KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design Anzeige Verlag Langewiesche K√∂nigstein | Blaue B√ľcher
[Home] [Titel-Datenbank] [Druckansicht]
Themen
Recherche
Service

Titel-Datenbank

[zurück]

WASMUTH & ZOHLEN

 
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | vor>
 
Jahrbuch Bau und Raum 2005 /Annual Buildings and Regions 2005. Beitr.: Bredow, J√ľrgen /Fischer, Reiner /Harrap, Julian /Karbe, Roger /Krekeler Ruiken & Vetter /Kretschmar, Ulrike /R√ľhm, Gerhard /Seipelt & Dluzniewski. Hrsg. v.Bundesamt f. Bauwesen. 2005. 160 S., 300 fb. Abb., meist fb. Abb. 24 x 30 cm. Pb EUR 34,80 ISBN: 3-8030-0649-X WASMUTH & ZOHLEN
Namhafte Architekten, St√§dtebauer, Wissenschaftler und K√ľnstler pr√§sentieren in diesem siebten Jahrbuch-Band aktuelle Projekte des Bundes aus den Bereichen Architektur, Kunst und Raumordnung. Es sind dies in Berlin u. a. die Rekonstruktion der Museumsinsel mit Beitr√§gen √ľber das Neue Museum oder die Fertigstellung des M√ľnzkabinetts im Bodemuseum, die Instandsetzung des Zeughauses mit Ieoh Ming Peis gl√§serner √úberdachung des Schl√ľterhofes oder die Neugestaltung des Museums f√ľr Vor- und Fr√ľhgeschichte im Langhausbau von Schloss Charlottenburg. Als Bundesbauten im Ausland sind es der Neubau der Botschaftsresidenz in Lima durch das dortige Architektenb√ľro Belaunde & Reiser oder die Sanierung und der Umbau jener in Algier in Zusammenarbeit mit dem Berliner B√ľro Krekeler, Ruiken & Vetter, die vorgestellt werden ‚Äď wie auch das Goetheinstitut in Jakarta der gleichfalls in Berlin ans√§ssigen Architekten Seipelt und Dluzniewski.
Einen Ausblick in die Zukunft erlaubt die Ver√∂ffentlichung des Wettbewerbs f√ľr die Erweiterung der einst von Otto Bartning errichteten Deutschen Schule in Lissabon oder der Wettbewerb zur Umnutzung einer gro√üfl√§chigen, auf das Dritte Reich zur√ľckgehenden ‚ÄěKraft-durch-Freude‚Äú-Ruine am Strand von Prora auf R√ľgen.
Kunst am Bau ist an der Zentrale der Deutschen Welle in Bonn in Form von Kunstinstallationen internationaler K√ľnstler zu besichtigen.
Aus dem Inhalt:
Berlin: Museumsinsel (Neues Museum, M√ľnzkabinett im Bodemuseum), Zeughaus, Museum f√ľr Vor- und Fr√ľhgeschichte im Schloss Charlottenburg; Bonn: Kunst f√ľr die Deutsche Welle (von Sokari Douglas Camp, Yoshiyuki Miura, Babek Saed, Igor + Svetlana Kopystiansky, Manuel Marin); Deutsche Botschaftsresidenzen in Lima und Algier; Deutsche Schule in Lissabon; Goetheinstitut in Jakarta
Zielgruppen:
Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner, Architektur- und Kunstkritiker, aber auch Architektur- und Kunstinteressierte im weitesten Sinne
Dominikus Böhm 1880-1955. Beitr.: James-Chakraborty, Kathleen /Pehnt, Wolfgang /Speidel, Manfred /Voigt, Wolfgang /Weller, Christian. Hrsg.: Flagge, Ingeborg /Voigt, Wolfgang. 2005. 240 S., 380 Abb. 23 x 30 cm. Gb EUR 49,90 ISBN: 3-8030-0646-5 WASMUTH & ZOHLEN
Dominikus B√∂hm, in dessen 50. Todesjahr diese Monografie erscheint, gilt ‚Äď neben Rudolf Schwarz ‚Äď als bedeutendster deutscher Kirchenbaumeister des 20. Jahrhunderts. Der Ansto√ü f√ľr sein gebautes Werk kam aus der liturgischen Reformbewegung in der katholischen Kirche, die aus passiven Gottesdienstbesuchern aktive Teilnehmer des Geschehens machen wollte. Vier Jahrzehnte vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil schuf B√∂hm hierf√ľr den architektonischen Raum: Die aus einfachsten Volumen gebildete Notkirche in Offenbach (1919) und die Pfarrkirche in Dettingen bei Hanau (1922) gelten als die ersten Sakralbauten der Moderne in Deutschland, die sich dem vorgeschriebenen historischen Baustil verweigerten. Sein Entwurf ‚ÄěCircumstantes‚Äú (1923) war der erste seiner Art, der mit dem Altar den √ľber Jahrhunderte von der Gemeinde abger√ľckten Handlungsmittelpunkt des katholischen Ritus konsequent wieder in den Raum und unter die Menschen stellte.
In den 1920er-Jahren entwickelte sich B√∂hms Werk vom Expressionismus zu einer religi√∂s gebundenen Sachlichkeit, die oft monumentale Z√ľge zeigt, ohne dabei in die H√§rte und K√§lte von Herrschaftsarchitektur zu verfallen. Bahnbrechend wirkte seine Kirche in Bischofsheim bei Mainz (1926) mit ihrem parabolisch gekr√ľmmten rohen Betongew√∂lbe √ľber dem Innenraum. In seinen Bauten verbindet sich der Wille zur neuen Form mit baumeisterlicher F√ľgung und Materialwirkung und reich gestalteten Oberfl√§chen, die h√§ufig die Reize der Mauerwerksschichtungen pr√§sentieren. Die Kirchen in K√∂ln-Riehl und im oberschlesischen Hindenburg (beide 1930) stehen im Rang von Hauptwerken der Architekturmoderne mit internationaler Ausstrahlung.
Aus dem Inhalt:
Dominikus B√∂hm in den Str√∂mungen seiner Zeit; Vorhallen und Raumstimmungen; B√∂hms Ausstrahlung in die USA; Doppelcharakterstudie mit Rudolf Schwarz; B√∂hm und die angewandten K√ľnste, sakrale Kunst und Glasfenster, Architekturfotografie; eine kommentierte Werkliste mit einer hochwertigen Bilddokumentation, die vor allem die in besonders ausdrucksvollen Zeichnungen √ľberlieferten Entw√ľrfe aus dem Nachlass herausstellt.
