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Scheidegger & Spiess

 
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Steiners Postauto. Eine Bildgeschichte. Meili, Marcel. Deutsch. 2020. 128 S. ca. 135 farb. u. 73 schw.-w. Abb.. 24,0 x 18,0 cm. Gebunden. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-675-7 Scheidegger & Spiess
Steiners Postauto ist eine Kultur-, Mentalitäts- und Sozialgeschichte des Engadins. Recherchiert und geschrieben hat sie der bekannte, 2019 verstorbene Schweizer Architekt Marcel Meili. Ausgangspunkt ist ein Originalabzug der Aufnahme Postauto ob Silvaplana des legendären Fotografen Albert Steiner, die Meili seinem 92-jährigen Vater geschenkt hatte. Damit verband er die Recherche und das Sinnieren über die Veränderung des Blicks, der Wahrnehmung, der Verkehrsinfrastruktur, des sozialen Raums und des Freizeit- und Alpentourismus der Region, in der seine Eltern eine zweite Heimat gefunden hatten.
So entstand eine höchst anregende, sehr persönlich gehaltene Betrachtung über das Hochtal Engadin und seine Entwicklung angesichts von Tourismus und verkehrskultureller Erschliessung im 20. Jahrhundert. Zugleich ist Steiners Postauto auch eine Art intellektuelle Autobiografie Marcel Meilis, in der dieser über seine eigenen familiären und Mentalitäts-Prägungen nachdenkt. Wir verlegen dieses Buch, das Meili 2007 nur als Privatdruck für seine Eltern und einen engen Freundeskreis publiziert hatte, zum ersten Todestag Marcel Meilis im März 2020.
Peter Somm und Adolf Dietrich: Eine Wahlverwandtschaft. . Hrsg.: Schmutz, Thomas; Beitr.: Schmutz, Thomas; Wittwer, Hans-Peter. Deutsch. 2020. 96 S. ca. 91 farb. Abb.. 26,0 x 20,0 cm. Gebunden. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-666-5 Scheidegger & Spiess
Der 1940 geborene Schweizer Künstler Peter Somm ist von den Arbeiten des aus dem Thurgau stammenden Malers Adolf Dietrich (1877–1957) bereits seit seiner Jugendzeit in der Ostschweiz zutiefst fasziniert. Diese Anziehung spiegelt sich in seinen abstrakten und konstruktivistischen Werken wider: Ein sorgfältiger, beinah meditativ ausgeführter Bildaufbau und die Beharrlichkeit in der Umsetzung verbindet die beiden Künstler in ihrem Schaffen. Sie haben den gleichen Pulsschlag.
Das Buch gibt Einblick in diese besondere Wahlverwandtschaft, indem es Schlüsselwerke der beiden Künstler gegenüberstellt und somit die tiefe Verbundenheit, die ihrem Schaffen zugrunde liegt, nachzeichnet. Peter Somm und Adolf Dietrich: Eine Wahlverwandtschaft enthüllt erstmals diesen künstlerischen Dialog und dokumentiert in prägnanter Weise das Schaffen Adolf Dietrichs – Hauptvertreter der Naiven Malerei sowie der Neuen Sachlichkeit –, dessen Stil die Arbeiten von Peter Somm so nachhaltig geprägt hat.
Sophie Taeuber-Arp – Equilibre. Schlüsselwerke der Schweizer Kunst. Krupp, Walburga. Hrsg.: Affentranger-Kirchrath, Angelika. Deutsch; Englisch. 2020. 96 S. ca. 38 farb. u. 5 schw.-w. Abb.. 25,0 x 21,5 cm. Gebunden. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-662-7 Scheidegger & Spiess
Die Allround-Künstlerin Sophie Taeuber-Arp (1889–1943), für die der Begriff des Gesamtkunstwerks gelebte Realität war, begann ihre künstlerische Laufbahn mit textilen Gestaltungen, Perlarbeiten und Holzobjekten, bevor sie sich ganz der Malerei zuwandte. Das kleinformatige Gemälde Equilibre (1931) steht symbolhaft am Beginn dieser neuen Phase und verweist zugleich auf Vergangenes und Künftiges. Mit diesem Werk löste sich Taeuber-Arp von ihrer bildhaften Formensprache mit abstrakt-figurativen Elementen und einer reichen Farbigkeit. In der Folge entwickelte sie in der Konzentration auf Rechteck, Quadrat und Kreis und dezidiert gesetzte Farben ein vielfältiges Werk in Malerei, Relief und Zeichnung.
