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Edition Imorde |
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Menschheitsfamilien. Bildprogramme 1955/2025. Schmidt, Gunnar; Wache, Frank. Deutsch; Englisch. 120 S. 65 fb. 30 s/w-Abb. 25,1 x 19,1 cm. Edition Imorde Verlag, Berlin 2025. EUR 32,00. ISBN: 978-3-942810-65-4 Edition Imorde
Die Fotoausstellung The Family of Man wurde im Januar 1955 im New Yorker MoMA eröffnet. Der ambitionierter Plan des Kurators Edward Steichen war es, die Menschheit zu visualisieren, und als Wanderausstellung gelang ihm ein globaler Publikumserfolg. An der Schau entzündeten sich eine gespaltene Berichterstattung und akademische Debatten, in der sich Ideologiekritiker und Humanismusapologeten gegenüberstanden. Ein Essay rekapituliert die weltanschauliche Konfrontation der 1950er- Jahre und führt in den anschließenden Bildteil ein. Digital getriebene kommerzielle Fotoagenturen verbreiten inszenierte Fotografien von Menschen in allen Lebenslagen. Neben diesen Werbebildern haben sich KI-generierte Menschenbilder etabliert, die im Glanz täuschend echter Foto-Emulationen auftreten. Die Bildstrecke im Buch führt die drei ikonografischen Programme in Parallelmontagen zusammen. Es entsteht ein zeitgemäßer Neu-Blick auf The Family of Man. Der Buchtitel Menschheitsfamilien adressiert im Plural ein vergleichendes Bilddenken, das nicht nach anthropologischen oder weltanschaulichen Gewissheiten sucht. Zur Debatte stehen Bilder, die in Fleisch und Blut übergehen und gleichzeitig im Verdacht der Bedeutungsleere stehen können. |
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Entanglements. Genderdiskurse textiler Handarbeiten, Bilder, Techniken. Röhl, Anne. 2024. 292 S. 142 meist fb.Abb. 24x 16,6 cm. Br. EUR 59,00. ISBN: 978-3-942810-61-6 Edition Imorde
Ausstellungen, Bilder, Objekte, Installationen und Videos in der der US-amerikanischen Kunst der 1970er Jahre nutzen textile Materialien und Techniken oder verhandeln sie als Sujet: Künstlerische Zugriffe auf das Textile thematisieren im textilen Medium dessen Kunst- und Mediengeschichte. Dabei werben sie nicht um die Integration in einen Kanon, sondern erörtern, inwiefern die separat gedachten Sphären von freier und angewandter Kunst, etablierten Gattungen und dem randständigen Textilen historisch und gegenwärtig ohnehin entangled sind. Der titelgebende Begriff bezieht sich zum einen auf die immer wieder gegenwärtige geschlechtliche Konnotation des Textilen, aber auch auf die in der Studie nachgezeichneten entanglements von textilen Werken zu weiteren Kunstströmungen derselben Zeit, Videokunst und Appropriation Art.
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Micro Archives. Arbeiten 2018?2024. Autsch, Sabiene. 2024. 86 S. 80 fb. Abb. 28,1 x 21cm. Br. Deutsch; Englisch. EUR 25,00. ISBN: 978-3-942810-63-0 Edition Imorde
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Der Blick des Pan. Cornelis Floris und die ?Heemskerck?-Skizzenbücher. Thürlemann, Felix. 2024. 466 S. 220 fb. Abb. und 2 Klapptafeln. 35 x 24,4 cm. EUR 320,00. ISBN: 978-3-942810-62-3 Edition Imorde
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Eva, Kleopatra und die Schlangen. Metaphorik im Bild und kognitive Metaphertheorien. Rimmele, Marius. 2023. 294 S. 81 fb. Abb. 20 x 13 cm. Br. EUR 69,00. ISBN: 978-3-942810-58-6 Edition Imorde
Metaphern wirken in Denkmustern und Diskursen – weit vor der Entstehung eines jeden Bildes. Die Studie entwickelt einen auf Denkprozesse gerichteten praktikablen und konsistenten Metapherbegriff. Am Beispiel des Motivs „Frau mit Schlange“ offenbaren Bildanalysen frühneuzeitlicher Darstellungen bildspezifische Inszenierungen im Dienst der Affirmation von Geschlechternormen. |
