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Scheidegger & Spiess

 
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Augusto Giacometti. Catalogue raisonné. Gemälde, Wandemälde, Mosaike und Glasgemälde. Egli, Michael; Frey, Denise; Stutzer, Beat. Beitr.: Beltinger, Karoline; Caruso, Francesco; Meyer, Silja; Vichi, Alessandra; Vuillemenot, Stéphanie. 2023. 908 S. 911 fb.und 133 s/w-Abb. 29,5 x 24 cm. Gb. in Schuber. EUR 250,00. CHF 250,00 ISBN: 978-3-03942-175-6 Scheidegger & Spiess
Augusto Giacometti (1877–1947) zählt zu den herausragenden Schweizer Malern in der Nachfolge des Jugendstils und des Symbolismus und gilt als Wegbereiter der Abstraktion. Die ab 1899 geschaffenen abstrakten Pastelle sowie die ungegenständlichen Gemälde – die Chromatischen Fantasien von 1910 bis 1917 – brachten Giacometti nach seinem Tod den Ruf eines «Pioniers der abstrakten Malerei» ein. Das vom Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA akribisch erarbeitete Werkverzeichnis der rund 560 Gemälde, Wandbilder, Mosaike und Glasgemälde präsentiert Augusto Giacomettis Schaffen in zwei reich illustrierten Bänden. Die einzelnen Werke werden kommentiert und in einem wissenschaftlichen Apparat technisch und rezeptionsgeschichtlich detailliert dokumentiert. In Essays werden Giacomettis Stellung im kulturgeschichtlichen Kontext sowie Fragen zu seiner Auftragskunst und zu seiner Rolle als Kulturpolitiker beleuchtet. Weitere Beiträge legen den Akzent auf die farbtheoretischen Überlegungen des Künstlers im Kontext zeitgenössischer Lehrauffassungen und Praxis sowie auf konservatorische Fragestellungen. Schliesslich werden auch die historischen Versuche einer künstlerischen Einordnung Augusto Giacomettis aus unterschiedlichen Perspektiven kritisch betrachtet.
Hannah Höch. Montierte Welten. Hrsg.: Rollig, Stella; Waldmeier, Martin; Zimmer, Nina; Beitr.: Makholm, Kristin; Waldmeier, Martin; Zimmer, Nina; Übersetzt von Elle, Camilla; Magyar, Tabea. 2023. 200 S. 154 fb.und 15 s/w-Abb. 23 x 17 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03942-171-8 Scheidegger & Spiess
Sie bewegte sich zwischen den Welten – als Redaktionsmitarbeiterin bei einem grossen Zeitschriftenverlag und als einzige Frau, die sich in der Berliner Dada-Szene behaupten konnte. Hannah Höch (1889–1978) brach in den 1920er-Jahren mit Darstellungs- und Sehgewohnheiten: Ihre Werke zerlegten eine Welt, die von der Katastrophe des Ersten Weltkriegs und der Konsumkultur gezeichnet war, und setzten sie auf revolutionäre, poetische und oft auch ironische Weise neu zusammen. Höch blieb ihren künstlerischen Mitteln und ihrer poetisch-radikalen, zwischen Gesellschaftsbeobachtung und Traumwelt schillernden Imagination aber auch nach Ende des Zweiten Weltkriegs treu. Schere und Klebstoff waren die Waffen ihrer Kunst der Montage, als deren Miterfinderin sie gilt.
Schnitt und Montage wiederum prägten auch den Film als damals junges Medium, das Höchs Schaffen immens beeinflusste: Sie verstand Montagen als statische Filme. Dieses reich illustrierte und kundig kommentierte Buch geht erstmals Höchs Faszination für den Film und die Bildkultur des modernen Industriezeitalters nach und zeigt, wie sich die Montage im Spannungsfeld von künstlerischem Experiment, kommerzieller Verwertung und politischer Vereinnahmung entwickelte. Abgerundet wird der Band durch einen Text über Fotomontage von Hannah Höch, geschrieben 1948, sowie durch eine Textmontage zur Montage als künstlerische Technik: Zu Wort kommen Filmschaffende und Künstler, u. a. Dsiga Wertow, Sergej Eisenstein, László Moholy-Nagy, Raoul Hausmann und Kurt Schwitters.