Im vorliegenden Band geht Walburga Krupp auf die Schlüsselrolle dieses Werks ein. Sie zeigt anhand einer fundierten Studie auf, inwiefern Equilibre nicht nur auf den Bildcharakter früherer Arbeiten verweist, sondern darüber hinaus auch einen Ausblick auf die künstlerischen Themen der Folgejahre birgt.
Aenne Biermann. Fotografin. Hrsg.: Förster, Simone; Seelig, Thomas; Beitr.: Förster, Simone; Lugon, Olivier; Odenthal, Stefanie; Stamm, Reiner; Täscher, Katharina; Volz, Anna. 2020. 208 S. 140 fb. Abb. 27 x 21 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-673-3 Scheidegger & Spiess
Aenne Biermann (1898–1933) zählt zu den festen Grössen der Fotografie der 1920er und 1930er-Jahre. Im Gegensatz zu Fotografenkolleginnen wie Florence Henri, Germaine Krull oder Lucia Moholy erfuhr sie weder eine künstlerische Ausbildung noch verkehrte sie in den Avantgardekreisen der Grossstadtzentren – und obwohl sie nur wenige Jahre fotografierte, entwickelte Biermann einen eigenen, signifikant modernen Bildstil, der sie innerhalb kürzester Zeit als Vertreterin der zeitgenössischen Avantgardefotografie etablierte. Sie richtete ihre Kamera auf Pflanzen, Dinge, Menschen und Alltagssituationen. Mittels klarer Strukturen, präziser Kompositionen mit Licht und Kontrast sowie enger Bildausschnitte entlockte sie den Motiven ihres persönlichen Umfelds eine besondere Poesie und vermittelte, wie sie 1930 schrieb, eine «Vertrautheit mit den Dingen».
Die Monografie präsentiert das Werk Aenne Biermanns als ein Beispiel für Moderneströmungen jenseits der Zentren der Avantgarde und thematisiert die Verflechtungen von Laienkunst und Avantgardefotografie in den 1920er-Jahren wie auch das Selbstverständnis bürgerlicher Frauen in Bezug auf künstlerische Produktion und individuelle Entwicklungen.
Ottilia Giacometti – Ein Porträt. Werke von Giovanni und Alberto Giacometti. Hrsg.: Kunsthaus Zürich; Beitr.: Di Crescenzo, Casimiro; Vorwort von Becker, Christoph; Büttner, Philippe. 2020. 128 S. 92 fb. u. 7 sw. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 25,00. CHF 25,00 ISBN: 978-3-85881-672-6 Scheidegger & Spiess
Ottilia Giacometti, Schwester von Alberto, Diego und Bruno Giacometti, ist die am wenigsten bekannte Figur der Künstlerfamilie. Fast dreissig Jahre nach der der gemeinsamen Mutter Annetta gewidmeten Ausstellung La mamma a Stampa rückt das Kunsthaus Zürich nun Ottilia in den Fokus, die bereits mit 33 Jahren bei der Geburt ihres Sohnes Silvio 1937 verstarb.
In rund 70 Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen des Vaters Giovanni und des ältesten Bruders Alberto Giacometti skizzieren Ausstellung und Buch ein facettenreiches Porträt Ottilias als Kind, Jugendliche und junge Frau. Diesen Werken werden Bildnisse Silvios zur Seite gestellt, die zwischen 1937 und 1944 von Alberto Giacometti angefertigt wurden. Ergänzt wird die Bilderschau durch einen Essay des Giacometti-Experten Casimiro Di Crescenzo und eine Auswahl unveröffentlichter Dokumente.
Simone Kappeler – America 1981. Beitr.: Pfrunder, Peter; Fotos von Kappeler, Simone; Hrsg.: Trösch, Jürg; Bosshard, Markus. Dtsch.; Engl. 256 S. 160 fb. u. 77 sw. Abb. 34 x 24 cm. Gb. Scheidegger & Spiess, Verlag Zürich 2020. EUR 68,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-679-5 Scheidegger & Spiess
Ende der 1970er-Jahre rebelliert die Jugend in Zürich, eine ganze Generation sucht das «Neue». Die Fotografin Simone Kappeler lässt 1981 die helvetische Enge hinter sich und bricht zu einem Roadtrip nach Amerika auf: die Autoreise als Akt der Befreiung. Im Gepäck hat sie neben einer Hasselblad und einer Kleinbildkamera auch eine Polaroidkamera, mit der sie spontan und unbeschwert fotografieren kann. Auf der Reise ergänzt sie die Ausrüstung durch viele Billigkameras. Schnappschussartige Bilder entstehen, skizzenhaft und beiläufig, unbefangen, direkt und hemmungslos. Was zählt, ist der Augenblick, das unmittelbare und sinnliche Erlebnis, das Lied der Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit.