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Hellbrunn. Bewegt im Antlitz der Götter. Kreutchen, Christopher. Deutsch. 2021. 372 S. 294 fb. u. 26 Abb. 29,7 x 21 cm. Br. EUR 48,00. ISBN: 978-3-942810-54-8 Edition Imorde
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Ästhetik des Oralen. imorde.instants. Schmidt, Gunnar. Deutsch. 2021. 248 S. 86 meist fb. Abb. 20,0 x 13,0 cm. EUR 23,00. ISBN: 978-3-942810-53-1 Edition Imorde
Das Orale vereint Sinnlichkeitspraktiken mit Entgrenzungspotenzial, psychisches Schicksal und kulturelle Konditioniertheit. Literatur, Film sowie die Performance-Kunst geben Zeugnis von Erkundungen, in denen Genuss, Protest und Verstörung oftmals ununterscheidbar werden. Die „Ästhetik des Oralen“ widmet sich in hermeneutisch orientierten Einzelanalysen verschiedenen Aspekten des Mündlichen in den Künsten und zeigt, wie mikrostrukturelle Gegebenheiten mit kulturellen Großthemen verbunden sind: Sinnkonstitution, Mythologie, Krankheit, Sexualität, Moral. In der oralen Begegnung mit Dingen und Menschen ist etwas vom Möglichkeitsreichtum und von der Undurchdringlichkeit humaner Erfahrung zu erkennen: Lust, Grenzauflösung, Grenzbestimmung, Angst, Zerstörungswut, Abwehr, Verachtung, Regression, Produktion – und Tod. |
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Vor-Bildliches Sterben. Der Tod der Kleopatra als bildtheoretisches Motiv in der Frühen Neuzeit. Hui Luan Tran. 2020 80 S. m. 84 fb- u. 21 sw- Abb., 14,8 x 22,5 cm, Br. EUR 49,00 ISBN: 978-3-942810-51-7 Edition Imorde
Ob es tatsächlich der Biss einer Schildviper war, mit dem sich Kleopatra das Leben nahm, weiß man nicht. Außer Frage steht aber, dass ihr Freitod bleibenden Eindruck hinterließ und zum Motiv unzähliger Bilder wurde. Dieses Buch widmet sich erstmals ausführlich dem bildtheoretischen Impetus des Todes der Kleopatra in der Frühen Neuzeit.
Antiken Berichten zufolge nahm sich Kleopatra das Leben, um nicht als Beute im Triumphzug des Augustus vorgeführt zu werden. Doch damit nicht genug: Sie gestaltete ihr Ableben förmlich zu einem letzten Anblick. Das dabei entstandene „Bild“ beeindruckte selbst Augustus so sehr, dass er im Triumphzug ein Abbild der Kleopatra mit der Schlange mitführte. In diesem Buch wird gezeigt, wie Künstler*innen der Frühen Neuzeit die Erzählung rund um die Bildwerdung Kleopatras für einen bild- und kunsttheoretischen Kommentar ihres Bilder-Schöpfens nutzten. Mit den untersuchten Beispielen – Kupferstiche von Nicolaes de Bruyn und Crispijn de Passe, einer Zeichnung aus Michelangelos Schülerkreis und Gemälden von Felice Ficherelli, Artemisia Gentileschi und Andrea Vaccaro – wird zudem der medienreflexive Umgang mit dem Motiv erhellt.
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Vom Wort zur Kunst. Künstlerzeugnisse vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Barr, Helen; Endres, Johannes; Függer-Vagts, Johanna; Gearhart, Heidi C.; Hildebrandt, Dirk; Keazor, Henry; Krause-Wahl, Antje; Ott, Christine; Reudenbach, Bruno; Wagner, Berit; Wien, Iris; Zeising, Andreas. Hrsg.: Barr, Helen; Hildebrandt, Dirk; Kern, Ulrike; Müller, Rebecca. Deutsch. 2021. 332 S. 65 meist fb. Abb. 24,5 x 16,5 cm. Br. EUR 39,90. ISBN: 978-3-942810-52-4 Edition Imorde
Aussagen von Künstler*innen finden sich in so unterschiedlichen Textgattungen wie Briefen, Autobiografien, Reiseberichten und Traktaten, aber auch in Signaturen oder Interviews. Der Band stellt neue Forschungsansätze zum Sprechen und Schreiben von Künstlern vor und trägt damit zu der aktuellen Diskussion über Künstlerimages, Künstlerrollen und die Reflexion künstlerischer Produktion bei.
