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WASMUTH & ZOHLEN

 
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ÜbergĂ€nge / Transitions. Klosinski, Gunther. Fotograf: Klosinski, Gunther; Einleitung von Kuschel, Karl-Josef. 2014. Dtsch/Engl. 104 S. 76 fb. Abb. 26 x 29 cm. Gb. EUR 35,00. CHF 46,90 ISBN: 978-3-8030-3368-0 WASMUTH & ZOHLEN
Gunther Klosinskis Doubleprints zeigen, welche Ausdrucksmöglichkeiten ein KĂŒnstler aus der Technik der Fotomontage in Form der "Verschmelzung" zweier Bilder gewinnen kann: Das Kreuzungs- oder Überblendungsverfahren erlaubt die Sichtbarmachung der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen und WidersprĂŒchlichen, die Transzendierung und Vertiefung des VordergrĂŒndigen, die Verfremdung des Gewohnten. In einem einzigen Bild lassen sich mehrdimensionale Sinnschichten zeigen. FĂŒr den Psychotherapeuten und Psychiater Klosinski sind diese Doubleprints "zu einem faszinierenden Medium an der Schnittstelle zwischen Traum und Wirklichkeit, Kunst und Psychiatrie" geworden. Schnittstellen sind Stellen des "Übergangs". Die Bilder dieser Werkschau zeigen solche ÜbergĂ€nge: von Vordergrund und Hintergrund, von Raum und Gegenraum, vom Wirklichen zum Unwirklichen, von RealitĂ€t und Traum, von Diesseits und Jenseits, von Leben und Tod...
Gunther Klosinski‘s doubleprints show what means of expression the technique of photomontage can provide to an artist. The crossing or blurring process or "Fusion" of two pictures makes visible the simultaneity of the non-simultaneous and the contradictory, the transcending and deepening of the foreground or the alienation of the accustomed. Several levels of meaning can be shown in a single picture. For the psychotherapist and psychiatrist Klosinski his doubleprints have become "a fascinating medium at the interface between dream and reality, art and psychiatry". Interfaces are the places of "Transition". The pictures in this volume show these transitions, from foreground to background, space and anti-space, from the real to the unreal, from reality and dream, from the here-and-now to the beyond, from life and death...
Ready Places Berlin. Fotograf: Meisse, Maximilian; Vorwort von Zohlen, Gerwin. Dtsch/Engl. 96 S. 74 fb. Abb. 25 x 17 cm. Gb. Wasmuth Verlag, TĂŒbingen 2014. EUR 29,80. CHF 40,90 ISBN: 978-3-8030-0782-7 WASMUTH & ZOHLEN
Die Fotografien aus der Serie Ready Places Berlin zeigen Berliner Orte, die grĂ¶ĂŸtenteils bekannt sind, aber im Alltag anders als in den von Maximilian Meisse aufgenommenen Bildern wahrgenommen werden. Assoziationen mit fernen Orten stellen sich ein: Die GedĂ€chtniskirche wird zum Wolkenkratzer, das Bettenhochhaus der CharitĂ© scheint am Central Park zu stehen, Funkturm und BfA-Hochhaus wachsen aus grĂŒnen Baumkronen empor, die abgebrochene Deutschlandhalle erinnert an LĂ€nder, in denen Krieg herrscht. Die Villa von der Heydt und das Casino in Glienicke könnten in Italien aufgenommen worden sein und der Friedrichstadtpalast am Broadway. Die Innenausstattung von Charlottenburger Etagenpensionen oder des Hauses Cumberland evoziert Pariser Grandhotels.
Die fotografische Inszenierung der vorgefundenen Orte fĂŒhrt zu deren Verwandlung und Neuinterpretation, die den realen Zustand in Frage stellt. Können wir positive RĂŒckschlĂŒsse aus den Ă€sthetisch fragwĂŒrdigen Erscheinungsbildern unserer Umgebung ziehen und damit zu einer neuen Bewertung der gebauten Umwelt gelangen? Ein trister Wohn-Plattenbau gegenĂŒber der Russischen Botschaft fĂ€llt durch seinen begrĂŒnten Eingang auf. Im Hotel Bogota ragt ganz selbstverstĂ€ndlich ein ÖlgemĂ€lde ĂŒber die WandvertĂ€felung hinaus. Die gealterten BrandwĂ€nde eines Hinterhofs weisen schöne Pilaster auf. Bilder als temporĂ€re EntwĂŒrfe von architektonischen Visionen.
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„Das neue Dortmund“. Das Dortmunder Gesundheitshaus von Will Schwarz. Fotografiert von Gerd Kittel. Fotograf: Kittel, Gerd; Hrsg.: Schilp, Thomas; Zupancic, Andrea; Beitr.: Bartetzko, Dieter; Hnilica, Sonja; Jager, Markus; Kroos, Peter; Schilp, Thomas; Sonne, Wolfgang; Zupancic, Andrea. 2014. 140 S. 145 meist fb. Abb. 31 x 25 cm. Gb. EUR 35,00. CHF 46,90 ISBN: 978-3-8030-0783-4 WASMUTH & ZOHLEN
Ende der 1950er Jahre wurde im Auftrag der Stadt Dortmund eine Bauidee umgesetzt, die wie keine andere den Gestaltungswillen einer neuen Zeit dokumentiert: das Dortmunder Gesundheitshaus. Der Architekt Will Schwarz plante es als Ort der GesundheitsfĂŒrsorge, der u.a. eine MĂŒtterberatungsstelle, einen Hörsaal, Labore und andere medizinische Einrichtungen in sich vereinte. Die technische Ausstattung war auf dem neuesten Stand. Besonderes Augenmerk richtete Schwarz jedoch auf das Wohlbefinden von Besuchern und Mitarbeitern. GroßflĂ€chige Fensterreihen und WĂ€nde aus Glasbausteinen erhellen die RĂ€ume, die durch Wandreliefs, Mobiliar und architektonische Gestaltungselemente zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen – ein Bau-Ideal der Zeit als ganzheitliches Konzept von Architektur, Ausstattung und Nutzung.
Der Frankfurter Fotograf Gerd Kittel hat diese Baukonzeption im Bild festgehalten und wĂŒrdigt die Formensprache im Ganzen wie auch in den liebevollen Details. Das Stadtarchiv Dortmund ergĂ€nzt diese Fotografien durch BauplĂ€ne aus dem Nachlass von Will Schwarz.
Stadt der RĂ€ume. InterdisziplinĂ€re Überlegungen zu RĂ€umen der Stadt. Hrsg.: Schröder, Uwe; Mitwirkung (sonst.): Denk, Andreas. 2014. 146 S. zahlr. Abb. 21 x 13 cm. Pb. EUR 12,80. CHF 18,90 ISBN: 978-3-8030-0915-9 WASMUTH & ZOHLEN
Unter dem Titel "Stadt der RĂ€ume" stellt der 6. Band der Reihe "Materialien zu Geschichte, Theorie und Entwurf architektonischer RĂ€ume" (ISSN 2192-3825) grundsĂ€tzliche Positionen verschiedener Kultur- und Sozialwissenschaften zum Wesen der Stadt vor. Die BeitrĂ€ge der Anthologie erlĂ€utern vom jeweiligen fachlichen Standpunkt jeweils unterschiedliche Begriffe und Eigenschaften der "RĂ€umlichkeit" der Stadt. Die Bandbreite der Autoren und Disziplinen veranschaulicht die gegenwĂ€rtige virulente Diskussion um die Stadt. Zugleich dokumentiert die FĂŒlle der AufsĂ€tze exemplarisch die Ausweitung des Raumbegriffs durch die verschiedenen Disziplinen. Das PhĂ€nomen Stadt als gemeinsamer Nenner konkretisiert dabei Grenzen, Schnittstellen und ÜbergĂ€nge zwischen den unterschiedlichen Auffassungen und weist voraus auf eine komplexe Theorie des architektonischen Raums.