Erst 35 Jahre später beginnt Kappeler, das ganze Material zu sichten und neu zu interpretieren. Die für dieses Buch getroffene Bildauswahl und die Komposition der rund 250 wiedergegebenen Bilder offenbaren trotz Experimentierfreude eine konsistente Haltung und künstlerische Handschrift. Kappelers Blick auf Amerika von 1981 hat bis heute nichts von seiner Frische verloren.
City Lust. London Guangzhou Lagos Dubai Houston. Koolhaas, Charlie. Engl. 2020. 412 S. 354 fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-804-1 Scheidegger & Spiess
«City Lust» ist der Name eines Duftwassers, das die Fotografin und Soziologin Charlie Koolhaas in einem Parfümerie-Grosshandel in Dubai entdeckte. «City Lust» ist auch Ausgangspunkt der persönlichen Entdeckungsreise, die Koolhaas um die halbe Welt führt: In Guangzhou, Dubai und Lagos, aber auch in Houston und London spürt sie dem rasanten Wandel nach, den die globalisierte Ökonomie den städtischen Gesellschaften dieser so unterschiedlichen Metropolen aufzwingt. In diesen Städten hat sie längere Zeit gelebt und unzählige Fotografien aufgenommen, viele davon Bilder grösster Intensität. Koolhaas` Blick richtet sich nicht nur auf die zunehmende Uniformierung von Stadtbildern: Es geht ihr auch ganz zentral um die Gegensätze von kultureller Vereinheitlichung und lokaler Diversität in Zeiten der Globalisierung.
Charlie Koolhaas` Buch «City Lust» ist in seiner Bildsprache Alltagsfotografie, ungeschönte Dokumentation und spannungsreiche Beobachtung. Als zweiten Erzählstrang hat Koolhaas einen faszinierenden und einsichtsreichen Essay geschrieben, der in collagierter Form ihre eigenen Erkenntnisse über die heutigen globalen Handelswege und deren alltägliche Protagonisten «von unten» zeigt.
Michael Kvium. A Retrospective. Hrsg.: Ørskou, Gitte; Beitr.: McGowan, Brooke Lynn; Beitr.: Ørskou, Gitte. Engl. 2020. 304 S. 296 fb. u. 8 sw. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 77,00. CHF 85,00 ISBN: 978-3-85881-849-2 Scheidegger & Spiess
Das vielfältige Werk des 1955 geborenen dänischen Künstlers Michael Kvium umfasst Malerei, Druckgrafik, Zeichnung und Aquarell, Skulptur wie auch Performance und Bühnenbilder. Seine Arbeiten, welche die Abgründe der westlichen Kultur zur Schau stellen, erinnern zuweilen an Comicstrips oder Fortführungen barocker Gemälde. Groteske Gestalten, die teilweise als Selbstporträts gelesen werden können, gehören zu den Hauptmotiven Kviums. Der Künstler präsentiert uns ihre fragilen Körper in unmittelbarer Nähe, stellt sie ins Rampenlicht seiner Arbeiten. Festgehalten in einem pastosen Farbauftrag, ziehen die närrischen Wesen den Blick auf sich und wecken zugleich Ekelgefühle.
Diese erste umfangreiche Monografie bildet die gesamte Karriere Kviums seit den 1980er-Jahren ab und zeigt seine zahlreichen Werkstränge, von den frühen Experimenten bis zur Kritik an der gegenwärtigen westlichen Gesellschaft.