Ende im Gel√§nde. Fl√§chen gewinnen f√ľr unsere Zukunft, Lesebuch mit wertvollen Hintergrundinformationen und Film-DVD(45 Minuten). Beitr.: Grab, Heiner /Feldtkeller, Andreas. Regie: Metzger, Patrik. Hrsg.: Landesnaturschutzverband. 80 S., 120 fb. Abb. 17 x 24 cm. Wasmuth, Berlin 2005. EUR 12,80 ISBN: 3-8030-0650-3 WASMUTH & ZOHLEN
Aktuell wird in Baden-W√ľrttemberg t√§glich eine Fl√§che von √ľber 10 ha (das entspricht 13 Fu√üballfeldern) bebaut ‚Äď mit gravierenden √∂kologischen und √∂konomischen Folgen. Die Politik hat das Problem inzwischen wahrgenommen, doch von einer klaren L√∂sungsstrategie ist man noch weit entfernt.
Das Medienpaket ‚ÄěEnde im Gel√§nde‚Äú mit Film und Lesebuch verdeutlicht originell und eindrucksvoll das aktuelle Problem des √ľberzogenen Fl√§chenverbrauchs. Mit anschaulichen Beispielen werden die Auswirkungen auf Naturhaushalt und Lebensqualit√§t aufgezeigt, die Hintergr√ľnde beleuchtet und L√∂sungsm√∂glichkeiten aufgezeigt.
‚ÄěEnde im Gel√§nde‚Äú will zu mehr Sorgfalt im Umgang mit Grund und Boden aufrufen: Eine Siedlungspolitik, die auf mehr Effektivit√§t im Umgang mit der Fl√§che achtet, kann gleichzeitig zu mehr Lebensqualit√§t in den St√§dten und Gemeinden f√ľhren.
 Rezension lesen
go south. Das T√ľbinger Modell. Beitr.: Feldkeller, Andreas; Herwig, Oliver; Russ-Scherer, Brigitte. Hrsg.: Maddalena, Gudrun Th de; Schuster, Matthias. 2005. 180 S., 100 fb. Abb., 100 meist fb. Abb. 17 x 21 cm. Pb EUR 28,80 ISBN: 3-8030-0647-3 WASMUTH & ZOHLEN
Ein zukunftsweisendes städtebauliches Modell wird in Text und Bild und einer beispielhaften Gestaltung kongenial präsentiert
Im S√ľden T√ľbingens im ehemaligen Kasernenviertel ist ein neuer Stadtteil entstanden, der f√ľr die Wiedergewinnung unserer St√§dte als lebendige und attraktive Wohnorte beispielhaft werden kann. Auf einstigen Brachfl√§chen realisierten vorwiegend private Bauherren und Baugemeinschaften H√§user mit neuen und individuellen Wohn- und Nutzungskonzepten. Die Palette urbaner Bausteine reicht dabei vom Einfamilienhaus bis zum Stadthaus f√ľr fast 30 Familien, vom Generationenprojekt bis zum Gr√ľnderzentrum, vom umgenutzten Altbau bis zum Passivhaus. Bewohner und Stadt dokumentieren hier ein neues Bewusstsein st√§dtischer Architektur und lebendiger Stadt. Die T√ľbinger S√ľdstadt wurde u. a. auch mit dem Europ√§ischen St√§dtebaupreis 2002, dem Landeswettbewerb ‚Äězukunftsf√§hige Stadterneuerung‚Äú in Baden-W√ľrttemberg, dem DIFA-Award ‚ÄěEuropas beste Quartiere‚Äú 2004 und dem Hauptpreis des ‚Äěsternstadt-Wettbewerbs‚Äú ausgezeichnet. Bereits 2001 erhielt die ‚ÄěStadt der kurzen Wege‚Äú den Deutschen St√§dtebaupreis.
Diese farbige Dokumentation veranschaulicht in den brillianten Fotos von Gudrun Theresia de Maddalena anhand einzelner H√§user dieses so besonderen Stadtteils die architektonische Qualit√§t individuellen Bauens und deren Zusammenspiel im urbanen Kontext. Die Textbeitr√§ge namhafter Autoren beleuchten Hintergr√ľnde, Konzepte und Strategien der ‚Äölebendigen‚Äė Stadt und ordnen das T√ľbinger Projekt in einen gr√∂√üeren st√§dtebaulichen und architektonischen Kontext ein.
GEDOK-Haus Stuttgart. Vor- und Grussworte: Kathy Kaaf, Michael Sieber, Wolfgang Schuster. Beitr.: Christoferi, Ralf /Lauterbach, Elke /Renz, Kerstin /Täubner, Rita E /Voss, Friederike. 2005. 128 S., 100 sw. u. 20 fb. Abb. 17 x 23 cm. Gb EUR 24,80 ISBN: 3-8030-0648-1 WASMUTH & ZOHLEN
Die GEDOK e.V., die gr√∂√üte und traditionsreichste interdisziplin√§re K√ľnstlerinnenorganisation, wurde 1926 mit dem Anliegen gegr√ľndet, weibliche Talente und kreative Initiativen zu f√∂rdern, und setzt sich heute √ľber ein Netzwerk von Kontakten zu Kultur, Politik und Medien f√ľr die Belange von K√ľnstlerinnen aller Sparten ein. 1955 errichtete die Stuttgarter Sektion des Verbands ‚Äď um ‚ÄěLeben und Arbeiten miteinander zu verbinden‚Äú ‚Äď ein Atelierwohnhaus speziell f√ľr solche Frauen. Grit Bauer-Revellio, die den unter Stuttgarter Architektinnen ausgeschriebenen Wettbewerb gewann, entwarf hier mit ihrem Erstlingswerk ein Geb√§ude, das in der Stuttgarter Wohnlandschaft jener Zeit einzigartig ist. Die Sch√ľlerin von Richard D√∂cker bekannte sich dabei zu den Ideen und Formen des Neuen Bauens. Das Gestaltungskonzept setzt neben dem Primat der Konstruktion auf Farbe und Materialkontraste. Jedes Detail ist durchdacht, vieles eigens f√ľr den Bau entwickelt. Grit Bauer-Revellios souver√§ner Umgang mit den architekturgeschichtlichen Vorbildern sowie die von ihr erreichte konstruktive Verschr√§nkung von Tradition und Moderne und √ľberzeugende Durchdringung von Nutzung und Gestaltung wurden 1959 mit dem renommierten Paul-Bonatz-Preis der Stadt Stuttgart gew√ľrdigt.