Vor dem Hintergrund einer langen Vorgeschichte wird die Begrifflichkeit des Raumes gegenwĂ€rtig unterschiedlich definiert und aufgefasst. Der architekturtheoretische Diskurs ist seit dem Millennium, von einzelnen vorausgehenden VorstĂ¶ĂŸen abgesehen, von der erneuten "Wiederkehr" des RĂ€umlichen, dem "spatial turn", nicht unbeeinflusst geblieben. So haben die neueren Theoriebildungen einer Soziologie des Raumes und die kulturwissenschaftlichen Überlegungen zur Formung von Architektur und Stadt zu einem allmĂ€hlich wachsenden Interesse an der erneuten Diskussion verschiedener Auffassungen des RĂ€umlichen gefĂŒhrt. Dabei ist das wesentliche Habitat des Menschen, die Stadt, in den Mittelpunkt gerĂŒckt. Bei keinem anderen PhĂ€nomen scheint das Gewebe von Gesellschaft und Raum konkretere, aber auch komplexere Formen anzunehmen als in der großen kultur-, sozial- und architekturhistorischen Konstante der StĂ€dte.
Der vorliegende Band beinhaltete BeitrĂ€ge von Gernot Böhme, Katharina Brichetti und Franz Mechsner, Christopher Dell, Andreas Denk, Georg Franck, Birgit Haase, JĂŒrgen Hasse, Michael Jansen, Alexander G. Keul, Michael Mönninger, Fritz Neumeyer, Jan Pieper, Hermann Schmitz, Uwe Schröder, Peter Stauder, Markus Schroer und Jessica Wilde, die die mannigfaltigen Sichtweisen der Kultur- und Sozialwissenschaften, der KĂŒnste und der Architektur- und Stadttheorie veranschaulichen. Die Autoren und Autorinnen erlĂ€utern vom jeweiligen fachlichen Standpunkt unterschiedliche Begriffe und Eigenschaften der „RĂ€umlichkeit der Stadt“. Durch die exemplarische Bestandsaufnahme des gegenwĂ€rtigen Stands des Wissens dokumentiert die FĂŒlle der AufsĂ€tze die Ausweitung des Raumbegriffs durch die verschiedenen Disziplinen. Das PhĂ€nomen Stadt als gemeinsamer Nenner konkretisiert dabei Grenzen, Schnittstellen und ÜbergĂ€nge zwischen den unterschiedlichen Auffassungen und weist voraus auf eine komplexe Theorie des architektonischen Raums.
Kurzbiographie der Herausgeber:
Andreas Denk, geb. 1959 in Dortmund, studierte Kunstgeschichte, StĂ€dtebau, Geschichte sowie Ur- und FrĂŒhgeschichte in Bochum, Freiburg i. Brsg. und Bonn; 1993-1999 Redakteur, seit 2000 Chefredakteur der Zeitschrift "der Architekt"; seit 2008 Lehre, seit 2014 Professor fĂŒr Architekturtheorie an der Fachhochschule Köln, seit 2002 Konzeption des "Berliner GesprĂ€chs" des Bundes Deutscher Architekten BDA.
Uwe Schröder, geb. 1964 in Bonn, 1986-1992 Architekturstudium an der Rheinisch-WestfĂ€lischen Technischen Hochschule Aachen, 1992-1995 Aufbaustudium an der Kunstakademie DĂŒsseldorf, MeisterschĂŒler; seit 1993 eigenes BĂŒro in Bonn; 2000-2004 LehrauftrĂ€ge in Bochum und Köln, 2004-2008 Professur fĂŒr Entwerfen und Architekturtheorie an der Fachhochschule Köln, seit 2008 Professor am Lehr- und Forschungsgebiet Raumgestaltung der RWTH Aachen, 2009-2010 Gastprofessor an der UniversitĂ  di Bologna, FacoltĂ  di Architettura "Aldo Rossi".
Atelier SchĂŒtzengraben. Max Beckmann, Hans Alexander MĂŒller und Alfred Frank zeichnen den Ersten Weltkrieg. Hrsg.: Hurttig, Marcus Andrew; Schmidt, Hans-Werner. 2014. 64 S. 40 z.T. fb. Abb. 24 x 17 cm. Engl. Br. EUR 14,80. CHF 21,90 ISBN: 978-3-8030-3367-3 WASMUTH & ZOHLEN
Der Katalog zur Ausstellung im Museum der bildenden KĂŒnste Leipzig vom 4. September bis 9. November 2014, die in Erinnerung an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren die KĂŒnstler Max Beckmann, Hans Alexander MĂŒller und Alfred Frank erstmals gemeinsam prĂ€sentiert.
Beckmann, in Leipzig geboren, zĂ€hlt zu den herausragendsten Persönlichkeiten der Klassischen Moderne. MĂŒller und Frank, vor Ausbruch des Krieges Studenten an der Leipziger Kunstakademie, reprĂ€sentieren wichtige Positionen in der Kulturgeschichte dieser Stadt nach 1918. Ihre biografische Gemeinsamkeit basiert auf einer bislang unbekannten historischen Erkenntnis: Beckmann, MĂŒller und Frank dokumentierten kĂŒnstlerisch das Kriegsgeschehen zur selben Zeit und nahezu am selben Ort: an der Flandernfront bei Ypern im Jahr 1915. Kriegszeichnungen und Druckgrafiken aus dem reichen Bilderschatz des Leipziger Museums veranschaulichen, wie unterschiedlich diese drei KĂŒnstler auf das Kriegsgeschehen reagiert haben. Ihr gezeichneter Blick aus dem SchĂŒtzengraben wird zusĂ€tzlich mit dem Blick von Kriegsfotografie, LuftaufklĂ€rung und Feldpostkarte kontrastiert.
Technikgeschichte und Stadtentwicklung. Mutschler, Martin. 2014. 142 S. 114 Abb. 22 x 17 cm. Pb. EUR 24,80. CHF 35,50 ISBN: 978-3-8030-0773-5 WASMUTH & ZOHLEN
StĂ€dte gibt es auf der Erde seit nahezu 10.000 Jahren. Seit jeher hat die Stadtforscher die Frage beschĂ€ftigt, welche Bestimmungsfaktoren fĂŒr die historischen Perioden der StĂ€dte mit ihren teilweise schroffen GegensĂ€tzen und abrupten BrĂŒchen verantwortlich waren und sind.