Schnee von gestern. Fundstücke zur Skikultur. Ein Postkartenbuch. Hrsg.: Alpines Museum der Schweiz; Beitr.: Hächler, Beat; Odermatt, Sepp; Rohr, Christian; Hächler, Stefan. 2020. 64 S. 40 fb. und sw Postkarten zum Heraustrennen und Textheft mit 24 S. und 5 Abb. zusammen in Festeinband. 17 x 12 cm. Gb. EUR 24,00. CHF 24,00 ISBN: 978-3-85881-668-9 Scheidegger & Spiess
Was verbindet man mehr mit der Schweiz als Ski! Dieser Tatsache widmet sich der nunmehr vierte Band der beliebten Postkartenbücher, herausgegeben vom Alpinen Museum der Schweiz. Ganz nach der Devise «Alles fährt Ski» bietet Schnee von gestern auf 40 Bildern und anhand von drei Begleittexten einen vielfältigen Einblick in die Sammlung des Museums, die zahlreiche Objekte rund um das Thema Ski sowie Fotografien aus dem Fotoarchiv der Kunstanstalt Brügger, Meiringen (1878–1994), umfasst. Die Kunstanstalt war auf Werbe- und Auftragsfotografie in den Bereichen Tourismus, Hotellerie und Gastronomie spezialisiert und dokumentiert mit ihren Fotografien die rasante Entwicklung der Ski-Freizeitkultur von ihren Anfängen bis zu ihrer Etablierung als Breitensport ab den 1950er-Jahren.
Varlin als Zeichner. Binder, Ulrich. 132 S. 130 fb. u. 12 sw. Abb. 23 x 18 cm. Gb. Scheidegger & Spiess Verlag, Zürich 2020. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-664-1 Scheidegger & Spiess
Varlin, 1900 in Zürich als Willy Guggenheim geboren und 1977 im bündnerischen Bondo verstorben, hat sich vor allem als Maler und Porträtist bekannter Persönlichkeiten wie Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt oder Ernst Scheidegger und Hulda Zumsteg einen Namen gemacht. Sein zeichnerisches Schaffen hingegen blieb bisher weitgehend unbekannt. Skizzenbücher waren Varlins ständige Begleiter, in denen er seine Eindrücke festhielt und Bildkompositionen, Ausschnitte oder ungewöhnliche Blickwinkel erprobte. In den frühen Jahren entstanden akademische Studien und Aktzeichnungen, später sind es visuelle Satiren und Impressionen seiner Reisen, die sich in unzähligen Reisejournalen niederschlugen. Begleitet von zahlreichen Farbabbildungen nähern sich Ulrich Binders Texte dem grafischen Werk Varlins über dessen künstlerische Mittel, die von Feder und Kohle über Kugel- und Faserschreiber bis zu Servietten oder Kunstkatalogen als Träger seiner Zeichnungen reichen.
René Burri – Explosion des Sehens. Hrsg.: Bétrisey, Mélanie; Donnadieu, Marc; Beitr.: Bétrisey, Mélanie; Bischof, Daniel; Bouveresse, Clara; Donnadieu, Marc; Enckell Julliard, Julie; Jeker, Werner; Koetzle, Hans-Michael; Plossu, Bernard; Vorwort von Franck, Tatyana. 2020. 240 S. 106 farb. u. 148 schw.-w. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR. 48,00. CHF. 49,00 ISBN: 978-3-85881-661-0 Scheidegger & Spiess
DER ZEITGESCHICHTE EIN BILD GEBEN: DAS WIRKEN DES FOTOGRAFEN RENE BURRI
Der Schweizer Fotograf René Burri (1933–2014) war dort, wo Geschichte stattfand. Seine Fotografien des Vietnamkriegs in den 1960er-Jahren, des Sechstagekriegs und des Jom-Kippur-Kriegs prägen unser Bild vom Zeitgeschehen bis heute. Mit dem Porträt des Zigarre rauchenden Ernesto Che Guevara wurde er über den Fotojournalismus hinaus berühmt und prägte politisch-gesellschaftliche Imaginationen.