Das GEDOK-Haus bietet 27 Wohnateliers, eine Galerie f√ľr Ausstellungen und Konzerte sowie einen Ballettsaal. Das offene kommunikative Konzept des Hauses erm√∂glicht bis heute einen lebendigen Austausch zwischen jungen K√ľnstlerinnen und damit die kreative Begegnung von Musik, Literatur und Tanz, von Angewandter und Bildender Kunst. Mit seiner Galerie und dem Konzertsaal sowie dem vielf√§ltigen Angebot an Ausstellungen, Konzerten und Vortragsreihen, Performances, Lesungen und Workshops wurde es zu einem bedeutenden Stuttgarter Kulturzentrum. In diesem Band, der anl√§sslich seines 50-j√§hrigen Bestehens erscheint, wird es erstmals umfassend vorgestellt und gew√ľrdigt.
Aus dem Inhalt:
Portr√§t der Initiatorin des GEDOK-Hauses, Elle Hoffmann; die architekturgeschichtliche Stellung und Bedeutung des Hauses; Gespr√§che mit der Architektin Grit Bauer-Revellio und der Bildhauerin Eva Zippel, einer der ersten Bewohnerinnen des Hauses; das vielf√§ltige Programm der GEDOK; die Geschichte des K√ľnstlerinnen-Vereins GEDOK etc.
Istanbuler Mitteilungen. Bd 54/2004: Hrsg. v. DAI, Istanbul. 2005. 600 S., 292 Abb., zahlr. Abb. 2 Falttaf. 26 x 19 cm. Ln EUR ivb CHF 107,- ISBN: 3-8030-1645-2 WASMUTH & ZOHLEN
Margaret Raspè. Arbeiten 1970-2004 Film-Video-Performance-Installationen-Fotoarbeiten-Zeichnungen-Projekte. Beitr. v. Aue,Walter /Bisci, Patrizia /Haerdter, Michael /Hoffmann, Christine /Lachmayer, Herbert /Rausch, Mechthild. 1. Aufl. 2004. 240 S.,58 sw. u. 88 fb. Abb. 23 x 27 cm. Pb., EUR 29,80 ISBN: 3-8030-3309-8 WASMUTH & ZOHLEN
Margaret Rasp√© (geb. 1933) verwendet in ihrer Konzept-Kunst je nach Projekt experimentell unterschiedliche Medien. So erlaubte es ihr der 1971 von ihr erfundene Kamerahelm, mit den H√§nden t√§tig zu sein und gleichzeitig zu filmen. In Eigenproduktion entstanden so Aufzeichnungen allt√§glicher weiblicher Handlungen in der K√ľche. Die ersten √∂ffentlichen Installationen und Performances entstanden 1982, so in der Ausstellung Unbeachtete Produktionsformen (NGBK Berlin), der weitere Projekte in Berlin und Italien ausgerichtet auf die Themen Zeit und Bewegung im Raum folgten. Zu ihrer Versuchsstation (1984-93) lud Margaret Rasp√© insgesamt 71 internationale K√ľnstler ein, in ihrem f√ľr die j√§hrlich stattfindenden Ausstellungen √∂ffentlich zug√§nglichen Garten zum Thema Natur und Kunst zu arbeiten.
1989 r√ľckte dann der √∂kologische Aspekt von Wasser in den Brennpunkt des Schaffens von Margaret Rasp√©. So entstand z. B. 1990 eine Performance. Wasser ist nicht mehr Wasser im durch eine Farbenfabrik vergifteten Fl√ľsschen Bzura in Polen. Im Rahmen der Installationsarbeiten kombinierte sie optische Elemente mit Tonwiedergaben, auch der eigenen Stimme (Obertonsingen).
Weiche, organische Materialien wie Papiermaché, Bienenwaben und Rohwolle kombiniert mit Audioinstallationen werden in der Arbeit von Margaret Raspé in immer wieder anderer Form eingesetzt, parallel dazu Arbeiten mit Pflanzen in Gärten und in der Landschaft.
Seit dem Jahr 2000 entsteht auf der griechischen Insel Karpathos das project in progress S. I. N. N. - subjektiv - international - natur - natur, neue Formen in der Kunst in nat√ľrlichen Umr√§umen . Dazu l√§dt sie befreundete K√ľnstler ein, auf die Insel bezogen zu arbeiten.
Der erste Gesamt√ľberblick √ľber das vielseitige Werk der K√ľnstlerin! Aus dem Inhalt: Fr√ľhe Werke, Innenarbeiten, Au√üenarbeiten, Gartenausstellungen, Performances, Fotoarbeiten.
√Ėffentliche R√§ume in den Blauen St√§dten Russlands. Entwicklungen, Status und Perspektiven, Funktionale und r√§umliche Anforderungen an die Erneuerung √∂ffentlicher R√§ume in den neuen Industriest√§dten Sibiriens unter ver√§nderten sozio√∂konomischen Bedingungen. Hrsg. v. Engel, Barbara. 1. Aufl. 2004. 304 S., 150 Duoton-Abbildungen, 21 x 28 cm. Pb., EUR 34,80 ISBN: 3-8030-0644-9 WASMUTH & ZOHLEN
√Ėffentliche R√§ume sind Indikatoren wesentlicher Entwicklungsperspektiven der St√§dte - in westlichen Industriel√§ndern wie auch in Sibirien. Diese √ľberraschend einfache, aber pr√§zise Feststellung bildet die Kernthese dieser Untersuchung, die zwei thematische Linien aufgreift: die zur Zeit im internationalen Diskurs pr√§sente Debatte um die Qualit√§ten √∂ffentlicher R√§ume sowie die Auseinandersetzung um die Zukunftspotenziale sibirischer Industriest√§dte in der postsozialistischen Gesellschaft.
Quasi als Lehrbeispiel f√ľr den Umgang mit dem sozialistischen Erbe werden √∂ffentliche R√§ume am Prototyp neue Industriestadt im Osten Russlands unter den gegenw√§rtigen Wandlungsprozessen in ihren gesellschaftspolitischen und kulturellen Bez√ľgen und vor dem Hintergrund ihrer planungshistorischen Entwicklung analysiert. Mit einer differenzierten Darstellung der Problemlagen dieser St√§dte geht diese Studie der Frage nach, welche Funktionen √∂ffentliche R√§ume in sibirischen St√§dten heute erf√ľllen m√ľssen, ob durch ihre Umgestaltung wesentliche stadtstrukturelle Defizite behoben werden und sie damit wichtige Impulse f√ľr die gesamtst√§dtische Entwicklung setzen k√∂nnen.
Auf der Grundlage der Untersuchung konkreter stadtr√§umlicher Situationen wird dabei eine Typisierung √∂ffentlicher R√§ume entwickelt, die nicht nur f√ľr sibirische St√§dte von wissenschaftlichem Erkenntnisinteresse ist, sondern auch f√ľr Stadtplanungsfragen im Kontext nationaler oder internationaler Transformationsprozesse z. B. in S√ľdosteuropa und China herangezogen werden sollte.
