerisch, aber auch hinsichtlich des Verkaufs seiner Werke zu internationalem Durchbruch. 1962 Grosser Skulpturenpreis der Biennale in Venedig und umfassende Werkschau im Kunsthaus Zürich. 1965 Retrospektiven u.a. im New Yorker Museum of Modern Art, in der Tate Gallery in London und im Louisiana-Museum in Humlebaek sowie Ausstellung der Zeichnungen im Amsterdamer Stedelijk-Museum.
Ausführliche Biografie
Katharina Ammann studierte Kunstgeschichte und Englische Literatur in Genf und Oxford. Danach arbeitete sie als wissenschaftliche Assistentin am Kunstmuseum Solothurn. Ihre Dissertation Video ausstellen – Potenziale der Präsentation schrieb sie an der Universität Bern und am ZKM in Karlsruhe als Stipendiatin des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Seit 2008 ist sie Konservatorin des Bündner Kunstmuseums Chur.
Dieter Koepplin, Studium der Kunstgeschichte hauptsächlich an der Universität Basel, Promotion 1964. 1964–1966 wissenschaftlicher Assistent am Kupferstichkabinett der öffentlichen Kunstsammlung Basel. 1966–1999 Konservator des Kupferstichkabinetts der öffentlichen Kunstsammlung Basel. Seit 1999 Honorarprofessor an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.
Nicole Seeberger, Studium der Kunstgeschichte, Kunstgeschichte Ostasiens und Musikwissenschaften an der Universität Zürich. Dissertiert über den Konzeptkünstler Ilya Kabakov. Seit 2009 wissenschaftliche Assistentin am Bündner Kunstmuseum Chur.
Beat Stutzer, geboren 1950 in Altdorf, studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Ethnologie an der Universität Basel. Wissenschaftlicher Assistent am Kupferstichkabinett der Öffentlichen Kunstsammlung Basel. 1977–82 Assistent am Lehrstuhl für Moderne Kunst der Universität Basel. 1980 Promotion mit der Dissertation «Albert Müller (1897–1926) und die Künstlergruppe Rot-Blau». Seit 1982 Direktor Bündner Kunstmuseum Chur und seit 1998 zugleich Konservator des Segantini Museums St. Moritz. Zahlreiche Buchpublikationen, Ausstellungen und Beiträge zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Werksemester der Kulturstiftung Landis & Gyr in London (2003/04). Seit 2004 Präsident der Eidg. Kommission der Gottfried Keller-Stiftung.
Gabriella Zinke, Kunsthistorikerin und Germanistin, Dissertation über Das Bild des Künstlers – Fotoporträts von Picasso, Giacometti und Le Corbusier (2006).
The Unseen Giacometti. Unknown Photographs and Drawings Edited by Beat Stutzer. Essays by Katharina Ammann, Dieter Koepplin, Nicole Seeberger, Beat Stutzer, and Gabriella Zinke. 256 pages, 124 colour and 157 b/w illustrations. 22 cm x 28 cm. Hardback. EUR 68,00 CHF 79.00 ISBN: 978-3-85881-726-6 Scheidegger & Spiess
A small art historical sensation: hundreds of largely unknown photos of Alberto Giacometti (1901–1966). Several were taken by world famous photographers, such as Henri Cartier-Bresson and Man Ray, others by less well-known colleagues, who consequently capture their own personal insights. All reveal new facets of the legendary artist.
Among the selection are portraits of the young, powerful Giacometti, showing him carefree surrounded by his family and with his wife Annette Arm, as well as photos of his studios in Paris and in Bergell and portraits of his final years. Also available in addition to the photographs is a series of previously unknown drawings by Alberto Giacometti.
The book is published in conjunction with the exhibition "Alberto Giacometti neu gesehen" at the Bündner Kunstmuseum Chur, from 21 May to 4 September 2011
Katharina Ammann studied art history and English literature in Geneva and Oxford and subsequently worked as a research assistant at the Kunstmuseum Solothurn. She wrote her doctoral thesis Video ausstellen – Potenziale der Präsentation at the University of Bern and at the Center for Art and Media Karlsruhe (ZKM) with a grant from the Swiss National Science Foundation (SNF). She has been curator of the Bündner Kunstmuseum Chur since 2008.