Erstmals gibt uns das Musée de l‘Elysée mit dem biografischen Bildband «René Burri – Explosion des Sehens» Einblick in das gesamte Werk des Ausnahmefotografen:
• Burri ganz nah: Monografie über sein Leben und seine Arbeiten
• Burri komplett: bekannte Bilder und reichhaltiges, bisher unveröffentlichtes Material aus Burris Nachlass • Burris Vielfalt: neben Fotografien werden auch seine Entwürfe für Buchgestaltungen, Ausstellungsprojekte, Reisetagebücher, Collagen und Aquarelle präsentiert
• Der Bildband erscheint anlässlich der Ausstellung «René Burri – Explosions of Sight» im Musée de l’Elysée, dem Museum für Fotografie in Lausanne, Schweiz
REPORTAGEN, DIE ZU IKONEN DER FOTOGRAFIEGESCGHICHTE WURDEN Als Fotojournalist und Mitglied der berühmten Fotoagentur Magnum Photos bereiste René Burri die ganze Welt und porträtierte Politiker, Künstler und Architekten wie Le Corbusier und andere bedeutende Persönlichkeiten. Mit seinen Reportagen wurde er zum Fotodokumentarist des weltpolitischen Geschehens im 20. Jahrhundert. Ihm verdanken wir Bilder, die in unser ikonografisches Gedächtnis eingingen. Dank seines Schweizer Passes war ihm der Zugang zu sonst verschlossenen Staaten möglich. Seine Bildreportagen über das Leben in der DDR erregten bis weit in die 1990er-Jahre Aufsehen. Sein Feingefühl für das Konträre und sein aussergewöhnliches Gespür für das Allzumenschliche im Alltag verleihen seinen Fotografien eine klare, eigene Handschrift mit Wiedererkennungswert.
Aufgrund seines besonderen Stils berühren uns Burris Foto-Porträts und Bildreportagen bis heute. All seine Schaffensperioden, seine fotografischen Themenfelder, sein künstlerisches Werk über die Fotografie hinaus und seine Arbeitsweise stehen im Mittelpunkt dieser beeindruckenden Monografie, die ein aussergewöhnliches Geschenk für kunst- und zeitgeschichtlich Interessierte ist.
René Burri – Explosions of Sight. Hrsg.: Bétrisey, Mélanie; Donnadieu, Marc; Beitr.: Bétrisey, Mélanie; Bischof, Daniel; Bouveresse, Clara; Donnadieu, Marc; Enckell Julliard, Julie; Jeker, Werner; Koetzle, Hans-Michael; Plossu, Bernard; Vorwort von Franck, Tatyana. Engl. 2020. 240 S. 106 farb. u. 148 schw.-w. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR. 48,00. CHF. 49,00 ISBN: 978-3-85881-845-4 Scheidegger & Spiess
Chalchera – Kalk in Transformation. Natur, Handwerk und Kunst ausgehend von einem historischen Kalkofen im Engadin. Hrsg.: Gallo, Myriam; Rösch, Christof; Beitr.: Caviezel, Nott; Fritz, Ulrich; Gallo, Myriam; Krauter Kellein, Anne; Rodewald, Raimund; Rösch, Christof; Steinmann, George; Vagnières, Carlo; Vorwort von Gallo, Myriam; Rösch, Christof. 2020. 106 S. 116 fb. u. 12 schw.-w. Abb. 33 x 25 cm. Gb. EUR. 38,00. CHF. 39,00 ISBN: 978-3-85881-671-9 Scheidegger & Spiess
Eine vielschichtige Auseinandersetzung mit Kalkgestein als natürlicher Ressource und Baumaterial sowie als ästhetischem Gegenstand Beleuchtet die Verwendung von Kalk aus historischer, kultureller, ästhetischer und ökologischer Perspektive Ein historischer Kalkofen im Unterengadin bildet den Ausgangspunkt dieses Projekts der Fundaziun NAIRS, das sich auf vielfältige Weise dem Kalkgestein als natürlicher Ressource, Baumaterial und ästhetischem Gegenstand nähert.
Der mit dem Ofen gewonnene Brandkalk bildet historisch eine wichtige Grundlage der Baukultur Graubündens. Handwerk ist immer auch eine Kulturtechnik – das bilden die Beiträge dieses Buchs ab. Neben der Geschichte des Kalkbrennens und der Rolle des Kalks innerhalb der Baugeschichte gehen die Texte auf weitere Anwendungen ein, etwa als Haarfärbemittel in der Antike oder als Desinfektionsmittel, sowie auf die heutige Verwendung in der Industrie und das Verhältnis von Mensch und Kalk. Ein Gespräch mit dem Künstler George Steinmann verortet die Bedeutung des Gesteins in der Debatte um Ökologie. Die kraftvolle Bildserie Intangible von Myriam Gallo schliesslich bildet die vielschichtige Natur im Farb- und Bewegungsspektrum des Kalkgesteins, von berstend zu erstarrt, ab.