Ein beispielhafter Forschungsbeitrag auf dem Gebiet der globalen, grenz√ľberschreitenden Aktionsbereiche der Stadtplanung!
Aus dem Inhalt:
Entwicklung einer Bewertungssystematik in Form von generellen st√§dtebaulichen Kriterien und Anforderungsprofilen f√ľr √∂ffentliche R√§ume; die Blauen (Industrie)St√§dte der ehemaligen Sowjetunion als sozialistische Stadtgr√ľndungen mit ihren Leitbildern und aktuellen Entwicklungsproblemen und -tendenzen; Profile der St√§dte Angarsk, Sajansk und Ust -Ilimsk; ihre Perspektiven.
Sichten 2004. Hrsg. v.Technische Universität Darmstadt, Fachbereich Architektur. 1. Aufl. 2004. 336 S., 600 z. T. fb. Abb. 21 x 21 cm. Pb., EUR 19,80 ISBN: 3-8030-0645-7 WASMUTH & ZOHLEN
Das Buch dokumentiert die studentisch organisierte jährliche Sichten-Ausstellung des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt in der Centralstation Darmstadt und präsentiert so die aktuelle Sichtweise der Darmstädter Architekturlehre mit ihrer ganzen Vielschichtigkeit. Sichten zeigt, dass Architektur mehr ist als Konstruktion, Wohnungsbau und Städtebau. So spielen in Darmstadt auch Fotografie, Malerei, Kunstgeschichte und 3D-Visualisierung eine wichtige Rolle.
Ausgewählte Projekte des letzten Jahres geben einen facettenreichen Einblick in die Heterogenität und Bandbreite der Arbeitsansätze der Studenten, sie regen vielfach zur Diskussion an und verdeutlichen die Prozesshaftigkeit dieses Arbeitens.
Vorgestellt wird auch in diesem Jahr ein gro√ües Spektrum von Entw√ľrfen und L√∂sungsans√§tzen f√ľr architektonische Problemstellungen der Geb√§ude- und Stadtplanung sowie der Konstruktion und Technologie. Einen breiten Raum nimmt der Bereich Gestaltung und Darstellung ein, da k√ľnstlerische Kompetenz (neben der technischen und gesellschaftlichen) zu den wesentlichen Grundlagen der Bearbeitung eines komplexen architektonischen Entwurfs geh√∂rt.
Elf Essays von Professoren und Studenten vervollständigen das Bild dieser Fakultät und verdeutlichen die Besonderheiten des Darmstädter Modells in seiner Vielseitigkeit und Freiheit in der Ausbildung.
Eine Einf√ľhrung in Arbeitsweisen und Visionen einer heranwachsenden Generation junger Architekten/innen. Aus dem Inhalt: Die historischen Grundlagen (Klassische Arch√§ologie, Kunstgeschichte, Geschichte und Theorie der Architektur); Gestaltung und Darstellung (Informations- und Kommunikationstechnologie in der Architektur, Zeichnen, Malen und Grafik, plastisches und experimentelles Gestalten, Typografie und Druckverfahren); Konstruktion (Baugestaltung, Tragwerksentwicklung sowie Grundlagen, industrielle Methoden und Statik der Hochbaukonstruktion); Technologie (Geb√§udetechnologie, energieeffizientes Bauen); Geb√§udeplanung (Geb√§udelehre, Raumgestaltung, Wohnungsbau); Stadtplanung (Regionalentwicklung, Stadt- und Siedlungsentwicklung, Freiraumplanung, Planen und Bauen in au√üereurop√§ischen Regionen).
Betz Architekten. Hrsg: Gottfried Knapp. 2. stark √ľberarbeitete und erweiterte Auflage. Dtsch./engl. 172 S. 173 meist fb. Abb. und Pl√§nen. 31 cm. Gb., EUR 48,- ISBN: 3-8030-0170-6 WASMUTH & ZOHLEN
Diese ver√§nderte Neuauflage zeigt den aktuellen Stand der vielseitigen T√§tigkeit des von Bea und Walther Betz in M√ľnchen begr√ľndeten B√ľros ‚ÄěBetz Architekten‚Äú, das gro√ües Ansehen genie√üt. Von Moden weit gehend unber√ľhrt entstanden hier von den fr√ľhesten Arbeiten bis zu den gro√üen j√ľngeren Projekten Bauten, die immer auch auf atmosph√§rische Qualit√§ten Wert gelegt haben, um Bauherren und Nutzern die Architektur auch sinnlich zu vermitteln. Oft bilden um einen Kernbereich angeordnete Geb√§udeteile einen nach funktionalen Gesichtspunkten gestalteten Bauk√∂rper mit meist unregelm√§√üigem Grundriss, wobei ihn gro√üe klare Fl√§chen zusammenschlie√üen und zugleich charakterisieren. Dieses Prinzip verbindet sich mit markanten Bauformen zu einer Architektur selbstbewusster Zeichenhaftigkeit.
Bekanntester Bau der Architekten ist wohl der Geb√§udekomplex der Hauptverwaltung der Hypo-Bank, der zu einem M√ľnchner Wahrzeichen geworden ist. Hier verbinden sich Flachbau und ein scheinbar schwebender Hochhaustrakt mit den markanten Versorgungst√ľrmen zu einer expressiven Unternehmensdarstellung. Neben weiteren B√ľro- und Verwaltungsbauten, so die Deutsche Botschaft in London, z√§hlen Schul- und Hochschulgeb√§ude, aber auch Wohnh√§user und -anlagen sowie Kulturbauten, wie z. B. das Kurgastzentrum in Bad Reichenhall, zu den Schwerpunkten der Arbeit des vielfach ausgezeichneten B√ľros.
Istanbuler Mitteilungen 53, 2003. 512 S. zahlr. Abb. 3 Falttafeln 26 cm. Gb., EUR 57,80 ISBN: 3-8030-1644-4 WASMUTH & ZOHLEN
Die Beitr√§ge der Istanbuler Mitteilungen widmen sich Einzelaspekten der Forschungst√§tigkeit des Deutschen Arch√§ologischen Instituts in der T√ľrkei. Die Aufs√§tze befassen sich eingehend mit der Geschichte des Gastlandes bis in die osmanische Zeit und schlie√üen arch√§ologische Ausgrabungsberichte ein.