Für die kunsthistorische Forschung liefern Textquellen wichtige Indizien zur Erschließung von Artefakten und ihren Entstehungskontexten. Aussagen der Künstler*innen gelten dabei traditionell als hochgradig authentisch: Wer sollte ihr Werk besser kennen und erklären können als sie selbst? Die Beiträge machen Vorschläge für einen quellenkritischen Umgang mit Künstlerzeugnissen, um diesen methodisch zu reflektieren und zu erweitern. Rhetorische Strategien, Konventionen der jeweiligen Textgattung, Sprech- und Schreibmotivationen sowie die Entstehungskontexte sind relevante Aspekte. Mit dem einleitenden Abriss über Textgattungen und Genres, in denen Künstler*innen seit dem Frühmittelalter gesprochen und geschrieben haben, liegt erstmalig ein chronologischer Überblick von Künstlerselbstaussagen vor. |
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Der Stoff der Räume. Textile Raumkonzepte im französischen Interieur des 18. Jahrhunderts. Reineke, Anika. Deutsch. 2020. 252 S. 107 fb. Abb. 24 x 17 cm. Broschur. EUR 49,00. ISBN: 978-3-942810-49-4 Edition Imorde
In der europäischen Raumdekoration der Frühen Neuzeit waren Textilien bedeutungsvolles Material und Medium. Die transmediale Studie eröffnet neue kulturwissenschaftliche Blickwinkel auf die Ästhetik des Rokoko – mit besonderem Fokus auf Dekoration und textiles Kunsthandwerk.
Textilien waren zentrales Material und Medium des europäischen Interieurs im frühneuzeitlichen West- und Mitteleuropa. Dekoration und textiles Kunsthandwerk erschufen Räume und Raumillusionen des Rokoko. Am Beispiel von Tapisserien, Seiden-Wandbespannungen und Paravents verdeutlichen sich in transmedialer Perspektive visuelle Wirkweisen der Raumausstattungen und Konzepte pluraler Autorschaft der beteiligten Kunsthandwerker. Das komplexe, auch spannungsreiche Verhältnis von Zünften, Manufakturen und Akademien im 18. Jahrhundert wird aus kulturwissenschaftlichem Blickwinkel beleuchtet. |
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Wärme und Hitze in der installativen Kunst. imorde.instants (4). Schmidt, Gunnar. Thermo-Ästhetik. Deutsch. 2020. 248 S. 20,0 x 13,0 cm. EUR 22,00. ISBN: 978-3-942810-48-7 Edition Imorde
Das thermische Material erscheint vor dem Hintergrund realer Kunstentwicklung und traditioneller philosophischer Ästhetik (Kant, Hegel, Warburg, Adorno) denkbar ungeeignet für die künstlerische Verwendung: Zu unerheblich mutet das expressive Potential aufgrund geringer Formbarkeit an und allzu sehr erschwert die Unmittelbarkeitswahrnehmung durch die Haut den Transfer ins Ideelle, Geistige oder Metaphorische. Die Studie zeigt hingegen, dass der Bruch mit dem Visualitätsparadigma eine Reihe von unterschiedlichen Aneignungsstrategien des Thermischen hervorgebracht und zu funktionsvariabler Verwendung im ästhetischen Gesamtzusammenhang geführt hat: illustrative, affektive, indexikalische, mythische, utopische, sinnlichkeitsschulende, assoziative und kritische Funktion werden im Kunstwerk zur Geltung gebracht. Trotz der semantischen Verfügbarmachung zeigt das thermische Moment eine Widerständigkeit gegen die Intellektualisierung, was eine tiefergehende Kenntnisnahme durch die Kunstwissenschaft und Kunstkritik bisher verhindert hat. In zwei historischen Exkursen zur Romantik und zum Ästhetizismus um 1900 wird die These vertreten, dass als Voraussetzung für thermo-künstlerische Wahrnehmung ein auf Sinnlichkeit orientiertes Subjekt angenommen werden muss. Allerdings genießt dieser Subjekttypus in der Tradition einer auf Reflexion ausgerichteten Kunstphilosophie keine besondere Wertschätzung. Insofern ist die Studie auch das Plädoyer für einen neuen Ästhetizismus. |
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Fünfzig Objekte in Buchform. Vom Reliquiar zur Laptoptasche. Hrsg.: Cordez, Philippe; Saviello, Julia. 2020. 260 S. 108 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 39,00. ISBN: 978-3-942810-46-3 Edition Imorde
Buchförmige Objekte werden seit fünf Jahrhunderten hergestellt und bieten so überraschende wie aufschlussreiche Einblicke in die Kulturgeschichte des Buches. Fünfzig kurze Essays zeigen dies und führen zugleich in die wenig bekannte und doch eindrucksvolle, vielfältige und kluge Kunst der Objektkombination ein. |
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Räume des Sehens. Giusto de´ Menabuoi und die Wissenskultur des Trecento in Padua. Scholz, Peter. Hrsg.: Barry, Fabio; Imorde, Joseph; Weddigen, Tristan. 2019. 364 S. 100 Abb. 23 x 15 cm. EUR 59,00. ISBN: 978-3-942810-45-6 Edition Imorde
Giusto de´ Menabuoi (um 1320–1391), einer der bedeutendsten Maler des späten 14. Jahrhunderts, blieb doch außerhalb Italiens ein großer Unbekannter. Die erste deutschsprachige Monografie zum Künstler führt den ursprünglich in der Wissenschaftsgeschichte entwickelten Ansatz der Wissenskultur ein und wendet ihn auf ein vormodernes kunsthistorisches Thema an.