Carole A. Feuerman. Fifty Years of Looking Good. Hrsg.: Spike, John T.; Beitr.: Moscovici, Claudia; Spike, John T.; Yau, John. Engl. 2020. 192 S. 120 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR. 58,00. CHF. 65,00 ISBN: 978-3-85881-844-7 Scheidegger & Spiess
Carole A. Feuerman gehört mit Duane Hanson und John De Andrea zu den amerikanischen Protagonisten der hyperrealistischen Plastik. Die 1945 geborene Künstlerin absolvierte ihre Ausbildung in New York und Philadelphia und begann ihre bildnerische Karriere als Illustratorin, bevor sie sich in den 1970er-Jahren erfolgreich der Skulptur zuwandte. Ihr Werk wurde in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien, Museen und an Kunstmessen in Amerika, Europa und Asien gezeigt.
Während fünf Jahrzehnten hat Feuerman lebensechte, vornehmlich weibliche Figuren geschaffen, die uns als erstarrte Momentaufnahmen begegnen. Im Gegensatz zum historisch aufgeladenen Motiv der Badenden ist bei Feuermans Schwimmerinnen nicht der Körper Inhalt der Betrachtung. Er dient vielmehr als Ausdrucksmittel und Formwerdung eines Geisteszustands.
Dieses Buch ist der bisher umfangreichste Überblick zu Feuermans Œuvre. Reich bebildert zeigt es die Virtuosität der Künstlerin und die Vielfalt an Materialien und Medien, derer sie sich bedient.
The Glacier`s Essence. Grönland – Glarus: Kunst, Klima, Wissenschaft. Stützle, Martin; Walcher, Fridolin. Beitr.: Olonetzky, Nadine; Stocker, Thomas; Schaepman-Strub, Gabriela; Steffen, Konrad; Vorwort von Wechsler, Benedikt. Dtsch; Engl. 2020. 272 S. 137 fb. Abb. 31 x 23 cm. Gb. EUR. 58,00. CHF. 65,00 ISBN: 978-3-85881-665-8 Scheidegger & Spiess
Die Gletscher in den Alpen und auf Grönland schmelzen seit Jahrzehnten. Die globale Erwärmung beschleunigt ihren Schwund in alarmierendem Ausmass. Der Schweizer Geophysiker Alfred de Quervain (1879–1927) vermass als Erster den Glarner Claridengletscher und führte 1909 und 1912 bedeutende Forschungsexpeditionen nach Grönland durch.
Glarus und Grönland: Der Künstler Martin Stützle und der Fotograf Fridolin Walcher machten die Glarner Gletscher zum Thema ihrer Werke und begleiteten im Mai 2018 Schweizer Umweltwissenschaftler auf einer neuen Grönlandexpedition. Ihre Fotografien, Radierungen und Performances entstanden vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Fakten, sprechen jedoch die Sinne und Gefühle direkt an.
«The Glacier`s Essence» präsentiert die Essenz von Gletscherkernbohrung und Kunst und nimmt de Quervains Faden auf: Im Anschluss an ein Vorwort von Benedikt Wechsler, Schweizer Diplomat und Mitinitiator der Expedition von 2018, geben die Geografin und Evolutionsbiologin Gabriela Schaepman-Strub, der Glaziologe Konrad Steffen und der Klima- und Umweltphysiker Thomas Stocker Einblick in den neusten Stand ihrer Forschung. Die Kunstpublizistin Nadine Olonetzky beleuchtet Martin Stützles und Fridolin Walchers Arbeiten und die aktuelle Bewegung der Klimakunst.
Nesa Gschwend – Memories of Textiles. Hrsg.: Scotti, Roland; Beitr.: Pitscheider Soraperra, Stefania; Scotti, Roland. Dtsch; Engl. 2020. 144 S. 108 fb. Abb. 25 x 20 cm. Gb. EUR. 29,00. CHF. 35,00 ISBN: 978-3-85881-674-0 Scheidegger & Spiess
Die 1959 in St. Gallen geborene Künstlerin Nesa Gschwend verbindet in ihrem Werk handwerkliche Traditionen wie Sticken, Nähen und Knüpfen mit avantgardistischen und performativen Techniken des Kunstschaffens. Sie gehört zu den profiliertesten Künstlerinnen der Schweiz, die in ihrem Werk Individualität und Gemeinschaft reflektiert und aktiv gestaltet. In ihren Arbeiten Human oder den Relations verarbeitet Gschwend autobiografisch aufgeladene Materialien wie Haare oder Kleidungsstücke, die ihrer eigenen Familie entstammen. Sie verflicht damit das Materielle mit der geistigen Substanz der Erinnerungen, überführt das subjektive in das kollektive Gedächtnis. Das Kollektiv ist auch essenzieller Bestandteil ihrer Arbeit Living Fabrics, einer textilen Installation, die aus partizipativen Performances mit Personen aus verschiedenen sozialen Schichten und Nationen entstanden ist. Aus dem Zusammenspiel von Künstlerin und Mitwirkenden haben sich vielgestaltige Objekte entwickelt – Sinnbilder für die Notwendigkeit des Miteinanders.