Aus dem Inhalt:
Nurettin Arslan, Goldbleche aus Tenedos; Nurettin Arslan ‚Äď Nurten Sevin√ß, Die eisenzeitlichen Gr√§ber von Tenedos; Neslihan Asutay, Zur Funktion der seitlichen Portikusg√§nge der Sehzade Camii und zur Frage ihrer byzantinischen Vorbilder; Ayse Baykal-Seeher ‚Äď J√ľrgen Seeher, G√∂tterbilder aus Babylonstein? Eine hethitische Gussform aus Bogazk√∂y-Hattusa; Reinhard Bernbeck, Susan Pollock u. a., The Biography of an Early Halaf Village: Fistikli H√∂y√ľk 1999‚Äď2000; Victoria Bulgakova, Das Konstantinopler Paradeisionkloster: Zur Frage der Lokalisierung; Hermann Genz, Fr√ľheisenzeitliche Keramik von B√ľy√ľkkale in Bogazk√∂y/Hattusa; Fahri Isik, Die Verg√∂ttlichung der phrygischen Dynasten im Lichte ihrer Gr√§ber; Klaus Junker, Meerwesen in Pergamon. Zur Deutung des Gro√üen Frieses; Taner Korkut, Zur lykischen Badearchitektur im Lichte der Thermen von Patara; Recep Meri√ß, Excavations at Bademgedigi Tepe (Puranda) 1999‚Äď2002: A Preliminary Report; Wolfgang Radt, Carl Humann und Osman Handi Bey ‚Äď zwei Gr√ľnderv√§ter der Arch√§ologie in der T√ľrkei; Wulf Raeck u. a., Priene. Neue Forschungen an einem alten Grabungsort; Karl Strobel, Christoph Graeber u. a., Tavium (B√ľy√ľknefes, Provinz Yozgat) ‚Äď Bericht √ľber die Kampagnen 2000‚Äď2002; Martin Zimmermann, Hafen und Hinterland. Wege der Akkulturation an der lykischen K√ľste. Vorbericht √ľber die Feldforschungen in den zentrallykischen Orten Tyberissos und Timiussa in den Jahren 1999‚Äď2001
Gemäldegalerie Alte Meister Kassel. 60 Meisterwerke. 2004. 128 S., 133 fb. Abb. 25 cm. Pb EUR 24,80 ISBN: 1-85759-348-0 WASMUTH & ZOHLEN
In Kassel hat sich eine bedeutende, international renommierte Gem√§ldesammlung der Barockzeit erhalten, die weit gehend auf eine einzelne F√ľrstenpers√∂nlichkeit zur√ľckzuf√ľhren ist: Landgraf Wilhelms VIII. von Hessen-Kassel (1682‚Äď1760) von √ľberragender Kennerschaft und hohem Qualit√§tsgef√ľhl gepr√§gte Sammelleidenschaft haben sie nachhaltig gepr√§gt. Statt durch eine gleichm√§√üige Darstellung der europ√§ischen Malereigeschichte wird sie durch gro√üartige Verdichtungen und Schwerpunkte bestimmt, insbesondere bei der niederl√§ndischen Barockmalerei.
Im Sommer 2000 wurden die Galerier√§ume im Schloss Wilhelmsh√∂he, das die Sammlung seit 1974 beherbergt, nach ihrer modernen Anspr√ľchen gem√§√üen v√∂lligen Neugestaltung durch den Architekten Stephan Braunfels wieder er√∂ffnet, wobei den H√∂hepunkt der Pr√§sentation der Gem√§lde das dritte Obergeschoss mit f√ľnf Oberlichts√§len bildet, die den f√ľnf fl√§mischen und niederl√§ndischen Hauptmeistern des 17. Jahrhunderts gewidmet sind (Rubens, Van Dyck, Jordaens, Hals, Rembrandt). Der Florasaal im ersten Obergeschoss bildet mit seiner Ausstattung eine Reminiszenz an die Galerie Wilhelms VIII.

Aus dem Inhalt:
Altdeutsche Malerei 15./16. Jahrhundert: Albrecht D√ľrer, Lucas Cranach, Albrecht Altdorfer, Martin Schaffner; Italienische Malerei 16./17. Jahrhundert: Giampietrino, Tizian, Giuseppe Cesari, Jacopo Negretti, Mattia Pretti, Marcantonio Franceschini, Antonio Bellucci; Ausstattungsmalerei des 17./18. Jahrhunderts im Florasaal: Adriaen van der Werff, Johann Heinrich Tischbein d. √Ą., Jacob de Wit; Franz√∂sische und Spanische Malerei des 17./18. Jahrhunderts: Simon Vouet, Nicolas Poussin, Nicolas de Largilli√®re, Jusepe de Ribera, Bartolom√© Esteban Murillo; Altniederl√§ndische Malerei 16. Jahrhundert: Jacob Cornelisz. van Oostsanen, Anthonis Mor, Martin van Heemskerck, Frans Floris, Joachim Beuckelaer; Holl√§ndische Malerei 17. Jahrhundert: Jan Miense Molenaer, Adriaen van Ostade, Philipps Wouwerman, Adriaen van de Velde, Pieter Claesz., Willem van Aelst, Jan Weenix, Jan Stehen, Jan Lievens, Frans Hals, Rembrandt, Govert Flinck; Fl√§mische Malerei 17. Jahrhundert: Jan Brueghel d. √Ą., Peter Paul Rubens, Jacob Jordaens, Anton van Dyck u. a.
Palästinensische Autonomiegebiete. Pilger, Sufis und Gelehrte. Islamische Kunst im Westjordanland und im Gazastreifen. Museum ohne Grenzen. 254 S., 216 fb. Abb. 25 Planskizzen. 22 cm. Pb. EUR 24,80 Englische Ausgabe: 3-8053-3344-7 ISBN: 3-8030-4101-5 WASMUTH & ZOHLEN
Unter der Herrschaft der Dynastien der Aijubiden, Mamluken und Osmanen kamen Pilger aus allen Teilen der muslimischen Welt nach Pal√§stina, um die Heiligen St√§tten des Islam zu besuchen. Dieses st√§ndige Einwirken von unterschiedlichen Formen der Religiosit√§t trug wesentlich zur Entwicklung des Sufismus bei, dessen Bestreben es ist, das Leben als ein harmonisches Zusammenspiel aus Philosophie, Religion, Spiritualit√§t und Mystik zu gestalten. Der Grundgedanke der islamischen Architektur, dem Raum Form zu geben und durch die Gestaltung der Leere eine fast metaphysische Dimension zu erwirken, kann in den zahlreichen Madrasas, Zawijas und Ribats des heutigen Westjordanlands und Gazastreifens in selten urspr√ľnglicher Form erlebt werden. Die gr√∂√ütenteils noch nicht restaurierten Bauwerke bezaubern den Besucher durch ihre Authentizit√§t und Mystik.