Hannah Höch. Assembled Worlds. Hrsg.: Rollig, Stella; Waldmeier, Martin; Zimmer, Nina; Beitr.: Makholm, Kristin; Waldmeier, Martin; Zimmer, Nina; Übersetzt von Elle, Camilla; Magyar, Tabea. Englisch. 2023. 200 S. 154 fb.und 15 s/w-Abb. 23 x 17 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03942-172-5 Scheidegger & Spiess
Conrad Steiner - Warten, was der Regen sagt. Gahse, Zsuzsanna; Mack, Gerhard; Bieder, Patricia. 2023. 128 S. 90 fb.Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-151-0 Scheidegger & Spiess
Die grossformatigen Malereien des Schweizer Künstlers Conrad Steiner zeigen mäandernde Wellen aus schillernden Farblinien. Erst bei genauerem Hinschauen werden landschaftliche, figurative oder architektonische Formen erkennbar. Immer wieder neu erprobt Steiner die Möglichkeiten der Farbsetzung auf der Leinwand. Ausgangspunkt sind dabei Grundstrukturen, die er mit selbst konstruierten, bis zu 150 cm breiten Pinseln auf die Leinwand zieht und in einem langwierigen Prozess erweitert. Dabei ist das Performative und Prozesshafte Teil der Entstehung, aber auch Teil des finalen Werkes.
Im Zentrum dieses Buches steht eine seit 2019 entstandene Werkserie Steiners. Drei sehr unterschiedliche Essays begleiten die grosszĂĽgig abgebildeten Malereien. Text und Bild treffen in besonderer Form zusammen, und die Frage wird gestellt, wie sich Malerei und Sprache zueinander verhalten. Gemeinsam mit Abbildungen von Arbeiten aus frĂĽheren Jahren bietet der Band den bislang umfassendsten Ăśberblick zu Steiners Schaffen und erlaubt einen aktuellen und differenzierten Einblick in seine Arbeitsweise.
Die ZĂĽrcher Nelkenmeister. Gerster, Ulrich. Hrsg.: Gilde der ZĂĽrcher Nelkenmeister; Beitr.: Illi, Martin; Gutscher-Schmid, Charlotte; Hirzel, Heinz O. 2023. 356 S. 387 fb.und 95 s/w-Abb. 32 x 24 cm. Gb. EUR 97,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-03942-036-0 Scheidegger & Spiess
Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurden von zwei Werkstätten in Zürich sakrale Gemälde geschaffen, die mit Nelken «signiert» sind und einen letzten Höhepunkt der spätgotischen Kunstproduktion darstellen. Während man vermutet, dass der erste dieser Nelkenmeister ein Mitglied der Malerdynastie Zeiner war, handelt es sich beim zweiten mit grösster Wahrscheinlichkeit um Hans Leu den Älteren, dem wir die erste grosse topografische Ansicht von Zürich verdanken. Sein Sohn Hans Leu der Jüngere hat eine letzte Altartafel mit dem Nelkenzeichen versehen und steht am Übergang von der spätmittelalterlichen Maltradition zur Kunst der Renaissance.
In dieser ersten umfassenden Monografie über die Zürcher Nelkenmeister seit mehr als neunzig Jahren führen uns Ulrich Gerster, die Kunsthistorikerin und Nelkenmeisterexpertin Charlotte Gutscher-Schmid und der Historiker Martin Illi die letzte Blüte des spätgotischen Schaffens anhand von fast 500 Abbildungen vor Augen. Die Darstellung dieses bedeutenden Kapitels der Schweizer Kunstgeschichte wird von einem vollständigen Werkverzeichnis ergänzt, welches das Gesamtwerk der Zürcher Nelkenmeister umfasst.
