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WASMUTH & ZOHLEN

 
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Merck Innovation Center. Architektur HENN. Fotograf Esch, HG; Hrsg.: HENN; HGEsch. Beit.: Kai Beckmann, Hans Georg Esch, Michael Gamber, Gunter Henn, Martin Henn, Christian Marquart, Dietmar Möller, Stefan Oschmann, Jochen Renner, Rolf Sachsse, Peter Cachola Schmal. Engl.; Dtsch. 2018. 264 S. 250 fb. Abb. 29 x 25 cm. EUR 34,80. ISBN: 978-3-8030-0835-0 WASMUTH & ZOHLEN
Ikone einer neuen Wirtschaftskultur? Das Merck Innovation Center (MIC) ist selbst eine Meta-Innovation. Das Bauwerk, welches Gegenstand dieses Buches ist, wird auf die Anerkennung der Fachwelt, aber auch auf den Beifall der Öffentlichkeit nicht lange warten müssen. Seine Qualitäten werden in unterschiedlichen Kontexten aus verschiedenen Perspektiven dargestellt – ausführlich durch die Bilder des Fotografen HGEsch, knapper in den Texten der Autoren.
„Das MIC in Darmstadt, entworfen und geplant vom international tätigen Architekturbüro Henn, ist … ein spannendes sozialpsychologisches Experiment zur Frage, ob und in welchem Maße Innovationen wirklich zuverlässig in volatilen Teams auf den Weg gebracht, umgesetzt und markttauglich gemacht werden können, und dies auch noch in einer alle betrieblichen Konventionen brechenden Sphäre kalkuliert erweiterter Halböffentlichkeit, nämlich mit externen Partnern“ (Christian Marquart). Mit Gunter und Martin Henn und deren Team hat der Bauherr zielsicher Architekten mit viel Erfahrung mit Bauten für die Forschung, Entwicklung, das Innovationsmanagement wie auch Hochschulen ausgewählt.
Seit es Fotografie gibt, werden alle Schritte in der Planung wie der Fertigstellung eines wichtigen Gebäudes mit Kamerabildern dokumentiert. Dieses Buch bildet keine Ausnahme von diesem Konzept und ist doch etwas anders, „und das ist das Verdienst des Fotografen Hans Georg Esch. Mit einer weltweit gewonnenen immensen Erfahrung hat er seinen Anteil an der Baudokumentation überdacht und in vielen Punkten neu definiert“ (Rolf Sachsse).
Mit Beiträgen von Kai Beckmann, Hans Georg Esch, Michael Gamber, Gunter Henn, Martin Henn, Christian Marquart, Dietmar Möller, Stefan Oschmann, Jochen Renner, Rolf Sachsse, Peter Cachola Schmal.
Eileen Gray: E.1027, 1926-1929. O´Neil Ford Monograph Series (7). Hrsg.: Wang, Wilfried; Adam, Peter; Beitr.: Adam, Peter; Beretta, Silvia; Dennis, Izabella; Diamond, Rosamund; Stella, Rachel; Wang, Wilfried. Engl. 2018. 288 S. 210 meist fb. Abb., 25 Pläne. 22 x 30 cm. EUR 39,80. ISBN: 978-3-8030-0831-2 WASMUTH & ZOHLEN
With this seventh O´Neil Ford Monograph the O´Neil Ford Chair in Architecture at The University of Texas at Austin is finally placing a key example of modern architecture to its rightful position in history. This volume includes essays, reproductions of archival material belonging to the Eileen Gray Archive of the National Museum of Ireland and the Eileen Gray Archive of the Victoria & Albert Museum, some published for the first time, photographs and numerous scale drawings of reconstructed designs of items in E.1027.
The compact white elongated vacation residence cryptically called E.1027 is perched on the rocky coast of the Côte d´Azur. To this day, it draws the views of passers-by along the Moyenne Corniche, the narrow and winding coastal road along the Mediterranean Sea. The Anglo-Irish designer Eileen Gray (1878-1976) bought the site, paid for the construction and, as her first foray into architecture, designed it with assistance of her close friend at the time, Jean Badovici, to whom Gray gave the site, building and contents. E.1027 was a manifesto, the kernel of Gray’s subsequent social and architectural projects for vacation and cultural centers. For Gray E.1027 was an experiment with entirely new concepts of both compact and expansive spatial relations, and not simply the more well-known aspects of furniture design such as the legendary eponymous circular adjustable occasional table.
On close inspection, E.1027 is the first example of an architecture embracing an Ionic sensibility, which is an architecture concerned with both a sense of lightness, freedom and growth while at the same time being composed along discreet rules such as golden section proportions. Gray´s loose and fitted pieces of furniture were intended to engage the occupants of E.1027; they transformed them while they were in turn subconsciously transformed by them. Semi-circular wardrobes, rotating reading tables and rounded corners indicated movement patterns. Gray designed these as closely as she integrated the passage of the sun and the ventilating effect of drafts through her ingenious screens and carefully composed spatial sequences.
As a daughter of a wealthy Anglo-Irish family, Eileen Gray studied fine art at the Slade in London, became a master lacquer artist, opened a shop for furniture and furnishings in Paris and sold pieces to the wealthy and discerning. Together with Badovici, editor of the avant-garde journal L´Architecture Vivante, Gray absorbed the developments of early twentieth century modern architecture. The two traveled the world, visiting exhibitions and contemporary examples of architecture. Gray´s fundamental critique of these led Badovici to challenge Gray to demonstrate her own ideas in a building; it was to be E.1027 in Roquebrune-Cap-Martin.