Italien. Sizilien. Arabisch-normannische Kunst. Siziliens Kultur im Mittelalter. Museum ohne Grenzen. 328 S., 245 fb. Abb., 35 Planskizzen, 21 cm. Pb. Wasmuth, T√ľbingen 2004. EUR 24,80
Weitere Titel auf deutsch in dieser Reihe:
Palästinensische Autonomiegebiete. Pilger, Sufis und Gelehrte. Islamische Kunst im Westjordanland und im Gazastreifen. Museum ohne Grenzen. 254 S., 216 fb. Abb. 25 Planskizzen. 22 cm. Pb. EUR 24,80 ISBN 3-8030-4101-5 / Englische Ausgabe: 3-8053-3344-7
Tunesien. Ifriqiya. 13 Jahrhunderte Kunst und Architektur in Tunesien. 312 S., 230 fb. Abb., 15 Planskizzen, 15 x 21 cm. Pb, EUR 24,80 ISBN: 1-87404-451-1 ISBN: 3-8030-4102-3 WASMUTH & ZOHLEN
Unter den Fatimiden begann im 10. Jahrhundert eine 200-j√§hrige Herrschaft islamischer Dynastien √ľber Sizilien, deren vielf√§ltiges kulturelles Erbe von den Architekten und K√ľnstlern, die vom 11. bis 13. Jahrhundert im Auftrag der Normannenk√∂nige in Sizilien Pal√§ste, Kirchenbauten und Befestigungen errichteten, in einzigartiger, √§u√üerst origineller Form aufgenommen und neu interpretiert wurde. Den k√ľnstlerischen H√∂hepunkt erlebt das normannische Sizilien unter Roger II., dessen Bestrebungen nach einer Neuinterpretation der islamischen Vorbilder vom Stauferkaiser Friedrich II. zur Apotheose gef√ľhrt werden. Atemberaubende K√ľstenlandschaften sowie das bergige Landesinnere Siziliens bilden die gro√üartige Kulisse dieser Ausstellungsstra√üe, deren 10 Routen die gesamte Insel durchqueren.

Aus dem Inhalt:
Palermo: Zisa, Cuba, Cubula, Torre Alfaina, Uscibene; Cappella dell‚ÄôIncoronata, San Giovanni degli Eremiti, arab. Wasserleitung, Ponte dell‚ÄôAmmiraglio, San Giovanni dei Lebbrosi, Schloss Favara oder Castello di Maredolce, Palazzo Reale, Cappella Palatina, Porta Mazara, Dom, Porta della Vittoria, Casa degli Artale, Santa Maria dell‚ÄôAmmiraglio, San Cataldo, Santo Spirito, Santa Maria della Speranza, Santissima Trinit√†, Torre Mastra des Castello a mare; Monreale: Castellaccio, Dom, Kreuzgang, Kloster im Erzbisch√∂flichen Palais; Altofonte: Palazzo Reale e Cappella di San Michele Arcangelo; Cefal√† Diana: Hammam, Kastell; Mussomeli: Kastell; Racalmuto: Kastell, Castelluccio; Naro: Duomo Vecchio, Kastell; Agrigent: Viertel Terra Vecchia; Dom; Sciacca: Die Apsiden der Kathedrale, San Nicol√≤ La Latina, Festung Mazzallaccar; Sambuca di Sicilia: arabisches Viertel; Mazara del Vallo: Kastell, Dom, San Nicol√≤ lo Regale, Santa Maria dell‚ÄôAlto; Castelvetrano: Santissima Trinit√† di Delia; Salemi: Kastell, arabisches Viertel; Segesta: Moschee; Trapani: Convento di Santa Maria dell‚ÄôAnnunziata; Erice: Dom, San Giuliano, Castello Normanno: Castellammare del Golfo: Castello; Alcamo: Castello di Monte Bonifato, Castello di Calatubo; Vicari: Cuba Ciprigna, Castello; Altavilla Milicia: Ponte Saraceno, San Michele; Caccamo: Castello, Duom; Campofelice di Roccella: Sakhrat al-Hadid: Cefal√Ļ: Dom, Waschhaus; Sperling: Castello normanno; Caronia: Castello; San Marco d‚ÄôAlunzio: Chiesa del Santissimo Salvatore; Castello: Frazzan√≤: Abbazia di San Filippo di Demenna o di Fragal√†; Rometta: Castello, Chiesa del Santissimo Salvatore; Messina: Santa Maria della Valle; Milisan Pietro: Chiesa basiliana di Santa Maria; It√†la: Chiesa di San Pietro; Forza d‚ÄôAgr√≤: Chiesa dei Santi Pietro e Paolo; Taormina: Palazzo Corvaja, Badia Vecchia; Acicastello: Castello; Catania: Dom, Castello Ursino; Adrano: Castello Normanno, Ponte dei Saraceni; Patern√≤: Castello Normanno; Siracusa: Castello Maniace
 Rezension lesen
Wege zur Japanischen Keramik. Tradition in der Gegenwart. 2004. 320 S., 200 fb. Abb. 24 cm. Pb EUR 35,- ISBN: 3-8030-3308-X WASMUTH & ZOHLEN
Die Japanische Keramik der Gegenwart wird von Vielfalt und einem Nebeneinander von uralten Traditionen und modernen Einfl√ľssen bestimmt. Viele ‚Äě√Ėfen‚Äú, die nach japanischem Sprachgebrauch eine Werkstatt, aber auch ein Keramikgebiet mit mehreren hundert sein k√∂nnen, haben seit dem Mittelalter ihren lokalspezifischen Charakter bewahrt. Bestimmte Entwicklungen, wie unglasiertes und glasiertes Steinzeug der ‚ÄěSechs Alten √Ėfen‚Äú ab dem 12. Jahrhundert, Teekeramik ab dem 14. Jahrhundert, Porzellan ab dem 17. Jahrhundert und die mingei(Volkskunst)-Bewegung in der ersten H√§lfte des 20. Jahrhunderts, pr√§gen noch heute die Arbeiten der Keramiker. Das Buch weist den Weg zum Verst√§ndnis der Entwicklung von 66 der wichtigsten japanischen √Ėfen vom Mittelalter bis zur Gegenwart und dokumentiert das heutige Erscheinungsbild anhand typischer Objekte. Charakteristische Exponate aus dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts belegen mit ihren jahrhundertealten √ľberlieferten Formen und Oberfl√§chen die ungebrochenen Traditionen der japanischen Keramikkunst und ihre Entwicklungstendenzen. Dabei ist ersichtlich, dass die japanische √Ąsthetik mit ihrer Wertsch√§tzung von Asymmetrie und sparsamer Raumnutzung dem westlichen Kunstideal in Vielem entgegengesetzt ist. Auch die individuellen Arbeiten der heutigen Studiot√∂pfer stehen zwischen der Kontinuit√§t der japanischen Keramiktradition und der Weiterentwicklung unter westlichen Einfl√ľssen.