Von hier aus. Eine fotografisch-literarische Begegnung mit Bauten von Aebi & Vincent Architekten. Beitr.: Molinari, Gianna; Fotos von Scheidegger, Adrian; Jaquemet, Alexander; Nachwort von Lampugnani, Vittorio Magnago. 2023. 100 S. 50 fb. Abb. 24 x 34 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-03942-160-2 Scheidegger & Spiess
Seit mehr als 25 Jahren führen Bernhard Aebi und Pascal Vincent ihr gemeinsames Architekturbüro in Bern und Genf. Neben mehreren grösseren Wohnbauprojekten in den Kantonen Bern, Fribourg und Wallis zählen der Umbau des Parlamentsgebäudes in Bern, die Gesamtsanierung des Berner Sitzes der Schweizerischen Nationalbank und des Südtrakts des Zürcher Hauptbahnhofs zu den prominentesten Werken von Aebi & Vincent Architekten.
Die Fotografen Adrian Scheidegger und Alexander Jaquemet, beide langjährige Wegbegleiter der Architekten, haben eine Auswahl von deren Bauten in ihrer Alltäglichkeit fotografisch festgehalten. Die Aufnahmen zeigen, wie sich die von Aebi & Vincent Architekten geschaffenen Räume und Flächen allmählich und selbstverständlich in das sie umgebende Umfeld eingliedern.
Die Schriftstellerin Gianna Molinari hat die Fotografen auf ihren Spaziergängen zu diesen Bauten begleitet. Ihre literarischen Momentaufnahmen ergänzen die fotografischen Zeugnisse und regen unsere Fantasie an, so dass ganz persönliche Bilder des Innenlebens der Gebäude und ihrer Nutzerinnen und Bewohner entstehen.
"Seen from Here. A photographic-literary encounter with buildings by Aebi & Vincent Architekten. Beitr.: Molinari, Gianna; Ăśbersetzt von Williams, Karen; Fotos von Scheidegger, Adrian; Jaquemet, Alexander; Nachwort von Lampugnani, Vittorio Magnago. Englisch. 2023. 100 S. 50 fb. Abb. 24 x 34 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00" ISBN: 978-3-03942-161-9 Scheidegger & Spiess
Fantastische Jahre. Haute-Couture-Stoffe aus Mitlödi. Hrsg.: Museum des Landes Glarus; Beitr.: Giersberg, Bettina; Fotos von Kreidler, Volker. 2023. 144 S. 80 fb. und 20 s/w-Abb. 27 x 21 cm. Pb. EUR 25,00. CHF 25,00 ISBN: 978-3-03942-174-9 Scheidegger & Spiess
Im Gedächtnis der Schweiz wird die Geschichte des Glarner Textildrucks vor allem mit seiner Blüte im 19. Jahrhundert verbunden. Dieses reich illustrierte Buch zeigt nun in höchst lebendiger Weise, dass das tradierte Bild trügt: Zwischen 1960 und 2000 erlebte die damalige Seidendruckerei Mitloedi AG im Kanton Glarus erneut fantastische Jahre. In einer Zeit, in der viele Schweizer Textildruckereien ihre Produktion einstellten, wurden im Glarner Dorf Mitlödi viele Tausend Meter feinster Stoffe für die internationalen Haute-Couture- und Pret-a-porter-Häuser bedruckt. Modehäuser wie Yves Saint Laurent, Chanel, Ungaro oder Givenchy statteten über viele Jahre ihre Sommer- und Winterkollektionen mit Stoffen aus Mitlödi aus.