Eileen Gray designed the site and its landscape, the building, the spatial arrangement, the different windows (some in collaboration with Jean Badovici) and doors together with their hardware, the fitted and many items of loose furniture, the lamps, the textiles, the color scheme, while also being involved in transporting building materials and supervising construction. While of the some 100 elements that Eileen Gray designed specifically for E.1027, twenty-two are included in this monograph, the attentive reader may well conclude upon turning the last page that there was not a comparable total work of modern art produced anywhere in the twentieth century by one person as this debut in architecture.
Noblesse & Raffinement. Der höfische Schuh im Barock und Rokoko. Sedler, Irmgard; Sengewald, Angela. 2018. 200 S. 120 meist fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 29,80. ISBN: 978-3-8030-4036-7 WASMUTH & ZOHLEN
Diese Publikation präsentiert 80 Schuhexponate des 17. und 18. Jahrhunderts aus der bedeutenden Schuhsammlung des Museums Schloss Neu-Augustusburg in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) mit Katalogtexten von Dr. Irmgard Sedler, einer ausgewiesenen Expertin für historisches Schuhwerk. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Vielfalt an Materialien, Schnitten, Verzierungen, die diesen Schuh zum Ausdruckträger höfischer Repräsentation und elitärem Geschmack werden ließen. Die Schuhe zeigen am Objekt den modischen Wandel vom statuarischen Männerschuh mit hochgezogener Ristlasche des 17. Jahrhunderts hin zum graziösen Damenpantoffel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und von dort zum zierlichen Escarpin in Napoleonischer Zeit.
Vor dem Hintergrund endzeitlicher Lebenserfahrung, wie sie der Dreißigjährige Krieg (1618–1648) in Deutschland und in der Folge die Pestzeiten den Menschen in ganz Europa deutlich vor Augen führten, bestimmte letztlich ein Lebensgefühl die Grundhaltung der adligen Gesellschaft, welches ganz auf das Diesseits mit seiner Lebenslust ausgerichtet war. Im Spannungsbogen von Vanitas-Gedanken und carpe diem-Gefühl – hier die bürgerlich-protestantische Frömmigkeit, dort (am Hofe) das unbändige Feiern des gegenwärtigen Augenblicks – fand der typisch barocke Lebensentwurf seinen Niederschlag. Lebensfreude im Überschwang, Sinnlichkeit und unbändiger Genuss, Übertreibung und Gefühlsübersteigerung, die das höfische Leben im Barock und Rokoko prägten, fanden einen augenscheinlichen Ausdruck unter anderem in den Kleidersitten und der Gestaltung zeitmodischer Gewänder. Zur Ergänzung der typisch barocken Kostümsilhouette in männlicher wie weiblicher Ausprägung gehörte der Stöckelschuh.
Das bĂĽrgerliche Stadthaus im Rokoko. Ilchmann, Achim. 2018. 256 S. 140 meist fb. Abb. 25 x 16 cm. EUR 39,80. ISBN: 978-3-8030-0833-6 WASMUTH & ZOHLEN
Auffällig viele Autoren der Barock- und insbesondere der Rokoko-Rezeption der letzten 120 Jahre haben hegelianisch argumentiert, ohne mit der Hegelschen Philosophie enger vertraut gewesen zu sein oder Hegel explizit zitiert zu haben. Dieser Umstand hat einen Grund. Im ersten Teil des vorliegenden Buches wird gezeigt, dass die von Hegel in seiner Wissenschaft der Logik entwickelte Philosophie, insbesondere das Konzept des Übergangs der Einheit mitsamt ihren Momenten in ausgezeichneter – und vielleicht einzigartiger – Weise geeignet ist, die Architektur des Barock und des Rokoko begrifflich zu fassen.
Im zweiten Teil des Buches wird gezeigt, wie das im ersten Teil beschriebene Wesen des Rokoko im Material sich ausdrückt. Das Material ist hier auf die Außen- und Innenarchitektur des bürgerlichen Stadthauses im Rokoko beschränkt. Diese Architektur ist nur im Spannungsfeld Prinzip der Schönheit – um dem Repräsentationsanspruch des Bürgers nachzukommen – versus Prinzip der Zweckmäßigkeit – einem aufkommenden Bedürfnis des Bürgers wie auch des Aristokraten – zu realisieren. Eine zweite Beschränkung bilden – beispielsweise im Vergleich zu sakralen Bauten – die finanziellen Mittel des Bauherrn, des Großbürgers. Aus diesem Grund halten Bau-Kompendien der Zeit die Architektur „von Bürgerlichen Wohn-Häusern [als] eine von den nützlichsten und zugleich von den schwehresten der ganzen Bau-Kunst“. Gleichwohl ist das kleine großbürgerliche Stadthaus ein Bautypus, bei dem gerade wegen der Einschränkungen die theoretischen Ansprüche des Rokoko sehr deutlich im Material erscheinen.
Als repräsentatives Beispiel dient das Haus „Zum güldenen Heer“ in Erfurt, welches von dem Bankier Friedrich Wilhelm Stalforth 1768 erbaut wurde.
In the Mood for Architecture. Tradition, Modernism and Serendipity. Steil, Lucien. Vorwort von Krier, Leon; EinfĂĽhrung von Sagharchi, Alireza; Nachwort von Culot, Maurice. 2018. Engl. 280 S. 220 fb. Abb. 31 x 25 cm. EUR 48,00. ISBN: 978-3-8030-0832-9 WASMUTH & ZOHLEN
„In the Mood for Architecture” seeks to intervene in the polemics between tradition and modernity, and between modernism and classicism, mediating between entrenched positions with a theoretical sketch, or perhaps a meditative fragment, that evokes a contemporary architecture not afraid to acknowledge both tradition and modernity, that embraces newness and originality but also recognizes the role of imitation and convention.
