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ELEKTROPOLIS BERLIN

Berlins Aufstieg zur Elektropolis, der modernen elektrifizierten Stadt, und zum wichtigsten Unternehmensstandort der deutschen Elektrizit√§tswirtschaft begann Ende des 19. Jahrhunderts. Firmen wie die Allgemeine Elektrizit√§tsgesellschaft (AEG) und Siemens spielten dabei eine zentrale Rolle. Die Bauten der Elektropolis zeigen die enge Verbindung von Forschung und Entwicklung, Produktion, Erprobung und Anwendung im gro√üst√§dtischen Alltag. Der vorliegende Denkmalf√ľhrer pr√§sentiert bestens bebildert mit 450 Objektbeschreibungen so umfassend wie bislang in keiner Ver√∂ffentlichung dieses weltweit in seiner Qualit√§t, Vielfalt und Dichte einmalige industriekulturelle Erbe. In √úberblicksdarstellungen zur elektrotechnischen Produktion, zur √∂ffentlichen Elektrizit√§tsversorgung, zum elektrifizierten Nahverkehr und zur Nachrichtentechnik wird profund in die einzelnen Bereiche eingef√ľhrt. Hervorzuheben ist der breite industriekulturelle Ansatz, der auch Banken und selbst die Villen, Siedlungen und sozialen Einrichtungen der Akteure der Elektropolis mit einbezieht. Auch die Einbeziehung wichtiger Objekte in Brandenburg, die Nennung von sechs Routenvorschl√§gen zum Besuch der Denkmale von Elektropolis, schlie√ülich der hilfreiche Anhang mit Personen- und Objektregister, umfangreichem Literaturverzeichnis und einer √úbersicht zu relevanten Museen, Initiativen und Institutionen machen das Buch zu einem sehr empfehlenswerten Nachschlagewerk.

26.01.2015
Jörg Raach
Elektropolis Berlin. Architektur- und Denkmalf√ľhrer. Hrsg.: Dame, Thorsten; Landesdenkmalamt Berlin. 2. Auflage. 544 s., 507 Abb., 47 Karten. 24 x 20 cm. Gb. Imhof Verlag, Petersberg 2014. EUR 29,95 CHF 40,10
ISBN 978-3-7319-0148-8   [Imhof]
 
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