Die Baugeschichte des Kunsthaus Zürich 1910–2020. Loderer, Benedikt. Hrsg.: Kunsthaus Zürich. 2020. 80 S. 22 fb. u. 24 schw.-w. Abb. 23 x 19 cm. Pb. EUR. 19,00. CHF. 19,00 ISBN: 978-3-85881-676-4 Scheidegger & Spiess
Mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus des Kunsthaus Zürich, entworfen von David Chipperfield Architects Berlin, wird das Kunsthaus Zürich zum grössten Kunstmuseum der Schweiz. Bevor das Haus 2021 bezogen wird, blickt das Kunsthaus in diesem Buch nun auf die wechselvolle Geschichte der Liegenschaften zurück, die in Zürich seit Mitte des 19. Jahrhunderts als Kunsthäuser dienten. In chronologischen Kapiteln erzählt der Schweizer Architekturkritiker Benedikt Loderer die verschiedenen Etappen, bis das Kunsthaus 1910 am Heimplatz heimisch wurde, in einem Bau des berühmten Architekten Karl Moser. Seither wurde das Kunsthaus mehrfach ergänzt, und es gab zahlreiche Versuche zur visionären Gross-Erweiterung, bis das Kunsthaus mit dem Chipperfield-Bau nun endlich im 21. Jahrhundert Massstäbe setzen kann. Höchst anschaulich erzählt und mit vielen Bildern und neugezeichneten Plänen der verschiedenen Erweiterungsetappen seit 1910.
The Architectural History of the Kunsthaus Zürich 1910 – 2020. Loderer, Benedikt. Hrsg.: Kunsthaus Zürich. Engl. 2020. 80 S. 24 fb. u. 24 schw.-w. Abb. 23 x 19 cm. Pb. EUR. 19,00. CHF. 19,00 ISBN: 978-3-85881-859-1 Scheidegger & Spiess
L’histoire architecturale du Kunsthaus Zürich de 1910 à 2020. Loderer, Benedikt. Hrsg.: Kunsthaus Zürich. Franz. 2020. 80 S. 22 fb. u. 24 schw.-w. Abb. 23 x 19 cm. Pb. EUR. 19,00. CHF. 19,00 ISBN: 978-3-85881-860-7 Scheidegger & Spiess
Jacob Lawrence. Lines of Influence. Hrsg.: van Rensburg, Storm Janse; Beitr.: Evans, Walter O.; Greene, Carroll; Lawrence, Jacob; Levin-Caro, Julie; van Rensburg, Storm Janse; Vorwort von Wallace, Paula. Engl. 2020. 216 S. 100 fb. u. 20 schw.-w. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR. 58,00. CHF. 65,00 ISBN: 978-3-85881-825-6 Scheidegger & Spiess
Jacob Lawrence (1917–2000) gehört zu den bedeutendsten amerikanischen Malern des 20. Jahrhunderts. Sein Werk reicht von modernistischen Illustrationen des Alltags bis hin zu Erzählungen der afroamerikanischen Geschichte und deren historischen Figuren.
Jacob Lawrence: Lines of Influence erscheint in Zusammenarbeit mit dem SCAD Museum of Art in Savannah und untersucht Leben, Arbeit und Vermächtnis von Lawrence – nicht nur als gefeierter Künstler, sondern auch als Erzähler und Chronist der Lebenssituation der Afroamerikaner Mitte des 20. Jahrhunderts. Der erste Teil des Buchs zeichnet die Beziehungen zwischen Lawrence und seinen Zeitgenossen nach – seinen Mentoren und Künstlerfiguren wie Josef Albers, Richmond Barthé, Gwendolyn Knight Lawrence, José Clemente Orozco, Augusta Savage oder George Grosz. Den Blick auf die Gegenwart richtet der zweite Teil und erkundet dabei Lawrences Einfluss auf zeitgenössische Künstler und solche, die seine formalen und konzeptuellen Interessen teilen.
 
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