Aktuelle Aufnahmen des bekannten Berliner Fotografen Volker Kreidler zeigen die Produktionshallen und Gebäude der dortigen Textildruckerei und spannen einen künstlerischen Bogen von den 1960er-Jahren in die Gegenwart. Dies bildet den Rahmen für die abgebildeten Textilien, für Stoffentwürfe und Laufstegfotos. Die hier erstmals publizierten Stoffe, Kleider und Foulards stammen aus der Sammlung des Museums des Landes Glarus und aus dem Betriebsarchiv der Seidendruckerei Mitloedi AG (heute Altra Management AG Textile) und aus Privatsammlungen. Kultur-, sozial- und designgeschichtliche Zusammenhänge werden durch prägnante Texte und ein Zeitzeuginneninterview vermittelt.
Storrers Erbmasse. Herausforderung Kunstnachlass – ein Lehrstück. Von Barbara Basting. 224 S., 41 fb. Abb. 14 x 20 cm. Br. EUR 35,00, CHF 35,00 ISBN: 978-3-03942-150-3 Scheidegger & Spiess
Ein Kunstnachlass stellt Künstlerinnen und Künstler sowie ihre Erben, Museen und Archive vor grosse Herausforderungen. Fragen rund um Selektion, Konservierung und Finanzierung sind zu lösen ? ein Prozess, der individuelle und gesellschaftliche Ansprüche sichtbar macht. Diese verweisen auf unsere kulturell tief verwurzelte Gedächtnis- und Gedenkkultur, die auch etliche Tabus mit sich bringt: Kunst zu entsorgen, gilt als Sakrileg.
Dieses Buch behandelt die vielschichtige Problematik an einem konkreten Beispiel: der Auflösung des Ateliers des Bildhauers Peter Storrer nach dessen Tod. Barbara Basting berichtet in unkonventioneller, essayistischer Weise über ihre Erfahrungen bei der Begegnung mit Storrers Nachlass und dem Erbe seiner literarisch-künstlerischen Familie. Dabei schlägt die Autorin den Bogen zu aktuellen kunsthistorischen und kulturpolitischen Diskussionen.
Peter Storrer (1928–2016) belegte während fast vierzig Jahren ein von der Stadt Zürich vermietetes Atelier in der Roten Fabrik, einer heute als Kulturzentrum genutzten ehemaligen Seidenweberei am Ufer des Zürichsees. Nach seinem Tod übernahm die Stadt seinen kompletten Nachlass. Die Auflösung des Ateliers, mit der Barbara Basting betraut wurde, erwies sich als faszinierende Expedition in die jüngere Kunst- und Kulturgeschichte Zürichs. Nicht zuletzt auch durch seinen Vater, Willy Storrer, Begründer des Verlags Freies Geistesleben und der Zeitschrift Individualität, und seiner Mutter, die Dänin Florianna Storrer-Madelung, Enkelin des dänischen Erfolgsschriftstellers Aage Madelung. Zum Vorschein kamen u. a. bisher unbekannte Briefe der Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach und des Künstlers André Thomkins, die im Buch auszugsweise wiedergegeben werden.
Ernst Scheidegger. Fotograf. Hrsg.: Stiftung Ernst Scheidegger Archiv; Beitr.: Bezzola, Tobia; BĂĽttner, Philippe; Grob, Helen; Widmer, Alessa. 2023. 248 S. 12 fb. und 168 s/w-Abb. 30 x 23 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-03942-173-2 Scheidegger & Spiess
Ernst Scheidegger (1923–2016) war einer der bedeutendsten Schweizer Fotografen des 20. Jahrhunderts. Seine fotografischen Künstlerporträts machten ihn international bekannt. Insbesondere die Aufnahmen von Alberto Giacometti im Pariser Atelier oder im Bergell prägen bis heute unser Bild dieses Künstlers.
Anlässlich des 100. Geburtstags von Ernst Scheidegger, dem Gründer unseres Verlags, am 30. November 2023 und begleitend zu Ausstellungen im Kunsthaus Zürich und im MASI Lugano erscheint das Buch Ernst Scheidegger. Fotograf. Es basiert auf einer umfangreichen Aufarbeitung seines fotografischen Nachlasses und wirft einen frischen und zeitgenössischen Blick auf dieses vielschichtige Werk. Eine konzise Auswahl ikonischer und weniger bekannter Aufnahmen bildet Scheideggers Porträt- und Künstlerfotografie ab.