Das Buch untersucht den Einfluss technischer Innovationen auf die Stadtentwicklung in ihrem historischen Ablauf. An vielen Beispielen wird gezeigt, dass Erfindungen neben den jeweils herrschenden politischen MachtverhÀltnissen sowie den stÀdtebaulichen Leitbildern die Stadtentwicklung erheblich mehr bestimmt haben als landlÀufig angenommen. Die Arbeit behandelt exemplarisch die Themenfelder Landwirtschaft, industrielle Produktion, Kriegstechnik, Stadttechnik und Verkehr.
Als besonders einflussreich fĂŒr die Stadtentwicklung erweist sich beispielsweise das BĂŒndel technischer Erfindungen wĂ€hrend der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert, dessen planerische Gegenreaktionen bis weit ins 20. Jahrhundert reichen. Als weiteres Beispiel formt die Waffentechnik die Gestalt der Stadt von ihren ersten AnfĂ€ngen bis in die Gegenwart hinein, wie die mittelalterliche Stadtmauer, die hypertrophen Befestigungsanlagen in Renaissance und Barock, die Entfestigung sowie Luftkrieg und Wiederaufbau zeigen. Weiterhin fördern Verkehrsinnovationen wie Eisenbahn und Nahverkehrsmittel die radiale Erweiterung der Stadt, das Automobil beeinflusst durchgreifend die gesamte Stadtentwicklung und generiert eigene Leitbilder und Raumtypologien.
Zusammenfassend wird in dieser Arbeit erstmals der Versuch unternommen, sowohl die Literatur zur Technikgeschichte als auch diejenige zur Stadtbaugeschichte einander systematisch gegenĂŒberzustellen, zu verknĂŒpfen und kausale BezĂŒge aufzuzeigen.
Abenteuer Orient. Max von Oppenheim und seine Entdeckung des Tell Halaf. Hrsg.: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn; Vorwort von Dzwonnek, Dorothee; Oppenheim, Christopher von; Wolfs, Rein; Beitr.: Cholidis, Nadja; Beitr.: Dubiel, Ulrike; Beitr.: Hauser, Stefan; Beitr.: Majlis, Brigitte; Beitr.: Niehr, Herbert; Beitr.: Springer, Annabelle; Beitr.: Teichmann, Gabriele. Deutsch. 196 S. 240 meist fb. Abb. 29 x 25 cm. Gb. Wasmuth Verlag, TĂŒbingen 2014. EUR 39,80. CHF 52,90 ISBN: 978-3-8030-3365-9 WASMUTH & ZOHLEN
Das Katalogbuch zur gleichnamigen Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, vom 30. April bis 10. August 2014.
1899 entdeckte der Kölner Bankierssohn, Diplomat und Forschungsreisende Max Freiherr von Oppenheim (1860–1946) auf dem Tell Halaf einen aramĂ€ischen FĂŒrstensitz aus dem frĂŒhen 1. Jahrtausend v. Chr. Damit rĂŒckte er zum ersten Mal das Habur-Gebiet an der heutigen syrisch-tĂŒrkischen Grenze in den Blickpunkt der archĂ€ologischen Forschung. Ausstellung wie Katalog lassen die lang vergangene Welt der AramĂ€er wiederauferstehen und prĂ€sentieren herausragende archĂ€ologische Funde, die bereits 2011 in Berlin Furore gemacht haben. Monumentale steinerne Bildwerke, fantastische Reliefs und kostbare Grabbeigaben belegen den Reichtum des Palastes vom Tell Halaf und anderer aramĂ€ischer FĂŒrstensitze. Eine Nachbildung von Oppenheims ikonischer Fassadenrekonstruktion des West-Palastes aus den 1930er-Jahren ziert heute den Eingang des Nationalmuseums im syrischen Aleppo.
Leitfaden der Publikation ist Max von Oppenheims Biografie und seine lebenslange Liebe zum Orient. Sie spricht auch aus jedem einzelnen der luxuriösen orientalischen GewĂ€nder und Accessoires, die Oppenheim privat gesammelt hat. Eine prachtvolle Auswahl dieser SammlungsstĂŒcke wird hiermit zum ersten Mal gemeinsam mit Oppenheims archĂ€ologischer Entdeckung prĂ€sentiert. Die Funde vom Tell Halaf, die in einer Berliner Bombennacht des Jahres 1943 zerstört und rund 60 Jahre spĂ€ter auf spektakulĂ€re Weise restauriert werden konnten, erzĂ€hlen nicht nur von einer 3000 Jahre alten Kultur, sondern sind auch zu einem bewegenden Zeugnis deutscher Zeitgeschichte geworden.
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ArchÀologischer Anzeiger 2013/2. Zeitschrift des Dtsch.en ArchÀologischen Instituts, Zentrale Berlin, 2. Halbband 2013. Hrsg.: Deutsches ArchÀologisches Institut, Zentrale Berlin; Dally, Ortwin; Fless, Friederike. 2014. 252 S. zahlr. fb. Abb. u. 1 Falttafel. 28 x 21 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 50,90 ISBN: 978-3-8030-2351-3 WASMUTH & ZOHLEN
Der "ArchĂ€ologische Anzeiger" ist seit 1889 eines der wichtigsten Publikationsorgane der deutschsprachigen und internationalen archĂ€ologischen Forschung. Die traditionsreiche Zeitschrift wird heute in zwei HalbbĂ€nden pro Jahrgang herausgebracht. Ab Jahrgang 2013 fĂŒhrt der Wasmuth Verlag die Zeitschrift in seinem Programm.
Im "ArchĂ€ologischen Anzeiger" werden sowohl KurzbeitrĂ€ge zu aktuellen Forschungen als auch Berichte ĂŒber Grabungsprojekte des Deutschen ArchĂ€ologischen Instituts (DAI) sowie von Fachkollegen weltweit publiziert, hinzu kommt Wissenswertes aus dem DAI. SchwerpunktmĂ€ĂŸig informiert die Zeitschrift ĂŒber Themen aus dem Mittelmeerraum von der Vorgeschichte bis in die SpĂ€tantike, aber auch ĂŒber Projekte außerhalb des Kernbereichs der Alten Welt. Gedruckt wird die Publikation durchgĂ€ngig in Farbe.
Die Zeitschrift kann in einzelnen BĂ€nden oder im Abonnement bezogen werden. Das Abonnement kann jederzeit durch eine Mitteilung an den Verlag widerrufen werden.