Lucien Steil believes that traditional cities and architecture have always represented the ideals of harmony and beauty in a destabilized and disrupted world. For him, traditional cities and architecture have remained desirable models of cultural identity, homeliness, urbanity and civilization, and he maintains that the traditional city remains a good and desirable place to live, and that tradition offers a home to modernity and originality. It has proven to be perfectly compatible with modern life, despite an array of pressing challenges that must be considered as opportunities rather than limitations. For Steil, „this is both a tangible reality, time-tested and perfected, and a realistic, buildable, operational and necessary project for contemporary civilization”.
Rather than becoming obsolete, the traditional city has gained a new actuality as a remedy to the inconvenient truths of global warming and climate change. Traditional architecture and urbanism have the inherent sustainability to confront the greatest challenges of the 21st century, demonstrating not only great resilience but also the highest standards of modernity and originality in their acceptance of perpetual becoming.
Steil maintains that contemporary traditional architects and urbanists provide a counterbalance to an opportunistic architectural and planning establishment that clings nostalgically to past paradigms of Modernism, and has abandoned its social and cultural mission to build a better and more harmonious world. For him, they are poets, idealists, craftsmen and artists who invent, design and build places and buildings of lasting quality with a view to the „Firmitas”, „Utilitas” and „Venustas” championed by Vitruvius, allowing people of our time to live in comfort, security, harmony, enlightenment and pleasure.
Asia Minor Reprise. Schleyer, Ruprecht. Hrsg.: Filser, Wolfgang; Reisen, Richard; Beitr.: Filser, Wolfgang. Dtsch.; Engl. 2018. 234 S. 432 Abb. in Duoton. 28 x 14 cm. EUR 39,00. ISBN: 978-3-8030-1063-6 WASMUTH & ZOHLEN
Ruprecht Schleyer bereiste zwischen 2012 und 2016 die Türkei mit dem Ziel, archäologische Stätten von denselben Standpunkten aus zu fotografieren, von welchen sie auf historischen Zeichnungen und Fotografien des späten 18. und des 19. Jahrhunderts überliefert sind. Daraus entstand ein umfassendes fotografisches Archiv mit bekannten und weniger bekannten archäologischen Stätten im antiken Kleinasien. Schleyer stellt sich hier bewusst in die lange Tradition, klassisches materielles Kulturerbe zu dokumentieren. Diese Tradition hat besonders im romantischen Jahrhundert literarische und ikonografische Spuren hinterlassen, die bis heute Vorstellungen und Präsentationen antiker Ruinenlandschaften prägen. Historische und neue Bilder stehen unmittelbar nebeneinander und erzeugen auch wegen Schleyers sachlichem Stil ein Spannungsfeld, das sich auf jeder Seite des Buches neu auflädt. Das Auge des Betrachters wandert zwischen Vergangenheit und Gegenwart, erkennt stilistische Verschiedenheiten und sucht nach Bestand und Veränderung.
Der Band wendet sich an alle, die sich für die Antike interessieren, aber auch an archäologisch-kunsthistorische Experten, die hier ein reiches Quellen- und Bildmaterial vorfinden. Ein einführender Essay des Archäologen Wolfgang Filser zum Verhältnis von früher (Reise-) Fotografie und Archäologie sowie ein begleitender Text des Fotografen erläutern, wie sich Darstellen und Reisen in 200 Jahren verändert haben.

Between 2012 and 2016, Ruprecht Schleyer travelled throughout Anatolia, photographing the remains of the most celebrated archaeological sites in Asia Minor. He took with him 19th century archaeological pictures of these places, and photographed the sites from exactly the same place and perspective as the ones made two centuries ago. From the acqueduct at Aspendos to the Sphinx Gate in Galatia, to the Temple of Artemis in Lydia, Schleyers beautifully diligent photographs record the contemporary condition of these archaeological wonders. Reproduced alongside the astonishing 19th century pictures, these photographs allow you not only to compare the wear of history on these remains, but they also vividly reflect the culture of Orientalism. In some places, grass has grown over the masonry, or a fully grown tree towers over a courtyard, in others a column or statue have disappeared, while sites such as the Roman theatre at Hierapolis, appear scrupulously restored. Schleyers photographs form such exact comparisons, you can trace the patina of time on actual stones and, standing back, on whole landscapes.
Ruprecht Schleyer writes about his experiences photographing these sites, and relates the history of those who preceeded him in the 19th century. The exotically dressed figures who stand in these earlier pictures are more than living providers of scale; as Wolfgang Filser explores in his essay, they are actors in the 19th centurys Orientalist imagination.
Architektur und Geschichte konkret. Das Martin-Graßnick-Archiv und die Martin-Graßnick-Visiting-Professur zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Technischen Universität Kaiserslautern. Hrsg. Schirren, Matthias. Vorwort: Schmidt, Helmut. Beitr.: Hentschel, Britta; Schulte-Umberg, Ulf. 2017. 80 S., 80 Abb. 29 x 19 cm, Gb. EUR 24,80 ISBN: 978-3-8030-0821-3 WASMUTH & ZOHLEN
Diese Publikation stellt Graßnicks eigene Ausbildungszeit an der Technischen Hochschule in Darmstadt unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg ins Zentrum, wo Graßnick so unterschiedliche Charaktere wie den ehemaligen Bauhäusler und Verfasser der bis heute immer wieder aufgelegten Bauordnungslehre (BOL), Ernst Neufert, zu seinen Lehrern zählte, aber auch den Friedrich-Ostendorf-Schüler Karl Gruber und den Architekten der legendären Kölner Domplombe, Wilhelm Schorn. Ein Kataloganhang dokumentiert qualitätvolle eigenhändige Zeichnungen aus Graßnicks Zeit als angehender Architekt, aber auch solche von fremder Hand. So haben sich im Bestand Graßnick Zeichnungen des heute weitgehend vergessenen Frankfurter Architekten H.F.W. Kramer erhalten, der in den 1920er Jahren unter Hochbauamtschef Martin Elsaesser für die Errichtung der berühmten Frankfurter Großmarkthalle zuständig war, die heute die Vorhalle zum EZB Turm bildet.