Zudem aber lädt das Buch zur Entdeckung von Scheideggers bisher wenig publiziertem Frühwerk ein und nimmt damit eine Neubewertung seines Schaffens vor. Texte von Tobia Bezzola, Direktor des MASI Lugano, von der Fotohistorikerin Alessa Widmer, von Philippe Büttner, Sammlungskonservator am Kunsthaus Zürich, und von Helen Grob, der langjährigen Lebensgefährtin Ernst Scheideggers, zeichnen dessen Werdegang und sein fotografisches Selbstverständnis nach und runden diesen fotoaffin gestalteten Band ab.
"Ernst Scheidegger. Photographer. Hrsg.: Stiftung Ernst Scheidegger Archiv; Beitr.: Bezzola, Tobia; BĂĽttner, Philippe; Grob, Helen; Widmer, Alessa. Englisch. 2023. 248 S. 12 fb. und 168 s/w-Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00" ISBN: 978-3-03942-178-7 Scheidegger & Spiess
Land der Pässe. Eine Zeitreise in die heutige Schweiz. Hrsg, und mit Fotografien von Richard von Tscharner. Vorw.: Doris Leuthard. Beitr.: Frédéric Möri, Daniel Lätsch, Anton Affentranger. Deutsch und Englisch. 264 S. 50 fb, Abb. 74 s/w-Abb. 32 × 32 cm, Gb. Scheidegger Verlag, Zürich 2023. EUR 77,00 CHF 79.00 ISBN: 978-3-03942-156-5 Scheidegger & Spiess
Lange waren die Alpen eine fast unüberwindbare Hürde auf dem Weg vom Norden in den Süden oder umgekehrt. Zuerst führten schmale Saumpfade über die Berge, dann auch römische Fahrwege, später zunehmend befestigte Strassen und seit dem 19. Jahrhundert die Eisenbahnen mit imposanten Brücken und Tunneln. Heute machen 120 gut ausgebaute Alpenübergänge oder -durchstiche die Schweiz zum wichtigsten Transitgebiet Europas. Ohne diese Passagen wäre die Schweiz ein anderes Land: gesellschaftlich, kulturell, wirtschaftlich und militärisch.
Land der Pässe zeigt mit 80 grossformatigen Bildern des Fotografen Richard von Tscharner die Kühnheit und Schönheit der Alpenübergänge, ihrer Bauten und Landschaften. Rund 30 historische Aufnahmen vermitteln die pionierhafte Anstrengung und den Mut früherer Generationen, das Alpenmassiv zu überwinden und zu einem Begegnungsraum zwischen Norden und Süden zu verbinden. Frédéric Möri, Kunst- und Kulturhistoriker und Philosoph, zeichnet die Geschichte der Schweizer Alpenpässe nach und führt ihre Bedeutung für die Identität der Schweiz vor Augen. Daniel Lätsch, Brigadier a.D. der Schweizer Armee, erläutert ihre strategische Rolle. Und Anton Affentranger, vormals CEO des Baukonzerns Implenia, beschreibt die Vision, die der Neuen Alpentransversalen (NEAT) mit den Eisenbahn-Basistunneln durch Gotthard und Lötschberg vorausgeht: Die Zukunft des Transits liegt im tiefen Untergrund des Alpenraums.