Inhalt des 2. Halbbandes 2013:
Bernhard Steinmann: Eine frĂŒhmykenische Lanzenspitze des Typs Sesklo in der Antikensammlung Erlangen – Andreas J. M. Kropp: Kings without Diadems. How the Laurel Wreath Became the Insignia of Nabataean Kings – Roberto Sabelli, Simonetta Fiamminghi, Osvaldo Garbarino Gerusalemme: La collina del Golgota prima della costruzione delle fabbriche cristiane – FELDFORSCHUNGSBERICHTE: Felix Pirson: Pergamon. Bericht ĂŒber die Arbeiten in der Kampagne 2012 (mit BeitrĂ€gen von Martin Bachmann, Melanie Bartz, Helmut BrĂŒckner, Benjamin Engels, Andreas GrĂŒner, Barbara Horejs, Sarah Japp, Daniel Kelterbaum, Anneke Keweloh, Albrecht Matthaei, Anna Pint, Johanna Propstmeier, Martin Seeliger, Wolf-RĂŒdiger Teegen und Kai Wellbrock – Philipp Niewöhner: Neue spĂ€t- und nachantike Monumente von Milet und der mittelbyzantinische Zerfall des anatolischen StĂ€dtewesens (mit BeitrĂ€gen von Ortwin Dally, Ercan Erkul, Sabine Feist, Stefan Giese, Duygu Göcmen, Thomas Hintermann, Margrith Kruip, Martin Maischberger, Bartosz Raubo, Peter Schneider, Andreas Scholl, Nico Schwerdt, Veronika Sossau, Fabian Stroth und Harald StĂŒmpel) – Moritz Taschner, Ali Vardar: Denkmalpflege und touristische Erschließung in Milet. Vorbericht ĂŒber die Arbeiten in der Kampagne 2012
das neue frankfurt. fotografische sammlung von matthias matzak. Foto(s) von Matzak, Matthias; Beitr.: Dreysse, D W; ElsĂ€sser, Konrad; Mohr, Christoph. 368 S. 230 fb. Abb. 31 x 25 cm. Gb. Wasmuth Verlag, TĂŒbingen 2014. EUR 48,00. CHF 63,90 ISBN: 978-3-8030-0779-7 WASMUTH & ZOHLEN
OberbĂŒrgermeister Ludwig Landmann berief 1925 Ernst May als Stadtbaurat und Martin Elsaesser als kĂŒnstlerischer Leiter des Hochbauamtes nach Frankfurt. Vordinglichste Aufgabe war die Linderung der Wohnungsnot unter sozialen Aspekten. May holte hierzu zahlreiche namhafte Architekten nach Frankfurt und sie schufen in nur wenigen Jahren einen beachtlichen Baubestand im Stil der Neuen Sachlichkeit. Schon nach fĂŒnf Jahren verließ May mit vielen weiteren Architekten die Stadt, Elsaesser löste seinen Vertrag 1933 vorzeitig auf. Sie hinterließen ein Bauerbe des Neuen Bauens, das nur mit Berlin vergleichbar ist.
Der Frankfurter FotokĂŒnstler Matthias Matzak begann 2008 dieses Bauerbe mit der Kamera zu dokumentieren. In diesem Buch prĂ€sentiert er eine beeindruckende Auswahl seiner Bilder, angereichert mit zahlreichen historischen Texten der beteiligten Architekten. Sein betont subjektiver Blick auf den Baubestand geht weit ĂŒber die reine Dokumentation hinaus. "Mein Ziel ist es, das Wesen der Architektur in meinen Bildern wiederzugeben, nicht sie nur abzubilden" sagt Matzak.
Dieser Bildband zeigt diesen Ansatz in rund 230 großformatigen farbigen Abbildungen und enthĂ€lt Texte von Ernst May, Martin Elsaesser, Adolf Meyer, Ferdinand Kramer, Mart Stam, Margarete SchĂŒtte-Lihotzky, Joseph Gantner, Karl Schwarz, Theodor Heuss, Eckhard Herrel, Christoph Mohr, DW Dreysse und Konrad ElsĂ€sser.
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Gyjho. New Planet. Malerei in Öl auf Leinwand 1974–2014. Maler: Frank, Gyjho; Beitr.: Frank, Gyjho; Reinhardt, Uwe; Scheel, Matthias. Deutsch;Englisch;Spanisch. 168 S. zahlr. fb. Abb. 28 x 25 cm. Gb. EUR 29,90. CHF 40,90 ISBN: 978-3-8030-3366-6 WASMUTH & ZOHLEN
"Wir Maler haben die Welt schon immer abgebildet, wie sie nicht ist. Wir destillieren sie wie ein Alchemist und reduzieren sie auf ein Werk des Moments. Es ist immer dasselbe Werk von der einen Welt. Es Àndert sich ja nichts. Ich glaube, dass die Suche nach dem Stein der Weisen, egal mit welchen Mitteln auch immer, selbst mit unseren neuen elektronischen Mitteln, nur eine Metapher sein kann, die uns den Sinn der Welt scheinbar erkennen lÀsst." (Gyjho Frank)
Die Malerei des 1954 in Cottbus geborenen und in Biberach aufgewachsenen KĂŒnstlers Gyjho Frank ist ein Versuch, das Geheimnis der Evolution zu ergrĂŒnden, leben wir doch in einer immer komplexer vernetzten Welt. Gyjho ist auf Ausstellungen in aller Welt vertreten, viele seiner GemĂ€lde befinden sich in öffentlichem und privatem Besitz.
In seinem neuesten Buch erwartet den Betrachter Malerei aus seinem ĂŒber 40-jĂ€hrigen Schaffen, imposante GemĂ€lde, die einen unwillkĂŒrlich in ihren Bann ziehen. Wir sehen das Neue und Technische in visionĂ€ren Bildern dargestellt, in alter Handwerkskunst geschaffen, mit Öl auf Leinwand. Die Dynamik, die seinen Schaffensstil kennzeichnet und sich durch sein ganzes Werk zieht, fasziniert und ĂŒberrascht uns immer wieder. Informationen ĂŒber seine kĂŒnstlerische Entwicklung sowie GrĂŒĂŸe und Gedanken vieler Freunde und Wegbegleiter runden das Buch in gelungener Kombination ab.
"Kann man den Augen trauen, wenn unsere Imagination aus dem Fokus geraten ist? Die Bestimmung der Bilder fĂŒgt sich in diesem Werk mit einem ganz weiten Bogen. Die symbolischen Formen der Malerei erscheinen zur Lesbarkeit der Welt. Die PrĂ€senz der Schönheit in farbenkrĂ€ftigen Findungen. Die ErzĂ€hlungen der Welt sind die Themen und Ausgangspunkte zur Faszination. Die Vergangenheit hat Spuren hinterlassen und erzĂ€hlt die Mythen. Die Suche nach dem Verbinden." (Prof. Uwe Reinhardt)
ARTIST?. The Hypothesis of Bodinessa new approach to understanding the artist and art. Ilgen, Fré. 2014. Engl. 300 S. 150 meist fb. Abb. 28 x 23 cm. Gb. EUR 29,80 CHF 40,90 ISBN: 978-3-8030-3364-2 WASMUTH & ZOHLEN
Many clichéd simplifications exist, but what is an artist and what causes the experience we qualify as experience of art? Fré Ilgen explores history and various fields of science to find out why humans need art.
In his previous book "ART? No Thing! Analogies between art, science and philosophy" artist and art theorist FrĂ© Ilgen dealt with the interest of artists exploring human reality, emphasizing the actual experience of art evolving in between the viewer and the artifact. Renown art critic Donald Kuspit wrote about this book: "FrĂ© Ilgen's 'Art? No Thing!' is the most important publication by an artist since Kandinsky’s 'On The Spiritual in Art' (1912)."
"ARTIST?" offers familiar, surprising and revolutionary insights in the complex self of the artist and the experience offered by works of art, arguing that the biological processes involved in creating and in encountering the artwork play a more important role than till now has been acknowledged. Ilgen questions innovation and unidirectional progress in art, and discusses the various struggles in art, including insecurity and mediocrity, emphasizing the natural importance of imperfection. He makes a strong point criticizing the cliché about the experience of art being only a cerebral, or only a retinal perception, and promotes the concept of whole mind/body perception. Discussing a large selection of artists across times and cultures, Fré Ilgen demonstrates the naturalness of artists proceeding from a virtuoso phase to maturation.