Der Farbtondruck. Innovation der Körperbildung um 1500. Littmann, Pia. 2018. 224 S., 50 meist fb. Abb. 25 x 18 cm. Gb. EUR 35,00 ISBN: 978-3-8030-4035-0 WASMUTH & ZOHLEN
Um 1500 wurden ganz unterschiedliche Möglichkeiten des Einsatzes von Farbe in der Druckgraphik sondiert. Hauptsächlicher Gegenstand dieser Studie sind die mit dem Augsburger Maler und Graphiker Hans Burgkmair (1473 –1531) verbundenen Holzschnitte. Die Entwicklung und Unterschiede der druckgraphischen Körper- und Raumbildungen mit und ohne Farbe wird in diesem Buch zunächst anhand der handkolorierten, später teilweise mit Farbe bedruckten Buchholzschnitte der Werkstatt Erhard Ratdolts sowie späteren, allein in SchwarzweiĂź gedruckten Blättern untersucht. Die Entwicklung kulminiert in den mit mehreren neben-, aber auch ĂĽbereinander liegenden Platten gedruckten Darstellungen, fĂĽr die sich die Bezeichnung Farbtondrucke anbietet. Letztere entstanden in dem relativ kurzen Zeitraum von 1510 bis ca. 1513 in Zusammenarbeit mit dem Formschneider Jost de Negker. In einem Ausblick werden spätere Positionen von Ugo da Carpi bis Andy Warhol vorgestellt, in denen der der Farbe eigene Gestaltungsspielraum jeweils neu ausgelotet wird.
Die großen Menschheitsbilder eines Ketzers. Christliche Themen im Werk HAP Grieshabers. Hrsg.: Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen; Beitr.: Eichhorn, Herbert; Glöckner, Wolfgang; Gottschlich, Ralf; Köser-Rudolph, Martina; Mienert, Elvira; Gbe, Joana. 2017. 120 S. 180 meist fb. Abb. 25 x 31 cm. EUR 24,80. ISBN: 978-3-8030-3392-5 WASMUTH & ZOHLEN
(Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Städtischen Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen vom 16. Dezember 2017 bis 8. April 2018)
Schon der Buchtitel, ein verkürztes Zitat von HAP Grieshaber (1909–1981), signalisiert dessen Distanz zu den Kirchen und seine Ambivalenz im Umgang mit der christlichen Heilsgeschichte. Früh hatte der ursprünglich aus pietistischem Elternhaus stammende Künstler und engagierte Linke der Kirche den Rücken gekehrt. Dem steht eine Vielzahl von Werkgruppen und Einzelwerken mit christlichen oder biblischen Themen gegenüber, von denen viele ihren Weg in Kirchenräume gefunden haben oder als Auftragsarbeiten für einen kirchlichen Kontext entstanden sind.
Dieser scheinbare Widerspruch klärt sich zumindest teilweise auf, wenn in der Publikation die entsprechenden Arbeiten des Künstlers genauer in den Blick genommen werden, wenn etwa den Entstehungszusammenhängen nachgegangen oder auch untersucht wird, wie Grieshaber mit der traditionellen Ikonografie umgeht. Immer aus einer direkten persönlichen Betroffenheit heraus und oft vor einem ganz konkreten politischen Hintergrund hat der Humanist Grieshaber überkommene Themen aus der christlichen Heilsgeschichte in ungewöhnlicher und manchmal bis heute provozierender Weise gedeutet.
„Der Kreuzweg selbst ist ja – wie alle diese Geschichten, wie Ochs und Esel bei der Krippe oder sonst etwas – eigentlich eine Sache der Volkskunst gewesen. Er gehört gar nicht so besonders zur Liturgie der Katholischen Kirche – er ist eine Sache der Sinnlichkeit, der Freude des Ausdrückens, Form auszudrücken. Hier wurde ich nun als Ketzer dazu gezwungen, durch das Vertrauen des Kardinals gezwungen, das herauszuholen und ein großes Menschheitsbild daraus zu machen.“
(HAP Grieshaber in einem Interview 1970)
BEL. Zur Systematik des architektonischen Wissens am Beispiel von Ernst Neuferts Bauentwurfslehre. Weckherlin, Gernot. 2017. 344 Abb. 27 x 23 cm. EUR 69,00. ISBN: 978-3-8030-0798-8 WASMUTH & ZOHLEN
Die 1936 erstmals erschienene Bauentwurfslehre des Bauhaus-Schülers Ernst Neufert ist bis heute in unzähligen Neuauflagen und Übersetzungen ein weltweit viel gebrauchtes Standardhandbuch für entwerfende Architektinnen und Architekten. Am Beispiel der Entstehung dieses Bestsellers unter den deutschsprachigen Architekturfachbüchern wird hier untersucht, unter welchen historischen Bedingungen solch spezifisches Expertenwissen gesammelt und aufgeschrieben wurde, welcher Systematik es dabei folgt(e) und wie dessen Status als verlässlicher Wissensspeicher, der erfolgreicher als alle anderen Handbücher seiner Epoche war, entstehen konnte.