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Burhan Dogançays Wände. Hrsg.: De Donker, Bénédicte; Beitr.: Lorant, Lola; Beitr.: Steininger, Florian; Beitr.: Tamur, Erhan; Beitr.: Thüring, Reto; Übersetzt von Kotte, Claudia; Übersetzt von Magyar, Tabea. Deutsch; Französisch. 2023. 144 S. 139 fb. Abb. und 1 s/w-Abbildung. 30 x 21 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03942-180-0 Scheidegger & Spiess
Mit seinem Umzug nach New York in den 1960er-Jahren entwickelte der in Istanbul geborene Künstler Burhan Dogançay (1929–2013) eine grosse Faszination für die visuelle Ästhetik von Mauern und Wänden in Städten. Ihn interessierte die Erkundung des öffentlichen Raums und dessen Bedeutung als urbaner Verhandlungsort sozialer, politischer und gleichzeitig auch künstlerischer Normen. Er skizzierte und fotografierte kontinuierlich Mauern, Wände und Türen und übertrug die festgehaltenen Motive als Gemälde auf die Leinwand. Seine fotografischen Zeugnisse hat der Künstler im Werkkomplex Walls of the World zusammengefasst: Ein einmaliges Archiv, das rund 30 000 Aufnahmen aus 114 Ländern umfasst.
Dieses Buch präsentiert eine Auswahl an Gemälden und Fotografien verschiedener Serien aus Dogançays gesamten Walls of the World-Komplex. Die Bilder – wie die Wände selbst – sind Resultat übereinandergelegter Schichten und Techniken. Sie widerspiegeln durch die Verwendung unterschiedlicher Mal- und Collagetechniken die zeitliche Dimension dieser Flächen mit den darauf akkumulierten Kritzeleien, Postern, Papierfetzen und Graffiti. Kurze Essays betrachten Dogançays Faszination für die Mauer als urbane Projektionsfläche und seine Arbeitsweise aus Fotografie und Skizze als Grundlage für sein grafisches und gemaltes Werk.
Von Albrecht Dürer bis Andy Warhol. Highlights aus der Graphischen Sammlung ETH Zürich. Hrsg.: Keller, Patrizia; Quaglio, Arianna; Schädler, Linda; Übersetzt von Kotte, Claudia; Hanen, Beate Susanne. 2023. 312 S. 300 fb. Abb. 28 x 24 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-154-1 Scheidegger & Spiess
From Albrecht Dürer to Andy Warhol. Highlights from the Graphische Sammlung ETH Zürich. Hrsg.: Keller, Patrizia; Quaglio, Arianna; Schädler, Linda; Übersetzt von Kotte, Claudia; Hanen, Beate Susanne. Englisch. 2023. 312 S. 300 fb. Abb. 28 x 24 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-155-8 Scheidegger & Spiess
Markus Raetz. Atelier. Hrsg.: Kunstmuseum Bern; Kunz, Stephan; Zimmer, Nina; Beitr.: Semin, Didier; Kunz, Stephan; Übersetzt von Grundbacher, François; Fotos von Jaquemet, Alexander; Vorwort von Zimmer, Nina. Deutsch; Französisch. 2023. 128 S. 51 fb. Abb. 27,5 x 22 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03942-152-7 Scheidegger & Spiess
Markus Raetz (1941–2020) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Schweizer Gegenwartskunst, dessen Schaffen auch in Deutschland und Österreich grosse Beachtung findet. Sein vielgestaltiges Werk umfasst rund 1500 Skulpturen, Installationen und Objekte, die uns spielerisch bewusst machen, dass die Wahrnehmung der Welt vom Standpunkt der Betrachtung abhängt.
Das Kunstmuseum Bern widmet dem Künstler im Spätsommer 2023 die grosse Retrospektive MARKUS RAETZ. oui non si no yes no. Im Zentrum der Ausstellung wie auch des dazu erscheinenden Buches Markus Raetz. Atelier stehen die bislang nur vereinzelt ausgestellten Objekte und Mobiles, die nun erstmals in grösserem Umfang präsentiert und im Gesamtzusammenhang gewürdigt werden.
Essays des Ausstellungskurators Stephan Kunz und des französischen Kunsthistorikers und Kurators Didier Semin werden begleitet von Bildern des Schweizer Fotografen Alexander Jaquemet. Allesamt im Atelier Markus Raetz, aufgenommen, geben sie einen unmittelbaren Einblick in dessen verschiedene Arbeitszusammenhänge.