The hypothesis of BODINESS is a new philosophy of the creation and experience of art, arguing we do not only and merely consciously decide what we wish to create or look at, because the human organism, the mind/body, sets perimeters for the creation of and experience offered by artworks. Bodiness does not have the body as subject but the involvement of the (mind/)body in everything we do, think or experience.
"ARTIST?" does not offer final answers but asks many profound questions, encouraging each reader to think for him/herself. Well researched and an approach much needed to stimulate the multi-disciplinary discourse on the naturalness of the human need for art. An approach that should stir all art students, artists, other art professionals, as well as encourage art lovers, medical doctors, scientists, maybe even politicians, to reconsider their interest in art as natural phenomenon of human being, necessary in everyday life, and as essential part of well-being that reaches beyond mere cultural expression or commodity.
Martin Elsaesser. Kirchenbauten, Pfarr- und GemeindehÀuser Spitzbart, Elisabeth; Schilling, Jörg. 2014. 208 S. zahlr., teils fb. Abb. 31 x 25 cm. Gb. EUR 48,00 CHF 63,90 ISBN: 978-3-8030-0778-0 WASMUTH & ZOHLEN
Mit der Publikation „Martin Elsaesser. Kirchenbauten, Pfarr- und GemeindehĂ€user“ wird das Schaffen eines Architekten gewĂŒrdigt, der einen der wichtigsten BeitrĂ€ge zum evangelischen Sakralbau am Anfang des 20. Jahrhunderts schuf. Alleine fĂŒr die wĂŒrttembergische Landeskirche entwickelte Elsaesser fast 60 Projekte. In seiner Funktion als Berater der Pfarrgemeinden im Auftrag des Vereins fĂŒr christliche Kunst errichtete er neben seinen zahlreichen Neu- und Umbauten von Stadt- und Dorfkirchen auch Wohn- und VerwaltungsgebĂ€ude, mit denen er das VerhĂ€ltnis von Profan- und Sakralbau neu bestimmte.
Der Architekt Martin Elsaesser wurde bisher vorrangig in seiner Funktion als Baudirektor (1925–1932) des Neuen Frankfurt wahrgenommen, der wĂ€hrend der Ära des Stadtbaurats Ernst May als Erbauer der Frankfurter Großmarkthalle (1928) berĂŒhmt wurde. Dieser Werkphase widmete das Deutsche Architekturmuseum 2009 mit der Ausstellung „Martin Elsaesser und das Neue Frankfurt“ eine umfassende Darstellung. Weniger bekannt ist, dass Elsaesser vor dem Ersten Weltkrieg auch als das große und hoffnungsvolle Talent der Stuttgarter Architekturszene galt. Der SchĂŒler und Assistent von Theodor Fischer erwarb sich mit ĂŒber 40 WettbewerbsentwĂŒrfen, Neu- und Umbauten sowie Renovierungen von Kirchen den Ruf eines umsichtigen, das Alte mit dem Neuen verbindenden KĂŒnstlers.
Zu den herausragenden Beispielen seiner Baukunst gehören der Betsaal in Kirchheim/Teck (1909), die Stadtpfarrkirche Stuttgart-Gaisburg (1913) und die Esslinger SĂŒdkirche (1926). Außerdem machte sich Elsaesser mit Profanbauten, wie der Wagenburg-Schule in Stuttgart (1914), aber vor allem der Stuttgarter Markthalle (1914), einen Namen. Viele dieser Bauten feiern aktuell ihre 100-jĂ€hrigen Einweihungs-JubilĂ€en. Doch das war nicht der einzige Grund, die 1989 von Elisabeth Spitzbart als Dissertationsdruck veröffentlichte Studie zu den Kirchenbauten Martin Elsaessers zu ĂŒberarbeiten und neu herauszugeben. Aktuelle Recherchen der Autoren brachten bisher unbekannte, aber nicht weniger spektakulĂ€re von Martin Elsaesser verwirklichte Kirchenumbauten, wie in Kleinbottwar (1913), in Eschach (1914) und MĂŒnster am Kocher/Gaildorf (1914), ans Licht, die in das Werkverzeichnis aufgenommen werden konnten. Eine erstmalige Auflistung seiner Pfarr- und GemeindehĂ€user wird den Katalog ergĂ€nzen.
Elsaessers innovative Kirchenbauten, die er fĂŒr stĂ€dtische Erweiterungsgebiete und wachsende Dorfgemeinden entwarf und bei denen er liturgische Reformbestrebungen einband, prĂ€gten die Sakralarchitektur seiner Zeit. Mit zahlreichen Renovierungen historischer Dorfkirchen gab er praktische Beispiele der Denkmalpflege, die noch fĂŒr die heutige Debatte von Relevanz sind. Das gilt auch fĂŒr seinen Gestaltungsansatz; so sah er sich als Verfechter einer gegenwartsbezogenen Architektur, die funktionale Erfordernisse mit transzendenten Werten zu verbinden versuchte, was sein Werk in einem engen BeziehungsverhĂ€ltnis von Profan- und Sakralarchitektur prĂ€gte. Die aktuelle Publikation macht dies anschaulich und nachvollziehbar.
Kramer, Ferdinand. Design fĂŒr variablen Gebrauch. Hrsg.: Breuer, Gerda; Beitr.: Breuer, Gerda; Hallerbach, Leif; Hilpert, Thilo; Kramer, Ferdinand; Kramer, Lore; Meer, Julia; MĂŒller, Michael; Thöner, Wolfgang. 2014. 400 S. zahlr. teils fb. Abb. 26 x 21 cm. Gb. EUR 42,00. CHF 55,90 ISBN: 978-3-8030-3215-7 WASMUTH & ZOHLEN
Katalogbuch der Ausstellung „Das Prinzip Kramer. Design fĂŒr den variablen Gebrauch“ im Museum Angewandte Kunst (MAK) Frankfurt vom 06. Februar bis 07. September 2014.
Ferdinand Kramer gilt als einer der wichtigsten Architekten und Designer der Gestaltungsmoderne. Mit neuen Vorstellungen vom Gebrauch der Dinge – den Begriff „Mobiliar“ nahm er wörtlich – verlieh er den sich verĂ€ndernden LebensverhĂ€ltnissen im 20. Jahrhundert Ausdruck und Gestalt. Wie fĂŒr ein Warenhaus und lange vor Unternehmen wie IKEA schuf Kramer flexible Möbel zum Selbst-Zusammenbauen, modulare Möbelsysteme sowie zerlegbare Tische und SchrĂ€nke.
Es ist zudem die Reflexion gesellschaftlicher Entwicklungen, das Mitdenken des – immer auch sozialen – Umraumes in einem Prozess des Gestaltens, der sich speist aus dem Geist einer verĂ€nderten Sicht auf die Welt, es sind Attribute wie Einfachheit, VariabilitĂ€t, Klarheit und Benutzbarkeit, die seine Arbeiten ausmachen.
Heute erleben Kramers EntwĂŒrfe vom TĂŒrdrĂŒcker bis zum Couchtisch ein Revival, stehen sie doch fĂŒr Werte wie Langlebigkeit, Zeitlosigkeit und Nachhaltigkeit, die in Zeiten schwindender Ressourcen wieder von grĂ¶ĂŸter AktualitĂ€t sind. Mit etwa einhundertsechzig Exponaten prĂ€sentieren diese Ausstellung und das begleitende Katalogbuch die weltweit grĂ¶ĂŸte Sammlung von Designobjekten Ferdinand Kramers.