Zus√§tzlich ist das Buch, im doppelten Sinn der Bedeutung ‚ÄěWeg‚Äú, als Reisehandbuch f√ľr den an der Japanischen Keramik Interessierten gedacht. Neben einem ausf√ľhrlichen Glossar bietet es Informationen √ľber Anreise, T√∂pfervereinigungen, T√∂pferm√§rkte und Museen sowie Literatur zu den einzelnen T√∂pferorten. Zur leichteren Orientierung sind von Reisezielen, Organisationen und Museen zus√§tzlich die japanischen Schriftzeichen angegeben.

Zielgruppen:
Keramiker, Keramiksammler und -interessierte, Japanbegeisterte, Kunsthistoriker und -interessierte, Studienreisende
The Making of.. Uzilinga. Wohnen in Salzburg, Lesetagebuch eines Studentenwettbewerbs mit Realisierungsabsichten. Lesetagebuch eines Studentenwettbewerbs mit Realisierungsabsichten. Hrsg.: Lehrstuhl f√ľr Geb√§udelehre und Grundlage des Entwerfens der RWTH Aachen. 2004. 184 S., fb. Abb. 24 cm. Pb EUR 24,80 ISBN: 3-8030-0642-2 WASMUTH & ZOHLEN
Die Entw√ľrfe zum ‚ÄěWohnpark Uzilinga‚Äú im Salzburger Stadtteil Itzling sind das Ergebnis eines Wettbewerbs, an dem 15 Studenten vom Lehrstuhl f√ľr Geb√§udelehre und Grundlage des Entwerfens an der RWTH Aachen teilgenommen haben. Sie erarbeiteten innerhalb von 4 Monaten f√ľr den Projektentwickler Karl-Heinz F√ľrst von Kainz Immobilien 9 Vorschl√§ge f√ľr die Bebauung der Pflanzmanngr√ľnde und neue Konzepte f√ľr den Wohnungsbau, von denen einer auch realisiert werden wird. In Form eines Lesetagebuchs dokumentiert das Buch den Entwurfsprozess und seine Ergebnisse, pr√§sentiert die Akteure und die verschiedenen ‚ÄöErz√§hlstr√§nge‚Äė des Making of ‚Ķ Die Journalistin Ute Woltron diskutiert mit einigen der Protagonisten: Karl-Heinz F√ľrst, dem Salzburger Stadtrat Johann Padutsch sowie den Aachener Projektleitern, Gerhard Wittfeld und Marcus Sporer, √ľber die neue Allianz von Hochschule, Projektentwicklung und Stadt.

Zielgruppen:
Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner, Architekturstudenten, Architekturinteressierte
Jahrbuch Bau und Raum 2003 /2004. Annual Buildings and Regions 2003 /2004. Hrsg.: Bundesamt f√ľr Bauwesen und Raumordnung. 2004. 160 S., 246 fb. Abb. 30 cm. Pb EUR 34,80 ISBN: 3-8030-0640-6 WASMUTH & ZOHLEN
Namhafte Architekten, Wissenschaftler und St√§dtebauer pr√§sentieren in diesem sechsten Jahrbuch-Band aktuelle Projekte des Bundes aus den Bereichen Architektur, Kunst, St√§dtebau und Raumordnung. Einen Ausblick in die Zukunft erlauben diverse Wettbewerbsergebnisse. Die Autoren entwickeln aber auch Ideen zum Berliner Kulturforum ‚Äď und leisten dabei zugleich einen Beitrag zur Diskussion um das ‚ÄěHochhaus in der europ√§ischen Stadt‚Äú ‚Äď und zum ‚ÄěStadtr√ľckbau‚Äú.

Aus dem Inhalt:
Berlin: Ausstellungshalle des Deutschen Historischen Museums von Pei, Schloss Bellevue, Kulturforum, Kunst im Auswärtigen Amt und im Verteidigungsministerium; Bonn: Umnutzung und Sanierung der ehemaligen Wirtschafts-, Außen- und Postministerien; Villa Massimo, Rom; Goethe-Institut, Alexandria; Deutsche Botschaften in Kiew, Warschau und Paris; Deutsche Schule, Genf u. a.
Gyjho Frank. Eine faszinierende Reise durch die Zeitgeschichte. 30 Jahre Kunst und Malerei. Beitr. Reinhardt, Uwe J. 2004. 96 S., fb. Abb. 29 cm. Gb EUR 24,80 ISBN: 3-8030-3307-1 WASMUTH & ZOHLEN
‚ÄěEs gibt weder Materie noch Nichtmaterie, die nicht lebt. Und alles was lebt, kommuniziert. Kommunikation ist ein vielf√§ltiges Weitergeben von Informationen. Kleinste Teilchen oder Galaxien ‚Äď Organisches oder Nichtorganisches beinhaltend ‚Äď erfreuen sich steten Austausches aller M√∂glichkeiten.‚Äú Die Malerei des 1954 in Cottbus geborenen und in Biberach aufgewachsenen K√ľnstlers Gyjho Frank ist ein Versuch, dieses Geheimnis der Evolution zu ergr√ľnden, leben wir doch in einer immer komplexer und vernetzter werdenden Welt. Seine vision√§ren Bilder haben aber auch einen tiefen religi√∂sen Aspekt. Monstr√∂ser Traum, chim√§rische Realit√§t, shakespearehafter Albtraum ‚Äď die von Frank gew√§hlten Metaphern sind extremer als alle anderen Sinnbilder unserer Zeit, denn sie bergen in sich eine einzigartige kulturelle Sprengkraft. Seine Bindung an das Neue und Technische bringt sp√ľrbar eine gewisse K√§lte in seine Gem√§lde ‚Äď trotz der scheinbar sommerlichen Farben, die bei n√§herer Betrachtung jedoch Passivit√§t und Distanz bezeugen. Das ‚ÄöVertraute‚Äė findet in diesen Bildern keinen Platz mehr. H√§ufig verarbeitet Gyjho Frank in seinen Bildern auch pers√∂nliche Eindr√ľcke von seinen zahlreichen Reisen. Seit 1972 freischaffend ist er auf Ausstellungen in aller Welt vertreten. Viele seiner Gem√§lde befinden sich in √∂ffentlichem und privatem Besitz.