Dieter Koepplin studied art history mainly at the University of Basel, graduated with a PhD in 1964. From 1964 to 1966 academic assistant in the Kupferstichkabinett (Department of Prints and Drawings) of Basel’s public art collection. From 1966 to 1999 curator of the Kupferstichkabinetts of Basel’s public art collection. Since 1999, honorary professor at The University of Freiburg.
Nicole Seeberger studied art history, East-Asian art history, and music studies at the University of Zurich. Graduated with a PhD; thesis on concept artist Ilya Kabakov. Since 2009, academic assistant at the Bündner Kunstmuseum Chur.
Beat Stutzer, born 1950 in Altdorf. Studied art history, history, and ethnology. From 1977–1982 assistant in the Art History seminar at the University of Basel. Since 1982 director of the Bündner Kunstmuseum in Chur and since 1998 also curator at the Segantini Museum St. Moritz. Since 2004 president of the federal commission of the Gottfried Keller Foundation. Numerous exhibitions, book publications, essays, and book contributions on art of the nineteenth and twentieth centuries, especially on Kirchner and Rot-Blau.
Gabriella Zinke studied art history, contemporary German literature, and journalism at the University of Zurich. She graduated with a PhD in 2006; thesis on the picture of the artist, photo portraits by Picasso, Giacometti, and Le Corbusier (Das Bild des Künstlers – Fotoporträts von Picasso, Giacometti und Le Corbusier).
Blickwechsel. 17 Kurzgeschichten über Architektur. Hrsg. agps Beiträge: Denise Bratton, Verena Doerfler, Claude Enderle, Benjamin Muschg und Margarethe von Lupin. Fotografien von Andrea Helbling. 292 S. 115 fb. und 60 sw Abb. 21 Pläne. 17 cm x 24 cm. Gb. EUR 49,00 CHF 59.00 ISBN: 978-3-85881-253-7 Scheidegger & Spiess
Blickwechsel ist ein Buch über das schweizerisch-amerikanische Architekturbüro agps. Es präsentiert 17 für das Werk von agps zentrale Bauten in den USA und der Schweiz, unter anderem das Aerial Tram in Portland, das Dock E im Flughafen Zürich, den Hauptsitz der internationalen Naturschutzorganisation IUCN am Genfersee, die Umnutzung der Waschanstalt in Zürich und das Kindermuseum Los Angeles. Dabei wird Architektur aus der Sicht des Alltags beleuchtet. Fünf Autorinnen und Autoren folgen in ihren Kurzgeschichten und Essays der individuellen Spur eines Gebäudes und reflektieren so die Bauten im Zustand ihrer Nutzung. Eine weitere Erzählung entspringt den eigens für dieses Buch aufgenommenen Fotografien.
Marc Angélil studierte Architektur an der ETH Zürich. Seine Doktorarbeit Technik und Form in der Architekturtheorie wurde mit der Silbermedaille der ETH ausgezeichnet. Er unterrichtete an der Harvard University und an der University of Southern California in Los Angeles. Seit 1997 ist er Professor für Architektur und Entwurf an der ETH Zürich. Seine Forschung behandelt gegenwärtige Entwicklungen im Städtebau. Er veröffentlichte mehrerer Bücher, darunter Deviations – Ein Handbuch zur Entwurfsmethodik und Indizien zur politischen Ökonomie urbaner Territorien.
Sarah Graham hat einen Bachelor of Arts in Kunstgeschichte der Stanford University und einen Master of Architecture der Harvard University. Sie war Assistent Professor an der University of Southern California in Los Angeles und Gastprofessorin an der Rhode Island School of Design, an der Harvard Graduate School of Design, an der University of California Berkeley und der Nanjing University. Sarah Graham ist Mitglied des Bundes Schweizer Architekten (BSA) und des American Institute of Architects (FAIA).
Hanspeter Oester hat an der ETH Zürich Architektur studiert und gründete 1995 ein eigenes Büro in seiner Heimatstadt. Nach Stationen in verschiedenen international tätigen Architekturbüros, darunter SAM in Zürich, ist er seit 2004 Partner im Büro agps. Er ist aktives Mitglied der SIA Sektion Zürich. Nebenbei ist er als Gastkritiker an verschiedenen Hochschulen tätig und engagiert sich auf dem Gebiet des nachhaltigen Bauens.