Vor dem Hintergrund dessen, dass Architektinnen und Architekten bis heute den Einfluss solcher Wissenssammlungen auf das Entwerfen oft leugnen, sucht das Buch eine Antwort auf die Frage zu finden, wie sich der Einfluss solcher moderner Handbücher überhaupt jenseits der biografischen Architekturgeschichte analysieren lässt.
Archäologischer Anzeiger / Archäologischer Anzeiger 2017/1. Zeitschrift des Dtschen Archäologischen Instituts, Zentrale Berlin. Hrsg.: Dtsches Archäologisches Institut, Zentrale Berlin; Fless, Friederike; Rummel, Philipp von. 2017. 244 S. 359 meist fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 40,00. ISBN: 978-3-8030-2358-2 WASMUTH & ZOHLEN
Der „Archäologische Anzeiger“ (ISSN 0003-8105) ist seit 1889 eines der wichtigsten Publikationsorgane der deutschsprachigen und internationalen archäologischen Forschung. Die traditionsreiche Zeitschrift wird heute in zwei Halbbänden pro Jahrgang herausgebracht. Die Zeitschrift kann in einzelnen Bänden oder im Abonnement für nur EUR 28,50 (zzgl. Versand) bezogen werden. Das Abonnement kann jederzeit durch eine Mitteilung an den Verlag widerrufen werden.
Im „Archäologischen Anzeiger“ werden sowohl Kurzbeiträge zu aktuellen Forschungen als auch Berichte über Grabungsprojekte des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) sowie von Fachkollegen weltweit publiziert, hinzu kommt Wissenswertes aus dem DAI. Schwerpunktmäßig informiert die Zeitschrift über Themen aus dem Mittelmeerraum von der Vorgeschichte bis in die Spätantike, aber auch über Projekte außerhalb des Kernbereichs der Alten Welt.
Inhalt des 1. Halbbandes 2017: Barbara Montecchi: Classification, Use, and Function of Hanging Nodules in the Neopalatial Administrative Practices (Minoan Crete) – Jochen Fornasier, Alla V. Bujskich, Aleksandr G. Kuz’miščev, Arno Patzelt, Markus Helfert, Nathalie Kratzsch: Vor den Toren der Stadt. Deutsch-ukrainische Forschungen in der Vorstadt von Olbia Pontike – Lavinia Foukara: Leto as Mother. Representations of Leto with Apollo and Artemis in Attic Vase Painting of the Fifth Century B.C. – Melanie Wasmuth: Die Stele des Djedherbes als kulturelles Zeugnis ihrer Zeit – Hermann J. Kienast, Aliki Moustaka, Karl GroĂźschmidt, Fabian Kanz: Das archaische Osttor des Heraion von Samos. Bericht ĂĽber die Ausgrabungen der Jahre 1996 und 1998 – Sebastian Daniel Whybrew: Die Helmreliefs des „Aias” der „Pasquinogruppe” und ihre Bedeutung fĂĽr die Interpretation des Bildwerks – Archäologische Dissertationen und Habilitationen 2016
Hendrick Goltzius & Pia Fries [Kurhaus Kleve]. Proteus und Polymorphia. Hrsg.: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung; Vorwort von Kunde, Harald; Beitr.: Bürgel, Deborah; Dessau, Ory; Hebben, Veronika; Vlaši?, Valentina; Willemsen, Eva-Maria; Wird, Guido de. 2017. 300 S. zahlr. z.T. fb. Abb. 31 x 20 cm. EUR 45,00. ISBN: 978-3-8030-3393-2 WASMUTH & ZOHLEN
Aus Anlass seines 20-jährigen Bestehens 2017 präsentiert das Museum Kurhaus Kleve eine Ausstellung, die Passagen seines bisherigen Werdegangs aufgreift wie auch Vergangenheit und Gegenwart zusammenführt. In einer akzentuierten Werkschau kombiniert es einen bedeutenden Schwerpunkt seiner Sammlung mit einer hoch renommierten Wegbegleiterin. Mehr als 400 Jahre trennen das künstlerische Œuvre von Hendrick Goltzius und der zeitgenössischen Malerin Pia Fries. Beide eint die Lust an der Metamorphose, weshalb sich Pia Fries im Untertitel von Ausstellung und Katalogbuch Goltzius, dem der Künstlerbiograf Karel van Mander den Ehrentitel „Proteus“ verliehen hat, als „Polymorphia“ hinzugesellt – und damit augenzwinkernd Assoziationen an ein fiktives, antik anmutendes Künstlerpaar zulässt.
2017 jährt sich der Todestag des Niederrheiners Hendrick Goltzius (1558–1617), der in Haarlem zu einem der bekanntesten Kupferstecher, Zeichner und Maler seiner Zeit wurde, zum 400. Mal. Der großartige Bestand von rund 200 Kupferstichen in der Sammlung Angerhausen des Museums Kurhaus Kleve bildet den Grundstock für die erste umfassende druckgraphische Retrospektive am Niederrhein seit 35 Jahren, die ihn im sinnreichen Kontext mit Leihgaben aus Deutschland und den Niederlanden präsentiert.