Eisenbahnbilder - Eisenbahnbild. Schweizer Eisenbahnen im Fotoarchiv von Hans-Peter Bärtschi und der Stiftung Industriekultur. Bilderwelten. Fotografien aus dem Bildarchiv der ETH-Bibliothek (8). Eichenberger, Thomas. Hrsg.: Gasser, Michael; Graf, Nicole. 2023. 160 S. 94 fb. 157 s/w-Abb. 26 x 20 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-03942-153-4 Scheidegger & Spiess
Der Architekturhistoriker Hans-Peter Bärtschi (1950–2022) hat als Pionier der Industriearchäologie und Autor zahlreicher Bücher und Zeitschriftenartikel grosse Bekanntheit erlangt. Zeitlebens setzte er sich beharrlich für den Erhalt von Kulturgütern ein, die Zeugnis der Schweizer Industriegeschichte ablegen, wozu insbesondere auch Bahnbauten und Schienenfahrzeuge zählen. Als Mitbegründer der Stiftung Industriekultur baute er ein Archiv von grossteils selbst aufgenommenen Fotografien auf, das mehr als 250000 Bilder umfasst und heute vom Bildarchiv der ETH-Bibliothek in Zürich betreut und zugänglich gemacht wird. Eisenbahnbilder – Eisenbahnbild präsentiert eine reiche Auswahl an Aufnahmen aus dem frühen Fotoschaffen Bärtschis. Die Aufnahmen dokumentieren den grossen Umbruch im Schweizer Eisenbahnwesen ab Mitte der 1960er-Jahre. Der Fotograf Bärtschi eiferte dabei keineswegs der üblichen Hochglanzmanier einschlägiger Eisenbahnbücher nach. Sein scharfer analytischer Blick, der seinen Bildern ein hohes Mass an Authentizität verleiht, wird stets durch etwas Wehmut gemildert, mit der er etwa die Werksdampflokomotiven von damals führenden Schweizer Industriebetrieben oder die Veteranen auf Schweizer Schienen ablichtete.
Gebaute Beziehungen. Max Frisch und Franz Bruno Frisch - Zwei Architekten im Kontext ihrer Zeit. Hagen Hodgson, Petra. 2023. 480 S. 323 fb. 128 s/w-Abb. 28,5 x 21 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-128-2 Scheidegger & Spiess
Max Frisch (1911–1991) muss man niemandem mehr vorstellen. Mit Romanen wie Stiller und Homo Faber und mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter hat er als Schriftsteller Weltruhm erlangt. Dass Frisch anfangs Architekt war, ist viel weniger bekannt. Aber auch in dieser Disziplin hat er deutliche Spuren hinterlassen, zum Beispiel mit dem denkmalgeschützten Freibad Letzigraben in Zürich oder als kritischer, scharfzüngiger Geist, dessen Ansichten bis heute in den städtebaulichen und gesellschaftsarchitektonischen Diskurs einfliessen.
Nicht so Max` Vater Franz Bruno Frisch (1871–1932). Dessen realisiertes architektonisches OEuvre ist zwar deutlich grösser und reicht vom privaten Badepavillon über Arbeiter- und Angestelltenhäuser bis zu öffentlichen Bauten, die ebenfalls unter Denkmalschutz stehen. Dennoch ist es zu Unrecht völlig unbekannt geblieben.
Gebaute Beziehungen. Max Frisch und Franz Bruno Frisch – Zwei Architekten im Kontext Ihrer Zeit schliesst nun diese Lücke. Es beleuchtet unter dem Aspekt der Beziehungen das architektonische Denken und Schaffen von Vater und Sohn Frisch, insbesondere mit Blick auf architektonische und städtebauliche Problemstellungen zu ihrer jeweiligen Schaffenszeit. Betrachtet werden aber auch Parallelen von Architektur und Literatur in Max Frischs Werk. Zugleich eröffnet das Buch ganz neue Interpretationsmöglichkeiten in Bezug auf das bei Max Frisch zentrale literarische Thema der Identitätsproblematik.
