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W├╝ste

N├Ąchte ohne Ma├č, unter einem Regen von Sternen...
Texte von Albert Camus, Antoine de Saint-Exup├ęry, Ingeborg Bachmann, aus dem Buch der B├╝cher oder Stefan Andres: ÔÇŽDann der alte Mann!...

Dazu Bilder von Bernd Zimmer, die W├╝ste. Mal in tiefem Rot, mal schmutzig blau oder im krachenden Gelb. Goethes Anfangszeilen: Lasst mich weinen! umschr├Ąnkt von NachtÔÇŽ begleiten greller Sand, schwarzes Land und einen dunkelblauen Himmel, zerfetzt von schwarzen Wolken, die wie Tornados ├╝ber das Land fegen.

Die W├╝ste. In 50 Werken verbindet Bernd Zimmer, Jahrgang 1948, die Farben der W├╝ste mit seinem unverwechselbaren Stil am Rande der Abstraktion. Die Emotionen, die in Verbindung von Text und Bild beim Betrachten der Bilder hervorgelockt werden, d├╝rften sehr individuell ausfallen. Man w├╝nscht sich gelegentlich nur ein winziges Bl├Ąttchen oder ein scheues Krabbeltier, das der W├╝ste wenigstens einen Hauch von Leben gibt. Ein seltsames Ausgeliefertsein ÔÇô wem? ÔÇô entsteht beim Betrachten der Bilder.
Wann endlich f├Ąllt Regen?

Bernd Zimmer z├Ąhlt zu den bedeutendsten Gegenwartsk├╝nstlern Deutschlands. 1977 gr├╝ndete er in Berlin mit Rainer Fetting, Helmut Mittendorf und Salome die Galerie am Moritzplatz. Als ÔÇ×die jungen WildenÔÇť erobert die Gruppe die Kunstwelt. Es folgen zahlreiche auch internationale Ausstellungen. Seit 1993 bereist Bernd Zimmer immer wieder die W├╝ste, die ihn bis heute nicht losgelassen hat.

Gabriele Klempert
W├╝ste. Maler: Zimmer, Bernd. 2011. 128 S.31 x 24 cm. Gb. Pr├Ąsenz Verlag, H├╝nfelden 2011. EUR 39,95.
ISBN 978-3-87630-211-9
 
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