Die Schweizer Malerin Pia Fries (*1955) war 1997 die erste Künstlerin, die eine Einzelausstellung im Museum Kurhaus Kleve erhielt. Seitdem hat sie sich zu einer der groĂźen Malerinnen unserer Zeit entwickelt, die im November 2017 als erste weibliche KĂĽnstlerin mit dem „Gerhard-Altenbourg-Preis“ ausgezeichnet wird. Nun kehrt sie zurĂĽck, um ihr neuestes malerisches Werk, das sich seit 2010 intensiv mit Hendrick Goltzius beschäftigt, in eine Synthese mit den hochkomplexen Bildschöpfungen des Altmeisters zu setzen.
Paris. Häuser der Stadt 1900 - 1935. Hrsg.: Fink, Dietrich; Beitr.: Erben, Dietrich; Fink, Dietrich; Hadaller, Christian. 2017. 168 S. zahlr. z.T. fb. Abb. u. Zeichnungen. 21 x 13 cm. EUR 14,80. ISBN: 978-3-8030-0936-4 WASMUTH & ZOHLEN
Materialien zu Geschichte, Theorie und Entwurf städtischer Architektur, Band 8. Herausgegeben von Prof. Klaus Theo Brenner, Potsdam School of Architecture; Prof. Renato Capozzi, Prof. Federica Visconti, Università degli Studi di Napoli Federico II; Prof. Dietrich Fink, Technische Universität München; Prof. Arno Lederer, Universität Stuttgart; Prof. Carlo Moccia, Politecnico di Bari; Prof. Uwe Schröder, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen; Prof. Ilaria Valente, Politecnico di Milano
(ISSN 2364-7663) Die in diesem Buch vorgestellten Bauten stammen aus politisch und gesellschaftlich bewegten Zeiten. In ihnen zu wohnen, bedeutete für die – mehr oder minder vermögenden – Bewohner eine Selbstvergewisserung, und so waren die Häuser von den Architekten, die sie in den ersten drei Jahrzehnten nach 1900 in Paris planten, auch gemeint. Die Wohnhäuser entstanden im jeweiligen Einzelfall zwar aus unterschiedlichen gesellschaftlichen, ideologischen und auch architekturtheoretischen Begründungen, doch sie verbindet neben der Bautypologie des Wohngebäudes in der Stadt auch ein verwandter Entwurfsansatz. Dieser Ansatz soll durch zahlreiche Fotographien, neu gezeichnete Umgebungspläne und eigens angefertigte Grund- und Aufrisse vermittelt werden. Dabei wird durch die Umzeichnungen die historische Distanz zu den Bauten verringert. Es kommt zu einer Art „Wiederaufführung“ des historischen Entwurfs- und Planmaterials.
Stadt. Volk. Park. Volkspark als Bühne städtischer Selbstinszenierung. Stimmann, Hans. Foto(s) von Ouwerkerk, Erik-Jan; Mitwirkung (sonst.) Nöfer, Tobias. 180 S. 155 fb. Abb. Und Pläne. 28 x 24 cm. Wasmuth Verlag, Tübingen 2017. EUR 35,00. ISBN: 978-3-8030-0823-7 WASMUTH & ZOHLEN
Die Idee zur Anlage „öffentlicher Gärten“ – den späteren Volksparks – stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und war quasi eine Aufforderung zu ihrer ausdrücklichen Benutzung – nach dem Motto „Betreten des Rasens erwünscht“. Dieses Ziel ist mittlerweile erreicht und nicht nur das, denn es hat sich bei der Nutzung öffentlicher Parkanlagen und Plätze durch die heutigen Stadtbewohner viel geändert. Nicht nur Hierarchien, Klassenschranken und kulturell begründete Barrieren zwischen verschiedenen Lebensstilen haben sich bei der Parkbenutzung verflüchtigt, sondern auch das Verhalten in der Öffentlichkeit hat sich grundlegend gewandelt. Heute bespricht man im öffentlichen Raum nicht nur lautstark private Angelegenheiten, sondern erledigt auch andere vormals in privaten Räumen angesiedelte Dinge auf den Rasenflächen und Parkbänken. War die Nutzung von Bürgerwiesen in öffentlichen Parks Anfang des 20. Jahrhunderts noch ein emanzipatorischer Akt, kennt ihre heutiger oft maßloser Gebrauch kaum noch Grenzen. Das Buch mit Fotos und Plänen ausgewählter Berliner Parkanlagen zeigt die Art und Intensität der Nutzung, die die geplante gartenarchitektonische Schönheit oft verschwinden lässt. Es wird damit auch das Dilemma gartenarchitektonischer Positionen sichtbar: einerseits sich damit begnügen, wie beim Tempelhofer Feld gestalterisch alles offen zu lassen, um eine flexible Nutzung zu ermöglichen, andererseits aber auch Tendenzen hin zu einer „Natur der vierten Art“ sowie zeitgeistige Designvorstellungen für Freizeitaktivitäten abzuwehren.
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Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf / Over 100 Years of Women as Professional Architects, Hrsg.: Budde, Christina; Pepchinski, Mary; Cachola Schmal, Peter; Voigt, Wolfgang. Dtsch, Engl. 2017. 316 S., 350 z. T. fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 48,00 ISBN: 978-3-8030-0829-9 WASMUTH & ZOHLEN
Ob die Zukunft wirklich weiblich ist, muss sich noch zeigen: Zwar sind inzwischen weit mehr als die Hälfte aller Studierenden an den Architekturfakultäten Frauen, aber längst nicht alle kommen auch wirklich im Beruf an und die wenigsten schaffen den Sprung in die erste Reihe – dort ist Architektur immer noch Männersache. FRAU ARCHITEKT erzählt das Thema in 22 Porträts, Werkbeispielen und ganz persönlichen Geschichten von Frauen, die Architektur maßgeblich beeinflusst haben oder sie ganz aktuell prägen. Es beginnt bei Emilie Winkelmann, die 1907 das erste Architekturbüro in Deutschland gegründet hat, und endet mit dem Bauen in der Nachwendezeit, in Berlin und den neuen Bundesländern. Einige der Architektinnen sind selbst der Fachwelt kaum oder gar nicht bekannt, ganz zu schweigen von der breiten Öffentlichkeit.