Reto Pfenninger hat an der Ingenieurschule Winterthur und an der Akademie der Bildenden Künste in München Architektur studiert. 2001 wurde er in die Ortsgruppe Zürich des BSA aufgenommen. Von 2001 bis 2006 war er Mitglied der Stadtbildkommission Zug. Seit 2006 ist er als Gastdozent der Fachhochschule Nordwestschweiz tätig und seit 2010 Professor für Architektur, Entwurf und Konstruktion. Der Forschungsschwerpunkt gilt dem Siedlungsbau in Agglomerationsgebieten.
Manuel Scholl schloss sein Architekturstudium an der ETH Zürich ab. Nach Erfahrungen in Architekturbüros im Tessin und in Spanien kehrte er zurück nach Zürich, wo er – seit 1993 als Partner – im Büro agps tätig ist. Nebenbei engagiert er sich als Jurymitglied in verschiedenen Verfahren und ist seit 1996 Stiftungsrat der Ernst-Schindler-Stiftung für Reisestipendien junger ETH-Absolventen. Seit 2009 ist er ordentlicher Professor für Städtebauliches Entwerfen an der Leibniz Universität Hannover.
agps: Marc Angélil, Sarah Graham, Manuel Scholl, Reto Pfenninger, Hanspeter Oester
Denise Bratton ist Historikerin und Redaktorin für Kunst, Architektur und Städtebau und lebt in Los Angeles. Sie arbeitete mit dem Gründungsdirektor des Getty Center for the History of Art and the Humanities (Kunst- und Menschheitsgeschichte) an Publikationen und Forschungsprojekten (1986–1993) und ist seit 2002 als Beraterin für das Canadian Centre for Architecture tätig.
Verena Doerfler studierte Kulturwissenschaften in Berlin/Potsdam. Im Anschluss an ihr Studium arbeitete sie für Kulturprojekte sowie im Ausstellungsbereich. 2007 absolvierte sie ein Volontariat bei Du – Zeitschrift für Kultur in Zürich und wechselte von dort in die Redaktion der archithese, wo sie bis Herbst 2009 Redaktorin war. Seither ist sie als freie Kulturjournalistin tätig.
Claude Enderle ist Dozent für Theorie am Institut Innenarchitektur und Szenografie der HGK Basel. Nach seiner Ausbildung zum Innenarchitekten/Produktdesigner war er mehrere Jahre als Produktdesigner und Innenarchitekt tätig. Sein Studium in Kunstgeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Philosophie schloss er mit der Dissertation an der Universität Zürich ab. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Architekturabteilung der ETH Zürich und Gastdozent bei Jasmine Grego (2006–2008). Er verfasste diverse Publikationen zu Design und Architektur.
Andrea Helbling ist Architekturfotografin in Zürich. Nach der Ausbildung in Fotografie an der Schule für Gestaltung Zürich arbeitete sie im Atelier von Heinrich Helfenstein. Ab 1995 ist sie unter dem Agenturnamen Arazebra als selbstständige Architekturfotografin tätig. Heute fotografiert sie für Architekturbüros, Zeitschriften und für die öffentliche Hand im Hoch- und Tiefbaubereich. Parallel verfolgt Andrea Helbling eigene freie Fotoprojekte in diversen Ausstellungen.
Benjamin Muschg ist Architekt, Architekturkritiker und Journalist. Nach seinem Studium an der ETH Zürich arbeitete er als Entwerfer in verschiedenen Architekturbüros in Zürich. Während dieser Zeit setzte er sich mit Fragen der Architekturkritik auseinander und verfasste als freier Journalist verschiedene Aufsätze. Seit einigen Jahren ist er Reporter für Sportveranstaltungen beim Zürcher Tages-Anzeiger und Autor einer regelmässig erscheinenden Kolumne über aktuelle Ereignisse im Eishockeysport.
Margarete von Lupin ist Journalistin und Autorin und hat diverse Interviews, Artikel, Aufsätze in Forschungsprojekten und für die Fachpresse publiziert. Ihr Forschungsfokus gilt dem Dialog als Methode in Design, Architektur, Städtebau, Metropolenforschung an der Schnittstelle zur Ethnologie. Sie unterrichtete an der Akademie für Medien und Design der Fachhochschule Ravensburg/Weingarten und leitete den Master of Advanced Studies Lehrgang in Design Culture an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Derzeit ist sie Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste in den Bereichen Urbane Identität und Design, Designtheorie und qualitative Studien.
 
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