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Wolfgang Schulte (1911-1936)

Erstmals wird in diesem Ausstellungkatalog das zeichnerische Werk Wolfgang Schultes in der ├ľffentlichkeit vorgestellt. Wolfgang Schulte, 1911 in K├Âln geboren, stammte aus einer Familie, die vom Gedankengut der Sozialdemokratie und der Freidenker gepr├Ągt war. Ab 1933 war die Familie von der Verfolgung durch den Nationalsozialismus bedroht. Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmung von B├╝chern und Verh├Âre erfolgten. Der Vater wurde 1940 in der K├Âlner Innenstadt t├Âdlich verletzt aufgefunden, von den T├Ątern fehlte jede Spur.
Von 1928 bis 1931 besuchte der K├╝nstler die Werkkunstschule K├Âln. Dort war er Sch├╝ler von Richard Seewald, einem K├╝nstler des Rheinischen Expressionismus. 1931 wechstelte Schulte an die Kunstakademie D├╝sseldorf und pendelte in den verbleibenden Lebensjahren zwischen K├Âln, D├╝sseldorf und der Eifel. Viele seiner Arbeiten aus der Sammlung van der Grinten, Landschaften und Portr├Ąts, sin in der Eifel enstanden. Sein ├╝berwiegend zeichnerisches Werk, das sp├Ątexpressionistisch gepr├Ągt ist, konnte durch Freunde in die Sammlung van der Grinten gegeben werden. Die Ausstellung gibt dar├╝ber hinaus noch weitere biographische Hinweise zum K├╝nstler, da erst nach Fertigstellung des seit 1996 vorliegenden Auswahlkatalogs neue Tagebuchbl├Ątter und Briefe gefunden wurden.
6.2.2003



vdr
Wolfgang Schulte. Bearbeitet von Annette Theyhsen. Hrsg. F├Ârderverein Museum Schlo├č Moyland e.V. 183 S., 125 Abb., davon 16 fb. 21 cm, Br. Euro 18,40
Das Buch hat keine echte ISBN, diese ist hier nur aus technischen Gr├╝nden eingef├╝gt. Das Buch ist nur im Museum selbst erh├Ąltlich:
ISBN 3-929042-00-2
 
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