Bau der BaakenhafenbrĂŒcke, Hamburg. Fotografisches Tagebuch. Photographic Journal. Fotos von Dechau, Wilfried. Beitr.: Bruns-Berentelg, JĂŒrgen; Dechau, Wilfried; KĂ€hler, Gert; Schlaich, Mike. 2013. Dtsch/eng. 176 S., 183 fb. Abb. 24 x 32 cm. Gb. EUR 58,00 CHF 77,90 ISBN: 978-3-8030-0777-3 WASMUTH & ZOHLEN
Das Besondere der Baustellenfotografie liegt gerade darin, den Bauprozess zu beschreiben und nicht allein das Ergebnis. Auf dem Weg zum fertigen Bauwerk gibt es immer wieder einzelne Phasen, die – fĂŒr sich betrachtet – ihren ganz eigenen Reiz haben oder ganz wesentlich zum VerstĂ€ndnis des Ganzen beitragen, im besten Fall beides. Bei der BaakenhafenbrĂŒcke war es vor allem die Phase, als die stĂ€hlernen Überbauten der BrĂŒcke in ihre endgĂŒltige Position gehoben wurden. Mit der BaakenhafenbrĂŒcke werden in der Hamburger HafenCity die neuen Quartiere Baakenhafen und ElbbrĂŒcken erschlossen. FĂŒr den Bau dieser BrĂŒcke wurde 2010 ein internationaler Wettbewerb ausgelobt. Der erste Preis ging an das international renommierte Team Wilkinson Eyre Architects und Happold Engineers. Die BrĂŒcke entstand in lĂ€nderĂŒbergreifender deutsch-englisch-belgisch-hollĂ€ndischer Kooperation. Ein deutscher Bauherr, eine deutsche Baufirma, ein belgischer Stahlbauer, englische Architekten und Ingenieure und ein hollĂ€ndisches Transportunternehmen waren die Beteiligten. Wilfried Dechau hat den Bau dieser bemerkenswerten BrĂŒcke mit der Kamera begleitet und dabei nicht nur die besonders aufregende Phase der Stahlbau-Montage in Bildern festgehalten. Wilfried Dechau war viele Jahre Chefredakteur einer Zeitschrift fĂŒr Architekten und Ingenieure. Besonderes Augenmerk hat er dabei immer auf die Fotografie gelegt. 1995 hat er den EuropĂ€ischen Architekturfotografie-Preis »architekturbild« ins Leben gerufen. 1996 verfasste er ein Buch ĂŒber die Architekturfotografie, 2003 hat er den Verein architekturbild e.v. gegrĂŒndet, der sich zum Ziel setzt, das kĂŒnstlerische Niveau der Architekturfotografie zu fördern. 2001 wurde seine Fotoserie zum Bau der StorebeltbrĂŒcke mit dem Kodak Fotokalenderpreis ausgezeichnet. Seit 2005 widmet er sich vor allem der Aufgabe, das Bauen als Prozess im Bild festzuhalten. Dabei ist eine Reihe von FotobĂŒchern entstanden. Im Mai 2010 eröffnete er in Stuttgart die Fotogalerie f75.
Sturm, Ulrike. StĂ€dtebau als kulturelle Praxis.Reformkonzepte in Deutschland 1910–1930. 2013. 278 S., 142 Abb., 27 x 23 cm. Gb. EUR 38,00 CHF 50,90 ISBN: 978-3-8030-0743-8 WASMUTH & ZOHLEN
Die stĂ€dtebauliche Theoriebildung der 1920er und frĂŒhen 1930er Jahren war – nicht allein in Deutschland – geprĂ€gt von dem Gedanken, dass die zeitgenössische Großstadt neuartige Aufgaben und Herausforderungen zu bestehen habe, die nur mithilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse zu lösen seien. Eine neuartige Begrifflichkeit von Zwecken und Funktionen ersetzte die bis zum Ersten Weltkrieg ĂŒbliche Rede von BedĂŒrfnissen und fĂŒhrte zum Leitbild einer "funktionalen Stadt".
Ulrike Sturms Studie fokussiert auf eine lose kooperierende Gruppe von StĂ€dtebauern, Stadtplanern sowie Kritikern und Wissenschaftlern der Weimar Republik, die fĂŒr innovative Konzepte und Verfahren im StĂ€dtebau plĂ€dierten, sich dabei aber ganz explizit auf kulturelle Traditionen bezogen, die ins 19. Jahrhundert zurĂŒckreichen. Bislang wurde diese Gruppe von der Forschung nicht als solche wahrgenommen. Die Vertreter dieser Haltung werden in der Studie als Protagonisten einer Stadtbau-Kultur bezeichnet, da sie StĂ€dtebau aus dem Bezug auf eine kulturelle Entwicklung der Gesellschaft heraus verstanden. Kultur umfasst dabei sowohl die (bau-)kĂŒnstlerische TĂ€tigkeit als höhere geistige Arbeit als auch das alltĂ€gliche Leben, das als Alltagskultur einer Gesellschaft verstanden wird.
Die grundlegende Vorstellung einer ReformbedĂŒrftigkeit der stĂ€dtebaulichen Praxis im beginnenden 20. Jahrhundert lĂ€sst den StĂ€dtebauer und Architekten zum Reformer werden, der den Auftrag hat, das kulturelle Niveau des Alltagslebens und der Baukunst zu heben. Sozialreform und Ă€sthetische Reform sind gleichermaßen Teil dieses Auftrags. Dass es sich nicht nur um vereinzelte Personen handelte, sondern zahlreiche StĂ€dtebauer der Weimarer Republik theoretisch wie praktisch diese Haltung teilten, wirft ein neues Licht auf die StĂ€dtebaugeschichte dieser Zeit, die bislang stark von der Erforschung avantgardistischer oder – im Gegensatz dazu – im politischen Sinne konservativer bis hin zu nationalsozialistischer Haltungen geprĂ€gt ist. Die Studie ist mit ihrem ĂŒberzeugenden Aufbau, der wissenschaftlichen PrĂ€zision und der klaren Argumentation geeignet, die Diskussion um die StĂ€dtebautheorie der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts neu zu fĂŒhren.
Ulrike Sturm, seit 2010 Stellvertretende Leiterin und Fokusleitung von Living Context am Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur (CCTP) der Hochschule Luzern – Technik & Architektur, lehrt, forscht und publiziert in den Bereichen Theorie der Architektur, StĂ€dtebau und Raumplanung. Sie hat sich, aktuell wie historisch, intensiv mit dem Thema der Transformation von StĂ€dten und Quartieren auseinandergesetzt.