Mit Beiträgen von Lori Brown, Christina Budde, Sigal Davidi, Christiane Droste, Magdalena Droste, Oliver Elser, Christina Gräwe, Heike Hambrock, Edeltraud Haselsteiner, Josenia Hérvas y Heras, Hilde Heynen, Sandra Huning, Karl Kiem, Claudia Lenz, Hans-Georg Lippert, Petra Lohmann, Ursula Müller, Hanneke Oosterhof, Mary Pepchinski, Kerstin Renz, Tanja Scheffler, Peter Cachola Schmal, Eva C. Schweitzer, Ines Sonder, Despina Stratigakos, Wolfgang Voigt, Sabine Weißler, Laura Weissmüller und Karin Wilhelm.
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Beton. Architekturpreis Beton 2017. Hrsg.: Nolting, Ulrich; InformationsZentrum Beton GmbH; Vorwort von Farwick, Heiner; Knell, Christian; Beitr.: Heilmeyer, Florian; Herwig, Oliver; Holl, Christian; Jaeger, Falk; Cachola Schmal, Peter. 2017. 168 S. zahlr. meist fb. Abb. u. Plänen. 27 x 23 cm. EUR 29,80. ISBN: 978-3-8030-0806-0 WASMUTH & ZOHLEN
Ausgelobt durch das InformationsZentrum Beton in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten BDA, würdigt der „Architekturpreis Beton“ herausragende Leistungen der Architektur und Ingenieurbaukunst, deren Qualität von den gestalterischen, konstruktiven und technologischen Möglichkeiten des Baustoffs Beton geprägt ist. So spiegelt er seit mehr als vier Jahrzehnten das Baugeschehen in Deutschland, inspiriert den Diskurs über gute Architektur und zeigt die gestalterischen Potenziale und vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des weltweit am meisten genutzten Baustoffs. Die Publikation „Beton.“ dokumentiert ausführlich die Bauten der vier Preisträger und die vier Anerkennungen, die im diesjährigen Verfahren aus knapp 170 eingereichten Projekten ausgewählt wurden, und stellt kurz die Projekte der engeren Wahl in Bildern vor.
Preisträger:
Kreativwirtschaftszentrum Mannheim, Hartwig Schneider Architekten, Stuttgart
Erweiterung des Sprengel Museums Hannover, Meili Peter Architekten, ZĂĽrich
Konzerthaus Blaibach, Peter Haimerl Architektur, MĂĽnchen
E20_Wohnhaus in Pliezhausen, Steimle Architekten, Stuttgart
Anerkennungen:
Umbau der Kirche St. Agnes – König Galerie Berlin, Brandlhuber + Emde, Burlon, Berlin, gemeinsam mit Riegler Riewe Architekten, Berlin
Wohnsolitär Gret-Palucca-Straße Dresden, Leinert Lorenz Architekten, Dresden
Bürogebäude am Hamburger Bahnhof Berlin, Miller & Maranta Architekten, Basel
Seminargebäude Hochschule der Medien Stuttgart, Simon Freie Architekten, Stuttgart
Città moderna/Moderne Stadt. Materialien zu Geschichte, Theorie und Entwurf städtischer Architektur (8). Hrsg.: Visconti, Federica; Beitr.: Capozzi, Renato; Moccia, Carlo; Sansò, Claudia; Schröder, Uwe. Pompeji. Italien.; Dtsch. 2017. 128 S. zahlr. z.T. fb. Abb. 21 x 13 cm. EUR 12,80. ISBN: 978-3-8030-0937-1 WASMUTH & ZOHLEN
Materialien zu Geschichte, Theorie und Entwurf städtischer Architektur, Band 8.
Herausgegeben von Prof. Klaus Theo Brenner, Potsdam School of Architecture; Prof. Renato Capozzi, Prof. Federica Visconti, Università degli Studi di Napoli Federico II; Prof. Dietrich Fink, Technische Universität München; Prof. Arno Lederer, Universität Stuttgart; Prof. Carlo Moccia, Politecnico di Bari; Prof. Uwe Schröder, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen; Prof. Ilaria Valente, Politecnico di Milano (ISSN 2364-7663)
Dieses Buch reagiert auf das immer dringender verspürte Bedürfnis, Gedanken zu systematisieren, die in verschiedenen Kontexten – Tagungen, Forschung, Lehre, Entwürfe – über die archäologische Stadt Pompeji gefasst wurden, und dies in der Überzeugung, dass es sich bei ihr um eine fast unerschöpfliche, aber vor allem kaum ausgeschöpfte Lagerstätte “architektonischen und urbanen” Wissens handelt, insbesondere wenn wir die Idee aufgreifen, dass Pompeji einen Bezugspunkt für den Entwurf der modernen Stadt bilden kann: daher der Titel "Pompeji. Moderne Stadt". Zusammengefasst ist dies kein Buch, das Puzzleteile zum historischen Wissen hinzufügen will, es zielt vielmehr darauf, den jüngeren Besuchern Pompejis zum Erleben einer "Ergriffenheit von architektonischer Natur" zu verhelfen.