Alberto Giacometti. Porträt des Künstlers als junger Mann. Hrsg.: Kunz, Stephan; Müller, Paul; Beitr.: Büttner, Philippe; Di Crescenzo, Casimiro; Klemm, Christian; Kunz, Stephan; Müller, Paul. 2023. 320 S. 292 fb. 3 s/w-Abb. 28 x 21 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-176-3 Scheidegger & Spiess
Das Bündner Kunstmuseum widmet Alberto Giacometti (1901–1966) im Herbst 2023 eine Ausstellung, die sich ganz auf dessen frühe Schaffensphase und die künstlerische Entwicklung bis in seine ersten Jahre in Paris konzentriert. Wie die Ausstellung zeigt auch dieses Buch auf, woran sich der junge Giacometti in seiner Entwicklung orientierte, wie eng er zusammen mit dem Vater Giovanni arbeitete und wie er sich allmählich von ihm löste. Zu sehen ist aber auch, wie der später weltberühmte Künstler sein persönliches Umfeld zeichnete und malte und erste Plastiken schuf.
Nicht zuletzt beginnt in dieser Zeit auch eine intensive Auseinandersetzung mit Werken früherer Meister und mit der Kunstgeschichte, und Giacometti wird sich seiner Rolle als Künstler bewusst. Das setzt mit Werken des 12-Jährigen ein und zieht sich bis in die reiche Schaffensphase seiner ersten Pariser Jahre, als er sich mit kubistischen Bildwelten beschäftigte und 1925 eine erste Ausstellung realisierte. So ermöglicht dieser Band neue Perspektiven und spannende Einblicke in die prägende frühe Entwicklung dieser künstlerischen Ausnahmepersönlichkeit.
Quanta of Space. The Bosom Sculpture of Ibram Lassaw. Hrsg.: Wallace, Andrew; Beitr.: Heller, Nancy G.; Beitr.: Lassaw, Denise; Beitr.: Sullivan, Marin R. Englisch. 2023. 116 S. 80 fb. 3 s/w-Abb. 28 x 24 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-890-4 Scheidegger & Spiess
Ibram Lassaw (1913–2003) gilt als bahnbrechender Vertreter des Abstrakten Expressionismus in Amerika und ist berühmt für filigrane Metallskulpturen, die den Tiefen des Ozeans oder fernen Galaxien entsprungen sein könnten. Weniger bekannt sind seine Schmuckobjekte, die er selbst als «Bosom Sculptures» bezeichnete. Inspiriert durch umfangreiche Lektüre zu so unterschiedlichen Themen wie Zen-Buddhismus, Kosmologie und Quantenphysik schuf er zwischen 1951 und den späten 1990er-Jahren eine Reihe solch tragbarer Skulpturen. Geschweisst und geschmiedet – zum Teil unter Verwendung ungewöhnlicher Materialkombinationen, neuartiger Techniken, Farben und Formen – erinnern sie mit kunstvollen biomorphen Ranken und miteinander verbundenen Clustern an so verschiedene Dinge wie Seeanemonen oder galaktische Nebel.
Dieses englischsprachige Buch zeigt 37 «Bosom Sculptures» sowie neun Skulpturen, die Lassaw zwischen 1938 und 1996 schuf, in Originalgrösse. Essays von Nancy G. Heller, emeritierte Professorin der University of the Arts in Philadelphia, Denise Lassaw, Tochter, Mitarbeiterin und Archivarin des Künstlers, und Marin R. Sullivan, Kunsthistorikerin, Kuratorin und Autorin, beleuchten Aspekte seines Lebens und Werks, seiner Zeit sowie die dynamischen Kräfte, die den Künstler inspirierten.
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