Josef Wiedemann. Die Wirkung der Dinge. Drei Bauten des MĂŒnchner Architekten. Almannai, Reem. Foto(s) von PK Odessa Co. 2013. 128 S. zahlr. Zeichnungen, PlĂ€ne, Fotografien. 26 x 21 cm. Engl. Br. EUR 29,80 CHF 40,90 ISBN: 978-3-8030-0786-5 WASMUTH & ZOHLEN
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 ich habe mit großer BeglĂŒckung Ihren Allianzbau in der Königinstrasse angesehen und muß Ihnen meine Dankbarkeit dafĂŒr sagen, daß Sie so etwas Edles geschaffen haben. Ich muß alles streicheln, das Holz, den Stoff, die Nymphenburger Keramik, den Glasbrunnen, das TreppengelĂ€nder. Wie phantasievoll sind die Ornamente in den Öffnungen zur Halle, die Hallenwand selbst 
," schreibt 1955 der 78-jĂ€hrige Paul Bonatz in Euphorie an den jungen Wiedemann.
Das GebĂ€ude fĂŒr die Allianz ist das erste in einer Reihe von drei frĂŒhen innerstĂ€dtischen Verwaltungsbauten des MĂŒnchner Architekten Josef Wiedemann (1910–2001). Jedes einzelne fĂŒr sich betrachtet, insbesondere aber ihre konsistente Folge stellt den frĂŒhen Zenit des spĂ€ter fĂŒr seine sakralen Bauten bekannten, heute aber etwas in Vergessenheit geratenen Baumeisters dar. In ihnen offenbart sich eine Entwurfshaltung, die geprĂ€gt ist von einer großen architektonischen Eloquenz, die ihre UrsprĂŒnge wiederum in einer kontinuierlichen Tradition der europĂ€ischen Baukultur sucht. Die entsprechenden BezĂŒge finden sich neben vielen anderen zum Werk und zur Theorie von Heinrich Tessenow, Rudolf Schwarz und Gunnar Asplund.
Um ein besseres VerstÀndnis der genannten Bauten zu erlangen und zu vermitteln, versucht die Publikation, die UmstÀnde ihrer Entstehungszeit zu skizzieren, das Wissen und die gesammelten bautechnischen Erfahrungen Wiedemanns darzulegen sowie die ZusammenhÀnge zwischen seinem Denken und dem Bauen selbst zu erlÀutern.
Zeitschrift fĂŒr Orient-ArchĂ€ologie 6, 2013. Hrsg.: Deutsches ArchĂ€ologisches Institut, Orient-Abteilung; Eichmann, Ricardo; Ess, Margarete van; Bartl, Karin; Gerlach, Iris. 2013. Dtsch/Engl/Franz. 352 S., 255 meist fb. Abb. 29 x 21 cm. Gb. EUR 98,00 CHF 129,00 ISBN: 978-3-8030-0220-4 WASMUTH & ZOHLEN
Die Zeitschrift fĂŒr Orient-ArchĂ€ologie (ZOrA, ISSN 1868-9078) ist eine NeugrĂŒndung der Orient-Abteilung des Deutschen ArchĂ€ologischen Instituts. Sie erscheint seit dem Jahr 2008 jĂ€hrlich. Die ZOrA enthĂ€lt ausfĂŒhrliche und grundlegende BeitrĂ€ge zu den neuesten internationalen Forschungen auf dem Gebiet der ArchĂ€ologie der Levante, Mesopotamiens und der Arabischen Halbinsel. Die ZOrA stellt ein Publikationsorgan dar, das ĂŒberregionale Forschungsperspektiven stĂ€rker in den Vordergrund rĂŒckt. Mit dem Erscheinen der ZOrA wurden die bisherigen regional ausgerichteten Zeitschriften der Orient-Abteilung, Baghdader Mitteilungen und Damaszener Mitteilungen, eingestellt.
Inhalt des 6. Bandes: In memoriam Abdulillah Fadhil Mohammed Nouri / Heather D. Baker: Beneath the Stairs in the RēĆĄ Temple of Hellenistic Uruk. A Study in Cultic Topography and Spatial Organization / David L. Kennedy: Remote Sensing and 'Big Circles'. A New Type of Prehistoric Site in Jordan and Syria / Bernd MĂŒller-Neuhof: Nomadische Ressourcennutzung in den ariden Regionen Jordaniens und der SĂŒdlichen Levante im 5. bis frĂŒhen 3. Jahrtausend v. Chr. / Florian Klimscha: Another Great Transformation: Technical and Economic Change from the Chalcolithic to the Early Bronze Age in the Southern Levant / Michel al-Maqdissi, Eva Ishaq: Notes d’ArchĂ©ologie Levantine XXXVII. Tombeau construit du Bronze moyen Ă  Tell Hamidiyeh / Markus Gschwind, Haytham Hasan: Investigating the castra hiberna of legio III Gallica. Ground Penetrating Radar Surveys Conducted in Raphaneae in 2008 / Krzysztof Jakubiak: Via Sacra or Sacral Space in Palmyra / Christoph Eger, Lutfi Khalil: Bead Jewellery of Late-Roman and Byzantine Time in the Province of Arabia. The Beads and Pendants of Glass, Stone, and Organic Materials from the Rock Chamber Necropolis at Khirbat Yajuz, Jordan / Martin Gussone, DorothĂ©e Sack: Resafa (Syrien). MilitĂ€rstation, Pilgerstadt und Kalifenresidenz im Spiegel von Kulturaustausch und MobilitĂ€t / Franziska Bloch: Mobility during the Early Islamic Period. A Means of Power Preservation for the Ruling Elite / Philipp Drechsler: Beyond the Dichotomy of Migration and Acculturation. The Dispersal and Development of the Neolithic on the Arabian Peninsula / Gunnar Sperveslage: Ägyptische EinflĂŒsse auf der Arabischen Halbinsel in vorislamischer Zeit am Beispiel der Oase von Tayma / Iris Gerlach: Cultural Contacts between South Arabia and Tigray (Ethiopia) during the Early 1st Millennium BC. Results of the Ethiopian-German Cooperation Project in Yeha / Holger Hitgen: Aspects of Mediterranean Influence on the Material Culture of South Arabia during the Early Himyarite Period (1st Century BC – 3rd Century AD) on Example of Ğabal al-'Awd / Sarah Japp: Cultural Transfer in South Arabia during the First Half of the First Millennium CE / Michael M. Raith, Radegund Hoffbauer, Harald Euler, Paul A. Yule, Kristoffer Damgaard: The View from Zafār. An Archaeometric Study of the 'Aqaba Pottery Complex and its Distribution in the 1st Millennium CE
Roger Boltshauser – Transformator. Hrsg.: MĂŒller, Ulrich; Abb von Schaerer, Philipp; Beitr.: Kapfinger, Otto; MĂŒller, Ulrich; Stierli, Martino; Tschanz, Martin. 2013 94 S. 37 z.T. fb Abb, . 28 x 22 cm. Gb. EUR 29,00. CHF 39,90 ISBN: 978-3-8030-0761-2 WASMUTH & ZOHLEN
Bei jeder Ausstellung ĂŒber Architektur stellt sich die Frage, wie man etwas eigentlich Nichtausstellbares in das verkleinerte und zudem temporĂ€re Format einer Galerie beziehungsweise eines Museums ĂŒbertragen kann. Roger Boltshauser beantwortet diese Frage, indem er scheinbar sehr unterschiedliche Artefakte seiner Arbeit einander gegenĂŒberstellt. Die ausgewĂ€hlten Skizzen, Reliefs und Fotos können zwar als autonome Exponate gelesen werden, ihre eigentliche Bedeutung als Bausteine eines Gesamtbildes offenbart sich jedoch im Zusammenspiel.