Deutscher Städtebaupreis 2016. Hrsg.: Durth, Werner; Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung. STADT BAUEN 6. 2017. 120 S. zahlr. meist fb. Abb. 24 x 21 cm. EUR 32,00 ISBN: 978-3-8030-0824-4 WASMUTH & ZOHLEN
Der jüngste Band der Reihe STADT BAUEN der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung dokumentiert den Deutschen Städtebaupreis 2016 und zeigt erneut eine Leistungsbilanz der Stadtplanung in Deutschland in Reaktion auf aktuelle Probleme gesellschaftlichen Wandels.
Seit nunmehr 35 Jahren dient der Deutsche Städtebaupreis der Förderung einer zukunftsweisenden Planungs- und Stadtbaukultur. Er wird ausgelobt von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und von der Wüstenrot Stiftung gefördert. Mit dem Deutschen Städtebaupreis werden städtebauliche Projekte prämiert, die sich durch nachhaltige und innovative Beiträge zur Stadtbaukultur auszeichnen. Dabei sollen die Projekte den aktuellen Anforderungen an zeitgemäße Lebensformen ebenso Rechnung tragen wie den Herausforderungen an die Gestaltung des öffentlichen Raums, dem sparsamen Ressourcenverbrauch sowie den Verpflichtungen gegenüber der Orts- und Stadtbildpflege. Der parallel zum Städtebaupreis ausgelobte Sonderpreis dient der Akzentuierung besonders dringlicher Handlungsfelder im Städtebau und in der Stadtplanung. Das Thema des Sonderpreises 2016 lautet „Soziale Impulse durch Städtebau – Urbane Kooperationen und neue Nachbarschaften“.
Preisträger Deutscher Städtebaupreis 2016
MĂĽnchen, Wohnanlage wagnisART
Auszeichnungen:
Bremen, Tarzan & Jane – Ungewöhnlich wohnen
Hallstadt, Neue Mitte Hallstadt – Neubau Marktscheune
Schwäbisch Gmünd, Stadtumbau Schwäbisch Gmünd
Stuttgart, Hospitalplatz und Hospitalhof
Belobigungen:
Braunschweig, Stationen am Ringgleis – Neue Begegnungen am Westbahnhof
Kassel, Grimmwelt – Sanierung des Kulturdenkmals am Weinbergareal
MĂĽnchen, Wohnbebauung Bad-Schachener-StraĂźe
Siegen, Zu neuen Ufern (Teil der REGIONALE SĂĽdwestfalen)
Stuttgart, Freiraumkonzept Hallschlag – Straßen, Wege, Plätze
reisträger Sonderpreis 2016:
Augsburg, Grandhotel Cosmopolis
Auszeichnungen:
Bremen, WURST CASE – Prototyp eines Urbanen Labors in Hemelingen
Belobigungen:
Krefeld, Nachbarschaft Samtweberei
Nürnberg, St. Ludwig – Neuordnung und Revitalisierung des Pfarreiareals
Osterholz-Scharmbeck, Campus fĂĽr lebenslanges Lernen
Wabi-sabi fĂĽr KĂĽnstler, Architekten und Designer. Japans Philosophie der Bescheidenheit. Koren, Leonard. Hrsg.: Dietz, Matthias. 2017. 94 S. 25 Abb. 21 x 14 cm. Pb. EUR 15,00. CHF 26,90 ISBN: 978-3-8030-3064-1 WASMUTH & ZOHLEN
Wabi-sabi meint eine spezifische Art von Schönheit, die sich durch Einfachheit und den Verzicht auf äußeren Prunk zugunsten innerer Werte auszeichnet - etwas für alle kreativ Tätigen, die eine Alternative zur oberflächlichen Konsumästhetik suchen.
Forschung durch Redesign. Originalität und Redesign von Autorenprodukten am Beispiel des Zeichentischgestells von Egon Eiermann. Klapsing, Daniel. 2017. 284 S. 220 Abb. 23 x 15 cm. EUR 24,80. ISBN: 978-3-8030-3219-5 WASMUTH & ZOHLEN
Die vorliegende Arbeit untersucht mit theoretischen und praktischen Methoden die Frage der Autorschaft und der Originalität im Design. Dabei dient insbesondere der Umgang von Möbelherstellern mit sogenannten Modernen Klassikern des Möbeldesigns als Untersuchungsgegenstand.
Im Zentrum dieser Untersuchung steht eine Recherche zu der bislang wenig erforschten Entwicklungsgeschichte der Tischgestelle von Egon Eiermann. Die Arbeit soll damit einen wissenschaftlichen Beitrag zur Entwicklungsgeschichte der sogenannten Eiermann-Gestelle bieten. Design wird in diesem Rahmen als eine variationserzeugende Tätigkeit definiert, die stets dazu tendiert, Bestehendes zu verändern. Design steht damit in einem spannungsreichen Verhältnis zu dem Begriff der Originalität, da jedes Redesign erneut die Frage der Autorschaft aufwirft, was insbesondere dann kritisch wird, wenn der ursprüngliche Autor eines Designs verstorben ist. Im Rahmen dieser Untersuchung spielen rechtliche, ästhetische, materielle und ideelle Aspekte eine Rolle.
Daniel Klapsing, geboren 1982 in Göttingen, studierte Architektur, visuelle Kommunikation, freie Kunst und Produktdesign und promovierte im Bereich Kunst und Design an der Bauhaus-Universität Weimar. Er gründete 2009 die Ausstellungsreihe "MY BAUHAUS IS BETTER THAN YOURS" und ist als Designer und Unternehmer in den Firmen "45 Kilo" und Mykilos“ tätig. Er lebt und arbeitet in Berlin und Hamburg.
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