So werden exemplarische Werke des Künstlers in ihrem Verhältnis zur Paduaner Wissenskultur des Trecento, zu deren Orten der Hof, die Universität und die Ordensstudia gehören, in Bild und Schrift analysiert. Die Bildfindungen in seinen großen Freskenzyklen im Baptisterium von Padua und in der Cappella Belludi im Santo belegen ein Erproben räumlich-perspektivischer Fragestellungen und Lösungen, die Giustos Werke als mathematisch-geometrische Raumkonstruktionen erscheinen lassen.
Die Verortung in der Paduaner Wissenskultur und in der Malerei des Trecento zeigt, welche Bedeutung das intellektuelle Klima Paduas, geprägt beispielsweise durch Francesco Petrarca, für Künstlerpersönlichkeiten wie Giusto hatte. Eröffnet werden so Verbindungslinien zu den relevanten Diskursen der Malerei des 14. Jahrhunderts in Italien. |
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„Der Wilde schlägt zurück“. Kolonialzeitliche Europäerdarstellungen der Sammlung Lips. Hrsg.: Anna Brus, Lucia Halder und Clara Himmelheber. 2018. EUR 12,00 ISBN: 978-3-942810-40-1 Edition Imorde
Das Buch „The Savage Hits Back“ schlug in den 1930er-Jahren hohe Wellen: Der Kölner Ethnologe Julius Lips zeigte darin, wie Europäer zum Gegenstand künstlerischer Darstellungen in den Kolonialgebieten wurden. Lips interpretierte die Darstellungen als Bewunderung des Fremden, aber auch als Kritik und Spott am Besatzer. Seine polemischen Deutungen entlarvten den „Kolonialherren“ als den eigentlichen Barbaren.
Aus Köln von den Nationalsozialisten vertrieben und seiner Ämtern in Universität und Museum enthoben publizierte Lips sein Buch im amerikanischen Exil. Er verstand es dabei nicht nur als Kritik am Kolonialismus, sondern zugleich als Gegenschlag gegen den Nationalsozialismus in Deutschland.Das Buch stellt erstmals den russischen kunsttheoretischen Diskurs der „Bedingtheit“ (russisch: uslovnost‘) der Malerei dar. Eine zentrale Rolle in diesem Diskurs spielt das Werk von Ivan Puni (1892–1956), das innerhalb der russischen und westlichen Kunst und Kunsttheorie verortet wird.