Die Skizzen geben nicht nur Einblick in den sehr persönlichen Prozess des Entwerfens, ihre Handwerklichkeit kann zugleich als Statement zur immer mehr vom Computer geprĂ€gten Entwurfspraxis gelesen werden. Ähnlich mehrdeutig funktionieren auch die vier Bronzereliefs. Sie zeigen nicht nur Boltshausers großes Interesse an der plastischen Ausformung von Fassaden, sondern versinnbildlichen die permanente Suche nach neuen Ausdrucksformen durch Modulieren des Existierenden. Dieser Forschungswille kulminiert in den großformatigen Bildern, die wie Fotografien aussehen. TatsĂ€chlich sind es Motive, die der BildkĂŒnstler Philipp Schaerer aus zahlreichen Einzelfotos digital zusammengebaut hat. Durch gezielte Additionen, Subtraktionen und Substitutionen sind Bilder von HĂ€usern entstanden, die wie Werke von Roger Boltshauser aussehen. Diese Art der PrĂ€sentation von Architektur ist ungewöhnlich, denn Boltshauser setzt nicht auf die klassische Darstellung eines Ist-Zustandes, ihn interessieren vielmehr Interpretationsmöglichkeiten. DafĂŒr verzichtet er sogar auf den eigenen Deutungsanspruch und baut durch Verfremdungen bzw. Manipulationen gezielt UnschĂ€rfen ein.
Das die Ausstellung begleitende Buch dokumentiert die einzelnen Bausteine als thematische Blöcke in linearer Abfolge. Der Leser ist damit aufgefordert, hin und her zu blĂ€ttern und eigene BezĂŒge herzustellen. Das fordert Neuinterpretationen geradezu heraus und veranschaulicht somit eindrucksvoll das Credo von Roger Boltshauser: Architektur denken heißt permanente Transformation.
Brazil. House in Santa Teresa, 2008 by Angelo Bucci/ House at Rio Bonito, 2003 by Carla Juaçaba. Hrsg.: Hoidn, Barbara; Alter, Kevin; Beitr.: Alter, Kevin; Hoidn, Barbara; Stiphany, Kristine. O'Neil Ford Duograph Series (2). 2013 Engl. 144 S. 153 fb. u. 23 sw. Abb. 22 x 30 cm. Pb. EUR 29,80. CHF 52,10 ISBN: 978-3-8030-0699-8 WASMUTH & ZOHLEN
Brazil gained its position in architectural history already at the beginning of the twentieth century by genuine modern buildings evoking international adoration - manifested in the well attended exhibition Brazil Builds at the Museum of Modern Art New York in 1943. The metonymy of the new architecture quickly turned into an integrative cultural force beyond the merely aesthetic context. The comprehensive spirit of optimism can still be traced today in the Federal government buildings of the young capital Brasilia , inaugurated in1960.
Overshadowed by the omnipresent personality of Oscar Niemeyer, who has long been regarded as the sole international representative of the Brazil architectural scene since 1930, little is known about the virtuoso buildings continually built since those formative years of early modernism in Brazil, effortlessly keeping up with the fast-paced developments of the cities. As a result of the publicity of the second Brazilian Pritzker Prize winner Paulo Mendes da Rocha in 2006, a younger generation of architects mainly working in Sao Paulo and Rio de Janeiro draws growing international attention. They follow in the footsteps of a long list of forefathers, whose early protagonists such as Vilanova Artigas, Lucio Costa, Sergio Bernardes remained widely unknown in the US and Europe.
The second OŽNeil Ford duograph is devoted to two residential buildings by Angelo Bucci and Carla Juaçaba. Both buildings are located in Rio de Janeiro being considered as to convey like no other city the complex parallel Brazilian life styles and realities to an international audience.
The house by Angelo Bucci, who studied in Sao Paulo, where he is teaching today, at the legendary school of architecture by Vilanova Artigas, FAUUSP, is located in the vital central quarter of Santa Teresa high above the lower parts of town. Not visible from the street, the building reveals itself to the visitor in meticulously staged sequences until one reaches the highest point where the 360 degree panoramic views so typical for Rio de Janeiro literally imbue the entire building, almost dissolving itself into the cosmic energy of the city.
Carla Juaçaba, who studied in Rio de Janeiro living and working there ever since, is contributing to this publication a vacation house located outside of Rio de Janeiro in a remote and virgin forest area in the immediate vicinity of the river Rio Bonito; a small solitaire, a spirited rejoinder to LaugierŽs cabanne rustique, unfolding epical dimensions despite its actual miniature size.
Each volume in the OÂŽNeil Ford Duograph series will present one building by each of two different architects from a single country. By having two buildings featured within a single book, the series editors wish to let the architects and their work speak as directly as possible through the printed page. Drawings and photographs present each building in context and detail and provide a comprehensive account. As Vol. 1 in this series was published Chile. House at Punta Pite, 2003-06 by Smiljan Radic/Crypt in the Cathedral of Santiago de Chile, 1999-2006 by Rodrigo Perez de Arce.
Parallel to the O’Neil Ford Duographs the Center for American Architecture and Design and the O’Neil Ford Chair are launching a sister series entitled the O’Neil Ford Monographs. This latter series will document the complex gestation of single buildings of central importance to architecture. As Vol. 1 in this series was published Álvaro Siza: Bouça. Residents’ Association Housing. Porto 1972-77, 2005-06, and as Vol. 2 Sigurd Lewerentz: St. Petri. Church, Klippan 1962-66.
alex wollner brasil. design visual. Hrsg.: Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main; Klemp, Klaus; Koch, Julia; Wagner K, Matthias; Vorwort Grassi, Antonio; Suplicy, Marta; Wagner K, Matthias; Beitr. Klemp, Klaus; Koch, Julia; Muralt, Malou von; Spitz, René; Stolarski, André; Wollner, Alexandre. 2013. dtsch/engl. 324 S. zahlr. Abb. 26 x 27 cm. Gb. EUR 49,00. CHF 65,90 ISBN: 978-3-8030-3214-0 WASMUTH & ZOHLEN
Diese Publikation erscheint anlÀsslich der Ausstellung im Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main, 21. September 2013 bis 2. Februar 2014.
Alexandre Wollner, 1928 in SĂŁo Paulo geboren, ist weltweit einer der wichtigsten und erfolgreichsten Grafikdesigner der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts. Er spielte eine herausragende Rolle bei der kĂŒnstlerischen, kulturellen und ökonomischen BegrĂŒndung des modernen brasilianischen Designs und hat bis heute einen enormen Einfluss auf die Designszene Brasiliens. In SĂŒdamerika genießt Wollner hohe PopularitĂ€t, hierzulande jedoch gilt es noch, sein Werk in ganzer Breite zu entdecken. Die Frankfurter Ausstellung widmet sich dem als erste große Schau in Europa und wird von vorliegender Publikation begleitet. Rund 120 Arbeiten des Designers geben einen Überblick, Schwerpunkte liegen auf dem starken Einfluss der Hochschule fĂŒr Gestaltung Ulm, an der Wollner sich von 1954 bis 1958 aufhielt, und auf dem VerhĂ€ltnis des Brasilianers Wollner zur europĂ€ischen Kultur.
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