In seinem neuesten Buch erwarten den Betrachter grandiose Malerei aus seinem 30-j√§hrigen Schaffen, imposante Gem√§lde in √Ėl auf Leinwand, die einen unwillk√ľrlich in ihren Bann ziehen. Die Dynamik, die seinen Schaffensstil kennzeichnet und sich durch sein ganzes Werk zieht, fasziniert und √ľberrascht immer wieder. Interviews mit bekannten Pers√∂nlichkeiten, u. a. dem Oberb√ľrgermeister von Filderstadt, Dr. Peter Bl√ľmlein, mit Dr. Achim Egner und der Familie Schrempp, √ľber Frank und Informationen √ľber ihn wechseln sich im Buch mit den Werken in gelungener Kombination ab.

Aus dem Inhalt:
des nachtfalters letzter gruß, 1977; licht der erkenntnis, 1980; back to magic words, 1985; sphinx, 1986; sumo chip, 1994; dna code, 2002; pixel processor, 2003; protein, 2004; micro world, 2004; nano waves, 2004
Call me Istanbul ist mein Name. Kunst und urbane Visionen einer Metapolis. Hrsg.: Roger Conover, Eda Cufer, Peter Weibel Texte: Hans Belting, Hande Birkalan, Roger Conover, Fulya Erdemci, Kenneth Cragg, Deniz Kandiyoti, √áaglar Keyder, Bernd Nicolai, Raymond Lifchez, Peter Weibel. 218 S., 170 fb. Abb., 23 cm. Pb. Wasmuth, T√ľbingen 2004. EUR 24,80 ISBN: 3-8030-0700-3 WASMUTH & ZOHLEN
Der eine Ausstellung im ZKM Karlsruhe begleitende Katalog bietet Gelegenheit, sich ein Bild von der Megastadt Istanbul zu machen ‚Äď ein vielf√§ltiges Bild, dessen Teile von t√ľrkischen K√ľnstlern, Designern, Architekten, Schriftstellern, Musikern und Filmregisseuren entworfen werden. Sie zeigen, welch intensiven Dialog sie mit ihrer Stadt und deren urbaner Struktur f√ľhren, und erm√∂glichen die Begegnung mit einigen der Signale, die von dieser Megapolis ausgehen ‚Äď einem Ort der Orte, der nie aufgeh√∂rt hat, sich zu ver√§ndern. So wie Konstantinopel zu Istanbul wurde, wandeln sich hier Derwische zu Robotern, ein Minarett in einen Aufzug, M√§nner werden zu Frauen, Baucht√§nzerinnen zu Computeranimationen, das nomadische Zelt zu einer technischen Metallkonstruktion und der fliegende Teppich zu einem erz√§hlerischen Stilmittel.
Dabei entsteht jedoch nicht nur ein Abbild des realen Istanbul, hier spiegeln sich urbane Visionen von interkulturellen L√∂sungen f√ľr die Konflikte europ√§ischer St√§dte und Metropolen von morgen. Denn ‚ÄěIstanbul‚Äú kann auch als durchl√§ssige Membran zwischen Raum und Zeit gesehen werden, eine Art transparenter Folie zwischen der Stadt am Bosporus der Gegenwart und dem Europa der Zukunft ‚Äď und als ein Vorbild f√ľr die zuk√ľnftigen Multi-St√§dte Europas, dessen Charakteristikum ein flexibles und vibrierendes System ist.

Das Buch enth√§lt dar√ľber hinaus Beitr√§ge von Experten zu spezifischen sozialen und urbanen, architektonischen und k√ľnstlerischen sowie sexuellen und religi√∂sen Aspekten der t√ľrkischen Gesellschaft. Es erinnert auch daran, dass die T√ľrkei zahlreichen j√ľdischen und nicht-j√ľdischen Wissenschaftlern und K√ľnstlern aus Deutschland Asyl auf der Flucht vor den Nationalsozialisten bot. Hier konnten sie ihr Werk fortsetzen und hatten teil am Modernisierungsprozess des Landes. Man denke z. B. an die Architekten Bruno Taut und Martin Wagner oder an Hans Poelzig und andere Vertreter der deutschen Moderne. Die Kenntnis dieses Kompendiums sollte jeder Debatte um den EU-Beitritt der T√ľrkei vorausgehen.

Beteiligte K√ľnstler/innen:
Can Altay, Vahap Av5ar, Revan Barlas, Paolo Colombo und Michela Guberti, Ipek Duben, Cevdet Erek, Emre Erkal, Esra Ersen, Erik G√∂ngrich, Genco G√ľlan, Halil Sel√ßuk Guri5ik, Nicoline van Harskamp, H√ľseyin Karag√∂z, G√ľls√ľn Karamustafa, Antal Lakner, G√©rard Mermoz, Aydan Murtezaoglu, NOMAD, F√ľsun Onur, Anny und Sibel √Ėzt√ľrk, Oda Projesi, Fuat und Murat 7ahinler, B√ľlent 7angar, Sarkis, Sermin Sherif, Belmin S√∂ylemez, Hale Tenger, Nazif Top√ßuoglu, Ertug U√ßar und Statisticlal Workshop Team, xurban.net, Yogurt Technologies
 Rezension lesen
Über das Verschwinden der Bauten des Industriezeitalters. Lebenszyklen industrieller Baubestände und Methoden transdisziplinärer Forschung. Texte: Uta Hassler und Niklaus Kohler u. a. 2004. 270 S., 500 fb. Abb. 30 cm. Pb EUR 39,80 ISBN: 3-8030-0641-4 WASMUTH & ZOHLEN
In dieser Forschungsstudie zu den Lebenszyklen industrieller Baubest√§nde werden Instrumente entwickelt, die es erlauben, langfristige Entwicklungen zu analysieren, zu beschreiben und vielleicht auch zu prognostizieren. In die Untersuchung wurden nicht nur die eigentlichen Industriebauten einbezogen, sondern, soweit dies m√∂glich war, der gesamte Bau- und Infrastrukturbestand des Industrialisierungszeitalters. Denn nur √ľber diesen umfassenden Blickwinkel lie√ü sich eine Vorstellung davon gewinnen, wie sich die beobachteten Beschleunigungsph√§nomene auswirken k√∂nnen, auch eine Ahnung von den Gef√§hrdungen, die diese Prozesse ausl√∂sen.
Aus dem Inhalt:
Lebenszyklen und Verlustgeschwindigkeit (Zeit, Dauer, Wandel); Methoden transdisziplinärer Forschung und Modelle des Bestands; Lebensschicksale von einzelnen Bauten und Anlagen
Zielgruppen:
Architekten, Bauhistoriker, Stadt- und Landschaftsplaner, Wirtschaftswissenschaftler, Fachbibliotheken
< zurück | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | vor>
© 2003 Verlag Langewiesche [Impressum] [Nutzungsbedingungen]