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Mythos-Maschine. Medien- und Kunstgeschichte des Citroën DS. Schmidt, Gunnar. 2018. 172 S. 73 meist fb. Abb. 20 x 13 cm. Br. EUR 19,80. ISBN: 978-3-942810-42-5 Edition Imorde
Dieses Automobil gilt als eines der herausragenden Designobjekte des 20. Jahrhunderts und sorgte schon auf dem Pariser Salon de l’Automobile von 1955 für eine Sensation. Heute hat der Citroën DS den Status eines erstaunlichen Verehrungsobjekts erlangt: Schon 1955 als Kunstwerk und Ikone bezeichnet, erscheint er heute als Mythos.Ludwig Meidner (1884–1966) zählt zu den bedeutendsten Vertretern des urbanen Expressionismus und zu den wichtigsten jüdischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Aus dem Exil in London kehrte der gebürtige Schlesier 1955 in die Bundesrepublik zurück, seine Frau Else blieb in England. |
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Die Heilige Sippe und die Mediengeschichte des Triptychons. Familie und Bildrhetorik in Quentin Massys’ Annenaltar. Kuhn, Holger. 2018. 160 S. 28 meist fb. Abb. 26 x 18 cm. EUR 16,00. CHF 20,60 ISBN: 978-3-942810-41-8 Edition Imorde
Quentin Massys’ Annenaltar von 1509 wirkt so traditionell wie ehrwürdig. Eingebettet in die Feier der Nachkommenschaft der heiligen Anna sind aber zwei Neuerungen, die auf sozial- und medienhistorische Verwerfungen um 1500 verweisen: die Emergenz der Kernfamilie und eine rhetorisch versierte Kulturtechnik des Sehens. Die Studie nähert sich Massys’ erstem großen Auftragswerk in einer detaillierten Analyse und macht es zum Ausgangspunkt familien- und medienhistorischer Untersuchungen.Hans Purrmann (1880–1966) entwickelte sich im Laufe seines Schaffens zu einem der bedeutendsten Koloristen des 20. Jahrhunderts. Renommierte Autorinnen und Autoren diskutieren neue Forschungen zu Leben und Werk und geben einen aktuellen Überblick über alle Lebens- und Schaffensphasen des Künstlers.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
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Falten-Muster: Texturen von Bildlichkeit. Graevenitz, Antje von; Kapustka, Mateusz; Kirves, Martin; Kohler, Dietmar; Lutz, Helga; Mainberger, Sabine; Sundberg, Martin; Trinks, Stefan; Wiedemeyer, Nina. Hrsg.: Kapustka, Mateusz; Kirves, Martin; Sundberg, Martin. 2018. 180 S. 72 meist fb. Abb. 24 x 15 cm. EUR 29,90. CHF 36,80 ISBN: 978-3-942810-39-5 Edition Imorde
Falte und Muster werden als zwei Möglichkeiten der Bildgestaltung verstanden, die hinter die Darstellung zurückreichen. Sie verhalten sich konträr zueinander und kommen doch auf produktive Weise in verschiedenen Falten-Mustern zusammen. Der materielle Kreuzungspunkt dieser Durchdringung ist das Textil, etwa als dargestelltes Motiv, bei dem Muster und Falten bildliche Interferenzen erzeugen, oder als Ineinander von Darstellung und Bildstruktur in Form einer Textur.
Die Beiträge versammeln eine breite Themenspanne, von frühmittelalterlichen Darstellungen von Tuchknoten über textile Bildräume des Spätmittelalters und des Modernismus bis hin zur Überführung des Bildträgers zu einem Falten-Muster in der Gegenwartskunst. |
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Verlockungen. Haare in der Kunst der Frühen Neuzeit. Saviello, Julia. Hrsg.: Barry, Fabio; Imorde, Joseph; Weddigen, Tristan. 2018. 292 S. 72 z. T. fb. Abb. 23 x 15 cm. EUR 28. CHF 34,8 ISBN: 978-3-942810-38-8 Edition Imorde
Haare! Sie bieten schon an sich zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten – als Bildgegenstand sind sie reizvoll aufgrund ihrer Farbe, Form und Beweglichkeit. Während Künstler wie Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer im Geflecht der Strähnen – ähnlich wie in der perspektivischen Raumerschließung – eine künstlerische Herausforderung sahen und die ‚Linien‘ auf dem Kopf zum Medium ihrer Fantasie machten, bemaßen Kunsttheoretiker wie Leon Battista Alberti und Giorgio Vasari am Haar die mimetischen Qualitäten des Werks und die durch diese erzielte Wirkung. Bildliche Haardarstellungen sind daher nicht allein als Zeugnisse historischer Frisierpraktiken und ihrer sozialen wie religiösen Wertungen zu verstehen. Wie die Studie mit Blick auf die Kunst des 15. und 16. Jahrhunderts zeigt, waren ästhetische Prämissen und kunstimmanente Sinnzuschreibungen für sie mindestens genauso wichtig. |
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What can be done to make Trouble?. Eine Frage zeitgenössischer Kunst. Hrsg.: Schech, Marten; Schürkmann, Christiane. 2017. 104 S. 53 fb. Abb. 24x 17 cm. EUR 19,00. CHF 24,30 ISBN: 978-3-942810-37-1 Edition Imorde
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"Textile Terms: A Glossary. Hrsg.: Kapustka, Mateusz; Reineke, Anika; Röhl, Anne; Weddigen, Tristan. Engl. 2017. 360 S. 65 Abb. 24 x 15 cm. Pb. EUR 39,90. CHF 48,70" ISBN: 978-3-942810-36-4 Edition Imorde
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